Die Dienststelle des Umweltbundesamtes im sächsichen Bad Elster beherbergt einen Großteil der Abteilung II 3 „Trink- und Badebeckenwasserhygiene“. Das Faltblatt enthält Infos zur Arbeit der Abteilung, zur Geschichte des Standortes und zur öffentlichen Fachbibliothek Umwelt.
Die Dienststelle des Umweltbundesamtes im sächsichen Bad Elster beherbergt einen Großteil der Abteilung II 3 „Trink- und Badebeckenwasserhygiene“. Das Faltblatt enthält Infos zur Arbeit der Abteilung, zur Geschichte des Standortes und zur öffentlichen Fachbibliothek Umwelt. Veröffentlicht in Flyer und Faltblätter.
[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Landesuntersuchungsamt Tabellarischer Jahresbericht 2020 INHALT ■ Infektionsprävention ............................................................. 1 - 6 ■ Tiergesundheit & Tierseuchen ............................................ 7 - 8 ■ Weinüberwachung ............................................................... 9 - 14 ■ Lebensmittel, Arzneimittel, Bedarfsgegenstände ................ 15 - 76 Hygiene - Einsendende Einrichtungen Einsender Krankenhäuser Alten- und Pflegeheime Arzt- und Zahnarztpraxen sonstige Sendungen IHIS Koblenz IHIS Landau 193 259 800 284 42 26 117 27 Landesuntersuchungsamt (LUA) Jahresbericht 2020 15 10 70 35 IHIS Trier 136 223 613 222 1 Hygiene - Mikrobiologische Untersuchungen der Hygieneüberwachung Material Gesamt Abklatsch- und Tupferproben Luftuntersuchungen Flüssigkeitsproben, Desinfektionsmittellösungen Flüssigkeits- und Abstrichproben von Endoskopen sonstige Proben Anzahl Unters. IHIS Koblenz IHIS Landau IHIS Trier 24044 16156 3444 12801 9086 1064 2759 2052 6 4444 2651 701 329914671040792 3018 21671883 16681023 311112 188 Landesuntersuchungsamt (LUA) Jahresbericht 2020 2 Hygiene - Untersuchung von Bioindikatoren zur Wirksamkeitskontrolle hygienetechnischer Geräte und Anlagen Material Bioindikatoren Trier 1Anzahl der überprüften Programme 2Anteil der beanstandeten Programme Anzahl Unters. 49000 überprüft 1 beanst. (%) 2 11222 Landesuntersuchungsamt (LUA) Jahresbericht 2020 3,0 3 Hygiene - Trink- und Badewasser Material Trinkwasser davon Trinkwasser auf Legionellen davon Badewasser auf Legionellen Schwimm- und Badebeckenwasser Badegewässer (inkl. Kleinbadeteiche) Anzahl Unters. IHIS Koblenz IHIS Landau IHIS Trier 12927 6201 3463 3263 4520 1643 1605 1272 352 161 123 68 672 243 240 189 1037 295 582 160 Landesuntersuchungsamt (LUA) Jahresbericht 2020 4
[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Landesuntersuchungsamt Tabellarischer Jahresbericht 2019 INHALT ■ Infektionsprävention ............................................................. 1 - 5 ■ Tiergesundheit & Tierseuchen ............................................ 6 - 8 ■ Weinüberwachung ............................................................... 9 - 14 ■ Lebensmittel, Arzneimittel, Bedarfsgegenstände ................ 15 - 78 Hygiene - Einsendende Einrichtungen Einsender Krankenhäuser Alten- und Pflegeheime Arzt- und Zahnarztpraxen sonstige SendungenIHIS KoblenzIHIS LandauIHIS Trier 226 339 937 33772 29 165 3715 12 90 38139 298 682 262 JB 2019 - Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz Seite 1 von 78 Hygiene - Mikrobiologische Untersuchungen der Hygieneüberwachung Material Gesamt Abklatsch- und Tupferproben Luftuntersuchungen Flüssigkeitsproben, Desinfektionsmittellösungen Flüssigkeits- und Abstrichproben von Endoskopen sonstige Proben Anzahl UntersuchungenIHIS KoblenzIHIS LandauIHIS Trier 28897 15276 380919641 10601 30243913 1346 1435343 3329 642 3844167911241041 3563 24052325 20121038 262200 131 JB 2019 - Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz