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Forschungsinitiative Zukunft Bau - Forschungscluster 'Nachhaltiges Bauen/Bauqualität', Optimierung des Nachhaltigkeitsansatzes nach BNB bezüglich der Klimaschutzziele der Bundesregierung

Die Bundesregierung macht seit vielen Jahren Nachhaltigkeit zu einem Grundprinzip ihrer Politik und möchte im Bereich des nachhaltigen Bauens eine Vorbildrolle einnehmen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie das BNB weiterentwickelt werden kann, um die von der Bundesregierung beschlossenen Klimaschutzziele stärker zu adressieren. In diesem Forschungsvorhaben sollen neue Aspekte und Schwerpunkte im Rahmen der Nachhaltigkeitsbewertung im Bauwesen identifiziert, bewertet und hinsichtlich der Berücksichtigung in der Bewertungssystematik des BNB betrachtet werden. Ausgangslage: Maßnahmen des Klimaschutzes im Bauwesen orientieren in der Regel auf die Emissionsreduzierung klimaschädlicher Gase, die zum einen durch die Herstellung von Bauprodukten und zum anderen durch die Energieerzeugung für die Konditionierung der Gebäude entstehen. Diese Emissionen werden im BNB mit Hilfe einer Ökobilanz ermittelt und durch Flächenbezug vergleichbar gemacht und bewertet. Damit werden optimierende Maßnahmen durch die Wahl der Bauweise, der Bauprodukte, des Energieeffizienz- und Komfortniveaus in der Bewertung berücksichtigt. Darüber hinaus gibt es ungenutzte Potenziale wie z. B. die Reduzierung des absoluten Flächenverbrauchs und des Kühlbedarfs durch Dach- und Fassadenbegrünung sowie die Einbeziehung der technischen Ausstattung des Nutzers und der Nutzung von Ökostrom in eine Gesamtbetrachtung. Neben der Erweiterung des Betrachtungshorizonts soll auch die Effektivität von Planungsentscheidungen für einen erhöhten Klimaschutz verbessert werden. Dazu bedarf es mehr Transparenz bei der Darstellung der Wirkungszusammenhänge und der Auswirkungen von Bauherren-Entscheidungen vor allem in frühen Planungsphasen. Ziel: Die BNB-Anforderungen zur Erreichung eines höheren Klimaschutz-Standards sollen wirkungsbezogen geschärft und erweitert werden. Zusätzlich zur Ökobilanzierung des Gebäudes sollen Anforderungen zu den Themen 'Suffizienz', 'Ressourcenschonung', 'Recycling', 'Innovationen' und weiteren Aspekten ergänzt werden. Die Auswirkungen von Planungslösungen auf den Klimaschutz sollen transparenter gemacht werden. Die Bauherren und Planer müssen die Klimaauswirkungen ihrer Vorschläge und Entscheidungen erkennen und steuern können.

NUR: Implementierung des Ökosystemleistungs-Konzepts in die Planung Grüner Infrastruktur zur Stärkung der Resilienz der Metropole Ruhr und chinesischer Megacities, Teilprojekt 2: Wirkungsforschung von Ökosystemleistungen

NUR: Implementierung des Ökosystemleistungs-Konzepts in die Planung Grüner Infrastruktur zur Stärkung der Resilienz der Metropole Ruhr und chinesischer Megacities, Teilprojekt 1: Koordination

Gemeinsame Plattform zum klimakonformen Handeln auf Gemeinde- und Landkreisebene in Mittelgebirgsregionen - Erweitern, Vertiefen, Übertragen, Teilprojekt 4: Grüne Infrastruktur auf kommunaler Ebene

Entwicklung eines ökoeffizienten Combi-Substrats aus einheimischen pflanzlichen und tierischen Fasern für Erwerbs- und Hobby-Gartenbau, IBÖM09: EcoFa2 - Entwicklung eines ökoeffizienten Combi-Substrats aus einheimischen pflanzlichen und tierischen Fasern für Erwerbs- und Hobby-Gartenbau

Florierende Altstädte: Dach- und Fassadenbegrünung an historischen Gebäuden und Bauwerken - Grundlagen zur Machbarkeit, Umsetzung und Pflege

