Das Projekt "Untersuchungen zur ökologischen Wirksamkeit des renaturierten Altarmes der Spree als Umgehung der Wehrgruppe Leibsch (Teilprojekt)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Institut für Binnenfischerei e.V., Potsdam-Sacrow durchgeführt. Erfassung der Fischbestände in Altarm und Spree, - Literaturstudie zur historischen Fischfauna im Gebiet, - Funktionskontrolle der Aufstiegshilfen mittels Kontrollreuse. - Nachweis des Aufstiegs fast 50000 Individuen, 18 Fischarten, Krebsen, - Nachweis der Funktion als Lebensraum für rheophile Arten, - Vorschläge für weitere Verbesserungen. - Ergänzung durch Untersuchung der Makrozoobenthos (IaGB - z. Teilprojekt).
Das Projekt "Austauschprozesse mit Totzonen und in langsam durchflossenen Gewaesserteilen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forschungsverbund Berlin, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei durchgeführt. Intensive Austauschprozesse mit dem Sediment finden auch in der Spree statt. Die woechentlichen Messbilanzbetrachtungen im Experimental-Altarm Freienbrink zeigen wechselnde Verluste und Gewinne an. Die 1995 wieder aufgenommenen Messungen der P-Konzentrationen beweisen, dass es sich dabei um Wechselwirkungen mit den Ablagerungen handelt. Gewinne und Verluste von ueber 10 Prozent TP erfaehrt das den Altarm durchfliessende Wasser innerhalb weniger Stunden Aufenthaltszeit. Langsam erfolgt dagegen die Umlagerung der rund 3000 Kubikmeter Mudde zu fliessgewaessertypischen Strukturen seit der Wiedereroeffnung des Altarmes 1992. Oekologisch sehr bedeutsam sind die Totzonen am Flussufer. Mit Hilfe von Tracerversuchen zwischen Spreewerder und Freienbrink und eines mathematischen Modells wurde ermittelt, dass die Totzonen eine durchschnittliche Breite zwischen 3 und 5 m besitzen. Durch die Totzonen wird der gesamte Wasserfluss verzoegert. Innerhalb der 'Durchschnitts- Totzone' haelt sich das Wasser rund 20 Minuten auf. Eine Verdoppelung der Aufenthaltszeit erfaehrt aber nur 2 Prozent des Wassers.
Das Projekt "Untersuchung der Altgewässer hessischer Fließgewässer" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz durchgeführt.
Das Projekt "Entwicklung flacher Sedimentfallen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forschungsverbund Berlin, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei durchgeführt. Nachdem gezeigt worden ist, das man im bewegten Wasser von Flachseen, Kanaelen, Altwaessern und Totzonen mit zylindrischen Sedimentfallen keine realistischen Sedimentationsraten messen kann, ging es darum, Alternativen zu entwickeln und die Bereiche anzugeben, in denen man mit den traditionellen Zylinderfallen noch weiterhin gute Ergebnisse zu erwarten hat. Letzteres wurde mit Hilfe eines mathematischen Modells getan, das das Wechselspiel von Partikelnettoproduktion, turbulenter Vermischung und Sedimentation beschreibt. Es zeigte sich, dass die Zylinderfalle in tiefen Gewaessern unterhalb der trophogenen Zone und dort, wo die Partikel nur geringe kohaesive Eigenschaften besitzen, einsetzbar sind. Da sich organisches Material auch kohaesiv verhaelt, sind voellig fehlerlose Messergebnisse nur in speziellen Faellen zu erwarten. Um den Mangel an geeigneten Messgeraeten insbesondere fuer Flachseen und Fluesse zu beseitigen, wurde das Messprinzip der Tellerfallen entwickelt. Es wurde eine Konzeption ausgebaut, die ab 1996 im Rahmen eines BMBF-Projektes zu Geraeten mit neuen Moeglichkeiten fuehren soll.
Das Projekt "Untersuchungen zur Sicherung und Renaturierung des Salzach-Auen-Oekosystems" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) durchgeführt. 1) Erhebung der Grunddaten (bereits abgeschlossen): Kartierung reale Vegetation und Flora (1:500), faunistische und limnologische Erfassung der Salzach, ausgewaehlter Zufluesse und salzachbegleitender Altwasserarme, Erfassung Amphibien- und Reptilienfauna, flaechendeckende Brutvogelkartierung, Kartierung ausgewaehlter Insektengruppen (Libellen, Grossschmetterlinge), Kartierung und Gliederung des UG nach Lebensraumtypen, Erstellung eines Typen- und Realnutzungsrasters, Kartierung, Ausgliederung und Beschreibung repraesentativer Strukturtypen, flaechendeckende Bodenkartierung, landschaftsoekologische Untersuchung von Altwasserarmen, rechnergestuetzte Auswertung der Daten (Geo-Info-System, begonnen). 2) Bewertung des Ist-Zustandes (1991 begonnen) aus der Sicht von Naturschutz und Landschaftspflege und aus oekologischer Sicht. 3) Zieldefinitionen zur Optimierung des Systems (= dritte Phase, Beginn?), verschiedene Varianten: Optimierung des Ist-Zustandes, Renaturierung von Teilsystemen, Renaturierung des Gesamtsystems.
