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Luftqualität

Bild: SenMVKU Wie gut ist die Berliner Luft? Die Luftqualität wird im Berliner Stadtgebiet jeweils an mehreren Stationen in den Belastungsregimen Verkehr, innerstädtischer Hintergrund und Stadtrand gemessen. Neben der Beschreibung des Messnetzes ist hier ist eine zusammenfassende Beurteilung der Luftqualität zu finden. Weitere Informationen Bild: SenMVKU / Karte: OpenStreetMap Berliner Luftgütemessnetz Aktuelle Daten zum Luftqualitätsindex, zu vielen Luftschadstoffen und zu Grenzwert­über­schreitungen. Außerdem abrufbar sind Monatsberichte und Jahresübersichten. Weitere Informationen Die digitale Berliner Luftkarte Die Karte ermöglicht eine schnelle Überprüfung, wie es um die Luftqualität in verschiedenen Teilen der Stadt bestellt ist. Durch die Eingabe einer Adresse oder einen Klick auf die Karte lässt sich der jeweilige Standort bestimmen. Angezeigt wird die Luftqualität für das gesamte Jahr 2024. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Jahresübersicht der Luftqualität Informationen über die Belastung durch die wichtigsten Luftschadstoffe zur ersten Einordnung der Luftschadstoffbelastung in Berlin im Jahr 2023. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Langjährige Entwicklung der Luftqualität Durch eine Vielzahl von Maßnahmen ist die Berliner Luft in den letzten Jahrzehnten bereits deutlich besser geworden und die Konzentration von Luftschadstoffen z.T. langsam aber über den langen Zeitraum doch deutlich zurückgegangen. Weitere Informationen Bild: Dagmar Schwelle Empfehlungen bei hohen Ozon-Konzentrationen Was tun bei hohen Ozonwerten? Wann sollten Personen anstrengende Tätigkeiten oder Sport an der Luft vermeiden? Einige Hinweise für den Aufenthalt im Freien. Weitere Informationen Bild: mirpic – Fotolia.com Grenz- und Zielwerte Gesetzlich festgelegte Grenz- und Zielwerte für die Beurteilung der Luftqualität. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Luftdaten-Archiv Fachspezifische Monats- und Jahresberichte zur Luftbelastung in Berlin stehen zum Download zur Verfügung. Weitere Informationen Video in English: Hauptstadtluft: Why we do not measure everywhere Video in Türkisch: Başkent havasi: Neden her yerde ölçüm yapmiyoruz Berliner Luftgütemessnetz Formulare Rechtsvorschriften Weitere Publikationen sind zu finden unter www.gefahrstoffe.de

Grundwasser-Messstelle 4102

Die Messstelle dient der Überwachung des Grundwassers in Berlin. Überwacht wird der Elsterzeitl. GW-Leiter (GWL 3). Die Höhe der Geländeoberkante (GOK) liegt bei 30.57 m über NHN. Die Rohroberkante (ROK) liegt bei 30.42 m über NHN. Die Filteroberkante (FOK) liegt bei 65.80 m unter GOK. Die Filterunterkante (FUK) liegt bei 84.80 m unter GOK.

Grundwasser-Messstelle 7055

Die Messstelle dient der Überwachung des Grundwassers in Berlin. Überwacht wird der Elsterzeitl. GW-Leiter (GWL 3). Die Höhe der Geländeoberkante (GOK) liegt bei 56.78 m über NHN. Die Rohroberkante (ROK) liegt bei 57.08 m über NHN. Die Filteroberkante (FOK) liegt bei 66.26 m unter GOK. Die Filterunterkante (FUK) liegt bei 94.26 m unter GOK.

Grundwasser-Messstelle 8063

Die Messstelle dient der Überwachung des Grundwassers in Berlin. Überwacht wird der Elsterzeitl. GW-Leiter (GWL 3). Die Höhe der Geländeoberkante (GOK) liegt bei 37.25 m über NHN. Die Rohroberkante (ROK) liegt bei 37.84 m über NHN. Die Filteroberkante (FOK) liegt bei 59.45 m unter GOK. Die Filterunterkante (FUK) liegt bei 63.45 m unter GOK.

ManMadeObject-DE

Dieser Datensatz beinhaltet die "Bauwerk am Gewässer (Man-made Object)" Objekte: "Damm oder Wehr (Dam or Wire)", "Überleitung (Crossing)", "Böschung" (Embankment)", "Furt (Ford)", "Schleuse (Lock)", "Uferbefestigung (ShorelineConstruction)" und "Siel (Sluice)" als Objektarten des INSPIRE Annex- Thema I "Gewässernetz (Hydrography)". Andere administrative Ebenen in Deutschland (Land, Bezirk, Kreis, Kommune) stellen gegebenenfalls zu diesem Thema Dienste in einer höheren räumlichen und zeitlichen Auflösung bereit.

