Webanwendung mit ca. 230 Merkmalen der Amtlichen Statistik; u. a. Daten zu den Bereichen Bevölkerung, Wanderungen, Arbeitsmarkt, SGB II, Bautätigkeit, Produzierendes Gewerbe, Handel, Tourismus, Verkehr und Verdienste. Die Aktualisierung der hinterlegten Datenbank erfolgt täglich.
Projekte und Maßnahmen zur Gebietsentwicklung werden im Rahmen des regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft mit folgenden Zielen durchgeführt: - Stärkung des Arbeitsmarktes - Ausbau der Wirtschaftsstruktur, Einführung innovativer Unternehmen, Technologien und Produkte - Ausbau der Infra- und Siedlungsstruktur - Nachhaltige Landnutzung (Erhaltung der Kulturlandschaft) - Entwicklung des Tourismus und der Naherholung - Bewahrung und Unterstützung der kulturellen Traditionen - Naturschutz und Landschaftspflege Diese Projekte zur Förderung der regionalen/ lokalen Wirtschaft sowie des Klein- und Mittelstandes umfassen z.B. das jährliches Abfischen der Schwarzen Lache oder den jäjhrlich im September stattfindenden Naturmarkt, der den regionalen Klein- und Kleinsterzeugern landwirtschaftlicher, gärtnerischer und handwerklicher Produkte eine Präsentations- und Vermarktungsmöglichkeit bietet und gleichzeitig die Erhaltung und Förderung der sorbischen Kultur unterstützt.
Das Regionale Entwicklungsknzept (REK) Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft beinhaltet Projekte und Maßnahmen zur Gebietsentwicklung mit folgenden Zielen: - Stärkung des Arbeitsmarktes - Ausbau der Wirtschaftsstruktur, Einführung innovativer Unternehmen, Technologien und Produkte - Ausbau der Infra- und Siedlungsstruktur - Nachhaltige Landnutzung (Erhaltung der Kulturlandschaft) - Entwicklung des Tourismus und der Naherholung - Bewahrung und Unterstützung der kulturellen Traditionen - Naturschutz und Landschaftspflege
Die staatlichen Hochschulen in Sachsen-Anhalt bekommen in den nächsten fünf Jahren trotz knapper öffentlicher Kassen finanzielle Planungssicherheit und auch zusätzliche Mittel. Nach vielschichtigen Verhandlungen und Abstimmungsprozessen in den vergangenen zwei Jahren haben Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann und die Leitungen der sieben staatlichen Hochschulen die Zielvereinbarungen für die Jahre 2025 bis 2029 unterzeichnet. „Erfolgreiche Wissenschaft braucht Sicherheit. Und Wissenschaftlerinnen wie Wissenschaftler echte Perspektiven“, betonte Willingmann am heutigen Donnerstag in Magdeburg. „Deshalb investieren wir auch in schwierigen Zeiten weiter in unsere Hochschullandschaft und stellen sicher, dass sie auch in den kommenden Jahren weit über unsere Landesgrenzen hinaus als attraktiv und wettbewerbsfähig angesehen wird. Sachsen-Anhalt ist für eine erfolgreiche Entwicklung auf kluge Köpfe angewiesen.“ Auf Grundlage der neuen Zielvereinbarungen werden die Hochschulen in diesem Jahr insgesamt 453,8 Millionen Euro als Grundbudget erhalten. Das sind 68,6 Millionen Euro oder 17,8 Prozent mehr als im Jahr 2020 zu Beginn der vergangenen Zielvereinbarungsperiode (2020-2024). Das ist in der aktuellen finanziellen Situation der Länder keineswegs garantiert: Während Sachsen-Anhalt auf stabile Rahmenbedingungen für die Hochschulen setzt, werden andernorts Einsparungen geplant. Berlin plant eine Milliarde Euro im Wissenschaftssektor einzusparen, Nordrhein-Westfalen oder Hessen greifen in erheblichem Umfange auf Rücklagen ihrer Hochschulen zu. „Für uns sind Investitionen in Lehre und Forschung Zukunftsinvestitionen. Ob Ärztinnen und Ärzte, Lehrerinnen und Lehrer, Software-Experten oder Chemiker – gerade in Zeiten des Fachkräftemangels kommt es darauf an, erstklassige Studien- und Forschungsbedingungen zu bieten“, so Willingmann. „Deshalb machen wir hier keine Abstriche und investieren weiter.