Bewertung der ökomorphologischen Gewässerstruktur ausgewählter sächsischer Fließgewässer nach LAWA-Übersichtsverfahren Ergebnis der Kartierung der Gewässerstruktur (Übersichtsverfahren) aus dem Jahr 2001. Die Kartierung umfasst 2000 km repräsentativ ausgewählte Fließgewässerstrecke in Sachsen. Das Shape beinhaltet die Gesamteinstufung der Gewässerstruktur (Verdichtung 3. Ordnung) sowie die beiden Zwischenparameter Auedynamik und Gewässerbettdynamik (Verdichtung 2. Ordnung). Die Attributierung orientiert sich an den Vorgaben aus der Kartieranleitung (LÄNDERARBEITSGEMEINSCHAFT WASSER (LAWA) (Hrsg.) (2002): Gewässerstrukturkartierung in der Bundesrepublik Deutschland-Übersichtsverfahren-. Berlin).
Die Bestandanalyse ergab 234 von der Firma Wall und 18 von anderen betriebene Toiletten, insgesamt 252. Zum Zeitpunkt der Bestandsanalyse waren 24 Prozent aller Anlagen nicht in Betrieb oder geschlossen. Das Konzept sieht drei Versorgungsszenarien vor: Im Rahmen der Grundversorgung wird es 257 öffentlichen Toiletten geben, wobei neben fünf neuen Standorten für 29 der vorhandenen, aber wenig genutzten Toiletten, bessere Standorte vorgesehen werden. (Umsetzung 2019 bis 2020). Abhängig von den finanziellen Rahmenbedingungen werden in der „verbesserten Versorgung“ 366 Standorte angestrebt, darunter 109 von Bezirksämtern, Behindertenvertretungen und anderen Verbänden vorgeschlagene Standorte. (Umsetzung 2021 bis 2022) Nach einer Evaluierung wird eine „erweiterte Versorgung“ als Option geprüft, mit 433 Standorten. Für die neuen Toiletten in Berlin wurden Mindestanforderungen an die Sicherheit, die Ausstattung und Umweltfreundlichkeit, an Hygiene und Instandhaltung formuliert. Mit Hilfe eines Bonus-Malus-Systems soll sichergestellt werden, dass der Betreiber seinen Wartungs- und Reinigungspflichten nachkommt. Es wurde für die Ausschreibung des Toilettenvertrags entschieden, die Benutzungsgebühr von 50 Cent beizubehalten, um Fehlnutzungen zu verhindern. Mit dem „Euro-Toilettenschlüssel“ können Menschen mit Behinderung die Toiletten weiter kostenfrei nutzen. Zusammenfassung Toilettenkonzept Berlin Broschüre zum Download
Für Berlin liegen vielfältige Daten zum Gebäudebestand, zur Energieinfrastruktur wie auch zu den verwendeten Heizungstechniken vor. Für eine detaillierte Bestandsanalyse, auf der eine kommunale Wärmeplanung fußen soll, sind diese häufig inhomogenen oder aggregierten Daten jedoch nicht ausreichend. Zum Gebäudebestand liegen vorrangig Daten aus dem Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS) vor, wie zum Beispiel zu Gebäudegrundrissen oder zur Geschossigkeit, die jedoch kaum Informationen zu energetischen Aspekten und zum Baujahr enthalten oder Aussagen zum aktuellen energetischen Sanierungsstand ermöglichen. Vorliegende Informationen und Daten zu Energieversorgungsnetzen in Berlin wie zu den Fernwärme-, Gas- oder Stromnetzen sind als Gesamtnetzinformationen eher allgemeiner Natur und beschreiben übergreifend zum Beispiel Anschlusszahlen, Trassenlängen oder Brennstoffverbräuche. Detaillierte Informationen über den Ausbaustand, über freie Anschlusskapazitäten oder über die genaue räumliche Lage liegen