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Abruf der Feinstaubwerte in der Neujahrsnacht für Baden-Württemberg

null Abruf der Feinstaubwerte in der Neujahrsnacht für Baden-Württemberg Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen der baden-württembergischen Redaktionen, wenn Sie sich für die Entwicklung der Feinstaubwerte in der Silvesternacht interessieren und aktuell am 01.01.2026 oder 02.01.2026 berichten möchten, erinnern wir Sie daran, dass Sie die Werte auf unserer Webseite Immissionsdaten Baden-Württemberg selbst abrufen können, und zwar für alle Messstellen, an denen wir Feinstaub PM10 kontinuierlich messen. Dies betrifft Standorte im städtischen und ländlichen Hintergrund sowie einige verkehrsnahe Standorte. Anleitung: Abruf von gemessenen Werten für Feinstaub PM10 auf den Webseiten der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg Möchten Sie die Entwicklung der Feinstaubwerte verfolgen, rufen Sie unsere Webseite: Themen/Luft/Aktuelle Messwerte/Tabelle auf. Um eine Übersicht über die höchsten Werte des Tages zu erlangen, wählen Sie die Funktion „Tabelle“ sowie den Luftschadstoff „Feinstaub PM10“. Hier können Sie den höchsten Wert des Tages und des Vortages ablesen. Die Tabelle ist sortierbar. Um den zeitlichen Verlauf und die Konzentration zu einer bestimmten Uhrzeit ablesen zu können, wechseln Sie zur Funktion Diagramm , wählen die entsprechende Station aus und fahren mit Ihrem Maus-Cursor entlang der Kurve im Diagramm zur höchsten Stelle am entsprechenden Tag. So können Sie die Uhrzeit ermitteln, zu der der höchste 24h-Mittelwert (in µg/m³) ermittelt wurde. In der Grafik darunter finden Sie die Stundenmittelwerte. Auch hier fahren Sie mit Ihrem Maus-Cursor an der Kurve im Diagramm entlang zur höchsten Stelle am entsprechenden Tag. So können Sie sich den höchsten Stundenmittelwert (in µg/m³) des Tages anzeigen lassen. Rückblick: Feinstaubwerte in der Silvesternacht in den vergangenen Jahren Erhöhte Werte meist kurz nach Mitternacht In den vergangenen Jahren kam es in der Silvesternacht meist kurz nach Mitternacht zum Anstieg der Feinstaubwerte an den wohnortnahen LUBW-Messstellen zur Überwachung der Luftqualität. Der Rauch von gezündeten Böllern und Raketen besteht zum großen Teil aus Feinstaub und führt häufig zu einer erhöhten Feinstaubbelastung in der Luft. Dauer und Höhe der Belastung hängen von den Emissionen und den Witterungsverhältnissen ab. Aber auch in den vergangenen Jahren war die Belastung der Luft mit Feinstaub unterschiedlich stark ausgeprägt. Die meteorologischen Größen Wind, Temperatur und Niederschlag haben Auswirkungen auf die Austauschbedingungen in der Luft. Im Winter bestehen während ausgeprägten Hochdruckwetterlagen häufig schlechte Ausbreitungsbedingungen mit geringen Windgeschwindigkeiten und einer stabilen Schichtung der Atmosphäre (Inversionswetterlage). Vereinfacht gesagt: Ist es windig, wird die Feinstaubbelastung meist innerhalb von wenigen Stunden verweht; haben wir eine Inversionswetterlage, kann sich eine erhöhte Belastung auch über einen Tag und mehr in der Luft halten. Informationen zu den meteorologischen Bedingungen während der Silvesternacht finden Sie nun neu unter https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/luft/messwerte-meteorologie#karte . Es handelt sich um aktuelle meteorologische Messwerte des Luftmessnetzes Baden-Württemberg. Wichtiger Hinweis : Die meteorologischen Daten der LUBW durchlaufen keine qualitätssichernde Beurteilung, dennoch vervollständigen sie zusammen mit den Schadstoffdaten das Angebot und geben einen Einblick in die meteorologische Situation vor Ort. Weitere Informationen können Sie unseren Pressemitteilungen zur Neujahrsnacht aus den Jahren 2020 und 2018 entnehmen. Diese Meldungen geben die entsprechenden Entwicklungen für die beiden unterschiedlichen Wetterlagen sehr gut wieder: Inversionswetterlage 02.01.2020 Hohe Belastung der Luft mit Feinstaub am Neujahrstag Feinstaub: Vom Winde verweht 01.01.2018 Baden-Württemberg nach der Silvesternacht Nachfolgend finden Sie die verlinkte Liste der LUBW-Messstationen zur Überwachung der Luftqualität in Baden-Württemberg, an denen Feinstaub-PM10 erfasst wird: Messstelle Aalen Baden-Baden Bernhausen Biberach Eggenstein Freiburg Freiburg Schwarzwaldstraße Friedrichshafen Gärtringen Heidelberg Heilbronn Heilbronn Weinsberger Straße-Ost Karlsruhe Reinhold-Frank-Straße Karlsruhe-Nordwest Kehl Konstanz Ludwigsburg Mannheim Friedrichsring Mannheim-Nord Neuenburg Pfinztal Karlsruher Straße Pforzheim Reutlingen Reutlingen Lederstraße-Ost Schramberg Oberndorfer Straße Schwarzwald-Süd Schwäbische Alb Schwäbisch Hall Stuttgart Am Neckartor Stuttgart Arnulf-Klett-Platz Stuttgart Hohenheimer Straße Stuttgart-Bad Cannstatt Tauberbischofsheim Tübingen Tübingen Mühlstraße Ulm Villingen-Schwenningen Weil am Rhein Wiesloch Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der LUBW. Telefon: +49(0)721/5600-1387 E-Mail: pressestelle@lubw.bwl.de

Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg: Messstation Baden-Baden (Oos)

Die Messstation Baden-Baden befindet sich am Fluss Oos und wird betrieben vom RP Karlsruhe.

Fließgewässergütedaten der Online-Messstelle Baden-Baden (Oosbach)

Die Online-Messstation Baden-Baden befindet sich am Fluss Oosbach und wird betrieben durch RP Karlsruhe - DS Karlsruhe und bereitgestellt von der LUBW. Es werden kontinuierlich Güteparameter gemessen. Die aktuellen Daten der vergangenen sechs Wochen der Messstationen finden Sie als Stundenmittelwerte unter 'Messwerte' über die Stationsauswahl auf der Website. Bitte beachten Sie, dass es sich bei den dargestellten Messwerten um ungeprüfte Rohdaten handelt. Die mehrjährigen Tagesmittelwerte der an den Online-Messstationen gemessenen Parameter können im Daten- und Kartendienst der LUBW , ehemals Jahresdatenkatalog genannt, interaktiv abgerufen werden.

Karte der oberflächennahen Rohstoffe der Bundesrepublik Deutschland 1:200.000 (KOR200) - CC 7910 Freiburg-Nord

Die Karte oberflächennaher Rohstoffe 1:200.000 (KOR 200) ist ein Kartenwerk, das gemeinsam von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und den Staatlichen Geologischen Diensten der Länder (SGD) im Auftrag des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit auf Beschluss der Länderwirtschafts­minister vom 22. Juni 1984 erarbeitet wird. Das Kartenwerk folgt dem Blattschnitt der topographischen Übersichtskarte 1:200.000 (TÜK 200) und besteht aus 55 Kartenblättern mit jeweils einem Erläuterungsheft. Es erfolgt eine Bestandsaufnahme, Beschreibung, Darstellung und Dokumentation der Vorkommen und Lagerstätten von mineralischen Rohstoffe, die üblicherweise im Tagebau bzw. an oder nahe der Erdoberfläche gewonnen werden. Im Besonderen sind dies Industrieminerale, Steine und Erden, Torfe, Braunkohle, Ölschiefer und Solen. Die Darstellung der oberflächennahen Rohstoffe und die zusätzlichen schriftlichen Informationen sind für die Erarbeitung überregionaler, bundesweiter Planungsunterlagen, die die Nutzung oberflächennaher mineralischer Rohstoffe berühren, unentbehrlich. Auf der Karte sind neben den umgrenzten, je nach Rohstoff farblich unterschiedlich dargestellten Lagerstätten- bzw. Rohstoffflächen "Abbaustellen" (=Betriebe) bzw. "Schwerpunkte mehrerer Abbaustellen" mit je einem Symbol dargestellt. Die Eintragungen in der Karte werden ergänzt durch Texterläuterungen. Die Erläuterungsbände haben üblicherweise einen Umfang von 40 - 80 Seiten und sind derzeit nur in der gedruckten Ausgabe der Karte verfügbar. Der Text ist gegliedert in: - Einführung - Beschreibung der Lagerstätten und Vorkommen nutzbarer Gesteine - Rohstoffwirtschaftliche Bewertung der Lagerstätten und Vorkommen oberflächennaher Rohstoffe im Blattgebiet - Verwertungsmöglichkeiten der im Blattgebiet vorkommenden nutzbaren Gesteine - Schriftenverzeichnis - Anhang (u. a. mit Generallegende und Blattübersicht) Die KOR 200 stellt somit die Rohstoffpotentiale in Deutschland in bundesweit vergleichbarer Weise dar und liefert eine Grundlage für künftige Such- und Erkundungsarbeiten sowie einen Beitrag zur Sicherung der Rohstoffversorgung.