“ „Die heute unterzeichneten Zielvereinbarungen der Hochschulen des Landes mit dem Wissenschaftsministerium bilden eine gute Basis für die Weiterentwicklung der einzelnen Hochschulen und des Hochschulsystems im Ganzen“, erklärte Prof. Dr. Folker Roland, Präsident der Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt (LRK) und Rektor der Hochschule Harz. „In finanzieller Hinsicht schafft die neue Zielvereinbarung Planungssicherheit, was in diesen herausfordernden Zeiten alles andere als selbstverständlich ist. Vor diesem Hintergrund ist zum Beispiel die Beteiligung der Hochschulen an der Kofinanzierung von EU-Projekten im Wissenschaftsbereich verkraftbar.“ Mit Blick auf die aktuelle Haushaltslage beteiligen sich die Hochschulen einmalig an der Kofinanzierung von EU-Fördermitteln im Wissenschaftsbereich. Die Hochschulen verfügten zum Jahresende 2024 insgesamt über rund 60 Millionen Euro Ausgabereste. Wie mit den Rektoraten im Herbst 2024 vereinbart, soll ein Teil dieser Ausgabereste in Höhe von 12,2 Millionen Euro genutzt werden, um EFRE-Fördermittel der EU im Jahr 2025 zu erlangen. Durch die neuen Zielvereinbarungen ist es den Hochschulen auch künftig gestattet, Ausgabereste auf Folgejahre zu übertragen und so flexibler zu agieren. Der Anteil dieser Überträge am Gesamtbudget lag 2024 bei 11,5 Prozent. Hier müssen die Hochschulen während der Laufzeit keine Kürzungen fürchten. Es wurde lediglich eine Grenze vereinbart: Zum Ende der Zielvereinbarungsperiode, also am 31. Dezember 2029, sollen die Ausgabereste 20 Prozent des Gesamtbudgets einer Hochschule nicht übersteigen. Über die Verwendung darüber hinausgehender Ausgabereste entscheiden dann Wissenschafts- und Finanzministerium. Prof. Dr. Claudia Becker, LRK-Vizepräsidentin und Rektorin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, erklärte: „Die Zielvereinbarungen sind zu einem guten Abschluss gekommen. Sie sind für alle Hochschulen in Sachsen-Anhalt unter dem Aspekt stabiler Finanzen für die kommenden fünf Jahre bedeutsam und ermöglichenden den nötigen Gestaltungsspielraum. Für die Uni Halle bedeuten sie, dass die Entwicklungspfade, die die Universität eingeschlagen hat, weiterverfolgt werden können.“ Jens Strackeljan, LRK-Vizepräsident und Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, betonte: „Die Unterschrift unter die Zielvereinbarungen sichern der Uni Magdeburg verlässliche Rahmenbedingungen für ihre strategischen Ziele und leiten die Finalisierung der Hochschulentwicklungsplanung bis 2030 ein. Bis Jahresende definieren wir hier klar die Perspektiven, von Exzellenzforschung über Lehramtsausbildung bis Digitalisierung. Als Gründungspartner der Hochschulallianz EU GREEN werden wir darüber hinaus die europäische Mobilität fördern, während Initiativen wie ein geplantes Unibüro in Indien gezielt um internationale Talente werben. Parallel dazu schaffen wir Bleibeperspektiven für unsere Absolventinnen und Absolventen aus mehr als 100 Nationen – insgesamt ein Gewinn für die Uni und Sachsen-Anhalt.