API src

Found 38 results.

Related terms

Öffentlicher Personennahverkehr

Bild: BVG, Lang Ausbau des ÖPNV – Berlin setzt auf Busse und Bahnen Täglich nutzen Millionen Menschen die Verkehrsmittel des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Er ist die zentrale Säule der städtischen Mobilität. Deswegen baut Berlin den klimafreundlichen ÖPNV weiter aus und macht ihn noch leistungsfähiger, zuverlässiger und damit attraktiver. Weitere Informationen Bild: Tobias Arhelger - stock.adobe.com Berliner S-Bahn – für mehr Takt im Netz Jeden Tag sind rund anderthalb Millionen Menschen mit der Berliner S-Bahn unterwegs – das ist etwa die Einwohnerzahl von München. Weitere Informationen Bild: BVG / Anikka Bauer Rufbusse und Alternative Barrierefreie Beförderung Mit Rufbussen werden die Außenbezirke im Osten Berlins besser an den ÖPNV angebunden. Neben diesem Projekt gibt es die Alternative Barrierefreie Beförderung, die Fahrgästen mit Mobilitätseinschränkungen eine Alternative bieten soll, wenn barrierefreie Zugangsstellen zum ÖPNV nicht nutzbar sind. Weitere Informationen Bild: BVG / Andreas [FranzXaver] Süß Elektrobusse Leise, sauber und klimafreundlich sind heute schon viele Elektrobusse in Berlin unterwegs. In den kommenden Jahren werden viele weitere hinzukommen und bis 2030 wird die komplette Flotte abgasfrei sein. Weitere Informationen Bild: heiko119 / depositphotos.com Projekte in Planung Das Land Berlin plant die Netze des ÖPNV auf Basis von Analysen zu stadträumlichen Entwicklungen und den dazu notwendigen Infrastrukturen. Dazu gehören die Bewertung von Trassenalternativen sowie Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen, um darauf abschließende politische Entscheidungen aufbauen zu können. Weitere Informationen Bild: SergeyPhoto7/Depositphotos.com Projekte in Umsetzung Das ÖPNV-Netz in der Stadt wird ständig weiter entwickelt. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei die Verknüpfung der bestehenden Netze, so dass für die Fahrgäste ein integriertes Gesamtnetz zur Verfügung steht. Weitere Informationen Bild: lagom – Fotolia.com Nahverkehrsplan Der Nahverkehrsplan ist die gesetzlich vorgesehene Vorgabe, die definiert, welches Angebot in Berlin an Öffentlichen Personennahverkehr gewährleistet werden muss. Der aktuelle Nahverkehrsplan wird zum Download angeboten. Weitere Informationen Bild: gph-foto.de / Depositphotos.com Der BVG-Verkehrsvertrag 2020–2035 Das Land hat einen „neuen“ Verkehrsvertrag über die Erbringung von Verkehrs- und Infrastrukturleistungen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) mit U-Bahn, Straßenbahn, Bus und Fähre in Berlin als Gesamtleistung direkt an die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG) vergeben. Weitere Informationen Bild: katatonia82 / Depositphotos.com S-Bahn-Verträge Die S-Bahn verbindet die Stadt mit dem Umland und befördert unter normalen Bedingungen täglich Millionen Kunden, das sind knapp 1/3 des gesamten täglichen ÖPNV. Weitere Informationen Bild: SenUVK Technische Bahnaufsicht Die Technische Aufsichtsbehörde über Straßenbahnen überwacht die Einhaltung der Vorschriften der Straßenbahn-Bau- und Betriebsordnung (BOStrab). Hierunter fallen auch U-Bahnen. Weitere Informationen Bild: rrrneumi/Depositphotos.com Finanzierung Der Berliner ÖPNV finanziert sich aus Fahrgelderlösen, Einnahmen aus Werbung und Vermietung sowie den Verkehrsverträgen. Das Land Berlin trägt zur Finanzierung des ÖPNV im Rahmen der Verkehrsverträge bei. Weitere Informationen Planfeststellungen

