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Found 51 results.

Schwerpunktprogramm (SPP) 2089: Rhizosphere Spatiotemporal Organisation - a Key to Rhizosphere Functions, Teilprojekt: Koordinationsfonds

Der Koordinationsantrag für das SPP 2089 Raum-zeitliche Organisation der Rhizosphäre - der Schlüssel zum Verständnis von Rhizosphärenfunktionen - Phase 2 bietet eine kurze Einführung in das Konzept und die Hypothesen des SPP (Abschnitt 1.1), gibt einen kurzen Überblick über die experimentellen Plattformen und die gemeinsamen Probenahmestrategien (Abschnitt 1.2) und umfasst die Zusammenfassung der Forschungsergebnisse aus Phase 1 (Abschnitt 1.3.1 - 1.3.6). Diese Zusammenfassung enthält auch die von der Koordination durchgeführten feldbezogenen Messungen, die nicht an anderer Stelle dargestellt werden können. Die Datenintegration und die Initiierung gemeinsamer Manuskripte wurden adressiert (Abschnitt 1.3.7) und die Ziele des SPP in Phase 2 werden abgeleitet (Abschnitt 1.4), einschließlich der Forschungsfragen und der damit verbundenen gemeinsamen Experimente für Phase 2. Eine besondere Herausforderung ist die Integration von Daten aus verschiedenen Skalen und Disziplinen (Abschnitt 1.5). Dies führt zu den spezifischen Aufgaben der Koordination (Kommunikation, PP-Datenbank BExIS, Soil-Plot-Experiment, Organisation von Treffen/Workshops, Röntgencomputertomographie-Service, Öffentlichkeitsarbeit), die alle darauf abzielen, eine Datensynthese zu ermöglichen (Abschnitt 1.6). Erste Beispiele für integrierte Arbeiten sind in der Bibliographie aufgeführt (Abschnitt 1.7). In Anbetracht des begrenzten Platzes ist die Beschreibung der Forschungsergebnisse sehr kurz und zielt darauf ab, die Ergebnisse in einer integrierten Weise zu präsentieren. Gleiches gilt für die Beschreibung neuer gemeinsamer Experimente, auch hier finden sich die Details in den jeweiligen Einzelanträgen.

Schwerpunktprogramm (SPP) 2089: Rhizosphere Spatiotemporal Organisation - a Key to Rhizosphere Functions

Der Koordinationsantrag für das SPP 2089 Raum-zeitliche Organisation der Rhizosphäre - der Schlüssel zum Verständnis von Rhizosphärenfunktionen - Phase 2 bietet eine kurze Einführung in das Konzept und die Hypothesen des SPP (Abschnitt 1.1), gibt einen kurzen Überblick über die experimentellen Plattformen und die gemeinsamen Probenahmestrategien (Abschnitt 1.2) und umfasst die Zusammenfassung der Forschungsergebnisse aus Phase 1 (Abschnitt 1.3.1 - 1.3.6). Diese Zusammenfassung enthält auch die von der Koordination durchgeführten feldbezogenen Messungen, die nicht an anderer Stelle dargestellt werden können. Die Datenintegration und die Initiierung gemeinsamer Manuskripte wurden adressiert (Abschnitt 1.3.7) und die Ziele des SPP in Phase 2 werden abgeleitet (Abschnitt 1.4), einschließlich der Forschungsfragen und der damit verbundenen gemeinsamen Experimente für Phase 2. Eine besondere Herausforderung ist die Integration von Daten aus verschiedenen Skalen und Disziplinen (Abschnitt 1.5). Dies führt zu den spezifischen Aufgaben der Koordination (Kommunikation, PP-Datenbank BExIS, Soil-Plot-Experiment, Organisation von Treffen/Workshops, Röntgencomputertomographie-Service, Öffentlichkeitsarbeit), die alle darauf abzielen, eine Datensynthese zu ermöglichen (Abschnitt 1.6). Erste Beispiele für integrierte Arbeiten sind in der Bibliographie aufgeführt (Abschnitt 1.7). In Anbetracht des begrenzten Platzes ist die Beschreibung der Forschungsergebnisse sehr kurz und zielt darauf ab, die Ergebnisse in einer integrierten Weise zu präsentieren. Gleiches gilt für die Beschreibung neuer gemeinsamer Experimente, auch hier finden sich die Details in den jeweiligen Einzelanträgen.

