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Die Vegetation des Himalaya ist bis jetzt nur als Bestandteil bergbäuerlicher Kulturlandschaften, also in Degradationsstadien natürlicher Wälder und alpiner Matten beschrieben. Das einzige Segment des Gebirgsbogens, das (neben weide- und feuerbeeinflußter Vegetation) noch ungestörte Vegetation hat, liegt in Bhutan und war bislang verschlossen. Nach über 20jährigen Vorarbeiten in gestörter Vegetation der pakistanischen, indischen, nepalesischen und chinesischen Himalaya-Regionen hat sich jetzt erstmals die Möglichkeit eröffnet, mit Unterstützung der Bhutanesischen Regierung und von Entwicklungsprojekten auf einer sechsmonatigen Expedition eine floristisch vollständige Inventur mensch-unbeeinflußter Wälder und Matten zwischen 1.000 und 5.000 m durchzuführen und Initialstadien der Weidebeeinflussung zu dokumentieren. An die Erstbeschreibung ungestörter Wälder und Matten schließt sich der Versuch an, grundsätzliche überregionale Fragen der Hochgebirgsforschung einer Klärung näherzubringen:- Können Gebirge zugleich 'Biodiversity hotspots' und Auslöschungszonen sein?- Steuert der Lebenszyklus des Bambus die Bestandesdynamik von Nebelwäldern?- Wie verändert Waldweide die Bestandesstruktur und Artendiversität von Naturwäldern?- Welche Schlußfolgerungen für die Lebensbedingungen von Wald ergeben sich aus der natürlichen Struktur der oberen Waldgrenze in Bhutan?- Welche Unterschiede in Struktur- und Artendiversität bestehen zwischen den von Viehherden und den von Wildtierherden genutzten alpinen Matten.
Aktuell wird die Wärmeversorgung deutscher Haushalte maßgeblich durch Öl- und Gasheizungen bewerkstelligt, was eine starke Abhängigkeit von fossilen Ressourcen bedeutet. Durch ihre Effizienz verhalten sich elektrische Wärmepumpen (WP) deutlich klimafreundlicher und können, wenn mit Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben, maßgeblich zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung beitragen. Zusätzlich wird die Nutzung umweltfreundlicher Kältemittel wie z.B. Propan (R290) oder Butan (R600) zunehmend gesetzlich gefördert. Durch die hohe Entzündlichkeit dieser Kältemittel rückt eine dauerhafte, technische Dichtheit ins Zentrum aktueller WP-Entwicklungen. Im Rahmen eines Fraunhofer Plattformprojekts sollen in WP-Resilienz in enger Kooperation mit der Industrie (Hersteller für Haus-WP und Klimagerätehersteller für Schienenfahrzeuge) Methoden zur künstlichen/ beschleunigten Alterung, zielgerichteten Fehlstellenanalyse und Lebensdauerprognose von Propan-Kältekreisen entwickelt werden. Zudem soll eine vereinheitliche Datenbasis für die Risikobewertung von Kältekreisen im Hinblick auf Leckagen und damit verbunden ausströmendes Kältemittel geschaffen werden. Neben Leckagen sollen auch Risiken basierend auf Zündquellen und Unfälle in die Datenbank aufgenommen werden. Durch die zentralen Ergebnisse des Vorhabens soll der Industrie eine Methodik zur Verfügung gestellt werden, um das komplexe Zusammenspiel von Schwingungsanregungen durch den Kompressor, Eigenspannungen nach dem Herstellungsprozess sowie Temperatur- und Druckschwankungen und variierende Umwelteinflüsse (z.B. korrosive Atmosphären) wissenschaftlich und anwendungsnah zu bewerten, wodurch erstmals eine belastbare Lebensdauerabschätzung von hermetischen Kältekreisen möglich wird. Zusätzlich sollen detaillierte Untersuchungen von leckbehafteten Bauteilen eine übersichtliche Datengrundlage zur Durchführung von Risikobewertungen für Kältekreise ermöglichen, die zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben ist.