Fast 6 Millionen Euro für innovatives Nahverkehrsprojekt im Burgenlandkreis

Das Land Sachsen-Anhalt stellt rund 5,9 Millionen Euro für das Projekt „Verbesserung der Mobilitätsangebote im Burgenlandkreis“ bereit. „Mit der finanziellen Unterstützung leisten wir einen wichtigen Beitrag um die Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs im Strukturwandelgebiet zukunftsfest zu machen“, sagte die Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, heute in Eckartsberga bei der Übergabe des Fördermittelbescheids an Landrat Götz Ulrich. „Die Schaffung moderner, attraktiver ÖPNV-Angebote soll für die Menschen Anreiz sein, in den vom Strukturwandel betroffenen ländlichen Gebieten wohnen zu bleiben oder hierher zu ziehen“, hob die Ministerin hervor. Das Geld stelle die EU verteilt auf drei Jahre (2025-2027) im Rahmen des „Just Transition Fund“ zur Verfügung. Das geförderte Projekt zielt beispielsweise darauf ab, das Liniennetz im Burgenlandkreis umzugestalten, damit der ländliche Raum außerhalb der Mittelzentren besser angebunden wird. Der Fokus liegt hier vor allem auf der Region nordwestlich des Saaletals. Außerdem sind innovative Maßnahmen, wie On-Demand-Verkehre (Rufbus) und der Einsatz autonomer Fahrzeuge geplant. Damit sollen unter anderem die Arche Nebra und der Industriepark Zeitz künftig besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein. Darüber hinaus wird auf den verstärkten Einsatz digitaler Informationssysteme gesetzt, um Fahrgäste im Bus und an Haltestellen in Echtzeit über die Verfügbarkeit der öffentlichen Verkehrsmittel zu informieren. Das Konzept, das dem Förderantrag zugrunde liegt, prognostiziert eine Steigerung der Fahrgastzahlen um mindestens 15.000 Reisende. „Mobilität bedeutet Freiheit. Zur Freiheit gehört auch eine echte Auswahl des Verkehrsmittels. Wir wollen, dass die Menschen in unserem Land alle Formen der Mobilität frei wählen können. Dafür braucht es gut ausgebaute Infrastrukturen: Radwege genauso wie Straßen, mitsamt den Brücken und natürlich attraktive Angebote des öffentlichen Nahverkehrs. Daran arbeiten wir. Jeden Tag. Die finanzielle Unterstützung des Modellprojektes hier im Süden unseres Landes ist ein gelebtes Beispiel dafür“, hob Lydia Hüskens abschließend hervor. Neben dem Burgenlandkreis und der NASA GmbH sind auch die PVG Burgenlandkreis mbH, die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, die Hochschule Anhalt und die Hochschule Merseburg an dem Projekt beteiligt. Das Projekt läuft seit dem 1. Februar und soll bis zum 31. Dezember 2027 abgeschlossen sein. Impressum: Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Turmschanzenstraße 30 39114 Magdeburg Tel.: +49 391 / 567 - 7504 E-Mail: presse-mid@sachsen-anhalt.de

17. Europäischer Dorferneuerungspreis Quarnebeck vertritt Sachsen-Anhalt Was zeichnet Quarnebeck aus? Preisverleihung zum Europäischen Dorferneuerungspreis 2022 Weitere Informationen

Der 17. Europäische Dorferneuerungspreis steht unter dem Motto "Brücken bauen". Im Oktober 2022 hat die Jury 21 Dörfer in zwölf Ländern besucht. Dabei hat sich die Jury vor Ort über den Stand der Landentwicklungs- und Dorferneuerungsaktivitäten informiert und die Menschen kennengelernt, die hinter den Projekten stehen. Als Sieger des Dorfwettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" hat sich Quarnebeck , Ortsteil von Wenze (Altmarkkreis Salzwedel), für den 26. Bundeswettbewerb qualifiziert. Der Ort wurde mit Silber ausgezeichnet und erhielt einen Sonderpreis für "Engagement gegen Extremismus". Aufgrund der Erfolge auf Landes- und Bundesebene hatte das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten Quarnebeck für den Europäischen Dorferneuerungswettbewerb 2022 nominiert. Nach einer Ortsbereisung hat die Jury den Altmarkort mit dem "Europäischen Dorferneuerungspreis in Silber" für besondere Leistungen in zahlreichen Bereichen der Dorfentwicklung ausgezeichnet. So urteilte die Jury: "Quarnebeck, Sachsen-Anhalt, Deutschland, stemmt sich als kleines Dorf in der dünn besiedelten Altmark beeindruckend gegen Abwanderung, Überalterung und Ohnmacht, indem es als eine große Gemeinschaft die eigenen Ressourcen vollumfänglich und nachhaltig nutzt und in diesem Lebensmodell aus Mehrgenerationenhilfe und Willkommenskultur attraktiv für Neue und Neues ist. Als Teil des Biosphärenreservates Moor Drömling sind Umwelterziehung, Blühstreifen, eine Geburtenwiese mit alten Obstsorten, Insektenhotels, Nistplätze gefährdeter Vogelarten im ehemaligen Trafoturm, eine zertifiziert nachhaltige Waldbewirtschaftung fester Bestandteil des Dorflebens. Ein Biolandwirtschaft- Erlebnishof lockt RadfahrerInnen und Wohnmobile aus ganz Europa in das Dorf. Der neue Schlosserbetrieb in einem ehemaligen Stall ist energieautark dank Hackschnitzelheizung und PV-Anlagen auf dem Dach. Öffentliche W-Lan-Spots und Klönbänke, kurze Wege per Rad oder lange per Rufbus, auch als gemeinschaftliche Kulturfahrten, ein selbst getragenes Gemeinschaftshaus – vieles wird klug, mit wenigen Mitteln und viel Engagement betrieben. Als Leuchtturm strahlt das alle zwei Jahre von Jugendlichen aus Quarnebeck und Umgebung veranstalteten Musik- und Familienfest 'RoQ keeps equality', das mit Installationen, (Sofa-)konzerten und Workshops Zeichen setzt gegen Extremismus und für Dialog." Quarnebeck liegt im nördlichen Teil des Naturparkes Drömling an einer alten Heerstraße. Mit seinen Aktivitäten ist der Ort ein kultureller Leuchtturm für die Region. Die engagierte Dorfgemeinschaft integriert Musikfestivals ("RoQ keeps equality"), Kabarettabende, Weihnachtsmärkte und Klönbänke fest ins Dorfleben. Unter dem Motto "Nachhaltigkeit auf kurzem Weg" schaffen die rund 180 Einwohner Blühwiesen als Nahrungsquelle für Bienen und Insekten. Die Verleihung der Europäischen Dorferneuerungspreise 2022 findet im Mai 2023 im Hofheimer Land (Bayern) statt.

