Das Projekt "BAW seit sechs Jahren auch 'offshore' aktiv - Die Sicherheit der Windenergieanlagen auf dem Meer muss gewährleistet sein" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Wasserbau durchgeführt. Da beim Bau von Offshore-Windenergieanlagen großenteils technisches Neuland betreten wird, gilt es, dafür den 'Stand der Technik' zu entwickeln und in Standards und Normen festzuhalten. Den Anteil der erneuerbaren Energien zu steigern, ist ein wichtiges energiepolitisches Ziel der Bundesregierung. Dabei soll die Windenergie auf dem Meer einen wesentlichen Teil der zukünftigen Energieversorgung sicherstellen. Im Vergleich zu den Bedingungen an Land (onshore) treten auf dem Meer (offshore) hohe stetige Windgeschwindigkeiten auf, sodass hohe Erträge zu erwarten sind. Offshore-Windparks sollen von der Küste und den Inseln aus nicht sichtbar sein, und sie sollen außerhalb der Küsten-Nationalparks Wattenmeer und Boddengewässer liegen. Deshalb werden Windpark-Projekte vorwiegend in großer Entfernung zur Küste und in großen Wassertiefen geplant. Sie liegen damit in der sogenannten 'ausschließlichen Wirtschaftszone' (AWZ) der Bundesrepublik Deutschland. Dies ist das Gebiet außerhalb der 12-Seemeilen-Zone bis zu einer Entfernung von 200 Seemeilen. Die Windenergieanlagen müssen dort in Wassertiefen bis zu 50 m errichtet werden. Aufgrund der anspruchsvollen Bedingungen - große Wassertiefen, starke Wind- und Wellenbelastungen, weite Entfernungen von der Küste - ist die in Deutschland geplante und begonnene Errichtung von Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) weltweit einmalig. Diese schwierigen Randbedingungen machen eine sorgfältige Planung notwendig. Das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat bisher 28 Windparks unter der Auflage genehmigt, dass die Antragsteller planungsbegleitend bis zur Baufreigabe die Einhaltung des Standes der Technik nachweisen müssen. Da hier aber großenteils technisches Neuland betreten wird, musste und muss ein solcher Stand der Technik überhaupt erst geschaffen werden. Das BSH gibt Standards als technische Regelwerke für Offshore-Windenergieanlagen heraus, die unter Mitwirkung von Expertengruppen erarbeitet und weiterentwickelt werden. In diesen Standardisierungsprozess bringt die BAW ihr vorhandenes wasserbauliches und geotechnisches Expertenwissen ein und berät das BSH bei den technischen Fragen während des Genehmigungsprozesses. So sind im Rahmen der Freigabeprozesse umfangreiche technische Unterlagen der Antragsteller zu bearbeiten. Dabei werden immer wieder wesentliche fachliche Risiken für die Errichtung und den sicheren Betrieb deutlich, die in aufwändigen Fachgesprächen und Fachbeiträgen behoben werden müssen. Sie resultieren aus der Komplexität der Aufgabenstellung und der Randbedingungen, die nachfolgend beispielhaft betrachtet werden.