Seite 2 von 78 Hygiene - Untersuchung von Bioindikatoren zur Wirksamkeitskontrolle hygienetechnischer Geräte und Anlagen Material Bioindikatoren Trier 1 2 Anzahl UntersungenBeanstandetüberprüft 1beanstandet (%) 2 557328495123684,37 Anzahl der überprüften Programme Anteil der beanstandeten Programme JB 2019 - Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz Seite 3 von 78 Hygiene - Trink- und Badewasser Material Trinkwasser davon Trinkwasser auf Legionellen davon Badewasser auf Legionellen Schwimm- und Badebeckenwasser Badegewässer (inkl. Kleinbadeteiche) Anzahl Untersuchungen 15673 5924 666 1729 1410 IHIS Koblenz 7279 2196 298 713 384 IHIS Landau 4561 2359 234 647 747 JB 2019 - Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz IHIS Trier 3833 1369 134 369 279 Seite 4 von 78
<p>Jedes Jahr nutzen Millionen Besucher die öffentlichen und gewerblichen Frei- und Hallenbäder. Neben dem hohen Freizeitwert fördert Schwimmen und Baden das gesundheitliche Wohlbefinden. Wenn sich viele Menschen gleichzeitig in einem Schwimm- und Badebecken aufhalten, bedarf es besonderer Vorkehrungen, damit es nicht zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Besucherinnen und Besucher kommt.</p><p>In den Frei- oder Hallenbädern wird das Wasser ständig im Kreislauf aufbereitet (gereinigt) und desinfiziert. Durch die Desinfektion im Becken sollen die von den Badegästen abgegebenen Mikroorganismen (z. B. Bakterien), darunter möglicherweise auch Krankheitserreger, sehr schnell abgetötet werden. Nur so ist es möglich, eine relativ große Zahl von Besucherinnen und Besuchern in einem relativ kleinen Becken baden zu lassen, ohne dass eine besondere Gesundheitsgefahr befürchtet werden muss.</p><p>Die Schwimm- und Badebeckenwasserhygiene hat eine gute, gleich bleibende Beschaffenheit des Beckenwassers in Bezug auf Hygiene, Sicherheit und Wohlbefinden der Badegäste zum Ziel. Dafür ist ein Zusammenwirken folgender Faktoren notwendig:</p><p>Die gesetzliche Grundlage zur Sicherung und Überwachung der Qualität des Schwimm- und Badebeckenwasser ist das „Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutz-Gesetz - IfSG)”. Paragraf 37 Absatz 2 des IfSG legt folgendes fest: „Schwimm- und Badebeckenwasser (…) muss so beschaffen sein, dass durch seinen Gebrauch eine Schädigung der menschlichen Gesundheit, insbesondere durch Krankheitserreger, nicht zu besorgen ist”.</p><p>Die Gesundheitsämter werden gesetzlich verpflichtet, die Schwimm- und Badebecken einschließlich ihrer Aufbereitungsanlagen zu überwachen. Die Überwachung der Qualität des Schwimm- und Badebeckenwassers obliegt somit den Bundesländern und ihren nachgeordneten Behörden.</p><p>Da es keine Schwimm- und Badewasserbeckenverordnung gibt, orientieren sich die Gesundheitsämter bei ihrem amtlichen Überwachungsauftrag an die in der DIN 19643 „Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser“ und in der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>-Empfehlung „Hygieneanforderungen an Bäder und deren Überwachung“ festgelegten Anforderungen an die Schwimm- und Badebeckenwasserqualität.</p><p>Bäder an Oberflächengewässern (Badegewässer) fallen nicht unter die Regelungen des IfSG. Ihre Wasserqualität regelt die <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CONSLEG:1976L0160:20030605:DE:PDF">Badegewässer-Richtlinie (76/160/EWG)</a>, die die Bundesländer in Rechtsvorschriften umgesetzt haben.