jedoch nicht vor und müssen von den Energieversorgern eingeholt werden. Gleiches gilt für die jährlichen Energieverbräuche, die derzeit bereits straßenblockscharf im Energieatlas Berlin dargestellt werden, zu deren gebäudegenauen Ausprägung ebenso bisher keine Informationen bei der Verwaltung vorhanden sind. Energieatlas Berlin Zudem liegen für Gebiete, in denen noch Öl- oder Flüssiggasheizungen dominant sind, keine weiteren Informationen vor. Gleiches gilt für Gebäude, die noch mit Kohle beheizt werden. Daher sollen Daten zu den dezentralen Heizungstechniken über die Schornsteinfeger eingeholt und ein auswertbarer Datenbestand aufgebaut werden. Die in Berlin bereits verfügbaren räumlich verorteten Geo-Daten werden über die Angebote des Berliner Energieatlas und des Geoportals Berlin bereitgehalten. Dazu zählen erste überschlägige Informationen zu Potenzialen der Erneuerbaren Energien, wie zum Beispiel zu oberflächennaher Geothermie, zur in Berlin anfallender Biomasse oder zur Solarenergie. Ebenfalls finden sich dort Informationen zur Struktur des Berliner Gebäudebestands. Zudem liegen in den Berliner Bezirken wie auch bei den Fachplanungsstellen in den Hauptverwaltungen Detaildaten vor, die beispielsweise im Rahmen von energetischen Quartierskonzepten erarbeitet wurden, und die für die Wärmeplanung genutzt werden können. Geoportal Berlin Um weitere Daten für die gesamtstädtische Wärmeplanung zusammenzutragen, befindet sich die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) mit den entsprechenden Stakeholdern und datenhaltenden Stellen im Austausch. Dazu bietet das im Januar 2024 in Kraft getretene Wärmeplanungsgesetz (WPG) die rechtliche Grundlage. Demnach ist die planungsverantwortliche Stelle zur Erhebung eines vorformulierten Datenkatalogs ermächtigt, um auf dessen Basis die kommunale Wärmeplanung erstellen zu können. Dabei sind auch entsprechende Vorgaben zur Datenhaltung und zum Umgang mit teilweise sensiblen Daten, wie personenrelevanten oder sicherheitsrelevanten Daten, einzuhalten.
Zwischen 2023 und 2025 entwickelt der Berliner Senat für die „Berliner Mitte“ ein neues planerisches Konzept. Dazu arbeitet die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (SenStadt) an einem Masterplan für die Berliner Mitte. Ausgangspunkt des Verfahrens sind verschiedene Einzelvorhaben und aus verkehrlicher Perspektive insbesondere die Friedrichstraße, die nun in einem übergreifenden Gesamtkonzept betrachtet werden soll. Dabei sind die Anforderungen in der Berliner Mitte zu berücksichtigen, die sich aus der Funktion als Wohn- und Einzelhandelsstandort und der Zentrumsfunktion insbesondere für den Verkehr, die Freiflächen- und Erdgeschossnutzung und der Klimaresilienz ergeben. Gemäß den Richtlinien der Regierungspolitik soll hierfür ein städtebaulicher und verkehrlicher Masterplan entwickelt werden, der die Entwicklung der Berliner Mitte zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor in den Blick nimmt, die Aufenthaltsqualität erhöht und einer modernen europäischen Metropole gerecht wird. Hierfür werden Handlungserfordernisse und Lösungsansätze für die zukünftige Straßenraum- und Verkehrsnetzgestaltung