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Bodenkongress 2026

Der Ausverkauf von Boden & Ackerland hat immens zugenommen und Bodenpreise steigen ins Unermessliche! Zeit etwas zu tun: Am 13. – 14. März 2026 laden wir zum bundesweiten Bodenkongress nach Thüringen ein. Akteur:innen aus Landwirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sprechen dort über gerechte Bodenpolitik und Zugang zu Land. Mit Fachvorträgen, Vernetzung und Diskussion begegnen wir der drängenden Frage, wie der Zugang zu Land gerecht und gemeinwohlorientiert gestaltet werden kann. Diskussionen zu Landeigentum und Bodenpreisen in Land und Stadt, zu Spekulation & Ausverkauf, zu Möglichkeiten der Regulierung des Bodenmarktes, zu funktionierenden Praxis-Beispielen oder zu Flächenfraß & Versiegelung. Die Vorstellung von Volks- & Bürgerbegehren zeigen konkrete Handlungsmöglichkeiten aus der Bewegung heraus. Freitagsabends diskutieren wir mit hochrangigen Politiker:innen und können unsere Forderungen direkt an die Entscheidungsträger:innen stellen. Der Samstag-Nachmittag wird sich explizit der Perspektive junger Existenzgründer:innen und Betriebsnachfolger:innen widmen. Programm, Anmeldung und weitere Informationen www.abl-mitteldeutschland.de/bodenkongress-2026

Fortschritte bei Erneuerbaren Energien und der Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen

Gemeinsam mit Fraunhofer ISI, der Fakultät für Energieökonomie an der TU Wien und BBH unterstützte Ecofys die Europäische Kommission hinsichtlich der Berichterstattungspflicht im Rahmen der Erneuerbaren Energien Direktive (2009/28/EC). In diesem Projekt wurden die Fortschritte der EU Mitgliedsstaaten und die Nachhaltigkeitsauswirkungen von Biokraftstoffen in der EU detailliert analysiert. Die Analyse der Erneuerbaren-Energien-Fortschrittsberichte der EU Mitgliedsstaaten von Ecofys und Partnern zeigt, dass die Mitgliedsstaaten zeitlich im Plan sind und wichtige Fortschritte erzielt wurden, etwa beim Abbau von Hindernissen in der Stromnetzintegration oder dem Herkunftsnachweis für Biokraftstoffrohstoffe. Die Prognose für das Jahr 2020 ist jedoch zweifelhaft. Die Vorhersagen zeigen, dass mit den gegenwärtigen Maßnahmen nahezu alle Mitgliedsstaaten die 2020 Ziele verfehlen werden. Weiter Fortschritte hinsichtlich der Zielerreichung für erneuerbare Energien erfordern zuverlässige und verstärkte politische Maßnahmen sowie verbesserte Verwaltungsverfahren in allen Mitgliedsstaaten. Im zweiten Teil des Berichts wird die Frage der Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen mit Daten und Untersuchungen zu verschieden Aspekten analysiert. Die Auswirkungen von in der EU verbrauchten Biokraftstoffen (wie etwa auf Luft, Wasser, Biodiversität sowie sozio-ökonomische Effekte) entstehen zum größten Teil in der EU selbst, da hier der Großteil der Rohstoffe produziert wird. Der verbleibende Anteil kommt überwiegend aus Argentinien, Brasilien, den USA, Malaysia und Indonesien. In diesen Länder wurde unter anderem die Landnutzung, aber auch der rechtliche Rahmen zur Gewährleistung der Nachhaltigkeit untersucht. Die Diskussion um Biokraftstoffe und Ernährungssicherheit wurde unter Berücksichtigung lokaler und globaler Effekte analysiert. Schließlich zeigte sich, dass manche Auswirkungen nicht direkt dem Biokraftstoffverbrauch in der EU zugeordnet werden können, sondern aus der potentiellen Attraktivität des EU Biokraftstoffmarkts resultieren. Dies trifft etwa auf einige Grundstücksgeschäfte in Afrika zu. Gleichzeitig hat Ecofys in einem anderen Projekt untersucht ob zusätzliche verpflichtende Kriterien zum Schutz von Boden, Wasser und Luft nötig sind und wie die Umsetzung der Erneuerbaren Energien Direktive in den Mitgliedsstaaten voranschreitet. Weiter Informationen sind unter http://www.ecofys.com/de/veroeffentlichung/ 245/ verfügbar.