Erstellung einer umweltgeschichtlichen Bibliographie

Gesammelt werden Literaturzitate aus/zu allen umweltrelevanten Disziplinen bzw Fragestellungen mit Schwerpunkt Mittelalter und fruehe Neuzeit

Permanente Erhebung ueber Bildungsforschung (incl. Bibliographien und Literatursuchdienst)

Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren unterhalten die Koordinationsstelle, welche Informationsaustausch und Zusammenarbeit zwischen Bildungsforschung, -praxis und -verwaltung foerdert und einen Online-Literatursuchdienst auf dem Gebiet der Bildungs- und Sozialwissenschaften betreibt (vgl. Orientierung im EVA-Bulletin, 1983). Drei Erhebungsprojekte haben einen Umweltbezug: - Die Entwicklung des Verstaendnisses fuer oekologische Regelkreise bei Jugendlichen (seit 1975). - Entwicklung und Einfuehrung eines Lehrplans fuer Naturlehre auf der Orientierungsstufe (seit 1980). - Schulversuch zur Individualisierung im Realienunterricht auf der Mittelstufe (seit 1981).

Annotierte Bibliographie von Literatur zu nuklearem kulturellem Erbe in Deutschland : Im Rahmen des Vorhabens „Ansätze und Methoden des Nuclear Cultural Heritage und ihre Anwendbarkeit im Kontext des Standortauswahlverfahrens“ (NuCultAge) ; Aktenzeichen 4723F90101

Das Projekt „Nuclear Cultural Heritage“ (NuCultAge) widmet sich der KernenergiegeschichteDeutschlands, indem es untersucht, ob bestimmte Orte und Objekte als nukleares kulturelles Erbeverstanden werden können. Dabei wird im Projekt zunächst untersucht, was ein nukleares kulturellesErbe ist, wie es sich entwickelt und über lange Zeiträume überdauert. Ziel der annotierten Bibliografieist es, Literatur zu identifizieren und zu beschreiben, in der bereits ein Wissen über ein deutschesnukleares kulturelles Erbe wiedergegeben wird bzw. besteht. Es handelt sich um eine Liste vonPublikationen, die jeweils thematisch zugeordnet und in einem kurzen Absatz inhaltlich beschriebenwerden. Bei weiterführendem Interesse können die Dokumente anhand der Literaturangaben imInternet gefunden und im Detail gelesen werden. Da das deutsche nukleare kulturelle Erbe nochnicht gut erfasst wurde, dient diese annotierte Bibliografie als wichtige Grundlage, um eine Übersichtüber den Stand des Wissens in dem Themenbereich zu bekommen.