in der Berliner Mitte identifiziert bzw. entwickelt. Dabei steht eine integrierte Betrachtung aller Verkehrsmittel als auch die Berücksichtigung der verschiedenen Nutzungsansprüche im öffentlichen Raum im Fokus. Im Mai 2024 haben die konzeptionellen Arbeiten zum Masterplan-Teilprojekt der SenMVKU mit einer Bestandsanalyse begonnen. Hierzu wurde das Projektgebiet hinsichtlich der Netze für die verschiedenen Verkehrsträger, der städtebaulichen Nutzungsstrukturen sowie der Flächenbedarfe u.a. für das Thema ruhender Verkehr analysiert. Anschließend werden entlang von Leitlinien bestehende Konflikte und Defizite im Projektgebiet identifiziert. Dies bildet die Grundlage, um inhaltliche und räumliche Handlungsfelder festzulegen und erste Maßnahmen und Lösungsansätze zu entwickeln. Ende 2025 wird das Teilprojekt mit fachlich fundierten Aussagen zur weiteren verkehrlichen Entwicklung in der Berliner Mitte abgeschlossen. Neben den dargestellten Projektbausteinen sind zu verschiedenen Zeitpunkten im Erarbeitungsprozess bis zu drei Beteiligungsveranstaltungen mit unterschiedlichen räumlichen und zielgruppenspezifischen Schwerpunktsetzungen angedacht. Der genaue Zeitpunkt sowie Inhalt und Zielgruppe wird im Zuge der Arbeiten bestimmt. Vom 28.11.2023 bis 31.01.2024 konnten sich Interessierte bereits auf der Berliner Beteiligungsplattform mein.berlin.de mit ihren Perspektiven, Ideen und Wünschen für die Berliner Mitte einbringen. Die Online-Beteiligung ist unter folgendem Link zu finden: meinBerlin: Masterplan für die Berliner Mitte Ziel der Online-Beteiligung war es, in einem ersten Schritt Orte und Teilräume zu identifizieren, die für die Planung besonders relevant sind, sowie Nutzungskonflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzudecken. Dabei steht vor allem die Steigerung der Aufenthaltsqualität im Fokus, sodass die Berliner Mitte einer modernen europäischen Metropole weiterhin gerecht wird. Gleichzeitig gilt es auch, die barrierefreie Erreichbarkeit von z.B. Bahnhöfen und das Bundesfernstraßennetz im Gebiet zur Abwicklung des Durchgangsverkehrs zu betrachten.
Dieser Datensatz zeigt ein Netz mit übergeordneter Bedeutung für das Erhaltungsmanagement, welches durch den Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) regelmäßig zum Zwecke der ZustandsErfassung und Bewertung (ZEB) befahren wird. Es setzt sich zusammen aus den Hauptverkehrsstraßen und Bezirksstraßen mit gesamtstädtischer Bedeutung (BSGB) der Freien und Hansestadt Hamburg.
Im Laufe des Jahres werden vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) oder durch ihn Beauftragte landesweit bestimmte Arten und Biotope erfasst. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, dass Grundstücke, auf denen diese Arten und Biotope vorkommen, betreten werden. Die Untersuchungen dienen der Kartierung bzw. Dokumentation der heimischen Arten und Biotope, die u. a. zur Erfüllung gesetzlicher Überwachungs- und Berichtspflichten gegenüber der EU aufgrund der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) erforderlich ist. Die Übersicht beinhaltet die Untersuchungsflächen und die Jahreszahl mit dem vermutlichen Abschluss der Erfassung.
