Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) wurde 2004 erstmalig nach Frankreich eingeschleppt und breitet sich seitdem in Europa und zunehmend auch in Deutschland als invasive Art aus. Wie alle Hornissen ernährt sie sich räuberisch von anderen Insekten, darunter auch Bestäuber, und schadet dadurch der heimischen Biodiversität. Insbesondere in ihrer Rolle als Schädling der Honigbiene (Apis mellifera) ist sie sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Ge-sichtspunkten problematisch. V. velutina fängt nicht nur sammelnde Honigbienen aus der Luft, sondern dringt auch in Bienenvölker ein und richtet dort erhebliche Schäden an, die zum Zusammenbruch der Völker führen können. Im Rahmen des Projekts sollen daher effektive Maß-nahmen zur Regulierung von V. velutina entwickelt werden, um die Schäden für Landwirtschaft und Ökosystem auf ein tolerierbares Maß zu begrenzen. In diesem bundeslandübergreifenden Forschungsvorhaben sollen Erfahrungen zur Bekämpfung von V. velutina aus anderen europäischen Ländern auf ihre Anwendbarkeit in Deutschland geprüft und um regional spezifische Erkenntnisse ergänzt werden. Neben baulichen Maßnahmen zum Schutz von Bienenvölkern sollen auch Strategien zum frühzeitigen Aufspüren von Nestern getestet und optimiert werden. Zudem sollen Verfahren zur Haltung von V. velutina in Flugzelten etabliert werden, um so kontrollierte Verhaltensversuche z.B. zum Test von Ködersubstanzen durchführen zu können. Auch saisonale und regionale Einflüsse auf das Nahrungsspektrum von V. velutina sollen untersucht werden. Um das Schadenspotenzial für Honigbienen einschätzen zu können, sollen Schadschwellen identifiziert und eine Statuserhebung zur vorschädigenden Pathogenbelastung bei Bienenvölkern durchgeführt werden. Die Projektergebnisse sollen genutzt werden um Handlungsempfehlungen für Imkerei, Landwirtschaft und Politik abzuleiten und darüber hinaus eine Grundlage für die Entscheidung über die Notwendigkeit zusätzlicher gesetzlicher Maßnahmen schaffen.
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) wurde 2004 erstmalig nach Frankreich eingeschleppt und breitet sich seitdem in Europa und zunehmend auch in Deutschland als invasive Art aus. Wie alle Hornissen ernährt sie sich räuberisch von anderen Insekten, darunter auch Bestäuber, und schadet dadurch der heimischen Biodiversität. Insbesondere in ihrer Rolle als Schädling der Honigbiene (Apis mellifera) ist sie sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Ge-sichtspunkten problematisch. V. velutina fängt nicht nur sammelnde Honigbienen aus der Luft, sondern dringt auch in Bienenvölker ein und richtet dort erhebliche Schäden an, die zum Zusammenbruch der Völker führen können. Im Rahmen des Projekts sollen daher effektive Maß-nahmen zur Regulierung von V. velutina entwickelt werden, um die Schäden für Landwirtschaft und Ökosystem auf ein tolerierbares Maß zu begrenzen. In diesem bundeslandübergreifenden Forschungsvorhaben sollen Erfahrungen zur Bekämpfung von V. velutina aus anderen europäischen Ländern auf ihre Anwendbarkeit in Deutschland geprüft und um regional spezifische Erkenntnisse ergänzt werden. Neben baulichen Maßnahmen zum Schutz von Bienenvölkern sollen auch Strategien zum frühzeitigen Aufspüren von Nestern getestet und optimiert werden. Zudem sollen Verfahren zur Haltung von V. velutina in Flugzelten etabliert werden, um so kontrollierte Verhaltensversuche z.B. zum Test von Ködersubstanzen durchführen zu können. Auch saisonale und regionale Einflüsse auf das Nahrungsspektrum von V. velutina sollen untersucht werden. Um das Schadenspotenzial für Honigbienen einschätzen zu können, sollen Schadschwellen identifiziert und eine Statuserhebung zur vorschädigenden Pathogenbelastung bei Bienenvölkern durchgeführt werden. Die Projektergebnisse sollen genutzt werden um Handlungsempfehlungen für Imkerei, Landwirtschaft und Politik abzuleiten und darüber hinaus eine Grundlage für die Entscheidung über die Notwendigkeit zusätzlicher gesetzlicher Maßnahmen schaffen.
