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Maßnahmenbasierte Förderung von Lachsen und Meerforellen im Wesersystem

Zielsetzung: Seit mehreren Jahrzehnten wird versucht, die Bestände anadromer Wanderfische wie Lachs (Salmo salar) und Meerforelle (Salmo trutta) im Wesersystem wiederanzusiedeln und zu fördern. Die wichtigsten Maßnahmen zur Zielerreichung beinhalten insbesondere die Beseitigung von Wanderhindernissen, Gewässerrenaturierungen und Besatzmaßnahmen. Lokale Gewässerbewirtschafter können dabei eine entscheidende Rolle spielen. Dies trifft insbesondere auf Angelvereine, Entwässerungs- und Deichverbände zu. Die dezentrale Organisationsstruktur dieser Fischereirechtsinhaber und Interessengruppen beinhaltet den Vorteil schneller Umsetzungsfähigkeiten. Andererseits werden Maßnahmen zur Förderung der Wanderfische untereinander häufig nicht gezielt koordiniert, selten evaluiert und beschränken sich dadurch auf den eigenen Wirkungskreis. In der Folge werden die Potentiale einer effektiven Wiederansiedlung von Lachs und Meerforelle nicht vollständig ausgeschöpft. Ziel des Projekts WeserLachs ist es, mit einem transdisziplinären Ansatz ein adaptives Salmonidenmanagement im Bereich der Tideweser zu etablieren und schnell wirksame Maßnahmen zur Förderung der Wanderfische in Umsetzung zu bringen. In vier Arbeitspaketen werden die Stakeholder vernetzt, ein wissenschaftlich fundiertes Monitoring durchgeführt, geplante Maßnahmen priorisiert und mindestens eine Gewässerrenaturierung umgesetzt. Konkret werden alle relevanten Stakeholder mit Zugang zu Laichhabitaten von Lachs und Meerforelle im Bereich der Tideweser recherchiert und zu zwei Workshops eingeladen. Ziel ist die Stärkung und der Aufbau von Netzwerken, das Bündeln lokaler Maßnahmen sowie die Bildung gemeinsamer Arbeitsgruppen. Im Winter 2025 und 2026 werden zudem Laichaktivitäten der Salmoniden dokumentiert und laichende Fische genetisch beprobt. Diese genetischen Proben werden mit Aufzucht- und Besatzlinien abgeglichen, um den Besatzerfolg zu bewerten. Eine parallele Laichhabitatkartierung identifiziert geeignete Reproduktionshabitate. Diese Ergebnisse fließen in eine Priorisierung künftiger Maßnahmen für ein verbessertes Salmonidenmanagement ein. Gemeinsam mit bremischen Angelvereinen wird abschließend eine Gewässerrenaturierung zur Stärkung der natürlichen Laichaktivitäten als Pilotprojekt umgesetzt. Auf diese Weise stärkt das Projekt die Zusammenarbeit auf Einzugsgebietsebene und entwickelt ein abgestimmtes Managementkonzept für die Wandersalmoniden der Tideweser, welches rasch in Umsetzung gebracht werden kann.

Messergebnisse zur Radioaktivität in: Lachs (Salmo salar) (16.05.2023)

Messdaten zur Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt, in Lebens- und Futtermitteln

BioProMare: Entwicklung und Nutzung von primären und permanenten Zellkulturen aus salmoniden Herzzellen zur Replikation und zum Nachweis von piscinen Orthoreoviren

BioProMare: Entwicklung und Nutzung von primären und permanenten Zellkulturen aus salmoniden Herzzellen zur Replikation und zum Nachweis von piscinen Orthoreoviren, BioProMare: SALHEARTCELL - Entwicklung und Nutzung von primären und permanenten Zellkulturen aus salmoniden Herzzellen zur Replikation und zum Nachweis von piscinen Orthoreoviren

Messergebnisse zur Radioaktivität in: Fischerzeugnisse, Atlantischer Lachs geräuchert (19.07.2021)

Messdaten zur Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt, in Lebens- und Futtermitteln

Schluesselhabitate - Modellierung von kritischen Habitaten fuer bestimmte im Rahmen von OSPAR als bedroht gelistete Hai-, Rochen-, und Walarten sowie fuer den Atlantischen Lachs im Nordostatlantik

Historical salmon (Salmo salar) catches in the Elbe catchment since the 16th century according to historical sources and recent catch data

Until the middle of the 20th century, the Atlantic salmon (Salmo salar) was an important migratory fish species in the Elbe River. Its decline and disappearance from the river and its tributaries during the last century can be seen as an indication of changes in the river habitat. Here we provide a georeferenced database on historical and recent Atlantic salmon catches in the Elbe River and its tributaries created by a literature review. The database consists of documented catches from secondary sources between 1432 and 2021 and also includes information about spatio-temporal inaccuracies.

