Die Bundesanstalt für Wasserbau beauftragte das Ingenieurbüro Schmid (IB Schmid), hydraulische Untersuchungen auf dem Oberrhein durchzuführen. Es sollte das Strömungsgeschehen und die Sohlhöhe flächenhaft in gewählten Buhnenfeldern aufgenommen werden. Begleitend sollten Durchflussmessung in benachbarten Querprofilen durchgeführt werden. Folgende Buhnenfelder sollten aufgenommen werden: Plittersdorf, km 342,5-342,8 linkes Ufer, 3 Felder Tomateninsel, km 348,8-35 rechtes Ufer, 10 Felder Bremengrund, km 352,2-352,5 rechtes Ufer, 3 Felder Alb-Altrhein, km 371,2-371,5 linkes Ufer, 2 Felder Mechtersheim, km 386,3-386,4 linkes Ufer, 2 Felder Mechtersheim, km 386,9-387,15 linkes Ufer, 3 Felder Worms, km 452,1-452,8 linkes Ufer, 3 Felder Das Aufnahmeraster sollte mindestens 10 m betragen. Begleitend sollte der Durchfluss gemessen werden: Bremengrund ober- und unterhalb der Felder bei km 352,2 und 352,5 Alb-Altrhein ober- und unterhalb der Felder bei km 371,1 und 371,3 Mechtersheim ober- und unterhalb der Felder bei km 386,3 und 386,8 sowie beim Lingenfelder Altrhein bei km 386,6 - Wasserspiegelfixierung (H_WSP) - Querprofilmessung (H_Sohle) - Durchflussmessung (Q) - Fließgeschwindigkeit (v_Str) Die Messungen wurden 03.10-05.10.2022 durchgeführt. Der Wasserstand war oberhalb Mittelwasser (MQ). In Maxau war der Mittelwasserstand 507 cm. QS ist erfolgt
Hier wird das klassifizierte Gewässernetz nach dem Landeswassergesetz NRW im Kreis Kleve abgebildet. Hierunter fallen nach §3(3) LWG NRW oberirdische Gewässer mit ständigem oder zeitweiligem Abfluss, die der Vorflut für Grundstücke mehrerer Eigentümer dienen. Die Gewässer werden von Unterhaltungspflichtigen (in der Regel Verbände) unterhalten. Die Daten werden bei Änderungen anlassbezogen und zeitnah fortgeführt.
Dieser Datensatz enthält Informationen zur Flussmessstelle Nr. 127 in Ginsheimer Altrhein, Ginsheim, Fähre, Ufer. Auf der Webseite zur Messstelle ist ein Link zum Herunterladen der Rohdaten vorhanden.
Dieser Datensatz enthält Informationen zur Flussmessstelle Nr. 450 in Nordheimer Altrhein, Nordheim. Auf der Webseite zur Messstelle ist ein Link zum Herunterladen der Rohdaten vorhanden.
Dieser Datensatz enthält Informationen zur Flussmessstelle Nr. 111 in Stockstadt-Erfelder Altrhein, Riedstadt, Krönkesinsel, km 1,2 Ufer. Auf der Webseite zur Messstelle ist ein Link zum Herunterladen der Rohdaten vorhanden.
[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] WIEDERANSIEDELUNG Überwinterung Das Artenschutzprojekt Schwimmfarn fördert in Kooperation zwischen der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden- Württemberg und dem Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz diese seltene Wasserpflanze seit einigen Jahren erfolgreich durch gezielte Wiederansiedlungsmaßnahmen. DIE WIEDERANSIEDLUNG DES SCHWIMMFARNS Ein erfolgreiches Artenschutzprojekt Beispiel für ein Wiederansiedlungsgewässer: Altgewässer in der Nähe des Wörther Hafens. So wurden zur weiteren Verbreitung und Stabili- sierung der Bestände erwachsene Pflanzen behut- sam einem großen Bestand entnommen und im Frühherbst in ausgewählte Gewässer der Rheinaue ausgesetzt. Auf diese Weise ist es gelungen, den Schwimmfarn in einigen Altarmen des Rheins und Aueweihern zwischen Wörth und Germersheim dauerhaft wieder anzusiedeln. Lange Zeit wusste man gar nicht, wie und wo der Schwimmfarn überwintert. Noch heute wird dies häufig aus Unkenntnis falsch dargestellt. Tatsächlich ist es so, dass die Sporen in den Wuchsgewässern des Farns praktisch überall vorkommen. Sie überdauern den Winter auf der Wasseroberfläche, eingeschlossen in Eis oder trocken an Baumrinde oder Treibholz. Impressum Herausgeber/Herstellung: Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz (LfU) Bearbeitung und Fotos: Dipl.