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) wurde 2004 erstmalig nach Frankreich eingeschleppt und breitet sich seitdem in Europa und zunehmend auch in Deutschland als invasive Art aus. Wie alle Hornissen ernährt sie sich räuberisch von anderen Insekten, darunter auch Bestäuber, und schadet dadurch der heimischen Biodiversität. Insbesondere in ihrer Rolle als Schädling der Honigbiene (Apis mellifera) ist sie sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Ge-sichtspunkten problematisch. V. velutina fängt nicht nur sammelnde Honigbienen aus der Luft, sondern dringt auch in Bienenvölker ein und richtet dort erhebliche Schäden an, die zum Zusammenbruch der Völker führen können. Im Rahmen des Projekts sollen daher effektive Maß-nahmen zur Regulierung von V. velutina entwickelt werden, um die Schäden für Landwirtschaft und Ökosystem auf ein tolerierbares Maß zu begrenzen. In diesem bundeslandübergreifenden Forschungsvorhaben sollen Erfahrungen zur Bekämpfung von V. velutina aus anderen europäischen Ländern auf ihre Anwendbarkeit in Deutschland geprüft und um regional spezifische Erkenntnisse ergänzt werden. Neben baulichen Maßnahmen zum Schutz von Bienenvölkern sollen auch Strategien zum frühzeitigen Aufspüren von Nestern getestet und optimiert werden. Zudem sollen Verfahren zur Haltung von V. velutina in Flugzelten etabliert werden, um so kontrollierte Verhaltensversuche z.B. zum Test von Ködersubstanzen durchführen zu können. Auch saisonale und regionale Einflüsse auf das Nahrungsspektrum von V. velutina sollen untersucht werden. Um das Schadenspotenzial für Honigbienen einschätzen zu können, sollen Schadschwellen identifiziert und eine Statuserhebung zur vorschädigenden Pathogenbelastung bei Bienenvölkern durchgeführt werden. Die Projektergebnisse sollen genutzt werden um Handlungsempfehlungen für Imkerei, Landwirtschaft und Politik abzuleiten und darüber hinaus eine Grundlage für die Entscheidung über die Notwendigkeit zusätzlicher gesetzlicher Maßnahmen schaffen.
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) wurde 2004 erstmalig nach Frankreich eingeschleppt und breitet sich seitdem in Europa und zunehmend auch in Deutschland als invasive Art aus. Wie alle Hornissen ernährt sie sich räuberisch von anderen Insekten, darunter auch Bestäuber, und schadet dadurch der heimischen Biodiversität. Insbesondere in ihrer Rolle als Schädling der Honigbiene (Apis mellifera) ist sie sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Ge-sichtspunkten problematisch. V. velutina fängt nicht nur sammelnde Honigbienen aus der Luft, sondern dringt auch in Bienenvölker ein und richtet dort erhebliche Schäden an, die zum Zusammenbruch der Völker führen können. Im Rahmen des Projekts sollen daher effektive Maß-nahmen zur Regulierung von V. velutina entwickelt werden, um die Schäden für Landwirtschaft und Ökosystem auf ein tolerierbares Maß zu begrenzen. In diesem bundeslandübergreifenden Forschungsvorhaben sollen Erfahrungen zur Bekämpfung von V. velutina aus anderen europäischen Ländern auf ihre Anwendbarkeit in Deutschland geprüft und um regional spezifische Erkenntnisse ergänzt werden. Neben baulichen Maßnahmen zum Schutz von Bienenvölkern sollen auch Strategien zum frühzeitigen Aufspüren von Nestern getestet und optimiert werden. Zudem sollen Verfahren zur Haltung von V. velutina in Flugzelten etabliert werden, um so kontrollierte Verhaltensversuche z.B. zum Test von Ködersubstanzen durchführen zu können. Auch saisonale und regionale Einflüsse auf das Nahrungsspektrum von V. velutina sollen untersucht werden. Um das Schadenspotenzial für Honigbienen einschätzen zu können, sollen Schadschwellen identifiziert und eine Statuserhebung zur vorschädigenden Pathogenbelastung bei Bienenvölkern durchgeführt werden. Die Projektergebnisse sollen genutzt werden um Handlungsempfehlungen für Imkerei, Landwirtschaft und Politik abzuleiten und darüber hinaus eine Grundlage für die Entscheidung über die Notwendigkeit zusätzlicher gesetzlicher Maßnahmen schaffen.
