API src

Found 3 results.

Implementierung des Technologiebereichs 'Abwasseraufbereitung' in die berufliche Weiterbildung im Weinbau

Zunehmendes Umweltbewusstsein, sich staendig verschaerfende Umweltstandards sowie die Einfuehrung des Verursacherprinzips bei der Verteilung der Umweltkosten, brachten vor etwa 10 Jahren die Problematik weinbaulicher Abwaesser verstaerkt in die oeffentliche Diskussion. In zahlreichen Partnerschaften zwischen Forschungsinstituten, Industriepartnern und Unternehmen der Weinwirtschaft werden seither speziell an die Beduerfnisse der Weinwirtschaft angepasste Technologien der Abwasserreinigung entwickelt, erprobt, optimiert und so einem breiten Kreis von Betrieben zugaenglich gemacht. Ein Schwachpunkt bei der Einfuehrung der neuen Technologien in den ueberwiegend klein- und mittelstaendisch ausgerichteten Unternehmen liegt jedoch in fehlenden Qualifizierungsmoeglichkeiten der Beschaeftigten hinsichtlich des neuen Arbeitsschwerpunktes. Als Reaktion darauf werden deshalb im Rahmen des von der Europaeischen Union gefoerderten Pilotprojekts 'Oekovin' gemeinsam mit Partnern aus vier europaeischen Weinbaulaendern (Deutschland, Frankreich, Spanien, Luxemburg) einheitliche Qualifikationsanforderungen fuer den neuen Taetigkeitsschwerpunkt definiert sowie ein Weiterbildungslehrgang entwickelt und erprobt. Der Lehrgang selbst wird aus zwei aufeinander aufbauenden Modulen bestehen. Das Basismodul 'Weinbauabwasser' vermittelt einen grundlegenden Ueberblick ueber die Problematik weinbaulicher Abwaesser sowie ueber moegliche Loesungskonzepte. Es eignet sich als Einstieg in die Thematik grundsaetzlich fuer alle weinbereitenden Betriebe. Aufbauend darauf richtet sich das Modul 'Abwassertechnik' gezielt an Beschaeftigte solcher Weinbaubetriebe, die bereits ueber eine eigene Abwasserreinigungstechnologie verfuegen oder an einer Einfuehrung interessiert sind.

Arbeitsqualitaet und Umwelteffektivitaet in oeffentlichen Beschaeftigungsfoerderungsmassnahmen

Arbeit im Umweltschutz ist zu einer der wichtigsten Optionen in der aktuellen politischen Debatte geworden. Zugleich haben sich die Vorstellungen ueber die Rolle eines zweiten, staatlich geforderten Arbeitsmarkts stabilisiert. Wesentliches Ziel des Projektes war die Aufarbeitung der - positiven und negativen - Erfahrungen der oeffentlichen Beschaeftigungsfoerderung im Umweltbereich in den neuen Bundeslaendern (NBL). Dazu wurden eine vertiefte Literaturstudie, Expertengespraeche und eigene Untersuchungen durchgefuehrt. Die oeffentliche Beschaeftigungsfoerderung hat in den NBL unter quantitativen Aspekten neue Dimensionen erreicht: Auf dem Hoehepunkt der Foerderung, 1992, betrug das Verhaeltnis zur Arbeitslosenzahl 1:3, mit rund 387000 ABM-Beschaeftigten. Dabei wurde der Umweltbereich von Anfang an inhaltlich sehr weit gefasst. Bei den 1993 eingefuehrten Massnahmen nach Paragraph 249h etwa waren zunaechst ueber 80 Prozent der Teilnehmer/innen im Foerderbereich 'Umwelt' beschaeftigt, im Januar 1997 waren es immer noch 65 Prozent. Ein Grossteil befand sich davon in Massnahmen mit mehr als 150 Beschaeftigten; bereits bei Gruppengroessen ab 20 Personen machen sich aber qualitative Unterschiede bemerkbar. Entsprechend der Beschaeftigungsfoerderung allgemein waren auch im Umweltbereich die Qualifikationsniveaus hoch. Die durchgefuehrten Massnahmen stellen dagegen in weiten Teilen eher geringe Qualifikationsanforderungen. Z.B. benoetigen in den fuer Massnahmen nach Paragraph 249h wichtigsten Taetigkeitsbereichen 'Wirtschaftsnahe Infrastruktur' und 'Forstwirtschaft/Landschaftspflege/Naturschutz' etwa 85 Prozent nur einfache und mittlere Quantifikationen. Dies bedeutet, dass viele Massnahmeteilnehmer/innen unterhalb ihrer (formalen) Qualifikation eingesetzt werden.

Branchenprojekt OEPNV - Aufgabengestaltung fuer Mitarbeiter im OEPNV bei neuen Dienstleistungskonzepten in den NBL, Teilvorhaben Gesamtkonzept

1