-Geogr. Arno Schwarzer Redaktion: Ludwig Simon, Jürgen Köstel (LfU) Stand: 12/2016 Artenschutz in Rheinland-Pfalz Erwachsener Schwimmfarn Der Gemeine Schwimmfarn (Salvinia natans) ist einer der wenigen Farne, die frei schwimmend auf dem Wasser treiben. Die einjährige Pflanze stirbt im Herbst ab und entwi- ckelt sich erst im späten Frühjahr aus den winzigen Sporen, die auf der Wasseroberfläche schwimmen. Dies ist die schwierigste Zeit für den Farn. Dann müssen die männlichen und weiblichen Sporen zu- einander finden. Misslingt es, kann es vorkommen, dass der Bestand stark dezimiert wird. Junger Schwimmfarn Schwimmfarn, wenige Tage nach der Keimung. Das Pflänzchen ist winzig. Als kleine Pflanze kaum sichtbar, wächst sie umso schneller heran, je wärmer und nährstoffreicher die Gewässer sind. Wenn sie ausgewachsen ist, kann sie sich sehr effektiv vermehren, indem die handteller- großen Pflanzen sternförmig auseinanderbrechen und aus den Teilen schnell wieder neue Einzelpflan- zen entstehen. Hier ist gut zu erkennen, wie die vegetative Fortpflanzung und somit das rasante Wachstum des Farns an geeigneten Standorten vor sich geht. Innerhalb von wenigen Wochen wächst eine Einzelpflanze zu einem sternförmigen Gebilde heran (Bild rechts, Bildmitte), welches dann wieder in Tochterpflanzen zerfällt (Bild links). Bei diesen vollzieht sich Wachstum und Vermehrung auf dieselbe Weise. Die weißen Kugeln, die unter der Wasseroberfläche liegen, beherbergen die Sporen, aus denen sich der einjährige Farn im nächsten Jahr wieder entwickelt. Die braunen Fäden sind die Wurzeln, die sich in Anpassung an das Wasserleben nachträglich aus Blättern umgebildet haben. Der Schwimmfarn ist in Rheinland-Pfalz vom Aus- sterben bedroht und bundesweit stark gefährdet. Er zählt zu den besonders geschützten Arten der Bundesartenschutzverordnung. In Rheinland-Pfalz kommt er als typischer Bewohner von Auengewäs- sern nur noch an wenigen Stellen vor. Der Rück- gang der früher verbreiteten Art liegt überwiegend an dem Verlust geeigneter Lebensräume. Als typischer Bewohner der Oberrheinaue ist der Schwimmfarn an die Auendynamik gut angepasst. Er benötigt Hochwasser und Überflutungsflächen, um sich zu verbreiten. Dabei ist eine möglichst na- türliche Auendynamik wichtig. In stark verkleiner- ten Rest-Auen und künstlich eingestauten Flächen wie Poldern kann er sich nicht vermehren. Die Entenlache im NSG Berghäuser Altrhein Seit Jahrzehnten befindet sich hier ein stabiles Vorkommen des Schwimmfarns. Seit Beginn des Artenschutzprojektes Schwimmfarn wurde dieses Gewässer aufgrund des massenhaften Vorkommens der Art regelmäßig als Entnahmegewässer für die Wieder- ansiedlungsstandorte genutzt. Gut zu erkennen: Die gesamte Wasserfläche ist mit Schwimmfarnen bedeckt. In „guten“ Jahren befinden sich in diesem Gewässer rund 5 Millionen erwachsene Pflanzen. Entnahme von erwachsenen Schwimmfarnen. Die Pflanzen werden mit großen Sieben aus dem Wasser geschöpft und dann in verschlossenen Boxen transportiert.