2026-02-01 Organisationsplan MWL.cdr

Organisationsplan Minister Michael Richter Leitungsstab (LS) Vera Auerbach 4207 Vorzimmer 4280/4260 Anke Heine 4260 Brita Gebauer 4408 Zuständige Behörde EGFL/ELER gem. VO (EU) Nr. 2021/2116 Ministerbüro (MB), Kabinett, Landtag, Bundesrat (KLB) Vera Auerbach 4207 Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation (ÖK) Nancy Eggeling 1105 Staatssekretär Stefanie PötzschGert Zender - Ressort CIO -- Amtschef - Vorzimmer Heike Timm 4351/4377Vorzimmer Annett Kroon 4310/4455 Stabsstelle Wirtschaftspolitik Pressesprecherin Nancy Eggeling Staatssekretärin Philipp Prange 4205 1105 Informationssicherheits- beauftragter Gleichstellungsbeauftragte 4275 Annette Dölle Matthias Götzky Stabsstelle Agrar- und Forst- politik, AMK-Koordinierung N. N. Grundsatz-u.Koordinierungsaufgaben Julia Scheffler 4407 4253 Landesvertretung Brüssel Sabine Hildebrandt +32 27410918 Abteilung 1Abteilung 2Abteilung 3Abteilung 4Abteilung 5* Zentrale DiensteWirtschaftsförderung, Innovation, Industrie und AußenwirtschaftWirtschaftspolitik, Tourismus, WirtschaftsordnungLandwirtschaft, Forsten, Agrarmärkte, Veterinärwesen und LebensmittelsicherheitLändlicher Raum, Agrarpolitik; Zahlstelle für EGFL und ELER, IRD / Leitung der Zahlstelle Dr. Andreas TyrpeVolker Rost Silke Bartsch 4401 Andreas Höfflin 4297 Andreas Höfflin m.d.W.d.G.b 4297 4333 1806 Referat 11Referat 21Referat 31Referat 41Referat 51 Organisation, Innerer DienstInstrumente der Unternehmens- finanzierung, Existenzgründungen, Start-ups, BeihilfeWirtschaftspolitik, Energiefragen der Wirtschaft, StatistikGrundsatzangelegenheiten der Jagd- und Fischereipolitik, Fischerei, Forst-, Fischerei- und JagdrechtAgrarpolitik, Fördermaßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raumes, Agrarmarketing, Koordinierung ELER/ESF Wibke Hanzlik m.d.W.d.G.b.Markus Rensch Elisabeth Erasmi 4371 Klaus-Henning Damm 4394 Sandra Schulze 4286 Projektgruppe Strukturwandel in der Braunkohleregion 4202 . Referat 12Referat 22Referat 32PersonalStv. AL 1Regionale Innovationsstrategie, Innovations- und Transferpolitik und Innovationsförderung, Digitale Wirtschaft, ClusterthemenAltlasten, Umweltfragen der Wirtschaft, Standort- und Flächenpolitik, Ansiedlungsprojekte „High-Tech-Park“, MikroelektronikKerstin Heitmann m.d.W.d.G.b. 4725Reno PaulReferat 13Referat 23Referat 33Referat 43Referat 53 Haushalt, Finanzplanung, Finanzcontrolling, StrukturfondsRegionale Wirtschaftsförderung, Branchendialoge, Industriebetreuung, IndustrieansiedlungWettbewerbsrecht, Bankwesen, Landeskartellbehörde, Wirtschafts- und Gewerberecht, Handwerk, KammeraufsichtTierische Erzeugung, Pflanzliche und Tierische Märkte, Technik und Bauwesen, Imkerei, Berufliche BildungEU-Zahlstellenreferat für die Agrarfonds EGFL und ELER, Beihilfeangelegenheiten Stv. AL 4Stephan Hähnlein Oliver Schulz m.d.W.d.G.b. 4292 Matthias Bönecke 4265 4295 Henry Körner m.d.W.d.G.b. Lutz Jäger Referat 42 4230 4478 Referat 52 Pflanzliche Erzeugung, Bio- und Gentechnik, Agrarökonomie/ Beratung, Digitalisierung in der Landwirtschaft, Ernährungssicher- stellung, Garten-, Obst- und Weinbau Annette von Sayn-Wittgenstein 4311 Flurneuordnung, LEADER und andere Aufgaben der ländlichen Entwicklung, Ländliches Flächenmanagement, Bodenmarkt 1823 Ulf Wöckener Stv. AL 5 Kerstin Petsch 4288 Referat 24Referat 34Referat 44Referat 54 Justitiariat, Öffentliches Auftragswesen, VersicherungenAußenwirtschaft, Europäische Angelegenheiten, EntwicklungszusammenarbeitTourismus, StandortmarketingLebensmittelsicherheit, Bedarfsgegenstände, Gesundheits- bezogener VerbraucherschutzDirektzahlungen im InVeKoS/ Konditionalität Gabriele JohnGerald Buhl Stv. AL 2 4742 Catrin Gutowsky 1740 Leiter der Zahlstelle Referat 14 Lydia Sell m.d.W.d.G.b. 3243 Stv. AL 3 4452 Elmar Heisterkamp 4246 4700 1936 Referat 15Referat 35Referat 45Referat 55 Bürokommunikation, IT-Service, IntranetBergbau, Geologie, Rohstoffsicherung, Mess- und EichwesenVeterinärwesen, Tierseuchenbe- kämpfung, Tierschutz, Tierarzneimittel, TierschutzbeauftragterIT-Koordinierung in der Zahlstelle Dr. Lutz Kattein Jörg Meyer 4210 Frank Ranneberg 4453 4343 Tierschutzbeauftragter Dr. Marco König 4211 Christian Löblich 3475 Referat 16Referat 36Referat 46Referat 56 Digitalisierungskoordination EVA, OZG und FIMKreativwirtschaft, Handel, DienstleistungenBiodiversität, Nachhaltigkeit, Klimaschutz in der Landwirtschaft, Förderung Europäischer InnovationspartnerschaftenAgrarumwelt- und Klimamaßnahmen, Ausgleichszahlungen, ökologischer Landbau Annette ZietlowAnke Busse Chief Digital Officer (CDO) Norbert Lühe 4290 Sylke Schünemann 4484 4491 Referat 47** Interner Revisionsdienst (IRD) Wald- und Holzwirtschaft, Forstpolitik, Landesforstbetrieb, Forstliche Förderung Behördliche Datenschutzbeauftragte Ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte Hauptpersonalrat Personalrat Hauptschwerbehindertenvertretung Schwerbehindertenvertretung 4261 4454 4770 1819 4360 4360 Andreas Kriebel 1819 4439 Rainer Kloß 3472 Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt Hasselbachstraße 4, 39104 Magdeburg Postfach 391144, 39135 Magdeburg Telefon 0391/567-0; Telefax 0391/615072 poststelle@mw.sachsen-anhalt.de www.mwl.sachsen-anhalt.de intranet.mw.lsa-net.de * Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt Leipziger Straße 58, 39112 Magdeburg ** Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt Kantstraße 3, 39104 Magdeburg Stand - 01. Juni 2026

