Seit dem enormen Strukturwandel nach der Wiedervereinigung wird intensiv über die Sanierung, Rekultivierung und Gestaltung der sehr großräumigen Folgelandschaften nach dem Braunkohletagebaue in der Lausitz und im Mitteldeutschen Revier um Leipzig debattiert. Dabei wird für die als zerstört geltende Landschaft gezielt um ein neues, positives Image gerungen. Erholungs- und Tourismuskonzepte sowie Industriedenkmalpflege und Naturschutz bilden neben Konzepten zur land- und forstwirtschaftlichen Rekultivierung Schwerpunkte bei der Gestaltung der Bergbaufolgelandschaften. Im Mittelpunkt meiner Untersuchung werden Vorstellungen, Bilder, Werte, Normen und Symboliken stehen, die im planerisch-gestalterischen Diskurs vor allem auf konzeptioneller Ebene generiert werden. Diese kulturellen Prämissen, die in den Debatten meist nicht als solche thematisiert werden, sondern implizit vorhanden sind, sollen in der Arbeit reflektiert werden, denn sie erscheinen meist vermittelt über bestimmte Metaphern in hohem Maße handlungswirksam.
Der Kohleausstieg bis 2038 ist mit komplexen wasserwirtschaftlichen Herausforderungen in den Flusseinzugsgebieten von Spree, Schwarzer Elster und Lausitzer Neiße verbunden und wird durch die Auswirkungen des Klimawandels überlagert. Das begründet das Erfordernis aufeinander abgestimmter Lösungskonzepte sowie eine Bund-Länder-übergreifende Zusammenarbeit. Dazu bedarf es verlässlicher Planungsgrundlagen, die mögliche Entwicklungen und Trends (z. B. Klimawandel, Bergbausanierung) auch retrospektive Analysen verlässlich abzubilden vermögen. Veränderungen des wasserwirtschaftlichen Gesamtsystems Lausitz erfordern prognostische Planungen, die auf wasserwirtschaftlichen Modellen und hydrogeologischen Basisdaten fußen. Die Instrumente dafür müssen geeignet sein, Informationen, aggregierte Daten und sich ändernde Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Szenarien-abhängige Optionen müssen in geeigneter Weise aufbereitet sein, dass die zuständigen Fachbehörden und politischen Entscheidungsträger Vorzugsvarianten erkennen, bewerten und priorisieren können. Dies kann idealtypisch durch entscheidungsunterstützende Instrumente flankiert werden (Decision Support Tools), die transparent methodisch-einheitliche Kriterien nutzen. Basierend auf einem modularen Ansatz sollen nach Projektanschluss auch sozio-ökonomische und raumordnerische Konzepte in dieses Bewertungssystem integriert werden können. Ziel ist die Ausarbeitung und Fortschreibung von ganzheitlichen Flussgebietsbilanzen für mehrere Zeitabschnitte bis zum Jahre 2100. Das Vorhaben soll zur Weiterentwicklung eines länderübergreifenden wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzeptes beitragen, das Grundlage / Bestandteil des von der EU geforderten gebietsspezifischen Plans ist. Es soll in Eigenforschung und in enger Zusammenarbeit mit der TU Bergakademie Freiberg durchgeführt werden. Die für die Dauer von 34 Monaten vorgesehene befristete Beschäftigung eines Forschenden erfolgt zur eigenen wissenschaftlichen Qualifikation (Promotion).