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) wurde 2004 erstmalig nach Frankreich eingeschleppt und breitet sich seitdem in Europa und zunehmend auch in Deutschland als invasive Art aus. Wie alle Hornissen ernährt sie sich räuberisch von anderen Insekten, darunter auch Bestäuber, und schadet dadurch der heimischen Biodiversität. Insbesondere in ihrer Rolle als Schädling der Honigbiene (Apis mellifera) ist sie sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Ge-sichtspunkten problematisch. V. velutina fängt nicht nur sammelnde Honigbienen aus der Luft, sondern dringt auch in Bienenvölker ein und richtet dort erhebliche Schäden an, die zum Zusammenbruch der Völker führen können. Im Rahmen des Projekts sollen daher effektive Maß-nahmen zur Regulierung von V. velutina entwickelt werden, um die Schäden für Landwirtschaft und Ökosystem auf ein tolerierbares Maß zu begrenzen. In diesem bundeslandübergreifenden Forschungsvorhaben sollen Erfahrungen zur Bekämpfung von V. velutina aus anderen europäischen Ländern auf ihre Anwendbarkeit in Deutschland geprüft und um regional spezifische Erkenntnisse ergänzt werden. Neben baulichen Maßnahmen zum Schutz von Bienenvölkern sollen auch Strategien zum frühzeitigen Aufspüren von Nestern getestet und optimiert werden. Zudem sollen Verfahren zur Haltung von V. velutina in Flugzelten etabliert werden, um so kontrollierte Verhaltensversuche z.B. zum Test von Ködersubstanzen durchführen zu können. Auch saisonale und regionale Einflüsse auf das Nahrungsspektrum von V. velutina sollen untersucht werden. Um das Schadenspotenzial für Honigbienen einschätzen zu können, sollen Schadschwellen identifiziert und eine Statuserhebung zur vorschädigenden Pathogenbelastung bei Bienenvölkern durchgeführt werden. Die Projektergebnisse sollen genutzt werden um Handlungsempfehlungen für Imkerei, Landwirtschaft und Politik abzuleiten und darüber hinaus eine Grundlage für die Entscheidung über die Notwendigkeit zusätzlicher gesetzlicher Maßnahmen schaffen.