Neubau Radweg an B 2 zwischen Nürnberg und Heroldsberg

Gegenstand des Vorhabens ist der Neubau eines gemeinsamen Geh- und Radwegs entlang der B 2 Nürnberg – Bayreuth zwischen Nürnberg und Heroldsberg. Der Geh- und Radweg ist etwa 4,4 km lang und dient der Schließung einer Lücke im bislang bestehenden Radwegenetz. Der neue Weg beginnt an der Einmündung der Thurn-und-Taxis-Straße in die B 2 (Äußere Bayreuther Straße) im Nürnberger Norden und verläuft sodann östlich der B 2 bis auf Höhe der Einmündung der aus der Ortslage von Heroldsberg herausführenden Hauptstraße in die Bundesstraße. Dort schließt der neue Weg an einen bereits existierenden Weg an, der in seinem weiteren Verlauf die B 2 unterquert und östlich der erwähnten Hauptstraße mit einer anderen Radverkehrsanlage verknüpft ist. Der neue Geh- und Radweg verläuft größtenteils straßenbegleitend. Abschnittsweise werden allerdings auch parallel zur B 2 verlaufende private Forstwege für die Führung des Geh- und Radwegs genutzt (unmittelbar nördlich der A 3 sowie unweit südlich von Heroldsberg). Die Richtungsfahrbahnen der A 3 überquert der Geh- und Radweg nach der Planung auf einem neu zu errichtenden Brückenbauwerk gemeinsam mit der B 2. Das bislang an Ort und Stelle stehende Bauwerk wird auf Grund seines schlechten Zustands abgebrochen und mit anderen Abmessungen neu errichtet. Zur Überquerung der östlich der B 2 liegenden Anschlussstellenrampen der Anschlussstelle Nürnberg-Nord der A 3 sind daneben zwei weitere Brückenbauwerke im Zuge des Geh- und Radwegs vorgesehen. Der Geh- und Radweg wird großteils mit einer Breite von 2,5 m ausgeführt. Im Bereich der Anschlussstelle Nürnberg-Nord erhält der Weg, u. a. damit er auch von Fahrzeugen des Betriebsdienstes genutzt werden kann, mit 3 m eine etwas breitere Fahrbahn. Auch dort, wo der Weg auf bereits existierenden Forstwegen verläuft, wird er wegen der parallelen Nutzung durch Radfahrer und forstwirtschaftliche Fahrzeuge breiter ausgeführt (geplante Breite hier 4,5 m). Der Weg wird durchgängig asphaltiert. Bestandteil der Vorhabensplanung ist außerdem, die Straßenentwässerungsanlagen der B 2 zwischen Nürnberg und Heroldsberg umzugestalten bzw. zu ergänzen. Am Ostrand der B 2 ist etwa auf Höhe des Verkehrsübungsplatzes, der sich unweit nördlich der Kreuzung B 2 (Äußere Bayreuther Straße)/Thurn-und-Taxis-Straße befindet, ein neues Versickerungsbecken geplant. Nördlich der Anschlussstelle Nürnberg-Nord der A 3 ist daneben am östlichen Rand der B 2 ein kombiniertes Absetz- und Regenrückhaltebecken vorgesehen. Östlich des Einmündungsbereichs der aus Heroldsberg herausführenden Hauptstraße in die B 2 ist neben einem bereits existierenden Weiher ferner ein zusätzliches Absetzbecken samt Unterhaltungsweg zur dort liegenden Einleitungsstelle geplant. Darüber hinaus werden streckenweise entlang der Fahrbahn der B 2 dränierte Versickerungsmulden neu angelegt. Für das Bauvorhaben einschließlich der landschaftspflegerischen Kompensationsmaßnahmen werden Grundstücke in den Gemarkungen Erlenstegen und Ziegelstein (Stadt Nürnberg), den gemeindefreien Gebieten Kraftshofer Forst, Erlenstegener Forst und Gschaidt (Landkreis Erlangen-Höchstadt) sowie in den Gemarkungen Heroldsberg (Markt Herolds-berg), Neuhof a. d. Zenn (Markt Neuhof a. d. Zenn), Spalt (Gemeinde Spalt), Höttingen (Gemeinde Höttingen) und Rieden (Stadt Altdorf b. Nürnberg) beansprucht.

Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt Broschüre „Brandschutz – Handreichung für die Landwirtschaft“ Bodennutzung Mehr als Schrot und Korn Ökolandbau in Sachsen-Anhalt Starke Betriebe Junglandwirteförderung Tierhaltung Förderung der Haltung von Legehennen in mobilen Hühnerställen Leckeres aus Sachsen-Anhalt Wissen, woher es kommt Bericht zur Lage der Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt 2022 Dokumente

