API src

Found 39 results.

Related terms

prime-HYD - HYDrologische Variabilität in Hochasien

Niederschlag ist eines der wichtigsten Klimaelemente, welches komplexe atmosphärische Prozesse mit Wasserkreislauf, Schneebedeckung und Massenbilanz von Gletschern verknüpft. Niederschlag ist eine Schlüsselgröße im Umgang mit Wasserressourcen und in der Verhinderung von Hochwasser und Dürre. Dies gilt besonders für das Untersuchungsgebiet des Bündelprojektes PRIME, welches Hochasien, d.h. das Tibet-Plateau und seine umgrenzenden Gebirgsketten, umfasst. Die Forschung im Rahmen von PRIME zielt darauf ab, einen verbesserten, auf neuen Fernerkundungsverfahren und fortgeschrittenen Ansätzen regionaler numerischer Klimamodellierung (HAR*) aufbauenden, Rasterdatensatz für Niederschlag abzuleiten und zu validieren (i). Darauf aufbauend werden räumliche und zeitliche Muster, großräumige Antriebe und meso- bis lokalskalige Prozesse untersucht, die die Niederschlagsvariabilität bestimmen (ii). Die verbesserte Genauigkeit und das erweiterte Verständnis von Niederschlagstypus und -variabilität ermöglichen es, das Wissen über räumliche und zeitliche Variabilität der Gletschermassenbilanz, saisonale Schneedecken und Wasserspeicher in verschiedenen Teilregionen Hochasiens zu erweitern (iii). Das Teilprojekt PRIME-HYD befasst sich spezifisch mit dem Oberflächenwasserzyklus und wie dieser durch die Niederschlagsvariabilität und Temperatur beeinflusst wird. Für diesen Zweck wurden zwei Gebiete bestimmt: Das endorheische Einzugsgebiet des Pangong Sees (1) und jenes des Brahmaputra (2), zwei Systeme mit gemeinsamen Ursprung am Tibet-Plateau. Zur hydrologischen Modellierung wird ein verteiltes hydrologisches Modell erstellt, das durch ein Modul zur Darstellung der Gletscher und Schneedecke ergänzt wird. Das Modell wird von einem durch probabilisitsches downscaling verfeinertes Niederschlagsprodukt angetrieben, das durch die Bayessche Verbindung von Niederschlagsdaten aus der Fernerkundung und Atmosphärensimulationen HAR* an Bodenmessdaten konditioniert wird. Temperaturdaten aus der Fernerkundung und simulierte Temperaturdaten aus HAR*, die für die Simulation von Eis und Schnee erforderlich sind, können analog zu den Niederschlagsdaten verarbeitet werden. Nach der Eichung und Validierung des Modells anhand von Schnee und Abflussdaten, wird es zur Analyse von Einflüssen der Niederschlagsvariabilität auf die Abflüsse und die Seespiegelstände auf subdekadischen Zeitskalen angewandt. Die hydrologischen Zeitreihen die durch das Modell ausgegeben werden, werden anschliessend auf möglich periodische Variabilitätsmuster untersucht. Eines der wichtigen Produkte, welches durch das Projekt bereitgestellt wird, ist ein physikalisch-basiertes räumlich distribuiertes hydrologisches Modell in einem Gebiet am Tibet-Plateau, für das bisher keine wissenschaftlichen hydrologischen Modellinstrumente verfügbar sind. Die für das Vorhaben erforderlichen hydro-meteorologischen Daten werden durch das chinesische Ministerium für Wasserressourcen zugänglich gemacht.

WTZ China: BIOCOMP - Klimaanpassungsstrategien zum Schutz der Biodiversität im Korallenökosystem vor zukünftigen Risiken von Compound Ereignissen in der Dongshan Bay, Fujian

Grundlagen für die Aktualisierung und Erweiterung der Methodenkonvention zur Ermittlung von Umweltkosten - Teil 1

In diesem Vorhaben sollen die Grundlagen für die Aktualisierung, Überarbeitung und Erweiterung der Methodenkonvention zur Ermittlung von Umweltkosten gelegt werden. Dazu sollen einige Themen des Kostensätzeteils wegen veralteter Datenbasis und Methodik neu aufgearbeitet werden. Hierzu gehören die Umweltkosten durch Treibhausgase, konventionelle Luftschadstoffe und Lärm. Zudem sollen die wichtigen Themen Umweltkosten der Wassernutzung (Wasserverbrauch und Wasserverschmutzung) und der Monetarisierung von Schäden an Biodiversität und Ökosystemen ergänzt bzw. vertieft werden. Das geplante FuE-Vorhaben 'Methodenkonvention 4.0' wurde in zwei Teile geteilt. Aspekte des Vorhabens 'Methodenkonvention - Teil 1' gehen teilweise direkt in die Methodenkonvention 4.0 zur Ermittlung von Umweltkosten ein und bilden teilweise Input für das FuE-Vorhaben 'Methodenkonvention 4.0 - Teil 2'.

