Die Rieder Faserbeton-Elemente GmbH ist Hersteller von Fassadenplatten aus Textilbeton sowie weiteren Betonprodukten für Bahn- und Straßenbau, Lärmschutz und Stützwände. Beton wird aus Wasser, Gesteinskörnung und Zement als Bindemittel hergestellt. Die von der Firma Rieder produzierten „fibreC“-Faserbetonplatten (mit Glasfaser verstärkter Beton) bestehen zu 27 Prozent aus CO 2 -intensivem Portlandzement. Bei der Produktion der Betonplatten fallen derzeit ca. 40 Prozent Verschnitt an. Ziel des Projekts ist die Errichtung einer neuartigen Anlage zur ressourceneffizienten und CO 2 -sparsamen Herstellung von Faserbetonplatten. Verarbeiten soll die Anlage eine neue, vom Unternehmen entwickelte Betonrezeptur „Matrix 3.0“, die Zement teilweise durch die nahezu CO 2 -freien Bindemittel Hüttensandmehl (Nebenprodukt der Roheisenherstellung) und Puzzolane (kieselsäure- und tonerdehaltige Stoffe) ersetzt. Der bei der Plattenherstellung unvermeidbare Verschnitt sowie Fehlproduktion sollen mittels Backenbrecher (Druckzerkleinerung) und Siebung soweit aufbereitet werden, dass eine Gesteinskörnung für die teilweise Rückführung in den Produktionsprozess erzeugt werden kann. Um eine Mehrfachnutzung des Prozesswassers zu ermöglichen, ist eine Wasseraufbereitungsanlage mit Feinstkornfiltration und pH-Neutralisierung vorgesehen. Darüber hinaus soll erstmalig ein in der Leder- und Textilbranche eingesetztes optisches Konfektionierungssystem für die Betonbranche adaptiert werden. Bei Standard- und Sonderschnitten soll damit durch eine optimale Ausnutzung der Platten der bisher anfallende Verschnitt halbiert werden können. Mit der neuen Betonrezeptur kann der jährliche Zementverbrauch um 1.380 Tonnen (54 Prozent) gesenkt werden. Zusammen mit der Halbierung des Verschnitts ergeben sich daraus CO 2 -Einsparungen in Höhe von 1.659 Tonnen (22 Prozent) pro Jahr. Weiterhin können durch das Recycling und die Wiedereinbringung von Verschnitt und Fehlproduktion in den Herstellungsprozess sowie durch den Einsatz des optischen Konfektionierungssystems pro Jahr 1.485 Tonnen an Bausand (22,4 Prozent) und damit auch an Abfall eingespart werden. Die Mehrfachnutzung des Prozesswassers reduziert den jährlichen Frischwasserbedarf um 5.040 Kubikmeter. Das entspricht 32 Prozent des Gesamtwasserbedarfs der Produktion. Branche: Glas und Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden Umweltbereich: Ressourcen Fördernehmer: Rieder Faserbeton-Elemente GmbH Bundesland: Bayern Laufzeit: seit 2020 Status: Laufend
Voraussichtliche Bauzeit Hauptstraßenzug: III. Quartal 2019 bis II. Quartal 2024 Mit der Ausführung der Bauleistung wurde im 3. Quartal 2019 begonnen. Im I. bis IV. Quartal 2023 erfolgte: Verkehrsfreigabe der neuen Fahrbahn Grunerstraße – Spandauer Straße – Mühlendamm in westlicher Fahrtrichtung Leipziger Straße sowie einer Fahrspur – Richtung Jannowitzbrücke 14.–15.01.23 und Einrichtung Baufeld und Aufbruch Spandauer Straße/ Am Mühlendamm Aufbruch Einmündungen Grunerstraße/ Littenstraße und KP Stralauer Straße/ Jüdenstraße Umfangreiche archäologische Arbeiten des Landesdenkmalamtes in der Stralauer Straße/ Am Mühlendamm und Baubegleitung im KP Stralauer Straße/ Jüdenstraße, sowie Einmündung Grunerstraße/ Littenstraße Umfangreicher Leitungsbau in Abhängigkeit von den archäologischen Grabungen u.a. Telekommunikation, Gas- und Elt.