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Passive Erkundungsmethode zur Bestimmung von volatilen und semivolatilen Verbindungen in Bodenluft

Mit Hilfe von einem zweidimensionalen Raster werden spezielle Tenax-Sonden oberflaechennah in den Boden versetzt. Moegliche fluechtige oder mittelfluechtige Verbindungen in Grundwasser und Boden, welche mit der Bodenluft an die Oberflaeche steigen, sollen auf der Sonde adsorbiert werden. Dieser Vorgang geschieht zeitintegrativ und schonend. Im Labor werden die Schadstoffe thermisch desorbiert, ueber einer Chromatographiesaeule (Kapillarsaeule) getrennt, identifiziert und mittels massenselektivem Detektor quantifiziert. Das Resultat ist eine graphische Karte, welche in ein geologisch- und hydrogeologisches Umfeld gestellt wird und Auskunft ueber Art und Groesse einer Bodenbelastung erteilt.

Bodenbelastungskarte (Kreis Recklinghausen / Vektordaten)

Flächenhafte Darstellung der geschätzten Hintergrund-Stoffgehalte in naturnahen Oberböden sowohl von einzelnen Schwermetallen als auch von organischen Spurenstoffen in Abhängigkeit vom Ausgangsgestein, dem Überschwemmungseinfluss und der Bodennutzungen im Maßstab 1:50.000. Das Stoffspektrum der Bodenbelastungskarte umfasst die Schwermetalle Cadmium, Chrom, Kupfer, Quecksilber, Nickel, Blei, Thallium und Zink sowie Arsen und die organischen Stoffgruppen PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) und PCB (polychlorierte Biphenyle). Zudem wurden die allgemeinen Bodenparameter pH-Wert, organischer Kohlenstoffanteil, Korngröße (bei ausgewählten Proben), Skelettanteil und Trockenmasse bestimmt.

Bodenbelastung (Schwermetalle) - Bodenplanungsgebiet Stadt Salzgitter 1 : 50 000

In diesem Fachthema werden Flächen mit unterschiedlichen Bodenbelastungen (Schwermetallbelastungen) dargestellt. Die Schadstoffeinträge in die Böden sind darauf zurückzuführen, dass im Harz über Jahrhunderte Erze abgebaut und verarbeitet wurden. Dabei gelangten anorganische Schadstoffe wie Blei, Cadmium, Zink und Arsen in die Flüsse, die im Harz entspringen, und über den Wasserpfad auch in die Böden der historischen Flussauen. Räumlich betroffen sind vor allem: • der Harz selbst (Landkreise Goslar und Göttingen) • die Innerste-Aue (Landkreise Hildesheim und Wolfenbüttel, Städte Hildesheim und Salzgitter) • die Oker-Aue (Landkreise Wolfenbüttel und Gifhorn, Stadt Braunschweig) • und die Allerniederung (Landkreise Celle, Gifhorn und Soltau-Fallingbostel, Stadt Celle). Die Nutzung der betroffenen Flächen erfordert eine besondere Aufmerksamkeit, damit die Schadstoffe nicht zu Risiken für die menschliche Gesundheit führen oder eine Beeinträchtigung weiterer Böden bewirken. Dies gilt insbesondere für folgende Nutzungsarten: • Aufenthalt im Wohnumfeld (Hausgärten), • Freizeitaktivitäten, insb. auf Kinderspielflächen, • Landwirtschaft und Gartenbau, • Baumaßnahmen und Gewässerunterhaltung, durch die Bodenmaterial und Baggergut anfallen. In den belasteten Gebieten werden zahlreiche Menschen und Institutionen von der Problematik berührt: Haus- und Grundbesitzer, Landwirte, planende Gemeinden, Bauunternehmen, Abfallbehörden, Träger der Gewässerunterhaltung u.a.. Die Karte bietet eine räumliche Übersicht über die Erkenntnisse, für die die zuständigen Bodenschutzbehörden bereits verbindliche Regelungen zu den Bodenbelastungen erarbeitet und in Bodenplanungsgebietsverordnungen gefasst haben. Auf den Internetseiten der Behörden (Städte Hildesheim, Salzgitter, Braunschweig und Landkreise Hildesheim und Goslar) finden Sie weitere Einzelheiten über die geltenden Vorschriften. Für andere Gebiete sind 'Erwartungsflächen für Bodenbelastungen‘ dargestellt, auf denen nach dem gegenwärtigen Erkenntnisstand vor dem Hintergrund geowissenschaftlicher Erkenntnisse mit erhöhten Schadstoffgehalten im Boden zu rechnen ist. Bei diesen Gebietsdarstellungen handelt es sich zwangsläufig um vergröbernde Abschätzungen. Bei einer detaillierten Untersuchung einzelner Punkte oder Flächen können sich in den betreffenden Gebieten erhebliche Unterschiede im Schadstoffgehalt ergeben. Einige Flächen können auch unerhebliche Belastungen aufweisen.