Strategische Begleitung und inhaltliche Konzeptionierung der Agrarkongresse 2021 und 2022

Kommission warnt Polen wegen erhöhten Holzeinschlags in den Wäldern von Białowieża

Die Europäische Kommission forderte Polen auf, vom Holzeinschlag in großem Stil in den Wäldern von Białowieża, einem der letzten Urwaldgebiete in Europa, das als Teil des Natura-2000-Netzes geschützt ist, Abstand zu nehmen. Am 25. März 2016 beschlossen die polnischen Behörden eine Änderung des Forstwirtschaftsplans für die Wälder von Białowieża. Die Entscheidung ermöglicht eine Verdreifachung des Holzeinschlags sowie aktive Forstbewirtschaftungsmaßnahmen in Gebieten, in denen bisher jeder Eingriff ausgeschlossen war. Die polnischen Behörden begründen die Erhöhung des Holzeinschlags mit der Notwendigkeit, den Borkenkäferbefall zu bekämpfen und die Sicherheit der Allgemeinheit zu gewährleisten, die vorliegenden Daten zeigen jedoch, dass diese Maßnahmen nicht mit den Naturschutzzielen für das Gebiet vereinbar sind und über das hinausgehen, was für die sichere Nutzung des Waldes notwendig ist. Der Holzeinschlag dürfte die Bewahrung der natürlichen Lebensräume und der Arten des Natura-2000-Gebiets beeinträchtigen und zu einer irreparablen Schädigung der biologischen Vielfalt führen. Im Juni 2016 übermittelte die Kommission den polnischen Behörden ein Aufforderungsschreiben, in dem sie diese aufforderte, die Erfüllung der Erhaltungs- und Schutzanforderungen der EU-Vorschriften zum Vogelschutz (Richtlinie 2009/147/EG) und zum Schutz natürlicher Lebensräume (Richtlinie 92/43/EWG des Rates) in diesem Gebiet zu gewährleisten. Weil mit dem Holzeinschlag bereits begonnen worden ist und unter anderem hundertjährige und noch ältere Bäume gefällt und Maßnahmen in den natürlichen Lebensräumen durchgeführt wurden, die gemäß den Natura-2000-Bewirtschaftungsplänen streng geschützt werden sollten, übermittelt die Kommission jetzt eine letzte Mahnung. Da eine gravierende irreparable Schädigung des Gebietes droht, hat die Kommission die polnischen Behörden aufgefordert, binnen eines Monats, anstatt wie üblich innerhalb einer Zweimonatsfrist, zu antworten. Falls Polen diesen Verstoß gegen EU-Recht nicht innerhalb der gesetzten Frist abstellt, kann beim Gerichtshof der Europäischen Union Klage erhoben werden.

Satellitengestütztes Monitoring invasiver Arten in Zentral-Chile (SaMovar)^Satellitengestütztes Monitoring invasiver Arten in Zentral-Chile (SaMovar), Satellitengestütztes Monitoring invasiver Arten in Zentral-Chile (SaMovar)

Im beantragten Vorhaben SaMovar wird die Leistungsfähigkeit der Copernicus-Sensoren für Zeitreihenanalysen zur Erkennung von invasiven Arten in Zentralchile untersucht. Dadurch, dass sowohl Störungen der Vegetation als auch die derzeitige und rückwirkende Verbreitung der Arten erfasst wird, verfolgt die Methodik nicht nur die Logik eines einfachen Monitoring, sondern beschreibt den logischen Prozess der Ausbreitung der Arten bis hin zu einer zukünftigen räumlichen Abschätzung. Die entwickelten Verfahren sollen helfen einige der durch GEOBON definierten 'Essential Biodiversity Variables' bereit zu stellen. Obwohl Chile zu den 'Biodiversity Hot-Spots' der Erde zählt, ist die Biodiversität durch Landnutzungsveränderungen bedroht, die das Einwandern invasiver gebietsfremder Arten in die native Vegetation begünstigen. Sowohl das Übereinkommen über biologische Vielfalt als auch nationale Bestrebungen haben invasive Arten als einen der Haupttreiber für Biodiversitätsverlust identifiziert. Der Arbeitsplan umfasst einen Zeitraum von 36 Monaten: AP1: Beschaffung und Aufbereitung der Satellitendaten AP2: Feldkampagne und Sampling invasiver Arten in Zentralchile AP3: Erkennung aktueller und retrospektiver Bestände von drei invasiven Zielarten. Methodischer Fokus liegt auf der optimalen Nutzung der hohen temporalen Auflösung von Sentinel-2 in Verbindung mit Landsat-8, um bestimmte phänologische Ereignisse (gelbe Blüte) zuverlässig zu erkennen. AP4: Detektion von Störungen innerhalb der heimischen Vegetation durch die Adaption von Zeitserienanalyse-Tools wie BFAST, LandTrendr und VCT an die neu verfügbaren Sentinel-Daten sowie die Erweiterung von Verfahren zur Typisierung von detektierten Störungsereignissen mittels multi-sensoraler Satellitendaten. AP5: Modellierung des künftigen Ausbreitungspotenzials der Arten basierend auf den Ergebnissen aus AP3 und AP4 AP6: Einbindung der Ergebnisse in internationale Netzwerke der GEOBON Working Groups AP7: Projektmanagement.