Zielsetzung: Im Sommer heizen sich Altstädte besonders auf, denn es fehlen kühlende Grünstrukturen und Frischluftschneisen, was für die Einwohnenden zu einer gesundheitlichen Belastung führen kann. Zudem führt der hohe Versiegelungsgrad bei einem Starkregenereignis zu einer hohen Abflussmenge, wodurch Kanalisationen an ihre Kapazitätsgrenze stoßen und die Überflutungsgefahr steigt. Dabei sind insbesondere die historisch wertvollen Gebäude vor Beschädigungen zu schützen und zum Teil auch als Kulturdenkmal zu erhalten. Mit Blick auf die spürbaren Folgen des Klimawandels ist es wichtig, Altstädte klimagerecht und zukunftssicher anzupassen, die Lebensqualität im Zentrum der Stadt zu erhalten und eine zeitgemäße Nutzung zu ermöglichen. Die modernen Anforderungen an die Umgestaltung von Altstädten können jedoch zu Konflikten mit den Interessen des Denkmalschutzes führen, historische Gebäude möglichst in ihrer originalen Form zu bewahren. Naturbasierte Lösungen, wie die Gebäudebegrünung, gelten als wirkungsvolle Maßnahmen zur Klimaanpassung. Der große Vorteil von Dach- und Fassadenbegrünung liegt im geringen Freiflächenbedarf, wodurch auch dicht bebaute Gebiete begrünt werden können. Die Dach- und Fassadenbegrünung gewinnen bundesweit an Bedeutung, denn sie bilden einen Mehrfachnutzen für die Stadt. Als einschränkender Faktor für mehr Begrünung an bestehenden Gebäuden wird bislang der Denkmalschutz betrachtet sowie Vorbehalte und Unsicherheiten, alte Gebäude und Bauwerke zu begrünen. Darunter zählt beispielsweise die schädigende Wirkung der Begrünung auf die Bausubstanz sowie Unsicherheit bei der Pflege und Wartung bereits bestehender Gebäudebegrünungen. Dabei können die häufig zentral gelegenen historischen Gebäude als kühle Rückzugsorte in den Städten ausgebildet werden und durch eine Begrünung als wichtige urbane Trittsteinbiotope dienen. Während für den Umgang mit erneuerbaren Energien im Denkmalbestand bereits Praxishinweise erarbeitet wurden, existiert bislang kein Leitfaden für die Denkmalpflege zum fachgerechten Umgang mit Dach- und Fassadenbegrünungen. Jeder Fall wird individuell behandelt und ohne Entscheidungshilfe bewertet. Diese Wissenslücke gilt es zu schließen und darüber hinaus Schulungen für den Denkmalschutzbereich anzubieten, um über die Möglichkeiten und Chancen von Gebäudebegrünung zu informieren.

SMART URBAN AREAS, SMART URBAN AREAS (SUA)

SMART URBAN AREAS

DAS: Bauwerks- und Grundstücksbegrünungen - Instrumente und Strategien zur Umsetzung und Aktivierung in der kommunalen Klimafolgenanpassung, Instrumente und Strategien zur Umsetzung und Aktivierung in der kommunalen Klimafolgenanpassung

Grüne Stadt der Zukunft

Die Website „Grüne Stadt der Zukunft“ ist ein praxisorientiertes Instrument zur Förderung der natürlichen Klimaanpassung in Städten. Ziel ist es, Maßnahmen zur Klimaanpassung dauerhaft in Planung und Verwaltung zu verankern und so widerstandsfähige, lebenswerte urbane Räume zu schaffen. Als zentrale Informations- und Transferplattform bündelt die Website wissenschaftliche Erkenntnisse, Erfahrungen aus Reallaboren und bewährte Praxisbeispiele. Die Inhalte wurden aus Forschungsergebnissen in enger Abstimmung mit den Zielgruppen entwickelt und in Steckbriefen, Checklisten, Leitfäden und weiteren Materialien praxisnah aufbereitet. Im Mittelpunkt steht die Anwendung naturbasierter Lösungen – wie Begrünung, Regenwassermanagement und klimaorientierte Freiraumgestaltung. Die Website zeigt Wege auf, wie Grünflächen, Dach- und Fassadenbegrünungen oder entsiegelte Flächen systematisch in die Stadtplanung integriert werden können. Sie liefert zudem Anregungen, wie Klimaanpassung in Planungsinstrumente wie Bebauungspläne, Wettbewerbe oder Konzepte der Stadtentwicklung einfließen kann. Damit bietet die Plattform ein leicht zugängliches, wissenschaftlich fundiertes Werkzeug, um urbane Wärmeinseln zu reduzieren, Regenwasser zu speichern und die Lebensqualität in wachsenden Städten zu erhöhen – ein zentraler Beitrag zur natürlichen Klimaanpassung und resilienten Stadtentwicklung. Zielgruppe Die Website richtet sich an Landschaftsarchitekt*innen, Planer*innen, Architekt*innen und politische Entscheidungsträger*innen, die sich in ihrem Berufsalltag mit urbaner Klimaanpassung und der Planung grüner klimaresilienter Stadtquartiere beschäftigen. Wissenschaftlicher Hintergrund Das Verbundprojekt „Grüne Stadt der Zukunft – klimaresiliente Quartiere in einer wachsenden Stadt“ (2018–2024) wurde im Rahmen der BMBF-Initiative „Zukunftsstadt“ gefördert. In Reallaboren in München wurden Klimafolgen, soziale Wahrnehmungen und planerische Handlungsspielräume untersucht. Eine Arbeitsgruppe der Ludwig-Maximilians-Universität München analysierte durch Befragungen und Messkampagnen die subjektive und objektive Hitzebelastung in unterschiedlichen Quartieren. Parallel führte die Technische Universität München in Kooperation mit der Landeshauptstadt München modellbasierte Klimasimulationen zu Vegetationswirkung, Durchlüftung und Lebenszyklusanalysen durch und prüfte, wie Klimaanpassung in formelle und informelle Planungsinstrumente integriert werden kann. Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung ergänzte die Arbeiten um sozioökonomische Analysen, entwickelte Zukunftsbilder für Quartiere und identifizierte Hemmnisse für Begrünungsmaßnahmen. In der zweiten Projektphase (2021–2024) wurden die Erkenntnisse in praxisorientierte Materialien wie Leitfäden, Checklisten und Steckbriefe überführt. Damit verbindet das Projekt inter- und transdisziplinäre Forschung mit praktischen Anwendungen.

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