-Leitungen, sowie Erneuerung baufälliger Regenwasser-, Schmutzwasser- und Trinkwasserhaltungen in den Baufeldern Jüdenstraße, Littenstraße, Stralauer Straße/ Am Mühlendamm Umfangreiche Munitionsbergungsarbeiten Stralauer Straße/ Am Mühlendamm Demontage alte Beleuchtungsmaste Grunerstraße und Südseite Am Mühlendamm Teilabnahme Verkehrszeichenausleger Mittelstreifen Grunerstraße Weiterführung Einbau Lichtsignalanlagen (LSA)-Maste und Beleuchtung Stralauer Straße Fertigstellung Pflaster-Ornamentfläche vor der Alten Münze Teilabnahme Südlicher Gehweg Am Mühlendamm bis Am Krögel und Übergabe an Straßen- und Grünflächenamt Mitte Munitionsbergungsarbeiten Bogen Stralauer Straße/ Am Mühlendamm Arbeiten zur Trennung der Betonplatte Am Mühlendamm im Untergrund zur späteren Wohnbebauung Fertigstellung und Abnahme Pflaster-Ornamentfläche Stralauer Straße östlicher Gehweg Fertigstellung Straßenbau KP Jüdenstraße/ Stralauer Straße und Einmündung Grunerstraße/ Littenstraße Umbau LSA Fundament Ecke Stralauer Straße/ Am Mühlendamm Im I. Quartal 2024 erfolgte: Weiterführung Neubau bzw. Anpassung der Gehwege in den Anschlussbereichen Klosterstraße/ Jüdenstraße/ Littenstraße Aufbau, Installation und Montage von Verkehrsschildern Aufbringen von Straßenmarkierung als Vorbereitung für die Inbetriebnahme Fahrbahn Stralauer Straße und Bogenbereich am Mühlendamm Inbetriebnahme Fahrbahn Stralauer Straße und Bogenbereich am Mühlendamm Im II. Quartal 2024 ist geplant: Abschluss Leitungsbau in Abhängigkeit von den archäologischen Grabungen u.a. Telekommunikation, Gas- und Elt.-Leitungen, sowie Erneuerung baufälliger Regenwasser-, Schmutzwasser- und Trinkwasserhaltungen im Gehweg Stralauer Straße/ Am Mühlendamm Gehwegbau einschließlich östliche Pflaster- Ornamentfläche Am Mühlendamm/ Grunerstraße (Bogenbereich BF 2) Fertigstellung Mittelbereich (Mittelinsel/ Anschluss Fahrbahn) im Mühlendamm/ Spandauer Straße Abschluss Einbau LSA-Maste und Beleuchtung Stralauer Straße Baumpflanzungen und Pflanzarbeiten Stralauer Straße und Grunerstraße, Komplettierung Tiergartengitter Mühlendamm Finalisierung der Anschlussbereiche Klosterstraße/ Jüdenstraße einschließlich Leitungsbau Die Hauptbaumaßnahme wird abgeschlossen
Das ist ein Motto, das Berlin sich wortwörtlich zu Eigen macht: mit dem Programm zur Erhaltung und Neuansiedlung von Röhrichten. An mindestens einem Drittel der Ufer von Spree-, Dahme- und Havelseen soll das gelingen. Das hilft nicht nur gegen Erosion und sorgt für eine bessere Wasserqualität, es erfreut auch den Naturfreund. Viele Tierarten, darunter Vögel, Fische, Würmer, Krebse und Insekten sind für die neuen Wohnungen und Brutplätze, die sie im Röhricht finden, dankbar. Aufgrund der hohen Bedeutung für den Naturhaushalt sind Röhrichte in Berlin gesetzlich geschützt. Betrachtet man allein die Anzahl der Pflanzenarten, aus denen Röhrichte bestehen, erscheinen sie wie artenarme Lebensräume. Mit nur wenigen Pflanzenarten, manchmal auch nur einer, sind sie so etwas wie natürliche Monokulturen. Vorherrschend ist fast immer das Schilfrohr, das der Selbstreinigung der Gewässer dient. Die Klärfunktion übernimmt aber nicht die Pflanze selbst, sondern die Algen und Kleintiere auf den Stängeln. Und hier ist richtig was los. Über Wasser entsteht die hohe Artenvielfalt durch die vielen Wirbellosen, wie Blattläuse, Käfer, Zikaden, Milben, Spinnen, Libellen, Gallmücken, Fliegen