“ Hochschulen wollen wichtige Themen gemeinsam vorantreiben Mit dem Abschluss der Zielvereinbarungen werden aber nicht nur finanzielle Weichen gestellt. Es geht in den Vereinbarungen auch um die Frage, wie sich die Hochschulen in den kommenden fünf Jahren strukturell weiterentwickeln. So strebt die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unter anderem kurzfristig die Einführung des Abschlusses „Bachelor of Laws“ an; hierbei wirken Justiz- und Wissenschaftsministerium zusammen und schaffen die gesetzlichen Voraussetzungen. Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird ihr Internationalisierungskonzept umsetzen und einen neuen Hochschulentwicklungsplan vorlegen. Die Hochschule Anhalt will duale Studienangebote ausbauen, die Hochschule Harz ein digitales Studienverlaufsmonitoring einführen. Ein weiteres Novum sind die hochschulgemeinsamen Vorhaben, mit denen wichtige Themen in Projektform durch alle Hochschulen gemeinsam angegangen werden. Sechs Vorhaben wurden dabei festgelegt: Wissenschaftsnetz/IT KOM, Landesinitiative für Digitalisierung und Hochschulbildung, nachhaltige Hochschulen Sachsen-Anhalt, duales Studium in Sachsen-Anhalt, Gleichstellung, Chancengleichheit, Diversität und Inklusion sowie Vermittlung ausländischer Absolventinnen und Absolventen in den Arbeitsmarkt. Impressum: Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Leipziger Str. 58 39112 Magdeburg Tel: +49 391 567-1950, E-Mail: PR@mwu.sachsen-anhalt.de , Facebook , Instagram , LinkedIn , Mastodon und X
Sachsen-Anhalt präsentiert sich auf der Tourismusbörse ITB Berlin erneut als attraktive und zukunftsorientierte Destination mit vielfältigen Reiseanlässen und maßgeschneiderten Angeboten. Im Rahmen des diesjährigen von der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbh (IMG) organisierten Pressebrunchs wurden sowohl die Tourismuszahlen des Reisejahres 2024 vorgestellt als auch entscheidende Maßnahmen, um die Weichen für ein weiteres Wachstum des Tourismus zu stellen. Dies ist etwa die Gewinnung von Fachkräften für das Hotel- und Gaststättengewerbe als auch die gezielte Vermarktung der herausragenden Angebote des Reiselands. Sven Schulze, Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt , betonte eingangs: „Reisen begeistert – und Sachsen-Anhalt bleibt gefragt! Unsere Gäste schätzen die Vielfalt und Qualität unseres Landes. Die Nachfrage bleibt weiter auf hohem Niveau. Besonders erfreulich: In Anhalt-Wittenberg und in der Altmark ist die Nachfrage gestiegen und der Camping-Boom hält an – ein tolles Zeichen für die Attraktivität unserer Natur- und Aktivangebote. Klar ist, Sachsen-Anhalt hat alles, was das Herz von Reisenden höherschlagen lässt: faszinierende Geschichte, beeindruckende Weltkultur und unvergessliche Naturerlebnisse. 2025 setzen wir noch eins drauf: 100 Jahre Bauhaus Dessau, 30 Jahre Elberadweg und die Welturaufführung des Musicals „Walpurga“ im Harz – drei von vielen guten Gründen, unser Land zu besuchen!