Gebietsfremde Arten (Neobiota) kommen in Städten wie Berlin häufig vor. Da es in der Natur kein “Gut” und “Böse” gibt, sind auch diese neu eingebürgerten Arten nicht per se schlecht. Je nachdem, wo sie vorkommen und wie sie sich ausbreiten, können einige Arten jedoch zu Problemen mit dem Naturschutz führen. Dazu können Neobiota auch einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden in der Landwirtschaft und beim Hochwasserschutz anrichten. Unter allen Tier- und Pflanzenarten an einem festgelegten Ort unterscheidet man zwischen einheimischen (indigenen) und gebietsfremden Arten. Einheimische Arten kommen dort von Natur aus vor oder sind von selbst eingewandert. Gebietsfremde Arten wurden dagegen von Menschen eingeführt. Oft mit Absicht (wie bei der Einfuhr von Kartoffeln), manchmal aber auch unfreiwillig, wie z.B. der Klatschmohn, der sich mit der Landwirtschaft auf der ganzen Welt verbreitet hat. In Mitteleuropa begann die Verbreitung gebietsfremder Arten durch den Menschen bereits in der Jungsteinzeit mit Beginn des Ackerbaus. Mit der Zunahme des Handels und des Verkehrs nach der Entdeckung Amerikas durch die Europäer im Jahr 1492 beschleunigte sich dieser Prozess noch einmal deutlich. Alle vom Menschen vor 1492 eingeführten Arten nennt man daher Archäobiota (frei übersetzt: “alte Arten”) und alle danach eingeführten Neobiota (frei übersetzt: “neue Arten”). Bei den neu eingeführten Arten gibt es viele, die nur gelegentlich und vereinzelt auftauchen und solche, die sich auch ohne Hilfe des Menschen fest etabliert haben. Dieses gelingt zumeist nur den Arten, die aus Regionen mit ähnlichem Klima wie bei uns stammen. Zum Problem werden diese Arten erst dann, wenn sie anfangen, den einheimischen Arten den Platz und die Ressourcen streitig zu machen, oder diese gar verdrängen. Beispielsweise sind manche Pflanzenarten so konkurrenzstark, dass sie nahezu alles überwuchern können, was in ihrer Umgebung lebt und wächst. Diese Arten werden als invasiv bezeichnet. Die Beseitigung oder Bekämpfung dieser invasiven Arten ist oft sehr aufwendig und dazu noch kostspielig. Die Europäische Kommission hat deshalb im Jahr 2016 eine Verordnung zur Bekämpfung bestimmter invasiver Arten von europäischer Bedeutung erlassen. Darunter fallen für die Neophyten z.B. die Wechselblatt-Wasserpest und Gelbe Scheincalla und für Neozoen z.B. der Waschbär und die Chinesische Wollhandkrabbe. Neophyten können jedoch auch eine besondere Bedeutung für die heimische Tierwelt haben. So ist z.B. die aus Nordamerika stammende Gewöhnliche Schneebeere (Symphoricarpos albus), die viele als sogenannten “Knallerbsenstrauch” kennen, bei den Raupen des Kleinen Eisvogels, einem Falter, der auf dem Kienberg lebt, als Nahrung sehr beliebt. Die Robinien am Kienberg sind beispielsweise für Bienen eine gern genutzte Nahrungsquelle. Der Kienberg wurde in den Jahren 1973 bis 1984 beim Bau der umliegenden Großsiedlungen künstlich auf 102 Meter aufgeschüttet und im Anschluss zum Schutz vor Erosion vor allem mit neophytischen Gehölzarten bepflanzt. Diese Gehölze waren zum damaligen Zeitpunkt leicht verfügbar und wuchsen besonders schnell und üppig. Noch heute ist der Kienberg deshalb zum größten Teil mit Neophyten bewachsen. Die Art, die sich am Kienberg am stärksten ausbreitet, ist der Eschen-Ahorn. Er bildet dichte Bestände, in denen kaum eine weitere Pflanzenart existieren kann. Sowohl der Eschen-Ahorn als auch die Robinie zählen zu den invasiven Arten. Beide Arten wirken sich am Kienberg jedoch unterschiedlich auf die Tier- und Pflanzenarten aus. Vorkommen Der Eschen-Ahorn beansprucht inzwischen große Flächen des Kienbergs für sich und wächst dort sehr dicht. Außerdem verbreitet er sich bereits in Richtung Wuhletal. Auswirkungen Der Eschen-Ahorn wächst so schnell und mit großer Blattmasse, dass die für viele Arten wichtigen lichten Lebensräume verlorengehen. Dadurch verringert sich die Artenvielfalt in diesen Naturräumen. Insbesondere an den Kienbergterrassen wurden zur Internationalen Gartenausstellung 2017 die mit Eschen-Ahorn bewachsenen Waldränder zurückgenommen und anstelle dessen schnell wachsende, heimische Gehölzarten gepflanzt. In Verbindung mit einer regelmäßigen und kontinuierlichen Pflege kann so einer weiteren Ausbreitung des Eschen-Ahorns entgegengewirkt werden. Vorkommen Auch die Robinie hat mehrere Standorte an den Hängen des Kienbergs bestockt, ist aber auch schon