und Schmetterlinge. Auf Tauchstation sieht es ähnlich aus: Kleinkrebse, Käfer und Larven verschiedener Insekten, Algen und Kleintiere, die an den Halmen der Pflanzen haften, dienen Schnecken, Jungfischen und Kaulquappen als Nahrung. Fische und Amphibien finden zwischen den Halmen einen Laichplatz. Für die Musik sorgen die im Röhricht lebenden Vögel. Rohrammer, Rohrschwirl, Teichrohrsänger, Drosselrohrsänger, Schilfrohrsänger, Wasserralle und Blessralle finden im Röhricht geeignete Nistplätze und nutzen die Halme auch als Sitzwarte, Schlafplatz oder Nahrungsreservoir. Bis 2015 waren die Ufer des Wuhleteichs wenig natürlich, steil abfallend und teilweise mit Betonplatten befestigt. Klar, dass da nur wenig Platz für die Entwicklung eines Röhrichtgürtels blieb. Nun entsteht am Westufer sukzessive ein neues, 1.500 m² großes Röhrichtgebiet. Ziel ist es, die Röhrichtflächen am Wuhleteich in den kommenden Jahren insgesamt auf 2.000 bis 3.000 m² zu erweitern. Schon in den 1960er Jahren wurde klar, dass Röhrichte an den Ufern der Berliner Flüsse und Seen aufgrund der intensiven Nutzung stark beeinträchtigt waren. Als Antwort beschloss das Berliner Abgeordnetenhaus im Jahr 1986 das Berliner Röhrichtschutzprogramm. Seit 1995 wurden viele neue Schilfgürtel angepflanzt. Zwischen 1990 bis 2010 wuchs die Röhrichtfläche in Berliner Gewässern so um 23 Prozent. Heute sind von 210 km Ufern wieder etwa 56 km mit Röhricht bestanden, 23 km der Ufer werden durch Palisaden vor Wellenschlag geschützt. Der Rückgang des Röhrichts und die damit einhergehende Erosion der Ufer konnte durch diese Maßnahmen gestoppt werden. Röhricht und dessen Schutz
Jeder nach seiner Fasson Ein bisschen erinnert der Wuhleteich im Wuhletal an eine Miniversion von Berlin: Künstlich angelegt in prächtiger Naturkulisse und das Zuhause einer riesigen Anzahl unterschiedlichster Bewohner. Die alle natürlich eigene Bedürfnisse und Ansprüche haben. Wie sagte Friedrich der Große seinerzeit: Jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden. Dafür müssen geeignete Lebensbedingungen geschaffen werden – für Menschen, Tiere und Pflanzen gleichermaßen. Der Erhalt seltener und gefährdeter sowie naturschutzfachlich bedeutsamer Tier- und Pflanzenarten ist oft schwieriger, als es sich anhört. Der schlechte Zustand von Lebensräumen oder deren Verlust führt dazu, dass viele Arten in Berlin als gefährdet gelten. Denn nicht immer sind in einer Großstadt die Lebensbedingungen für bedrohte Arten zu erhalten oder herstellbar. Umso wichtiger und schöner sind daher Orte, an denen Lebensräume auch für seltene und bedrohte Arten erhalten und geschaffen werden können. Dazu gehört das Wuhletal, ein für Großstadtverhältnisse relativ artenreiches Gebiet. Auch wenn es kaum zu glauben ist, aber der Wuhleteich ist zunächst künstlich angelegt worden. Noch bis 2015 säumten Betonplatten – Reste einer früheren Baustraße – das West- und das Nordufer. Zur IGA Berlin 2017 wurden die Uferbereiche naturnah umgestaltet. Die Betonplatten wurden vollständig entfernt und nördlich des Wuhleteiches entstand eine wechselfeuchte Zone. Der Bereich wurde kleinteilig modelliert, um ein Mosaik aus Flächen mit unterschiedlichen Wasserständen und temporärer Überflutung zu schaffen. Sie bieten einer Vielfalt von speziell an diesen Standort angepassten Pflanzen- und Tierarten einen optimalen Lebensraum. Die