“ Tourismuszahlen 2024: Stabile Entwicklung mit weiterem Potenzial Die neuen, erstmals vorgestellten Daten des Statistischen Landesamts zeigen eine weiterhin positive Entwicklung für den Tourismus in Sachsen-Anhalt. Im Jahr 2024 zählten die Beherbergungsbetriebe rund 3,39 Millionen Gäste und 8,35 Millionen Übernachtungen. Damit stiegen die Gästeankünfte im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 %, während die Zahl der Übernachtungen weitgehend stabil blieb. Sachsen-Anhalt konnte damit erneut das Niveau von mehr als 8 Millionen Übernachtungen halten, das erstmals 2017 erreicht wurde. Die Zahlen des Rekordjahres 2019 wurden jedoch noch nicht wieder erreicht. Als beliebteste Reiseregion erwies sich erneut der Harz mit dem Harzvorland mit über 3 Millionen Übernachtungen, allerdings waren dort und in der Region Magdeburg die Gäste- und Übernachtungszahlen leicht rückläufig. Einen Anstieg der Übernachtungen erfuhren die Regionen Anhalt-Wittenberg und die Altmark mit einem Zuwachs von 3,1% beziehungsweise 3,6%. Relativ stabil entwickelten sich hingegen die Zahlen in Halle (Saale) sowie der Saale-Unstrut-Region mit etwas mehr Gästen (1,2%), aber um 0,9% rückläufigen Übernachtungen. Michael Reichelt, Präsident des Statistischen Landesamts Sachsen-Anhalt , erklärte dazu: „Der Tourismus in Sachsen-Anhalt ist auf einem guten Weg. Seine positive Entwicklung bestätigte auch 2024, dass unser Land als Reiseziel attraktiv ist. Die jährlich steigende Anzahl der Gästeankünfte und die relativ konstante Zahl der Übernachtungen spiegeln die anhaltende Beliebtheit wider. Daran haben nicht zuletzt touristische Großereignisse wie die letztjährige Landesgartenschau in Bad Dürrenberg einen Anteil. Sie passen sehr gut zu diesem Trend und könnten eine weitere positive Entwicklung absichern.“ Fachkräftesicherung als strategische Aufgabe Im Tourismus gilt insbesondere die Fachkräftesicherung als eine strategische Aufgabe. Die im vergangenen November gestartete Kampagne „Sachsen-Anhalt kann‘s halt“ soll daher auf die Rekrutierung von Arbeitskräften für die Hotel- und Gaststättenbranche erweitert werden. Ursprünglich richtete sie sich an Rückkehrer, Auspendler und Studierende, nahm aber auch mit dem Projekt VIETHOGA der DEHOGA Sachsen-Anhalt die Gewinnung von internationalen Talenten durch Kooperationen mit Partnern in Vietnam in den Fokus. Minister Sven Schulze betonte: „Tourismus lebt vor allem von Gastgebern, die mit Leidenschaft dabei sind. Deshalb setzen wir mit „Sachsen-Anhalt kann’s halt“ gezielt auf Fachkräfte für unsere Gastronomie und Hotellerie. Gemeinsam mit dem DEHOGA werben wir um Nachwuchs – hier vor Ort und international, etwa in Vietnam. Unser Ziel ist klar: Wir wollen mehr engagierte Talente für unsere Branche gewinnen, damit sich Gäste bei uns in Sachsen-Anhalt rundum wohlfühlen!“ Michael Schmidt, Präsident des DEHOGA Sachsen-Anhalt e.V. , unterstrich die Bedeutung dieser Maßnahmen: „Die Gewinnung von Fachkräften und Auszubildenden aus Vietnam für den gesamten Arbeitsmarkt ist eine Chance für eine wachsende Wirtschaft in Sachsen-Anhalt. Nicht nur die HoGa-Berufe werden angeboten, sondern mehr als 350 weitere Berufe im Handwerk und in den technisch-kaufmännischen Bereichen. Durch fundierte Sprachkenntnisse auf B1- und B2-Level können die Betriebe passende Arbeitskräfte und Auszubildende finden. Diese Chance muss für die Zukunft weiter ausgebaut werden!