</p><p>Das IfSG (§40) weist dem Umweltbundesamt die Aufgabe zu, Konzeptionen zur Vorbeugung, Erkennung und Verhinderung der Weiterverbreitung von durch Wasser übertragbaren Krankheiten zu entwickeln. Diese Konzeptionen dienen in erster Linie dazu, die jeweils zuständigen Behörden der Länder, die für die Durchführung der einschlägigen Vorschriften des IfSG zuständig sind, sowie die sonstigen beteiligten Fachkreise durch entsprechende grundsätzliche Expertisen zu unterstützen. Die fachlichen Konzeptionen liefern darüber hinaus wichtige Grundlagen für gesundheitspolitische Maßnahmen des Bundes und der Länder.</p><p>Um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Badegäste und des Personals eines Schwimmbades nicht zu beeinträchtigen, werden mikrobiologische, chemische und physikalisch-chemische Anforderungen an das Schwimm- und Badebeckenwasser gestellt. Das erfordert ein enges und übergreifendes Zusammenwirken der Fachdisziplinen Chemie, Mikrobiologie und Toxikologie.</p>
Wie kommt es zum typischen Hallenbadgeruch? Wie wird das Beckenwasser in Schwimmbädern gereinigt? Was ist beim Schwimmen lernen zu beachten? Gibt es Besonderheiten beim Baden in freier Natur? Schon vor dem Laufen lernen ins Wasser? All das und vieles mehr erfahren Sie in unserem Ratgeber. Quelle: https://www.umweltbundesamt.de
Wie kommt es zum typischen Hallenbadgeruch? Wie wird das Beckenwasser in Schwimmbädern gereinigt? Was ist beim Schwimmen lernen zu beachten? Gibt es Besonderheiten beim Baden in freier Natur? Schon vor dem Laufen lernen ins Wasser? All das und vieles mehr erfahren Sie in unserem Ratgeber. Veröffentlicht in Ratgeber.
[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] IMPFREPORT 2015 Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen in Rheinland-Pfalz © drubig-photo / Fotolia Inhalt Herausgeber Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz Mainzer Straße 112 56068 Koblenz Autoren Dr. Philipp Zanger, Florian Burckhardt Layout Achim Ginkel Ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gesundheitsämtern für ihren unermüdlichen Einsatz! Hintergrund ....................................................................................................................................................................4 Ergebnisse .......................................................................................................................................................................7 Poliomyelitis ...............................................................................................................................................................7 Tetanus .......................................................................................................................................................................10 Diphtherie ..................................................................................................................................................................12 Pertussis .....................................................................................................................................................................14 Haemophilus influenzae Typ b (Hib) ....................................................................................................................16 Hepatitis B .................................................................................................................................................................18 Mumps .......................................................................................................................................................................20 Röteln .........................................................................................................................................................................22 Masern .......................................................................................................................................................................24 Vollständigkeit der Erfassung ................................................................................................................................27 Varizellen ...................................................................................................................................................................28 Meningokokken ........................................................................................................................................................30 Pneumokokken .........................................................................................................................................................32 Individuelle Impfabdeckung ..................................................................................................................................34 Diskussion .....................................................................................................................................................................36 Ausblick .........................................................................................................................................................................37 Methoden ......................................................................................................................................................................38 STIKO-Impfkalender ..................................................................................................................................................40 Literatur ........................................................................................................................................................................ 41 Anhang ..........................................................................................................................................................................43 Abkürzungen ............................................................................................................................................................43 Alle Zahlen auf einen Blick ....................................................................................................................................44 Kartenlegende Landkreise und kreisfreie Städte ...............................................................................................47 3 Hintergrund Der Schutz der Bürger vor Infektionskrankheiten ist Aufgabe des Staates. Er sorgt für eine Aufrecht- erhaltung und ständige Verbesserung der Hygiene von Trink- und Badewasser, in medizinischen Ein- richtungen und in der Nahrungsmittelproduktion und orientiert sich hierbei an wissenschaftlichen Erkenntnissen. Daneben fördert er die Durchfüh- rung von Schutzimpfungen breiter Bevölkerungs- schichten durch entsprechende Impfempfehlun- gen und das Angebot von Vorsorgeuntersuchun- gen, insbesondere im Kindesalter. Durch diese und ähnliche Maßnahmen konnte das Auftreten von Infektionen und ihren Folgekrankheiten im letzten Jahrhundert drastisch zurückgedrängt werden. Infektionserreger sozusagen „ins Leere“ laufen, da er nicht mehr genügend empfängliche Opfer für eine Vermehrung und Weiterverbreitung findet (siehe Grafik). Somit können sich keine großflä- chigen Epidemien in der Bevölkerung ausbreiten, solange die Impfquoten über der Herdenimmuni- tätsschwelle liegen. Für Deutschland werden die aktuellen Imp- fempfehlungen von den Experten der Stän- digen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut erstellt. Auftrag dieser