Bodenbelastung (Schwermetalle) - Bodenplanungsgebiet Stadt Salzgitter 1 : 50 000 (WMS Dienst)

In diesem Fachthema werden Flächen mit unterschiedlichen Bodenbelastungen (Schwermetallbelastungen) dargestellt. Die Schadstoffeinträge in die Böden sind darauf zurückzuführen, dass im Harz über Jahrhunderte Erze abgebaut und verarbeitet wurden. Dabei gelangten anorganische Schadstoffe wie Blei, Cadmium, Zink und Arsen in die Flüsse, die im Harz entspringen, und über den Wasserpfad auch in die Böden der historischen Flussauen. Räumlich betroffen sind vor allem: • der Harz selbst (Landkreise Goslar und Göttingen) • die Innerste-Aue (Landkreise Hildesheim und Wolfenbüttel, Städte Hildesheim und Salzgitter) • die Oker-Aue (Landkreise Wolfenbüttel und Gifhorn, Stadt Braunschweig) • und die Allerniederung (Landkreise Celle, Gifhorn und Soltau-Fallingbostel, Stadt Celle). Die Nutzung der betroffenen Flächen erfordert eine besondere Aufmerksamkeit, damit die Schadstoffe nicht zu Risiken für die menschliche Gesundheit führen oder eine Beeinträchtigung weiterer Böden bewirken. Dies gilt insbesondere für folgende Nutzungsarten: • Aufenthalt im Wohnumfeld (Hausgärten), • Freizeitaktivitäten, insb. auf Kinderspielflächen, • Landwirtschaft und Gartenbau, • Baumaßnahmen und Gewässerunterhaltung, durch die Bodenmaterial und Baggergut anfallen. In den belasteten Gebieten werden zahlreiche Menschen und Institutionen von der Problematik berührt: Haus- und Grundbesitzer, Landwirte, planende Gemeinden, Bauunternehmen, Abfallbehörden, Träger der Gewässerunterhaltung u.a.. Die Karte bietet eine räumliche Übersicht über die Erkenntnisse, für die die zuständigen Bodenschutzbehörden bereits verbindliche Regelungen zu den Bodenbelastungen erarbeitet und in Bodenplanungsgebietsverordnungen gefasst haben. Auf den Internetseiten der Behörden (Städte Hildesheim, Salzgitter, Braunschweig und Landkreise Hildesheim und Goslar) finden Sie weitere Einzelheiten über die geltenden Vorschriften. Für andere Gebiete sind 'Erwartungsflächen für Bodenbelastungen‘ dargestellt, auf denen nach dem gegenwärtigen Erkenntnisstand vor dem Hintergrund geowissenschaftlicher Erkenntnisse mit erhöhten Schadstoffgehalten im Boden zu rechnen ist. Bei diesen Gebietsdarstellungen handelt es sich zwangsläufig um vergröbernde Abschätzungen. Bei einer detaillierten Untersuchung einzelner Punkte oder Flächen können sich in den betreffenden Gebieten erhebliche Unterschiede im Schadstoffgehalt ergeben. Einige Flächen können auch unerhebliche Belastungen aufweisen.

Bundesweite Gefährdung der Böden durch Winderosion und Bewertung der Veränderung in Folge des Wandels klimatischer Steuergrößen als Grundlage zur Weiterentwicklung der Vorsorge und Gefahrenabwehr im Bodenschutzrecht