Der geplante Braunkohleausstieg in der Lausitz bis 2038 wird die bereits aktuell drängenden Fragestellungen zur Bewältigung der wasserwirtschaftlichen Herausforderungen hinsichtlich Wasserdargebot und -güte verschärfen. Der zeitliche Druck für die erforderlichen komplexen Lösungen erhöht sich, zumal umfangreiche ökologische, technische und administrative Vorarbeiten notwendig sind, um langfristig Bedarfe und Dargebot in Balance zu halten. Die Wasserwirtschaft benötigt ausreichend Vorlauf, um diese komplexe Herausforderung hinreichend genau zu ermitteln und ein strategisches Wassermanagement (Oberflächengewässer und Grundwasser) zu entwickeln. Die Entwicklung eines strategischen Wassermanagements als Teil eines Gesamtansatzes zur nachhaltigen Entwicklung der Region bedarf eines gesellschaftlichen Dialogs, für den das Vorhaben Grundlagen bereitstellen soll. Hierzu bedarf es einer verlässlichen Abschätzung von Entwicklungen und Trends, die Überprüfung und Ausschöpfung von vorhandenen Kapazitäten aber auch von ungenutzten oder bislang unwirtschaftlichen Optionen. Parallel sind Einsparpotenziale zu identifizieren und Maßnahme zu deren konsequenter Durchsetzung zu definieren. Im Rahmen des Vorhabens sind eine Bestandsaufnahme unter Berücksichtigung derzeitiger Planungsszenarien, Eckpfeiler für die künftige wasserwirtschaftliche und sozioökonomische Entwicklung der Region, ein strategisches Prognosemodell sowie eine wasserwirtschaftliche Großraumbilanzierung nach Bedarfen und Dargebot und daraus resultierende Handlungserfordernisse und Managementoptionen zu integrieren.
Genehmigungsverfahren (Planfeststellungsverfahren) im Zusammenhang mit der Sanierung der ehemaligen Braunkohletagebaue sowie dem Gewässerverbund der Tagebaurestseen. Bärwalder See Berzdorfer See Hermannsdorfer See Lugteich/Kortitzmühle Restlochkette Sedlitz, Skado, Koschen Spreetal/Neißeüberleitung Verbindungskanäle Wasserspeichersystem Lohsa II Weißer Schöps Westrandgraben
Hintergrund: Seit einiger Zeit treten in 20- bis 40-jährigen Kiefernbeständen auf Kippenstandorten des Braunkohlenbergbaus gravierende Absterbeerscheinungen auf. Als Schadensursache ist der Befall durch den Weißfäulepilz 'Wurzelschwamm' nachweisbar. Im Gegensatz zu natürlichen Waldstandorten ist der Schaderreger in den jungen Ökosystemen der Bergbaufolgelandschaft zunächst nicht präsent. Die Erstinfektion erfolgt durch Basidiosporen des Pilzes, welche Schnittflächen frischer Durchforstungsstubben besiedeln. Einmal etabliert, befällt das Pilzmycel über Wurzelkontakte benachbarte Bäume (Sekundärinfektion). Diese sterben nach kurzer Zeit ab, nur wenige Individuen widerstehen dem Angriff des Erregers. Innerhalb weniger Jahre hat sich so die Schadensfläche vervielfacht, örtlich sind bereits 5 % der Kiefern abgestorben. Offensichtlich ist auf den humusarmen Neulandböden die Aktivität konkurrierender bzw. antagonistischer Pilze ('Gegenspieler') unzureichend. Hohe pH-Werte im Oberboden (pHH2O größer als 5,5) begünstigen zudem den Schadensfortschritt. Die notwendige Aufkalkung schwefelsaurer Kippsubstrate wirkt befallsverschärfend. Ein bislang ungebremster Wurzelschwammbefall stellt die Standorteignung der Gemeinen Kiefer als wichtigster Rekultivierungsbaumart in Frage und gefährdet die aufwändigen Sanierungsmaßnahmen des Bergbaus. Nicht nur aus Sicht der Forstbetriebe besteht somit dringender Handlungsbedarf. Zielsetzung: Um auf diese schwierige Situation angemessen zu reagieren, bedarf es sicherer Schadensprognosen. Voraussetzung ist ein flächenrepräsentatives Langzeitmonitoring, anhand dessen sich der Wurzelschwammbefall frühzeitig erkennen und der weitere Krankheitsverlauf in Abhängigkeit der Standortverhältnisse sowie Bestockungssituation dokumentieren lässt. Ausgehend