The aim of my study is to calibrate PAR from small lakes against tree biomass, which can be used to achieve quantitative estimates of biomass in the past. Furthermore, the relation between pollen percentages and plant abundance will also be investigated. As study area, the state Brandenburg was chosen, because it has a large number of lakes and is covered by different plant communities, like conifer forest, mixed forest, deciduous forest and open land. These are situated on a range of soil types in a terrain with little altitudinal differences. Lakes in different types of landscape were selected. They were of almost uniform size, mostly ranging from 100-300 m in diameter and without inflow and outflow. Deeper lakes in proportion to the lake size were preferred, to avoid lakes with a high pollen redeposition. In order to have an effective fieldwork and to get the broadest possible data spectrum for modeling, the relevant pollen source area of pollen (Sugita, 1994) was estimated, based on the map CORINE. The calculation shows that the pollen source area is approximately 5-6 km. However, we also sampled lakes which are situated closer together, especially when the landscape structure was very heterogenic at the small scale. From the surface samples of 50 lakes, the pollen percentages of different taxa will be compared with the information from the forest inventory data for different distances around the lakes to evaluate theoretical considerations of pollen source area. These data are available at the data base Datenspeicher Wald, which contains information about cover, age and biomass for the different tree species. This information was collected during the time of the German Democratic Republic (DDR) and is in the most continued. Concurrently, 15 of the short cores are selected for dating by 210Pb. PAR will be calculated based on the sedimentation rates obtained for these cores, so that PAR can be compared to tree biomass for different time slices over the past 50 years.
Epiphyte stellen eine wichtige Komponente tropischer Wälder dar, und es wird angenommen, dass diese mehr als andere Lebensformen unter Klimaveränderungen leiden werden. Da Epiphyten viele Prozesse tropischer Wälder beeinflussen, könnte sich dies seinerseits negativ auf das ganze Ökosystem auswirken. Publizierte Langzeitstudien, die sich dieser Hypothese widmen und die Dynamik und Zusammensetzung epiphytischer Gefäßpflanzen in situ dokumentieren, gab es bis vor kurzem nicht. Deswegen wurden im Jahr 1997 in Zentralpanama verschiedene plots eingerichtet, die 1) auf Populations- und Gemeinschaftsebene durch wiederholte Zensus die Langzeitdynamik im natürlichen Lebensraum direkt dokumentieren und 2) dadurch die Grundlagen für experimentelle Analysen schaffen. Die bisherigen, teilweise bereits publizierten Ergebnisse belegen eine überraschende Dynamik, zeigen aber auch, dass als zeitlicher Horizont für aussagekräftige Ergebnisse sicher mehrere Jahrzehnte avisiert werden müssen.
Unwetter richten in der Schweiz jährlich Schäden von rund 360 Millionen an (Mittel der Jahre 1972 bis 2007, teuerungsbereinigt). Diese Schäden werden von der WSL, im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt BAFU, seit 1972 aufgrund von Zeitungsmeldungen systematisch erfasst und analysiert. Berücksichtigt werden Schäden durch auf natürliche Weise ausgelöste Hochwasser, Murgänge, Rutschungen und (seit 2002) Felsbewegungen. Die vorgeherrschten Witterungsbedingungen werden, wenn möglich, als Ursache ebenfalls aufgenommen. Die Datenbank wird in Bezug auf Ort, Ausmass und Ursache, aber auch im Hinblick auf die zeitliche und räumliche Verteilung der Unwetterereignisse ausgewertet und analysiert. Die Ergebnisse werden jährlich in der Zeitschrift Wasser Energie Luft publiziert. Die Schadensdaten werden öffentlichen Institutionen auf Anfrage zur Verfügung gestellt und dienen somit als breite Informationsbasis für die Gefahrenbeurteilung.
Die Ess-Kastanie ist Baum des Jahres 2018. Bei der Ausrufung am 26. Oktober im Berliner Zoo durch die Baum des Jahres Stiftung, pflanzte Dr. Silvius Wodarz gemeinsam mit der frischgebackenen Deutschen Baumkönigin 2018 Anne Köhler den Jahresbaum. Schirmherr Minister Peter Hauk (MdL) freut sich auf ein wegweisendes Jahr für die Ess-Kastanie. Das Kuratorium Baum des Jahres schlug den Jahresbaum vor. Die Ess-Kastanie ist in Deutschland nicht heimisch, gedeiht jedoch auf warmen Standorten. Häufig findet man sie als Park- und Gartengewächs. Obwohl der Name es zunächst nahelegt, haben Ess- und Rosskastanie wenig gemein: Während die Ess-Kastanie eng mit Buchen und Eichen verwandt ist, gehört die Rosskastanie zu den Seifenbaumgewächsen. Die fälschlich vermutete Verwandtschaft begründet sich wohl darin, dass beide Arten im Herbst zunächst von stacheligen Kugeln umhüllte, mahagonibraune Früchte hervorbringen. Die Ess-Kastanie ist seit 1989 der dreißigste Jahresbaum.