unabhän- gigen Kommission ist es, populations- als auch Noch 1950 infizierten sich weltweit jährlich in etwa 50 Millionen Menschen mit dem Pocken- Virus, bis zu 30% verstarben daran (1). Die Welt- gesundheitsorganisation WHO konnte nach Jahr- zehnten konsequenter, weltweiter Impfkampa- gnen die Welt im Jahr 1980 für pockenfrei erklären. Ebenso dank kontinuierlicher Impfbemühungen ist die durch Enteroviren hervorgerufene Poliomyeli- tis, die als sog. „Kinderlähmung“ lebenslange, teils schwere neurologische Ausfallerscheinungen ver- ursacht nur noch in Nigeria, Pakistan und Afghani- stan endemisch. Europa wurde 2002 dank kontinuierlicher Impfbe- mühungen von der WHO als poliofrei zertifiziert. Wichtig für die Aufrechterhaltung dieser Situation ist folgender Zusammenhang, der analog auch für viele andere impfpräventable Infektionskrankhei- ten wie beispielsweise die Masern gilt. Eine Eradi- kation von Infektionskrankheiten ist immer dann möglich, wenn der Mensch das einzige Erregerre- servoir ist und der Anteil der Geimpften mehrere Jahre hinweg über der sogenannten Herdenimmu- nitätsschwelle liegt (2). Die Herdenimmunitätsschwelle ist erregerspe- zifisch. Wird sie überschritten wirkt sie bei der Einschleppung des Infektionserregers wie eine Brandschneise auf einen Brandherd im Wald: sie isoliert das Infektionsgeschehen und lässt den 4 Offensichtlich fragen sich viele Eltern, warum sie ihr gesundes Kind gegen die vermeintlich harmlose Erkrankung Masern impfen lassen und schlimme Nebenwirkungen riskieren sollen. Groß angelegte Studien zeigen, dass diese Sorge unbegründet ist, denn das Risiko für die teils drastischen Gesund- heitsrisiken der Masern wie schwere Lungen- und Hirnentzündung überwiegen die unerwünschten Arzneimittelwirkungen des Impfstoffs um ein Viel- faches. Die gute Nachricht ist, dass die verstärkte Aufklärungsarbeit des öffentlichen Gesundheits- dienstes und der Ärzteschaft erste positive Effekte zeigt und die Einschuluntersuchungen der letzten Jahre kontinuierlich hohe Impfquoten in Deutsch- land dokumentieren konnte. individualmedizinische Belange in Einklang zu bringen und Bürgern wie praktizierenden Ärz- ten eine Orientierung zum Standardimpfschutz zu geben. Derzeit empfiehlt die STIKO folgende Schutzimpfungen im Kindesalter: Polio, Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Haemophilus influenzae Typ b, Hepatitis B, Masern, Mumps, Röteln, Va- rizellen, Pneumokokken, Meningokokken C und Rotaviren (Stand Juli 2016). Der vorliegende Bericht beschreibt die Durchimp- fungsraten von Kindern im Einschulungsalter im Jahr 2015 in Rheinland-Pfalz und analysiert diese im Kreis- und Bundesvergleich. Vor dem Hinter- grund der oben angeführten Bedeutung der Her- denimmunität für den Infektionsschutz ermöglicht er einerseits ihre hochauflösende Bewertung auf Landesebene sowie deren Vergleich mit dem rest- lichen Bundesgebiet. Damit ist er eine wichtige Grundlage gesundheitspolitischer Entscheidungs- findung und Steuerung. Direkte und indirekte Effekte einer Impfung gegen Erreger mit ausschließlicher Mensch-zu-Mensch Übertragung In diesem Sinne profitiert heute jeder Bürger direkt von den Impfanstrengungen der Vergan- genheit, die man somit auch als „Gesundheits- dividende“ betrachten könnte. Leider führt eine zunehmende Impfmüdigkeit in der Bevölkerung zu einer zunehmenden Schmälerung dieser „Ge- sundheitsdividende“ verursacht durch die Wie- derkehr der Infektionskrankheiten und ihre Fol- gen. So wurde beispielsweise die weltweite Ma- serneradikation, die ursprünglich bis zum Jahr 2010 abgeschlossen sein sollte, von der WHO auf das Jahr 2020 verschoben (3, 4) nachdem große