Fachkolloquium Die Asiatische Hornisse ( Vespa velutina ) – Ankunft einer invasiven Art in Sachsen-Anhalt Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt | Halle (Saale), Reideburger Str. 47 und online Info, Programm und Anmeldung Jubiläumskolloquium Umwelt verstehen und Zukunft gestalten: 35 Jahre LAU Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt | Halle (Saale), Reideburger Str. 47 und online Info, Programm und Anmeldung Schulung Wolfsabweisender Herdenschutz zur Sicherung des Tierwohls von Weidetieren Lindenstraße 18, 39606 Iden Info, Programm und Hinweise zur Anmeldung Fachkolloquium Kipppunkte im Klimasystem Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt | Halle (Saale), Reideburger Str. 47 und online Info, Programm und Anmeldung Fachkolloquium Bodenbiodiversität in Deutschland und Sachsen-Anhalt Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt | Halle (Saale), Reideburger Str. 47 und online Info, Programm und Anmeldung Fachkolloquium Bodenkundliche Information auf Grundlage der Kartieranleitung (KA 6): Die Entwicklung der KA 6 als Grundlage für bodenkundliche Punkt-, Flächen- und Rauminformation Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt | Halle (Saale), Reideburger Str. 47 und online Info, Programm und Anmeldung Fachkolloquium Erfahrungen und Hinweise bei der Umsetzung der ErsatzbaustoffV Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt | Halle (Saale), Reideburger Str. 47 und online Info und Anmeldung Fachkolloquium Vergessen oder Verändern? Klimaanpassung und Lernen aus Extremereignissen Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt | Halle (Saale), Reideburger Str. 47 und online Info, Programm und Anmeldung Viele Veranstaltungen finden „hybrid“ statt, d. h. vor Ort in Präsenz und mit gleichzeitiger Übertragung per Video-Konferenz. Um online teilzunehmen benötigen Sie mindestens ein internetfähiges Endgerät (Laptop, Handy, PC o. ä.) mit Webbrowser und Tonausgabe (z. B. über die Kopfhörer). Sollten Sie über ein Mikrofon verfügen, können Sie sich außerdem an der anschließenden Diskussion beteiligen. Eine Anmeldebestätigung und ggf. einen Einladungslink senden wir Ihnen nach der Anmeldung zu. Letzte Aktualisierung: 15.04.2025
Halle (Saale), 10.06.2025 Hirschkäfer und Asiatische Hornisse: Die Präsidentin Sichtungen bitte melden! Sie haben einen Hirschkäfer oder eine Asiatische Hornisse gesehen? Das Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, dies online zu melden. Solche Beobachtungen helfen, die Entwicklung der Arten zu verfolgen. Hirschkäfer (Lucanus cervus) Mit etwas Glück kann man derzeit Hirschkäfer entdecken. Die Männchen erkennt man leicht an ihrem eindrucksvollen Geweih. Hirschkäfer stehen europaweit unter Schutz und gelten in Sachsen-Anhalt als gefährdet. Ihre Bestände werden regelmäßig erfasst und die Daten an die EU- Kommission übermittelt. Derzeit zeigt der Bestandstrend eine leichte Erholung. Asiatische Hornisse (Vespa velutina) Die Asiatische Hornisse gehört zu den invasiven Arten. Ursprünglich aus Asien, tauchte sie ab 2014 zunächst im Süden und Westen Deutschlands auf und breitet sich stetig aus. Inzwischen gibt es auch Meldungen aus Hamburg und Berlin. In Sachsen-Anhalt wurde die Art bisher nicht bestätigt, ihr Auftauchen gilt jedoch als wahrscheinlich. Meldungen zur Asiatischen Hornisse sind nicht nur für die EU- Kommission wichtig, sondern auch für das Entfernen von Nestern. Um die Art sicher zu bestimmen, muss man genau hinsehen: Die Pressemitteilung Nr.: 06/2025 vzp@ lau.mwu.sachsen-anhalt.de einheimische Hornisse hat rotbraune Beine, die invasive Art schwarze mit gelben Füßen. Da Verwechslungen häufig vorkommen, muss mit der Meldung ein Foto oder Video der beobachteten Tiere hochgeladen Landesamt für Umweltschutz 06116 Halle (Saale) Tel.: 0345 5704-101 Fax: 0345 5704-190 werden. Web: lau.sachsen-anhalt.de 1 Nester dürfen keinesfalls eigenmächtig entfernt werden. Stattdessen sollte die Naturschutzbehörde des Landkreises informiert werden. Auch die Asiatische Hornisse kann stechen, birgt jedoch nach aktuellem Wissen keine größere Gesundheitsgefahr als ein Stich der heimischen Art. Tierartenmeldeportal Im Tierartenmeldeportal können Bürgerinnen und Bürger Beobachtungen verschiedener Tierarten eintragen. Im letzten Jahr wurde das Portal umfassend überarbeitet, erweitert und für Mobilgeräte optimiert. https://lau.sachsen-anhalt.de/artenmeldung Männlicher Hirschkäfer (Foto: D. Rolke) Asiatische Hornisse (Foto: J. Schatz) 2
Datenerfassung und Auswertung (z.B. Nestersuche) in MapSolution nach Eingang von Meldungen aus verschiedenen Quellen (Anruf, Email, Online-Formular, usw.)
