Im Jahr 2021 wurde im Versuchsbecken der BAW eine Weidenspreitlage eingebaut. Nach einer 23-wöchigen Wachstumsphase wurden Zugversuche an Einzelwurzeln und Wurzelbündeln und Wurzelaufgrabungen durchgeführt. In 2021, a willow bush mattress was installed in a test basin. After a 23-week growth phase, tensile tests were carried out on individual roots and root bundles, and roots were excavated.
Das Forschungsvorhaben 'Standsicherheits-und Bodeneigenschaften von Rekultivierungssubstraten' (L7515003 und L7515009) beschäftigt sich mit der Herstellung von Deponie-Rekultivierungsschichten als Komponenten des Oberflächenabdichtungssystems unterschiedlicher Deponieklassen. In vorangegangenen Forschungsvorhaben auf der Hausmülldeponie Leonberg wurden mit zwei Großlysimeterfeldern günstigere Eigenschaften einer beispielhaft unverdichtet eingebauten Rekultivierungsschicht aus Lösslehm im Vergleich zu einer konventionell mehrlagig verdichteten Schicht belegt und die Standsicherheit des verwendeten Bodenmaterials exemplarisch für die gegebene Böschungsneigung nachgewiesen. In Baden-Württemberg werden aber aufgrund der komplexen Geologie sehr unterschiedliche Bodenmaterialien für die Herstellung von Rekultivierungsschichten verwendet. Für fast alle dieser Materialien steht der entsprechende Nachweis noch aus. Standsicherheitsfragen sind bei der Deponierekultivierung stets relevant, für den unverdichteten Einbau notwendige Untersuchungen sind aber in der Baupraxis nicht kurzfristig durchführbar. Daher wird das Bodenmaterial aufgrund mangelnder Daten sicherheitshalber meist verdichtet oder zumindest teilweise verdichtet eingebaut. So wird die weitere Übertragung der Ergebnisse der Leonberger Versuche in die Baupraxis durch das Fehlen geeigneter Grundlagen zum Standsicherheitsverhalten unverdichteter Bodenmaterialien erschwert. Anforderungen an Rekultivierungs-oder Wasserhaushaltsschichten nach heutigem Stand der Technik sind aber praktisch nur noch mit unverdichtetem oder gering verdichtetem Einbau zu erfüllen. Ziel des Vorhabens ist es daher, für Deponierekultivierungen in Frage kommende Bodenmaterialien Baden-Württembergs zu ermitteln und an repräsentativen Bodenproben die Parameter für die Standsicherheit der Rekultivierungsschicht (Schereigenschaften) in unverdichtetem Zustand zu erheben. Weiterhin werden die Parameter, welche die Wasser-und Nährstoffversorgung der zukünftiger Vegetation beeinflussen (Bodenart, nutzbare Feldkapazität, pH-Wert und Nährstoffgehalte) ermittelt. Die Ergebnisse werden zu einem Kompendium der rekultivierungsrelevanten Eigenschaften baden-württembergischer Böden verarbeitet und in einer praxisorientierten Handlungshilfe zum Bau unverdichteter Rekultivierungsschichten veröffentlicht.