In Bhutan wird erstmalig versucht, die quartäre Landschafts- und Klimageschichte für den östlichen Bereich der Südabdachung des Himalajas zu rekonstruieren. Besonderes Interesse gilt den in Böden gespeicherten Informationen über natürliche Umweltschwankungen. Neben dem Ausmaß der Verwitterung und Bodenentwicklung als relative Datierungsmethode und numerischen Datierungen auf verschieden alten quartären Ablagerungen sollen zwei neuere analytische Ansätze in der Bodenkunde eingesetzt werden. Nach meinen bisherigen Erfahrungen aus Hochasien sind Böden in Hochgebirgsräumen vielfach polygenetisch aus verschiedenen Ausgangsmaterialien unterschiedlicher Herkunft aufgebaut, was eine Interpretation von Gelände- und Laborbefunden stark erschwert. Mit Hilfe der Neutronenaktivierungsanalyse soll über das Muster der Spurenelementverteilung die Schichtung innerhalb des Slumsgeklärt werden. Diese Ergebnisse sind wiederum Basis für die Klärung der Herkunft der verschiedenen Materialien (äolische Aufwehungen, lokale Solifluktionsdecken) über die Analyse stabiler Isotope als geochemischem Fingerabdruck. Die Kombination der verschiedenen Ansätze soll schließlich die Frage nach der maximalen Ausdehnung der letzten und möglicherweise älterer Vereisungen klären, die durch die Diskrepanz zwischen pedogenetischen und morphostratigraphischen Befunden in Ostnepal neu aufgeworfen wurde.
Die Firma Westfalen AG, Industrieweg 43 in 48155 Münster hat die Genehmigung zur wesentlichen Änderung einer Anlage zur Lagerung, zum Umschlag und zum Abfüllen von technischen Gasen auf dem Grundstück Köstendeel 31 in 48157 Münster (Gemarkung St. Mauritz, Flur021, Flurstücke 238, 492, 653) beantragt. Gegenstand des Antrages ist 1) Errichtung und Betrieb einer Aufreinigungsanlage für Flüssiggas, bestehend aus • Zwei Destillationskolonnen (Rektifikation von Propan / Trennung von i- und n-Butan) • Vier Wärmetauschern (Rohrbündel-Wärmetauscher / Robert-Verdampfer) • Drei Pumpen • Vier Vorlagetanks (je <= 6,4m³) • Zwei erdgedeckten Tanks (eine Dreikammertank, gesamt 50m³ entspricht 16,67m³ pro Kammer für n-Butan, i-Butan, Butan sowie einen Tank (50m³) • Zwei Desodorierungsfiltern • Einem Dampferzeuger • Einem Kältaggregat 2) Erhöhung der Lagermenge Flüssiggas um 49,9t 3) Anpassung der Lagermengen entzündbarer Gase auf dem Betriebsgelände
Die Firma CAREA Harzhotel Allrode GmbH plant eine Flüssiggasversorgungsanlage zur Energieversorgung der Betriebsanlagen (Blockheizkraftwerkt (BHKW) und Heizung), sowie einen Lagerbehälter für LPG (Progan/ Butan) von 62 m³ (28,7 t) in unterirdischer Bauform (erdgedeckt) zu errichten und zu betreiben. Die Versorgung erfolgt mittels Entnahme durch Eigendruck aus dem geplanten Lagerbehäl-ter. Das Flüssiggas wird aus der Gasphase betrieben und über unterirdisch verlegte Rohrleitungen den Verbrauchern zugeführt. Zur Befüllung der Anlage erfolgt mittels Straßentankwagen (TKW). Das Flüssiggas wird aus Transportbehältern des TKW übernommen und in dem Flüssiggasbehälter eingelagert.
