Auf den in Forstwiss. Cbl. 90, 1971, S. 363-369 und 95, 1976, S. 251-254 genannten Untersuchungsflaechen werden die weiteren Entwicklungen beobachtet (Boden, Vegetations-Sukzession, Verjuengung, Verhalten von Ueberhaeltern etc.).
Die Lebensbedingungen der Baumvegetation in industriellen Ballungsgebieten sowie an Stadt- und Fernstrassen werden zunehmend unguenstiger. Eine natuerliche und zuverlaessige Informationsquelle fuer oekologische Veraenderungen stellen die Jahresringe der Baeume dar, die die Umwelteinfluesse in Form ihrer Struktur, Breite oder chemischen Zusammensetzung jahrgenau dokumentieren. Mit Hilfe dieses Konzeptes werden die Einwirkungen von Emissionen, Streusalz, Grundwasserabsenkungen usw. auf die Vitalitaet der Baeume rekonstruiert und beurteilt.
vollständige Akte zur Allgemeinverfügung[1] vom 30.01.2026. [1] https://www.berlin.de/sen/uvk/_assets/presse/weitere-meldungen/allgemeinverfuegung.pdf
Senatorin Bonde dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BSR und der Berliner Wasserbetriebe sowie den Beschäftigten der Bezirke und der SenMVKU Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Ich bin dankbar, dass die Bezirke durch meine Initiative am Freitag in die Lage versetzt wurden, koordiniert und gesamthaft Bedarfe und Ressourcen mit meinem Haus und vor allem der Berliner Stadtreinigung (BSR) abzustimmen.“ Die Lage stellt sich momentan wie folgt dar: Bereits am Wochenende wurde umfangreich mit den Maßnahmen zur Bekämpfung des Glatteises begonnen. Nun gilt es, gemeinsam mit der BSR die gemeldeten Prioritäten der Bezirke konzentriert abzuarbeiten und eine ausreichende Menge an Streugut sicherzustellen. Einzelnen Bezirken, die am gestrigen Tag noch Bedarf an Streugut gemeldet hatten, wurde dies heute durch die BSR zur Verfügung gestellt. Nach derzeitigem Stand und den derzeitigen Wetterprognosen, ist davon auszugehen, dass die BSR auch weiterhin den Bedarf an Streugut decken kann, sofern keine veritablen Mengen an Neuschnee oder Glatteis eintreten. Zugleich wird bereits in die Zukunft geblickt. Eine gewonnene Erkenntnis der aktuellen Lage wird sein, die Koordinierungsrunde beizubehalten, wenn es darum geht, unsere Bäume fit für Frühling und Sommer zu machen. Geplant ist, die aktuelle Koordinierungsrunde zur Bekämpfung der Glätte, die Senatorin Bonde initiiert hat, auch dazu zu nutzen, mögliche Folgen der Bekämpfung der aktuellen Situation zu koordinieren. Dieser enge Schulterschluss aus Hauptverwaltung, Bezirken und Landeseigenen dient auch mit Blick auf das Klimaanpassungsgesetz. Um Schäden an Stadtbäumen gering zu halten, besteht die Möglichkeit, durch intensives Wässern noch vor dem Laubaustrieb Auftaumittel in tiefere Bodenschichten zu verlagern. In Modellversuchen mit den typischen Stadtbaumgattungen Linde, Ahorn, Eiche und Ulme konnten negative Auswirkungen mittels kalibetonten Volldüngergaben abgemildert werden. Wichtig für die Erzielung des gewünschten abmildernden Effektes ist eine ausreichende Wasserversorgung der Straßenbäume während der Frühjahrsmonate. Mit Blick auf kommende Winter arbeitet die Senatsumweltverwaltung bereits an konkreten Strategien.