vereinzelt bis in das Wuhletal vorgedrungen. Auswirkungen Außer dem Schwarzen Holunder und etwas Spitz-Ahorn wächst am Kienberg kaum etwas neben oder unter der Robinie. Sie verändert die Zusammensetzung des Artenspektrums in ihrer Umgebung dauerhaft, da sie den Boden mit Stickstoff anreichert. Gleichzeitig ist die Robinie aber auch eine wichtige Nahrungsquelle für die Honigbienen. Im Frühsommer bildet sie einen besonders reichhaltigen Nektar mit hohem Zuckeranteil. Aus diesem Grund ist sie bei Imkern als Bienenweide sehr beliebt. Da die Vorteile der Robinie auf dem Kienberg überwiegen und sie sich auch nicht übermäßig verbreitet, wird sie zunächst noch in Ruhe gelassen und nicht wie der Eschen-Ahorn aktiv zurück gedrängt. Sterben Robinien ab oder müssen aus Bruchgefahr entfernt werden, können diese Standorte mit gebietsheimischen Gehölzen wieder gefüllt werden. Bitte verzichten Sie darauf, invasive Arten wie z.B. Riesenbärenklau, Indisches Springkraut oder Japanischen Staudenknöterich im Garten anzupflanzen. Besonders häufig gelangen diese Arten über Gartenabfälle in die Natur. Bitte entsorgen Sie deshalb Ihren Gartenabfall und Blumenschnitt ordnungsgemäß bei der Berliner Stadtreinigung. Durch diese kleinen Maßnahmen kann eine weitere Verbreitung dieser invasiven Arten vermieden werden. Invasive Tier- und Pflanzenarten in Berlin Neobiota [Bundesamt für Naturschutz
Berichtsjahr: 2022 Adresse: Klein Amerika 1 29649 Wietzendorf Bundesland: Niedersachsen Flusseinzugsgebiet: Weser Betreiber: Emsland-Stärke GmbH Haupttätigkeit: Herstellung v. Nahrungsmitteln/Getränkeprodukten aus pflanzlichen Rohstoffen > 300 t/d
Die Notwendigkeit Energie einzusparen, betrifft ganz Deutschland und Europa. Um einen Beitrag zu leisten und ein sichtbares Zeichen zu setzen, hat die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz damit begonnen, die Anstrahlung von Gebäuden und Wahrzeichen in ihrer Verantwortung abzuschalten. Senatorin Bettina Jarasch: „Angesichts des Krieges gegen die Ukraine und der energiepolitischen Drohungen Russlands ist es wichtig, dass wir möglichst sorgsam mit unserer Energie umgehen. Das gilt auch und gerade für die öffentliche Hand. Deshalb werden wir die in unserer Verantwortung stehenden Gebäude Berlins nicht mehr anstrahlen. Das ist aus unserer Sicht in dieser Situation gut vertretbar, auch um einen sichtbaren Beitrag zu leisten.“ In der Zuständigkeit der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz werden derzeit insgesamt rund 200 Objekte im Land Berlin angestrahlt. Für diese Anstrahlungsobjekte sind ca. 1400 Strahler an Beleuchtungsmasten im Einsatz. Folgende bedeutende Bauwerke zählen dazu: Siegessäule, Staatsoper, Deutsche Oper, Zeughaus, Gedächtniskirche, Berliner Dom, Rotes Rathaus, Elefantentor und Eingang Zoo, Jüdisches Museum, Ruine Anhalter Bahnhof, Amerika Gedenkbibliothek, Schloss Charlottenburg, Charlottenburger Tor. Zudem werden weitere Kirchen (u.a. Nikolaikirche, St. Marien), Statuen (u.a. Reiterstandbild Unter den Linden; Statuen von Bismarck, Moltke und Wagner im Tiergarten) und auch Brückenbauwerke erstmal nicht mehr angestrahlt. Der Anschlusswert aller Anstrahlungen beträgt ca. 100.000 W, der Stromverbrauch liegt bei ca. 200.000 kWh/Jahr, die Stromkosten belaufen sich auf ca. 40.000 € pro Jahr. Aufgrund der einmaligen Kosten voraussichtlich in ähnlicher Höhe für die manuelle Abschaltung der einzelnen Strahler ist kurzfristig der nennenswerte Energiespar-Effekt entscheidend für die Maßnahme, nicht die reine Wirtschaftlichkeit, die in dieser Situation schwer kalkulierbar ist. Eine rahmenvertraglich gebundene Elektrofachfirma mit spezieller Sachkunde und Ortskenntnis der Öffentlichen Beleuchtungsanlagen wurde aufgefordert, sofort mit den Vorbereitungen für das Ausschalten der Anstrahlungen zu beginnen. Es werden drei Abfahrkolonnen gebildet, die täglich ca. 100 – 120 Strahler außer Betrieb setzen. Dies erfolgt durch Abklemmen der Strahler in der Mastklappe. Eine Demontage der Strahler erfolgt nicht. Das Ausschalten aller Anstrahlungen sollte somit in 3 – 4 Wochen abgeschlossen sein. Der Prozess wird eng durch Mitarbeitende des Fachbereichs Öffentliche Beleuchtung begleitet, um eine ordnungsgemäße Arbeitsvorbereitung und Dokumentation sicherzustellen. Der Ablauf der Arbeiten wurde priorisiert, so dass mit dem Ausschalten im Stadtzentrum begonnen wird und anschließend die Außenbereiche angefahren werden.