Die MVG Moosbacher Versorgungsgesellschaft mbH, Brunnenstraße 1, 92709 Moosbach, hat am 28.04.2020 gemäß § 4 Abs. 1 BImSchG die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb einer Flüssiggaslagerbehälteranlage auf dem Grundstück Flur-Nr. 13/1 der Gemarkung Moosbach beantragt. Merkmale des Vorhabens: Der Genehmigungsantrag umfasst folgende Maßnahme: - Errichtung und Betrieb einer Flüssiggaslagerbehälteranlage, bestehend aus zwei erdgedeckten Flüssiggaslagerbehältern mit 2 x 2,9 Tonnen Fassungsvermögen (Propan/Butan) - Anlage nach Nr. 9.1.1.2 Verfahrensart V des Anhangs 1 der 4. BImSchV Die Genehmigung ist im vereinfachten Verfahren zu erteilen (§ 4 Abs. 1 BImschG i. V. m. Nr. 9.1.1.2 des Anhangs 1 der Vierten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes - 4. BImSchV). Gemäß § 7 Abs. 2 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) i. V. m. Nr. 9.1.1.3, Spalte 2 der Anlage 1 zum UVPG ist in einer standortbezogenen Vorprüfung des Einzelfalls festzustellen, ob für das Vorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist.
Die Firma BWF Tec plant die Errichtung und den Betrieb eines Flüssiggaslagers mit einem max. Fassungsvermögen von 47,5 t Flüssiggas. Mit dazu gehört eine Anlage zur Verdampfung von Flüssiggas und Mischung eines Gas-Luft-Gemisches sowie eine Drucklufterzeugungsanlage. Die Anlage ist für den Einsatz von Propan konzipiert. Sie ist nicht für den Betrieb mit Butan ausgelegt, da es hier zu Kondensationen nach der Verdampferanlage kommen könne. Die Anlage dient der alternativen Gasversorgung der bestehenden Feuerungs- und Motoranlagen und der Unternehmensbereiche auf dem Werkgelände der BWF, die derzeit mit Erdgas und z.T. mit Heizöl-EL betrieben werden. Diese Anlagen sind z.T. selbst wieder genehmigungspflichtig nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz. Da das Flüssiggaslager mehreren Anlagen dient, stellt es aus fachtechnischer Sicht keine Nebeneinrichtung einer BImSchG-pflichtigen Anlage dar. Der erdgedeckte Behälter sowie die Container der Verdampfer-/Misch- und Drucklufterzeugungsanlage ist an der nördlichen Grundstücksgrenze des Unternehmensbereiches Envirotec geplant. Die Rohrleitungen vom Behälter bis zum Verdampfer werden ebenfalls erdgedeckt ausgeführt. Das benötigte Propan wird in flüssiger Phase aus dem Behälter entnommen und dem Verdampfer zugeführt. Die Beheizung des Verdampfers erfolgt indirekt über einen elektrisch beheizten Aluminiumkern in dem Rohrschlangen eingegossen sind. Das verdampfte Gas wird in der Mischanlage so mit Luft vermischt, dass das Mischgas den gleichen Wobbeindex wie Erdgas besitzt. Ein Austausch von Erdgas durch das Propan-Luft-Gemisch ist so ohne Anpassung an den Feuerungs- und Motoranlagen möglich.