von 55 boden- und wachstumskundlich inventarisierten Absterbelücken (Dauerbeobachtungspunkte) erfolgt eine fortlaufende Begutachtung der jährlichen Schadensdynamik. So sollen auch Empfehlungen zur Anpassung der Bestandesbehandlung in gefährdeten Kiefernbeständen abgeleitet werden. Im Mittelpunkt der Schadenskontrolle stehen jedoch vorbeugende Forstschutzmaßnahmen in noch weitgehend symptomfreien Beständen. Hierbei erfolgt die Wirksamkeitsprüfung eines antagonistischen Biopräparates (Pilzmyzelsuspension) des heimischen Riesenrindenpilzes (Phlebiopsis gigantea (Fr.) Jülich). Eine Beeinträchtigung der Biodiversität durch gebietsfremde Plizstämme ist somit auszuschließen. Das am Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) hergestellte Isolat wird manuell oder mit der Schnittgarnitur eines umgerüsteten Harvesters während des Fällschnittes appliziert. Der Gegenspieler des Wurzelschwamms besetzt den Durchforstungsstubben und unterbindet zu etwa 90 % aller Fälle die Schadinfektion. (Text gekürzt)
Das übergeordnete Gesamtziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Erprobung neuer Konzepte und Technologien zur Wiedernutzbarmachung von ehemaligen Bergbauflächen im Nordwesten der Volksrepublik China. Damit soll ein grundlegender Beitrag zur Lösung der mit dem Kohle-, Steine- und Erdenbergbau verbundenen Umweltprobleme geleistet werden. Neben der Beseitigung ökologischer Schäden sind die Wiederherstellung einer attraktiven Landschaft und eine möglichst vielseitige und hochwertige Nutzung der ehemaligen Bergbauflächen zu ermöglichen. Der auf diesem Gebiet vorhandene Stand des Wissens und das beim Antragsteller vorhandene Know-how sind zu diesem Zweck auf die Standortbedingungen in Nordwestchina anzupassen. Dabei sind insbesondere auch die sozioökonomischen, technologischen und administrativen Bedingungen vor Ort zu berücksichtigen. Die Zielsetzung kann nur durch eine intensive Zusammenarbeit des Antragstellers mit chinesischen Fachwissenschaftlern und Akteuren erreicht werden. Zur Vorbereitung eines entsprechenden gemeinsamen Projektes soll den Partnern aus China während eines Aufenthaltes in Deutschland im Jahr 2008 der Stand des Wissens zur Bergbausanierung und Rekultivierung
Die Entwicklung kostengünstiger und praxisorientierter Technologien zur Altlastensanierung hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. ( ) In-situ Techniken bieten den Vorteil, dass eine direkte Behandlung im Untergrund erfolgt und keine permanente Wasserförderung sowie oberirdische Aufbereitung nötigt ist. Beim Einsatz von Injektionsmitteln bzw. Suspensionen muss andererseits eine ausreichende Vermischung von Schadstoffen und injizierten Chemikalien sowie Ausbreitung im Aquifer gewährleistet sein. Für eine wirksame Verteilung und Ausbreitung der eingebrachten Stoffe ist insbesondere eine geeignete Injektionstechnik ein sehr wichtiger Aspekt. ( ) Ziel des Projektes ist es daher, ein neuartiges Infiltrationsverfahren zur Einbringung von Suspensionen in Porengrundwasserleiter zu testen und weiterzuentwickeln. Die Technologieentwicklung erfolgt anhand von zwei ausgewählten Suspensionen (Kalkmilch und Eisen-Nanopartikel). Die hierfür vorgesehene Infiltrationstechnik wurde von der Firma Werner Wils Brunnenbau GmbH entwickelt und wird als Düsensauginfiltrations-Verfahren (DSI) bezeichnet. Das Verfahren ermöglicht die Infiltration von Fluiden in den Grundwasserleiter mittels Injektionslanzen unter erheblich reduziertem technischem Aufwand im Vergleich zum Bau und Betrieb herkömmlicher Infiltrationsbrunnen. Die DSI-Technik wird derzeit bei Bauarbeiten unterhalb des Grundwasserspiegels eingesetzt, um gehobenes Grundwasser ortsnah zu reinfiltrieren. Aufgrund der speziellen Konstruktion des