API src

Found 5 results.

Related terms

Dünen bei Unterstedt: Wollige Rasenmäher im Einsatz für den Artenschutz

Rotenburg (Wümme). Sie sind wieder da: Rund 400 Schafe und Ziegen der Bioschäferei Hehmsoth beweiden wieder die Binnendüne bei Unterstedt. Die Beweidung ist Teil des gemeinsamen Pflege- und Entwicklungskonzeptes der Ökologischen NABU-Station Oste-Region (ÖNSOR), des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), des Landkreises Rotenburg (Wümme) und der Stadt Rotenburg. Sie sind wieder da: Rund 400 Schafe und Ziegen der Bioschäferei Hehmsoth beweiden wieder die Binnendüne bei Unterstedt. Die Beweidung ist Teil des gemeinsamen Pflege- und Entwicklungskonzeptes der Ökologischen NABU-Station Oste-Region (ÖNSOR), des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), des Landkreises Rotenburg (Wümme) und der Stadt Rotenburg. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr ist Schäferin Sabine Klatt, Mitarbeiterin der Bioschäferei Hehmsoth mit ihren Hunden „Ina“ und „Hektor“ auf der Binnendüne bei Unterstedt im Einsatz. „Es gibt in Niedersachsen nur noch wenige Binnendünen, die so gut ausgeprägt sind wie diese“, erklärt Stephan Scherer vom NLWKN, zuständig für die landeseigene Fläche. „Um diesen wertvollen Lebensraum zu erhalten und zu entwickeln sind jedoch Pflegemaßnahmen nötig.“ „Schafe und Ziegen sind besonders geeignet, um solch magere Standorte offenzuhalten und unerwünschten, meist konkurrenzstarken Pflanzenarten entgegenzuwirken. Insbesondere Ziegen können effektiv Gehölze zurückdrängen“, ergänzt Reinhard Schraa, Pflanzenexperte des Amtes für Naturschutz und Landschaftspflege. Um die Effizienz der Beweidung zu kontrollieren, anzupassen oder um ggf. weitere Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen anzuschieben, erfasst die ÖNSOR vorkommende Tier- und Pflanzenarten und hat sogenannte Dauerquadrate angelegt, um sie regelmäßig zu untersuchen. „Im Zuge des integrierten LIFE-Projektes „Atlantische Sandlandschaften“ sind im Herbst noch zusätzliche Maßnahmen vorgesehen. Dazu gehört u.a. die Entsorgung von Altreifen und Müll, die auf dem Gelände gefunden wurden“, so Sarina Pils, Leiterin der ÖNSOR. „Wir hatten in diesem Jahr auch eine Exkursion vorgesehen, um die Düne und ihre Besonderheiten vorzustellen. Leider musste die Veranstaltung Corona-bedingt ausfallen“, bedauert Pils. Wir hoffen die Exkursion im Jahr 2021 nachholen zu können, verspricht die ÖNSOR. Hintergrundinformationen Ökologische Stationen Im Rahmen der Einrichtung einer unterstützenden Vor-Ort-Betreuung von Schutzgebieten durch das Land Niedersachsen wurden nach dem Vorbild der Biologischen Stationen in Nordrhein-Westfalen auch in Niedersachsen Ökologische Stationen eingerichtet. In enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und durch die Einbeziehung des Ehrenamts und weiterer Akteure ist diese Art der Einrichtung in besonderem Maße geeignet, eine langfristige Schutzgebietsbetreuung zu gewährleisten. Die Ökologischen Stationen befinden sich in Trägerschaft von gemeinnützigen Organisationen. Der NABU Landesverband Niedersachsen e.V. ist Träger von drei Ökologischen NABU-Stationen sowie Mitglied in Trägergemeinschaften von zwei weiteren Ökologischen Stationen. Die Aufgabenschwerpunkte liegen insbesondere in der Betreuung von Schutzgebieten, in der Erfassung und Kartierung ausgewählter Tier- und Pflanzenarten und Lebensräume, u.a. als Grundlage für gezielte Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen, Bewirtschaftungssteuerung, Erfolgskontrollen, Durchführung von Schutzmaßnahmen für gefährdete Arten und Lebensraumtypen und dem Management von Natur- und Artenschutzprojekten (Projektentwicklung, Beantragung, Umsetzung). Die Finanzierung der Gebietsbetreuung erfolgt über Mittel des Landes Niedersachsen aus dem Haus des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Die Ökologische NABU-Station Oste-Region (ÖNSOR) ist eine Einrichtung des NABU Niedersachsen mit Sitz in Bremervörde. Sie kooperiert mit den Naturschutzämtern der Landkreise Rotenburg (Wümme) und Stade. Weitere Informationen sind im Internet unter www.nabu-station-oste-region.com verfügbar. Für Rückfragen zur Umsetzung von regionalen Projekten wenden Sie sich bitte an Sarina Pils, Ökologische NABU Station Oste Region, Tel: 04266-936572/ 0152-310 55 143, s.pils@oesoste-region.de . Das Integrierte LIFE-Projekt „Atlantische Sandlandschaften“ Die Maßnahmen im FFH-Gebiet Wümmeniederung sind Teil des von der Europäischen Union geförderten Projekts „Atlantische Sandlandschaften“ zum Erhalt der biologischen Vielfalt, das gemeinsam von den Ländern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen umgesetzt wird. LIFE steht für „L’Instrument Financier pour l’Environnement“ und ist ein EU- Finanzinstrument zur Förderung von Umweltmaßnahmen in der gesamten EU und in ausgewählten Kandidaten-, Beitritts- und Nachbarländern. Charakteristische Biotope der atlantischen biogeographischen Region, wie zum Beispiel Heide- und Dünenlandschaften, artenreiche Borstgrasrasen und nährstoffarme Stillgewässer, sollen dabei nachhaltig aufgewertet werden. Auch die Bestände der für diese Lebensräume typischen Arten wie Knoblauchkröte, Kreuzkröte, Schlingnatter und Zauneidechse sollen gestärkt werden. Für die zehnjährige Laufzeit des Projekts (2016 bis 2026) steht beiden Ländern insgesamt ein Budget von 16,875 Millionen Euro zur Verfügung. 60 Prozent der Mittel werden von der Europäischen Union gestellt, jeweils 20 Prozent von den beiden Bundesländern. Die Gesamtverantwortung für das Vorhaben liegt in Nordrhein-Westfalen beim Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV). Die operative Umsetzung der konkreten Einzelmaßnahmen in Niedersachsen liegt beim Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU). Weitere Informationen sind im Internet unter www.sandlandschaften.de und unter www.nlwkn.de verfügbar.