Das Forschungsvorhaben 'Standsicherheits-und Bodeneigenschaften von Rekultivierungssubstraten' (L7515003 und L7515009) beschäftigt sich mit der Herstellung von Deponie-Rekultivierungsschichten als Komponenten des Oberflächenabdichtungssystems unterschiedlicher Deponieklassen. In vorangegangenen Forschungsvorhaben auf der Hausmülldeponie Leonberg wurden mit zwei Großlysimeterfeldern günstigere Eigenschaften einer beispielhaft unverdichtet eingebauten Rekultivierungsschicht aus Lösslehm im Vergleich zu einer konventionell mehrlagig verdichteten Schicht belegt und die Standsicherheit des verwendeten Bodenmaterials exemplarisch für die gegebene Böschungsneigung nachgewiesen. In Baden-Württemberg werden aber aufgrund der komplexen Geologie sehr unterschiedliche Bodenmaterialien für die Herstellung von Rekultivierungsschichten verwendet. Für fast alle dieser Materialien steht der entsprechende Nachweis noch aus. Standsicherheitsfragen sind bei der Deponierekultivierung stets relevant, für den unverdichteten Einbau notwendige Untersuchungen sind aber in der Baupraxis nicht kurzfristig durchführbar. Daher wird das Bodenmaterial aufgrund mangelnder Daten sicherheitshalber meist verdichtet oder zumindest teilweise verdichtet eingebaut. So wird die weitere Übertragung der Ergebnisse der Leonberger Versuche in die Baupraxis durch das Fehlen geeigneter Grundlagen zum Standsicherheitsverhalten unverdichteter Bodenmaterialien erschwert. Anforderungen an Rekultivierungs-oder Wasserhaushaltsschichten nach heutigem Stand der Technik sind aber praktisch nur noch mit unverdichtetem oder gering verdichtetem Einbau zu erfüllen. Ziel des Vorhabens ist es daher, für Deponierekultivierungen in Frage kommende Bodenmaterialien Baden-Württembergs zu ermitteln und an repräsentativen Bodenproben die Parameter für die Standsicherheit der Rekultivierungsschicht (Schereigenschaften) in unverdichtetem Zustand zu erheben. Weiterhin werden die Parameter, welche die Wasser-und Nährstoffversorgung der zukünftiger Vegetation beeinflussen (Bodenart, nutzbare Feldkapazität, pH-Wert und Nährstoffgehalte) ermittelt. Die Ergebnisse werden zu einem Kompendium der rekultivierungsrelevanten Eigenschaften baden-württembergischer Böden verarbeitet und in einer praxisorientierten Handlungshilfe zum Bau unverdichteter Rekultivierungsschichten veröffentlicht.
Vorhabensziel: des Projektes DeichSCHUTZ ist die Entwicklung eines neuartigen mobilen Deichschutzsystems zur Stabilisierung von Deichen bei Hochwasserereignissen. Das Deichschutzsystem führt, aufgebracht an der Außenböschung eines mit hohen Wasserständen belasteten Deichs, zur Absenkung der Sicherlinie im Deich und somit zur Stabilisierung des Deichkörpers ohne zusätzliche Materialaufbringung an der Binnendeichböschung. Hiermit kann mit einem geringen Material-, Personal- und Zeiteinsatz eine Stabilisierung erreicht werden, so dass nur geringe oder keine Sicherungsmaßnahmen an der Deichbinnenböschung erforderlich werden. Arbeitsplanung: Zunächst werden die theoretischen Grundlagen zu gewünschten Produkteigenschaften, vorhandenen Belastungen, zu verwendenden Materialien und Materialverbindungen und zur Konzeption von Testständen erarbeitet. Dann folgt die Entwicklung kleinmaßstäblicher Labormodelle mit Tests in einem Laborbecken. Daraufhin werden Labormodelle größeren Maßstabs entwickelt und gebaut. Hierzu werden ein Testdeich mit spezieller Sensorik sowie ein mobiler Teststand für den direkten Einsatz an Flussdeichen konzipiert und gebaut. Am Testdeich sind die großmaßstäblichen Labormodelle zu testen und zur Prototypenreife weiterzuentwickeln. Der mobile Teststand zur Erstellung eines lokalen Einstaus an einer Deichaußenböschung ermöglicht das Testen der Labormodelle an vorhandenen Flussdeichen. Zum Abschluss des Projektes ist die TÜV-Zertifizierung des Prototyps geplant.
Ökologische Uferbewertungen der Alten Donau aus 2015 haben gezeigt, dass lediglich 24,4 Prozent der Ufer naturnah ausgeprägt sind. Der Großteil der Ufer ist hart verbaut und wird durch monotone Ufermauern, gepflasterte Böschungen und Spundwände gebildet. Damit wird zur Sicherung der Ufer ein wesentlicher Beitrag geleistet. Eine vollständige Entfernung dieser Bauwerke ist nicht möglich. Die Uferstrukturerhebungen von Hozang und Novak (2013) weisen aus fischökologischer Sicht auf eine verminderte Funktionalität derselben hin. Es fehlt die Strukturvielfalt im Gewässer als Schutz für jevenile Tiere vor Prädatoren, ebenso wie das Laichhabitat für die in der Alten Donau zahlreich vorkommenden phytophilen Arten. Vor allem bei geringerem Wasserspiegel ist die Konnektivität der vorhandenen Ufer-Gewässer-Übergangsbereiche nur bedingt gegeben. Dass die Absenkung des Wasserspiegels vor allem im Frühjahr und somit zur sensiblen Laichzeit der meisten Fischarten stattfindet, verschärft diese Problematik nochmals. Das Life+ Projekt 'Urban Lake Alte Donau' hat unter anderem zum Ziel den Anteil jener Uferstrukturen, welche naturnah gestaltet sind auf rund ein Drittel der Gesamtuferlänge zu erhöhen. Dies soll durch die Pflanzung von Ufer- und Wasserpflanzen vor Ufermauern erfolgen, aber auch durch die erneute Öffnung und Hintergrabung von verwachsenen und verlandeten Röhrichtgürteln. An einigen ausgewählten Stellen wurden diese Maßnahmen bereits gesetzt, welche nun in einem Postmonitoring aus fischökologischer Sicht überprüft werden sollen.