Das Projekt "Teilvorhaben: Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen e. V." wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft e.V. an der RWTH Aachen University durchgeführt. Das beabsichtigte Projekt RiverCloud nimmt die Erfahrungen und Projekte der Konsortialpartner zur ganzheitlichen Gewässerbetrachtung auf, um ein neuartiges, autonomes und vernetztes Tandemsystem, bestehend aus UAV (Unmanned Aerial Vehicle) und USV (Unmanned Surface Vehicle), als Basis für ein integrales, konsistentes und effektives Monitoring und Management der Wasserstraßen als Verkehrsträger sowie des Gewässerumfelds (Vorland, Altarme) bereit zu stellen. Kernziel des Teilvorhabens ist eine Konzeptionierung von Befahrungen, sowie ein Beitrag zur Evaluierung und Tests der Einzelkomponenten und des Gesamtsystems geleistet. Neben Konzeptionierung und Durchführung der Datenerhebung werden Workflows zur Ableitung von gewässermorphologischen Parametern in Ergänzung zur Entwicklung von Vegetationsanalysen entwickelt . Die entwickelten Methoden werden anwendungsorientiert aufgearbeitet, systematisiert und sichtbar gemacht. Dieser Transfer in die wasserwirtschaftliche Praxis geschieht in verschiedenen Formaten wie bspw. Workshops und Hackathons. Hierdurch wird eine möglichst breite Nutzung der erhobenen Daten und entwickelten Methoden geleistet.
Das Projekt "Teilvorhaben: Seba Hydrometrie GmbH & Co. KG" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von SEBA Hydrometrie GmbH & Co. KG durchgeführt. Das beabsichtigte Projekt RiverCloud nimmt die Erfahrungen und Projekte der Konsortialpartner zur ganzheitlichen Gewässerbetrachtung auf, um ein neuartiges, autonomes und vernetztes Tandemsystem, bestehend aus UAV (Unmanned Aerial Vehicle) und USV (Unmanned Surface Vehicle), als Basis für ein integrales, konsistentes und effektives Monitoring und Management der Wasserstraßen als Verkehrsträger sowie des Gewässerumfelds (Vorland, Altarme) bereit zu stellen. Kernziel 1 des Teilvorhabens ist der Aufbau der Trägerplattform UAV für ein neuartiges Verfahren zur optischen Durchflussmessung an Fließgewässern aus der Luft. Hierbei wird ein innovatives Konzept zur Sensoranordnung bzw. Kameraintegration am USV hinsichtlich Genauigkeitsanforderungen entwickelt. Die kamerabasierte Messtechnik basiert auf dem patentierten Messverfahren (Zitat), welches bereits im neuartigen SEBA DischargeKeeper für stationäre und permanente Fließgeschwindigkeitsmessungen am Boden zum Einsatz kommt. Im Rahmen des RiverCloud wird ein entsprechende Neu- und Weiterentwicklung hin zur sog. SEBA Discharge-Drohne-Technologie verfolgt. Diese erweitert ideal die übergeordneten Projektziele sowie das komplettieren räumlich-zeitlich hochaufgelöster Gewässer- und wasserwirtschaftlicher Bauwerksinformationen aus der Luft- und im Wasser. Kernziel 2 des Teilvorhabens ist wasserwirtschaftliche Etablierung eines neuen optischen hydrometrischen Messverfahrens integriert in einem UAV, sowie die Bekanntmachung durch Praxistests.