Das Projekt "Wechselwirkungen von Trend- und Natursportarten mit der Gesellschaft und ihre Auswirkungenn auf Natur und Umwelt" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Mainz, Fachbereich Geowissenschaften, Geographisches Institut durchgeführt. Das Forschungsprojekt will Trend- und Natursportarten in ihren Wechselbeziehungen zu Umwelt Gesellschaft aufzeigen. Die Sportarten werden überwiegend an ausgewählten Naturstandorten ausgeübt und sind mittlerweile ein bedeutender Faktor in der Freizeit- und Tourismusindustrie. Die Auswirkungen dieser Sportarten auf den Naturraum und die Raumstruktur sind erheblich. Der Antragsteller will die empirische Kenntnis über den Umfang, die Ausübung sowie die Auswirkungen der Trend- und Natursportarten erweitern und systematisieren. Die Untersuchung ist nach dem Prinzip von Fallstudien angelegt. Neben der Analyse der regionalen Raumstruktur der Untersuchungsräume sowie der Auswirkungen der Sportarten auf den Raum, die Natur und Umwelt, stehen auch Sportausübenden selbst und weitere an der jeweiligen Sportart beteiligten Personen (z.B. kommerzielle Veranstalter und deren Angetellte) im Mittelpunkt. Aus den Ergebnissen der sozialempirischen Analyse sowie den Untersuchungen über die Umweltauswirkungen soll ein Modell für die umweltverträgliche Nutzung des Naturraums bei der Ausübung von Natursportarten entstehen. Dieses Modell soll schließlich zu einem Entwurf für nachhaltige Entwicklungsmöglichkeiten in peripheren Räumen durch gezielte Förderung und Lenkung von Trend- und Natursportarten führen.
Das Projekt "GRK 2360: Crossing Boundaries: Propagation Of In-Stream Environmental Alterations To Adjacent Terrestrial Ecosystems" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau, Institut für Umweltwissenschaften durchgeführt. The impact of matter input from terrestrial sources on aquatic systems is well known. The reverse process, i.e. the transport from water (source) to land (sink) in aquatic-terrestrial metaecosystems, has received less attention. In SystemLink, we focus on the bottom-up and topdown mediated interactions in terrestrial ecosystems, which propagate from aquatic environments as a result of their exposure to anthropogenic stress. We consider micropollutants (fungicides and insecticides) and invasive species (riparian plants and invertebrates) as important manifestations of multiple stressors in disturbed aquatic ecosystems. We hypothesise that 1) invasive invertebrates and insecticide exposure and 2) invasive riparian plants and fungicide exposure cause top-down and bottom-up mediated responses in terrestrial ecosystems, respectively. We test these general and several more specific hypotheses through collaborative experiments in replicated outdoor aquatic-terrestrial mesocosms (site-scale) amended by joint pot experiments (batch-scale), field studies (landscape-scale), and modelling. All experimental setups will be derived from the landscape scale representing a multi-stress environment. Several scales will regularly be combined to overcome scale-specific restrictions and to ensure both cause-effect quantification as well as environmental relevance of the results. Ultimately, SystemLink thrives to increase our knowledge on effect translation across ecosystem boundaries. By integrating biogeochemical fluxes and biological subsidies we will be able to quantify their relative importance. Furthermore, we will closely combine the often-separated aquatic and terrestrial research areas. The qualification program comprises three pillars: First, research teams of two to four PhD students will work on related scientific problems; their cooperation will become evident through joint presentations and scientific publications. Second, the establishment of a fasttrack study will promote the scientific career of talented students from secondary school until the PhD phase. Third, each participating student will receive a documented and regularly updated Research and Study Profile tailoring their PhD program to their individual needs. The principal investigators of this proposal were specifically recruited to represent a variety of complementary disciplines. Their cooperation forms the basis for the interdisciplinary research focus on 'environment' as one of three central topics at the University Koblenz-Landau.