Nicht immer zeigen Naturschutzmaßnahmen den gewünschten Erfolg. Umso wichtiger ist es, genau hinzuschauen und nachzujustieren. Ein besonderes Beispiel hierfür sind die Feuchtwiesenschutzgebiete, in denen trotz des 1985 begonnenen Feuchtwiesenschutzprogrammes der Bestand der meisten Wiesenvogelarten weiter zurückgegangen ist. In 100 der insgesamt 175 Gebiete haben die betreuenden Biologischen Stationen deshalb eine breit angelegte Effizienzkontrolle durchgeführt und daraus den Handlungsbedarf für künftige Erfolge im Wiesenvogelschutz abgeleitet. Ein weiterer Beitrag beschäftigt sich mit der Suche nach den besten Maßnahmen für artenreiches Feuchtgrünland. Außergewöhnlich ist hier die langfristige Perspektive. Über 30 Jahre wurde in vier Feuchtwiesenschutzgebieten in den Kreisen Steinfurt und Borken untersucht, wie sich unterschiedliche Nutzungsformen auf die Pflanzengesellschaften von Feuchtwiesen und -weiden auswirken. Erste schöne Erfolge vermeldet das 2018 gestartete LIFE-Projekt „Reeds for Life – Lebendige Röhrichte“ am Bienener Altrhein am Niederrhein. Die Maßnahmen – vor allem die Kontrolle der Nutria und fraßgeschützte Initialpflanzungen – zeigen Wirkung: Das Röhricht kehrt zurück. Das stimmt zuversichtlich, dass die Röhrichtfläche innerhalb der Projektlaufzeit tatsächlich im angestrebten Ausmaß wiederhergestellt werden kann. Wie sich der Fischbestand in der Niers zwischen 2010 und 2019 entwickelt hat, zeigt ein seit zehn Jahren konstant durchgeführtes Fischmonitoring. Sowohl die Anzahl der Fischarten als auch die Anzahl der Fische hat zugenommen. Die Ursache dafür ist wohl in der verbesserten Wasserqualität und einigen renaturierten Abschnitten zu suchen. Aber auch Neozoen verbreiten sich immer mehr. Gebietsheimisches Pflanzenmaterial ist im Naturschutz längst etabliert, im Gartenfachhandel jedoch nicht. Der NABU-Stadtverband Köln hat in Kooperation mit einer Gärtnerei nun erstmals Wildpflanzen aus gebietsheimischem Saatgut für Balkon und Garten gezogen und mit großem Erfolg und medialem Interesse unter die Stadtbevölkerung gebracht. Ein sehr nachahmenswerter Beitrag zur städtischen Artenvielfalt!
Themen dieser Ausgabe: Stefanie Egeling, Elke Löpke, Uwe Koenzen, Tobias Krause Im April 2014 wurde ein Sommerdeich entlang des Urdenbacher Altrheins im Süden von Düsseldorf an zwei Stellen geöffnet. Dadurch wurde die Voraussetzung geschaffen, dass sich das Niederungsgewässer wieder eigendynamisch in seinem ursprünglichen Verlauf entwickelt. Bereits nach kurzer Zeit zeigten sich zahlreiche positive Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt. Durch unterschiedlich lang überstaute und durchströmte Bereiche bildete sich ein vielfältiges Mosaik an Lebensräumen. Die Veränderungen der Hydromorphologie, Flora, Vegetation und Fauna wurden dokumentiert und werden im Folgenden vorgestellt. Artikel lesen Boris Braun, Felix Koslowski, Paula Schaefer, Florian Zink Neben ökologischen Zwecken spielen bei Renaturierungsmaßnahmen auch soziale, kommunikative, pädagogische und ästhetische Ziele eine wichtige Rolle. Dabei sind Renaturierung und Naturschutz vor allem in dicht besiedelten Räumen auf die Akzeptanz der Bevölkerung angewiesen. Konflikte zwischen verschiedenen Anspruchsgruppen sollten so weit wie möglich vermieden werden. Am Urdenbacher Altrhein bei Düsseldorf wurden deshalb nach der Renaturierung in Zusammenarbeit der Biologischen Station Haus Bürgel mit der Universität zu Köln über viele Jahre die Besucherinnen und Besucher des Gebietes nach ihren Erfahrungen und Einschätzungen befragt. Artikel lesen Andreas Kronshage, Eva Pier Der vielfältige Lebensraum „Kleingewässer“ ist besonders in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten in den Fokus von Schutz und Management gerückt: leingewässer trocknen früher im Jahr aus und sind oft nicht hinreichend mit dem angrenzenden Landlebensraum vernetzt. Im Rahmen einer Fachtagung von der Natur- und Umweltschutz-Akademie Nordrhein-Westfalen (NUA) und dem Bildungs- und Forschungszentrum Heiliges Meer des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am 5. März 2025 wurden die Ökologie und Funktionen von Kleingewässern und mögliche Folgen des Klimawandels dargestellt. Artikel lesen Christoph