Die Gefahr von Feld- und Waldbränden ist in den vergangenen sehr trockenen Jahren während der Getreideernte im ganzen Land stark gestiegen. Die Feuerwehren sind dadurch in erhöhter Alarmbereitschaft. Brände auf Feld und im Stall sind oftmals mit hohen Schadenssummen verbunden. Die Ursachen für einen Feldbrand sind vielgestaltig. Landwirtschaftliche Betriebe sind daher in dieser Situation besonders gefordert, Vorsorge zu treffen, um die Brandgefahr so gering wie möglich zu halten. Die beste Vorsorge ist, Feld- und Waldbrände von vornherein zu verhindern. Daher wurde durch das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Inneres und Sport sowie durch das Institut für Brand- und Katastrophenschutz eine Broschüre zum vorbeugenden Brandschutz in der Landwirtschaft erarbeitet. Mit dieser Broschüre wird den Landwirtinnen und Landwirten in Sachen Brandschutz ein Leitfaden und eine Orientierung an die Hand gegeben. Die Broschüre finden Sie hier . Deutlich mehr als die Hälfte der Fläche Sachsen-Anhalts wird landwirtschaftlich genutzt. Die Landwirte produzieren auf sehr heterogenen Flächen - von den wertvollsten Böden Deutschlands in der Magdeburger Börde bis zu den sandigen Böden der Altmark und des Flämings. Die ca. 1,2 Mio. Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche umfassen insbesondere knapp eine Million Hektar Ackerland, ca. 173.000 Hektar Wiesen und Weiden als Dauergrünland, etwa 1.500 Hektar Baum- und Beerenobst (einschließlich Nüssen), 680 Hektar Rebflächen. Interessierte können sich hier über den Bodenmarkt in Sachsen-Anhalt und aktuelle Pachtpreise informieren. Sachsen-Anhalts Acker- und Pflanzenbau gehört bei den Erträgen und den Qualitäten zu den Spitzenreitern in Deutschland: Typisch für Sachsen-Anhalt sind Getreide-, Raps- und Zuckerrübenfelder. Daneben gibt es bedeutende Betriebe der Saat- und Pflanzgutvermehrung und Spezialkulturen wie Hopfen, Arznei- und Gewürzpflanzen. Nicht zu vergessen sind Spargel und Zwiebeln. Im Süden des Landes haben der Obst- und der Weinbau eine lange Tradition. Gute Weine aus Deutschlands nördlichstem Weinbaugebiet mit den Steillagen an Saale und Unstrut sind unter Kennern beliebt. Sachsen-Anhalt unterstützt den Weinbau mit dem Nationalen Stützungsprogramm Wein . Aktuelle Zahlen zu Bodennutzung, Anbauflächen, Wachstumsstand und Ernte werden durch das Statistische Landesamt erhoben und veröffentlicht. Zeitreihen zu Anbau und Erträgen enthält der Bericht zur Lage der Landwirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt . Der Ökolandbau in Sachsen-Anhalt ist weiter gewachsen. In den letzten zwei Jahren ist die ökologisch bewirtschaftete Fläche noch einmal um rund 12.300 Hektar gestiegen. 670 landwirtschaftliche Betriebe wirtschafteten 2022 nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus auf ca. 121.000 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche. Weitere Zahlen und Informationen sind auf der Internetseite zum Ökolandbau in Sachsen-Anhalt zu finden. Bei einer Durchschnittsgröße von 268 Hektar sind die landwirtschaftlichen Betriebe etwa 4,5 mal so groß wie im Bundesdurchschnitt (circa 63 Hektar). Die ca. 4.400 landwirtschaftlichen Betriebe im Land sind sehr unterschiedlich aufgestellt: vom Nebenerwerbsbetrieb über Einzelunternehmen im Haupterwerb, Personengesellschaften bis hin zu juristischen Personen, von der konventionellen Landbewirtschaftung über den leistungsstarken Ökobetrieb bis zu Gemischt- und Spezialbetrieben kann man hier alles finden. Die Landwirtschaft bietet rund 25.