Ausbau des ÖPNV - Berlin setzt auf Busse und Bahnen

Klimafreundlich, preiswert und flächendeckend verfügbar werden Busse und Bahnen für mehr als jeden vierten Weg genutzt und damit so stark wie in keiner anderen deutschen Stadt. Berlin stellt heute die Weichen, damit der ÖPNV künftig dieser besonderen Bedeutung noch besser gerecht wird. Das Mobilitätsgesetz schafft dafür die rechtliche Grundlage, verschiedene Ausbau-Projekte und Finanzierungspläne sorgen für die Umsetzung dieser grundlegenden Weichenstellung der Berliner Verkehrspolitik. Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit : Die innerstädtischen Bus- und Bahn-Verbindungen und diejenigen in der Metropolregion Berlin-Brandenburg werden durch zusätzliche und moderne Züge, neue Verbindungen und Bahnhöfe noch zuverlässiger und leistungsfähiger. Klimaschutz: Schon heute sind Busse und Bahnen sehr klimafreundliche Verkehrsmittel. Berlin geht hier konsequent weiter: Bis spätestens 2030 werden alle Linienbusse mit Dieselantrieb durch saubere und leise E-Busse ersetzt und der Berliner ÖPNV vollständig elektrifiziert sein. Preiswert: Wer sich keinen eigenen Pkw leisten will oder kann, ist auf einen preiswerten ÖPNV angewiesen. Berlin hat die Ticketpreise deswegen für die meisten Nutzergruppen deutlich gesenkt, beispielsweise das Sozialticket um rund 25 Prozent. Schülerinnen und Schüler fahren sogar kostenlos. Der Berliner Senat hat, auch in Zusammenarbeit mit Brandenburg und der Deutschen Bahn, eine Reihe von wichtigen Ausbauprojekten beschlossen. Nahverkehrsplan Mit dem Nahverkehrsplan (NVP) verpflichtet sich Berlin, ein umfangreiches, modernes und leistungsfähiges ÖPNV-Angebot bereitzustellen. Detailliert werden Projekte, Qualitäten, Realisierungszeiträume und Finanzierungen festgeschrieben. Mit mehr als 28 Milliarden Euro bis 2035 ist der aktuelle NVP die größte Investitionsmaßnahme in den ÖPNV in der Berliner Geschichte. Weitere Informationen BVG-Vertrag Die Vereinbarung zwischen dem Land Berlin und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) legt fest, welche Leistungen diese über 15 Jahre erbringen müssen und welche finanzielle Ausstattung das Land Berlin dafür bereitstellt. Aus dem Vertragsvolumen von 19 Milliarden Euro werden bis 2035 die Grundvergütung, Ticket-Ermäßigungen sowie Infrastruktur-Investitionen finanziert, wie beispielsweise neue Elektrobusse, der Ausbau des Tram-Netzes oder Rufbusse in den Außenbezirken. Statt wie bisher 300 Millionen Euro, investiert Berlin künftig rund 800 Millionen Euro jährlich in den ÖPNV. Berliner S-Bahn Die S-Bahn ist das wichtigste Transportmittel für längere Strecken in Berlin und bis nach Brandenburg. Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit sind dabei für einen guten Service von zentraler Bedeutung. Berlin investiert deswegen umfangreiche Finanzmittel in Schienen, Gleistechnik und Bahnhöfe und nicht zuletzt in einen modernen Wagenpark. Weitere Informationen Mit dem Start des S-Bahn-Vergabeverfahrens für den Betrieb von zwei wichtigen Teilstrecken sowie dem Bau und Erwerb von bis zu 2.160 neuer Wagen schlägt Berlin ein neues Kapitel in der fast hundertjährigen Geschichte der S-Bahn auf. Projekt i2030 Berlin und Brandenburg wachsen immer stärker zusammen; jeden Werktag sind mehr als 300.000 Pendlerinnen und Pendler zwischen den beiden Bundesländern unterwegs – mit steigender Tendenz. Weil die Infrastruktur ausgelastet ist, haben Berlin, Brandenburg und der VBB das Projekt i2030 gestartet. Bis zu 180 Kilometer neuer und revitalisierter Strecken, fast 100 neuer oder modernisierter Bahnhöfe und engere Taktzahlen werden in den kommenden Jahren den schienengebundenen Pendelverkehr deutlich leistungsfähiger machen. Weitere Informationen