Asiatische Hornisse – Management- und Maßnahmenblatt zu VO (EU) Nr. 1143/2014 Seite 1 Asiatische Hornisse Management- und Maßnahmenblatt 1. Metainformationen 1.1. Dokument Management- und Maßnahmenblatt zur Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 1.2. Rechtlicher Bezug •Verordnung (EU) Nr. 1143/2014, hier „VO“ genannt •Durchführungsverordnung (EU) 2016/1141, aktualisiert durch die Durchführungsverordnung (EU) 2022/1203, hier „Unionsliste“ genannt 1.3. Version Nach Öffentlichkeitsbeteiligung, Stand: März 2025 1.4. Ziele dieses Dokumentes Das vorliegende Dokument beschreibt die Managementmaßnahmen nach Art. 19 der VO. 2. Artinformationen 2.1. Betroffene Art/Artengruppe Asiatische Hornisse 2.2. Wissenschaftlicher Name Vespa velutina nigrithorax (BUYSSON, 1905) Synonyme: Keine Asiatische Hornisse – Management- und Maßnahmenblatt zu VO (EU) Nr. 1143/2014 Seite 2 2.3. Status, Verbreitung und Datenlage Status in Deutschland: Die Art ist in mehreren Bundesländern Deutschlands großräumig etabliert und wurde erstmalig 2014 in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Seither ist eine starke Ausbreitung zu verzeichnen, die weiterhin anhält. Status und Verbreitung im Bundesland: Siehe länderspezifische Anlage Datenlage: Gesichert 2.4. Wesentliche Einführungs-, Ausbringungs- und Ausbreitungspfade Die Art ist ursprünglich in Süd- und Südostasien beheimatet und wurde 2004 erstmalig in Europa nachgewiesen, wo sie wahrscheinlich mit Importwaren unabsichtlich in Frankreich eingeführt wurde. Gelingt die Reproduktion, breitet sich die hochmobile Art eigenständig oder durch weitere Verschleppung innerhalb Deutschlands rasant aus. 3.Nachteilige Auswirkungen •Es gibt bisher keine ausreichenden Belege für eine Beeinträchtigung der Biodiversität in Europa. Dies wäre aber bei erhöhtem Konkurrenzdruck auf heimische Arten durch sehr hohe Abundanzen denkbar (CARISIO et al. 2022). Eine daraus resultierende Auswirkung auf die Bestäubung (ROJAS-NOSSA 2020, 2023) ist ebenfalls noch nicht eindeutig geklärt. Es besteht weiterer Forschungsbedarf. • Insbesondere bei hohen Abundanzen im Siedlungsbereich und am Nest besteht eine erhöhte Gefahr für Menschen durch Stiche (LIOY et al. 2022) verletzt zu werden, welche in Einzelfällen zu anaphylaktischen Reaktionen, ähnlich wie Stiche von z. B. Honigbienen und heimischen Wespenarten, führen können. In Spanien (VIDAL et al. 2021) und Portugal (CALDEIRA et al. 2023) hat die Anzahl der Fälle mit allergischen Reaktionen nach Stichen der Asiatischen Hornisse stark zugenommen. • Wirtschaftliche Schäden und damit einhergehende Kosten (MONCEAU et al. 2014, LAURINO et al. 2019, LUEJE et al. 2024) sind durch erhöhten Prädationsdruck auf Bienenvölker (Imkerei) (GARCIA-ARIAS et al. 2023, REQUIER et al. 2023) sowie durch Fraß an Früchten im Obst- und Weinbau zu erwarten (NAVE et al. 2024). Asiatische Hornisse – Management- und Maßnahmenblatt zu VO (EU) Nr. 1143/2014 4. Seite 3 