Das Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) als Fischereibehörde ist Hoheitsbehörde für alle Vollzugsaufgaben des Sächsischen Fischereigesetzes (SächsFischG). 1. Aufgaben als Hoheitsbehörde - Erteilung von sach- und standortbezogenen Einzelgenehmigungen, Erlaubnissen und Verbotsbefreiungen - Durchführung von Anzeige- und Genehmigungsverfahren für Fischereipachtverträge - Vorbereitung, Durchführung, Auswertung der staatlichen Fischereiprüfung - Erteilung von Fischereischeinen und Verwaltung der Fischereischeinausgabe - Organisation und Durchführung der staatlichen Fischereiaufsicht einschließlich Bestellung und Anleitung - Durchführung fischereilicher Ordnungswidrigkeitenverfahren - Ausweisung von Fischereibezirken - Führung des Fischereirechtsverzeichnisses für selbständige FR als öffentliches Register 2. Aufgaben als Fachbehörde - fischereiliche Zustandserfassung und -bewertung von Gewässern - fischereifachliche Begleitung und Mitwirkung bei Verfahren nach FFH-RL und WRRL der EU - Durchführung und fachliche Begleitung von Wiedereinbürgerungs- und Besatzprogrammen z.B. Lachs - fischereifachliche Geeignetheitsbewertung und Abnahme von Fischwanderhilfen zur Sicherung des Geeignetheitsgebotes - fischereifachliche Geeignetheitsbewertung von Wasserbaumaßnahmen - Durchführung der Fischartenkartierung im Freistaat Sachsen, Führung Fischartenkataster - fischereifachliche Begleitung bei Erstellung und Führung der Querbauwerksdatenbank - fischereifachliche Beurteilung von Förder- und Entschädigungsanträgen 3. Aufgaben als Träger öffentlicher Belange - Erarbeitung von Stellungnahmen in Raumordnungs-, Bergbausanierungs-, Regionalplanungs-, Flurneuordnungs-, Wasserrechts- und Naturschutzrechtsverfahren mit fischereilicher Betroffenheit 4. Einzelaufgabenzuweisung an Referat Fischerei / Überbetriebliche Ausbildung - bundesweite Fischwirtausbildung (Überbetriebliche Lehrgänge) und Fortbildung (Meister-, Fachlehrgänge), - angewandten Forschung (Lehr- und Versuchsteichanlage) - fischereifachliche Beratung (Unternehmen, Verbände, Körperschaften des öffentlichen Rechts)
Der Aufgabenbereich "Anbausysteme und Pflanzenernährung" beinhaltet sowohl die Weiterentwicklung integrierter Anbauverfahren insbesondere nachhaltiger Fruchtfolgesysteme unter Beachtung des Klimawandels als auch Empfehlungen zur umweltgerechten und effizienten Nährstoffversorgung, d.h.: - angewandte Forschung in den Bereichen des Integrierten Pflanzenbaus, der Umweltgerechten Landwirtschaft und des Nährstoffmanagements, - Versuchsdurchführung von Feld- und Überleitungsversuchen, - Gefäß- und Mikroparzellenversuchen, - Betreuung der agrarmeteorologischen Messstation, - Ökonomisch relevante Fruchtfolgen, Bewirtschaftungsintensitäten, organische Düngung und Beregnung, einschließlich teilschlagspezifischer Bewirtschaftung.
Die Landschaft und Kultur der Region Reinfeld in Schleswig-Holstein ist seit 750 Jahren von Teichen geprägt, die für die Fischzucht angelegt wurden. Wie können belastete Gewässer schonend und nachhaltig wieder in einen guten Zustand überführt werden? Das zeigt die Stadt Reinfeld gemeinsam mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) und der Technischen Hochschule Lübeck (THL) am Beispiel der Reinfelder Teiche.