Im Rahmen der Untersuchung bezüglich rechtlicher und weiterer Hemmnisse neuer Mobilitätsformen und -angebote wurden drei die rechtswissenschaftlichen Betrachtungen ergänzende Gutachtenteile zu intra- und intermodalen Verflechtungsansätzen des Pkw-Verkehrs erstellt. Dieser zweite Gutachtenteil widmet sich aus der Sicht des umweltorientierten Mobilitätsmanagements den Verkehrsangeboten Carpooling und Vanpooling in den USA. Diese Fallstudie wurde bewusst ausgewählt, schließlich besitzt der individuelle Straßenpersonenverkehr in Amerika ein enormes Potenzial zur Fahrtenbündelung - sowohl für Berufspendler als auch für andere Wegezwecke. Neben den Treibhausgasemissionen besteht in Ballungsräumen ein mit der Innenstadtnähe zunehmender Handlungsdruck zur Begrenzung des fließenden und ruhenden Pkw-Verkehrs. Carpooling bzw. Vanpooling sind in den Vereinigten Staaten von Amerika bereits mehrere Jahrzehnte lang etabliert und haben sich - begünstigt durch den technologischen Schub der flächendeckenden mobilen Kommunikation - auch mengenmäßig beachtlich entwickelt. Zusätzlich begünstigt durch Anreizsysteme wie beschleunigte HOV-Spuren, den Erlass von Pkw-Maut und die Bereitstellung kostenloser Parkplätze, ist Ridesharing inzwischen außerordentlich populär und wird als angebotsorientiertes Instrument der Verkehrs- und Umweltpolitik in den USA aktiv genutzt. Es ist vor allem wegen seiner kurzfristigen Wirksamkeit und des hervorragenden Nutzen-Kosten-Verhältnisses anerkannt und wird auf allen politischen Ebenen unterstützt. Demensprechend werden die USA als geeignetes Anschauungsobjekt herangezogen. Das zweite Review zielt darauf ab, die historische Entwicklung zu skizzieren, das Spektrum an Erscheinungsformen - inklusive der Weiterentwicklung durch digitale Angebots- und Vermittlungsplattformen - anhand einer Fallstudie für den Großraum Seattle zu untersuchen, Anbieter/Geschäftsmodelle zu systematisieren, Erfolgsfaktoren abzuleiten und aus US-Sicht neu aufgeworfene Fragen zu erläutern. Durch die positiven Erfahrungen in den USA und die Adaption erfolgreicher Prinzipien in den TNC und bei den bestehenden Verkehrsarten wird der technologisch-organisatorische Entwicklungspfad hin zu einem mit automatisierten (Sharing-)Fahrzeugen abgewickelten "Transport as a Service" (TaaS) immer klarer. Ridesharing sollte als Bottom-Up-Ansatz zur Akquisition ÖPNV-relevanter Nachfrage ernst genommen werden. Es ist daher überlegenswert, Ridesharing in die Strategien zur Flotten- und Straßenverkehrsreduktion für einen verbesserten Umwelt- und Klimaschutz, aber auch in Bemühungen um Angebots- und Effizienzverbesserungen speziell für Räume und Zeiten (vermeintlich) schwacher Verkehrsnachfrage einzubinden. Quelle: Forschungsbericht
Die Fransen-Nabelflechte, Umbilicaria cylindrica, ist die Flechte des Jahres 2018. Sie siedelt direkt auf nacktem, kalkfreiem Silikatfels, vorzugsweise an schrägen bis senkrechten Partien von Felsen, an gut belichteten Standorten. Sie kommt hauptsächlich in hochmontanen bis alpinen Lagen vor. Umbilicaria cylindrica ist in Europa, Asien, beiden Amerika und Australien verbreitet. In Europa zeigt sie eine hochmontan-alpin-arktische Verbreitung mit einer Präferenz der Alpen und der nordischen Länder, kommt aber bis in die Gebirge Süditaliens vor. In den Schweizer und Österreichischen Alpen sowie den Vogesen und dem Schwarzwald ist sie verbreitet, in den übrigen Mittelgebirgen selten und in Norddeutschland klingt sie aus. In Deutschland fehlt die Art in den nördlichen Bundesländern, insgesamt wird sie als "gefährdet" eingestuft.
Die Hirschvogel Automotive Group produziert an acht Standorten in Europa, Asien und Amerika massiv umgeformte Aluminium- und Stahlbauteile für Automobilhersteller. Die Hirschvogel Umformtechnik GmbH in Denklingen ist das Stammwerk. Es ist nicht nur die größte Produktionsstätte, sondern auch das Entwicklungszentrum für die gesamte Gruppe. Nach dem Stand der Technik ist die Halbwarmumformung von Stahl sehr energieintensiv. Die bei der Erwärmung des Rohmaterials freiwerdende Abwärme wird derzeit kaum technisch genutzt. Im Produktionsbereich der Halbwarmumformung setzt die Firma Hirschvogel Umformtechnik GmbH eine neue innovative Halbwarm-Umformanlage ein. Kern der neuen Anlage ist eine neu entwickelte 20.000 Kilonewton Halbwarm-Umformanlage mit Servo-Direkt Technologie, die neben einer Erhöhung der Ausbringung zu einer Erhöhung der Teilegenauigkeit und der Werkzeugstandzeiten führt. Neben der neuen Halbwarm-Umformanlage wird auch die überschüssige Abwärme der Induktionserwärmung genutzt, um den Energieverbrauch und den CO 2 -Ausstoß nachhaltig zu verringern. Das Vorhaben besteht aus einer verketteten Umformanlage mit Materialzuführung, Induktionserwärmung mit Abwärmenutzung und einer Umformpresse mit Servo-Direkt Antrieb, inkl. einer Sprüh- und Beschichtungsanlage und einer Werkzeugwechselvorrichtung. Hauptmerkmal der Servo-Direkt Technologie ist die quer zur Durchlaufrichtung angeordnete Hauptwelle. Bei diesem Konstruktionsprinzip ist die Schwingungsempfindlichkeit wesentlich geringerer als bei herkömmlichen Umformpressen. Damit ist es möglich, die Taktzeiten zu reduzieren, die Ausbringung zu erhöhen und den Grundlastanteil der Presse und der Nebenaggregate pro produzierten Teil zu reduzieren. Mit