Das Projekt "Die Bedeutung von Omnivorie und Mixotrophie für die Nahrungskettenlänge und die Nahrungsnetzstruktur im limnischen Pelagial" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität München, Zoologisches Institut durchgeführt. Die Begrenzung der Länge von Nahrungsketten ist eine der klassischen, aber immer noch unbeantworteten Fragen der Ökologie von Lebensgemeinschaften. In diesem Projekt und in einem parallelen Projekt limnologischer Ausrichtung (Antragsteller: Dr. H. Stibor, LMU München) soll versucht werden, zwei zentrale Hypothesen zu überprüfen: Die Omnivorie-Hypothese und die Hypothese der energetischen Begrenzung. Omnivore sind Organismen, die ihre Nahrung mindestens zwei tropischen Ebenen entnehmen. Dadurch werden sie gleichzeitig zu Nahrungskonkurrenten ihrer Beuteorganismen auf der unmittelbar unter den Omnivoren angesiedelten tropischen Ebene. Diese können dem doppelten Druck (Konkurrenz, Fraß) nicht widerstehen und werden aus dem System verdrängt, wodurch es zu einer Verkürzung der Nahrungskette kommt. Hypothese der energetischen Begrenzung. Wegen der Energieverluste, die bei jedem Transferschritt in der Nahrungskette auftreten, begrenzt die Höhe der Primärproduktion die Länge von Nahrungsketten, da bei zu langen Ketten die Energiezufuhr zu niedrig wäre, um die tropische Ebene der terminalen Räuber zu unterhalten. Überprüfung der Omnivorie-Hypothese. In künstlich zusammengestellte Modell-Nahrungsnetze im Labor (Mikrokosmen) werden an der Basis (mixotrophe Algen) und in der Mitte (omnivore Zooplankter) Omnivore eingefügt und die Struktur der Nahrungsnetze mit Kontroll-Nahrungsnetzen ohne Omnivore verglichen. Überprüfung der Hypothese der energetischen Begrenzung. Die Entwicklung der omnivorenhaltigen und omnivorenfreien Modell-Nahrungsnetze wird bei unterschiedlicher Trophie und damit Primärproduktion verfolgt.
Das Projekt "Einsparzähler für Biogasanlagen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von BayWa r.e. Bioenergy GmbH durchgeführt. Der Antragsteller entwickelt ein Messystem zur Erhebung von Betriebsdaten von Biogasanlagen. Das System soll selbst in der Lage sein Betriebsdaten zu normen und generierte Datenpunktlisten selbst einlesen können. Durch Benchmarking sollen hier Einsparpotenziale ermittelt und gehoben werden können. Es soll eine vorhandene Beta-Version einer vorhandenen Software weiterentwickelt und in Realität getestet werden.
Das Projekt "Teilvorhaben: Reformer Version 2025+" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von WS Reformer GmbH durchgeführt. Im Projekt wird ein Brennstoffzellen - BHKW in der Leistungsklasse 5 kW hinsichtlich Betriebssicherheit, Robustheit, Effizienz, Lebensdauer und Serienfertigung entwickelt. Im Teilprojekt Reformer 2025+ des Antragstellers werden diese Kriterien auf die Entwicklung eines Dampfreformers zum Betrieb mit NT-PEM Brennstoffzellen angewendet. Ausgangspunkt ist dabei ein Versuchsmuster aus dem Vorgängerprojekt Lifetime Inhouse 5000+. Zielstellung ist die Demonstration von 5 Versuchsmustern in Testanlagen der Projektpartner und im Teststand über einen Zeitraum von 10.000h bei einem Reformerwirkungsgrad von 84%, um daraus eine Lebensdauerprognose für 40.000h und mehr abzuleiten. Die Konstruktion soll den Anforderungen des DFM ('Design for Manufacturing') genügen und die Zielkosten bei Produktion von 100-1000 St/a erfüllen.