„Innovation hat in Sachsen-Anhalt viele Gesichter. Wegweisende Ideen gibt es überall bei uns im Land, von der Wissenschaft über die Industrie bis hin zum Handwerk. Wer seine bahnbrechende Entwicklung oder Erfindung mit wenig Aufwand ganz groß rausbringen möchte, der sollte sich jetzt beeilen“, betont Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann. „Nur noch bis Ende Februar können sich kluge Köpfe um den ‚Hugo-Junkers-Preis 2025‘ bewerben. Der begehrte Forschungspreis ist unser Schaufenster für Innovationen made in Sachsen-Anhalt – und obendrein mit insgesamt 80.000 Euro dotiert. Eine Bewerbung kann sich also gleich doppelt auszahlen.“ In vier Kategorien werden wegweisende Forschungsprojekte oder kreative Geschäftsideen gesucht: Die Bandbreite reicht von der Grundlagen- über die angewandte Forschung bis hin zu innovativen Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen. Hinzu kommt ein Sonderpreis für besonders innovative Vorhaben und Projekte zur Anpassung an den Klimawandel. Bewerbungen sind bis zum 28. Februar 2025 möglich, die Preisverleihung ist für Ende Juni 2025 geplant. Alle Informationen zum „Hugo-Junkers-Preis 2025“ und zur Teilnahme finden sich unter: www.hugo-junkers-preis.de. Impressum: Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Leipziger Str. 58 39112 Magdeburg Tel: +49 391 567-1950, E-Mail: PR@mwu.sachsen-anhalt.de , Facebook , Instagram , LinkedIn , Mastodon und X
Im Projekt WeideVielfalt werden Maßnahmen zur Förderung des Struktur- und Artenreichtums auf beweideten Grünlandflächen entwickelt und umgesetzt, die sowohl praktikabel als auch wirtschaftlich sein sollen. Beratungsangebote und Öffentlichkeitsarbeit sorgen für die Verbreitung der in der angewandten Forschung erarbeiteten Konzepte zur Wiederherstellung von Struktur- und Artenvielfalt auf Weideflächen.
In Sachsen-Anhalt können kluge Köpfe den Doktorgrad nicht ausschließlich an Universitäten, sondern auch an fünf Promotionszentren der Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) erwerben. Sachsen-Anhalt gehörte damit im Sommer 2021 zu den Vorreitern in Deutschland; mehrere Bundesländer sind dem Beispiel seitdem gefolgt. Dass dieser Schritt richtig war, zeigt das große Interesse an Dissertationen in den Promotionszentren des Landes: Einer aktuellen Auswertung des Wissenschaftsministeriums zufolge ist die Zahl der laufenden Promotionsverfahren im vergangenen Jahr um 49 auf insgesamt 130 gestiegen. Da Promotionsverfahren in der Regel drei bis vier Jahre dauern, wird auch die Zahl der Abschlüsse absehbar steigen. Bisher wurden vier Promotionen erfolgreich abgeschlossen, zwei weitere abgebrochen. Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann zieht eine positive Zwischenbilanz: „Die wachsende Zahl der Promotionsverfahren belegt, dass es für kluge Köpfe attraktiv ist, den Doktorgrad an einem der fünf Promotionszentren der Hochschulen für angewandte Wissenschaften zu erwerben. Mit der Einführung des Promotionsrechts haben wir die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit unserer Hochschulen nachhaltig gestärkt, übrigens auch im Ringen um Professorinnen und Professoren. Darüber hinaus leisten die Promotionszentren einen wichtigen Beitrag, hochqualifizierte Fachkräfte weiter zu spezialisieren und die Wirtschaft des Landes zu stärken. Zudem schaffen sie die Chance, akademische Laufbahnen zu eröffnen.“ Die Möglichkeit, den Doktorgrad an Promotionszentren zu erwerben, wurde durch das 2020 grundlegend novellierte Hochschulgesetz des Landes und eine darauf basierende Verordnung des Ministers vom Mai 2021 geschaffen. Seither gibt es landesweit fünf Promotionszentren an vier staatlichen HAW, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entsprechend weiterqualifizieren können. Promotionszentren in Sachsen-Anhalt • Life Sciences (Hochschule Anhalt) o 25 laufende Promotionsverfahren • Umwelt und Technik (Hochschule Magdeburg-Stendal) o 16 laufende Promotionsverfahren, ein Abschluss • Architektur- und Designforschung (Hochschule Anhalt) o 11 laufende Promotionsverfahren • Ingenieurwissenschaften und Informationstechnologien (Hochschule Merseburg, Hochschule Anhalt, Hochschule Harz) o 35 laufende Promotionsverfahren, ein Abschluss • Sozial-, Gesundheits- und Wirtschaftswissenschaften (Hochschule Magdeburg-Stendal; Hochschule Anhalt, Hochschule Harz, Hochschule Merseburg) o 43 laufende Promotionsverfahren, zwei Abschlüsse Um den wissenschaftlichen Austausch grenzüberschreitend weiter zu stärken und akademische Nachwuchskräfte auch aus dem Ausland für Sachsen-Anhalt zu gewinnen, unterstützt das Wissenschaftsministerium die Hochschulen auch beim Aufbau einer Internationalen Graduiertenakademie mit 22 weiteren Promotionsstellen. Sechs Millionen Euro stellt das Ministerium hierfür aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) bereit. Impressum: Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Leipziger Str. 58 39112 Magdeburg Tel: +49 391 567-1950, E-Mail: PR@mwu.sachsen-anhalt.de , Facebook , Instagram , LinkedIn , Mastodon und X
Sitze der Universitäten, der Hochschulen für angewandte Wissenschaften, der Kunsthochschulen und der Virtuellen Hochschule Bayern.