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Ausführliche Informationen zum Beispiel über Unternehmensstrukturen, Flächenausstattungen der Betriebe, Arbeitskräfte und Betriebsergebnisse bietet der Bericht zur Lage der Landwirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt 2020 . In der Landwirtschaft steht ein Generationenwechsel an. Es werden engagierte junge Menschen benötigt, die in den Dörfern Sachsen-Anhalts etwas bewegen wollen und Verantwortung übernehmen. Deshalb unterstützt das Land junge Menschen beim Aufbau eines eigenen Betriebes mit bis zu 70.000 EURO über 5 Jahre über die "Existenzgründungsbeihilfe Junglandwirte". Damit werden die ländlichen Räume gestärkt, Wertschöpfung ermöglicht und Arbeitsplätze direkt vor Ort geschaffen. Insgesamt wurden 53 Junglandwirtinnen und Junglandwirte seit 2017 mit 3,59 Mio. EURO gefördert. weiterlesen Im Vergleich zu anderen Bundesländern hat Sachsen-Anhalt wenig Nutztiere, aber sehr leistungsstarke Tierhaltungsbetriebe. Bei Qualität und Quantität zählen die Tierleistungen sowie die Züchtungsergebnisse zu den Besten in Deutschland. Der Tierschutz in Nutztierhaltungen ist ein Schwerpunkt in Sachsen-Anhalt. Umfangreiches Zahlenmaterial zu Viehwirtschaft und tierischen Erzeugnissen ist auf den Internetseiten des Statistischen Landesamtes eingestellt. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden sich für Eier aus der ökologischen Freilandhaltung, vor allem dann, wenn die Produkte aus der Region kommen. Eine Chance für Öko-Betriebe, in diesen Markt einzusteigen, bieten mobile Hühnerställe. Diese besonders artgemäße und umweltschonende Haltungsform für Hühner ist ein großer Gewinn für das Tierwohl in der Eierproduktion. Über das Agrarinvestitionsprogramm (AFP) ist eine Förderung der mobilen Hühnerhaltung möglich. Alle Informationen dazu gibt es im Flyer "Haltung von Legehennen in mobilen Hühnerställen" . Die Verarbeitung von Nahrungsmitteln gehört zu den stärksten Wirtschaftszweigen des Landes. Viele Marken haben ihren Weg in die Regale der Lebensmittelhändler in ganz Deutschland gefunden. Beispielhaft ist hier die Sektmarke „Rotkäppchen“. Sie hat sich über die Jahre zum Marktführer in Deutschland entwickelt. Der Kauf von Nahrungsmitteln direkt vom Erzeuger liegt im Trend. Über 300 landwirtschaftliche Betriebe verkaufen ihre Produkte in hoher Qualität und mit zunehmendem Erfolg direkt an den Endverbraucher. Informationen rund um das Thema Direktvermarktung hält die Agrarmarketinggesellschaft mbH (AMG) bereit. Interessierte können sich hier unter anderem zu Weiterbildungsveranstaltungen, zu einem Förderprogramm für Marketingmaßnahmen bzw. zu bestehenden Direktvermarktervereinen erkundigen. Der Bericht zur Lage der Landwirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt wird laut Landwirtschaftsgesetz alle zwei Jahre dem Landtag vorgelegt. Er fasst Zahlen und Fakten zur Entwicklung der Branche zusammen. Beispielsweise werden Informationen zu den Rahmenbedingungen der Landwirtschaft, zur Struktur landwirtschaftlicher Unternehmen, zur Arbeitskräfteentwicklung, zur Entwicklung der pflanzlichen und tierischen Erzeugung sowie zum Ökologischen Landbau dargestellt. Zum Nachlesen: Bericht zur Lage der Landwirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt 2022 (pdf, 6 MB, barrierearm).