Fisch des Jahres 2013 ist die Forelle

Die Forelle ist zum Fisch des Jahres 2013 gewählt worden. Die zur Familie der Lachsfische (Salmonidae) zählende Forelle gehört wohl zu den bekanntesten heimischen Fischarten. Je nach Lebensweise unterscheidet man drei verschiedene Formen der gleichen Art: Die Bachforelle, die in der Regel ständig in Fließgewässern lebt, die Seeforelle, die in Süßwasserseen vorkommt, zum Laichen aber in die Zuflüsse aufsteigt, und die Meerforelle, die einen Teil ihres Lebens im Salzwasser verbringt und in Lebensweise und Verhalten dem atlantischen Lachs ähnlich ist. Auf der Basis neuerer genetischer Erkenntnisse wird auch die These dreier verschiedener Arten diskutiert.

Gridded habitat ranges of Atlantic salmon (Salmo salar) gathered from historical sources

Until the middle of the 20th century, the Atlantic salmon (Salmo salar) was an important migratory fish species in the Elbe River. Its decline and disappearance from the river and its tributaries during the last century can be seen as an indication of changes in the river habitat. Here we provide historical habitat ranges of Atlantic salmon mapped out of catch records gathered from historical sources and recent data in a simplified presence/absence approach for the Elbe River system. We used a standardized 16 km² grid approach created for data synthesis within SPP 2361 "On the Way to the Fluvial Anthroposphere" for mapping habitat ranges. Time slices for presence data are 1300-1500, 1501-1600, 1601-1700, 1701-1800, 1801-1850, 1851-1900, 1901-1947 and 1996-2021. Between 1947 and 1995 the Salmon was considered extinct in the Elbe River system.

Fischwanderungen in großen Fließgewässern: Verhalten, Physiologie und Populationsökologie

Zielstellung: Im Rahmen der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) kommt der Verbesserung der longitudinalen Durchwanderbarkeit von Fließgewässern für Fische eine besondere Bedeutung zu. Für die Planung und Gestaltung von Fischaufstiegsanlagen besteht speziell in großen Flüssen ein erheblicher Bedarf an fischökologischen Grundkenntnissen. Aus diesem Anlass sollte das Fachwissen zur Populationsökologie und -genetik von europäischen Wanderfischarten gesammelt und zusammenfassend dargestellt werden. Material und Methoden: Anhand einer Literaturrecherche im internationalen Schrifttum wurden grundlegende und aktuelle Kenntnisse zu populationsbiologischen Parametern (z. B. Fruchtbarkeit, Geschlechterverhältnis, Überleben, Mortalität) und populationsgenetischen Kennwerten (z. B. effektive Populationsgröße, Genfluss, Homo-/Heterozygotie) von Fischarten zusammengestellt. Als Grundlage der Arbeiten dienten zumeist referierte Publikationen aus Fachzeitschriften, die im Internet in verschiedenen Datenbanken gesucht, selektiert und in einer Excel-Tabelle zusammengestellt wurden. Ergebnisse: Im Rahmen der Studie konnten Parameter und Kennwerte für 25 Fisch- und Rundmaularten in unterschiedlichem Umfang und in unterschiedlicher Qualität recherchiert werden. In der Regel war die Datenlage dürftig; Fachwissen existiert jedoch vor allem für solche Spezies, die auch aus fischereiwirtschaftlicher Motivation und/oder aus Gründen des Naturschutzes interessant sind, wie diverse Störartige, Europäischer Aal, Atlantischer Lachs und verschiedene Neunaugenarten. Aufgrund der in der Originalliteratur beschriebenen Unterschiede hinsichtlich der Art der Datengenerierung sowie der Herkunft und Kondition der untersuchten Fische können die ermittelten Angaben jedoch nicht repräsentativ für alle Populationen sein und spiegeln somit nur einen Ausschnitt der in der Natur anzutreffenden Vielfalt wider.

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