Rufbusse

Berlin hat ein sehr gutes Angebot im „klassischen“ ÖPNV. Aber es gibt Quartiere, gerade in den Außenbezirken, da ist der Weg zur nächsten Haltestelle einfach noch zu lang. Der Umstieg vom Auto ist dann nicht attraktiv und Menschen, die keine Möglichkeit haben, Auto oder Fahrrad zu nutzen, sind dann in ihrer Mobilität eingeschränkt. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum hier die Erschließung mit regulären Linienbussen an seine Grenzen stößt – Straßenbreiten, Siedlungsdichten und vieles mehr. Umso wichtiger ist es, Alternativen zu erproben. Wie können auch diese Quartiere attraktiv an den Hochleistungs-ÖPNV angebunden werden? Das Land Berlin testet dazu bis Ende 2025, ob mit den On-Demand-Angeboten des Muva diese Lücke geschlossen werden kann. Das Prinzip „Ridepooling“ ist schon durch den BerlKönig in der Innenstadt erprobt. Fahrtwünsche werden digital erfasst und möglichst gebündelt. Fahrgäste können mit kurzen Wegen an virtuellen Haltestellen einsteigen. Es ist also kein Tür-zu-Tür Service, was aber den Vorteil hat, dass es so besser gelingt, unterschiedliche Fahrtwünsche zu bündeln. Wir testen, wie sich ein solches Angebot in den dünner besiedelten Außenbezirken bewährt. Hier soll es insbesondere der Anbindung an S- und U-Bahn dienen. Wir wollen mehr Menschen in den ÖPNV holen, aber auch mehr Mobilität in bisher unterversorgten Gebieten ermöglichen. Es geht um einen Baustein bei der Verkehrswende, aber ebenso um einen Baustein in Bezug auf Daseinsvorsorge und soziale Teilhabe. Wer in dem Testgebiet lebt oder Ziele dort erreichen möchte, kann bequem per Handy den Rufbus der BVG per App oder telefonisch buchen, um sich zu U- oder S-Bahnhöfen bringen zu lassen (Zubringer) oder um sich umgekehrt von Bahnhöfen im Bediengebiet zu Zielen im Bediengebiet fahren zu lassen (Abbringer). Rund um die Uhr sind die neuen Rufbusse unter dem Namen Muva „Flexible Fahrt“ im Einsatz – auch Direktfahrten sind möglich. Weitere Informationen zum Rufbusangebot der BVG – Muva Für Fahrten mit einem Rufbus ist ein für den Tarifbereich B gültiges VBB-Ticket nötig; für Zu- und Abbringerfahrten zur nächsten ÖPNV-Haltestelle wird ein pauschaler Zuschlag fällig, für Direktfahrten im Bediengebiet ein kilometerbasierter Zuschlag – für Mitfahrende sind jeweils reduzierte Zuschläge zu zahlen. Der Pilotbetrieb im Osten Berlins findet in einem 62 Quadratkilometer großen Gebiet im Tarifbereich B östlich der Ringbahn in Teilen von Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick und Friedrichshain-Kreuzberg statt ( siehe Karte ). Die BVG ist vom Land Berlin beauftragt, dieses Angebot bis Ende 2025 zu erbringen und erhält dafür entsprechende Zuschüsse aus Haushaltsmitteln auf Basis ihres Verkehrsvertrages. Es stehen mehr als 20 Fahrzeuge zur Verfügung, die Hälfte davon ist barrierefrei. In den Fahrzeugen haben jeweils fünf bzw. sieben Fahrgäste Platz. Bild: BVG / René Lohse Alternative Barrierefreie Beförderung (ABB) Neben dem Projekt Rufbus gibt es die Alternative Barrierefreie Beförderung, die Fahrgästen mit Mobilitätseinschränkungen künftig eine Alternative bieten soll, wenn barrierefreie Zugangsstellen zum ÖPNV nicht wie vorgesehen für Betroffene nutzbar und zugänglich sind. Weitere Informationen Zweck des Rufbus-Angebots ist ein effizienter (verkehrsvermeidender) und umweltfreundlicher Betrieb durch die bestmögliche Bündelung von Fahrtwünschen. Hier sind insbesondere folgende Kriterien, die sich aus dem Nahverkehrsplan (NVP) und dem Mobilitätsgesetz ableiten, zu berücksichtigen: Bessere Erschließung insbesondere der gemäß NVP unterversorgten Gebiete (Nachfrage, Akzeptanz) Verringerung des Verkehrsaufwands (Fahrzeugkilometer) in Berlin, soweit es sich um Gebiete mit ausreichender ÖPNV-Erschließung handelt Reduzierung des CO 2 - und NO x -Ausstoßes Stärkung des Umweltverbunds durch Nutzung der Rufbusse als Zu- bzw. Abbringer zum „klassischen“ ÖPNV Vermeidung von Behinderungen der Verkehrsmittel des Umweltverbundes Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) als Aufgabenträger prüft, welche weiteren Gebiete für ein Rufbus-Angebot in Betracht kommen. Dabei werden selbstverständlich alle möglichen, im Tarifbereich B liegenden Stadtquartiere, soweit sie unzureichend bedient sind, in den Blick genommen.Um hier angesichts des sehr hohen Zuschussbedarfs für On-Demand-Verkehre mit Blick auf die Akzeptanz und Wirksamkeit solcher Angebote eine gute Gebietswahl zu treffen, sollen dabei auch die ersten Erfahrungen aus der o.g. Erprobung in Teilen von Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick nutzbar gemacht werden. Der VBB wird mit den Brandenburger Aufgabenträgern prüfen, ob und wo es sinnvolle Anwendungsfälle für einen entsprechenden Service in Brandenburg gibt. Voraussetzung für eine Etablierung wäre die Finanzierung bzw. Bestellung einer solchen Leistung durch die Brandenburger Aufgabenträger. Der NVP für Berlin kann keine Aussagen zu Potentialgebieten im Land Brandenburg treffen. Es gab und gibt aber in Brandenburg bereits ähnliche geförderte Projekte. Ein Pilotprojekt mit vergleichbarem Ansatz wurde als „BerlKönig BC“ sogar durch die BVG im Rahmen eines vom Bund geförderten Projektes vom und zum U-Bahnhof Rudow auf dem Gebiet des Landkreises Dahme-Spreewald in den Gemeinden Schulzendorf und Eichwalde durchgeführt.