Umweltexposition alter Stoffe - Exemplarische Erfassung der Umweltexposition augewaehlter Kautschukadditive bei der bestimmungsgemaessen Verwendung in Reifen und deren Entsorgung

Weiterentwicklung von Expositionsszenarien fuer Gummi- und Kautschukchemikalien. Existierende Expositionsszenarien sollen zusammengestellt und ihre Anwendbarkeit auf Alte Stoffe ueberprueft werden. Im Rahmen der Pruefung soll ein Abgleich mit vorhandenen Monitoringdaten vorgenommen werden.

Entwicklung, Bau und Betrieb einer Demonstrationsanlage fuer Wertstoff-Recycling durch Pyrolyse von Altreifen, Kunststoff und sonstigen Kohlenwasserstoffen

Abfallstoffe, z.B. Altreifen, sind aufgrund ihres fuer die Beseitigung in Deponien grossen Raumbedarfs (34.000 Jato) eine voluminoese Umweltbelastung. Eine Verbrennung ist wegen der entstehenden Verbrennungsprodukte problematisch. Beide Beseitigungsverfahren beruecksichtigen zudem nicht, den wertvollen Rohstoffinhalt zurueckzugewinnen. Aufgabe dieses Vorhabens ist es, ein Entsorgungs- und Rueckgewinnungsverfahren fuer kohlenwasserstoffhaltige Abfaelle in technischem Massstab zu entwickeln. Vorteile des Hamburger Verfahrens der Wirbelschichtpyrolyse: Abfallstoffe muessen nicht mehr zerkleinert werden, durch die Prozessfuehrung entstehen im wesentlichen Aromaten, fuer die hohe, marktkonforme Preise erzielt werden koennen. Es entstehen keine Abfallprodukte. Eine Umweltbelastung tritt nicht ein, da durch das Verfahren die zum Einsatz gelangten Abfaelle als Wertstoffe zurueckgewonnen werden sollen.

Mengen, Verwertung und Entsorgung von Altreifen in der Bundesrepublik Deutschland

Ermittlung der Qualitaeten und Quantitaeten von Altreifen, aufgeteilt nach Fahrzeugtypen. Darstellung der Mengenstroeme in unterschiedliche Verwertungswege, in Runderneuerung, Export und Abfallentsorgung. Erarbeitung von Loesungsvorschlaegen zur Stabilisierung bzw Steigerung des Verwertungsanteils.

Entscheidungskriterien fuer das Recycling von Abfallstoffen unter dem Gesichtspunkt des Energieeinsatzes. Beispiel: Altreifenbeseitigung

Recycling von Abfallstoffen bedingt Umweltbelastungen, die niedriger oder hoeher liegen als die der Primaerproduktion. Ausgehend vom Entropiebegriff wird das Verfahren als das unter Einbeziehung oekologischer Gesichtspunkte guenstigste erachtet, das die geringste Entropieproduktion bewirkt. Dieser Ansatz wird am Beispiel der Altreifenbeseitigung untersucht.

1