Heider, Ingrid Hucht-Ciorga, Alexander Sliwa, Christine Thiel-Bender, Jörn Ziegler Die Mittelgebirge in Nordrhein-Westfalen bieten geeignete Luchshabitate. Trotzdem konnte die Art hier bisher nicht dauerhaft heimisch werden. Das Ziel eines sich selbst erhaltenden Luchsvorkommens in Deutschland kann nur erreicht werden, wenn die vorhandenen Teilpopulationen vernetzt werden. Dazu sind aktive An- und Umsiedlungsmaßnahmen erforderlich; daher werden aktuell in mehreren Bundesländern Luchse ausgewildert. Ein Wiederansiedlungsprojekt in Nordrhein-Westfalen könnte die umliegenden Luchsvorkommen verbinden und die Arterhaltung fördern. Mit der Fachtagung wurde ein Grundstein dafür gelegt. Artikel lesen zurück
Der Schwimmfarn (Salvinia natans) ist am noerdlichen Oberrhein heimisch. Mit Beginn der Industrialisierung um die Jahrhundertwende ist ein Rueckgang des Schwimmfarns am Oberrhein zu beobachten, der im wesentlichen auf die zunehmende Verschmutzung oder uebermaessige Eutrophierung der Gewaesser zurueckgefuehrt wird. Trotz der diesbezueglichen Verbesserungen insbesondere der Rheinwasserqualitaet konnten bisher keine Wiederausbreitungstendenzen dieser Art festgestellt werden. In den letzten 10 Jahren seit 1983 sind nur 4 Gebiete bekannt, in denen sich der Schwimmfarn generativ vermehrt. Das IRP hat unter anderem den Auftrag, die Auen mit ihren typischen Biotopen und Arten zu erhalten und zu renaturieren. Das heisst, es ist dafuer Sorge zu tragen, dass der Schwimmfarn als auetypische Art nicht ausstirbt. Der einzige Wuchsort in Baden-Wuerttemberg, wo sich der Schwimmfarn vermehrt, ist das Naturschutzgebiet Elisabethenwoert/Russheimer Altrhein. Dieses Gebiet ist jedoch als unverzichtbarer Rueckhalteraum fuer den vertraglich vereinbarten Hochwasserschutz vorgesehen, sodass zumindest eine starke Beeintraechtigung der Schwimmfarnbestaende zu erwarten ist. Um einen weiteren Rueckgang von Salvinia natans insbesondere durch Renaturierungsmassnahmen im Rahmen des IRP zu verhindem, muss festgestellt werden, welche Faktoren fuer den Rueckgang verantwortlich sind und wie eine Wiederausbreitung erreicht werden kann. Die wesentlichen Ergebnisse der Studie koennen folgendermassen zusammengefasst werden: In Deutschland kommt der Schwimmfarn in den Stromtaelern von Rhein, Elbe und Oder vor, wobei die Erwaermung des Wasserkoerpers fuer sein Auftreten entscheidend ist. Aus der Analyse von Klimadiagrammen ergibt sich, dass am Oberhein nicht die klimatischen Bedingungen verbreitungsbestimmend sind, sondern die Morphologie, der Chemismus und der Temperaturhaushalt der potentiellem Siedlungsgewaesser. Der Schwimmfarn kommt sowohl in naehrstoffarmen als auch naehrstoffreichen Gewaessern vor, wobei letztere in Verbindung mit guten Licht- und Temperaturverhaeltnissen mit hoeherer Individuendichte besiedelt werden. Die Aussagen zur Reaktion gegenueber Gewaesserverschmutzung sind recht duerftig. Bekannt ist die Empfindlichkeit gegenueber bestimmten Pestiziden und die enorme Akkumulationsfaehigkeit gegenueber Schwermetallen. Der Schwimmfarn ertraegt deutliche Wasserstandsschwankungen und auch zeitweises Trockenfallen der besiedelten Gewaesser. Ueber den Entwicklungszyklus und die ihn beeinflussenden Umweltfaktoren liegen wenige Angaben vor. Entscheidend ist, dass der Farn waehrend der Keimungs- und Befruchtungsphase im Fruehsommer ueberaus empfindlich gegenueber Stroemung, Spaetfrost und Trockenfallen ist.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 170 |
| Kommune | 1 |
| Land | 23 |
| Weitere | 96 |
| Wirtschaft | 4 |
| Wissenschaft | 6 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 57 |
| Förderprogramm | 11 |
| Infrastruktur | 4 |
| Text | 52 |
| Umweltprüfung | 8 |
| WRRL-Maßnahme | 155 |
| unbekannt | 10 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 108 |
| Offen | 181 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 289 |
| Englisch | 160 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 3 |
| Bild | 3 |
| Datei | 6 |
| Dokument | 26 |
| Keine | 228 |
| Webdienst | 1 |
| Webseite | 42 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 97 |
| Lebewesen und Lebensräume | 289 |
| Luft | 92 |
| Mensch und Umwelt | 190 |
| Wasser | 150 |
| Weitere | 256 |