Doppelhaushalt 2022/2023: Berlin auf dem Weg zur grünen und klimaneutralen Hauptstadt

Am 23. Juni 2022 hat das Abgeordnetenhaus den Doppelhaushalt 2022/23 beschlossen. Zentrale Schwerpunkte sind der Klimaschutz und die Mobilitätswende. Der Doppelhaushalt der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz (SenUMVK) umfasst für beide Jahre ein Volumen von mehr als fünf Milliarden Euro. Senatorin Bettina Jarasch: „Mit diesem Doppelhaushalt finanzieren wir den grünen Wandel unserer Stadt: die Transformation zur grünen und klimaneutralen Hauptstadt. Dieser grüne Stadtumbau ist kein nice to have. Er ist zwingend, um Berlin zu einer resilienten Stadt zu machen im Angesicht der Klimakrise. Dieser Haushalt schafft die Grundlage dafür, Klimaschutz und Umweltschutz entschieden voranzubringen. Wir sorgen dafür, dass die Mobilitätswende noch in dieser Legislatur einen spürbaren Unterschied für die Menschen macht – egal wo sie in Berlin wohnen.“ Der ÖPNV als Rückgrat der Berliner Mobilität wird durch die Investitionen im Rahmen der Nahverkehrsverträge deutlich ausgebaut. Im neuen Doppelhaushalt fließen rund 70 Prozent des SenUMVK-Etats in den ÖPNV und finanzieren ein ehrgeiziges Programm sukzessive weiter: Die in Berlin eingesetzte S-Bahn-Flotte wird bis zum Jahr 2035 komplett erneuert, aufgestockt und in Landeseigentum gebracht. Bei den U-Bahnen befindet sich die BVG mit bis zu 1.500 Wagen der neuen U-Bahngenerationen in der größten Fahrzeugbeschaffung ihrer Unternehmensgeschichte. Zudem wird die Straßenbahnflotte erneuert und das Streckennetz erweitert. Mit sauberen und klimaschonenden E-Bussen wird der ÖPNV bis 2030 komplett elektrifiziert sein. Und damit die Mobilitätswende auch in bisher weniger gut erschlossenen Quartieren ankommt, investieren wir in moderne Rufbusse. Für den Radverkehr beträgt der Etat in 2022 rund 30,2 Millionen Euro, für das Jahr 2023 konnte er auf rund 35,2 Millionen Euro erhöht werden. Mit diesem Haushalt wird eine klare Priorität auf den Ausbau der Radstrecken gelegt, die schnell und ohne größere Umbauten umsetzbar sind. Daher wurden dort die Mittel erhöht, wo Radwege rasch auf die Straße gebracht werden können. Dieser Haushalt schafft die Grundlage dafür, Klima- und Umweltschutz entschieden voranzubringen. Für das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK) stellt der Doppelhaushalt rund 20 Millionen Euro pro Jahr für die Förderung klimaschonender Projekte zur Verfügung. Für weitere Maßnahmen zur Stadtbegrünung, Entsiegelung und Klimaanpassung stehen 2022 insgesamt 10 Millionen und 2023 insgesamt 20 Millionen Euro zur Verfügung. Auch der Masterplan Wasser, der Berlins Trinkwasserversorgung langfristig sichern soll, wird aktiv weiterentwickelt. Im Bereich Verbraucherschutz wird die Ernährungsstrategie vorangetrieben und damit auch der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung. Das Leuchtturmprojekt Kantine Zukunft und die Einrichtung von Lebensmittelpunkten werden verstetigt. Auch die Einrichtung eines Standorts der Verbraucherzentrale im Ostteil Berlins kann mit dem neuen Haushalt finanziert werden.