Ausgangslage: Bodenerosion durch Wind ist in den norddeutschen Regionen ein aktuelles Problemfeld, das auch in den windbegünstigten Teilen des Binnenlandes relevant ist. Die Schwerpunktgebiete verteilen sich spiegelbildlich zur Gefährdungssituation des Bodenabtrages durch Wasser und erreichen in Einzelfällen Schutzgutbezug bzw. können eine Beeinträchtigung des öffentlichen Lebens (z.B. Verkehr) und der Luftqualität darstellen. Die Abtragsmengen lassen aus Sicht des vorsorgenden Bodenschutzes den Schluss einer langfristigen Gefährdung der Bodenfunktionen, besonders der Ertragsfunktion, zu. Zielstellung: Eine Bestandsaufnahme der aktuellen Gefährdung mit einheitlicher Methodik liegt länderübergreifend nicht vor und böte sowohl die Grundlage zur Identifizierung von Schwerpunktgebieten für die Maßnahmenplanung als auch für den Vergleich im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung in Folge des klimatischen Wandels der Steuergrößen Niederschlag, Temperatur und Windgeschwindigkeit bzw. -richtung. Das aktuelle Ausmaß und die Zukunftsszenarien sollen eine Bewertungsgrundlage für notwendige Anpassungsmaßnahmen bieten und eine Weiterentwicklung der Vorsorge und Gefahrenabwehr i.S. von Paragraph 17 BBodSchG für Vollzug und landwirtschaftliche Beratung ermöglichen. Methodik: Für die Ausweisung von Schwerpunktgebieten der Gefährdung ist es in einem ersten Schritt erforderlich auf bundesdeutscher Maßstabsebene eine Bilanzierung des Ist-Zustandes vorzunehmen. Als Grundlage dafür werden aktuelle Daten der Landnutzung und beobachtete Klimadaten herangezogen. Die Bewertung erfolgt auf Basis der DIN 19706 und notwendiger nutzungsbedingter Generalisierungen. In einem zweiten Schritt wird anhand vorliegender Klimaszenarien (z. B. WETTREG 2010) und Prognosen zur Nutzungsverteilung die Entwicklung in der Zukunft bewertet. Besonders das Niederschlagsregime mit Einfluss auf sinkende oder steigende Bodenwassergehalte und die Stärke sowie Verteilung des Windes sind die prägenden klimatischen Variablen. Die aktuelle Gefährdungssituation und die prognostizierte bilden die Grundlage zur Weiterentwicklung des gesetzlichen und untergesetzlichen Handlungsrahmens. Das FuE Vorhaben soll die fachlichen Grundlagen dafür schaffen den behördlichen Vollzug mit Handlungsempfehlungen zur Gefahrenabwehr zu ermöglichen. Unter Rückgriff auf eine derzeit in der Entstehung befindlichen Kartieranleitung zur Erfassung der Folgen von Winderosionsereignissen soll es möglich sein das Ausmaß und die Qualität von Ereignissen zu bewerten und adäquate Gegenmaßnahmen zu empfehlen. Die Handlungsempfehlungen sollen in einer Broschüre zusammengestellt werden und für den Vollzug und die Praxis zur Verfügung stehen. Es wird eine enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden der Bundesländer geben.

Bodenmikrobiologie von Boden-Dauerbeobachtungsflächen in Schleswig-Holstein

Im Rahmen des vorsorgenden Bodenschutzes werden in Schleswig-Holstein seit 25 Jahren ca. 40 Boden-Dauerbeobachtungsflächen (BDF) betrieben, in denen Veränderungen an unterschiedlich genutzten Böden erfasst werden sollen. Die Ziele der Boden-Dauerbeobachtung sind-die Beschreibung des aktuellen Zustandes der Böden,-die langfristige Überwachung der Veränderung der Böden und-die Ableitung von Prognosen für die zukünftige Entwicklung.Das Untersuchungsprogramm umfasst bodenkundliche Feldaufnahmen, bodenphysikalische und bodenchemische Untersuchungen, Wasserstandsmessungen und die Dokumentation betriebsbezogener Daten (Schlagkarteien) sowie bodenmikrobiologische, bodenzoologische und vegetationskundliche Untersuchungen. Die erarbeiteten Erkenntnisse sind Grundlage für Entscheidungen zur nachhaltigen Nutzung und zum langfristigen Schutz des Bodens als Lebensgrundlage. Die Ergebnisse werden zur Bodenfunktionsbewertung und Erarbeitung von Bodenbelastungskarten herangezogen und dienen als Grundlage für bodenschutzfachliche Empfehlungen. (Informationen zur Boden-Dauerbeobachtung des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein)Am IfB werden seit 2011 die bodenphysikalischen, bodenchemischen und vor allem die mikrobiologischen Parameter der BDF in der organischen Auflage und den Oberbodenhorizonten erhoben. Die Wachstumsbedingungen für die Bodenmikroorganismen werden anhand der Messung des pH-Wertes, des Wassergehalts sowie der organischen und anorganischen C- und N-Gehalte bestimmt. Zudem wird die mikrobielle Biomasse mit unterschiedlichen Methoden, wie der Chloroform-Fumigations-Extraktionmethode (CFE) sowie der Substratinduzierten Atmung (SIR) mit Hilfe des Sapromaten und der Heinemeyeranlage erfasst. Aussagen, ob die vorhandenen Mikroorganismen aktiv sind, werden über die Bestimmung der Basalatmung, die potentielle Arginin-Ammonifikation sowie die Atmungsaktivierungs-, metabolischen und mikrobiellen Quotienten getroffen. Die bisherigen Ergebnisse der bodemikrobiologischen Untersuchungen spiegeln vor allem die Nutzungsart (intensiv oder extensiv; Acker, Grünland oder Wald) sowie das Ausgangssubstrat wider. Auswirkungen von Änderungen der Bewirtschaftungsmaßnahmen oder des Klimas lassen sich noch nicht sicher abgrenzen.