Kulturlandschaftsforschung in Südwestdeutschland

Das Typische und die Eigenart einer Landschaft setzen sich aus zwei großen Komponenten zusammen: Auf der einen Seite aus den durch die Landschaftsgenese entstandenen natürlichen Standortfaktoren und zum anderen aus anthropogenen Einflüssen - wie beispielsweise Nutzung, Kultivierung, Pflege. Die Jahrhunderte lange Einwirkung des Menschen auf die Landschaft ist gleichsam ein Spiegelbild gesellschaftlicher, demographischer, politisch-ökonomischer und kultureller Entwicklungen. Das auf einen großen Zeitrahmen festgelegte Forschungsvorhaben soll, neben dem monographisch ausgerichteten Aspekt historischer Landschaftsanalysen, zu folgenden übergeordneten Fragestellungen Ergebnisse liefern: - Determinanten der landschaftlichen Entwicklung, Faktoren bei der Herausbildung regionaler Eigenarten von Kulturlandschaften, - Inventarisierung von Kulturlandschaften, Herausarbeitung historischer Erscheinungen einzelner Kulturlandschaftsepochen, - Erarbeitung regionaler Kulturlandschaftstypen Baden-Württembergs. Bisherige Schwerpunkte im Projekt: Wasserbaugeschichte, Wiesenwässerung, Kulturtechnik, historische Waldwirtschaft, historische Feldwirtschaft. Bisherige räumliche Schwerpunkte: Oberschwaben, Schwäbische Alb, Hotzenwald, Mittlerer Schwarzwald, Südlicher Schwarzwald, Kaiserstuhl. Weiterhin werden Möglichkeiten der Vermittlung von Kenntnissen über Kulturlandschaften erarbeitet. Kooperationspartner hierfür sind die Freilichtmuseen Baden-Württemberg, im Zusammenhang mit historischen Lehrpfaden, bestehen Kooperationen mit der Forstverwaltung und der Denkmalpflege.

Onthophagus illyricus (Scopoli, 1763) Blatthornkäfer Stark gefährdet

Von Onthophagus taurus ( Schreber , 1759) lange Zeit nicht unterschieden. Historische Angaben für Onthophagus taurus können sich auch auf O. illyricus beziehen. In Ostdeutschland keine neuen Funde seit über 60 Jahren, letzter Beleg: Sachsen-Anhalt, Dessau 1954 ( Rößner 2012); aktuell nur im Süden und bis zur Mitte Deutschlands, letzte Meldungen aus Bayern: Würzburg, Erlabrunn 2018 (Fuchs mdl. 2019), im deutschen Schwerpunktverbreitungsgebiet in Baden-Württemberg neun Meldungen seit 2000, zuletzt Baden-Baden 2019 (Reibnitz mdl. 2020), Hessen: Friedberg-Ockstadt 2014 (Rupp mdl. 2020) und Pfalz: St. Martin 2013 ( Buse et al. 2013). Offenlandart in unterschiedlichen Habitaten mit weit zurückreichender Weidetradition.