der Nutzung der kinetischen Energien, den Übersetzungsstufen sowie der höheren Ausbringung, ist der spezifische Energieeinsatz gegenüber konventionellen Anlagen deutlich reduziert worden. Durch Modifikation der Belastungsgeschwindigkeit der Werkzeuge und den Wärmeeintrag konnte der Verschleiß der Umformwerkzeuge verringert und die Standzeit erhöht werden. Bezogen auf den Umweltaspekt kann mit der neuen innovativen Anlage eine jährliche Materialreduzierung von ca. 506 Tonnen, eine jährliche Energieeinsparung von ca. 1.850 Megawattstunden und eine jährliche Verringerung des CO 2 -Ausstoßes von ca. 742 Tonnen CO 2 erreicht werden. Branche: Metallverarbeitung Umweltbereich: Klimaschutz Fördernehmer: Hirschvogel Umformtechnik GmbH Bundesland: Bayern Laufzeit: 2017 - 2019 Status: Abgeschlossen
Ein Sommer ohne Greg und Lotta war auch in diesem Jahr für viele Kinder in Sachsen-Anhalt nicht denkbar. Das zeigt die Auswertung des Lesesommers XXL. Der war in Sachsen-Anhalt wieder ein Erfolg! Zwar griffen in diesem Jahr 3.813 größere und kleine ?Leseratten? und damit erstmals in der Geschichte des Lesesommers etwas weniger als im vergangenen Jahr in den Sommerferien zum Buch, dafür lasen die Kids mehr Bücher. ?Lesen ist in ? das beweisen die Jahr um Jahr gestiegenen Zahlen an Leseratten und gelesenen Büchern. Das Angebot ist so vielfältig, dass für jeden etwas dabei ist.? so Thomas Pleye, Präsident des Landesverwaltungsamtes. ?Lesen ist genial. Abschalten, in andere Welten verschwinden, Abenteuer erleben, das ist es, was das Lesen ausmacht. Nebenbei lernt man noch was, wo ist das sonst möglich? Ich freue mich, dass so viele Kinder Spaß am Lesen haben.? Insgesamt schmökerten sich die XXL-Leser durch 11.072 Bücher (2018 - 10.892). Dabei waren auch 2019 Greg und Lotta einfach nicht von der Spitzenposition zu verdrängen. Auch im achten Jahr in Folge belegten ?Gregs Tagebuch? von Jeff Kinney, und ?Mein Lotta Leben? von Alice Pantermüller unangefochten den Spitzenplatz in der Lesesommer-Bestseller-Liste. Aber auch neue Titel wie ?Die entführte Lehrerin? von Sabrina j. Kirschner, Klassiker wie ?Die Vorstadtkrokodile? von Max von der Grün, Bücher von Agatha Christie, spannendes von Paluten ?Die Schmahams-Verschwörung? und lustige Titel wie ?Nur mal schnell das Mammut retten? von Knut Kröger, waren oft auf den Leselisten zu finden. Das Landesverwaltungsamt ist zuständig für die öffentlichen Bibliotheken in Sachsen-Anhalt und organisiert inzwischen im 10. Jahr den Lesesommer XXL. 2010 startete das Projekt in unserem Bundesland mit 600 Schülerinnen und Schülern und 26 teilnehmenden Bibliotheken. Ein Jahr später beteiligten sich bereits 1264 Schülerinnen und Schüler in 36 Bibliotheken und in diesem Jahr waren 63 Bibliotheken dabei. Dabei nehmen durchaus nicht nur Bibliotheken in den Oberzentren Dessau-Roßlau, Halle (Saale) und Magdeburg an der Aktion teil, auch kleinere Orte wie Zielitz, Muschwitz oder Teutschenthal waren mit von der Partie. Viele Bibliotheken haben sich begleitende Aktionen einfallen lassen, wie Projektwochen, Lesungen ? gern auch als Lesenacht -, Book Castings, Bücherquiz, aber auch Zeichen- oder Trommelworkshops zu den passenden Büchern. Neben der landesweiten Eröffnung des Lesesommers XXL im Bauhaus in Dessau, an der im Juni der Präsident des Landesverwaltungsamtes, Thomas Pleye teilnahm, gab es überall spannende Eröffnungs- und Abschlussveranstaltungen: Lesesommershow mit Slapstick, Leseshow Blind Date, Zauber-Clown-Walk Act, Book Casting, Book Slam, Buchregal-Enthüllung, Comic-Show, sind nur einige der Events, die schon Lust auf das Angebot im nächsten Jahr machen. Zum Abschluss gab es für alle Leser ein Teilnahme-Zertifikat, das in der Schule vorgelegt werden kann. ?Der Lesesommer XXL war ein Erfolg und wird auch im kommenden Jahr von uns unterstützt! Aber nichts ist so gut, dass es nicht noch besser werden könnte, denn schon jetzt überlegen die Organisatoren, wie sie im kommenden Jahr einen spannenden Lesesommer gestalten können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bibliotheken haben beim Lesesommer XXL bisher sehr viel Kreativität und vor allem ein sicheres Gespür für die potentielle Lieblingslektüre ihrer Jungleser bewiesen. Der nächste Sommer kommt bestimmt und vorher werden wir die neuen Ideen für den Lesesommer 2020 vorstellen.?, so Pleye abschließend. Lesesommer XXL 2019 in Zahlen: Teilnehmende Bibliotheken: 63 (2018 - 57) Gesamt Teilnehmerzahl: 3.813 (2018 - 3.889) davon Mädchen: 2.244 (2018 - 2.294) davon Jungen: 1.569 (2018 - 1.595) Zertifikate: 3.357 (2018 - 3.020) Gelesene Bücher: 11.072 (2018 - 10.892) Durchschnitt der gelesenen Bücher: 3,4 (2018 - 3,2) Die Stadtbibliothek Magdeburg hatte die meisten Teilnehmer mit 1.016 Kindern. Die Teilnehmer Entwicklung ab 2010: Jahr Teilnehmer 2010 600 2011 1271 2012 1705 2013 2075 2014 2192 2015 2686 2016 2864 2017 3490 2018 3889 2019 3813 Hintergrund: Die Idee des Lesesommers stammt aus Amerika. 1998 gab es in Los Angeles den ersten Teen Reading Club. Ziel ist es Teenager zum Lesen zu motivieren, durch Clubmitgliedschaft, besondere Aktionen und Preise. 2002 fand der erste SommerLeseClub in Deutschland (Stadt Brilon, NRW) statt. Seit 2005 übernehmen immer mehr Bundesländer die Idee einer Sommerferienleseaktion, bisher 13. 