Das Projekt "Teilvorhaben: Muschelzucht und Habitatverbesserung im sächsischen Vogtland" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Landratsamt Vogtlandkreis, Amt für Umwelt und Bauordnung durchgeführt. Der Vogtlandkreis übernimmt die halbnatürliche Nachzucht von Flussperlmuscheln im Projekt zum Aufbau einer neuen Muschelgeneration sowie zur Gewinnung von Jungtieren für das Biomonitoring und für wissenschaftliche Untersuchungen der Projektpartner. Hierzu ist in Teilen die Beauftragung Dritter erforderlich (Trächtigkeitsuntersuchungen, Wirtsfischinfektion und -hälterung bis zur Übernahme in die Zuchtstation). Hierzu werden vom Antragsteller vertragliche Vereinbarungen getroffen. Durch Renaturierungs- bzw. -strukturierungmaßnahmen sollen die Habitatbedingungen in aktuellen Perlmuschelgewässern bzw. an deren Zuflüssen verbessert werden. Die Maßnahmen dienen einmal der Reduzierung von strukturellen oder hydrologischen Beeinträchtigungen, andererseits der Erhöhung des Eintrags geeigneter Nahrung in die Zielgewässer. Zeitgleich dienen die Maßnahmen der Verringerung der Hochwassergefahr durch zeitlich gestreckteren Wasserabfluss und Begünstigung der Pufferung des Abflusses durch Ausuferung bei höheren Abflussereignissen. Für das Projektmanagement und ständige Arbeiten in der Zuchtstation wird Stammpersonal des Antragstellers eingesetzt, für welches keine Förderung beantragt wird.
Das Projekt "Teilvorhaben: Wärmeübergabeeinrichtungen für Heizen und Kühlen inkl. deren Leistungsregelung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Kermi GmbH durchgeführt. Für den deutschen Gebäudebestand bestehen zwei wesentliche Herausforderungen. Eine besteht darin, die CO2-Emissionen nach der Vorgabe der Bundesregierung bis zum Jahr 2050 soweit zu senken, bis ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand erreicht ist. Die Antragsteller gehen davon aus, dass die zweite Herausforderung darin besteht, die Gebäudenutzer aktuell und zukünftig, während sommerlicher Hitzeperioden besser vor zu hohen Raumtemperaturen zu schützen. Mit dem Forschungsvorhaben wird hierzu ein neuer Ansatz verfolgt. Dieser besteht darin, mit minimalem Aufwand eine kostengünstige Kühlmöglichkeit bereitzustellen, indem die ohnehin erforderliche oder bereits vorhandene Heizungsanlage zur sommerlichen Raumkühlung genutzt wird. Gegenwärtig sind solche Lösungen auf den Einsatz kostenintensiver Flächenheiz- und Kühlsysteme für spezielle Einsatzfälle beschränkt. Theoretische und praktische Untersuchungen der TU Dresden zeigen, dass eine deutliche Verbesserung der thermischen Behaglichkeit auch dann erreicht werden kann, wenn Räume über Freie Heizflächen gekühlt werden. Damit ergibt sich ein neuer Planungsansatz, bei dem unter Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Aspekte der Heiz- und Kühlbetrieb nicht jeweils für sich betrachtet wird, sondern einer Ganzjahresbetrachtung zu unterziehen ist. Die Antragsteller demonstrieren in mehreren Bestandswohngebäuden eine Systemlösung, mit der während der Sommerperiode die thermische Situation in Wohngebäuden wesentlich verbessert werden kann. Damit ist eine deutliche Aufwertung von Bestandsimmobilien verbunden, worüber ein wirksamer Anreiz zum Einsatz von Wärmepumpentechnologien gesetzt wird, da diese sowohl für die Wärme- als auch für die Kältebereitstellung genutzt werden können. Aus dem Austausch der Bereitstellungssysteme kann im Wohngebäudebestand ein erhebliches CO2-Minderungspotential erschlossen werden.
