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Fluchtort Stadt - Explorationen in städtische Lebenslagen und Praktiken der (Orts-) Aneignung von Flüchtlingen

Die interdisziplinäre, qualitativ-empirische Studie untersucht am Beispiel Hamburgs die Lebenslagen und die darin entwickelten Aneignungspraktiken von Flüchtlingen am Fluchtort Stadt. Ausgehend vom Wohnen wird das Ineinandergreifen der Lebenslagendimensionen Wohnen, Bildung, Arbeit und Gesundheit analysiert. Damit richtet sich das Forschungsinteresse auch auf die Nutzung und Prägung städtischer Orte durch Flüchtlinge. Da die Lebenslagen von Flüchtlingen durch das Asyl- und Ausländerrecht reguliert werden und dies ihre städtische Nutzung bzw. ihre Aneignungspraktiken stark begrenzen kann, sollen die sozialräumlichen Praktiken von Flüchtlingen unter Berücksichtigung der jeweils individuellen Lebenslagen analysiert werden. Diese werden abgesehen von den genannten Dimensionen, der Aufenthaltsdauer und dem Aufenthaltsstatus durch soziale Kategorien wie ethnische und soziale Herkunft, Geschlecht, Alter, Behinderung/(Dis-)Ability mitbestimmt. Daher werden qualitative Interviews mit ExpertInnen aus den Bereichen der Flüchtlingsunterbringung, dem Bildungs- und Arbeitsmarkt sowie Flüchtlingen verschiedenen Alters, Geschlechts, Gesundheitszustands, ethnischer und sozialer Herkunft in verschiedenen Unterkünften und städtischen Quartieren Hamburgs erhoben. Ergänzend dazu werden die Unterkünfte und Wohnquartiere der Befragten kartografiert sowie individuelle städtische Nutzungsprofile und Netzwerkkarten aus den Interviews rekonstruiert. Diese unterschiedlichen Perspektiven auf den Forschungsgegenstand werden mittels einer Analyse auf Gemeinsamkeiten (und Unterschiede) in einer interdisziplinären Theoretisierung des Fluchtorts Stadt zusammengeführt.

Zukunftsfaehiges Deutschland - ein Beitrag zu einer global nachhaltigen Entwicklung

Der BUND hat gemeinsam mit MISEREOR im Wuppertaler Institut fuer Klima, Umwelt und Energie eine wissenschaftliche Untersuchung 'Zukunftsfaehiges Deutschland - ein Beitrag zu einer globalen nachhaltigen Entwicklung' in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse sollen bis Ende Juni 1995 vorliegen. Es ist evident, dass gesellschaftliche Veraenderungen nur Erfolg haben, wenn die Menschen darauf vorbereitet und verantwortungsbereit sind. Insofern erfordert die Umsetzung des Modells 'Zukunftsfaehiges Deutschland' auch eine breit angelegte Bildungsarbeit. Die Machbarkeitsstudie soll klaeren, welche Massnahmen mit welchen Zielen, Inhalten, Methoden, Materialien und Kooperationspartnern in den einzelnen Stufen des Bildungssystems ergriffen werden sollen und koennen.

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