“ Jubiläum des Bauhaus Dessau als kulturelles Highlight Um Gäste nach Sachsen-Anhalt zu ziehen, braucht es aber auch faszinierend schöne Orte, Weltkultur und malerische Landschaften, von denen das Bundesland sehr viele besitzt und in seiner Kampagne „Echt schön. Sachsen-Anhalt“ vermarktet. Dazu kommen herausragende touristische Ereignisse, wie Sachsen-Anhalt sie beispielsweise mit dem 100. Geburtstag des Bauhaus Dessau feiert, der national und international große Aufmerksamkeit erfährt. Dr. Barbara Steiner, Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau , hob diese Bedeutung beim Pressebrunch hervor: „Das Doppeljubiläum 2025/26 bietet den Anlass, das Bauhauserbe in die Gegenwart zu bringen. Damals wie heute ging und geht es darum, Gesellschaft durch Gestaltung verändern zu können, auch wenn sich mit Gestaltung verbundene Vorstellungen verschoben haben: hin zu einer gemeinsamen Verantwortung gegenüber der Umwelt, orientiert an Stoffkreisläufen und ausgestattet mit einem Bewusstsein, als Mensch selbst Teil eines aus dem Gleichgewicht geratenen Ökosystems zu sein. Im Jubiläum schauen wir also auch nach vorne.“ Weitere touristische Highlights 2025 Neben dem Bauhaus-Jubiläum bietet das Sachsen-Anhalt zahlreiche weitere touristische Highlights, die die Attraktivität des Reiselands stärken. Dazu zählt etwa der Elberadweg, einer der beliebtesten Radwege Deutschlands, der Gäste nun seit 30 Jahren in seinen Bann zieht und dessen längster Abschnitt mit rund 300 Kilometern durch Sachsen-Anhalt führt. Ein Vierteljahrhundert alt wird 2025 die Landesinitiative Gartenträume – historische Parks in Sachsen-Anhalt, die mit Barock-, Kloster- und botanischen Gärten oder Schlossparks attraktive touristische Ziele und Veranstaltungen bietet. Hervorzuheben ist das Gartenreich Dessau-Wörlitz mit seinen sieben Parkanlagen, der seit genau 25 Jahren den Titel UNESCO-Welterbe trägt. Im Gedenkjahr für Thomas Müntzer und 500 Jahre deutscher Bauernkrieg ist die dezentrale Landesausstellung Sachsen-Anhalts „Gerechtigkeyt 1525“ ein weiterer Höhepunkt mit außergewöhnlichen Veranstaltungen. Sie knüpft an die reformatorische Tradition im Land an und lädt dazu ein, nicht nur die Ereignisse des Bauernkriegs zu reflektieren, sondern auch die grundlegenden Werte und Ideale der Reformation zu würdigen und für die Gegenwart fruchtbar zu machen. Dies gelingt etwa mit der Mitmachausstellung „1525! Aufstand für Gerechtigkeyt“ in Lutherstadt Eisleben und Mansfeld, das sich an junges Publikum richtet. Dieses wird auch durch die interaktive Film-App Set-Caching begeistert, die Besucher in die Drehorte von Filmen wie die Burg Querfurt, Kloster Pforta, die Arche Nebra oder das Schloss Wernigerode eintauchen lässt. An den Filmsets wurden etwa Bibi Blocksberg, Bibi und Tina, Alfons Zitterbacke oder Räuber Hotzenplotz gedreht. „Unsere Besten“ im Tourismusmarketing der IMG Einige der genannten Angebote sind in der Neuauflage von „Unsere Besten“ als buchbare Pakete zusammengefasst, die verschiedenen Wünsche und Erwartungen der wichtigsten Gästegruppen bedienen: das UNESCO-Welterbe in Sachsen-Anhalt, Aktivangebote in malerischer Landschaft und faszinierende Orte im Wandel. Dr. Robert Franke, Geschäftsführer der IMG, betont: „Sachsen-Anhalt ist ein Land voller unvergesslicher Reiseerlebnisse mit Geschichte und Kultur. Wir laden Gäste dazu ein, die beeindruckenden UNESCO-Welterbestätten, das neue magische Musical-Erlebnis auf der Felsenbühne im Harz oder die beeindruckende Natur entlang der Elbe zu entdecken – unser Land bietet für jeden Besucher etwas Besonderes.