Hannover/Norden. Egal ob Silbermöwe , Eiderente oder Sandregenpfeifer – an der niedersächsischen Küste sind viele Brutvogelarten heimisch. Um die Vögel bestmöglich schützen zu können, betreibt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) ein umfassendes Brutvogel-Monitoring im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, der gleichzeitig ein Europäisches Vogelschutzgebiet darstellt. In diese Daten fließen auch die Erfassungen vieler freiwilliger und ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer ein. Eine neue Veröffentlichung des NLWKN gibt nun auf anschauliche Weise einen Überblick über die Bestandsentwicklung von 28 heimischen Küstenvögeln. Dabei werden einige positive, aber auch besorgniserregende Trends deutlich. Egal ob Silbermöwe , Eiderente oder Sandregenpfeifer – an der niedersächsischen Küste sind viele Brutvogelarten heimisch. Um die Vögel bestmöglich schützen zu können, betreibt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) ein umfassendes Brutvogel-Monitoring im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, der gleichzeitig ein Europäisches Vogelschutzgebiet darstellt. In diese Daten fließen auch die Erfassungen vieler freiwilliger und ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer ein. Eine neue Veröffentlichung des NLWKN gibt nun auf anschauliche Weise einen Überblick über die Bestandsentwicklung von 28 heimischen Küstenvögeln. Dabei werden einige positive, aber auch besorgniserregende Trends deutlich. „Vor allem bei der Brandgans und bei der Eiderente sind die Brutbestände in den vergangenen Jahrzehnten erfreulicherweise gestiegen. Bei anderen Arten wie dem Kiebitz oder dem Brachvogel haben sich die Bestände auf den Inseln und in den außendeichs liegenden Bereichen auf dem Festland immerhin stabilisieren können. Bei einigen typischen Küstenvögeln sind die Zahlen dagegen leider rückläufig, wie beim Säbelschnäbler und dem Sandregenpfeifer“, erklärt Thorsten Krüger von der Staatlichen Vogelschutzwarte im NLWKN. Gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen befasst er sich intensiv mit dem Schutz einheimischer Brutvögel. Dazu gehört auch, die Entwicklung der Bestände kontinuierlich im Blick zu behalten. „Um Schutzgebiete für Vögel effektiv zu betreuen und die Wirkung von Naturschutzmaßnahmen überprüfen zu können, braucht es ein langfristiges Brutvogel-Monitoring. Das ist die Basis, anhand der sich nachvollziehen lässt, wie sich die Vogelbestände in Niedersachsen entwickeln“, erklärt Krüger. Die Vogelschützer des NLWKN können heute auf eine riesige Datenbasis zurückgreifen. Diese ermöglicht langfristige und umfassende Entwicklungsanalysen – für viele Vogelarten bereits seit 1946 und bei der Brandseeschwalbe sogar seit 1905. Im aktuellen Heft 52 der Schriftenreihe „Naturschutz und Landschaftspflege in Niedersachsen“ hat der NLWKN viele Informationen zur Verbreitung und Bestandsentwicklung von Brutvogelarten der niedersächsischen Nordseeküste gebündelt. Darin zu finden sind, neben den älteren Daten, Zahlen aus den Jahren von 1993 bis 2018 sowie eine Analyse zur langfristigen Bestandsentwicklung von 28 heimischen Brutvogelarten der Küste. Die neue Veröffentlichung ermöglicht auch Aussagen zu den Bestandsentwicklungen in unterschiedlichen Regionen. Ergebnisse aus 214 Teilgebieten in Niedersachsen sind darin gelistet. „Vor allem auf den Ostfriesischen Inseln zeigen die getroffenen Schutzmaßnahmen eindeutig Wirkung, da sich viele Bestände seit 1993 insgesamt erholt haben. Die Größe des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer und seine Schutzzonen sind Erfolgsgaranten, die es vielen Vogelarten ermöglichen, ungestörte Brutplätze zu finden“, gibt Krüger