Masernausbrüche wie der in 2015 dieses Ziel in weite Ferne gerückt haben. Landesuntersuchungsamt, Impfreport 2015 Wie eine Schutzmauer vor ansteckenden Erregern: Wenn weite Teile der Bevölkerung ausreichend geimpft sind, läuft eine Erkrankungswelle ins Leere. (© Patricia Hofmeester / Fotolia) Landesuntersuchungsamt, Impfreport 2015 5 mit Impfbuch Landkreis, Kreisfreie Stadt LK Ahrweiler LK Altenkirchen LK Alzey-Worms LK Bad Dürkheim LK Bad Kreuznach LK Bernkastel-Wittlich LK Birkenfeld LK Bitburg-Prüm LK Cochem-Zell LK Donnersbergkreis LK Germersheim LK Kaiserslautern LK Kusel LK Mainz-Bingen LK Mayen-Koblenz LK Neuwied LK Rhein-Hunsrück-Kreis LK Rhein-Lahn-Kreis LK Rhein-Pfalz LK Südliche Weinstraße LK Südwestpfalz LK Trier-Saarburg LK Vulkaneifel LK Westerwaldkreis KS Frankenthal KS Kaiserslautern KS Koblenz KS Landau KS Ludwigshafen KS Mainz KS Neustadt KS Pirmasens KS Speyer KS Trier KS Worms KS Zweibrücken Rheinland-Pfalz Anzahl Schulanfängeruntersuchte Schulanfängerabsolut 986 1176 1095 1062 1412 926 617 859 500 657 1120 930 552 1910 1840 1508 890 1065 1334 942 685 1326 526 1764 379 733 898 475 1629 1773 427 351 463 835 763 280 34688974 1176 1095 1060 1412 926 615 859 497 657 1120 930 552 1907 1839 1508 890 1065 1334 942 684 1325 526 1762 379 733 898 475 1628 1772 427 349 463 835 763 279 34656876 1067 1004 990 1300 857 555 768 461 615 1042 842 514 1781 1722 1347 833 970 1262 877 634 1246 496 1628 354 614 827 416 1474 1643 401 302 436 757 662 249 31822 Impfbuch- in Prozent * abdeckung 89,9% 90,7% 91,7% 93,4% 92,1% 92,5% 90,2% 89,4% 92,8% 93,6% 93,0% 90,5% 93,1% 93,4% 93,6% 89,3% 93,6% 91,1% 94,6% 93,1% 92,7% 94,0% 94,3% 92,4% 93,4% 83,8% 92,1% 87,6% 90,5% 92,7% 93,9% 86,5% 94,2% 90,7% 86,8% 89,2% 91,8% (-) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (-) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (-) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (-) (+) (-) (+) (+) (+) (-) (+) (+) (-) (-) (+) ErgebnissePoliomyelitis Vorgelegte Impfausweise Im Landesdurchschnitt führten 92% der Schul- anfänger ihren Impfausweis am Tag der Schu- leingangsuntersuchung mit. Die kreisspezifischen Werte sind in der nebenstehenden Tabelle aufge- führt. Demnach wurden in der kreisfreien Stadt Speyer, im Kreis Vulkaneifel und Trier Saarburg so- wie im Rhein-Pfalz-Kreis über 94% der Impfbücher mitgeführt, während in Kaiserslautern, Landau, Pirmasens und Worms weniger als 88% der Kinder ihr Impfbuch bei der Untersuchung dabei hatten.Die Poliomyelitis (sog. Kinderlähmung) wird durch Enteroviren ausgelöst, die mit dem Stuhl ausge- schieden und durch Schmierinfektion übertragen werden. Die Infektion führt zu irreversiblen, schlaf- fen Lähmungen von Extremitäten- oder auch der Atemmuskulatur mit Todesfolge oder schwerer, lebenslanger Behinderung der Betroffenen. Bis zum Ausruf der globalen Polio Eradikationskam- pagne durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammen mit UNICEF, Rotary und dem US-amerikanischen CDC im Jahr 1988 wurden weltweit täglich über 1000 Kinder in über 125 Län- dern durch eine Poliomyelitis gelähmt (5). Es gibt für Polio keine Heilung, lediglich eine symptomati- sche Linderung der Folgen. Nach 27 Jahren, durch den Einsatz von elf Milli- arden Dollar und die Impfung von zweieinhalb Milliarden Kindern gelang es den 20 Millionen Freiwilligen, das Virus durch Unterbrechen der In- fektketten weltweit zunächst auf vier, dann drei endemische Länder zurückzudrängen: Pakistan, Afghanistan und Nigeria. Indien wurde dank mas- siver Anstrengungen Anfang 2012 von der Liste der endemischen Länder gestrichen (6) und im März 2014 von der WHO als poliofrei zertifiziert (7). Verglichen