“ Tourismuspreis Sachsen-Anhalt wird ausgelobt Als besondere Ehrung für die Tourismuswirtschaft des Bundeslandes wurde abschließend durch den Schirmherrn Minister Sven Schulze der Start für die Bewerbungen zum Tourismuspreis Sachsen-Anhalt 2025 gegeben. Der Wettbewerb will Projekte mit Vorbildwirkung einer breiten Öffentlichkeit bekanntmachen. Bewerben können sich Unternehmen bzw. Personen, die in der touristischen Dienstleistungskette des Bundeslandes tätig sind. Gegenwärtig bietet das Gastgewerbe in Sachsen-Anhalt rund 15.350 Arbeitsplätze mit steigender Nachfrage nach Arbeitskräften. Darum wurde im Rahmen der aktuellen Ausschreibung ein neues Element mit der Frage nach besonderen Aktivitäten zum Gewinnen von Fachkräften eingeführt. Mehr Informationen: Eine umfangreiche Darstellung der Highlights des Reiselands finden Sie in unserem neuen Pressekit. Bewerbungen für den Tourismuspreis Sachsen-Anhalt 2025 sind bis 30. Juni 2025 möglich unter www.sachsen-anhalt-tourismus.de/tourismuspreis . Nach der Entscheidung durch eine Fachjury ist die Übergabe des Tourismuspreises am 28. Oktober 2025 geplant. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von jeweils 5.000 Euro. Ihre Ansprechpartnerin der IMG: Pressesprecherin Sabine Kraus Tel: +49 391/ 568 99 20 Mobil: +49 172 3221694 E-Mail: sabine.kraus@ img-sachsen-anhalt.de
Halle (Saale). Gleichstellungsministerin Petra Grimm-Benne und Landesgleichstellungsbeauftragte Sarah Schulze informierten sich heute in Halle (Saale) gemeinsam mit Bürgermeister Egbert Geier und der städtischen Gleichstellungsbeauftragten Daniela Suchantke zu den Themen Gleichstellung und Schutz vor Gewalt. In Halle (Saale) bietet das Frauenhaus gewaltbetroffenen Frauen Schutz. Das Land unterstützt das Frauenhaus jährlich mit rund 228.000 Euro und stellt zusätzlich 25.500 Euro für Investitionen und Dolmetschkosten bereit. Die Stadt Halle (Saale) stellte im Jahr 2024 rund 230.000 Euro zur Verfügung. Insgesamt stehen acht Plätze für Frauen und ebenso viele für ihre Kinder zur Verfügung. Nach einem Gespräch mit den Mitarbeiterinnen des kommunalen Frauen- und Kinderschutzhauses erklärte Ministerin Grimm-Benne: „Die alarmierenden Zahlen zu häuslicher Gewalt zeigen, dass Gewalt gegen Frauen erschreckenderweise Alltag ist. Es ist eine zentrale Aufgabe des Staates, Frauen vor Gewalt zu schützen. Jede Frau hat das Recht auf ein Leben in Freiheit und Sicherheit. Gut erreichbare Hilfsangebote sind daher unverzichtbar. Das Land setzt die Förderung des Frauenhauses verlässlich fort. Wir setzen uns dafür ein, dass Frauen und ihre Kinder künftig keine Eigenanteil auf ihrem Weg in ein gewaltfreies Leben leisten müssen.“ Bürgermeister Geier betonte: „Die Stadt unterstützt das Frauenhaus als kommunale Einrichtung finanziell. Die städtische Gleichstellungsbeauftragte leitet das Haus. Ich danke den Mitarbeiterinnen des Frauenhauses sehr herzlich für ihre Arbeit, die allen betroffenen Frauen und Mädchen mit großer Empathie und Professionalität zur Seite stehen.