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Grünes Hamburg in 3D

Der Datensatz „Grünes Hamburg in 3D“ ergänzt das „3D-Straßenbaumkataster Hamburg“ um eine anschauliche Darstellung der höheren städtischen Vegetation. Er zeigt Bäume und anderes Hochgrün ab einer Höhe von etwa 3 Metern. Im Unterschied zum 3D-Straßenbaumkataster liegen hier keine exakten Standortdaten einzelner Bäume vor. Die Informationen wurden stattdessen aus einer klassifizierten Laserscan-Punktwolke abgeleitet, die im April 2022 durch eine Befliegung aufgenommen wurde. Straßenbäume aus dem offiziellen Baumkataster werden in diesem Datensatz nicht angezeigt. Die Vegetation wird mit standardisierten Baumformen dargestellt. Höhe und Position der Bäume werden rechnerisch bestimmt und können daher von der tatsächlichen Situation vor Ort abweichen. Der Datensatz dient ausschließlich der anschaulichen Visualisierung des städtischen Grüns. Er ist nicht für fachliche Analysen geeignet – etwa zur Berechnung von Schattenwurf, zur Bestimmung von Baumzahlen, Kronenflächen, Volumina oder für Monitoring-Zwecke.

Baummodelle als Werkzeuge der praktischen Waldbewirtschaftung

Traditionell basieren europaeische Prognosemodelle fuer die Abschaetzung der Waldentwicklung bzw. Sicherung einer nachhaltigen Holznutzung auf Ertragstafeln, die das Wachstum gleichaltriger Reinbestaende ueber Mittelwerte (Mitteldurchmesser, Mittelhoehe) und flaechenbezogene Summen (Volumen bzw. Baumzahl je Hektar) beschreiben. Einem anderen Ansatz folgt die Idee der Baummodelle, die im Gegensatz zur Ertragstafel nicht die mittlere Bestandesentwicklung verfolgt, sondern das Wachstum jedes einzelnen Baumes im Bestand. Der Vorteil dieses Ansatzes ist, dass auf einer wesentlich detaillierten Aufloesungsebene agiert wird und damit jede beliebige waldbauliche Behandlung, Baumarten- und Alterskombination beschrieben werden kann. Ziel des Forschungsvorhabens ist es Baummodelle als alternative Prognoseinstrumente zur Sicherung einer nachhaltigen Waldwirtschaft weiter auszubauen. Zu diesem Zweck sollen bestehende methodische Luecken geloest werden um daran anschliessend die Vorteile der Anwendung von Baummodellen am Beispiel bestimmter, von den beteiligten Forstbetrieben formulierten Fragestellungen, demonstrieren zu koennen.

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