mit 1988 wurde die Inzidenz der Polio- myelitis durch die Impfkampagnen um über 99% reduziert. Von den drei zirkulierenden Wildtyp-Po- lioviren wurde Wildtyp-2 2015 von der WHO für eradiziert erklärt (5). Mitgeführte Impfausweise pro Kreis, Rheinland-Pfalz 2015, Kartenlegende siehe Anhang Tabelle 1: Anzahl Schulanfänger, untersuchte Schulanfänger und Schulanfänger mit Impfbüchern nach Landkreis (LK) und kreisfreier Stadt (KS), Rheinland-Pfalz 2015; * bezogen auf untersuchte Schulanfänger Impfbuchvollständigkeit: (-): unter 90%, (+) zwischen 90% und 95%, (+ +) über 95% 6 Landesuntersuchungsamt, Impfreport 2015 Landesuntersuchungsamt, Impfreport 2015 In Deutschland sank die Zahl der an Kinderläh- mung erkrankten Kinder durch die Einführung der Polio-Schluckimpfung (8) nach nur einem Jahr von über 4600 im Jahr 1961 auf nur etwa 290 in 1962 (6) und weniger als 50 im Jahr 1965 (9). Obwohl der letzte endemische Poliofall in Deutschland 1990 erfasst (10) und die WHO-Region Europa 2002 als poliofrei zertifiziert wurde, hält die STIKO in Deutschland die allgemeine Impfempfehlung mit inaktiviertem Impfstoff weiterhin aufrecht, denn nur so kann eine Wiedereinschleppung dieser verheerenden Seuche in bereits poliofreie Regio- nen verhindert werden (11). 7 Diese Gefahr wurde 2010 für vier ehemals polio- freie Länder der WHO-Region Europa Wirklichkeit: Tadschikistan, Russische Föderation, Turkmenistan und Kasachstan (12). Im Juli 2011 folgte die auto- nome Region Xinjiang Ugur in China. Genetische Analysen zeigten, dass die Polio-Wildviren aus Pa- kistan eingeschleppt wurden. Nach konzertierten Impfaktionen der WHO von über 4,5 Millionen Personen konnte das Wiederaufflammen der Polio gestoppt werden (13). Das Beispiel Syrien zeigt auch, wie leicht sich die Polio wieder in einer ehemals gut durchgeimpften Bevölkerung ausbreiten kann, wenn die nachfol- genden Generationen –in Syrien durch den bür- gerkriegsbedingten Zerfall der Gesundheitsversor- gung- nicht mehr geimpft werden. Seit 1995 galt Polio in Syrien als ausgerottet bis im Oktober 2013 eine Häufung von akuten schlaffen Lähmungen bei Kindern als poliobedingt ermittelt werden konnte (14). Für eine endgültige und weltweite Beseiti- gung der Kinderlähmung ist eine dauerhaft hohe Durchimpfung der gesamten Bevölkerung not- wendig (15). Landkreis, Kreisfreie Stadt Polio-Grundimmunisierungen 2004-2015, Rheinland- Pfalz (Linie) und Deutschland (Balken); RLP: *Werte für 2004 unvollständig aufgrund von EDV-Problemen; ** ab 2007: Datenquelle Statistisches Landesamt RLP Schutzimpfung gegen Polio in Rheinland-Pfalz Von 31.822 untersuchten Schulanfängern mit Impfbuch waren 30.950 (97,3%) gegen Polio grun- dimmunisiert. Damit gehört die Polioimpfung zu den am häufigsten, vollständig verabreichten Impfungen. Die kreisfreie Stadt Trier und der Kreis Trier-Saarburg erreichten sogar Impfquoten von knapp 99%. In Rheinland-Pfalz ist es gelungen, die für eine weltweite Polioeradikation nötige Herdenimmu- nität von etwa 85% (2) deutlich zu übertreffen. Der landesweite Durchschnitt liegt mit 97,3% deutlich über dem Bundesdruchschnitt von 95,1% für 2014 (16). LK Ahrweiler LK Altenkirchen LK Alzey-Worms LK Bad Dürkheim LK Bad Kreuznach LK Bernkastel-Wittlich LK Birkenfeld LK Bitburg-Prüm LK Cochem-Zell LK Donnersbergkreis LK Germersheim LK Kaiserslautern LK Kusel LK Mainz-Bingen LK Mayen-Koblenz LK Neuwied LK Rhein-Hunsrück-Kreis LK Rhein-Lahn-Kreis LK Rhein-Pfalz LK Südliche Weinstraße LK Südwestpfalz LK Trier-Saarburg LK Vulkaneifel LK Westerwaldkreis KS Frankenthal KS Kaiserslautern KS Koblenz KS Landau KS Ludwigshafen KS Mainz KS Neustadt KS Pirmasens KS Speyer KS Trier