“ Zweite Station bildete ein Besuch des ESF-Projektes „Starke Migrantinnen – Starke Gesellschaft“ der AWO SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH. Das Projekt unterstützt Frauen mit Migrationshintergrund und sicherem Aufenthaltstitel auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt. „Unser Arbeitsmarkt kann es sich nicht erlauben, Beschäftigungspotentiale ungenutzt zu lassen. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag, um die beruflichen Chancen und die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Migrantinnen zu stärken. Der Ansatz, Frauen mit Migrationsgeschichte zur fördern und Hürden abzubauen ist integrations- und wirtschaftspolitisch der richtige Weg“, lobte die Ministerin. Jana Paulsen, Geschäftsführerin der AWO SPI GmbH, sagte: „Das Projekt trägt dazu bei, dass formal gering qualifizierte Frauen mit eigener Migrationserfahrung in einem stärkeren Umfang als bisher an Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen und im Anschluss dauerhaft in den Arbeitsmarkt einmünden. Ziel ist, die Integration von Migrantinnen nachhaltig zu fördern.“ Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus). Die Umsetzung findet in enger Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Halle, der Bundesagentur für Arbeit sowie dem Verband der Migrantenorganisationen Halle (VEMO e.V.) statt. Hintergrund: Die Landesregierung hat bereits 2024 mit dem Aktionsplan PROGRESS eine Strategie zur Umsetzung der Istanbul-Konvention beschlossen. Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, auch bekannt als Istanbul-Konvention, ist ein 2011 ausgearbeiteter völkerrechtlicher Vertrag. Es schafft verbindliche Rechtsnormen gegen Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt. Im Oktober 2017 wurde das Übereinkommen in Deutschland ratifiziert und trat am 1. Februar 2018 in Kraft. Die Istanbul-Konvention enthält als erstes Übereinkommen ihrer Art für Europa ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. Das Land Sachsen-Anhalt fördert Frauenhäuser, Frauenschutzwohnungen und ambulanten Beratungsstellen, um betroffenen Frauen den Weg in ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben aufzuzeigen. Im Jahr 2025 sind rund 7,7 Millionen Euro für das Hilfesystem in der Haushaltplanung des Landes eingeplant. Eine Übersicht über die Angebote mitsamt Kontaktdaten finden sich unter: https://www.gewaltfreies-sachsen-anhalt.de/ . Impressum: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Pressestelle Turmschanzenstraße 25 39114 Magdeburg Tel: (0391) 567-4608 Fax: (0391) 567-4622 Mail: ms-presse@ms.sachsen-anhalt.de
Die ökologische Transformation betrifft die gesamte Wirtschaft. Einzelne Bereiche sind allerdings besonders betroffen: Energie, Umwelt und Verkehr. Für diese Bereiche können Veränderungen und Problemlagen des Arbeitsmarktes, die im Zusammenhang mit der ökologischen Transformation stehen, durch geeignete Statistiken aufgezeigt werden. Das Dashboard enthält entsprechende Diagramme, Karten und Tabellen für ausgewählte Berufe und Wirtschaftszweige zu den Themen Arbeitslosigkeit, Arbeitsstellen und Beschäftigung.