LUBW verzeichnet seit Sonntag hohe Ozonkonzentrationen

null LUBW verzeichnet seit Sonntag hohe Ozonkonzentrationen Baden-Württemberg/Karlsruhe. Die anhaltende Hitze sorgt für hohe Ozonbelastungen in Baden-Württemberg. Nachdem bereits am Sonntag an mehreren Luftmessstationen der LUBW die Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³) am späten Nachmittag überschritten worden war, wurde diese am heutigen Montag an der Messstation Baden-Baden bereits um 14:00 Uhr mit einer Ozonkonzentration von 183 µg/m³ erreicht und überschritten. Die höchsten Ozonkonzentrationen des Sonntags registrierte die LUBW in „Mannheim-Nord“ mit 195 µg/m³ und in „Neuenburg“ mit 192 µg/m³. Die aktuellen Werte können auf der folgenden Webseite der LUBW abgerufen werden: Immissionsdaten aus Baden-Württemberg/Ozon Hohe Ozonwerte durch anhaltende Hitze „Ozonempfindliche Personen und Kinder sollten körperliche Anstrengungen und sportliche Aktivitäten im Freien auf die frühen Morgenstunden verlegen“, empfiehlt Dr. Ulrich Maurer, Präsident der LUBW. Am Spätnachmittag und Abend sind die Ozonkonzentrationen besonders hoch, mit abnehmender Bewölkung und Wind verstärken sich die Konzentrationen. Ab einem gemessenen Wert über 240 µg/m³ wird Ozon-Alarm ausgerufen. Dann gilt diese Empfehlung für alle Bevölkerungsgruppen. Solche hohen Spitzenkonzentrationen wurden letztmals im Jahr 2015 von der LUBW registriert. Ozonbelastung bleibt voraussichtlich hoch Aufgrund der anhaltenden Hitze ist auch in den kommenden Tagen mit erhöhten Ozonkonzentrationen in weiten Teilen Baden-Württembergs zu rechnen. Dabei kann der Informationsschwellenwert an weiteren Messstationen überschritten werden. Die höchsten Ozonwerte treten in der Regel am späten Nachmittag und in den Abendstunden auf. Auffrischender Wind und eine zunehmende Bewölkung können die Ozonbildung hingegen abschwächen und zu sinkenden Konzentrationen führen. Die Empfindlichkeit gegenüber Ozon ist individuell unterschiedlich. In erhöhter Konzentration verursacht das reaktive Gas zahlreiche Probleme für Menschen, Tiere und Pflanzen. Bei den Pflanzen beeinträchtigt eine erhöhte Ozonkonzentration das Wachstum. Informationsdienste Bürgerinnen und Bürger können sich über die Entwicklung der Ozonwerte auf den Webseiten der LUBW informieren. Die Ozonkonzentrationen können auch im Teletext des SWR ab Tafel 177 abgerufen werden. Liegt die Ozonkonzentration über dem Informationsschwellenwert, informiert die LUBW automatisch Nachrichtenagenturen, den SWR, lokale Rundfunksender und weitere Medien. Die Ozonwerte der Vorjahre können für die einzelnen Luftmessstationen auf der folgenden Webseite der LUBW eingesehen werden: Ozon Ozon ist ein farbloses und sehr reaktives Gas. Es spielt in der Erdatmosphäre eine Doppelrolle: Als natürliche Ozonschicht oberhalb von etwa 20 Kilometern Höhe (Stratosphäre) schützt es die Erdoberfläche vor schädlicher Ultraviolettstrahlung der Sonne. Rund 90 Prozent des Ozons befinden sich in dieser Schicht. In Bodennähe ist Ozon ein natürlicher Bestandteil der Atmosphäre. Seine natürliche Hintergrundkonzentration liegt bei etwa 50 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) Luft. Die erste Überschreitung des Informationsschwellenwertes im Jahr 2026 trat am 29. Mai während der ersten längeren Hitzeperiode des Jahres an der Messstation Heidelberg auf. Dort wurde ein Ozonwert von 182 µg/m³ gemessen. So entsteht Ozon Im Gegensatz zu anderen Luftverunreinigungen gibt es keine direkten künstlichen Emissionen von Ozon. Die Ozonkonzentrationen steigen im Sommer bei hohen Lufttemperaturen und intensiver Sonneneinstrahlung. Unter diesen Bedingungen bildet sich weiteres Ozon aus den Ozonvorläufersubstanzen Stickstoffdioxid (NO2) und flüchtigen organischen Verbindungen. Die Ozonvorläuferstoffe stammen sowohl aus natürlichen als auch aus vom Menschen verursachten Quellen. Das Stickstoffdioxid wird hauptsächlich durch den Straßenverkehr verursacht. Die flüchtigen organischen Verbindungen stammen aus Industrie- und Gewerbebetrieben sowie den Wäldern. Warum sind die Ozonwerte auf dem Land oft höher ? Die höchsten Ozonwerte treten meist am Stadtrand und in den angrenzenden ländlichen Gebieten auf, also entfernt von den Quellen der menschengemachten Vorläuferstoffe. Dies liegt daran, dass Stickstoffmonoxid (NO), das ebenfalls beim Verbrennungsprozess im Motor entsteht, als Abgas direkt mit bereits entstandenem Ozon reagiert und es abbaut. So kommt es oftmals zu der scheinbar widersprüchlichen Situation, dass die Ozonbelastung in Innenstädten niedriger ist als in ländlichen Gebieten. Außerdem werden die menschengemachten Vorläuferstoffe mit dem Wind aus den Städten heraustransportiert und tragen so entfernt von deren eigentlichen Quellen zur Ozonbildung bei. Bereits um 9:00 Uhr wies die ländliche Hintergrundmessstelle „Schwarzwald Süd“ als erste Station des Tages einen Ozonwert von über 120 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³) auf. Um 14:00 Uhr wurde an der Luftmessstation Baden-Baden die Informationsschwelle für Ozon von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³) überschritten. An allen weiteren Stationen mit aktuellen Messwerten lagen die Ozonkonzentrationen über 120 µg/m³. Aktuelle Ozonwerte und die Ozonkarte finden Sie unter: https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/luft/messwerte-immissionswerte?comp=luft-o3#karte= Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der LUBW. Telefon: +49(0)721/5600-1387 E-Mail: pressestelle@lubw.bwl.de