Die Bestaendigkeit poroeser Baustoffe, die der Witterung und Atmosphaere sowie anderen korrosiven Einfluessen, wie z.B. bei Stahlbetonbruecken dem Einfluss von Streusalzen, ausgesetzt sind, wird massgebend von der Struktur des Stoffes und der Feuchtigkeitsaufnahme bzw. -abgabe bestimmt. Das Eindringen aggressiver Stoffe haengt nicht nur vom momentanen Feuchtigkeitsgehalt in den Poren des Baustoffs ab, sondern offenbar auch von instationaerem Wassertransport, der durch Aenderungen, vor allem der Feuchtigkeit in der Umgebung der Bauteiloberflaechen hervorgerufen wird. Bei Baustoffen, die hinsichtlich Diffusionswiderstand und thermodynamischem Verhalten aus unterschiedlichen Stoffen aufgebaut sind (Beispiel: Beton, Stahl- und Spannbeton, mit Kunststoffen beschichtete poroese Stoffe), ist eine theoretische Betrachtung dieser Vorgaenge im Mikrogefuege kaum moeglich. Mit der Mikrowellenmesstechnik sollen die Wassergehaltsaenderungen und damit der Wassertransport bei Einwirkung verschiedener Umgebungsbedingungen untersucht werden, um die Ablaeufe bei Korrosionsvorgaengen genauer verstehen bzw. Massnahmen fuer besseren Korrosionsschutz ableiten zu koennen.
In industriellen Ballungsgebieten und Grossstaedten sowie entlang von Hauptverkehrsstrassen leben die Baeume unter extremen Umweltbedingungen, deren Beginn und anfaengliche Entwicklung oft unbekannt ist. Durch die anatomische Analyse des in der fraglichen Zeit gebildeten Xylems wurden derartige anthropogene Eingriffe in ihrem zeitlichen Ablauf verfolgt und in ihrer Wirkung abgeschaetzt. Dabei konnten charakteristische Veraenderungen der Holzstruktur festgestellt werden, die sich als Zunahme des wasserleitenden Gewebes unterpretieren lassen. Diese Reaktionen treten oft lange vor den aeusserlich sichtbaren Symptomen ein und ermoeglichen somit eine Rekonstruktion der primaeren Schadensursache.
In enger Zusammenarbeit mit dem BMVBW und den Autobahnämtern der jeweiligen Bundesländer sollen alle wichtigen Daten bezüglich Herstellung und der dabei verwendeten Baustoffe von ein- und zweischichtigen Betonfahrbahndecken, bei denen RC-Betonzuschlag verwendet wurde, zusammengetragen und systematisch ausgewertet werden. Anschließend sollen die Betonfahrbahndecken augenscheinlich (Zustand der Oberflächen, Abwitterung bzw. Frost-Tausalz-Widerstand einschichtiger Decken, Dokumentation von Rissen, Fugenöffnungen und Unregelmäßigkeiten) in regelmäßigen Abständen untersucht werden. Um die in der Praxis auftretenden Verformungen (Aufwölben, Aufschüsseln) der Betonfahrbahndecken erfassen und mit Labormessungen vergleichen zu können, sollen orientierend Messungen mit einem am Baustoffinstitut entwickelten Lasermessgerät durchgeführt werden. In Laboruntersuchungen sollen darüber hinaus an Bohrkernen Materialkenndaten wie Feuchtigkeitsgehalt, Luftporengehalt und Verbundfestigkeit bestimmt werden.
Zonierung der Vegetation am Strassenrand, Oekotypenbildung, Aenderung der Bodeneigenschaften, Holzzuwachs bei Baeumen, Jahresringchronologie von schaedlichen Umwelteinfluessen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 106 |
| Kommune | 6 |
| Land | 17 |
| Wissenschaft | 56 |
| Zivilgesellschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 104 |
| Text | 8 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 5 |
| Offen | 106 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 111 |
| Englisch | 6 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 1 |
| Keine | 96 |
| Multimedia | 1 |
| Webseite | 14 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 81 |
| Lebewesen und Lebensräume | 103 |
| Luft | 85 |
| Mensch und Umwelt | 112 |
| Wasser | 74 |
| Weitere | 112 |