Oberflächengewässer-Messstelle Neue Wuhle - Landsberger Allee (Messstellen-Nr.: 714)

Die Messstelle dient der Überwachung des Oberflächengewässers Neue Wuhle in Berlin. Der Status der Messstelle ist nicht näher angegeben.

Oberflächengewässer-Messstelle Spree - Spreetunnel (Messstellen-Nr.: 120)

Die Messstelle dient der Überwachung des Oberflächengewässers Müggelspree in Berlin. Der Status der Messstelle ist nicht näher angegeben.

Antimon-Hintergrundwerte im Grundwasser von Niedersachsen 1 : 500.000

Die natürliche Grundwasserbeschaffenheit ist maßgeblich durch die Wechselwirkung zwischen Grundwasser und der durchströmten Gesteinsmatrix geprägt. In Deutschland sind die Grundwässer jedoch durch anthropogene Handlungen wie z.B. Ackerbau, Rodung und Maßnahmen zur Grundwasserentnahme ubiquitär überprägt. Einflüsse einer Jahrhunderte alten Kulturlandschaft können dennoch als natürlich betrachtet werden (Funkel et al. 2004). Zur Erfüllung der Aufgaben aus der EG-Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) wurden für die hydrogeologischen Teilräume Niedersachsens (Elbracht et al., 2016) Hintergrundwerte u.a. für gelöstes Antimon im Grundwasser ermittelt. Die Hintergrundwerte von gelöstem Antimon umfassen die Gehalte, welche sich unter natürlichen Bedingungen durch den Kontakt des Grundwassers mit der umgebenden Gesteinsmatrix des Grundwasserleiters sowie in Kontakt mit einer Jahrhunderte alten Kulturlandschaft einstellen. Die Karte zeigt farblich differenziert Klassen der Antimon-Hintergrundwerte der hydrogeologischen Teilräume Niedersachsens. Der Prüfwert für Antimon im Grundwasser liegt derzeit bei 5 µg/L, der Geringfügigkeitsschwellenwert bei 0,5 µg/L. Durch das Auswählen eines Teilraumes gelangt man zu weiterführenden Informationen (z.B. Probenanzahl, zusammengefasste Teilräume, etc.). Informationen zu den Daten: Die genutzten Grundwasseranalysen stammen aus der Datenbank des Niedersächsischen Bodeninformationssystems (NIBIS). Hintergrundwerte sind definiert als das 90.-Perzentil der Normalpopulation der geogenen Konzentration des analysierten Parameters. Zur Bestimmung der Hintergrundwerte wurde die jeweils aktuellste Analyse einer Grundwassermessstelle verwendet. Bei zu geringer Probenzahl (n < 10) wurden, soweit möglich, lithologisch ähnliche Teilräume zu einem gemeinsamen Hintergrundwert zusammengefasst. Die Ermittlung der Hintergrundwerte folgte dem Verfahren zur statistischen Auswertung der Daten mittels Wahrscheinlichkeitsnetz der Staatlichen Geologischen Dienste (Wagner et al., 2011). Quellen: ELBRACHT, J., MEYER, R. & REUTTER, E. (2016): Hydrogeologische Räume und Teilräume in Niedersachsen. – GeoBerichte 3, LBEG, Hannover. DOI: 10.48476/geober_3_2016. Funkel R., Voigt H.-J., Wendland F., Hannappel S. (2004): Die natürliche ubiquitär überprägte Grundwasserbeschaffenheit in Deutschland, Forschungszentrum Jülich GmbH (47), ISBN: 3-89336-353-X. WAGNER, B., WALTER, T., HIMMELSBACH, T., CLOS, P., BEER, A., BUDZIAK, D., DREHER, T., FRITSCHE, H.-G., HÜBSCHMANN, M., MARCZINEK, S., PETERS, A., POESER, H., SCHUSTER, H., STEINEL, A., WAGNER, F. & WIRSING, G. (2011): Hydrogeochemische Hintergrundwerte der Grundwässer Deutschlands als Web Map Service. – Grundwasser 16(3): 155-162; Springer, Berlin / Heidelberg.

Grundwasser-Messstelle 7079

Die Messstelle dient der Überwachung des Grundwassers in Berlin. Überwacht wird der Elsterzeitl. GW-Leiter (GWL 3). Die Höhe der Geländeoberkante (GOK) liegt bei 48.10 m über NHN. Die Rohroberkante (ROK) liegt bei 48.64 m über NHN. Die Filteroberkante (FOK) liegt bei 72.50 m unter GOK. Die Filterunterkante (FUK) liegt bei 84.50 m unter GOK.

