Der Energieholzmarkt wird einer der wichtigsten regionalen Märkte im Bereich Forst- und Holzwirtschaft werden. Von einem verbreiteten Ausbau von Biomasseheizwerken kann jedoch immer noch keine Rede sein. Auf kommunaler Ebene fallen aufgrund von Informations- und Argumentemangel immer noch viele Entscheidungen zugunsten nicht regenerativer Energieträger aus, obgleich Biomasseheizwerke konkurrenzfähig wären. Gerade bei Anlagen größer 1 MW hakt die verstärkte Umsetzung trotz existierender Informationsbroschüren nach Ansicht der Praxis oft an fehlenden Instrumenten, die noch vor Ausschreibung und Planung so früh wie möglich im Entscheidungsprozess einsetzen. Im Projekt werden auf d. Basis der Praxiserfahrungen von Anlagenbetreibern folgende Materialien erarbeitet 1) Sitzungsunterlagen für eine erste gezielte Vorinformation. 2) Auf der Basis von Interviews mit Betreibern von Anlagen größer 1 MW zusammengestellte häufige spezielle Probleme und entsprechende Lösungen plus Referenzlisten. 3) Gesprächs-Checklisten und FAQ-Merkblätter für die Ausschreibung bzw. das Einholen und Werten von Angeboten. Die Materialien werden über den Träger und Partner an potenzielle Initiatoren, v.a. Kommunen verteilt.
Das Ziel des Projekts ist die Erstellung einer Arbeitsgrundlage fuer die emissionsbezogene Bewertung von Energieplanungsmassnahmen. Diese Arbeitsgrundlage soll so gestaltet werden, dass sie als Ergaenzung des 'Handbuchs fuer kommunale und regionale Energieplanung' eingesetzt werden kann. Damit soll eine Vereinheitlichung der Umweltbewertung und eine Reduzierung des Aufwandes sowohl fuer die Energiekonzepterstellung als auch fuer die Nahwaermeversorgungsplanung erreicht werden. Hierzu sollen die fuer Biomasse-Heizanlagen erstmals zu berechnenden Emissions- bzw Immissionsbewertungszahlen mit den fuer 'konventionelle' Heizanlagen vorhandenen Bewertungszahlen zusammengefasst dargestellt werden.