Egal ob zum Heizen, Kochen oder Grillen: Flüssiggas ist von Weihnachtsmärkten nicht wegzudenken. Doch so praktisch Gasgeräte sind, so gefährlich können sie bei falscher Handhabung werden. Wegen der leichtentzündlichen Mischung aus Propan, Butan und weiteren Stoffen kommt es immer wieder zu Unfällen. Doch die jüngsten Kontrollen der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord auf dem Koblenzer Weihnachtsmarkt zeigen: Die dortigen Standbetreiber halten sich gewissenhaft an die Vorschriften. Bei der stichprobenartigen Kontrolle, die die SGD Nord in ihrer Funktion als Marktüberwachungsbehörde auf dem Koblenzer Weihnachtsmarkt durchgeführt hat, sind insgesamt acht Anlagenbetreiber überprüft worden. Das Ergebnis fällt durchweg positiv aus, denn alle Gasanlagen waren geprüft und die Prüfbescheinigungen lagen vor. Es wurden lediglich geringfügige Mängel festgestellt, die umgehend beseitigt werden konnten. Das positive Ergebnis zeigt, dass die Beratung und die wiederholten Überprüfungen durch die SGD Nord die gewünschte Wirkung erzielen. Auch die Veranstalter informierten die Standbetreiber im Vorfeld über die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen. Bei der Kontrolle der SGD Nord wurde zudem der Umgang mit Flüssiggas und die Unterweisung der Beschäftigten der Marktstände angesprochen. Denn Beschäftige werden vor Marktbeginn unterwiesen und dies wird schriftlich dokumentiert. Als Marktüberwachungsbehörde ist die SGD Nord im Handel des nördlichen Rheinland-Pfalz zuständig für die Überprüfung von Gasverbrauchsgeräte und Gasflaschen. Ein aktuelles Informationsblatt zum sicheren Umgang mit mobilen Flüssiggasanlagen ist unter folgendem Link zu finden: www.s.rlp.de/AlAnn7s .
Die Herstellung von Plastik durch die petrochemische Industrie erfordert große Mengen Prozessenergie und fossile Energieträger für den nicht-energetischen Verbrauch. 1) Wie hoch ist der jährliche Energieverbrauch der petrochemischen Industrie in NRW und wie schlüsselt er sich nach Energieträgern und fossilen Rohstoffen auf? a) Gesamtverbrauch (aufgeschlüsselt nach energetischer/rohstofflicher Nutzung) b) Wie viel des Verbrauchs entfällt auf die Produktion von Plastikpellets/Ethylen (energetisch/rohstofflich)? c) Mix für energetische Nutzung (nicht-fossile Energieträger, Öl, Gas und Kohle prozentual) d) Mix für rohstoffliche Nutzung (nicht-fossile Rohstoffe, Öl, Gas und Kohle prozentual, wobei Gas in Methan, Ethan, Propan, Butan aufzuschlüsseln ist) e) Wie ist der Mix für die Produktion von Plastikpellets/Ethylen (aufgeschlüsselt wie oben: fossil/nicht-fossil und energetisch/rohstofflich)? 2) Wie viel des jährlichen Verbrauchs der petrochemischen Industrie in NRW wird durch Importe aus dem Ausland abgedeckt, woher und von wem werden sie importiert? Bitte schlüsseln Sie auf in: a) Importe für energetische Nutzung (aufgeteilt nach Öl, Kohle und Gas, wobei Gas in Methan, Ethan, Propan, Butan aufzuschlüsseln ist) b) Importe für rohstoffliche Nutzung (aufgeteilt nach Öl, Kohle und Gas, wobei Gas in Methan, Ethan, Propan, Butan aufzuschlüsseln ist) 3) Wie hoch sind die jährlichen Emissionen (CO2 und Methan) aus der petrochemischen Industrie in NRW? a) Wie werden diese Emissionen gemessen? b) Wie hoch sind die entsprechenden Vorkettenemissionen (upstream/Importemissionen)? c) Wie viel der Emissionen entfällt auf die Produktion von Plastikpellets/Ethylen? 4) Wie viele petrochemische Kluster sind in NRW verteilt, wo befinden sie sich und wie hoch ist der jährliche Verbrauch nicht-fossiler und fossiler Energieträger und Rohstoffe pro Kluster/Standort?
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 96 |
| Land | 8 |
| Weitere | 1 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 15 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Chemische Verbindung | 13 |
| Ereignis | 5 |
| Förderprogramm | 46 |
| Gesetzestext | 31 |
| Text | 5 |
| Umweltprüfung | 5 |
| unbekannt | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 50 |
| Offen | 57 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 97 |
| Englisch | 14 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Datei | 5 |
| Dokument | 6 |
| Keine | 82 |
| Webseite | 20 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 59 |
| Lebewesen und Lebensräume | 58 |
| Luft | 40 |
| Mensch und Umwelt | 107 |
| Wasser | 36 |
| Weitere | 85 |