Bodenmeßnetze Raster 4x4 km und 1x1 km

Datenbestände einmaliger flächendeckender stofflicher Untersuchung der Böden in Sachsen, bei der eine Beprobung im Raster 4 x 4 km durchgeführt wurde. Insgesamt wurden 2 637 horizontbezogene Proben an 1164 Probenahmepunkten entnommen sowie Standort- und Profilbeschreibungen erstellt. Neben allgemeinen Karten zur Geologie, Mineralisation, Bodenkunde und Landnutzung liegen für eine Vielzahl von Haupt- und Spurenelementen je eine Übersichtskarte für die organische Auflage, den Ober- und Unterboden vor. Für ausgewählte Schwermetalle wurden zusätzlich die mobilen Gehalte aus dem Ammoniumnitratauszug bestimmt und dargestellt. Für jedes Element sind die substrat- und nutzungsbezogenen Hintergrundwerte in einer Tabelle dargestellt und ein kurzer Text zur Charakterisierung des Elementverhaltens beigefügt. Ergänzend zum Bodenmessnetz Sachsen, Raster 4x4 km, erfolgten Untersuchungen zu Arsen, Schwermetallen und weiteren Spuren- und Hauptelementen in Gebieten mit bekannten bzw. vermuteten Schadstoffbelastungen (Radebeul, Ehrenfriedersdorf, Zwickau, Zittau, Borna) im Raster 1x1 km. Für jedes dieser Gebiete liegen ein Bericht mit Auswertungen zur stofflichen Bodenbelastung sowie eine Vielzahl von Karten vor. Neben einer vereinfachten geologischen Karte, einer Bodenkarte und einer Nutzungskarte sind für die einzelnen Elemente die Stoffgehalte in der organischen Auflage, im Oberboden und im Unterboden dargestellt.

Stadt Duisburg: Bodenbelastungskarte

Schadstoffbelastung oberflächennaher Bodenschichten

Schadstoffe in Siedlungsbereichen - Untersuchungen zur Verbesserung der Validität flächenhafter Aussagen

Ziel dieses FuE-Vorhabens ist es, die Validität der Methodik zur Erzielung flächenhafter Aussagen über Schadstoffgehalte in Siedlungsböden zu prüfen und im Hinblick auf die im Vollzug notwendige Aussagesicherheit schrittweise zu verbessern. Grundlage für die Arbeiten bildet der Leitfaden des LfUG zur Erstellung digitaler Bodenbelastungskarten von 2007.

Leitfaden zur Erstellung digitaler Bodenbelastungskarten, Teil III: Erfassung von und Umga

In digitalen Bodenbelastungskarten (BBK) werden die Schadstoffgehalte von Oberböden flächenhaft dargestellt. Die erhebliche räumliche Heterogenität in überschwemmungsbeeinflussten Bereichen hat jedoch gezeigt, dass in diesen Gebieten eine Prognose der Schadstoffbelastungen mit den bisher verfügbaren Methoden zur Erstellung von BBK häufig nicht genau genug oder nur mit stark erhöhtem Aufwand möglich ist. Dies hat in den Bodenschutzbehörden bei der Beurteilung des Gefahrenverdachts auch zu einem bisher uneinheitlichen Vorgehen geführt. Arbeitsblatt 22 | LANUV 2014 LUA Merkblatt 24 | LUA 2000 Fachbericht 150 | LANUV 2024 Fachbericht 89 | LANUV 2019 Info 7 | LANUV 2014

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