Kapitel 35 Sandlaufkäfer und Laufkäfer Rote Listen Sachsen-Anhalt 2020

Rote Listen Sachsen-Anhalt Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt Halle, Heft 1/2020: 551–570 35 Peer Schnitter, Konstantin Bäse, Astrid Thurow & Martin Trost 3. Fassung (Stand: Oktober 2019) Einführung Die Imagines unserer heimischen Sandlauf- und Lauf- käfer leben überwiegend epigäisch und besiedeln ein sehr weites Habitatspektrum. Nur wenige Spezies leben vorwiegend bis ausschließlich nichtepigäisch, wie z.B. grabend im Boden, in Tierbauten/Höhlen, arboricol auf Bäumen und Sträuchern oder auch an Pflanzen der Krautschicht. Die meisten Arten graben sich zumindest zeitweise (Überwinterung, Trockenpe- rioden etc.) in den Boden ein. Die Larven sind beson- ders an die endogäische Lebensweise angepasst. Bei ökologischen und naturschutzfachlichen Stu- dien werden Laufkäfer immer noch partiell berück- sichtigt, wenngleich das Interesse hierfür stagniert, da der Fokus mittlerweile fast ausschließlich auf den Arten der Anhänge II und IV der Fauna-Flora-Habitat- Richtlinie der Europäischen Union liegt. Wesentliche Gründe sprechen aber für die Einbindung dieser inte­ ressanten Artgruppe: − die Erfassung ist vergleichsweise effektiv möglich (Bodenfallen als Standardmethode, Handauf- sammlungen, Lichtfänge etc.), − die Artenzahl ist mit knapp über 400 in Sachsen- Anhalt überschaubar – die Determination er- scheint noch vergleichsweise einfach, da Standard- werke vorhanden sind, − Carabiden sind in den meisten Habitaten vertreten und sind in vielen eines der dominanten epigäi- schen Taxa, − es liegen vergleichsweise umfangreiche Kenntnisse zur Autökologie, Habitatbindung sowie zur Fau­ nistik und Gefährdung (Rote Listen) vor. Für Deutschland sind 533 (Trautner & Müller-Motzfeld 1995, Trautner et al. 1997, 1998, Köhler & Klausnitzer 1998), für den zentralen mitteleuropäischen Raum (Müller-Motzfeld 2004) 1.098 Taxa bekannt. Weltweit ist mit deutlich über 40.000 Taxa zu rechnen (Beutel & Leschen 2005), zudem werden immer noch zahl- reiche Taxa beschrieben. Zur Fauna Sachsen-Anhalts sind derzeit Angaben zu 423 Arten – aktuell und historisch – bekannt. Datengrundlagen Das Wissen zu den heimischen Sandlauf- und Lauf- käfern hat sich in den zurückliegenden Jahren stetig, insbesondere nach Erscheinen der Vorgänger dieser Sandlaufkäfer und Laufkäfer (Coleoptera: Cicindelidae et Carabidae) Roten Liste (Schnitter et al. 1994, Schnitter & Trost 1999) weiterentwickelt. Grundlage der fortlaufenden Bearbeitung der Laufkäferfauna Sachsen-Anhalts ist weiterhin die systematische Erfassung aller erreich- baren Angaben zu Funden der einzelnen Arten. Zwar fand die Bibliographie von Graser & Schnitter (1998) bisher keine Weiterführung, insbesondere die histori- sche Literatur sollte nun aber bereits wohl lückenlos erfasst und digital umgesetzt sein. Berücksichtigt wurden bislang neben vielen Arbeiten mit Angaben zu einzelnen Arten u. a. nachstehende zusammenfas- sende Veröffentlichungen und Faunenlisten: Al-Hus- sein & Lübke-Al Hussein (2007), Arndt (1989), Bäse, K. (2009, 2010, 2017), Bäse, W. (2007, 2008, 2013, 2018), Bäse & Bäse (2013), Bäse & Jung (2019), Bäse & Thurow (2014), Borchert (1951), Dietze (1936–41, 1957), Ciupa (1992, 1998, 2008), Ciupa & Gruschwitz (1998), Dorn (1964), Eggers (1901), Feige (1918), Feige & Kühlhorn (1924), Hahn (1886/1887), Hillecke (1907), Horion (1941), Hornung (1842–1844), Klausnitzer (1983), Knobbe (2008), Landesamt für Umweltschutz Sachsen-An- halt (2002), Malchau & Grill (1994), Petry (1914), Rapp (1933–35), Saxesen (1834), Schaum (1860), Schnitter (2005a, 2005b, 2006, 2007, 2009, 2015, 2016, 2018), Schnitter et al. (1993, 1994, 2001a, 2001b, 2003a, 2003b, 2018), Schnitter & Bäse (2012, 2013, 2015, 2018), Schnitter & Lange (2007), Schnitter & Trost (1995, 1996, 1999, 2003), Strobl (2007), Trost (2003, 2004a, 2004b, 2004c, 2004d, 2006a, 2006b, 2007a, 2007b, 2008), Trost & Schnitter (1997), Trost et al. (1996, 1998, 2008), Wahnschaffe (1883) sowie Wolf (1970). Aktuell sind in nachstehenden Privatsammlungen Belege für Sachsen-Anhalt vorhanden, die komplett (*) bzw. partiell (**) geprüft und aufgenommen wur- den: Coll. K. & W. Bäse (Wittenberg)*, Coll. Blochwitz (Genthin)**, Coll. Blüml (Leipzig)*, Coll. Göricke (Eben- dorf)*, Coll. Görn (Halle/S.)**, Coll. Grill (Bernburg)**, Coll. Gruschwitz (Staßfurt)**, Coll. Heinze (Havelberg)**, Coll. Jung (Athenstedt)**, Coll. Lange (Wewelsfleth)*, Coll. Lübke-Al Hussein (Halle/S.)**, Coll. Malchau (Schö- nebeck)*, Coll. Müller-Motzfeld (Greifswald)**, Coll. Neumann (Lieskau)*, Coll. Pietsch (Halle/S.)*, Coll. Seidel (Halle/S.)*, Coll. Schmiedtchen (Weißandt-Gölzau)**, Coll. Schnitter (Halle/S.)*, Coll. Schöne (Dessau)**, Coll. Sprick (Langenhagen)*, Coll. Strobl (Stendal)*, Coll. Trost (Gutenberg)*, Coll. Witsack (Halle/S.)*, Coll. Wolsch (Seddiner See)*, und Coll. Wrase (Gusow-Platkow)**. Auch die Museumssammlungen sind bzgl. der für Sachsen-Anhalt relevanten Bestände zum jetzigen Zeitpunkt zu gut 80 % durchgesehen, wobei weitere Sammlungen in den Museen Aufnahme fanden, die nun der Bearbeitung harren. Die Angaben zur Coll. Köller, zur Coll. Grebensčikov sowie zur Coll. Ciupa im Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlun- 551 Tab. 1: Übersicht zum Gefährdungsgrad der Sandlauf- und Laufkäfer Sachsen-Anhalts. Artenzahl (absolut) Anteil an der Gesamtartenzahl (%) Gefährdungskategorie R 1 2 55 50 30 13,0 11,8 7,1 0 33 7,8 Rote ListeGesamt 199 47,0423 Sonstige GesamtGesamt 8 1,9423 3 31 7,3 Tab. 2: Übersicht zu den sonstigen Kategorien. Artenzahl (absolut) Anteil an der Gesamtartenzahl (%) G - - Kategorien D - - gen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (ZNS; Dr. K. Schneider) liegen nun als Datenbank vor. Die Coleopterensammlung des Museums für Natur- kunde Berlin (ZMB; B. Jaeger) wurde von D. W. Wrase durchgesehen und revidiert, gleiches erfolgte für die Bestände in den Entomologischen Sammlungen des Museums für Naturkunde und Vorgeschichte Dessau (MNVD; Dr. T. Karisch) durch E. Grill, M. Trost und P. Schnitter. Die Coll. Borchert im Museum für Naturkun- de Magdeburg (MNM; Dr. K. Pellmann), die wohl den generellen Sammlungsbestand an Carabidae des Mu- seums repräsentiert, konnte noch von W. Ciupa (†), K. Graser (†) und P. Schnitter gemeinsam aufgenommen werden – dies erleichterte die Arbeit ungemein, wa- ren doch die Etiketten oft handschriftlich in Sütterlin gefasst. Wichtige Belege enthielt auch die Coll. Fehse (Technische Universität Dresden, Standort Tharandt), die von I. Brunk in eine Datenbank überführt wurde. Letzterer widmete sich auch den Sammlungsbestän- den im Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden (SNSD; O. Jäger). K.