Das Projekt "Teilvorhaben: Systemanalyse" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Institut für Energietechnik, Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung durchgeführt. Für den deutschen Gebäudebestand bestehen zwei wesentliche Herausforderungen. Eine besteht darin, die CO2-Emissionen nach der Vorgabe der Bundesregierung bis zum Jahr 2050 soweit zu senken, bis ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand erreicht ist. Die Antragsteller gehen davon aus, dass die zweite Herausforderung darin besteht, die Gebäudenutzer aktuell und zukünftig, während sommerlicher Hitzeperioden besser vor zu hohen Raumtemperaturen zu schützen. Mit dem Forschungsvorhaben wird hierzu ein neuer Ansatz verfolgt. Dieser besteht darin, mit minimalem Aufwand eine kostengünstige Kühlmöglichkeit bereitzustellen, indem die ohnehin erforderliche oder bereits vorhandene Heizungsanlage zur sommerlichen Raumkühlung genutzt wird. Gegenwärtig sind solche Lösungen auf den Einsatz kostenintensiver Flächenheiz- und Kühlsysteme für spezielle Einsatzfälle beschränkt. Theoretische und praktische Untersuchungen der TU Dresden zeigen, dass eine deutliche Verbesserung der thermischen Behaglichkeit auch dann erreicht werden kann, wenn Räume über Freie Heizflächen gekühlt werden. Damit ergibt sich ein neuer Planungsansatz, bei dem unter Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Aspekte der Heiz- und Kühlbetrieb nicht jeweils für sich betrachtet wird, sondern einer Ganzjahresbetrachtung zu unterziehen ist. Die Antragsteller demonstrieren in mehreren Bestandswohngebäuden eine Systemlösung, mit der während der Sommerperiode die thermische Situation in Wohngebäuden wesentlich verbessert werden kann. Damit ist eine deutliche Aufwertung von Bestandsimmobilien verbunden, worüber ein wirksamer Anreiz zum Einsatz von Wärmepumpentechnologien gesetzt wird, da diese sowohl für die Wärme- als auch für die Kältebereitstellung genutzt werden können. Aus dem Austausch der Bereitstellungssysteme kann im Wohngebäudebestand ein erhebliches CO2-Minderungspotential erschlossen werden.
Das Projekt "Teilvorhaben: Weizenpülpe als Ballaststoffquelle für die Humanernährung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Max Rubner-Institut Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide durchgeführt. Die energieintensive Industrie kann durch Synergien in Chemieparks große Wertschöpfungstiefen und Effizienzgewinne erzielen. Bioenergieanlagen könnten hier besonders große Effekte für die Energiewende und Ressourceneffizienz erzielen. Im industriellen Umfeld sind Biogasanlagen dennoch bisher selten direkt in kontinuierliche Prozesse eingebunden. Das Projekt Pülpegas adressiert das Problemfeld durch: - Entwicklung und Demonstration der gärrestlosen Monosubstratvergärung in einer industriellen Biogasanlage. - Verwertung des Reststoffs Pülpe am Standort der Entstehung, Vermeidung des Abtransports und entsprechender THG-Emissionen und Vermeidung des Einsatzes als geringwertiges Tierfutter - Systemintegration, Einbindung in kontinuierliche Produktionsabläufe und effiziente Anlagendimensionierung. Aufbereitung und Entsorgung von Gärresten entfallen. - Bereitstellung der Energie für den Betrieb zentraler Versorgungsinfrastruktur - Vollständige stoffliche Verwertung des Rohstoffs Weizen - Schaffung einer Referenzanlage zur vollständigen und hochwertigen Verwertung stärkehaltiger Produkte, Erforschung der Verwertbarkeit weiterer Komponenten (hier: Biomoleküle) Das Gesamtziel des Projektes umfasst die schrittweise Umsetzung, Erprobung und wissenschaftliche Begleitung der energetischen Biomasseverwertung (TRL5-8) sowie zusätzlicher stofflicher Verwertung. Der Antragsteller ist Betreiber des 'grünen Chemieparks' Zeitz im Braunkohlerevier Sachsen-Anhalt und kann mit dem Projekt eine vollständig erneuerbare Energieversorgung und CO2-Neutralität erzielen. Das Teilprojekt des MRI umfasst dabei die Untersuchung von Weizenpülpeproben vor und nach der Fermentation in der Biogasanlage auf ernährungsphysiologisch wertvolle Kohlenhydrate. Damit soll eine Prozessführung gefunden werden, die es ermöglicht, ernährungsphysiologisch wertvolle Inhaltsstoffe zu erhalten und ggf. zu isolieren.
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Bund | 730 |
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