DSI-Verfahrens bietet es einige technische Vorteile, die erwarten lassen, dass es im hohen Maße geeignet ist, Suspensionen mit hoher Effektivität in Porengrundwasserleiter zu infiltrieren. Innerhalb des Verbundprojektes soll das Verfahren bis zur Anwendungsreife entwickelt werden, so dass zukünftig mit einem technisch und ökonomisch effizienten Sanierungsverfahren gerechnet werden kann. ( ) Die Entwicklung einer im großen Maßstab einsetzbaren Injektionstechnik zur Behandlung des Grundwassers stellt einen wesentlichen Fortschritt für die Erarbeitung von Strategien zur Sanierung des Wasserhaushaltes im Lausitzer Braunkohlenrevier dar. Ziel des Teilprojektes ist es daher, auf Basis des Düsensauginfiltrations-Verfahren (DSI) eine sichere und kostengünstige Sanierungstechnologie zur Behandlung schwefelsaurer Kippengrundwasserleiter zur entwickeln. Die DSI-Infiltrationstechnik wird innerhalb eines kleintechnischen Freilandversuches getestet. Die Durchführung verschiedener Versuchsansätze mit unterschiedlichen (Ca(OH)2)-Suspensionsstärken und Volumina ist hierbei vorgesehen. Im Ergebnis der durchzuführenden Feldversuche soll dargestellt werden, welche Suspensionsstärken mit dem DSI-Verfahren sicher infiltriert werden können und welche Standzeiten die DSI-Lanzen erzielen. Darüber hinaus soll die räumliche Verteilung/Ausbreitung des eingebrachten Wirkstoffs in den Grundwasserleiter ermittelt werden, um so die Wirksamkeit und Effektivität des DSI-Verf. zu bestimmen.
Gegenstand der vorliegenden Fallstudie ist der durch den Systemwechsel von der Plan- zur Marktwirtschaft ausgelöste Strukturwandel in der Lausitz im Untersuchungszeitraum 1990-2015. Prägend war vor allem eine starke Deindustrialisierung. Hiervon war auch die Lausitzer Braunkohlewirtschaft in starkem Maße betroffen. Die Fallstudie beschreibt den historischen Strukturwandelprozess und analysiert die in Reaktion auf diesen Prozess umgesetzte Strukturpolitik mit dem Ziel, dieses Wissen für in Zukunft anstehende Strukturwandelprozesse in anderen (Kohle-)Regionen zur Verfügung zu stellen. Zu diesem Zweck kategorisiert die Fallstudie die strukturpolitischen Interventionen in "konservierend", "nachsorgend" und "vorausschauend" und bewertet ihre (intendierten) Wirkungen anhand der Dimensionen "Ökonomie", "Soziales", "Ökologie" und "regionale Identität". Die Wirtschaftspolitik des Bundes und der beteiligten Länder entwickelte im Laufe der Zeit eine Vielzahl unterschiedlicher strukturpolitischer Interventionen. Dies geschah lange mit einem Fokus auf den Wirtschaftsraum "Ostdeutschland" insgesamt und nicht spezifisch für die Lausitz. Die Strukturpolitik in der Lausitz wird insgesamt als nur mäßig erfolgreich bewertet. Die Politik des "Aufbau Ost" (1990-1998) kann im Rückblick zumindest aus ökonomischer Sicht als erfolgreich bezeichnet werden. Allerdings haben sich neue Strukturmuster vor allem an solchen Standorten herausgebildet, die eine hinreichende Attraktivität für externe Investoren aufwiesen. Die Strukturpolitik war insoweit eher begleitend, nicht (struktur-)gestaltend ausgerichtet. Auch heute gilt die Lausitz noch als strukturschwach. Wie die Analysen dieser Fallstudie zeigen, war die Politik vor allem in den frühen 1990er Jahren darauf bedacht, die negativen Auswirkungen des transformationsbedingten Strukturumbruchs auf den Arbeitsmarkt abzufedern. Erst gegen Ende der 1990er Jahre wurde diese "nachsorgende" Strukturpolitik auf eine stärker auf die Unterstützung struktureller Anpassungsprozesse ausgerichtete (und damit vorausschauende) Strukturpolitik ersetzt, die sich vor allem auf die Innovationsförderung stützte und bis heute fortgeführt wird. Legt man die vom Projektkonsortium entwickelten Wirkungsdimensionen zugrunde, so lassen sich die