-H. Kielhorn prüfte im Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut Müncheberg (SDEI; Dr. S. Blank). Wie schon bei Schnitter & Trost (1999) bemerkt, hat sich die Einstellung zu der für Mitteldeutschland wichtigen Arbeit von Borchert (1951) deutlich gewan- delt. Ein Teil der mit Vorbehalt notierten Arten konnte inzwischen an den historischen Fundorten belegt werden, zudem wurde (s. o.) die Coll. Borchert im Mu- seum für Naturkunde Magdeburg aufgenommen und revidiert. Trotzdem verbleiben Unklarheiten, so dass weiterhin einige der zitierten Arten keine Aufnahme in die Checkliste fanden (Agonum dahli, Bembidion conforme, B. ruficorne, Harpalus attenuatus, Ophonus parallelus, Poecilus koyi, Trechus amplicollis). V 8 1,9 Neben den bislang benannten Quellen ist noch auf Schmidt (2012) zu verweisen, die sich der „Käferreste aus dem Sarg der Editha: Schädlinge aus der Grablege von 946 und Laufkäfer aus der Umsetzung von 1510“ annahm, mithin wohl den ersten Nachweisen von Laufkäfern aus historischer Zeit für Sachsen-Anhalt – nach den Funden aus dem Bernstein der Goitzsche. Die Artenliste umfasst immerhin 29 Spezies in mitunter hohen Individuenzahlen (s.a. Schnitter 2016). Die in MultibaseCS gehaltene Datenbank um- fasst derzeit über 250.000 Einträge, alle Messtisch- blätter (i. W. MTB) sind mit Nachweisen belegt, dabei schwankt die Artenzahl je MTB zwischen 13 (3230 Wittingen) und 295 Artnachweisen (4537 Halle (Saa- le)-Süd). Die Nomenklatur folgt i. d. R. Müller-Motzfeld (2004). Bemerkungen zu ausgewählten Arten Einige Arten wurden inzwischen von der Landesliste gestrichen (Schnitter 2016), dies betraf zunächst Ago- num monachum (Duftschmid, 1812) (s. a. Hannig 2000) und Carabus linnei Panzer, 1810. Zu den nachstehenden Arten liegen neue Er- kenntnisse vor (Bezug zu Schnitter 2016). Acupalpus luteatus (Duftschmid, 1812) Bislang existierten sichere Funde ausschließlich für Brandenburg (s.a. Horion 1941), hier auf sandig bis lehmhaltigem Boden mit xerothermen Einschlag (Horion 1941, Freude et al. 1976). Alle bislang aus Sach- sen-Anhalt vorgelegten mutmaßlichen A. luteatus stellten sich nach eingehender Prüfung als immature Acupalpus exiguus (Dejean, 1829) heraus. Nun konnte K. Bäse die Art gleich mehrfach im Norden Sachsen-Anhalts belegen, wobei nur die Be- Abb. 1: Der Kleine Puppenräuber (Calosoma inquisitor) kann im Mai – vorwiegend an Eichen (Quercus) hoch- und herunterlaufend – be- obachtet werden. Hier stellt er diversen Schmetterlingsraupen nach (Foto: S. Schellhorn). Abb. 2: Nur noch von wenigen, zumeist offenen Sekundärhabitaten, wie alten Tonabgrabungen („Letten“), ist der Deutsche Sandlaufkäfer (Cylindera germanica) bekannt (Foto: D. Rolke). Abb. 3: Der Raschkäfer Elaphrus aureus besiedelt ausschließlich unverbaute beschattete sandige Uferbereiche an Mulde, Saale und Unstrut (Foto: S. Schellhorn). Abb. 4: Harpalus honestus ist eine typische Art der Trockenrasen, hier insbesondere von stark besonnten und schütter bewachsenen, offenen, skelettreichen Böden (Unstrut-Trias-Land, Nordharzvorland) (Foto: S. Schellhorn). 552 1 3 2 4 553