Die Uferstabilität an schiffbaren Gewässern leidet unter hydraulischen Belastungen wie starken Schiffswellen, dadurch entstehenden Schwall und Sunk, starken Wasserschwankungen sowie hohen Strömungsgeschwindigkeiten. Weidenspreitlagen können Böschungsbruch und Erosionserscheinungen an Uferböschungen reduzieren bzw. verhindern und somit die Uferstabilität erhöhen. Hinsichtlich der Wirkung und Anwendung von Weidenspreitlagen an großen schiffbaren Gewässern, aber auch der unterschiedlichen Wirkung von Baum- und Strauchweiden ist allerdings noch Forschungsbedarf vorhanden. Im Zuge dieses Forschungsprojekts werden im Auftrag der Bundesanstalt für Wasserbau Karlsruhe unterschiedliche Weidenspreitlagen in Labor- und Modellversuchen sowie an der ingenieurbiologischen Versuchsstrecke am Rhein bei Worms untersucht.
Hintergrund: Die Hauptfunktion von ingenieurbiologischen Sicherungsmaßnahmen liegt in der Sicherung von Böschungen vor Abrutschung, was bislang in erste Linie durch gräserlastige Mischungen gewährleistet werden soll. Die Gräsermischungen präsentieren sich ab Sommermitte durch vertrocknete Blütenstände und braunem Blattwerk. Gerade im Siedlungsbereich besteht aus Bürgersicht der berechtigte Anspruch auf attraktives öffentliches Grün mit wechselnden Blühaspekten, welches auch der Tierwelt wie Schmetterlingen und Honigbienen ganzjährig Lebensraum bietet. Zielsetzung: Durch den Einsatz von Mischungen die bislang am trockenen Mittelstreifen an Autobahnen erprobt wurde, soll die Möglichkeit der Verbindung von ingenieurbiologischer Sicherung mit attraktivem und langanhaltendem Blütenflor geprüft werden.
Vegetation acts as a reinforcement for slopes due to the penetration of roots into the ground. Roots penetration is a time dependent phenomenon that is strongly connected to the hydro-geological condition of the slope and interacts with soil properties. Roots reinforcement of soil is well documented and numerous formulae exist in literature. The reinforcement action is provided by roots penetrating below a potential slip surface and stiffening the slope. Roots contribution to stability depends both on mechanical (roots tensile strength and on roots pull-out resistance) and hydraulic effects. Both aspects have already been investigated and some models and formulae already exist which enable a qualitative evaluation of such contribution. Anyway no sophisticated software exists for the prediction of the three-dimensional numerical analysis of slope stabilized with vegetation. Existing software provides simple limit equilibrium analyses and is limited to plane problems. This research project joins together scientific expertise and numerical know-how to implement latest advances in slope reinforcement with vegetation into commercial codes. The resulting software will enable three-dimensional reinforced slope modeling. It will provide realistic soil-root interaction and root constitutive models. It will take into account roots growth with time and it will consider variations of the watertable and unsaturated conditions.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 60 |
| Europa | 3 |
| Kommune | 1 |
| Land | 37 |
| Weitere | 9 |
| Wissenschaft | 22 |
| Zivilgesellschaft | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 55 |
| Taxon | 3 |
| Text | 6 |
| Umweltprüfung | 35 |
| unbekannt | 4 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 45 |
| Offen | 56 |
| Unbekannt | 2 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 100 |
| Englisch | 9 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Bild | 1 |
| Dokument | 30 |
| Keine | 50 |
| Webseite | 23 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 103 |
| Lebewesen und Lebensräume | 89 |
| Luft | 45 |
| Mensch und Umwelt | 103 |
| Wasser | 69 |
| Weitere | 103 |