unterschiedlichen Wasserstände sind bedingt durch Niederschläge bzw. durch das zugeführte Wasser aus den Vorflutern, wie dem Biesdorf-Marzahner Grenzgraben und der alten Wuhle. Alle Ufer- und Wasserpflanzen in der wechselfeuchten Zone sind “echte Berliner Pflanzen”. Sie wurden am Kiessee Arkenberge, in der Malchower Aue und auf den Zingerwiesen entnommen. Unter der Federführung einer Umweltbaubegleitung sorgten junge Freiwillige des Projektes “IGA-Campus”, Mitarbeitende der Unteren Naturschutzbehörde aus Pankow und ein Berliner Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen dafür, dass diese “Berliner Pflanzen” in der wechselfeuchten Zone eine neue Heimat finden konnten. Ideengeber der außergewöhnlichen Umpflanzaktion war das Büro des Landesbeauftragten für Naturschutz und Landschaftspflege von Berlin. Ursprünglich sollten die Pflanzen für die wechselfeuchte Zone aus Gärtnereien beschafft werden. Dabei hätte jedoch nicht sichergestellt werden können, dass die Pflanzen wirklich aus der Region stammen. Die standorttypischen und gebietseigenen Pflanzen im Wuhletal zu fördern war den Initiatoren der IGA Berlin 2017 und den beteiligten Naturschutzakteuren besonders wichtig. Mit der Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde Pankow konnten geeignete Gebiete und Bestände für die Entnahme der Pflanzen ausgewählt und diese außergewöhnliche Maßnahme umgesetzt werden. Das Bemerkenswerte daran: Auch nach der sparsamen Initialbepflanzung blieben Teile der wechselfeuchten Zone unbedeckt. Diese “freien” Standorte werden der natürlichen Entwicklung überlassen. So konnten sich über die Pflanzung hinaus bereits nach wenigen Monaten zahlreiche im Wuhletal typische und standortgerechte Pflanzen- und auch Tierarten in der wechselfeuchten Zone ansiedeln. Am Ufer des Wuhleteichs hat sich ein wertvolles Biotop entwickelt, das verschiedenen, teilweise gefährdeten Pflanzen- und Tierarten einen neuen Lebensraum bietet und einen beispielhaften Beitrag zur biologischen Vielfalt leistet. Typisch Berlin eben – hier ist Raum für alle, die Teil der Vielfalt werden möchten und Raum für genau die Entfaltung suchen, die zu ihnen passt.
Gz.: C46_DD-0522/1240/5 Gegenstand der Planungen ist neben dem Umbau des Speichers die Offenlegung und naturnahe Gestaltung des verrohrten bzw. die Renaturierung des offenen Abschnitts. Das Sandflüssel soll unterhalb des Speichers auf ca. 815 m offengelegt und naturnah ausgebaut werden. Im Zuge der Baumaßnahme ist zudem ein bereits offenliegender Abschnitt (ca. 40 m mit Trapezgerinne aus Betonplatten), der oberhalb der derzeitigen Verrohrung bzw. unterhalb des Speichers Bernstadt beginnt, zu renaturieren. Der Speicher Bernstadt soll wasserseitig um ca. 2,75 m auf ein Niveau von 263,80 m NHN abgetragen werden. Beim Umbau des Speichers Bernstadt ist zu berücksichtigen, dass ein Hochwasserrückhalteraum von ca. 5.000 m³ erhalten bleibt, um eine Schlechterstellung der Unterlieger zu vermeiden.
Der landwirtschaftliche Betrieb im Langredder 9, 24850 in Schuby beantragt eine Erweiterung des Rinderhaltungsbetriebes von bisher 859 auf 931 Rinderplätze auf dem Hofgelände Gemarkung Schuby Flur 1, Flurstück 44. Des Weiteren wird die Errichtung eines Beton-Rundbehälters mit Zeltdachabdeckung als Flüssigdüngerlager mit einem Abtankplatz als Betonplatte auf dem Grundstück Ge-markung Schuby Flur 1 Flurstück 44 beantragt.
