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Die Bleierzlagerstätte Mechernich - Grundlage des Wohlstandes, Belastung für den Boden - PDF

Diese Veröffentlichung wurde als Sonderdruck anlässlich der Ausstellung ENVITEC ´86 herausgegeben und enthält neben der Geschichte des Abbaus, der Aufbereitung und Verhüttung der Mechernicher Bleierze Beschreibungen zu Bodenverhältnissen sowie zu Schwermetallgehalten der Böden und Halden. [1986. 91 S., 25 Abb., 5 Tab., 2 Taf.; ISSN 0071-8009]

Xtra-Abbau\Bleierz-2000

generische Förderung von Bleierz zur Bleiverhüttung: Beschreibung siehe Metall\Blei-D-mix Auslastung: 1h/a Brenn-/Einsatzstoff: Ressourcen Flächeninanspruchnahme: 0,0222m² gesicherte Leistung: 100% Jahr: 2000 Lebensdauer: 1a Leistung: 1t/h Nutzungsgrad: 50% Produkt: Metalle - NE

Blei

Systemraum: Entnahme von Bleierz aus der Natur bis Primärblei in regionalen Lagern Geographischer Bezug: Europa Zeitlicher Bezug: 2000-2005 Weitere Informationen: Betrachtung bildet den Hochofenprozess ab Die Bereitstellung von Investionsgütern wird in dem Datensatz nicht berücksichtigt. Allgemeine Informationen zur Förderung und Herstellung: Art der Förderung: meist Untertagebau Roherz-Förderung: China 30,7% Australien 23% USA 13,1% Peru 9,6% Mexiko 4% Rohmetall-Herstellung: China 26,9% USA 18,6% Deutschland 5,3% Raffinade-Blei im Jahr 2004 Abraum: k.A.t/t Fördermenge: 3300000t/a Reserven: 67000000t Statische Reichweite: 20,3a

Entwicklung von datenbankgestützten Modulen zur Berücksichtigung der Feinstaubausbreitung und nassen Deposition bei Ausbreitungsmodellen

Das Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, bestehende Ansätze zur Ausbreitungsrechnung um die Modellierung der Feinstaubausbreitung (PM10, PM2,5) zu erweitern. Dazu soll eine Datenbank mit spezifischen Informationen zur Feinstaubausbreitung entwickelt werden. Stoff- und Ausbreitungsparameter zur Beschreibung des Partikeltransportes bei trockener und nasser Deposition werden in einer relationalen Datenbank abgelegt und über geeignete Schnittstellen in die Programme zur Ausbreitungsrechnung (Gauß-, Lagrange- und Euler-Modell) eingebunden. Die bestehenden Modelle zur Ausbreitungsrechnung sollen hinsichtlich der Spezifika für den atmosphärischen Partikeltransport eingehend untersucht und erforderliche Modifikationen herausgearbeitet werden. Mit dem Lagrange- und Gaußmodell können anschließend vergleichende Parameterstudien durchgeführt werden. Zur Qualitätssicherung der zu erstellenden Datenbank und der Berechnungsbeispiele erfolgt darüber hin aus die begleitende Szenarienrechnung zur Feinstaubausbreitung mit einem Eulermodell. Die Untersuchungen beziehen sich auf die gefassten Quellen industrieller Emittenten (z.B. Schornsteine, Hallenentlüftungen) mit kontinuierlichem Emissionsmassenstrom. Eine damit mögliche anlagenbezogene, quellpunktorientierte Abschätzung kann die Identifikation von Hauptemissionsfaktoren für Feinstäube und die Ableitung von zielgerichteten Emissionsminderungsmaßnahmen wesentlich unterstützen. Mittels der in der Datenbank abgelegten Informationen zu Depositionsgeschwindigkeiten kann somit eine bessere Abbildung 'realer' Stoffklassen geleistet werden (Zinkerze, Bleierze, Sinter etc.). Soweit in der Literatur dargestellt, werden bereits durchgeführte und veröffentlichte (Ausbreitungs-)Modellrechnungen und deren Randbedingungen (Emissions-, Transmissions- und Immissionsbedingungen) für die Datenbankdarstellung typisiert und aufbereitet. Damit liegt eine Sammlung von Referenzbeispielen unterschiedlicher Ausbreitungssituationen vor, die interessierten Nutzern erste Hinweise bei konkreten Ausbreitungsfragestellungen liefert.

Bakterielle Haldenlaugung polymetallischer Erze

Im Rahmen des F+E-Vorhabens 03 C 124 2 wurde ein Armerz des Key-Lake-Uranerz-Bergwerks mit Erfolg untersucht. Beim Abbau des Erzes fallen drei Armerzqualitaeten - Geroellerz, Sandsteinerz und Basementerz - an, die neben Uran laugbare Bestandteile wie Nickel, Arsen, Antimon, Blei, Kobalt, Molybdaen und Selen enthalten. Bisher stand infolge des Abbauplans nur die Erzqualitaet Geroellerz zur Verfuegung. Die in den letzten Monaten gewonnenen Betriebserfahrungen haben gezeigt, dass sich die Erzsorten im Laugungs- und Aufbereitungsverhalten unterscheiden. Daher ist es notwendig, die jetzt verfuegbaren Sandstein- und Basementerzsorten genau zu untersuchen, um Aussagen ueber die Metallgewinnung aus polymetallischen Erzen, die weltweit zunehmend an Bedeutung gewinnen, treffen zu koennen.