Rufbus-Projekt startet 2022

Mit der Erprobung eines neuen Rufbus-Systems wird das moderne und leistungsfähige ÖPNV-Netz Berlins um einen weiteren Baustein ergänzt werden: Der neue Rufbus überbrückt im Testgebiet die letzte Meile zum klassischen ÖPNV-Netz und schafft neue und flexible Verbindungen. Er soll den Menschen ein passgenaues Angebot für ihre Mobilitätsbedürfnisse bieten. So macht Berlin den klimafreundlichen ÖPNV noch nutzerfreundlicher und schafft mehr Freiheit bei der Wahl der Verkehrsmittel. Zunächst wird der Betrieb in einem Gebiet östlich des Ostkreuzes erprobt werden. Der neue Rufbus wird grundsätzlich barrierefrei nutzbar und einfach per App buch- und bezahlbar sein. Fahrgäste werden das Angebot aber auch analog nutzen können, via Call Center und über eine bar bezahlbare Guthabenkarte. Die Flotte wird bis zu 26 Fahrzeuge, mit einer Kapazität von jeweils bis zu acht Fahrgästen, umfassen, die sich eine gemeinsame Strecke teilen können. Bei diesem sogenannten Ridepooling wird der Rufbus neben regulären ÖPNV-Haltestellen auch Einrichtungen wie Bürgerämter, Ärztehäuser oder Seniorentreffs ansteuern, die besonders für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen von Bedeutung sind. Darüber hinaus werden zur Deckung von Erschließungslücken auch virtuelle Haltestellen bedient werden, die den Fahrgästen in der App angezeigt bzw. vom Call Center benannt werden. Der Betrieb im Testgebiet soll im Mai 2022 aufgenommen werden. Dazu wird die BVG jetzt zeitnah das entsprechende Vergabeverfahren starten. Der Rufbus wird außerhalb des S-Bahn-Rings in einem rund 41 qkm großen Stadtgebiet vom Ostkreuz bis zur Berliner Stadtgrenze eingesetzt. Damit bedient der Rufbus Teile von Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick. Dieses Gebiet umfasst gleich mehrere der im Nahverkehrsplan 2019-2023 identifizierten Potenzialgebiete für bedarfsorientierte ÖPNV-Angebote, das heißt Gebiete, in denen aus unterschiedlichen Gründen Erschließungsdefizite mit dem klassischen ÖPNV bestehen, sowie verbindende Bereiche, die das Gebiet arrondieren. Im Westen wird das Bediengebiet von der Ringbahn zwischen den Bahnhöfen Ostkreuz und Frankfurter Allee begrenzt. Im Norden verläuft die Grenze zwischen den Bahnhöfen Frankfurter Allee und Lichtenberg entlang der Frankfurter Allee, ab dort bis zur Berliner Stadtgrenze entlang der S5. Im Süden begrenzt die S3 in Richtung Fürstenwalde und Frankfurt/Oder das Bediengebiet, im Osten die Stadtgrenze zwischen den beiden Bahnstrecken. Als Betriebszeit sind mindestens 16 Stunden vorgesehen (4:30 Uhr – 20:30 Uhr werktags und 08:00 – 24:00 Uhr an Wochenenden). Es ist ein je nach Strecke und Abholort differenzierter Preis vorgesehen, der in den VBB-Tarif integriert ist: Das Pilotprojekt wird durch ein Monitoring begleitet werden, das die Kundenakzeptanz, Verkehrseffizienz, Umwelteffekte sowie die Auswirkungen auf andere Verkehrsmittel evaluiert und dadurch bei Bedarf Anpassungen noch während des Projektverlaufs ermöglicht.