Die Vorstellung vom Förster oder von der Försterin, der/die allein mit dem Dackel durch die dichten Wälder streift und nach dem Rechten schaut, prägt immer noch die Vorstellungen vieler Menschen. Doch inzwischen hat sich der Arbeitsalltag gewandelt. Heute verbringen viele Forstangestellte einen beträchtlichen Anteil ihrer Arbeitszeit vor dem PC. Daneben werden Waldbesitzer zu unterschiedlichen forstlichen Themen beraten, Durchforstungen oder Pflanzungen geplant und fachlich begleitet oder umweltbildende und waldpädagogische Veranstaltungen durchgeführt. Häufig agieren Forstangestellte als Dienstleister für Kommunal- oder Privatwälder und sind für den Holzverkauf zuständig. Im Zuge des Bolognaprozesses wurden inzwischen im Bereich der forstlichen Hochschulausbildung aus Diplomstudiengängen der Bachelor of Science (i.d.R. sechs Semester) und der Master of Science (i.d.R. weitere vier Semester). Zudem wurden Studieninhalte reformiert und integrierte Studiengänge mit zunehmender Internationalisierung geschaffen. Wer sich heute für ein Studium im Bereich der Forstwirtschaft entscheidet, wird sich zukünftig unter anderem mit folgenden Studieninhalten beschäftigen: Waldbau und Forsteinrichtung Naturschutz Forstliche Betriebswirtschaftslehre Waldschutz Forstpolitik Waldökologie Wildtierbewirtschaftung und Jagd Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit Forstnutzung und Holzmarkt Forstliche Arbeitslehre Forstrecht Bodenkunde Waldwachstumskunde Forstliche Fakultäten an den Universitäten sowie Hochschulen und Fachhochschulen: TU Dresden, Fakultät Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften, Fachrichtung Forstwissenschaften Albert-Ludwig-Universität Freiburg, Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften Georg-August-Universität Göttingen, Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie TU München, Studienfakultät für Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Fachbereich Wald und Umwelt Fachhochschule Erfurt, Fachrichtung Forstwirtschaft Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Fakultät Ressourcenmanagement in Göttingen Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Fakultät Wald- und Forstwirtschaft Während des Studiums werden studienbegleitende Praxisphasen verlangt, die Studentinnen und Studenten unter anderem in einem forstlichen Betrieb oder in einer Forstverwaltung absolvieren können. Auch die Berliner Forsten bieten interessierten Studierenden forstlicher Fachrichtungen die Möglichkeit, über ein Praktikum Erfahrungen zu sammeln. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Stefan Voigt E-Mail: stefan.voigt@forsten.berlin.de
Umweltsenatorin Ute Bonde, BSR-Chefin Stephanie Otto, Berlins Handwerkspräsidentin Carola Zarth und Linn Quante von der gemeinnützigen Stiftung anstiftung haben am 24. Juli im Meistersaal der Handwerkskammer das neue Reparaturnetzwerk „repami“ vorgestellt. Auf der Online-Plattform finden Berlinerinnen und Berliner einen einfachen Zugang zu gewerblichen Reparaturbetrieben und ehrenamtlichen Reparaturcafés. Unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ können sie so die Lebensdauer ihrer Gebrauchsgegenstände verlängern. Damit leisten die Projektbeteiligten Berliner Stadtreinigung (BSR), Handwerkskammer Berlin und Stiftung anstiftung in Zusammenarbeit mit dem BUND Berlin einen wichtigen Beitrag zur Abfallvermeidung sowie zur Ressourcenschonung. Gefördert wird das Netzwerk Qualitätsreparatur „repami“ vom Land Berlin. In den kommenden Monaten wollen die Projektbeteiligten weitere innovative Konzepte zur Förderung von Reparaturen entwickeln und verschiedene Maßnahmen wie öffentlichkeitswirksame Kampagnen, Veranstaltungen und Vernetzungstreffen umsetzen. Ziel ist es, möglichst viele qualifizierte Mitglieder für das Netzwerk „repami“ zu gewinnen und das positive Image des Themas Reparatur weiter zu steigern. repami: Online-Plattform Die Berliner Fan Zone zur EURO 2024 hat durch ein umfassendes Mehrwegkonzept fast zwei Millionen Einweg-Verpackungen eingespart. Dies führte zu 15-mal weniger Abfall im Vergleich zu ähnlichen Großveranstaltungen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zeichnete dieses umweltfreundliche Engagement im Rahmen des Projekts „Mehrweg. Mach mit!