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Found 313 results.

Klima und Kohlenstoffspeicher schützen – Flächenverbrauch vermeiden!

In dieser Handlungshilfe wird anschaulich aufgezeigt, welche Zusammenhänge zwischen den geplanten Bauvorhaben und den Kohlenstoffvorräten in Vegetation und Boden bestehen. Sie soll Kommunen in die Lage versetzen, selbstständig quantitative Abschätzungen zum CO2-Fußabdruck der Bauvorhaben durchzuführen. Die Handlungshilfe ist das Ergebnis eines Forschungsvorhabens, in dem Untersuchungen zur Klimawirkung des Flächenverbrauchs durchgeführt wurden. Im Fokus standen dabei die LULUCF-bedingten Wirkungen im Bereich Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft. Im Ergebnis wurde u. a. berechnet, dass bis zum Jahr 2030 pro Jahr die jährlichen Emissionen einer Stadt mit bis zu 100.000 Einwohner*innen eingespart werden könnten, wenn die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie eingehalten werden. Neben der Handlungshilfe und dem Ergebnisbericht des Forschungsvorhabens wurde auch ein Rechentool (Testversion) erarbeitet mit dem die Kommunen ihre individuellen Planungen abbilden, die Treibhausgaswirkung abschätzen und mit den Emissionen alternativer Planungsoptionen vergleichen können.

Entwicklung eines Herangehens zur Einbeziehung der Kombinationswirkung von Schadstoffen bei der Bewertung von kontaminierten Böden

Die Risikobewertung von Schadstoffen in Böden berücksichtigt derzeit keine Interaktionen zwischen Substanzen, obwohl die gleichzeitige Belastung durch mehrere Stoffe häufig vorkommt. Die vorliegende Studie umfasst eine Auswertung der wissenschaftlichen Literatur zur Mischungstoxizität in Böden sowie umfangreiche experimentelle Untersuchungen. Die untersuchte Stoffmischung enthielt sowohl Agrochemikalien (ein Fungizid und ein Netzmittel) als auch ubiquitär vorkommende Schadstoffe (Fluoranthen aus der Gruppe der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe und ein Weichmacher). Aus den Ergebnissen der Studie werden Vorschläge zur Risikobewertung von Schadstoffgemischen in Böden abgeleitet.

Brachflächenrecycling: Chancen für die Innenentwicklung

Das Forschungsvorhaben erarbeitete Diskussionsgrundlagen, die zum Themenfeld Innenentwicklung in den Bund Länder Dialog Fläche eingespeist wurden (s. Link). Der Status quo sowie Fortschritte und Hemmnisse beim Brachflächenrecycling wurden dafür ermittelt. Grundlage waren eine Literaturanalyse und eine Befragung von Expert*innen aus Bund, Ländern und Kommunen, Projekt- und Eigentümergesellschaften sowie Vertreter*innen der Wissenschaft. Berücksichtigt wurden aktuelle Herausforderungen, informatorische Belange (z.B. Brachflächenkataster), technische Belange (z.B. Altlastensanierung, Rück- und Umbau), rechtliche Belange (z.B. Bau- und Planungsrecht, Bodenrecht, Abfallrecht) sowie ökonomische Belange (förderpolitische Fortschritte und Hemmnisse, Projektentwicklungsgesellschaften, Strukturhilfen, Finanzierungsfonds)

Consideration of non-extractable residues (NER) in PBT-assessment

The formation of NER in simulation studies on degradation in the environment is an issue addressed in all European regulations on chemical substances. Some of these residues can be released back into the environment over the long term. This proportion must therefore be considered in the persistence assessment. The project summarised existing proposals for characterising the different NER types. The extraction methods proposed for determining the total NER and for differentiating into NER types I (strongly sorbed or physically entrapped), NER type II (covalently bound) and NER type III (biogenically bound) were tested and refined for practical suitability. An evaluation concept was developed to determine the proportion of NER that can be remobilised in the long term (NER type I), taking this into account in the persistence assessment. The report is aimed at regulators, industry and academia.

Ökobilanzierung von Freileitungen, Land- und Seekabeln im Höchstspannungsbereich in Deutschland

In Deutschland besteht ein Bedarf, das Stromnetz an die Anforderungen der Energiewende zum Erreichen der Klimaschutzziele anzupassen. Im Rahmen der bundesweiten Netzentwicklungsplanung werden Entscheidungen über die einzusetzenden Leitungstechniken getroffen. Die möglichen ökologischen Folgen des Um- und Ausbaus des Stromnetzes wurden in Deutschland bisher nicht systematisch im Sinne einer Lebenszyklusbetrachtung der verschiedenen Neubautechniken untersucht. Diese Lücke wird mit diesem Vorhaben geschlossen. Politische Entscheidungsträger können damit die im Rahmen der Ökobilanzierung untersuchten Umweltwirkungen stärker in die Diskussion und Ausgestaltung des Netzausbaus einbringen.

Groundwater discharges of biocides from façades in urban regions

Biocides, commonly used in building materials, are released through precipitation and can contaminate the groundwater. The study evaluates the transport of biocides through urban pathways — vegetated soils, permeable pavements, and infiltration systems — and gives recommendations for refining the European Emission Scenario Documents (ESD).The aim is to enhance groundwater protection in urban areas, advocating for the use of biocide-free materials and sustainable rainwater management as part of broader blue-green infrastructure strategies. The results provide an important basis for architects, engineers, and municipalities, promoting sustainable construction practices to reduce biocide emissions.