Sicher sind Sie in der Presse schon einmal über den Baum des Jahres, den Vogel des Jahres oder die Blume des Jahres gestolpert. Im Jahr 1971 hat der damalige Bund für Vogelschutz, der inzwischen Naturschutzbund (NABU) heißt, zum ersten Mal den Vogel des Jahres gekürt: den Wanderfalken. Ab 1980 kam die Blume des Jahres dazu, und inzwischen gibt es über 20 Tiere, Pflanzen und Lebensräume, die von verschiedenen Naturschutzverbänden in den Mittelpunkt eines Jahres gestellt werden. Warum macht man das überhaupt? Mit der Wahl der Pflanzen, Tiere und Lebensräume des Jahres wird auf die Gefährdung von Natur und Umwelt aufmerksam gemacht und darüber informiert, warum es lohnenswert ist, Artenvielfalt und Lebensräume zu erhalten. Meist haben die gewählten Arten und Lebensräume eine besondere ökologische Bedeutung oder sind in ihrer Existenz bedroht. Sie sollen einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.
Die Fichte (Picea abies) ist der Baum des Jahres 2017. Sie wird auch Gemeine oder Europäische Fichte genannt. Regional, vor allem in Süddeutschland und in den Alpenländern, trägt sie auch den botanisch nicht ganz korrekten Namen Rottanne. Sie ist die einzige in Deutschland natürlich vorkommende Fichtenart.
Baum des Jahres 2016 ist die Winter-Linde (Tilia cordata). Dies gab Dr. Silvius Wodarz, Präsident der Baum des Jahres Stiftung, in Berlin bekannt. Die Stiftung Baum des Jahres würdigt damit die Linde als Baum mit den vielfältigsten Verwendungsmöglichkeiten, der höchsten Wertschätzung und der größten Bedeutung in der der Mythologie.
Der Feldahorn (Acer campestre) ist der Baum des Jahres 2015. ER ist der kleine Bruder der anderen Ahornarten wie Berg- Ahorn und Spitz-Ahornund ist auch unter dem Namen Maßholder bekannt. Am 16. Oktober 2014 wurde er im Berliner Zoo zum 27. Baum des Jahres ausgerufen.
CO2 Bindung durch Aufforstung, 6000 Tonnen CO2 in 30 Jahren - Überführung von einer Brachfläche in einen ungleichaltrigen, stabilen Niederwald - Einleitung und Etablierung partizipativer Prozesse vor Ort - Nutzung von lokalem Wissen - Gleichzeitige natürliche Verjüngung von lokal vorhandenen Bäumen und - Deckung lokaler Bedürfnisse - Steigerung der Biodiversität - Wasser- und Bodenschutz.
Das übergeordnete Ziel des Projektes besteht darin, für die forstliche Praxis Empfehlungen zur Behandlung von Fichtenjungbeständen auf Standorten abzuleiten, bei denen schon heute mit Trockenstress zu rechnen ist. In einem Versuch hat sich gezeigt, dass sich Durchforstungen einige Jahre positiv auf den Wasserhaushalt der verbliebenen Bäume auswirken. Es ist jedoch völlig unklar, wie lange dieser Effekt anhalten wird und wie die in Folge der Durchforstung an eine gute Wasserversorgung akklimatisierten Bäume auf länger anhaltende Trockenperioden reagieren werden. Die Ergebnisse des Projekts sind angesichts des Flächenumfangs junger Fichtenbestände in Deutschland auf der einen und der Bedeutung dieser Baumart für die Nadelholzversorgung auf der anderen Seite für die forstliche Praxis von unmittelbarem Nutzen. Aus den Befunden lassen sich waldbauliche Schlussfolgerungen ableiten, die sowohl für die Bewirtschaftung der Fichte in großen Forstbetrieben, als auch für die Beratung im Privatwald unmittelbar zu Anwendung kommen werden. Mit Mitteln der Bayerischen Forstverwaltung wurde ein Versuch angelegt mit dem die Wirkung unterschiedlicher Durchforstungsintensitäten untersucht werden sollte. Die bestehende Versuchsanlage soll genutzt werden um der oben genannten Fragestellung nachzugehen. Dazu sollen unter anderem Messungen des Transpirationsverhaltens der Bäume und Bestände, der Bodenfeuchtigkeit, des Baumwachstums, der produzierten Nadelmasse und der Feinwurzelbiomasse durchgeführt werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 46 |
| Europa | 1 |
| Land | 12 |
| Weitere | 40 |
| Wissenschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 34 |
| Förderprogramm | 9 |
| Text | 45 |
| Umweltprüfung | 3 |
| unbekannt | 4 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 50 |
| Offen | 44 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 93 |
| Englisch | 4 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 1 |
| Datei | 34 |
| Dokument | 11 |
| Keine | 41 |
| Webseite | 47 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 49 |
| Lebewesen und Lebensräume | 95 |
| Luft | 38 |
| Mensch und Umwelt | 95 |
| Wasser | 30 |
| Weitere | 53 |