Die Talsperre Gahma ist in die Talsperrenklasse 3 gemäß ThürTA-Stau eingestuft. BHQ1=HQ200=2,08 m³/s sowie BHQ2=HQ1000=2,87 m³/s. Der vorhandene Absperrdamm soll weitestgehend beseitigt werden und in den Randbereichen so modelliert werden, dass eine maschinelle Bewirtschaftung der Fläche möglich ist. Die Aushubmassen werden im Stauraum seitlich des Gewässers abgelagert. Weiterhin werden auch sämtliche Betriebseinrichtungen zurückgebaut. Die Rückbaumaßnahmen erstrecken sich auf einer Gewässerlänge von ca. 140 m. Das Absperrbauwerk wird auf Höhe des Grundablasses mit einer Sohlbreite von mindestens 5 m durchbrochen. Die Böschungen der verbleibenden Dammstummel werden mit Neigungen von 1 : 2,5 bis 1 : 3 ausgeführt. Der Riesenbach wird im Lauf neu profiliert. Im neu profilierten Bachbett werden Querrigolen aus Natursteinen eingebaut. Durch den Einbau der 20 bis 30 cm hohen Sohlschwelle wird ein Fließgewässer, Fließgewässertyp Strukturelemente mit Stillgewässerbereichen, errichtet. Die vorhandenen Betonplatten werden ausgebaut und entsorgt. Zur Sohlsicherung gegen Eintiefung werden Natursteinriegel gesetzt. Es sind keine Gehölzfällungen erforderlich. Für die Umsetzung des Vorhabens ist eine temporäre Errichtung einer Zufahrt notwendig. Im LBP sind für die Inanspruchnahme der Schutzgüter Boden und Wasser Ausgleichsmaßnahmen, hier Neupflanzungen, vorgesehen.
Die Talsperre Gahma ist in die Talsperrenklasse 3 gemäß ThürTA-Stau eingestuft. BHQ1=HQ200=2,08 m³/s sowie BHQ2=HQ1000=2,87 m³/s. Der vorhandene Absperrdamm soll weitestgehend beseitigt werden und in den Randbereichen so modelliert werden, dass eine maschinelle Bewirtschaftung der Fläche möglich ist. Die Aushubmassen werden im Stauraum seitlich des Gewässers abgelagert. Weiterhin werden auch sämtliche Betriebseinrichtungen zurück gebaut. Die Rückbaumaßnahmen erstrecken sich auf einer Gewässerlänge von ca. 140 m. Das Absperrbauwerk wird auf Höhe des Grundablasses mit einer Sohlbreite von mindestens 5 m durchbrochen. Die Böschungen der verbleibenden Dammstummel werden mit Neigungen von 1 : 2,5 bis 1 : 3 ausgeführt. Der Riesenbach wird im Lauf neu profiliert. Im neu profilierten Bachbett werden Querrigolen aus Natursteinen eingebaut. Durch den Einbau der 20 bis 30 cm hohen Sohlschwelle wird ein Fließgewässer, Fließgewässertyp Strukturelemente mit Stillgewässerbereichen, errichtet. Die vorhandenen Betonplatten werden ausgebaut und entsorgt. Zur Sohlsicherung gegen Eintiefung werden Natursteinriegel gesetzt. Es sind keine Gehölzfällungen erforderlich. Für die Umsetzung des Vorhabens ist eine temporäre Errichtung einer Zufahrt notwendig. Im LBP sind für die Inanspruchnahme der Schutzgüter Boden und Wasser Ausgleichsmaß-nahmen, hier Neupflanzungen, vorgesehen.