“ aus. Dank des Klimaschutzkonzepts des Berliner Senats wurden Getränke und Speisen ausschließlich in Mehrweggeschirr ausgegeben, wodurch 24 Tonnen Müll und über 100 Tonnen CO 2 vermieden wurden. Die Senatsumweltverwaltung hatte die Senatsverwaltung für Inneres und Sport tatkräftig bei der Entwicklung des Leitbildes und des Konzeptes für integrierten Klimaschutz für die Fan Zonen unterstützt. Das Konzept, das einheitliche Mehrwegsysteme und effektive Logistik umfasste, soll als Vorbild für künftige Großveranstaltungen dienen. DUH: Pressemitteilung Auszeichnung Fan Zonen SenMVKU: VwVBU-Leistungsblatt 24 Großveranstaltungen SenMVKU/BSR: Leitfaden „Abfallarme Großveranstaltungen“ Vom 21. Oktober bis 24. November finden in Berlin die ersten Zero-Waste-Aktionswochen statt. Die Aktionswochen machen Berliner Akteure und deren Angebote sichtbar und schaffen Bewusstsein für die Themen rund um Zero Waste, Ressourcenschonung, Abfallvermeidung und zirkuläres Wirtschaften. Alle Organisationen, Unternehmen, Initiativen und Projekte, die (Fach-)Veranstaltungen, Aktionen, Workshops, Online-Seminare, Kiezspaziergänge, u.v.m. anbieten, sind aufgerufen mitzumachen. Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: Zero-Waste-Agentur: Zero-Waste-Aktionswochen Berliner Akteure arbeiten unter Leitung der Zero Waste Agentur (ZWA) gemeinsam an dem Ziel, Berlin zur Zero-Waste-Hauptstadt zu machen. Die ZWA konzentriert sich in diesem Jahr thematisch unter anderem auf die Themen „Abfallarme Veranstaltungen“ und „Zero Waste in den Berliner Bezirken“. In spezifischen Arbeitsgruppen, sogenannten Task Forces. arbeiten hier zum einen Teilnehmende aus Event-Veranstaltern und -Locations als auch Berliner NGOs, Abfallentsorgern und Berliner Initiativen zusammen fokussiert an den Themen Mehrweg auf Veranstaltungen und Kommunikation zur Sensibilisierung zu Ressourcenschonung. Und im Bereich Bezirke sind Vertreterinnen und Vertreter aus den Bezirken aktiv dabei. Zero-Waste-Agentur: Task Forces Die Baubranche ist für ca. 54% des deutschen Abfallaufkommens und ca. 40% der CO 2 -Emissionen verantwortlich. Um die nationalen und europäischen Klimaschutzziele und eine Kreislaufwirtschaft bis 2050 zu realisieren, ist insbesondere die Bauwirtschaft gefordert. Das Seminar bietet einen Einstieg in die Frage “Wie geht zirkuläres Bauen schon heute?” und beschäftigt sich mit den Grundlagen der zirkulären Planung, dem Einsatz von wiederverwendeten Bauteilen und konkreten Ansatzpunkten für die Transformation der Baubranche. Dies wird anhand von Praxisbeispielen beleuchtet und am Pilotprojekt ‚Urban Mining Hub‘ – Berlins erstem Umschlagplatz für gebrauchte Bauteile – illustriert. Das Seminar am 9. Oktober 2024 findet digital von 17-19 Uhr statt und ist auf Grund einer Förderung der Senatsverwaltung MVKU für in Berlin im Bereich Planung und Bau Tätige kostenfrei. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Concular: Weiterführende Seminar-Informationen Der Bausektor verursacht große Mengen CO 2 -Emissionen mit erheblichen ökologischen Auswirkungen. Daher ist der Gebäuderückbau essenziell, um das Ziel der Ressourcenschonung zu erreichen. Für eine erfolgreiche Rückgewinnung von Wertstoffen im Rückbau hat die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt im Dialogprozess mit Expertinnen und Experten aus der Bau-, Abfall- und Entsorgungsbranche einen Leitfaden für den Rückbau entwickelt. Der Leitfaden gibt konkrete Hilfestellungen und Schritt- für