Das Projekt "Avian Bipedal Locomotion" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Jena, Institut für Technische und Angewandte Informatik, Lehrstuhl Angewandte Informatik durchgeführt. Bipedal locomotion is crucial for the survival of most bird species. Birds thus represent a natural testbed for theories on locomotor adaptations and specializations. Aspects of the proximal limb and its complex coupling to the rigid trunk in particular have been largely ignored by research to date. Tedious data processing and the necessarily elaborate setups have only permitted a few exemplary studies. By combining the available digital biplanar high speed x-ray technology with advanced algorithms for (semi-)automatic data tracking, comparative studies in morphology, kinematics, kinetics and modeling, we intend to investigate general principles of bipedal locomotion and adaptations of the avian locomotor system. We will focus on three levels: individual motor variance, species-specific morphology and global strategies for general movement goals such as speed or stability. It will be necessary to develop a new tool for data processing in order to handle the enormous amount of data produced and meet the extreme demands that will be placed on 3D x-ray-based inverse dynamics. As a result, this project will integrate pioneering computer vision techniques for automatic feature point tracking and the reconstruction of 3D motion. We intend to investigate whether the variability of the kinematics of locomotion while walking and running on a belt translates into corresponding variation at the level of the centre of mass. We will then explore how differences in geometry and morphology between 12 carefully selected species are expressed in local and global (COM) kinematics and kinetics. We hope to be able to expand our understanding of stability on the level of the leg, the trunk and the centre of mass in birds as bipedal animals, and finally to contribute to a new insight into avian evolution.
Das Projekt "WindEnergy Studie 2006 - Markteinschätzung der Windenergiebranche bis zum Jahr 2014" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von DEWI GmbH, Deutsches Windenergie-Institut durchgeführt. Die Industrie schätzt die Entwicklung des internationalen Windenergiemarktes in den kommenden Jahren als sehr positiv ein - das ist das wichtigste Ergebnis der WindEnergy-Studie 2006, die die Hamburg Messe und Congress GmbH im Vorfeld der WindEnergy 2006 - International Trade Fair in Auftrag gegeben hat. So wird für das Jahr 2010 weltweit mit 132.000 MW (derzeit: 59.000 MW) installierter Leistung gerechnet. Ergänzt werden diese Zahlen durch ein Szenario des deutschen Windmarktes bis zum Jahr 2030. Dazu wurden vom beauftragten Deutschen Windenergie-Institut im Dezember 2005 in der Windenergie international tätige Firmen zu deren mittelfristiger Markteinschätzung befragt und deren Antworten ausgewertet. Das Umfrageergebnis signalisiert eine positivere langfristige Einschätzung als vor zwei Jahren. Die in der WindEnergy-Studie 2004 veröffentlichte Wachstumsprognose bis 2010 kann um bis zu 12 Prozent nach oben korrigiert werden. Auf diesen Zahlen aufbauend ergäbe sich bis zum Jahr 2014 eine weltweite Installation von rund 210.000 MW.
Das Projekt "Teilvorhaben: Demonstration des Konzeptes" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von EAM Netz GmbH durchgeführt. Das Projekt ASTEREX verfolgt das Ziel, sowohl eine Prozessoptimierung durchzuführen als auch CO2-arme Wärmebereitstellungstechnologien einzusetzen. Bei der erforderlichen Entspannung von Erdgas soll der ineffiziente Prozess des energievernichtenden Drosselns auf eine Entspannung unter Verwendung von Expansionsturbinen umgestellt werden. Bisher wird die über die Verdichteranlagen eingebrachte Druckenergie in den Verteilstationen, welche den Druck an anderer Stelle wieder abbauen müssen, nicht genutzt. Nach dem heutigen Stand der Technik wird der Gasdruck in Gas-Druckregel- und Messanlage (GDRMA) über ein Gas-Druckregelgerät reduziert (Drosselung). Aufgrund der durch den Druckabbau induzierten Abkühlung muss das Gas vorgewärmt werden. Die Wärmebereitstellung erfolgt typischerweise über Gas-Niedertemperaturkessel. In Deutschland verursacht dieser Prozess in allen GDRMA einen geschätzten Wärmebedarf von ca. 1,5 TWh/a. Die Umstellung des Prozesses von Drosselung auf Entspannung mit einer Expansionsturbine benötigt zusätzliche Wärmeenergie, damit die mit der Entspannung einhergehende zusätzliche Abkühlung des Gases den Betrieb der Stationen nicht beeinflusst. Bei Ausnutzung des Druckgefälles kann durch den Einsatz von Expansionsturbinen nahezu 1 zu 1 Niedertemperaturwärme in elektrische Energie umgewandelt werden. Die Expansionsturbinen könnten hier auf die Grundlastvolumenströme in den Anlagen dimensioniert werden. Mit der generierten elektrischen Energie wiederum soll bspw. eine Luft- Wärmepumpe angetrieben werden, um damit nicht nur den durch die Expansionsturbine anfallenden Zusatzbedarf, sondern den gesamten Wärmebedarf der Station rein regenerativ zu decken. Überschüssiger Strom könnte auch zur Bedarfsdeckung in der Station selbst genutzt oder ins Netz eingespeist werden. Grundsätzlich ist es so möglich, diese Stationen als bisherige starke CO2-Emittenten auf einen vollständig dekarbonisierten Betrieb umzurüsten.