Wissen schaffen im Globalen Wandel - Wissensplattform transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung

Ziel: Das in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Lüneburg durchgeführte Vorhaben zielt darauf ab, einem breiten Publikum einen Zugang zu den Ergebnissen der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung zu gesellschaftlich relevanten Themen wie dem Klimawandel, dem Rückgang der Biodiversität oder der Welternährung zu verschaffen. Dazu wird eine Online-Plattform entwickelt und freigeschaltet, die didaktisch aufbereitete Themendossiers und Lerneinheiten, eine wissenschaftliche Literaturdatenbank sowie ein Experten-Kontaktsystem bietet. Die virtuelle Wissensplattform wird durch eine lokale Themenbibliothek ergänzt, die in der Region Lüneburg verortet ist. Kurzbeschreibung: Der globale Wandel stellt einen in seiner Geschwindigkeit einzigartigen, vielfach bedrohlichen Veränderungsprozess dar, der das Verhältnis der Menschheit zu ihren natürlichen Lebensgrundlagen völlig neu bestimmt. Auf der Suche nach einem 'Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation' (so der Titel des Hauptgutachtens 2011 des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung für Globale Umweltveränderung, WBGU) sind neue Wege gefordert, Informations- und Kommunikationstechnologien und -systeme so zu gestalten, dass das in der Forschung erzeugte Wissen für wissenschaftliche und außer-wissenschaftliche Akteure zugänglich und damit gesellschaftlich nutzbar wird. Passend zum Wissenschaftsjahr 2012, das im Zeichen der Nachhaltigkeitsforschung steht, wird im Projekt 'Wissen schaffen im Globalen Wandel' ein solcher Weg erprobt. Es zielt darauf ab, eine transdisziplinäre Wissensplattform zum globalen Wandel und nachhaltiger Entwicklung aufzubauen, die sich sowohl an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende als auch an gesellschaftliche Akteurinnen und Akteure als Zielgruppen richtet. Die Plattform besteht aus einem frei zugänglichen Web-Portal, das als redaktionell aufbereitetevirtuelle Wissensressource einen Einstieg in und einen Überblick über die internationale Forschungslandschaft, Expertise im Feld und eine einschlägige Bibliographie zum globalen Wandel und zur nachhaltigen Entwicklung bietet. Weiterhin gehört dazu eine Themenbibliothek, die als lokal verortete physische Wissensressource ausgebaut und für verschiedene inner- und außerwissenschaftliche Zielgruppen zugänglich und verfügbar gemacht wird. Interessenten, die sich nicht wissenschaftlich mit den Themen auseinandersetzen wird über (1) die Entwicklung entsprechender Selbstlernmodule (z.B. eine Einführung in das Phänomen des globalen Wandels und das Konzept der nachhaltigen Entwicklung) und (2) über Themen-Dossiers (z.B. zu Bevölkerungswachstum oder Klimawandel) ein Einstieg in die Thematik und eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem übergeordneten Problemkontext sowie mit zentralen Fragen des globalen Wandels und einer nachhaltigen Entwicklung ermöglicht.

Literatursammlung zu sozialen und oekologischen Folgekosten des Strassenverkehrs

Bei den von der BASt durchzufuehrenden Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen (in der Regel Nutzen-Kosten-Analysen) ueber Verkehrssicherheitsmassnahmen sind staerker als bisher die oekologischen und sozialen Folgekosten des Verkehrs zu beruecksichtigen, um die Aussagefaehigkeit der Ergebnisse zu erhoehen. Da Literatur zu diesem Thema in der BASt nur vereinzelt vorliegt, sollen die Untersuchungen aus verschiedenen Forschungsgebieten, die fuer die Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen der BASt von Bedeutung sind, zusammengestellt werden. Insbesondere sollen dabei Untersuchungen ueber Kosten fuer: - Laermbelastung; - Luftverschmutzung; - Flaechenverbrauch; - Wasserverschmutzung durch Streusalz und Gefahrgutunfaelle; - Staukosten sowie; - Unfallkosten beruecksichtigt werden. Darueber hinaus sollen auch Untersuchungen ueber Kosten einbezogen werden, deren monetaere Erfassung bisher nicht moeglich oder erst in Ansaetzen vorhanden ist, wie z.B.: - Energieverbrauch und Umweltbelastung der Kraftfahrzeugproduktion: - Treibhauseffekt: - Psychosoziale Kosten: - Beeintraechtigung von Freizeit und Erholung: - Arten und Biotopenschwund. Im Anschluss an dieses Projekt sollen die Ergebnisse der Literaturuebersicht auf eine Verwendung als Entscheidungshilfe fuer die Beurteilung von Verkehrssicherheitsmassnahmen und als Grundlage fuer Nutzen/Kosten-Analysen ueberprueft werden.