Melolontha pectoralis Megerle, 1812 Blatthornkäfer Vom Aussterben bedroht

Weltweites Verbreitungsgebiet und weltweite Gefährdung unklar. Gefährdung der Art durch unspezifische Maikäfer-Bekämpfung im Verbreitungsgebiet. Südöstlich verbreitete Art, meidet den atlantischen Einflussbereich. Aktuell in Baden: Baden-Baden, Lichtental 2011 (Reibnitz mdl. 2020), Hessen: Darmstadt, Kranichstein 2009 ( Brenner 2011), Darmstadt-Arheilgen 2015, 2016, 2018 ( Brenner 2017, 2018, 2020), Pfalz: Pfälzer Wald, Elmstein 2013 (Köhler mdl. 2019). Alte Meldungen für Württemberg, Rheinland, Hannover. Sehr lokal in Sandgebieten in der offenen bis halboffenen Landschaft. Trockenheit und Wärme liebende Art. Seltenheit durch die hohen Ansprüche.

380-kV-Netzverstärkung Daxlanden– Eichstetten, Teilabschnitt A - wasserrechtliche Erlaubnis Maststandorte 83A, 85A, 106A

Mit Schreiben vom 11.08.2025 beantragte die Vorhabenträgerin Transnet BW GmbH, vertreten durch Fichtner GmbH & Co.KG, die wasserrechtliche Erlaubnis zur Entnahme und Wiedereinleitung des Grundwassers an den Maststandorten 071A bis 080A und 102A bis 117A während der Bauphase der 380-kV-Netzverstärkung Daxlanden–Eichstetten, Teilabschnitt A. Die 380-kVNetzverstärkung Daxlanden-Eichstetten, Teilabschnitt A wurde am 28.06.2022 planfestgestellt. Nach Antragstellung stellte sich heraus, dass an den Maststandorten 83A, 85A, 106A eine allgemeine Vorprüfung nach Anlage 1 des UVPG, Ziff. 13.3.2 erforderlich wird. Die Maststandorte M083, M085 befinden sich im Stadtkreis Baden-Baden, Gemeinde Baden-Baden, Gemarkung 3833 (Haueneberstein), und der Maststandort M106A befindet sich im Landkreis Rastatt, Gemeinde Sinzheim, Gemarkung 3755 (Sinzheim).

Verschließen des Mühlkanals

Das Tiefbauamt der Stadt Baden-Baden hat mit Antrag vom 02.09.2025 die wasserrechtliche Plangenehmigung für die Verschließung des Zulaufs zum Mühlkanal bean-tragt. Der Mühlkanal (Triebwerkskanal einer ehemaligen Sägemühle) soll mittels einer neuen Mauer oberhalb der Oos-Schwelle und der Kinzigstraße verschlossen werden.

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