Das Projekt "Teilvorhaben: Theoretische Untersuchungen und Anlagenmonitoring" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Kassel, Institut für Thermische Energietechnik, Fachgebiet Solar- und Anlagentechnik durchgeführt. Das Projekt ASTEREX verfolgt das Ziel, sowohl eine Prozessoptimierung durchzuführen als auch CO2-arme Wärmebereitstellungstechnologien einzusetzen. Bei der erforderlichen Entspannung von Erdgas soll der ineffiziente Prozess des energievernichtenden Drosselns auf eine Entspannung unter Verwendung von Expansionsturbinen umgestellt werden. Bisher wird die über die Verdichteranlagen eingebrachte Druckenergie in den Verteilstationen, welche den Druck an anderer Stelle wieder abbauen müssen, nicht genutzt. Nach dem heutigen Stand der Technik wird der Gasdruck in Gas-Druckregel- und Messanlage (GDRMA) über ein Gas-Druckregelgerät reduziert (Drosselung). Aufgrund der durch den Druckabbau induzierten Abkühlung muss das Gas vorgewärmt werden. Die Wärmebereitstellung erfolgt typischerweise über Gas-Niedertemperaturkessel. In Deutschland verursacht dieser Prozess in allen GDRMA einen geschätzten Wärmebedarf von ca. 1,5 TWh/a. Die Umstellung des Prozesses von Drosselung auf Entspannung mit einer Expansionsturbine benötigt zusätzliche Wärmeenergie, damit die mit der Entspannung einhergehende zusätzliche Abkühlung des Gases den Betrieb der Stationen nicht beeinflusst. Bei Ausnutzung des Druckgefälles kann durch den Einsatz von Expansionsturbinen nahezu 1 zu 1 Niedertemperaturwärme in elektrische Energie umgewandelt werden. Die Expansionsturbinen könnten hier auf die Grundlastvolumenströme in den Anlagen dimensioniert werden. Mit der generierten elektrischen Energie wiederum soll bspw. eine Luft- Wärmepumpe angetrieben werden, um damit nicht nur den durch die Expansionsturbine anfallenden Zusatzbedarf, sondern den gesamten Wärmebedarf der Station rein regenerativ zu decken. Überschüssiger Strom könnte auch zur Bedarfsdeckung in der Station selbst genutzt oder ins Netz eingespeist werden. Grundsätzlich ist es so möglich, diese Stationen als bisherige starke CO2-Emittenten auf einen vollständig dekarbonisierten Betrieb umzurüsten.