MRH Erreichbarkeitsanalysen zu Freizeit

Die Karten zeigen jeweils die Menge erreichbarer Freizeiteinrichtungen oder Einwohner mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln und in unterschiedlichen Zeitintervallen. Die Erreichbarkeiten werden auf einem bewohnten 100-Meter-Raster und einem flächendeckenden 500-Meter-Raster abgebildet. Die 21.048 Freizeitgelegenheiten stammen aus OpenStreetMap. Zu ihnen gehören unter anderem Kinos, Schwimmhallen, Spielplätze und Restaurants. Die Einwohner entstammen dem bewohnten 100-Meter-Raster. Insgesamt umfasst dieses Raster inklusive eines Puffers von 20 Kilometern 425.359 Rasterzellen. Die Gelegenheiten werden zur Vermeidung von Kanteneffekten auch innerhalb eines Puffers von 20 Kilometern um die MRH bereitgestellt. Angaben zu den Reisezeiten: Die Reisezeiten und Entfernungen im Pkw-, Fuß- und Radverkehr basieren auf einem detaillierten Streckennetz auf Basis von OpenStreetMap (OSM). Den Reisezeiten im Pkw-Verkehrs liegt eine im Berufsverkehr typische Straßenbelastungen zugrunde. Im Pkw-Verkehr werden außerdem vom Gebietstyp abhängige Aufschläge für Parksuchverkehre, Zu- und Abrüstzeiten sowie Anbindungen berechnet. Diese richten sich nach den Richtlinien für integrierte Netzgestaltung RIN R1 (FGSV 2010, S. 47) und liegen zwischen zwei und neun Minuten. Die Angaben im ÖPNV basieren auf den realen Fahrplandaten an einem normalen Dienstag der Fahrplanperiode 18/19. Es werden nur die Fahrplanfahrten und zwischen 9 Uhr und 12 Uhr berücksichtigt. Die Reisezeit enthält außerdem die Gehzeiten von und zur Haltestelle sowie eine Wartezeit an der Starthaltestelle. Die Umsteigehäufigkeit entspricht den nötigen Umstiegen auf der schnellsten Verbindung. Die Anzahl an Verbindungen gibt die Fahrthäufigkeit im Zeitraum zwischen 9 Uhr und 12 Uhr an. Im Fernverkehr werden lediglich die Fahrten auf den Bahnstrecken von Hamburg nach Berlin und nach Rostock berücksichtigt, um der hohen Bedeutung der Halte in Schwerin und Ludwigslust gerecht zu werden. Flexible Angebote (AST, Rufbusse etc.) werden nur berücksichtigt, wenn diese in der elektronischen Fahrplanauskunft enthalten sind. Im Individualverkehr mit dem Pkw, dem Rad oder zu Fuß wird eine maximale Reisezeit von 60 Minuten unterstellt. Diese Reisezeit im ÖPNV beträgt maximal 120 Minuten. In diesen zwei Stunden sind die Gehzeiten zu Haltestellen sowie sämtliche Wartezeiten bereits enthalten. Quellen: Fahrplandaten: (Jahresfahrplan 2019): Aufbereitet durch TUHH; Deutsche Bahn AG, Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbH, Nahbus GmbH (Nordwestmecklenburg), Nahverkehr Schwerin GmbH Fuß- und Radwegenetz: Durch TUHH aufbereitet (Steigungen, Geschwindigkeiten); auf Basis von OpenStreetMap (OSM 2019) und SRTM-Höhendaten (SRTM 2000) Straßennetz: Durch TUHH aufbereitet; auf Basis von Openstreetmap (OSM 2019) Freizeitgelegenheiten: OSM (2019); Umfangreiche Auf- und Nachbereitung durch die TUHH

MRH Erreichbarkeitsanalysen zu Einzelhandel

Die Karten zeigen jeweils den am schnellsten erreichbaren Supermarkt mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln. Die Erreichbarkeiten werden auf einem bewohnten 100-Meter-Raster und einem flächendeckenden 500-Meter-Rasters in Minuten abgebildet. Um auch die aperiodische Versorgung zu bewerten, sind für jede 100-Meter- und 500-Meter-Rasterzelle die in unterschiedlichen Zeitintervallen erreichbaren Läden angegeben. Die Gelegenheiten werden zur Vermeidung von Kanteneffekten auch innerhalb eines Puffers von 20 Kilometern um die MRH bereitgestellt. Bemerkungen: Die Supermärkte umfassen 2.860 Standorte, die durch eine hinreichende Tiefe und Breite des Angebotes die Grundversorgung der Bevölkerung gewährleisten. Zu diesen gehören insbesondere Discounter (Aldi, Penny etc.) und Vollsortimenter (Edeka, Rewe etc.). Die Supermärkte sind im periodischen Bedarf zugeordnet. Der aperiodische Bedarf beinhaltet Warengruppen mit einem mittel- bis langfristigen Beschaffungsrhythmus. Zu den aperiodischen Versorgungseinrichtungen zählen etwa Bekleidungs-, Buch- und Elektronikgeschäfte. Insgesamt werden 6.387 Geschäfte berücksichtigt. Berechnung der Reisezeiten: Die Reisezeiten und Entfernungen im Pkw-, Fuß- und Radverkehr basieren auf einem detaillierten Streckennetz auf Basis von OpenStreetMap (OSM). Den Reisezeiten im Pkw-Verkehrs liegt eine im Berufsverkehr typische Straßenbelastungen zugrunde. Im Pkw-Verkehr werden außerdem vom Gebietstyp abhängige Aufschläge für Parksuchverkehre, Zu- und Abrüstzeiten sowie Anbindungen berechnet. Diese richten sich nach den Richtlinien für integrierte Netzgestaltung RIN R1 (FGSV 2010, S. 47) und liegen zwischen zwei und neun Minuten. Die Angaben im ÖPNV basieren auf den realen Fahrplandaten an einem normalen Dienstag der Fahrplanperiode 18/19. Es werden nur die Fahrplanfahrten und zwischen 9 Uhr und 12 Uhr berücksichtigt. Die Reisezeit enthält außerdem die Gehzeiten von und zur Haltestelle sowie eine Wartezeit an der Starthaltestelle. Die Umsteigehäufigkeit entspricht den nötigen Umstiegen auf der schnellsten Verbindung. Die Anzahl an Verbindungen gibt die Fahrthäufigkeit im Zeitraum zwischen 9 Uhr und 12 Uhr an. Im Fernverkehr werden lediglich die Fahrten auf den Bahnstrecken von Hamburg nach Berlin und nach Rostock berücksichtigt, um der hohen Bedeutung der Halte in Schwerin und Ludwigslust gerecht zu werden. Flexible Angebote (AST, Rufbusse etc.) werden nur berücksichtigt, wenn diese in der elektronischen Fahrplanauskunft enthalten sind. Im Individualverkehr mit dem Pkw, dem Rad oder zu Fuß wird eine maximale Reisezeit von 60 Minuten unterstellt. Diese Reisezeit im ÖPNV beträgt maximal 120 Minuten. In diesen zwei Stunden sind die Gehzeiten zu Haltestellen sowie sämtliche Wartezeiten bereits enthalten. Angaben zu den Werten: Der Wert ‚999‘ ist ein Platzhalter und bedeutet, dass keine Verbindung unter Berücksichtigung der Suchkriterien gefunden wurde. Der Wert ‚111‘ ist ein Platzhalter im ÖPNV und bedeutet, dass die schnellste Verbindung eine Fußstrecke ist. Dies ist dann der Fall, wenn die Rasterzelle sowie die Zieleinrichtung der gleichen Haltestelle zugeordnet sind. Quellen: Fahrplandaten: (Jahresfahrplan 2019): Aufbereitet durch TUHH; Deutsche Bahn AG, Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbH, Nahbus GmbH (Nordwestmecklenburg), Nahverkehr Schwerin GmbH Fuß- und Radwegenetz: Durch TUHH aufbereitet (Steigungen, Geschwindigkeiten); auf Basis von OpenStreetMap (OSM 2019) und SRTM-Höhendaten (SRTM 2000) Straßennetz: Durch TUHH aufbereitet; auf Basis von Openstreetmap (OSM 2019) Supermärkte / periodischer Bedarf: Aufbereitung durch TUHH auf Basis von Openstreetmap (OSM 2019) Läden / aperiodischer Bedarf: Openstreetmap (OSM 2019)