Evaluation der Brustkrebsmortalität im Deutschen Mammographie‐Screening‐Programm

Evaluation der Brustkrebsmortalität im Deutschen Mammographie‐Screening‐Programm Die Studie ging der Frage nach, welchen Einfluss das Mammographie- Screening -Programm auf die Brustkrebssterblichkeit in Deutschland hat. Sie ist sowohl hinsichtlich der Zahl einbezogener Frauen wie auch vom methodischen Umfang her international eine der größten Studien zu diesem Thema. Nach Abschluss der Studie zeigt sich: In der anspruchsberechtigten Altersgruppe kann etwa jeder vierte Brustkrebstodesfall durch die regelmäßige Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm verhindert werden . Für die Jahre 2009 bis 2018 konnte unter den Teilnehmerinnen eine um 20-30 Prozent geringere Brustkrebssterblichkeit als bei den Nicht-Teilnehmerinnen nachgewiesen werden. Damit erweist sich erneut, dass der Nutzen des Mammographie- Screening -Programms weit größer ist als das sehr geringe zusätzliche Brustkrebsrisiko, das mit der Anwendung von Röntgenstrahlung bei der Untersuchung verbunden ist. Die Ergebnisse sind nicht auf Früherkennungsuntersuchungen außerhalb des zugelassenen Programms übertragbar. Die Studie leistet auch wissenschaftlich einen wichtigen Beitrag : Mehrere moderne Auswertungsansätze sowie methodische Neuentwicklungen wurden genutzt, um die komplexen technischen, organisatorischen und rechtlichen Hürden in Deutschland zu überwinden und systematische Verzerrungen des Ergebnisses zu vermeiden. Die in der Studie entwickelten Methoden können national wie international zur Evaluation von Früherkennungsverfahren beitragen. Der Effekt wurde konservativ geschätzt, die Wirksamkeit wird also eher unter- als überschätzt . Der enge Bereich, in dem sich die Einzelergebnisse der verschiedenen methodischen Ansätze bewegen, spricht für die Verlässlichkeit sowohl der Ergebnisse wie auch der Vorgehensweise . Das Gesamtergebnis stimmt gut mit den Schätzungen aus der wissenschaftlichen Literatur anderer Länder überein. Begleitinformation zur Abschlussveranstaltung am 9. Juli 2025 in Berlin Brustkrebssterblichkeit: Wirksamkeit des Mammographie-Screening-Programms Die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm zur Brustkrebsfrüherkennung senkt die Brustkrebssterblichkeit deutlich. Zwischen 2009 und 2018 gab es bei Frauen, die am organisierten Screening-Programm teilnahmen, 20 bis 30 Prozent weniger Brustkrebs-Todesfälle als bei den Nicht-Teilnehmerinnen. Der Nutzen des Mammographie-Screening-Programms übersteigt das sehr geringe zusätzliche Brustkrebsrisiko durch die Strahlung bei der Untersuchung um ein Vielfaches. Voraussetzung dafür sind strenge Qualitätsanforderungen, die sich auch in der strahlenschutzrechtlichen Zulassung des Programms widerspiegeln. Strahlenschutz ist somit Gesundheitsschutz. Neue Entwicklungen in der Gesundheitspolitik müssen deshalb den Strahlenschutz miteinbeziehen – insbesondere bei Früherkennungsmaßnahmen, um auch die Sicherheit asymptomatischer Personen zu gewährleisten. Die Ergebnisse des aktuellen Forschungsvorhabens sind zentral für die Nutzen-Risiko-Bewertung des BfS und bilden die Grundlage für weiterführende Studien zur Krebsfrüherkennung. Auch in Zukunft wird das BfS die wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen aufmerksam verfolgen, um gegebenenfalls die Empfehlungen für die Rahmenbedingungen des Mammographie-Screening-Programms zugunsten eines verbesserten Strahlenschutzes und zum Wohle der Frauen anzupassen. Die vollständige Zusammenfassung finden Sie in der Begleitinformation zum Download: Begleitinformation zur Abschlussveranstaltung Poster bevölkerungsbasierter Ansatz, mit freundlicher Genehmigung der Universität Münster (nicht barrierefrei) Poster kassenbasierter Ansatz, mit freundlicher Genehmigung der Universität Münster (nicht barrierefrei) Ergebnisbericht (500 Seiten) Quelle: Raycat via Getty Images Hintergrund und Zielsetzung Ziel der Mortalitätsevaluation war es, den Einfluss der Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm auf die Brustkrebssterblichkeit abzuschätzen. In Deutschland wird Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren ( bzw. 