Datenbank zur Umweltbewertung der Wälder - Aktualisierung der Datenbank zur ökonomischen Bewertung von Umweltleistungen der Wälder in Europa

Die ökonomische Bewertung der Umweltleistungen von Wäldern ist ein wichtiger, wenn auch kleiner Teil der Umweltökonomie. So hat sich seit Beginn der 1990er-Jahre im deutschsprachigen Raum ein Grundstock an Bewertungsstudien angesammelt. Wie kann man diesen Fundus national wie auch international zugänglicher machen? Hintergrund und Zielsetzung: Um die vorhandenen Studien der Allgemeinheit zugänglicher zu machen, werden in mehreren kleinen, teils mit Partnern durchgeführten, Projekten alle verfügbaren Studien in einer Metadatenbank erfasst. Ziel ist, die Datenbank suzkzessive um weitere europäische Studien zu ergänzen und letztendlich zu einer gesamteuropäischen Informationsquelle auszubauen. Vorgehensweise: Die bis 2016 existierenden Studien aus dem deutschsprachigen Raum sind bereits vollständig aufbereitet (Deutschland, Österreich, Schweiz). Die Studien werden - abhängig von der jeweiligen Bewertungsmethode - durch je etwa 40 Deskriptoren beschrieben, welche Einzelheiten zum Bewertungsobjekt, zu den verwendeten statistischen und ökonomischen Methoden, zu den Bewertungsergebnissen, zu einigen Qualitätsmerkmalen der Studien sowie zu den zugehörigen Publikationen enthalten. Ergebnisse: Derzeit (Oktober 2016) enthält die Bibliographie 77 Datensätze (entsprechend jeweils einer Zeile in der Datenbank), die 45 verschiedenen Studien entstammen; diese sind 78 Publikationen zugeordnet. Die Mehrheit der Datensätze stammt aus Deutschland (48), gefolgt von der Schweiz (17) und Österreich (12). In Bezug auf die verwendeten Bewertungsmethoden zeigt sich, dass Präferenzäußerungsmethoden klar dominieren: Die häufigst verwendete Bewertungsmethode ist Contingent Caluation (43 Datensätze), in weiteren 15 Datensätzen sind Choice-Experimente zum Einsatz gekommen. Bewertungsmethoden auf Basis beobachteter Präferenzen, z.B. den Besuchen in einzelnen Wäldern, sind in den drei Ländern seltener verwendet worden: nur 17 Datensätze gehen auf die Reisekostenmethode zurück. Darüber hinaus sind lediglich zwei Benefit-Transfer-Studien verfügbar, die auf Wälder (bzw. deren Ökosystemleistungen) in unserer Zielregion abheben.

Feinstaub Forschungsprojekte von 2005 bis 2013

Die Bibliographie dokumentiert Forschungsprojekte zu Feinstaub aus den Jahren 2005 bis 2013.  Die Datenbank dokumentiert sowohl öffentlich geförderte Forschungsprojekte (Bund, Länder, Kommunen und EU) als auch privat finanzierte Forschung von Firmen, Stiftungen, Vereinen,Verbänden usw. Es sind alle Umweltthemen in UFORDAT vertreten, von A wie Abfall bis Z wie Zugvogel. Die Projektbeschreibungen umfassen u. a. Projekttitel, Kurzbeschreibung, Laufzeit, Institutionen, Projektleiter, Literatur, Internetlinks.

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