MRH Erreichbarkeitsanalysen zu Arbeitsplätzen

Die Karten zeigen die Menge erreichbarer Arbeitsplätze mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln und in unterschiedlichen Zeitintervallen. Die Erreichbarkeiten werden auf einem bewohnten 100-Meter-Raster und einem flächendeckenden 500-Meter-Raster abgebildet. Die sind an 96.247 Straßenabschnitten hinterlegt und stammen von der Nexiga Geodaten GmbH und werden durch die TUHH weiter aufbereitet. Aus datenschutzrechtlichen Gründe ist eine Visualisierung und Herausgabe dieser Daten nicht möglich. Die Arbeitsplätze werden zur Vermeidung von Kanteneffekten auch innerhalb eines Puffers von 20 Kilometern um die MRH bereitgestellt. Berechnung der Reisezeiten: Die Reisezeiten und Entfernungen im Pkw-, Fuß- und Radverkehr basieren auf einem detaillierten Streckennetz auf Basis von OpenStreetMap (OSM). Den Reisezeiten im Pkw-Verkehrs liegt eine im Berufsverkehr typische Straßenbelastungen zugrunde. Im Pkw-Verkehr werden außerdem vom Gebietstyp abhängige Aufschläge für Parksuchverkehre, Zu- und Abrüstzeiten sowie Anbindungen berechnet. Diese richten sich nach den Richtlinien für integrierte Netzgestaltung RIN R1 (FGSV 2010, S. 47) und liegen zwischen zwei und neun Minuten. Die Angaben im ÖPNV basieren auf den realen Fahrplandaten an einem normalen Dienstag der Fahrplanperiode 18/19. Es werden nur die Fahrplanfahrten und zwischen 6 Uhr und 8 Uhr berücksichtigt. Die Reisezeit enthält außerdem die Gehzeiten von und zur Haltestelle sowie eine Wartezeit an der Starthaltestelle. Die Umsteigehäufigkeit entspricht den nötigen Umstiegen auf der schnellsten Verbindung. Die Anzahl an Verbindungen gibt die Fahrthäufigkeit im Zeitraum zwischen 6 Uhr und 8 Uhr an. Im Fernverkehr werden lediglich die Fahrten auf den Bahnstrecken von Hamburg nach Berlin und nach Rostock berücksichtigt, um der hohen Bedeutung für die Halte in Schwerin und Ludwigslust gerecht zu werden. Flexible Angebote (AST, Rufbusse etc.) werden nur berücksichtigt, wenn diese in der elektronischen Fahrplanauskunft enthalten sind. Quellen: Fahrplandaten: (Jahresfahrplan 2019): Aufbereitet durch TUHH; Deutsche Bahn AG, Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbH, Nahbus GmbH (Nordwestmecklenburg), Nahverkehr Schwerin GmbH Fuß- und Radwegenetz: Durch TUHH aufbereitet (Steigungen, Geschwindigkeiten); auf Basis von OpenStreetMap (OSM 2019) und SRTM-Höhendaten (SRTM 2000) Straßennetz: Durch TUHH aufbereitet; auf Basis von Openstreetmap (OSM 2019) Arbeitsplätze: Nexiga Geodaten GmbH (2017)

1 2 3 4