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Kunststoffverarbeitung/ Bauteilherstellung, TP3.6: Forschung und Entwicklung zur Fertigung funktionsgerechter Bauteile aus Bio-SMC/BMC unter der Verwendung von reststoffbasierten biogenen Rohstoffen

Teilprojekt: Faserlabor^KMU-innovativ: Hightechmaterialien aus Pflanzenfasern (HTFasern)^Teilprojekt: Faserspezifik, Teilprojekt: Erprobung der Ausspinnung von HT-Pflanzenfasern

Es ist das Ziel des geplanten Vorhabens, eine innovative technologische Verarbeitungskette für den Faseraufschluss von Nessel- und Bananenfasern zu entwickelt, die durch die ermittelten Verfahrensparameter in der Lage ist, bei unterschiedlichen Fasern und Ernteumständen gleichbleibende Fasereigenschaften zu generieren. Die aus dem Prozess gewonnenen Fasern sollen für textile Hightechmaterialien eingesetzt werden. Die Vorstufen des Verfahrens beginnen bei der Ernte bei der die Pflanzen direkt im Ribolyser voraufgeschlossen werden. Anschließend werden die Pflanzenteile in einer Hydrolyse gemaischt, bei der die Maischdauer von der Pflanzenart, den Vegetationsbedingungen und dem Erntezeitpunkt abhängig ist. Die zu entwickelnden Verfahren beziehen sich auf den nun folgenden Faseraufschluss. Die technologische Verfahrensentwicklung betrifft die Prozessführung in dem Ribolyser im Technikumsmaßstab, dessen Gestehung auch Gegenstand des Vorhabens ist. Während der einzelnen Verfahrensschritte sind immer wieder Rückkopplungen zur Faseranalyse notwendig. Die Fasereigenschaften müssen gemessen werden und ggf. werden Ausspinnversuche unternommen, um die Eignung der Fasern für die weiterführenden textilen Prozesse zu ermitteln. G - a Beprobung von Fasermaterialien (Bananenfasern) 1 Tauglichkeitsprüfung des Fasermaterials aus verschiedenen Stufen des Aufschluss- und Waschprozesses 2 Rückkopplung zur Hochschule Zittau 3 Optimierung des Fasermaterials 4 Optimierung des Spinnprozesses G - b Beprobung von Fasermaterialien (Nesselfasern) 1 Tauglichkeitsprüfung des Fasermaterials aus verschiedenen Stufen des Aufschluss- und Waschprozesses 2 Rückkopplung zur Hochschule Zittau 3 Optimierung des Fasermaterials 4 Optimierung des Spinnprozesses.

Ressourcenschonendes, technisches Gewebe aus Fasern der Bananenpflanze Abacá Ressourcenschonendes, technisches Gewebe aus Fasern der Bananenpflanze Abacá

Die Textilindustrie ist seit Jahren in der Kritik für den hohen Ressourcenverbrauch. Der Anbau für verwendete Baumwolle benötigt große Mengen an Wasser zur Bewässerung. Da synthetische Fasern ökologisch betrachtet viele Nachteile haben, sucht man nach natürlichen Alternativen. Die Firma QWSTION hat diese Alternative mit dem technischen Gewebe aus Fasern der Bananenpflanze Abacá gefunden. Bananatex® wird aus der Bananenpflanze gewonnen, welche in den Philippinen wächst. Zum Anbau werden weder Pestizide, Dünger noch eine künstliche Bewässerung benötigt. Somit wird auf eine nachhaltige Forstwirtschaft und erneuerbare Ressourcen gesetzt. Das Gewebe wird mit Bienenwachs beschichtet, um es später wasserfest zu machen und dann zu Taschen weiterverarbeitet. Die Firma QWSTION hat im Jahr 2019 für ihren Fortschritt in der Textilindustrie den Bundespreis Ecodesign in der Kategorie Produkt erhalten.

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