Daten zur wirtschaftlichen Lage im Land Sachsen-Anhalt I. Halbjahr 2024 Stand: November 2024 Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Hasselbachstraße 4 39104 Magdeburg www.mwl.sachsen-anhalt.de Inhalt 2.1Industrie .............................................................................................................. 6 2.2Baugewerbe .......................................................................................................13 2.3Gewerbegeschehen und Insolvenzen ................................................................14 2.4Beschäftigung und Arbeitsmarkt .........................................................................16 4.1Verarbeitendes Gewerbe, Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden......22 4.2Bauhauptgewerbe und Ausbaugewerbe .............................................................27 4.3Gewerbegeschehen ...........................................................................................28 4.4Beschäftigung und Arbeitsmarkt .........................................................................30 Daten zur wirtschaftlichen Lage im Land Sachsen-Anhalt I. Halbjahr 2024 2 Abbildungsverzeichnis Grafik 1: Beschäftigungsentwicklung in der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln in Sachsen-Anhalt ..................................................................................................... 8 Grafik 2: Gesamtumsatz in der Herstellung von chemischen Erzeugnissen in Sachsen-Anhalt .............................................................................................................................................. 8 Grafik 3: Gesamtumsatz in der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren in Sachsen- Anhalt .................................................................................................................... 9 Grafik 4: Auslandsumsatz in der Metallerzeugung und -bearbeitung in Sachsen-Anhalt.......10 Grafik 5: Gesamtumsatz in der Herstellung von Metallerzeugnissen in Sachsen-Anhalt.......11 Grafik 6: Auslandsumsatz im Maschinenbau in Sachsen-Anhalt ..........................................11 Grafik 7 und Grafik 8: Auslandsumsatz im Fahrzeugbau in Sachsen-Anhalt ........................12 Grafik 9: Veränderung des Auftragseingangsindex im Bauhauptgewerbe in Sachsen-Anhalt .............................................................................................................................................13 Grafik 10: Gewerbesaldo der Landkreise und kreisfreien Städte in Sachsen-Anhalt.............15 Grafik 11: Vergleich der Arbeitslosenquoten auf Kreisebene in den Monaten Juni 2023 und Juni 2024..............................................................................................................17 Grafik 12: Nahrungs- und Futtermittelherstellung in Sachsen-Anhalt 2014-2023 ..................19 Grafik 13: Umsätze und Umsatzveränderungen im Verarbeitenden Gewerbe, im Bergbau und in der Gewinnung von Steinen und Erden in Sachsen-Anhalt ...............................22 Grafik 14: Neuerrichtungen und Stilllegungen von Gewerbe in Sachsen-Anhalt ...................28 Grafik 15: Insolvenzen und Unternehmensinsolvenzen in Sachsen-Anhalt...........................29 Grafik 16: Zahl der Arbeitslosen und ihre Veränderung in Sachsen-Anhalt...........................30 Daten zur wirtschaftlichen Lage im Land Sachsen-Anhalt I. Halbjahr 2024 3
Klimaanpassungsmaßnahmen haben Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und den Arbeitskräftebedarf. Die in diesem Bericht vorgestellten Modellrechnungen sollen helfen, diejenigen Berufe zu identifizieren, in denen Anpassungsmaßnahmen einerseits zu einem zusätzlichen Fachkräftebedarf führen und in denen andererseits davon ausgegangen werden kann, dass sich auch die Kompetenzanforderungen in den Berufen verändern. Der Bericht leitet Herausforderungen hinsichtlich des Fachkräftebedarfs in von Klimaanpassung besonders betroffenen Branchen und Berufen und der dort arbeitenden Personen ab. Zu den für die Klimaanpassung relevantesten Berufsgruppen, in denen Fachkräfteengpass zu erwarten sind, gehören die „Bau- und Ausbaugewerbe“ sowie „Medizinische und nicht-medizinische Gesundheitsberufe“. Veröffentlicht in Climate Change | 12/2024.
Folgende Quellen bieten Informationen über die wirtschaftliche Lage in Sachsen-Anhalt: Daten zur wirtschaftlichen Lage im Land Sachsen-Anhalt, I. Halbjahr 2024 (Stand: November 2024) Herunterladen Die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt finden Sie auf der Seite Arbeitsmarkt des Ministeriums für Arbeit und Soziales. Übersicht über die Export- und Importentwicklung in Sachsen-Anhalt Analysen zu wirtschaftlichen Fragen bietet das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) .
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