KS Worms KS Zweibrücken Rheinland-Pfalz Polio Grundimmunisierung untersuchte Schulanfänger mit Impfbuchabsolutin Prozent 876 1067 1004 990 1300 857 555 768 461 615 1042 842 514 1781 1722 1347 833 970 1262 877 634 1246 496 1628 354 614 827 416 1474 1643 401 302 436 757 662 249 31822858 1014 984 963 1269 843 543 749 449 607 1015 829 501 1742 1673 1273 806 947 1238 835 604 1231 489 1584 347 592 805 373 1442 1618 380 280 426 749 647 245 3095097,9% 95,0% 98,0% 97,3% 97,6% 98,4% 97,8% 97,5% 97,4% 98,7% 97,4% 98,5% 97,5% 97,8% 97,2% 94,5% 96,8% 97,6% 98,1% 95,2% 95,3% 98,8% 98,6% 97,3% 98,0% 96,4% 97,3% 89,7% 97,8% 98,5% 94,8% 92,7% 97,7% 98,9% 97,7% 98,4% 97,3% Impfbuch- abdeckung (-) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (-) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (-) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (-) (+) (-) (+) (+) (+) (-) (+) (+) (-) (-) (+) Tabelle 2: Grundimmunisierung gegen Poliomyelitis nach Landkreis (LK) und kreisfreier Stadt (KS), Rheinland-Pfalz 2015; Impfbuchvollständigkeit: (-): unter 90%, (+) zwischen 90% und 95%, (+ +) über 95% Polio-Durchimpfung im Regionalvergleich (Anteil grun- dimmunisierter Kinder bezogen auf vorgelegte Impfaus- weise), Rheinland-Pfalz 2015 8 Landesuntersuchungsamt, Impfreport 2015 Landesuntersuchungsamt, Impfreport 2015 9
<p>Duschen vor dem Sprung ins Schwimmbecken hält das Wasser sauber </p><p>Wer kennt ihn nicht, den typischen Geruch im Hallenbad? Ein neuer Film auf der UBA-Website erläutert, wie er entsteht, und was alle Badegäste für einen gesunden und angenehmen Schwimmbadbesuch tun können.</p><p>Gelangen Hautreste, Schuppen, Schweiß, Urin und Kosmetika ins Wasser, reagiert das Desinfektionsmittel Chlor mit den eingetragenen Verunreinigungen unter anderem zu leicht flüchtigem Trichloramin. Für allergiegefährdete Babys kann es gesundheitlich problematisch sein. Der Film „Gesund wie ein Fisch im Wasser“ macht Lust aufs Schwimmen und betont, wie gesund es ist. Er informiert, warum man überhaupt Chlor braucht und wie Badegäste zum Beispiel durch gründliches Duschen vor dem Schwimmen zu sauberem Beckenwasser beitragen können. Der Film ist im Forschungsprojekt „Gesundheitsbezogene Optimierung der Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser“ entstanden.</p>
Schwimmen ist gut für die Gesundheit. Deshalb - und auch zum Schutz vor dem Ertrinken - wird Schwimmen in der Schule unterrichtet. Aber: Zur Desinfektion von Schwimmbeckenwasser ist Chlor erforderlich. Möglicherweise können Reaktionsprodukte des Chlors bei Risikogruppen zur Entwicklung von Asthma beitragen. Vor allem Trichloramin, ein Reaktionsprodukt aus Chlor und dem von Badegästen eingetragenem Harnstoff, ist als asthmaauslösende Substanz in Verdacht geraten. Ob tatsächlich eine Schadwirkung auf das Lungenepithel im frühkindlichen Stadium ausgeht und diese zu Asthma führt, kann auf Grund fehlender Daten zur Wirkschwelle von Trichloramin noch nicht abschließend beurteilt werden. Besorgten Eltern von Kindern unter zwei Jahren, in deren Familien gehäuft Allergien auftreten, empfiehlt das Umweltbundesamt (UBA), aus Vorsorgegründen vom Babyschwimmen abzusehen, bis geklärt ist, ob sich der Verdacht bestätigt. Alle anderen Kinder und Erwachsene können Schwimmbäder mit einer Wasseraufbereitung nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik weiter ohne Bedenken nutzen.
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 15 |
| Land | 3 |
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|---|---|
| Förderprogramm | 4 |
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| unbekannt | 2 |
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