2010 gab es eine bundesweite Ausschreibung des Deutschen Bibliotheksverbandes (DBV) um weitere Bundesländer zu motivieren, die Idee aufzugreifen. Die Landesfachstelle für öffentliche Bibliotheken Sachsen-Anhalt koordiniert die Aktion in Sachsen-Anhalt und das Land Sachsen-Anhalt unterstützt die Bibliotheken beim Kauf und der Bereitstellung von Büchern, nach Vorschlägen der teilnehmenden Bibliotheken und der ekz - Bibliotheksservice GmbH. Teilnehmen am Lesesommer XXL können Kinder der 2. ? 7. Klasse (8 bis 13-jährige). Sie bekommen einen Leseausweis und können aus einer, direkt für den Lesesommer zusammengestellten, Auswahl von Büchern wählen. Diese Bücher sind oft aktuelle Neuerscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur und sollen durch die Schüler auch bewertet werden. Wer mindestens zwei Bücher liest (und dass durch die Beantwortung von entsprechenden Fragen auch nachweisen kann), erhält ein Zertifikat, das vom Bürgermeister unterschrieben wurde. Dieses Zertifikat kann in der Schule vorgelegt werden und von der Schule als besondere Leseleistung im Fach Deutsch vermerkt werden. Neben der Förderung durch das Land unterstützen auch zahlreiche Sponsoren, z. B. Bibliotheksfördervereine, der örtliche Buchhandel, aber auch Banken, Einkaufsmärkte und Stadtwerke den Lesesommer XXL. Mit den zusätzlichen Mitteln werden der Bestand an aktuellen Kinder- und Jugendbüchern erweitert, Veranstaltungen finanziert und Preise bereitgestellt. Weitere Informationen sind im Internet unter www.lesesommer-sachsen-anhalt.de zu finden. Impressum LandesverwaltungsamtPressestelleErnst-Kamieth-Straße 206112 Halle (Saale)Tel: +49 345 514 1244Fax: +49 345 514 1477Mail: pressestelle@lvwa.sachsen-anhalt.de
Ein Sommer ohne Greg und Lotta war auch in diesem Jahr für viele Kinder in Sachsen-Anhalt nicht denkbar. Das zeigt die Auswertung des Lesesommers XXL. Der war in Sachsen-Anhalt wieder ein Erfolg! Zwar griffen in diesem Jahr 3.813 größere und kleine ?Leseratten? und damit erstmals in der Geschichte des Lesesommers etwas weniger als im vergangenen Jahr in den Sommerferien zum Buch, dafür lasen die Kids mehr Bücher. ?Lesen ist in ? das beweisen die Jahr um Jahr gestiegenen Zahlen an Leseratten und gelesenen Büchern. Das Angebot ist so vielfältig, dass für jeden etwas dabei ist.? so Thomas Pleye, Präsident des Landesverwaltungsamtes. ?Lesen ist genial. Abschalten, in andere Welten verschwinden, Abenteuer erleben, das ist es, was das Lesen ausmacht. Nebenbei lernt man noch was, wo ist das sonst möglich? Ich freue mich, dass so viele Kinder Spaß am Lesen haben.? Aus dem Altmarkkreis Salzwedel beteiligten sich 126 Leseratten und damit 13 mehr als im vergangenen Jahr, die insgesamt 307 Bücher lasen. Insgesamt schmökerten sich die XXL-Leser durch 11.072 Bücher (2018 - 10.892). Dabei waren auch 2019 Greg und Lotta einfach nicht von der Spitzenposition zu verdrängen. Auch im achten Jahr in Folge belegten ?Gregs Tagebuch? von Jeff Kinney, und ?Mein Lotta Leben? von Alice Pantermüller unangefochten den Spitzenplatz in der Lesesommer-Bestseller-Liste. Aber auch neue Titel wie ?Die entführte Lehrerin? von Sabrina j. Kirschner, Klassiker wie ?Die Vorstadtkrokodile? von Max von der Grün, Bücher von Agahta Christie, spannendes von Paluten ?Die Schmahams-Verschwörung? und lustige Titel wie ?Nur mal schnell das Mammut retten? von Knut Kröger, waren oft auf den Leselisten zu finden. Das Landesverwaltungsamt ist zuständig für die öffentlichen Bibliotheken in Sachsen-Anhalt und organisiert inzwischen im achten Jahr den Lesesommer XXL. 2010 startete das Projekt in unserem Bundesland mit 600 Schülerinnen und Schülern und 26 teilnehmenden Bibliotheken. Ein Jahr später beteiligten sich bereits 1264 Schülerinnen und Schüler in 36 Bibliotheken und in diesem Jahr waren 63 Bibliotheken dabei. Dabei nehmen durchaus nicht nur Bibliotheken in den Oberzentren Dessau-Roßlau, Halle (Saale) und Magdeburg an der Aktion teil, auch kleinere Orte wie Zielitz, Muschwitz oder Teutschenthal waren mit von der Partie. Viele Bibliotheken haben sich begleitende Aktionen einfallen lassen, wie Projektwochen, Lesungen ? gern auch als Lesenacht -, Book Castings, Bücherquiz, aber auch Zeichen- oder Trommelworkshops zu den passenden Büchern. Neben der landesweiten Eröffnung des Lesesommers XXL im Bauhaus in Dessau, an der im Juni der Präsident des Landesverwaltungsamtes, Thomas Pleye teilnahm, gab es überall spannende Eröffnungs- und Abschlussveranstaltungen: Lesesommershow mit Slapstick, Leseshow Blind Date, Zauber-Clown-Walk Akt, Book Casting, Book Slam, Buchregal-Enthüllung, Comic-Show, sind nur einige der Events, die schon Lust auf das Angebot im nächsten Jahr machen. Zum Abschluss gab es für alle Leser ein Teilnahme-Zertifikat, das in der Schule vorgelegt werden kann. ?Der Lesesommer XXL war ein Erfolg und wird auch im kommenden Jahr von uns unterstützt! Aber nichts ist so gut, dass es nicht noch besser werden könnte, denn schon jetzt überlegen die Organisatoren, wie sie im kommenden Jahr einen spannenden Lesesommer gestalten können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bibliotheken haben beim Lesesommer XXL bisher sehr viel Kreativität und vor allem ein sicheres Gespür für die potentielle Lieblingslektüre ihrer Jungleser bewiesen. Der nächste Sommer kommt bestimmt und vorher werden wir die neuen Ideen für den Lesesommer 2020 vorstellen.?, so Pleye abschließend. Lesesommer XXL 2019 in Zahlen: Teilnehmende Bibliotheken: 63 (2018 - 57) Gesamt Teilnehmerzahl: 3.813 (2018 - 3.889) davon Mädchen: 2.244 (2018 - 2.294) davon Jungen: 1.569 (2018 - 1.595) Zertifikate: 3.357 (2018 - 3.020) Gelesene Bücher: 11.072 (2018 - 10.892) Durchschnitt der gelesenen Bücher: 3,4 (2018 - 3,2) Die Stadtbibliothek Magdeburg hatte die meisten Teilnehmer mit 1.016 Kindern. Die Teilnehmer Entwicklung ab 2011: Jahr Teilnehmer 2011 1271 2012 1705 2013 2075 2014 2192 2015 2686 2016 2864 2017 3490 2018 3889 2019 3813 Hintergrund: Die Idee des Lesesommers stammt aus Amerika. 