strukturpolitischen Interventionen in der Lausitz vor allem den Wirkungsdimensionen "Ökonomie" und (zumindest bis zum Ende der 1990er Jahre) "Soziales" zuordnen. Dies spiegelt sich auch in den gesellschaftlichen Diskursen in den ostdeutschen Bundesländern und in der Lausitz wider. Die Dimension "Ökologie" spielte am ehesten bei den notwendigen Renaturierungsmaßnahmen in den von der Stilllegung des Braunkohletagebaus betroffenen Gebieten bzw. bei der Sanierung altindustrieller Flächen eine Rolle. Die "regionale Identität" spielte als Wirkungsdimension in den strukturpolitischen Programmen keine Rolle. Quelle: Forschungsbericht
In weltweit zahlreichen Bergbauregionen ist das Grundwasser durch die Belüftung des Deckgebirges in Folge großflächiger und tiefreichender Entwässerung und Verkippung erheblich verändert. Die primär aus der Sulfidoxidation resultierende Beschaffenheitsveränderung schlägt sich u.a. in hohen Sulfat-, Eisen- und Protonen-Konzentrationen des Grundwassers nieder. Im Lausitzer Braunkohlenrevier lässt der Zustrom solchen Grundwassers zu den zahlreich entstehenden Tagebauseen schwefelsaure Gewässer mit charakteristischen pH-Werten um 2 bis 3 und Sulfatkonzentrationen bis 3000 mg/l entstehen. Diesen Gewässern fehlen i.A. höhere Formen von Organismen, so dass sie als lebensfeindlich zu bezeichnen sind. Ein derzeit verfolgter Ansatz zur Entwicklung eines nachhaltigen Sanierungsverfahrens ist die Stoffimmobilisierung durch Initiierung von Fällungsreaktionen und aktive Förderung biochemisch katalysierter Reduktionsprozesse in den von Grundwasser durchströmten Abraumkippen, d.h. bereits im Anstrombereich der sich füllenden Tagebauseen. Zu diesem Zweck werden alkalische Medien in den Untergrund infiltriert. Angestrebte Sanierungsziele sind insbesondere die Herabsetzung der potentiellen Säurewirkung des Wassers und eine Reduktion der Sulfatkonzentration. Die ursprünglich mit dem Sicker- und Grundwasser zu den Tagebauseen transportierten Säurefrachten werden somit reduziert und als Mineralneubildungen im Untergrund festgelegt. Die Entwicklung einer im großen Maßstab einsetzbaren Injektionstechnik zur Behandlung des Grundwassers stellt einen wesentlichen Fortschritt für die Erarbeitung von Strategien zur Sanierung des Wasserhaushaltes im Lausitzer Braunkohlenrevier dar. Ziel des Teilprojektes ist es daher, auf Basis des Düsensauginfiltrations-Verfahren (DSI) eine sichere und kostengünstige Sanierungstechnologie zur Behandlung schwefelsaurer Kippengrundwasserleiter zur entwickeln. Die DSI-Infiltrationstechnik wird innerhalb eines kleintechnischen Freilandversuches getestet. Die Durchführung verschiedener Versuchsansätze mit unterschiedlichen (Ca(OH)2)-Suspensionsstärken und Volumina ist hierbei vorgesehen. Im Ergebnis der durchzuführenden Feldversuche soll dargestellt werden, welche Suspensionsstärken mit dem DSI-Verfahren sicher infiltriert werden können und welche Standzeiten die DSI-Lanzen erzielen. Darüberhinaus soll die räumliche Verteilung/Ausbreitung des eingebrachten Wirkstoffs in den Grundwasserleiter ermittelt werden, um so die Wirksamkeit und Effektivität des DSI-Verfahrens zu bestimmen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 14 |
| Europa | 1 |
| Land | 1 |
| Weitere | 5 |
| Wissenschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 13 |
| Text | 2 |
| unbekannt | 5 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 5 |
| Offen | 14 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 20 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 1 |
| Keine | 13 |
| Unbekannt | 2 |
| Webseite | 5 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 16 |
| Lebewesen und Lebensräume | 20 |
| Luft | 15 |
| Mensch und Umwelt | 20 |
| Wasser | 16 |
| Weitere | 20 |