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Umweltkommunikation mit neuen Medien - Ein Bildungsmodul für das Freiwillige Ökologische Jahr (Pilotprojekt Thüringen)

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Ziel des Projektes war die Entwicklung eines einwöchigen multimedial gestalteten Bildungsbausteins zur Unterstützung der pädagogischen Arbeit des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ). Für die Umsetzung sollte eine spezielle Internet-Plattform konzipiert, angemessene Lehr- und Lernmaterialien entwickelt und Workshops zur Fortbildung der pädagogischen MitarbeiterInnen angeboten werden. Das Projekt - zunächst modellhaft für das Bundesland Thüringen entwickelt - sollte damit nicht nur der Qualitätsentwicklung des Freiwilligen Ökologischen Jahres dienen, sondern gleichzeitig den - z. Zt. - defizitären Einsatz neuer Medien in der Umweltbildung fördern. Fazit: Ein wichtiger Erfolg des Seminars besteht in der dynamischen Ergebnissicherung, die sich nur in der fortwährenden Anwendung der Ergebnisse realisiert. Insofern stellt es auch einen Teil der Ergebnissicherung dar, dass für die Übernahme des Projektkonzeptes zwei Vereine gewonnen werden konnten: Creta e. V. (Günter Klarner) und der Verein Umweltbüro Nord e. V. (Tilman Langner). Sowohl Herr Klarner als auch Herr Langner haben sich in der Umweltbildung als Medienspezialisten etabliert und sind durch ihre Tätigkeit als Mentoren in den FÖJ-Seminaren grundständig mit diesem Projekt vertraut. Auch am Transfer des Projektes in die anderen Bundesländer konnten beide Personen umfangreich beteiligt werden.

Implementierung des Technologiebereichs 'Abwasseraufbereitung' in die berufliche Weiterbildung im Weinbau

Zunehmendes Umweltbewusstsein, sich staendig verschaerfende Umweltstandards sowie die Einfuehrung des Verursacherprinzips bei der Verteilung der Umweltkosten, brachten vor etwa 10 Jahren die Problematik weinbaulicher Abwaesser verstaerkt in die oeffentliche Diskussion. In zahlreichen Partnerschaften zwischen Forschungsinstituten, Industriepartnern und Unternehmen der Weinwirtschaft werden seither speziell an die Beduerfnisse der Weinwirtschaft angepasste Technologien der Abwasserreinigung entwickelt, erprobt, optimiert und so einem breiten Kreis von Betrieben zugaenglich gemacht. Ein Schwachpunkt bei der Einfuehrung der neuen Technologien in den ueberwiegend klein- und mittelstaendisch ausgerichteten Unternehmen liegt jedoch in fehlenden Qualifizierungsmoeglichkeiten der Beschaeftigten hinsichtlich des neuen Arbeitsschwerpunktes. Als Reaktion darauf werden deshalb im Rahmen des von der Europaeischen Union gefoerderten Pilotprojekts 'Oekovin' gemeinsam mit Partnern aus vier europaeischen Weinbaulaendern (Deutschland, Frankreich, Spanien, Luxemburg) einheitliche Qualifikationsanforderungen fuer den neuen Taetigkeitsschwerpunkt definiert sowie ein Weiterbildungslehrgang entwickelt und erprobt. Der Lehrgang selbst wird aus zwei aufeinander aufbauenden Modulen bestehen. Das Basismodul 'Weinbauabwasser' vermittelt einen grundlegenden Ueberblick ueber die Problematik weinbaulicher Abwaesser sowie ueber moegliche Loesungskonzepte. Es eignet sich als Einstieg in die Thematik grundsaetzlich fuer alle weinbereitenden Betriebe. Aufbauend darauf richtet sich das Modul 'Abwassertechnik' gezielt an Beschaeftigte solcher Weinbaubetriebe, die bereits ueber eine eigene Abwasserreinigungstechnologie verfuegen oder an einer Einfuehrung interessiert sind.

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