Schritt Hinweise für den Zeitplan, Rollen und den rechtlichen Rahmen. Zudem zeigt er Vorteile in Bezug auf Kosten, Planung und Rechtliches auf und enthält Dokumentenvorlagen für konkrete Projekte. Der Leitfaden ist ein unterstützendes Tool und Hilfsmittel zur Umsetzung der Vorgaben von Leistungsblatt 35 VwVBU. Zur Weiterentwicklung werden nun „Testerinnen und Tester“ aus der Praxis gesucht, welche sich hier melden können: Umweltvertr.Beschaffung@senmvku.berlin.de SenMVKU: Pressemitteilung Rückbauleitfaden SenMVKU: Leitfaden – Wiederverwendung und Recycling von Baustoffen und Bauteilen Ein Projekt der GRÜNE LIGA Berlin zur Einführung von Mehrwegalternativen auf Wochenmärkten ist gestartet. Ziel ist es, durch Wissensvermittlung, Beratung und den Einsatz einer mobilen Spülstation die Nutzung von Einwegverpackungen für Lebensmittel zu reduzieren. Marktbetreibende, Caterer und Lebensmittelhändler werden vernetzt, beraten und über ökologische sowie ökonomische Vorteile von Mehrwegsystemen informiert. Eine Infokampagne soll Besucherinnen und Besucher für verpackungsarmen Einkauf sensibilisieren. Zudem werden an speziellen Markttagen Mehrweglösungen erprobt, die später in ein umfassendes Konzept für Wochenmärkte einfließen sollen. Das Projekt wird von der Stiftung Naturschutz Berlin aus Mitteln des Förderfonds Trenntstadt Berlin gefördert und läuft noch bis September 2026. Weitere Informationen über das Projekt und Ansprechpartnerinnen und -partner finden Sie unter dem folgenden Link: GRÜNE LIGA Berlin: Mehrweg auf Wochenmärkten Am 23. August 2024 lud die Organisation Cradle to Cradle (C2C) Akteurinnen und Akteure aus Politik, Umweltorganisationen und der Eventbranche auf den Flughafen Tempelhof ein, um darüber zu sprechen, wie Kulturveranstaltungen hin zu mehr Nachhaltigkeit gestaltet werden können. Der Summit war der Auftakt für drei Konzerte von Die Ärzte. Die Teilnehmenden erlebten interessante Diskussionen und Einblicke in die Umsetzung zirkulärer Lösungen bei Veranstaltungsproduktionen, Mobilität, Catering und Energieversorgung. Bei Führungen über das Konzertgelände konnten die umgesetzten Maßnahmen vor Ort besichtigt werden. So wurde ausschließlich veganer/vegetarischer Imbiss angeboten. Getränke und Speisen wurden pfandfrei in Mehrweg serviert, das Geschirr anschließend an Wertstoffinseln eingesammelt. Die Konzertbesucherinnen und Besucher konnten ein Bier verkosten, das aus Brotresten von Bäckereien hergestellt worden war. C2C: Pressemitteilung C2C: Labor Tempelhof Die Jury Umweltzeichen hat ein neues Umweltzeichen Blauer Engel für Veranstaltungen beschlossen. Das Umweltzeichen soll Ressourcenschonung und die Einsparung von Treibhausgasemissionen fördern. Konferenzen sowie kulturelle Veranstaltungen können das Umweltzeichen erhalten und damit werben, wenn sie hohe Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards einhalten. Angesichts der vielfältigen Veranstaltungsbranche sind die möglichen Umweltauswirkungen unterschiedlich, jedoch spielen die Bereiche Mobilität, Gastronomie, Energieverbrauch in den Veranstaltungsorten sowie Aspekte der Kreislaufwirtschaft eine zentrale Rolle für die Vergabe des Umweltzeichens. Zur Förderung von Zero Waste enthalten die Vergabekriterien die Vermeidung von Lebensmittelabfällen sowie die verpflichtende Nutzung von Mehrwegbecher. Blauer Engel: Pressemitteilung Blauer Engel: Umweltzeichen Veranstaltungen Die Transferale ist ein Transfer- und Wissenschaftsfestival, organisiert von fünf Berliner Hochschulen für Angewandte Wissenschaften im Rahmen des Projekts „Zukunft findet Stadt“. Vom 25. bis 27. September 2024 werden im silent green Kulturquartier aktuelle Forschungsergebnisse und Projekte aus den Bereichen Klima, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Resilienz vorgestellt. Auch Themen wie Upcycling, zirkuläres Bauen und der Farbeimerkreislauf stehen auf dem Programm. „Zukunft findet statt“: Transferale 2024