Satellitengestütztes Monitoring invasiver Arten in Zentral-Chile (SaMovar), Satellitengestütztes Monitoring invasiver Arten in Zentral-Chile (SaMovar)

Auf Grund seiner einzigartigen, geographisch isolierten Lage und der damit einhergehenden endemischen Pflanzenwelt zählt Chile zu einem der 'Biodiversity Hot-Spots' der Erde. In den letzten Jahren ist die Biodiversität in Chile zunehmend durch Landnutzungsveränderungen und weitere Störungen bedroht, die das Einwandern invasiver Arten in das natürliche Vegetationsgefüge begünstigen und somit zum Verdrängen endemischer Arten führen. Sowohl das Übereinkommen über biologische Vielfalt (CBD) als auch nationale Bestrebungen haben invasive und gebietsfremde Arten als einen der Haupttreiber für den globalen bzw. nationalen Biodiversitätsverlust identifiziert. Das Projekt SaMovar wird von 2016 bis 2018 die vergangene und gegenwärtige Ausbreitung von drei ausgewählten invasiven Arten (Ulex europaeus, Acacia dealbata, Pinus radiata) untersuchen, bei denen ein besonders starker negativer Einfluss auf die lokale und regionale Biodiversität vermutet wird. Dabei werden auch die Ursachen für die Etablierung der Arten betrachtet. In einem weiteren Schritt wird die mögliche zukünftige Ausbreitung der invasiven Arten räumlich modelliert, um so Risikokarten zu erstellen, die wiederum für zukünftige Managementmaßnahmen verwendet werden können. Zum Erreichen dieser Ziele werden die neu-verfügbaren Datenquellen der Copernicus-Flotte (speziell Sentinal-2) ebenso verwendet wie das Landsat Archiv. Die entwickelten Verfahren sollen helfen eine Reihe der durch GEO BON definierten 'Essential Biodiversity Variables' großflächig bereit zu stellen.

Leitantrag; Vorhaben: Biologische Anpassung und Projektmanagement^BONUS ECOSYSTEM: BioC3 - Veränderung der Biodiversität - Ursachen, Konsequenzen und Auswirkungen auf Managementmaßnahmen^Vorhaben: Auswirkungen veränderter Biodiversität auf Nahrungsnetze und Ökosystemfunktionalität, Vorhaben: Auswirkungen veränderter Biodiversität auf fischereiliche Ressourcen

Das Vorhaben wird im Rahmen des Programms 'Gemeinsames Ostseeforschung Programm zur Förderung von Wissenschaft (BONUS)' gefördert. Bio-C3 wird im Verbund von 13 Instituten aus sieben baltischen Ländern den Einfluss der Ausbreitung von gebietsfremden (invasiven) Arten auf die Biodiversität der Ostsee untersuchen. Im Fokus des Interesses steht dabei der Einfluss dieser Arten auf die verschiedenen Ebenen des Nahrungsnetzes und auf die Entwicklung von einheimischen Fischarten. Darüber hinaus zielen die Untersuchungen auf die genetischen und physiologischen Anpassungsstrategien sowohl der invasiven als auch der einheimischen Fischarten vor dem Hintergrund sich verändernder Klima- und Umweltbedingungen. Die unterschiedliche Ausprägung dieser artspezifischen Anpassungsstrategien wird einen erheblichen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung des Fischbestandes in der Ostsee und dessen fischereiliche Nutzung haben. Die Ergebnisse werden in ein Vorhersagemodell zur Veränderung der Biodiversität unter verschiedenen Umwelteinflüssen einfließen. Derartige Modelle können die Entwicklung von Handlungsstrategien und Managementkonzepten zur Erreichung bzw. zum Erhalt eines guten ökologischen Umweltzustandes und Artenreichtum der Ostsee maßgeblich unterstützen. Hinsichtlich der Biodiversitätsforschung werden folgende Ziele verfolgt: - Erkenntnisgewinn über die Änderungen der Biodiversität in der Ostsee und Charakterisierung der wichtigsten ursächlichen Einflussgrößen (insbesondere durch Invasionen fremder Arten). - Charakterisierung der Veränderung der Ökosystemfunktionen infolge des momentanen und vorhergesagtem Verlustes oder der Änderung der Biodiversität. - Erkenntnisse über die Auswirkungen sich verändernder Nahrungsnetze und trophischer Kaskaden zum Beispiel durch sich neu etablierende Arten, unter besonderer Berücksichtigung wirtschaftlich genutzter Fischarten. - Abschätzung der Anpassungsfähigkeit von Populationen in Relation zur physiologischen Toleranz unter sich ändernden Umweltbedingungen in Abhängigkeit von ihrer genetischen Vielfalt, insbesondere Änderungen des Salzgehaltes und des Temperatur-Regimes (Mittelwerte und Extremwerte). - Charakterisierung der Habitatbedingungen, unter sich ändernden Bedingungen (Eutrophierung, Temperatur, pH und Sauerstoff) in ausgewählten Bereichen der Ostsee, sowie Darstellung der Konnektivität zwischen Ostsee-Regionen auf verschiedenen Skalen.