Einbau einer Hochwasserüberlaufscharte und Dammsanierung an den Westerharter Weihern auf den Grundstücken Fl.Nrn. 1664, 1165 und 1168 der Gemarkung Buxheim

Die Bayerischen Staatsforsten AöR, 87724 Ottobeuren, beantragten mit Schreiben vom 09.01.2023 und 25.11.2024 sowie den Unterlagen des geotechnischen Büros Bosch, Markt Rettenbach, vom 17.10.2024 die erforderlichen wasserrechtlichen Gestattungen für die Dammsanierung an den beiden Fischteichen (Teich Ost und Teich West) auf den o.g. Grundstücken sowie für den Einbau einer Hochwasserüberlaufscharte am Damm des Teiches West auf dem Grundstück Fl.Nr. 1164 der Gemarkung Buxheim. Die Teichanlage besteht aus zwei Teichen (Wasserflächen ca. 5.200 m² und 3.800 m²) und einem Absetzbecken. Die Dämme riegeln den Talquerschnitt vollständig ab und stellen somit eine Stauanlage dar. Die Anlagensicherheit wird durch die Sanierung der Dämme und der Einbau einer Hochwasserentlastung im Teich West hergestellt.

Novellierung des Grundstücksverkehrsgesetzes in Rheinland-Pfalz

Einschätzung zur Verfügbarkeit und Regulierung von landwirtschaftlichen Flächen sowie zur Entwicklung am Bodenmarkt, Stand der Reform des Grundstückverkehrsgesetzes, Bewertung der Vorschläge der Expertengruppe zum Bodenrecht; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Landwirtschaft und Weinbau

Herausforderungen auf dem Bodenmarkt

Verfügbarkeit und Regulierung von landwirtschaftlichen Flächen, Gesetzgebung zur Agrarstruktur, Erhebungen in den Bereichen Agrarstruktur, Bodenverkauf, Anteilsverkauf und Pachtverträge, Kontrolle für Handels- und Geschäftsanteile, Genehmigungspflicht für Grundstücksgeschäfte, Aufstockungsbedürftigkeit, Rolle von Siedlungsgesellschaften, Kontrolle von Pachtpreisen, Eigentumsstreuung, Unterstützung Junglandwirte, Initiative im Bundesrat zum Thema Bodenmarkt, Leitbild, Boden als gesellschaftliche und natürliche Ressource; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Landwirtschaft und Weinbau