Untersuchung zur selektiven Trennung der Pb- und Zn-Minerale feinkoerniger, komplexer Sulfiderze vom Typ Rammelsberg durch flotative Verfahren

Die unbefriedigende Trennung der Blei- und Zinkminerale feinverwachsener komplexer Sulfiderze durch Flotation vermindert die Wirtschaftlichkeit im Betrieb befindlicher Bergwerksanlagen oder macht derartige Lagerstaetten umbauwuerdig. Eine Verbesserung bestehender Verfahren oder Entwicklung neuer Verfahrensgaenge soll aufgrund der Ergebnisse aus den geplanten Untersuchungen ueber das Flotationsverhalten der Minerale dieser Erze mit modernen Methoden erfolgen. Durch eine effektivere flotative Trennung der Blei- und Zinkminerale wuerden dann auch fuer die Rohstoffversorgung immer bedeutender werdende Armerz-Lagerstaetten feinverwachsener komplexer Sulfiderze nutzbar werden.

Errichtung und Versuchsbetrieb einer kontinuierlich arbeitenden 30.000 JATO-Demonstrationsanlage zur umweltfreundlichen und energiesparenden Bleiverhuettung QSL-Verfahren

Errichtung und Versuchsbetrieb einer kontinuierlich arbeitenden 30.000 Jato Demonstrationsanlage zur umweltfreundlichen und energiesparenden Bleiverhuettung nach dem QSL-Verfahren: Optimierung der Auslegung fuer eine 300.000 Jato-Produktionsanlage, Untersuchungen zur Dauerbetriebsfestigkeit/Stoeranfaelligkeit der Umweltschutzeinrichtungen, Untersuchungen zum An- und Abfahrverhalten der Anlage. Das QSL-Verfahren vermindert die Emission (SO2 um 96 v.H.; Staub um 80 v.H.), spart elektrische Energie und Brennstoffe, entlastet die Deponien durch Verhuettung bleihaltiger Abfallstoffe, ist anwendbar auf nicht-verhuettbare Bleierze und hat humanere Arbeitsplaetze. Die Exportchancen des Deutschen Anlagenbaus erhoehen sich durch das Angebot einer neuen Bleitechnologie.

Umweltgeologische Aspekte historischer Bergbau- und Huettenstandorte in der Steiermark

Montangeologische und umwelthistorische Erhebung der Pb-Zn-Vorkommen im Grazer Palaeozoikum; Kartierung von Halden und Bergbaurelikten; Erfassung hydrogeologischer, oekologischer und siedlungsgeographischer Umgebungsparameter; Definition etwaiger Gefaehrdungspotentiale und Ausweisung der weiter zu untersuchenden Standorte; Dokumentation im GIS Steiermark.

Grundwasser: Blei µg/l

Blei tritt hauptsächlich in den Oxidationsstufen +2 und +4 auf. In der Wasserphase kommt es meist in der Stufe +2 vor. Die Menge des löslichen Bleis hängt vom pH-Wert, dem Redoxpotential sowie der Grundmineralisierung des Wassers ab. Der Transport erfolgt überwiegend in kolloidgebundener Form, so dass Ablagerungen in Sedimenten weit verbreitet sind. Gediegenes Blei ist in der Natur relativ selten. Bleierze können unterschiedliche Mengen an Silber (Ag), Zink (Zn), Kupfer (Cu), Arsen (As), Antimon (Sb) und auch Wismut (Bi) enthalten. Blei kann als zweiwertiges Ion Calcium in Silikaten und Phosphaten substituieren. Der technische Einsatz von Blei ist auch heute noch sehr vielfältig. Sowohl metallisches Blei als auch seine Verbindungen sind toxisch, wobei die Ausscheidung aus dem lebenden Organismus meist gering ist (Einlagerung und Anreicherung in den Knochen und Haaren). Der Schwellenwert nach GrwV beträgt für Blei 10 µg/l. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier .

Die Bleierzlagerstätte Mechernich - Grundlage des Wohlstandes, Belastung für den Boden - PDF

Diese Veröffentlichung wurde als Sonderdruck anlässlich der Ausstellung ENVITEC ´86 herausgegeben und enthält neben der Geschichte des Abbaus, der Aufbereitung und Verhüttung der Mechernicher Bleierze Beschreibungen zu Bodenverhältnissen sowie zu Schwermetallgehalten der Böden und Halden. [1986. 91 S., 25 Abb., 5 Tab., 2 Taf.; ISSN 0071-8009]

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