1998 gab es in Los Angeles den ersten Teen Reading Club. Ziel ist es Teenager zum Lesen zu motivieren, durch Clubmitgliedschaft, besondere Aktionen und Preise. 2002 fand der erste SommerLeseClub in Deutschland (Stadt Brilon, NRW) statt. Seit 2005 übernehmen immer mehr Bundesländer die Idee einer Sommerferienleseaktion, bisher 13. 2010 gab es eine bundesweite Ausschreibung des Deutschen Bibliotheksverbandes (DBV) um weitere Bundesländer zu motivieren, die Idee aufzugreifen. Die Landesfachstelle für öffentliche Bibliotheken Sachsen-Anhalt koordiniert die Aktion in Sachsen-Anhalt und das Land Sachsen-Anhalt unterstützt die Bibliotheken beim Kauf und der Bereitstellung von Büchern, nach Vorschlägen der teilnehmenden Bibliotheken und der ekz - Bibliotheksservice GmbH. Teilnehmen am Lesesommer XXL können Kinder der 2. ? 7. Klasse (8 bis 13-jährige). Sie bekommen einen Leseausweis und können aus einer, direkt für den Lesesommer zusammengestellten, Auswahl von Büchern wählen. Diese Bücher sind oft aktuelle Neuerscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur und sollen durch die Schüler auch bewertet werden. Wer mindestens zwei Bücher liest (und dass durch die Beantwortung von entsprechenden Fragen auch nachweisen kann), erhält ein Zertifikat, das vom Bürgermeister unterschrieben wurde. Dieses Zertifikat kann in der Schule vorgelegt werden und von der Schule als besondere Leseleistung im Fach Deutsch vermerkt werden. Neben der Förderung durch das Land unterstützen auch zahlreiche Sponsoren, z. B. Bibliotheksfördervereine, der örtliche Buchhandel, aber auch Banken, Einkaufsmärkte und Stadtwerke den Lesesommer XXL. Mit den zusätzlichen Mitteln werden der Bestand an aktuellen Kinder- und Jugendbüchern erweitert, Veranstaltungen finanziert und Preise bereitgestellt. Weitere Informationen sind im Internet unter www.lesesommer-sachsen-anhalt.de zu finden. Impressum LandesverwaltungsamtPressestelleErnst-Kamieth-Straße 206112 Halle (Saale)Tel: +49 345 514 1244Fax: +49 345 514 1477Mail: pressestelle@lvwa.sachsen-anhalt.de
Ein Sommer ohne Greg und Lotta war auch in diesem Jahr für viele Kinder in Sachsen-Anhalt nicht denkbar. Das zeigt die Auswertung des Lesesommers XXL. Der war in Sachsen-Anhalt wieder ein Erfolg! Zwar griffen in diesem Jahr 3.813 größere und kleine ?Leseratten? und damit erstmals in der Geschichte des Lesesommers etwas weniger als im vergangenen Jahr in den Sommerferien zum Buch, dafür lasen die Kids mehr Bücher. ?Lesen ist in ? das beweisen die Jahr um Jahr gestiegenen Zahlen an Leseratten und gelesenen Büchern. Das Angebot ist so vielfältig, dass für jeden etwas dabei ist.? so Thomas Pleye, Präsident des Landesverwaltungsamtes. ?Lesen ist genial. Abschalten, in andere Welten verschwinden, Abenteuer erleben, das ist es, was das Lesen ausmacht. Nebenbei lernt man noch was, wo ist das sonst möglich? Ich freue mich, dass so viele Kinder Spaß am Lesen haben.? Aus dem Saalekreis beteiligten sich 466 (2018 ? 568) Leseratten, die insgesamt 1.398 (2018 ? 1.382) Bücher lasen.Insgesamt schmökerten sich die XXL-Leser durch 11.072 Bücher (2018 - 10.892). Dabei waren auch 2019 Greg und Lotta einfach nicht von der Spitzenposition zu verdrängen. Auch im achten Jahr in Folge belegten ?Gregs Tagebuch? von Jeff Kinney, und ?Mein Lotta Leben? von Alice Pantermüller unangefochten den Spitzenplatz in der Lesesommer-Bestseller-Liste. Aber auch neue Titel wie ?Die entführte Lehrerin? von Sabrina j. Kirschner, Klassiker wie ?Die Vorstadtkrokodile? von Max von der Grün, Bücher von Agahta Christie, spannendes von Paluten ?Die Schmahams-Verschwörung? und lustige Titel wie ?Nur mal schnell das Mammut retten? von Knut Kröger, waren oft auf den Leselisten zu finden. Das Landesverwaltungsamt ist zuständig für die öffentlichen Bibliotheken in Sachsen-Anhalt und organisiert inzwischen im achten Jahr den Lesesommer XXL. 2010 startete das Projekt in unserem Bundesland mit 600 Schülerinnen und Schülern und 26 teilnehmenden Bibliotheken. Ein Jahr später beteiligten sich bereits 1264 Schülerinnen und Schüler in 36 Bibliotheken und in diesem Jahr waren 63 Bibliotheken dabei. Dabei nehmen durchaus nicht nur Bibliotheken in den Oberzentren Dessau-Roßlau, Halle (Saale) und Magdeburg an der Aktion teil, auch kleinere Orte wie Zielitz, Muschwitz oder Teutschenthal waren mit von der Partie. Viele Bibliotheken haben sich begleitende Aktionen einfallen lassen, wie Projektwochen, Lesungen ? gern auch als Lesenacht -, Book Castings, Bücherquiz, aber auch Zeichen- oder Trommelworkshops zu den passenden Büchern. Neben der landesweiten Eröffnung