Treibhausgas-Projektionen 2025 für Deutschland (Projektionsbericht 2025)

Die Publikation gibt einen vertieften Einblick in die Ergebnisse der Treibhausgas-Projektionsdaten 2025, erläutert die Instrumentenbewertung und veröffentlicht die Daten für das Mit-Weiteren-Maßnahmen-Szenario. Die Projektionen zeigen eine kumulierte Unterschreitung der zulässigen Jahresemissionsgesamtmenge zwischen 2021 und 2030 mit geringen Unterschieden zwischen dem Mit-Maßnahmen-Szenario und dem Mit-Weiteren-Maßnahmen-Szenario. Die Darstellung der Ergebnisse erfolgt gemäß dem Zuschnitt der Sektoren des Bundes-Klimaschutzgesetzes (Energiewirtschaft, Industrie, Gebäude, Verkehr, Landwirtschaft, Landnutzung, LULUCF sowie Abfallwirtschaft und Sonstiges) sowie gemäß der EU-Klimaschutzverordnung (ESR). Darüber hinaus sind detaillierte Sensitivitätsanalysen Teil des Berichtes.

Modeling the fate of organic micropollutants in agricultural soils: laboratory parameterization and field-scale implications

Organic micropollutants (OMP) increasingly enter agricultural soils through irrigation with reclaimed water, raising concerns about their mobility and persistence in soils and their potential to contaminate groundwater. This study investigates the fate of ten OMP in an arable loamy-sand topsoil using a combined experimental and modeling approach. Abiotic/biotic kinetic and isotherm batch experiments were performed to derive process-relevant parameters for sorption and biodegradation. An inverse modeling approach was employed to simultaneously fit the parameters for the different processes to all three data types (i.e., abiotic kinetic, biotic kinetic data, equilibrium data), allowing robust parameter estimation across varying levels of model complexity. The model incorporated equilibrium and kinetic sorption (linear and Freundlich isotherms; one- and two-site kinetic models), first-order biodegradation, and explicitly accounted for vaporization losses due to aerated vessels, extending traditional batch modeling frameworks. Four OMP (adamantan-1-amine, carbamazepine, diclofenac, and sulfamethoxazole) exhibited biphasic sorption behavior, which was best described by a two-site kinetic model. Three OMP (acesulfame, saccharin, and valsartanate) showed negligible sorption but, following lag phases between 4 and 9 days, indicated microbial adaptation. After adaption, rapid biodegradation with half-lives of 0.4, 0.9, and 3.3 days, occurred. The remaining compounds (diatrizoate, trifluoromethanesulfonate, primidone) showed neither sorption nor degradation. The necessity of applying the relatively complex modeling approaches — required to describe the lab experiments — to field conditions was investigated using Hydrus-1D simulations under realistic soil and climate scenarios. The simulations revealed that sorption kinetics and microbial adaptation phases had minimal impacts on OMP transport simulations at field-scale under matrix-dominated flow, despite their importance for laboratory-scale interpretation. The results suggest that simplified equilibrium and immediate-degradation assumptions may be sufficient for risk assessment regarding to OMP in homogeneous soils with predominantly uniform flow conditions. Overall, this study presents a comprehensive framework for bridging laboratory observations with field-scale modeling, offering new insights into OMP fate and guiding efficient parameterization strategies for environmental risk assessment for the management of reclaimed water.

Effektiver Landschaftswasserhaushalt

Position der Kommission Bodenschutz beim UBA (KBU) mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Bundesverband Boden e.V. (BVB), der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft (DBG), dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) und der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA).Angesichts zunehmen­der Trockenheit und häufiger Starkregenereignisse mit Hochwassergefahr sind der Schutz und die Wiederherstellung des Landschaftswasserhaushalts mehr denn je erforderlich. Das gemeinsam von Verbänden und Behörden erarbeitete Positionspapier benennt die aktuellen Proble­me und weist Handlungsempfehlun­gen zur besseren Verteilung und zum Halten von Wasser in der Landschaft aus. Im besonderen Fokus steht dabei das Handlungsfeld Boden.

Wissenschaftliche Begleitung der wasserwirtschaftlichen Transformation des Kohleausstiegs in der Lausitz

Die mit der Beendigung des Braunkohleabbaus einhergehende wasserwirtschaftliche Transformation der Lausitz ist maßgeblich vom Ausgleich der verbleibenden Grundwasserdefizite abhängig. Erst wenn die Grundwasserkörper gefüllt sind, kann sich ein stabiler Landschaftswasserhaushalt in der Lausitz einstellen. Der Bericht geht der Frage nach, wie die Grundwasserneubildung in der Lausitz abgeschätzt werden kann, auch unter Zuhilfenahme von Klimaprojektionen. Dafür werden verschiedene Modellansätze verglichen. Ein großes Problem stellt die Validierung der Modellergebnisse dar, weil die Bestimmung der Grundwasserneubildung in der Lausitz mit klassischen Methoden nicht ohne weiteres möglich ist.

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