einen Einblick. Großer Dank an ehrenamtliche Helferinnen und Helfer Großer Dank an ehrenamtliche Helferinnen und Helfer Unterstützung erhält der NLWKN durch das Engagement geschulter Ehrenamtlicher, die in ihrer Freizeit an Kartierungen teilnehmen. Einen wichtigen Beitrag liefern, nach intensiver Schulung, auch die zahlreichen Freiwilligen aus dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) und dem Bundesfreiwilligendienst (BFD), die bei den Naturschutzverbänden und dem NLWKN ihren Dienst ableisten. Sie liefern mit ihren Erfassungen einen wichtigen Beitrag, um die Häufigkeit des Vorkommens einer Vogelart bestimmen zu können. „Wir sind den vielen Ehrenamtlichen mit ihrem ornithologischen Fachwissen sehr dankbar. Ohne ihren Einsatz wäre eine so breite Datenerfassung schlicht nicht möglich“, betont Thorsten Krüger. Auch künftig hofft der NLWKN auf ehrenamtliche Zuarbeit. Denn das Brutvogelmonitoring läuft kontinuierlich weiter und es wird auch weiterhin umfassende Bestandsanalysen geben. So wie die jetzige Veröffentlichung an die Datengrundlage der Jahrzehnte zuvor anknüpft und sich auf den Zeitraum bis 2018 fokussiert, werden sich die künftigen Auswertungen intensiv mit der Bestandsanalyse seit 2018 befassen und dabei zum Beispiel die Auswirkungen der insbesondere in Seevogelkolonien grassierenden Vogelgrippe aufzeigen. Hintergrundinformation: Hintergrundinformation: Die Publikation „Verbreitung und Bestandsentwicklung von Brutvogelarten der niedersächsischen Nordseeküste“, Heft 52 der Reihe „Naturschutz und Landschaftspflege in Niedersachsen“, ist im Webshop des NLWKN erhältlich unter: Verbreitung und Bestandsentwicklung von Brutvogelarten der niedersächsischen Nordseeküste (Heft 52) - NLWKN-WebShop Ein PDF steht auf der NLWKN-Website zum Download zur Verfügung unter folgendem Link: Schriftenreihe Naturschutz und Landschaftspflege in Niedersachsen zum Download
Auf Grundlage der Wärmestrategie für Berlin hat die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt den Prozess einer gesamtstädtischen Wärmeplanung für das Land Berlin begonnen, der durch das in 2024 in Kraft getretene Wärmeplanungsgesetz für die Kommunen verpflichtend ist. Die gesamtstädtische Wärmeplanung setzt sich aus verschiedenen Bausteinen und Phasen zusammen: Aufbauend auf Bestandsanalysen und Potenzialanalysen, deren Ergebnisse in das Berliner Wärmekataster fließen, werden Eignungsgebiete (z.B. für ein Wärmenetzgebiet oder ein Gebiet der dezentralen Wärmeversorgung) identifiziert sowie darauf abgestimmte Strategien und Maßnahmen entwickelt, so dass im Ergebnis ein gesamtstädtischer Wärmeplan erarbeitet wird. Ziel ist die Erstellung eines Wärmeplanes 1.0 bis Anfang 2026 und der anschließende formelle Beschluss. Bild: Tom-Hanisch - Fotolia.com Bestandsanalysen Weitere Informationen Bild: Chrispo/Depositphotos.com Potenzialanalysen Weitere Informationen Bild: Serdynska/Depositphotos.com Wärmeversorgungsgebiete und Zielszenario Weitere Informationen Bild: Depositphoto.com © rfphoto Wärmewendestrategien / Maßnahmen Weitere Informationen Bild: SenMVKU Aufstellen und Beschluss Wärmeplan Weitere Informationen Bild: SenMVKU Verkürzte Wärmeplanung Weitere Informationen Bild: SenMVKU Wärmekataster Weitere Informationen Bild: pressmaster - depositphotos.com Akteursbeteiligung Weitere Informationen