Regionale Bio-Wertschöpfungsketten in Brandenburg - Produktionssysteme und sozialer Zusammenhalt im Wandel

REGBIO2B untersucht regionale Biowertschöpfungsnetzwerke, ihre Situation, den sozialen Kontext und ihre Potenziale im Land Brandenburg, wo große Betriebsstrukturen, ertragsschwache Böden und soziale Herausforderungen im Umland der Metropole Berlin auf einem bedeutenden Markt für Bioprodukte, jedoch einem Mangel von Verarbeitungs- und Vermarktungsbetrieben treffen. Diese Bedingungen machen die Region besonders geeignet für die modellhafte Untersuchung regionaler Biowertschöpfungsketten bzw. Netzwerke, die Analyse von Stärken und Schwächen und das Aufzeigen von Lösungswegen. Die Ziele von REGBIO2B sind, zu untersuchen, 1. welche Chancen sich durch regionale Bio-Netzwerke für die Etablierung einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft ergeben, 2. wie die Bedingungen für konsolidierte und zukunftsfähige Netzwerke unter den besonderen Betriebsstrukturen aussehen, 3. welche Rückwirkungen sich auf den sozialen Zusammenhalt in Brandenburg ergeben 4. und welche Faktoren für den Ausbau des ökologischen Landbaus im Sinne eines Netzwerkansatzes förder- bzw. hinderlich sind. Die stoffliche und die soziale Seite von regionalen Bio-Netzwerken in Brandenburg werden zum ersten Mal gemeinsam untersucht, um ihre Potenziale, Wechselwirkungen und regionale Beziehungen ganzheitlich betrachten zu können. Durch die Einbindung von Praxispartnern sowie durch aktive Wissensvermittlung werden die Kapazitäten und Kompetenzen relevanter Akteur*innen gefördert. Die Erkenntnisse des Projekts sind u.a. von großer Bedeutung für die Transformation der Landwirtschaft, die in verschiedenen Strategien der Länder aber auch auf anderen Governanceebenen entwickelt und umgesetzt werden.

Regionale Bio-Wertschöpfungsketten in Brandenburg - Produktionssysteme und sozialer Zusammenhalt im Wandel

REGBIO2B untersucht regionale Biowertschöpfungsnetzwerke, ihre Situation, den sozialen Kontext und ihre Potenziale im Land Brandenburg, wo große Betriebsstrukturen, ertragsschwache Böden und soziale Herausforderungen im Umland der Metropole Berlin auf einem bedeutenden Markt für Bioprodukte, jedoch einem Mangel von Verarbeitungs- und Vermarktungsbetrieben treffen. Diese Bedingungen machen die Region besonders geeignet für die modellhafte Untersuchung regionaler Biowertschöpfungsketten bzw. Netzwerke, die Analyse von Stärken und Schwächen und das Aufzeigen von Lösungswegen. Die Ziele von REGBIO2B sind, zu untersuchen, 1. welche Chancen sich durch regionale Bio-Netzwerke für die Etablierung einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft ergeben, 2. wie die Bedingungen für konsolidierte und zukunftsfähige Netzwerke unter den besonderen Betriebsstrukturen aussehen, 3. welche Rückwirkungen sich auf den sozialen Zusammenhalt in Brandenburg ergeben 4. und welche Faktoren für den Ausbau des ökologischen Landbaus im Sinne eines Netzwerkansatzes förder- bzw. hinderlich sind. Die stoffliche und die soziale Seite von regionalen Bio-Netzwerken in Brandenburg werden zum ersten Mal gemeinsam untersucht, um ihre Potenziale, Wechselwirkungen und regionale Beziehungen ganzheitlich betrachten zu können. Durch die Einbindung von Praxispartnern sowie durch aktive Wissensvermittlung werden die Kapazitäten und Kompetenzen relevanter Akteur_innen gefördert. Die Erkenntnisse des Projekts sind u.a. von großer Bedeutung für die Transformation der Landwirtschaft, die in verschiedenen Strategien der Länder aber auch auf anderen Governanceebenen entwickelt und umgesetzt werden.

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