Aus einer innovativen Idee kann Großes entstehen. Das hat nicht nur der Dessauer Luftfahrtpionier Hugo Junkers vor gut 100 Jahren unter Beweis gestellt. Auch heute arbeiten viele kluge Köpfe in Sachsen-Anhalt an zukunftsweisenden Innovationen. Um ihre Entwicklungen ins verdiente Rampenlicht zu rücken, besteht für sie ab sofort die Möglichkeit, sich um den „Hugo-Junkers-Preis 2025“ zu bewerben. Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat am heutigen Montag bei Solar Materials in Magdeburg das Bewerbungsverfahren für den Forschungspreis eröffnet. Das Cleantech-Startup war in der Wettbewerbsrunde 2023 mit einer innovativen Recyclinglösung für alte Solarmodule erfolgreich. „Sachsen-Anhalt hat durch die engere Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft in den vergangenen Jahren an Innovationskraft zugelegt. Mit dem Hugo-Junkers-Preis wollen wir diejenigen auszeichnen, die mit ihren Ideen und Entwicklungen unser Land in herausfordernden Zeiten noch besser machen“, erklärte Willingmann. „2025 werden wir den Sonderpreis deshalb auch für die innovativsten Vorhaben und Projekte zur Anpassung an den Klimawandel vergeben. Wir können nicht die Augen davor verschließen, dass sich auch bei uns in Sachsen-Anhalt das Klima ändert. Unser Wetter wird mit Hitze, Dürren, Starkregen und Hochwasser zunehmend extremer. Wir vertrauen auf die Innovationskraft in Wissenschaft und Wirtschaft, um unser Land angesichts dieser Herausforderungen zukunftsfest aufzustellen.“ Der „Hugo-Junkers-Preis 2025“ ist mit insgesamt 80.000 Euro dotiert. Bewerbungen sind bis zum 28. Februar 2025 möglich, die Preisverleihung ist für Ende Juni 2025 geplant. In vier Kategorien werden wegweisende Forschungsprojekte oder kreative Geschäftsideen gesucht: Die Bandbreite reicht von der Grundlagen- über die angewandte Forschung bis hin zu innovativen Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen. Der diesjährige Sonderpreis richtet sich an die innovativsten Vorhaben und Projekte zur Anpassung an den Klimawandel. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einer hochkarätig besetzten Jury unter Vorsitz der Leiterin des Magdeburger Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, Prof. Dr. Julia C. Arlinghaus, ausgewählt. Wie es ist, beim „Hugo-Junkers-Preis“ im Rampenlicht zu stehen, hat das Team des Cleantech-Startups Solar Materials im vergangenen Jahr erlebt. Das Magdeburger Unternehmen hat eine Recycling-Lösung für alte Solarmodule entwickelt und damit in der damaligen Sonderkategorie „Energie- und Umweltforschung“ den zweiten Platz belegt. „Solar Materials ist bereits drei Jahre nach der Gründung der globale Technologieführer und zeigt, dass ein wirtschaftliches und nachhaltigen Recycling von Solarmodulen möglich ist“, erläuterte Geschäftsführer Jan-Philipp Mai. Das Startup hat weiter Großes vor: „Mit dem Ziel, die Solarindustrie zur Kreislaufwirtschaft zu transformieren, befinden wir uns derzeit mitten im Bau der ersten industriellen Recyclinglinie und werden damit im kommenden Jahr unsere Recyclingkapazität auf 10.000 Tonnen oder eine halbe Million Module pro Jahr erweitern.“ Wissenschaftsminister Willingmann sieht bei dem Unternehmen aus der Landeshauptstadt großes Potenzial: „Solar Materials zeigt beispielhaft auf, wie innovative Lösungen aus Sachsen-Anhalt dazu beitragen können, Herausforderungen wie die Energiewende erfolgreich zu meistern.“ Alle Informationen zum „Hugo-Junkers-Preis 2025“ und zur Teilnahme finden sich unter: www.hugo-junkers-preis.de. Impressum: Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Leipziger Str. 58 39112 Magdeburg Tel: +49 391 567-1950, E-Mail: PR@mwu.sachsen-anhalt.de , Facebook , Instagram , LinkedIn , Mastodon und X
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