Das Projekt "Teilvorhaben: Bundesanstalt für Wasserbau" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Wasserbau durchgeführt. Das beabsichtigte Projekt RiverCloud nimmt die Erfahrungen und Projekte der Konsortialpartner zur ganzheitlichen Gewässerbetrachtung auf, um ein neuartiges, autonomes und vernetztes Tandemsystem, bestehend aus UAV (Unmanned Aerial Vehicle) und USV (Unmanned Surface Vehicle), als Basis für ein integrales, konsistentes und effektives Monitoring und Management der Wasserstraßen als Verkehrsträger sowie des Gewässerumfelds (Vorland, Altarme) bereit zu stellen. Kernziel des Teilvorhabens ist die Anwendung der komplementär von Wasser und aus der Luft erhobenen Datensätze in den Aufgabenbereichen Verkehrswasserbau und Gewässerunterhaltung im Zuständigkeitsbereich der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. In exemplarischen Untersuchungsgebieten werden die räumlich hochauflösenden und zeitlich konsistenten Daten der Gewässer-, Vorland,- und Bauwerksgeometrien erhoben und anhand von Referenzdaten validiert. Im Vordergrund stehen hierbei die Qualitätssteigerung hydrodynamisch-numerischer Modelle der BAW durch eine verbesserte geometrische Datengrundlage sowie die Erstellung hochgenauer As-Built-Modelle für die Bauwerksunterhaltung bzw. -instandsetzung im Kontext der Planungsmethode BIM. Zentrale Bestandteile des Teilvorhabens sind die Validierung und Bewertung der Messkonzepte hinsichtlich ihrer Anwendungsreife und der Übertagbarkeit auf weitere Anwendungsgebiete. Schließlich sollen die Ergebnisdaten dauerhaft in der mCloud und ggf. weiteren Datenportalen (z.B. BIM-Portal) bereitgestellt werden, um somit einer Vielzahl von Akteuren im Wege einer Sekundärnutzung den Zugang zu den Daten zu ermöglichen.
Das Projekt "Teilvorhaben: Orthodrone GmbH" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Orthodrone GmbH durchgeführt. Das beabsichtigte Projekt RiverCloud nimmt die Erfahrungen und Projekte der Konsortialpartner zur ganzheitlichen Gewässerbetrachtung auf, um ein neuartiges, autonomes und vernetztes Tandemsystem, bestehend aus UAV (Unmanned Aerial Vehicle) und USV (Unmanned Surface Vehicle), als Basis für ein integrales, konsistentes und effektives Monitoring und Management der Wasserstraßen als Verkehrsträger sowie des Gewässerumfelds (Vorland, Altarme) bereit zu stellen. Die Erfassungsmethode soll Panoramaaufnahmen, Daten zur Topographie des Gewässerbodens, der Unterwasserbereiche der Bauwerke und der Überwassertopographie in Form von hochauflösenden dreidimensionalen Oberflächenmodellen, RGB- bzw. CIR-Luftaufnahmen des unmittelbaren Gewässerumfelds, Filmsequenzen des Gewässers und Gewässergüteparameter liefern. Durch die Kombination eines leistungsfähigen Hybrid-UAS und einem USV wird es möglich, zuverlässig Kanäle, Schleusen und Flusssysteme dreidimensional sowohl über als auch unter der Wasseroberfläche zu erfassen. Diese Anwendung kann fortschrittliche Wartungs- und Instandhaltungsprozesse ermöglichen.
Das Projekt "Teilvorhaben A: Koordination, Maßnahmenumsetzung, Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von WWF Deutschland durchgeführt. Das Projekt 'Wilde Mulde' verfolgt das Ziel, die natürliche Flussbettdynamik der Mulde durch eine Revitalisierung hydromorphologischer Prozesse im Gebiet der Unteren Mulde zwischen Dessau-Roßlau und Retzau nachhaltig zu fördern und die Anbindung der angrenzenden Auen an den Fluss zu verbessern. Der Erfolg der Maßnahmen wird anhand von hydraulischen, hydromorphologischen, biologischen und funktionellen Parametern ermittelt. Darüber hinaus wird geprüft, ob die durchgeführten Maßnahmen Modellcharakter für die Sicherung von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen (ÖSD) in weiteren Fluss-Auen-Ökosystemen haben. Hierfür werden ein detailliertes Prozessverständnis hinsichtlich Hydrogeomorphologie, Stoffkreisläufe, Biodiversität und ÖSD erarbeitet sowie die Wirkungen der Maßnahmen hinsichtlich Maximierung von Synergien bzw. Minimierung von Zielkonflikten bewertet. Die Projektbestandteile des Teilvorhabens 'Koordination, Maßnahmenumsetzung, Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit' umfassen die Umsetzung von vier verschiedenen Maßnahmen und die Koordination zwischen Umsetzung und Forschung. Mit Umsetzung der Maßnahmen sollen eine eigendynamische Entwicklung der Mulde initiiert werden. Im Einzelnen sieht der Antragsteller die Einbringung von Rauhbäumen, die Abtragung von Ufersicherungen, die Anbindung eines Altarms sowie die Entwicklung einer Hartholzaue vor. Darüber hinaus soll die Akzeptanz der Maßnahmenumsetzung mit verschiedenen Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung gesteigert werden.
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