Die Talsperre Gahma ist in die Talsperrenklasse 3 gemäß ThürTA-Stau eingestuft (BHQ1=HQ200=2,08 m³/s sowie BHQ2=HQ1000=2,87 m³/s.) Der vorhandene Absperrdamm soll weitestgehend beseitigt werden und in den Randbereichen so modelliert werden, dass eine maschinelle Bewirtschaftung der Fläche möglich ist. Die Aushubmassen werden im Stauraum seitlich des Gewässers abgelagert. Weiterhin werden auch sämtliche Betriebseinrichtungen zurückgebaut. Die Rückbaumaßnahmen erstrecken sich auf einer Gewässerlänge von ca. 140 m. Das Absperrbauwerk wird auf Höhe des Grundablasses mit einer Sohlbreite von mindestens 5 m durchbrochen. Die Böschungen der verbleibenden Dammstummel werden mit Neigungen von 1 : 2,5 bis 1 : 3 ausgeführt. Der Riesenbach wird im Lauf neu profiliert. Im neu profilierten Bachbett werden Querriegel aus Natursteinen eingebaut. Durch den Einbau der 20 bis 30 cm hohen Sohlschwelle wird ein Fließgewässer, Fließgewässertyp Struktu-relemente mit Stillgewässerbereichen, errichtet. Die vorhandenen Betonplatten werden ausgebaut und entsorgt. Zur Sohlsicherung gegen Eintiefung werden Natursteinriegel gesetzt. Es sind keine Gehölzfällungen erforderlich. Für die Umsetzung des Vorhabens ist eine temporäre Errichtung einer Zufahrt notwendig. Zum mit Plangenehmigung 440.1-4541-5955/2016-16075134 vom 28. Oktober 2016 zugelassenen Vorhaben ergeben sich nachfolgende Änderungen: - Der vorhandene Absperrdamm wurde umfangreicher beseitigt und die Böschungen der verbleibenden Dammreste flacher gestaltet. - Die Bodenauftragsfläche südlich der Dammachse, hauptsächlich im rechten Bereich, wurde gegenüber der planmäßigen Fläche, geringfügig in südlicher Richtung erweitert. Die Auftragsfläche liegt weiterhin vollständig im betrach¬teten Untersuchungsgebiet des Landschaftspflegerischen Begleitplanes vom Juli 2016. - Der Bodenauftrag im Stauraum wurde harmonischer zum natürlichen Geländeverlauf gestaltet. Hierzu wurde das Gefälle der Böschungen ver-ändert, wodurch es zu lokalen Mehr- und Minderaufträgen kam. Die Höhendifferenzen bewegen sich dabei laut Bestandsvermessung in einem Rahmen von max. 50 cm. Die Kontur der tümpelartigen Gewässeraufweitung im Stauraum wurde geringfügig angepasst, wobei Größe und Tiefe in etwa der ursprünglichen Planung entsprechen.
Die Avacon Netz GmbH hat im Wege der Verkehrs- und Versorgungssicherheit auf Grundlage eines Eislastertüchtigungskonzeptes höhere Eis- und Windlasten bei der 110-kV-Leitung Westerstede – Zwischenahn zugrunde gelegt, um die Standsicherheit von Abspannmasten zu verbessern. Es ist vorgesehen, dass der Mast Nr. 001 im Bereich seines Fundaments und seiner Stahlkonstruktion standortgleich verstärkt wird. Da der Mast Nr. 001 samt seinem Fundament neueren Baujahrs ist, kann ausgeschlossen werden, dass mögliche kontaminierende Stoffe in dem Fundament festzustellen sind. Bei dem hier betroffenen Stufenfundament handelt es sich ausschließlich um eine Betonplatte. Bei der Verstärkung des bestehenden Stufenfundaments wird auf jeglichen Ausbau/Abbruch verzichtet. Die Verstärkung erfolgt durch eine min. 0,8 m unter Geländeoberkante, auf einer Breite von ca. 5 m x 5 m und ca. 1.5m mächtigen Betonplatte. Der Mast Nr. 002 wird ausschließlich am Mastgestänge verstärkt. Eine Fundamentverstärkung ist nicht vorgesehen. Zusätzlich sollen die Seile zwischen den Abspannabschnitten Portal Nr. 000 – Mast Nr. 001 – Mast Nr. 002 getauscht werden. Der Seilzug erfolgt direkt am Mast und innerhalb der dargestellten Arbeitsflächen. Bodeneingriffe sind für den Seilzug nicht nötig. Weitere Maßnahmen an den Freileitungsmasten sind nicht geplant. Die Gesamtlänge der 110-kV-Leitung Westerstede – Zwischenahn beträgt etwa 10,6 Kilometer. Die Strecke vom Portal Nr. 000 bis zum Mast Nr. 002 beläuft sich auf rund 513 Meter. Die Masthöhen betragen für den Mast 001 und 28,13 m ü EOK und für den Mast 002 32,00 m ü EOK. Die Masten 001 und 002 haben nach der Fertigstellung der Maßnahmen die gleiche Höhe. Gegenüber dem Bestand geht damit keine Masterhöhung oder Schutzstreifenerweiterung einher. Signifikante nachteilige Auswirkungen durch das Vorhaben auf die Schutzgüter können ausgeschlossen werden.
Origin | Count |
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Bund | 33 |
Land | 32 |
Type | Count |
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Förderprogramm | 28 |
Messwerte | 1 |
Text | 17 |
Umweltprüfung | 13 |
unbekannt | 6 |
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Deutsch | 63 |
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