Biosicherheitsfragen Biocontrol-Organismen

Organismen, die zur biologischen Bekämpfung von Schadorganismen eingesetzt werden, sind eine vielversprechende, umweltfreundliche Alternative zur chemischen Schädlingsbekämpfung. Dennoch sind auch diese Organismen nicht ganz ohne Gefahr für Mensch, Umwelt und die Biodiversität. In der Tat werden oft gebietsfremde Organismen eingesetzt, die unter Umständen Krankheiten verursachen oder invasiv werden und so Schäden an der Umwelt und an der Biodiversität verusachen könnnen. Mit diesem Forschungsprojekt sollen wichtige Fragen der biologischen Sicherheit von Organismen für die biologische Bekämpfung von Schadorganismen weiter abgeklärt werden. Projektziele: Die Eigenschaften der Organismen für die biologische Bekämpfung von Schadorganismen sind eingehend untersucht und erforscht. Der Umgang mit ihnen in der Umwelt ist sicher.

Fachplanerische Bewertung der Auswirkung von Wasserkraftanlagen auf Fische

Ziel des Projektes ist es, die wissenschaftl. Grundlagen für eine belastbare u. nachvollziehbare Bewertungen von Fischverlusten durch Wasserkraftnutzung zu erarbeiten sowie konkrete methodische Hinweise zur Bewertung von Mortalität und Barrierewirkungen an WKA im Rahmen der FFH-Verträglichkeits- u. artenschutzrechtlichen Prüfung, für die Bewertung des Verschlechterungsverbots gemäß FFH-RL und WRRL sowie für die Beurteilung von Biodiversitätsschäden im Zuge der Umwelthaftung sowie im Rahmen des artenschutzrechtlichen Tötungsverbots. Der AP sieht die Erarbeitung des Mortalitäts-Gefährdungs-Index für Neunaugen u.Fische vor, die Einschätzung des artspezifischen u. des konstellationsspezifischen Tötungsrisikos an Wasserkraftanlagen sowie die Entwicklung einer Methodik zur Beurteilung u. Bewertung von Verlusten inklusive einer Beispielanwendung. Die Erarbeitung des MGI umfasst die Parametrisierung u. Kalibrierung des Populationsbiologischen Sensitivitäts-Index u. des Naturschutzfachlichen Wert-Index für Neunaugen u. Fische in Binnengewässern sowie die Verschneidung beider Indices zum MGI. Für die Einschätzung des artspezifischen Tötungsrisikos werden weitere Lebenszyklus-Parameter, ökologische Anforderungen u. Toleranzen der Arten recherchiert u. ausgewertet. Für das konstellationsspezifische Tötungsrisiko werden die Fisch-Mortalität an WKA beeinflussenden, Standort-spezifischen Faktoren recherchiert u. analysiert, wie z.B. Abfluss, Abflussaufteilung, genutzter Abflussanteil, Art der WKA, Turbinentyp, Fließgewässertyp, Fischregion u.a.m. Nach Ermittlung aller signifikanten Einflüsse aus der Ökologie der Arten, ihrer Gefährdungssituation, überregionalen Bedeutung, der anlagenspezifischen Mortalitäts- u. Schutzfaktoren sowie standortspezifischer Gegebenheiten, wird ein Handlungsleitfaden für die Bewertung von Fischverlusten an WKA erstellt.

1 2 3 4