Zentrales Ergebnis der Wärmeplanung wird die Einteilung des Stadtgebiets Berlin in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete sein. Dabei unterscheidet die Wärmeplanung in: Wärmenetzgebiete : Wärmenetzverdichtungsgebiete, Wärmenetzausbau- bzw. erweiterungsgebiete und Wärmenetzneubaugebiete (auf Basis von erneuerbaren und Abwärme-Quellen) Gebiete für die dezentrale Versorgung (vor allem Luft- und Erd-Wärmepumpen) Als Prüfgebiete können im Wärmeplan außerdem Gebiete dargestellt werden, bei denen noch keine Einteilung möglich ist, etwa da zum aktuellen Zeitpunkt Wissenslücken bestehen. Bei Vorliegen entsprechender Erkenntnisse können auch Wasserstoffnetzgebiete dargestellt werden. Darüber hinaus sollen Teilgebiete mit erhöhtem Energieeinsparpotenzial dargestellt werden. Grundlage für die Einteilung können hohe spezifische Endenergieverbräuche, das Baualter oder auch Informationen zu einem schlechten energetischen Zustand der Gebäude sein. Vor Einteilung in Wärmeversorgungsgebiete findet neben der Auswertung der Ergebnisse von Bestands- und Potenzialanalysen ein enger Austausch mit den Berliner Energieinfrastrukturbetreibern (Fernwärme, Gas und Strom) statt. Das Zielszenario soll auf gesamtstädtischer Ebene aufzeigen, wie in Berlin Klimaneutralität im Wärmesektor erreicht werden kann. Das zu entwickelnde Zielszenario wird auf den Ergebnissen der Bestands- und Potenzialanalysen sowie der Einteilung des Gebiets in Wärmeversorgungsgebiete fußen. Aufbauend auf dem Status quo enthält es Prognosen zur Entwicklung des Wärmeverbrauchs sowie der Wärmeversorgung. Letzteres umfasst Aussagen zur Erschließung der erneuerbaren Wärmequellen und Abwärmequellen in Berlin. Zu manchen Potenzialen in Berlin, etwa zur Tiefen Geothermie, werden zum Zeitpunkt der Erstellung des Zielszenarios noch keine umfassenden Informationen zur Verfügung stehen. Die Datengrundlage zur Bestandsanalyse, etwa zum energetischen Zustand der Gebäude und den bestehenden Heizungsanlagen in Berlin, soll sich ebenfalls fortlaufend verbessern. Somit werden regelmäßige Prüfungen und gegebenenfalls Anpassungen der Prognosen und des Zielszenarios sinnvoll sein. Dies soll im Zuge der kontinuierlichen Fortschreibung des Wärmeplans erfolgen. Weiterführende Informationen zur Tiefen Geothermie Weiterführende Informationen zum Wärmeplan
Tür auf und ab in den Garten! In Großstädten ist das nicht immer so einfach. Wer mittendrin wohnt, muss oft etwas Weg zurücklegen, um ins Grüne zu gelangen. Parks und Grünanlagen haben eine große Bedeutung für die Erholung, sie sollten gut für die Einwohnerinnen und Einwohner erreichbar sein. Wo es in Berlin grünt und blüht, zeigen die Arbeitsergebnisse aus der entsprechenden Bestandsanalyse zur Karte „Versorgung mit wohnungsnahen, öffentlichen Grünanlagen“. Hier wird zwischen wohnungs- und siedlungsnahen Grünanlagen unterschieden. „Wohnungsnah“ beschreibt Grünanlagen, die in einem Einzugsbereich von 500 Metern im unmittelbaren Wohnumfeld liegen. Durch die Nähe zur Wohnung oder zum Haus hat dieser Freiraumtyp eine große Bedeutung für weniger mobile Personen wie Kinder, ältere oder behinderte Menschen und eignet sich auch für die Feierabenderholung. Als „siedlungsnah“ gelten Grünanlagen über 10 Hektar im Einzugsbereich von – je nach Größe der Anlage – 1.000 bzw. 1.500 Metern. Auch der Große Tiergarten und der Volkspark Wuhlheide gehören dazu. Die hier zur Verfügung stehende Karte stellt Grünanlagen, Wälder und den Versorgungsgrad der Wohngebiete dar. Eingeteilt sind die Flächen der Wohngebiete in zwölf Farbklassen. Die Spanne reicht von der Kombination „versorgt mit öffentlichem Grün in Verbindung mit einem hohen Anteil an privaten bzw. halböffentlichen Freiräumen“ bis zur Kombination von „nicht versorgt mit öffentlichem Grün in Verbindung mit einem geringen Anteil an privaten bzw. halböffentlichen Freiräumen“. Die Inhalte dieses Jahrgangs sind historisch und nicht mehr aktuell. Einleitung Datengrundlage Methode Kartenbeschreibung Literatur Karten Download
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