Maßnahmen 4.1. Ziele des Managements Ziel ist die Minimierung der negativen Auswirkungen auf die Biodiversität, insbesondere im Umfeld von Vorkommen von geschützten, seltenen oder gefährdeten Arten, deren lokale Population durch die Prädation der Asiatischen Hornisse gefährdet sind. Die Beseitigung von Initialvorkommen in Regionen fernab der bisherigen Verbreitungsgebiete sollte angestrebt werden. Vor Beginn von Maßnahmen ist jeweils die damit angestrebte konkrete Naturschutzzielstellung verbindlich festzulegen. Weiterhin sind Festlegungen zum Monitoring und Nachweis des Maßnahmenerfolgs zu treffen und zu dokumentieren. Kriterien zum Abbruch der Managementmaßnahme (z. B. nachgewiesene Erfolglosigkeit innerhalb eines konkret festgesetzten Zeitrahmens oder bei unerwarteten negativen Auswirkungen auf schützenswerte Nichtzielarten) sollten festgeschrieben werden. Dies hat unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit, der Auswirkungen auf die Umwelt und der Kosten zu geschehen. 4.2. Managementmaßnahmen M 1: Öffentlichkeitsarbeit Beschreibung: Information der Öffentlichkeit über die Invasivität der Art und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Biodiversität, die Wirtschaft und die Gesundheit sowie der Arterkennung. Spezielle Sensibilisierung und Fortbildung von Interessensgruppen, bei denen ein Kontakt mit der Art wahrscheinlich ist und die bei Maßnahmen mitwirken können (z. B. Vertreterinnen und Vertreter von Imkerei, Obst- und Weinbau, Garten- und Landschaftsbau, Forst, Naturschutz). Eine Kooperation mit diesen Interessensgruppen ist anzustreben. Um Informationen über Vorkommen der Art (Einzelnachweise und Nester) zu erhalten, können z. B. Meldeportale für die Bevölkerung (Citizen Science) eingesetzt werden. Damit Betroffene wie z. B. Imkerinnen und Imker aktiv die Bekämpfung der Art, z. B. Fang von Königinnen oder Entfernung von Nestern, durchführen können, sollen entsprechende Schulungs- und Ausbildungsangebote geschaffen werden, um die entsprechende Sachkunde zu vermitteln. Aufwand und Wirksamkeit: Geringer Aufwand, geringe Kosten für allgemeine Informationsarbeit, höherer Aufwand und Kosten bei Schaffung gezielter, fachlicher Bildungsangebote; die Wirkung wird als gut angesehen (Multiplikatoren-Wirkung).
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 10 |
| Land | 37 |
| Weitere | 8 |
| Wissenschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 6 |
| Taxon | 1 |
| Text | 31 |
| Umweltprüfung | 4 |
| unbekannt | 10 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 42 |
| Offen | 8 |
| Unbekannt | 2 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 52 |
| Englisch | 5 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 9 |
| Dokument | 21 |
| Keine | 12 |
| Unbekannt | 5 |
| Webseite | 24 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 25 |
| Lebewesen und Lebensräume | 52 |
| Luft | 27 |
| Mensch und Umwelt | 46 |
| Wasser | 24 |
| Weitere | 46 |