des Lesesommers XXL im Bauhaus in Dessau, an der im Juni der Präsident des Landesverwaltungsamtes, Thomas Pleye teilnahm, gab es überall spannende Eröffnungs- und Abschlussveranstaltungen: Lesesommershow mit Slapstick, Leseshow Blind Date, Zauber-Clown-Walk Akt, Book Casting, Book Slam, Buchregal-Enthüllung, Comic-Show, sind nur einige der Events, die schon Lust auf das Angebot im nächsten Jahr machen. Zum Abschluss gab es für alle Leser ein Teilnahme-Zertifikat, das in der Schule vorgelegt werden kann.?Der Lesesommer XXL war ein Erfolg und wird auch im kommenden Jahr von uns unterstützt! Aber nichts ist so gut, dass es nicht noch besser werden könnte, denn schon jetzt überlegen die Organisatoren, wie sie im kommenden Jahr einen spannenden Lesesommer gestalten können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bibliotheken haben beim Lesesommer XXL bisher sehr viel Kreativität und vor allem ein sicheres Gespür für die potentielle Lieblingslektüre ihrer Jungleser bewiesen. Der nächste Sommer kommt bestimmt und vorher werden wir die neuen Ideen für den Lesesommer 2020 vorstellen.?, so Pleye abschließend. Lesesommer XXL 2019 in Zahlen:Teilnehmende Bibliotheken: 63 (2018 - 57)Gesamt Teilnehmerzahl: 3.813 (2018 - 3.889)davon Mädchen: 2.244 (2018 - 2.294)davon Jungen: 1.569 (2018 - 1.595)Zertifikate: 3.357 (2018 - 3.020)Gelesene Bücher: 11.072 (2018 - 10.892)Durchschnitt der gelesenen Bücher: 3,4 (2018 - 3,2)Die Stadtbibliothek Magdeburg hatte die meisten Teilnehmer mit 1.016 Kindern.Die Teilnehmer Entwicklung ab 2011:Jahr Teilnehmer2011 12712012 17052013 20752014 21922015 26862016 28642017 34902018 38892019 3813 Hintergrund:Die Idee des Lesesommers stammt aus Amerika. 1998 gab es in Los Angeles den ersten Teen Reading Club. Ziel ist es Teenager zum Lesen zu motivieren, durch Clubmitgliedschaft, besondere Aktionen und Preise.2002 fand der erste SommerLeseClub in Deutschland (Stadt Brilon, NRW) statt.Seit 2005 übernehmen immer mehr Bundesländer die Idee einer Sommerferienleseaktion, bisher 13. 2010 gab es eine bundesweite Ausschreibung des Deutschen Bibliotheksverbandes (DBV) um weitere Bundesländer zu motivieren, die Idee aufzugreifen. Die Landesfachstelle für öffentliche Bibliotheken Sachsen-Anhalt koordiniert die Aktion in Sachsen-Anhalt und das Land Sachsen-Anhalt unterstützt die Bibliotheken beim Kauf und der Bereitstellung von Büchern, nach Vorschlägen der teilnehmenden Bibliotheken und der ekz - Bibliotheksservice GmbH.Teilnehmen am Lesesommer XXL können Kinder der 2. ? 7. Klasse (8 bis 13-jährige). Sie bekommen einen Leseausweis und können aus einer, direkt für den Lesesommer zusammengestellten, Auswahl von Büchern wählen. Diese Bücher sind oft aktuelle Neuerscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur und sollen durch die Schüler auch bewertet werden. Wer mindestens zwei Bücher liest (und dass durch die Beantwortung von entsprechenden Fragen auch nachweisen kann), erhält ein Zertifikat, das vom Bürgermeister unterschrieben wurde. Dieses Zertifikat kann in der Schule vorgelegt werden und von der Schule als besondere Leseleistung im Fach Deutsch vermerkt werden.Neben der Förderung durch das Land unterstützen auch zahlreiche Sponsoren, z. B. Bibliotheksfördervereine, der örtliche Buchhandel, aber auch Banken, Einkaufsmärkte und Stadtwerke den Lesesommer XXL. Mit den zusätzlichen Mitteln werden der Bestand an aktuellen Kinder- und Jugendbüchern erweitert, Veranstaltungen finanziert und Preise bereitgestellt. Weitere Informationen sind im Internet unter www.lesesommer-sachsen-anhalt.de zu finden. Impressum LandesverwaltungsamtPressestelleErnst-Kamieth-Straße 206112 Halle (Saale)Tel: +49 345 514 1244Fax: +49 345 514 1477Mail: pressestelle@lvwa.sachsen-anhalt.de
Ein Sommer ohne Greg und Lotta war auch in diesem Jahr für viele Kinder in Sachsen-Anhalt nicht denkbar. Das zeigt die Auswertung des Lesesommers XXL. Der war in Sachsen-Anhalt wieder ein Erfolg! Zwar griffen in diesem Jahr 3.813 größere und kleine ?Leseratten? und damit erstmals in der Geschichte des Lesesommers etwas weniger als im vergangenen Jahr in den Sommerferien zum Buch, dafür lasen die Kids mehr Bücher. ?Lesen ist in ? das beweisen die Jahr um Jahr gestiegenen Zahlen an Leseratten und gelesenen Büchern. Das Angebot ist so vielfältig, dass für jeden etwas dabei ist.? so Thomas Pleye, Präsident des Landesverwaltungsamtes. ?Lesen ist genial. Abschalten, in andere Welten verschwinden, Abenteuer erleben, das ist es, was das Lesen ausmacht. Nebenbei lernt man noch was, wo ist das sonst möglich? Ich freue mich, dass so viele Kinder Spaß am Lesen haben.? In Dessau-Roßlau beteiligten sich 184 (2018 ? 170) Leseratten, die insgesamt 499 (2018 ? 