69 Jahren bis 2024) alle zwei Jahre eine Röntgen-Mammographie zur Früherkennung von Brustkrebs im Rahmen des organisierten und qualitätsgesicherten Mammographie-Screening-Programms angeboten. Durch die frühzeitige Diagnose sollen die Heilungschancen verbessert und Sterbefälle verhindert werden. Große internationale Studien wiesen auf diesen Effekt bereits hin und bildeten die Grundlage für die strahlenschutzrechtliche Zulassung des Programms. Ein belastbarer Nachweis für Deutschland, insbesondere mit Blick auf die spezifischen strahlenschutzrechtlichen Voraussetzungen für die weitere Umsetzung des deutschen Screening-Programms, stand zu Beginn der Forschungsvorhaben aber noch aus. Herausforderungen beim Studiendesign Bei der Durchführung der deutschen Studie stand die Forschungsgruppe vor einigen Herausforderungen. Seit Anfang der 1990er Jahre nimmt die Zahl der Brustkrebstodesfälle durch Verbesserungen in der Therapie stetig ab und überlagert den Effekt des Mammographie-Screening-Programms. Ein bloßer historischer Vergleich mit der Zeit vor der Einführung des Mammographie-Screening-Programms war deshalb nicht ausreichend. Durch die bundesweit zeitgleiche Programmeinführung gab es auch regional keine Kontrollgruppe , mit der die eingeladenen Frauen hätten verglichen werden können. Diese Besonderheit, kombiniert mit dem Umstand, dass aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Einladungsdaten gespeichert wurden, erschwerte die Durchführung einer Studie. Denn die typischerweise verwendeten Studiendesigns, wie cluster-randomisierte Kontrollstudien (RCT) und quasi-experimentelle Studien, waren dadurch nicht umsetzbar. Stattdessen musste auf Beobachtungsstudien zurückgegriffen werden, die jedoch verschiedene methodische Herausforderungen mit sich bringen. So fehlten umfassende Datenquellen, und es gab erhebliche Zugangsbeschränkungen durch technische, organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen. Darüber hinaus sind Beobachtungsstudien anfällig für systematische Fehler, sogenannte Verzerrungen oder Biases. In zwei groß angelegten Machbarkeitsstudien wurden daher zunächst Möglichkeiten eruiert, diese Herausforderungen zu meistern. Am Ende entstand ein Auswertungskonzept, das national wie international einen wesentlichen Beitrag zur Evaluation von Früherkennungsuntersuchungen leistet. Das Forschungsvorhaben ist sowohl hinsichtlich der Zahl eingeschlossener Frauen wie auch vom methodischen Umfang her international eine der größten Studien zu diesem Thema. Methodik und Durchführung Übersicht über die drei Auswertungsmodelle (mit Datenquellen nach beteiligten Projektpartnern) Das Auswertungskonzept kombinierte mehrere Auswertungsmodelle, um die Ergebnisse abzusichern und ihre Aussagekraft zu stärken. Strategie der konvergierenden Evidenzen Verschiedene Datenquellen mit unterschiedlichen Stärken und Limitationen wurden in mehreren Beobachtungsstudien mit sich ergänzenden methodischen Herangehensweisen so kombiniert, dass eine möglichst hohe Validität und Plausibilität der Vorhabenergebnisse sichergestellt werden sollte. Dabei wurden sowohl klassische Analysen angewandt als auch Ansätze verfolgt, die den aktuellen Entwicklungen in der epidemiologischen Forschung entsprechen und von der Forschungsgruppe wesentlich weiterentwickelt werden konnten. Mögliche systematische Verzerrungen der Ergebnisse wurden mithilfe neuester statistischer Methoden vermieden bzw. korrigiert und transparent dargestellt. Aus den beiden eigenständigen Auswertungsmodellen "kassenbasierter" bzw. "bevölkerungsbasierter Ansatz" ergab sich ein Ergebnisbereich, der durch umfangreiche Sensitivitäts- und Verzerrungsanalysen sowie durch die Ergebnisse des dritten Ansatzes "erweiterter Kohortenabgleich" in seiner Robustheit und Plausibilität untermauert wurde. Für die Studie wurden Daten aus den Jahren 2009 bis 2018 zu Frauen zwischen 50 und 69 Jahren bei Teilnahme ausgewertet. Details zu den methodischen Herangehensweisen sind den Berichten der Ressortforschungsvorhaben zu entnehmen ( Ergebnisbericht , Hauptstudie I , Machbarkeitsstudien ). Ergebnisse Insgesamt stimmen die Ergebnisse des kassenbasierten und des bevölkerungsbasierten Ansatzes darin überein, dass selbst bei konservativer (also vorsichtiger) Schätzung das Risiko, an Brustkrebs zu sterben, durch die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm innerhalb von 10 Jahren um 20 bis 30 Prozent gesenkt wird. Der Effekt ist statistisch signifikant sowie klinisch relevant und fügt sich gut in die aus der Literatur bekannten Schätzungen ein. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Robustheit gegenüber der Nutzung unterschiedlicher Datenquellen und Analysemethoden, sodass von einer Konvergenz der Evidenz ausgegangen wird. Sie beziehen sich ausschließlich auf das zugelassene Mammographie-Screening-Programm; Aussagen zur Wirksamkeit außerhalb dieses Programms lassen sich auf Basis der vorliegenden Analyse nicht treffen. In den Einzelergebnissen zeigen sich zwar Abweichungen zwischen den verschiedenen methodischen Ansätzen. Diese waren aber wegen der Unterschiede in den zugrunde liegenden Daten und in den jeweiligen Vorgehensweisen erwartbar. Für die Bestimmung des Gesamteffekts wurden die Einzelergebnisse entsprechend der Stärke und Plausibilität der zugrunde liegenden Annahmen gewichtet und weiter eingegrenzt. Historie Basierend auf den Vorarbeiten der Strahlenschutzkommission und des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung wurde 2012 das erste von vier aufeinanderfolgenden Forschungsvorhaben zur Evaluation der Brustkrebsmortalität im deutschen Mammographie-Screening-Programm vergeben. Die Ergebnisse sollten das Geschehen in Deutschland realistisch abbilden und repräsentativ für alle Regionen und Bevölkerungsschichten sein. Die im Vorhaben genutzten Daten sollten ursprünglich auch externen Forschenden zur Auswertung zur Verfügung stehen, um eine größtmögliche Transparenz und Nachvollziehbarkeit zu erreichen. Organisation Übersicht über die organisatorische Ausgestaltung Finanziert wurden die Vorhaben zu gleichen Teilen durch das Bundesumweltministerium, das Bundesgesundheitsministerium sowie die Kooperationsgemeinschaft Mammographie. Die fachliche und administrative Abwicklung oblag dem Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ). Federführende Forschungsnehmerin war die Universität Münster . Sie koordinierte die drei Unterauftragnehmer: das Landeskrebsregister NRW , das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS und das SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen. Über die grundsätzlichen Inhalte entschied ein Steuerungsgremium, das von einem Wissenschaftlichen Beirat beraten wurde. Das Steuerungsgremium setzte sich zusammen aus den Finanziers, dem Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats, der Arbeitsgemeinschaft der obersten Landesgesundheitsbehörden und einer Patientenvertretung. Der Artikel basiert auf den Informationen aus dem Ergebnisbericht, dem Programmreport und der Bewertung des Wissenschaftlichen Beirats. Projektdaten Federführung: Universität Münster Unterauftragnehmer Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen Landeskrebsregister Nordrhein-Westfalen ( NRW ) Fachliche Begleitung : Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) Laufzeit : Mitte 2012 bis Ende 2024 (vier aufeinanderfolgende Forschungsvorhaben) Finanzierung : insgesamt rund 10 Mio. EUR durch Bundesumweltministerium, Bundesgesundheitsministerium sowie die Kooperationsgemeinschaft Mammographie Wissenschaftlicher Beirat (Stand: 2025) Herr Dr. Markus Borowski, Medizinphysik, Klinikum Braunschweig Herr Prof . Dr. Gunnar Brix, ehemals Abteilungsleiter Bundesamt für Strahlenschutz Herr Jacques Fracheboud, Arzt, Epidemiologie, ehemals University Medical Center Rotterdam Frau Prof . Dr. S. H. Heywang-Köbrunner, Radiologie, Referenzzentrum Mammographie München Herr Dr. Hans Junkermann, Mammaradiologie, ehemals Universitätsklinikum Heidelberg Frau Dr. Elke Nekolla, Strahlenschutz, Bundesamt für Strahlenschutz Herr Peter Rabe, Medizininformatik, Kooperationsgemeinschaft Mammographie Frau PD Dr. Claudia Spix, Epidemiologie, ehemals IMBEI Mainz Herr Prof . Dr. Mathias Warm, Gynäkologie, Brustzentrum Köln-Holweide Stand: 06.03.2026

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