Das Projekt "Teilvorhaben: Regenerative Beheizung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Enertracting GmbH durchgeführt. Das Projekt ASTEREX verfolgt das Ziel, sowohl eine Prozessoptimierung durchzuführen als auch CO2-arme Wärmebereitstellungstechnologien einzusetzen. Bei der erforderlichen Entspannung von Erdgas soll der ineffiziente Prozess des energievernichtenden Drosselns auf eine Entspannung unter Verwendung von Expansionsturbinen umgestellt werden. Bisher wird die über die Verdichteranlagen eingebrachte Druckenergie in den Verteilstationen, welche den Druck an anderer Stelle wieder abbauen müssen, nicht genutzt. Nach dem heutigen Stand der Technik wird der Gasdruck in Gas-Druckregel- und Messanlage (GDRMA) über ein Gas-Druckregelgerät reduziert (Drosselung). Aufgrund der durch den Druckabbau induzierten Abkühlung muss das Gas vorgewärmt werden. Die Wärmebereitstellung erfolgt typischerweise über Gas-Niedertemperaturkessel. In Deutschland verursacht dieser Prozess in allen GDRMA einen geschätzten Wärmebedarf von ca. 1,5 TWh/a. Die Umstellung des Prozesses von Drosselung auf Entspannung mit einer Expansionsturbine benötigt zusätzliche Wärmeenergie, damit die mit der Entspannung einhergehende zusätzliche Abkühlung des Gases den Betrieb der Stationen nicht beeinflusst. Bei Ausnutzung des Druckgefälles kann durch den Einsatz von Expansionsturbinen nahezu 1 zu 1 Niedertemperaturwärme in elektrische Energie umgewandelt werden. Die Expansionsturbinen könnten hier auf die Grundlastvolumenströme in den Anlagen dimensioniert werden. Mit der generierten elektrischen Energie wiederum soll bspw. eine Luft- Wärmepumpe angetrieben werden, um damit nicht nur den durch die Expansionsturbine anfallenden Zusatzbedarf, sondern den gesamten Wärmebedarf der Station rein regenerativ zu decken. Überschüssiger Strom könnte auch zur Bedarfsdeckung in der Station selbst genutzt oder ins Netz eingespeist werden. Grundsätzlich ist es so möglich, diese Stationen als bisherige starke CO2-Emittenten auf einen vollständig dekarbonisierten Betrieb umzurüsten.
Das Projekt "Potenzialanalyse zum Aufbau von Wärmenetzen unter Auswertung siedlungsstruktureller Merkmale" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Technische Thermodynamik, Abteilung Systemanalyse und Technikbewertung durchgeführt. Zur Erreichung der CO2-Minderungsziele der Bundesregie-rung muss der Anteil der Fern- und Nahwärme im deut-schen Wärmemarkt deutlich gesteigert werden. Um das Potenzial zum Aufbau von leitungsgebundenen Wärmever-sorgungen in Deutschland zu bewerten, ist eine Analyse der siedlungsstrukturellen Gegebenheiten und des daraus re-sultierenden Entwicklungspotenzials erforderlich. Mit der vorliegenden Untersuchung konnte nachgewiesen werden, dass eine automatisierte Erfassung des Wärmenetzpotenzi-als unter Nutzung von Verfahren der Digitalen Bildanalyse und Geographischer Informationssysteme über eine Kom-bination von Top-down und Bottom-up Ansatz für das ge-samte Gebiet der BRD auf Quartiersebene möglich ist. Durch eine Weiterführung der entwickelten Methodik zur Erfassung der Wärmenetzpotenziale und den Einsatz weite-rer fernerkundlicher Datenquellen scheint perspektivisch die flächendeckende Erstellung örtlicher Energiekonzepte auf einer einheitlichen Basis möglich.
Das Projekt "UFO - Urban Future Mobility: Forschung zur Gestaltung der Lebensqualität in Stadtquartieren im Kontext von Mobilität, Stadtstruktur und Energiewende - FuMob - Future Mobility: Öffentliche Kommunikation und Information bei der strukturellen Planung und Umsetzung neuer Mobilitätskonzepte und Verkehrsplattformen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von RWTH Aachen University, Informatik 5 Informationssysteme und Datenbanken durchgeführt. Der voranschreitende Prozess der Urbanisierung geht mit einem stetig wachsenden Verkehrsaufkommen in Städten einher, das eine beachtliche Zunahme an Klima- und Gesundheitsbelastungen durch Feinstaub zur Folge hat. Daher bedarf es innovativer Mobilitätskonzepte wie Elektromobilität, 'Park and Ride' oder