522) Bücher lasen.Insgesamt schmökerten sich die XXL-Leser durch 11.072 Bücher (2018 - 10.892). Dabei waren auch 2019 Greg und Lotta einfach nicht von der Spitzenposition zu verdrängen. Auch im achten Jahr in Folge belegten ?Gregs Tagebuch? von Jeff Kinney, und ?Mein Lotta Leben? von Alice Pantermüller unangefochten den Spitzenplatz in der Lesesommer-Bestseller-Liste. Aber auch neue Titel wie ?Die entführte Lehrerin? von Sabrina j. Kirschner, Klassiker wie ?Die Vorstadtkrokodile? von Max von der Grün, Bücher von Agahta Christie, spannendes von Paluten ?Die Schmahams-Verschwörung? und lustige Titel wie ?Nur mal schnell das Mammut retten? von Knut Kröger, waren oft auf den Leselisten zu finden. Das Landesverwaltungsamt ist zuständig für die öffentlichen Bibliotheken in Sachsen-Anhalt und organisiert inzwischen im achten Jahr den Lesesommer XXL. 2010 startete das Projekt in unserem Bundesland mit 600 Schülerinnen und Schülern und 26 teilnehmenden Bibliotheken. Ein Jahr später beteiligten sich bereits 1264 Schülerinnen und Schüler in 36 Bibliotheken und in diesem Jahr waren 63 Bibliotheken dabei. Dabei nehmen durchaus nicht nur Bibliotheken in den Oberzentren Dessau-Roßlau, Halle (Saale) und Magdeburg an der Aktion teil, auch kleinere Orte wie Zielitz, Muschwitz oder Teutschenthal waren mit von der Partie. Viele Bibliotheken haben sich begleitende Aktionen einfallen lassen, wie Projektwochen, Lesungen ? gern auch als Lesenacht -, Book Castings, Bücherquiz, aber auch Zeichen- oder Trommelworkshops zu den passenden Büchern. Neben der landesweiten Eröffnung des Lesesommers XXL im Bauhaus in Dessau, an der im Juni der Präsident des Landesverwaltungsamtes, Thomas Pleye teilnahm, gab es überall spannende Eröffnungs- und Abschlussveranstaltungen: Lesesommershow mit Slapstick, Leseshow Blind Date, Zauber-Clown-Walk Akt, Book Casting, Book Slam, Buchregal-Enthüllung, Comic-Show, sind nur einige der Events, die schon Lust auf das Angebot im nächsten Jahr machen. Zum Abschluss gab es für alle Leser ein Teilnahme-Zertifikat, das in der Schule vorgelegt werden kann.?Der Lesesommer XXL war ein Erfolg und wird auch im kommenden Jahr von uns unterstützt! Aber nichts ist so gut, dass es nicht noch besser werden könnte, denn schon jetzt überlegen die Organisatoren, wie sie im kommenden Jahr einen spannenden Lesesommer gestalten können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bibliotheken haben beim Lesesommer XXL bisher sehr viel Kreativität und vor allem ein sicheres Gespür für die potentielle Lieblingslektüre ihrer Jungleser bewiesen. Der nächste Sommer kommt bestimmt und vorher werden wir die neuen Ideen für den Lesesommer 2020 vorstellen.?, so Pleye abschließend. Lesesommer XXL 2019 in Zahlen:Teilnehmende Bibliotheken: 63 (2018 - 57)Gesamt Teilnehmerzahl: 3.813 (2018 - 3.889)davon Mädchen: 2.244 (2018 - 2.294)davon Jungen: 1.569 (2018 - 1.595)Zertifikate: 3.357 (2018 - 3.020)Gelesene Bücher: 11.072 (2018 - 10.892)Durchschnitt der gelesenen Bücher: 3,4 (2018 - 3,2)Die Stadtbibliothek Magdeburg hatte die meisten Teilnehmer mit 1.016 Kindern.Die Teilnehmer Entwicklung ab 2011:Jahr Teilnehmer2011 12712012 17052013 20752014 21922015 26862016 28642017 34902018 38892019 3813 Hintergrund:Die Idee des Lesesommers stammt aus Amerika. 1998 gab es in Los Angeles den ersten Teen Reading Club. Ziel ist es Teenager zum Lesen zu motivieren, durch Clubmitgliedschaft, besondere Aktionen und Preise.2002 fand der erste SommerLeseClub in Deutschland (Stadt Brilon, NRW) statt.Seit 2005 übernehmen immer mehr Bundesländer die Idee einer Sommerferienleseaktion, bisher 13. 2010 gab es eine bundesweite Ausschreibung des Deutschen Bibliotheksverbandes (DBV) um weitere Bundesländer zu motivieren, die Idee aufzugreifen. Die Landesfachstelle für öffentliche Bibliotheken Sachsen-Anhalt koordiniert die Aktion in Sachsen-Anhalt und das Land Sachsen-Anhalt unterstützt die Bibliotheken beim Kauf und der Bereitstellung von Büchern, nach Vorschlägen der teilnehmenden Bibliotheken und der ekz - Bibliotheksservice GmbH.Teilnehmen am Lesesommer XXL können Kinder der 2. ? 7. Klasse (8 bis 13-jährige). Sie bekommen einen Leseausweis und können aus einer, direkt für den Lesesommer zusammengestellten, Auswahl von Büchern wählen. Diese Bücher sind oft aktuelle Neuerscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur und sollen durch die Schüler auch bewertet werden. Wer mindestens zwei Bücher liest (und dass durch die Beantwortung von entsprechenden Fragen auch nachweisen kann), erhält ein Zertifikat, das vom Bürgermeister unterschrieben wurde. Dieses Zertifikat kann in der Schule vorgelegt werden und von der Schule als besondere Leseleistung im Fach Deutsch vermerkt werden.Neben der Förderung durch das Land unterstützen auch zahlreiche Sponsoren, z. B. Bibliotheksfördervereine, der örtliche Buchhandel, aber auch Banken, Einkaufsmärkte und Stadtwerke den Lesesommer XXL. Mit den zusätzlichen Mitteln werden der Bestand an aktuellen Kinder- und Jugendbüchern erweitert, Veranstaltungen finanziert und Preise bereitgestellt. Weitere Informationen sind im Internet unter www.lesesommer-sachsen-anhalt.de zu finden. Impressum LandesverwaltungsamtPressestelleErnst-Kamieth-Straße 206112 Halle (Saale)Tel: +49 345 514 1244Fax: +49 345 514 1477Mail: pressestelle@lvwa.sachsen-anhalt.de
Origin | Count |
---|---|
Bund | 136 |
Land | 35 |
Type | Count |
---|---|
Ereignis | 5 |
Förderprogramm | 109 |
Taxon | 5 |
Text | 46 |
Umweltprüfung | 3 |
unbekannt | 3 |
License | Count |
---|---|
geschlossen | 52 |
offen | 115 |
unbekannt | 4 |
Language | Count |
---|---|
Deutsch | 110 |
Englisch | 82 |
Resource type | Count |
---|---|
Archiv | 4 |
Bild | 1 |
Datei | 9 |
Dokument | 12 |
Keine | 121 |
Webseite | 39 |
Topic | Count |
---|---|
Boden | 102 |
Lebewesen & Lebensräume | 145 |
Luft | 86 |
Mensch & Umwelt | 165 |
Wasser | 79 |
Weitere | 171 |