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Fachliche Unterstützung des BfS bei der Erstellung von Referenzbiosphärenmodellen für den Langzeitsicherheitsnachweis von Endlagern - Quantitative Modellierung des Radionuklidtransports in der Biosphäre

Bei der Endlagerung radioaktiver Abfälle in geologischen Formationen kann die Freisetzung von Radionukliden nicht vollständig ausgeschlossen werden. Mit Hilfe von Langzeitsicherheitsanalysen wird die potenzielle Strahlenexposition auf Mensch und Umwelt ermittelt, wobei die Belastung über verschiedene Expositionspfade erfolgen kann. Im Rahmen des Vorhabens 3609S50005 'Fachliche Unterstützung des BfS bei der Erstellung von Referenzbiosphärenmodellen für den radiologischen Langzeitsicherheitsnachweis von Endlagern - Modellierung des Radionuklidtransportes in Biosphärenobjekten' wurde mit Hilfe des hydrogeochemischen Modellierungsprogramms PHREEQC ein Mehrkomponentenmodell entwickelt, das in der Lage ist, die Speziations- und Sorptionseigenschaften eines in die Bodenmatrix eingetragenen Radionuklids abzubilden. Mit diesem Modell ist es möglich, den Übergang aus der Geosphäre in die Biosphäre zu beschreiben. Das vorhandene Modell soll aufgegriffen und um weitere endlagerrelevante Radionuklide ergänzt werden. Zudem soll eine Sensitivitätsanalyse erfolgen sowie das in PHREEQC enthaltene eindimensionale Ausbreitungsmodell erweitert und den Anforderungen des Vorhabens angepasst werden.

Fachliche Unterstützung des BfS bei der Erstellung von Referenzbiosphärenmodellen für den radiologischen Langzeitsicherheitsnachweis von Endlagern - Biosphären-Szenarioanalyse für potentielle Endlagerstandorte

Beim Langzeitsicherheitsnachweis für ein Endlager ist u. a. darzustellen, welche potenziellen Strahlenexpositionen für Mensch und Umwelt bei der Freisetzung von Radionukliden aus dem Endlager auftreten können. Dabei sind die geologischen und klimatischen Veränderungen im Betrachtungszeitraum von einer Million Jahre und die damit verbundenen Veränderungen der Expositionsbedingungen zu berücksichtigen. Im Rahmen dieses Vorhabens soll ausgehend von der Analyse der geologischen und klimatischen Entwicklung in der Vergangenheit die mögliche zukünftige Entwicklung der Biosphäre und der Expositionsbedingungen für Referenzregionen in Deutschland abgeschätzt werden. Die Auswirkungen dieser Veränderungen auf den Transport von Radionukliden in der Biosphäre und die Strahlenexposition von Referenzpersonen werden im zeitversetzt laufenden Vorhaben 3609S50005 untersucht.

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