Mitfahrgelegenheiten, die sich zugleich an den Bedürfnissen der urbanen Bewohner orientieren. Denn Projekte wie Stuttgart 21 zeigen mit Nachdruck, dass eine vornehmlich technikzentrierte Planung solcher infrastrukturellen Mobilitätskonzepte ohne eine konsequente Berücksichtigung von Bedarfen und ohne eine sensible Informations- und Kommunikationsstrategie mit Bürgern und Anwohnern nicht umsetzbar ist. Das interdisziplinäre Projekt Future Mobility (FuMob) befasst sich daher mit Fragen nach den Bedarfen, Potenzialen und Grenzen öffentlicher Kommunikation und Information bei der strukturellen Planung und Umsetzung neuer Mobilitätskonzepte. Am Beispiel der Aachener Campusbahn wird eine multifaktorielle Informations- und Kommunikationsstrategie erarbeitet, die soziale, individuelle, kommunikative und kognitive Bedarfe von Bürgern in urbanen Räumen ebenso berücksichtigt wie technische und stadtplanerische Aspekte der Machbarkeit. Hierzu werden zum einen aus der Perspektive der Stadtbauplanung und aus Sicht der Informations- und Kommunikationstechnik zukünftige urbane Mobilitätsbedarfe und -formen analysiert sowie nachhaltige Mobilitätsketten und Infrastrukturszenarien entwickelt, die mittels moderner Informations- und Kommunikationstechnologien intermodale Lösungsansätze für Mobilitätsprobleme zukünftiger Städte bieten. Zum anderen gilt es, die individuellen Mobilitätsanforderungen von Stadtbewohnern unter besonderer Berücksichtigung genderspezifischer Mobilitätsbedarfe über die Lebensspanne zu identifizieren und die Wahrnehmung von Prozessen der Meinungs- und Entscheidungsbildung zu Infrastrukturprojekten aus Sicht der Bevölkerung zu untersuchen. Aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive wird schließlich mithilfe computergestützter Auswertungsmethoden eine Diskurs- und Argumentationsanalyse zur Wahrnehmung und Bewertung von Infrastrukturbauprojekten vorgenommen. Dabei werden relevante Medien (digitale und Massenmedien) als Ort der Information und politischen Meinungsbildung, Zeitpunkte und Inhalte für Informations- und Kommunikationskonzepte identifiziert.
Das Projekt "Teilprojekt 1" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von c-LEcta GmbH durchgeführt. Hauptziel des Gesamtvorhabens ist die Entwicklung eines wirtschaftlichen Verfahrens für die Synthese komplexer sialylierter Humane-Milch-Oligosaccharide (HMO) zum Einsatz als Lebensmittel. Am Beispiel von Disialyllacto-N-Tetraose (DSLNT) soll ein neuartiges zellfreies Enzymsystem zur Synthese von Sialinsäure-Verbindungen erforscht werden. Dieses wird innerhalb des Projektes zu einem skalierbaren Verfahren entwickelt, welches zukünftig auch die wirtschaftlich effiziente Sialylierung weiterer komplexer Substanzen ermöglicht. Eine Isolation von HMO aus natürlichen Quellen ist aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit (vor allem aus Muttermilch, nur vereinzelt und in geringen Mengen in Kuhmilch) nicht möglich. Die biotechnologische Herstellung ist der einzige Weg, um spezifische HMO im industriellen Maßstab zu produzieren. c LEcta will mithilfe einer zellfreien, enzymbasierten Technologie und unter Ausnutzung evolutiver Optimierungsverfahren erstmals DSLNT als biologischen Wirkstoff für den Nahrungsmittelmarkt herstellen. Die nachhaltige, wirtschaftliche Umsetzung des Vorhabens steht dabei von Anfang an im Fokus. Ziel ist eine Enzymkaskade, die eine möglichst hohe Produktausbeute unter Anwendung möglichst geringer Enzym- und Rohstoffmengen ermöglicht. Eine der Hauptschwierigkeiten bei der Etablierung dieses Reaktionssystems liegt in der Deckung des hohen ATP-Bedarfs der DSLNT-Synthese. Daher wird durch die TUD ein effektives, innovatives ATP-Regenerationssystem entwickelt, das - im Gegensatz zu etablierten Systemen - bei hoher ATP-Recyclingrate keine negativen Auswirkungen auf die Produktausbeute durch die Freisetzung großer Phosphatmengen hat. Nur durch effiziente Kombination eines solchen Systems mit der intern entwickelten, zellfreien HMO-Synthese ist die wirtschaftliche Herstellung komplexer sialylierter HMO zukünftig möglich.
Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung und Bau einer Expansionsturbine und der dazugehörigen Regelstrecke" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von CeH4 technologies GmbH durchgeführt. Das Projekt ASTEREX verfolgt das Ziel, sowohl eine Prozessoptimierung durchzuführen als auch CO2-arme Wärmebereitstellungstechnologien einzusetzen. Bei der erforderlichen Entspannung von Erdgas soll der ineffiziente Prozess des energievernichtenden Drosselns auf eine Entspannung unter Verwendung von Expansionsturbinen umgestellt werden. Bisher wird die über die Verdichteranlagen eingebrachte Druckenergie in den Verteilstationen, welche den Druck an anderer Stelle wieder abbauen müssen, nicht genutzt. Nach dem heutigen Stand der Technik wird der Gasdruck in Gas-Druckregel- und Messanlage (GDRMA) über ein Gas-Druckregelgerät reduziert (Drosselung). Aufgrund der durch den Druckabbau induzierten Abkühlung muss das Gas vorgewärmt werden. Die Wärmebereitstellung erfolgt typischerweise über Gas-Niedertemperaturkessel. In Deutschland verursacht dieser Prozess in allen GDRMA einen geschätzten Wärmebedarf von ca. 1,5 TWh/a. Die Umstellung des Prozesses von Drosselung auf Entspannung mit einer Expansionsturbine benötigt zusätzliche Wärmeenergie, damit die mit der Entspannung einhergehende zusätzliche Abkühlung des Gases den Betrieb der Stationen nicht beeinflusst. Bei Ausnutzung des Druckgefälles kann durch den Einsatz von Expansionsturbinen nahezu 1 zu 1 Niedertemperaturwärme in elektrische Energie umgewandelt werden. Die Expansionsturbinen könnten hier auf die Grundlastvolumenströme in den Anlagen dimensioniert werden. Mit der generierten elektrischen Energie wiederum soll bspw. eine Luft- Wärmepumpe angetrieben werden, um damit nicht nur den durch die Expansionsturbine anfallenden Zusatzbedarf, sondern den gesamten Wärmebedarf der Station rein regenerativ zu decken. Überschüssiger Strom könnte auch zur Bedarfsdeckung in der Station selbst genutzt oder ins Netz eingespeist werden. Grundsätzlich ist es so möglich, diese Stationen als bisherige starke CO2-Emittenten auf einen vollständig dekarbonisierten Betrieb umzurüsten.
Das Projekt "Wissen, Probleme und Strategien der lokalen Bevölkerung über das Wassermanagement im Dorfe Vista Hermosa, San Antonio Sacatpequez, San Marcos Guatemala" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Ökologischen Landbau durchgeführt. Die Weltsüßwasserreserven sind deutlichen Grenzen unterworfen. Man schätzt die Menge des weltweit verfügbaren Süßwassers, das zur Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse herangezogen werden kann, auf zwischen 37.400 und 44.500 km3 Wasser jährlich. Als eine der unverzichtbaren Naturressourcen zum überleben der Menschheit hatte das Wasser seit jeher eine große wirtschaftliche und politische Bedeutung und wurde und wird dementsprechend zum Erreichen wirtschaftlicher und politischer Ziele eingesetzt. In Zeiten des neoliberalen Kapitalismus als vorherrschende Wirtschaftsideologie wird heftig darüber diskutiert, ob der Staat oder der Markt der bessere Verwalter der Wasserressourcen ist. Einige Autoren meinen hingegen, dass weder der Staat noch der Markt immer ein Garant für eine nachhaltige und produktive Nutzung von Naturressourcen sind. In der im entstehenden befindlichen Studie ist man der Meinung, dass es unbedingt notwendig ist, die Fähigkeit der lokalen Bevölkerung zur Selbstorganisation der Wasserversorgung zur Abdeckung ihrer Grundbedürfnisse und zum Organisieren und Managen von Kleinbewässerungssystemen verstärkt zu berücksichtigen. Die Feldforschungsarbeiten für die im Entstehen befindliche Arbeit über das lokale Wissen zur häuslichen Wasserversorgung und über Kleinbewässerungssysteme wurden im Dorf Vista Hermosa, San Antonio Sacatepéquez, San Marcos durchgeführt. Im Rahmen der Feldforschungsarbeiten benützte man verschiedene Methoden der empirischen Sozialforschung wie Free Lists, Ratings, Rankings, jahreszeitliche Kalender, teilnehmende Kartierung, Transekts, Zeitlinien, institutionelle Verbindungen, Venn Diagramme, teilnehmende und direkte Beobachtung und strukturlose, teilstrukturierte und strukturierte Interviews, um eine gute Kenntnis über des Funktionieren des Wasserversorgungssystems in diesem ostguatemaltekischen Dorf zu erhalten, ebenso wie über das lokale Wissen, das dieses System zum funktionieren bringt. (Das Projekt wird als Dissertation von Herrn DI Konrad Berghuber bearbeitet.)
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Deutsch | 117 |
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Keine | 81 |
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Boden | 89 |
Lebewesen & Lebensräume | 95 |
Luft | 67 |
Mensch & Umwelt | 132 |
Wasser | 52 |
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