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Bodenkundliche Kennwerte 2005 (Umweltatlas)

Kennwerte zur Bodenchemie, zur Bodenphysik und zum Wasserhaushalt auf Grundlage der Blockkarte 1 : 5.000 (ISU5, Raumbezug Umweltatlas 2005), Bearbeitungsstand Februar 2009.

Bodenkundliche Kennwerte 2015 (Umweltatlas)

Kennwerte zur Bodenchemie, zur Bodenphysik und zum Wasserhaushalt auf Grundlage der Blockkarte 1 : 5.000 (ISU5, Raumbezug Umweltatlas 2015), Bearbeitungsstand Dezember 2017.

Bodenkundliche Kennwerte 2001 (Umweltatlas)

Kennwerte zur Bodenchemie, zur Bodenphysik und zum Wasserhaushalt auf Grundlage der Blockkarte 1 : 50.000 (ISU50, Raumbezug Umweltatlas 2001), Bearbeitungsstand August 2005.

Bodenkundliche Kennwerte 2010 (Umweltatlas)

Kennwerte zur Bodenchemie, zur Bodenphysik und zum Wasserhaushalt auf Grundlage der Blockkarte 1 : 5.000 (ISU5, Raumbezug Umweltatlas 2010), Bearbeitungsstand November 2012.

Bodenkundliche Kennwerte 1990 (Umweltatlas)

Kennwerte zur Bodenchemie, zur Bodenphysik und zum Wasserhaushalt auf Grundlage der Blockkarte 1 : 50.000 (ISU50, Raumbezug Umweltatlas 1990), Bearbeitungsstand Dezember 2000.

Lehrgaenge_2025_Internet.pdf

Die Anmeldung zu Veranstaltungen der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt ist bei der jeweils für Fortbildung zuständigen personalführenden Stelle der nachgeordneten Behörde bzw. des MWL vorzunehmen. Die nachgeordneten Behörden werden gebeten, ihre Bedarfe pro Seminar zu sammeln und bis eine Woche vor Anmeldeschluss der NW-FVA an fortbildung@mw.sachsen-anhalt.de zu senden. Das MWL übermittelt dann die Teilnehmenden gebündelt an die NW-FVA. Seminarthema 2024InhaltsschwerpunkteST1Waldschutz-Meldeportal, Schadensmeldungen (Portal, App)Nutzung des Waldschutz-Meldeportals und/oder der App Seminar "Schadensmeldungen mobile", um Schäden im Wald aufzunehmen, zu dokumentieren und externe Dienstleister bei Bedarf einzubinden. Art OrtZielgruppe10:00-13:00 (14:00) 07.03.2025 UhrFBZ MagdeburgerforthRevierleiter:innen, Olaf Segger, Funktionsstelleninhaber:innen, olaf.segger@nw-fva.de, Forstwirtschaftsmeister:innen, 0551/69401-261 sonstige Personen, die das Portal oder die App nutzen möchtenST2Beweidung von Hutewäldern und Hutelandschaften im WaldVermittlung von praxisorientierten Inhalten zur Beweidung von Hutewäldern und -landschaften (Biodiversität und Strukturen von weidegeprägten Waldlebensräumen; Ergebnisse von Monitoringuntersuchungen in aktiven Hutewäldern und -landschaften; praxisorientierte Hinweise zur Umsetzung von Beweidung im Wald; Exkursion in ein Beispielgebiet)Seminar + Exkursion6 (Es handelt sich um einen gemeinsamen Lehrgang für alle Partnerländer der NW-FVA. Daher ist diese max. Teilnehmendenzahl für Sachsen-Anhalt flexibel, je nachdem, wieviele Anmeldungen es aus den anderen Ländern gibt. Daher bitte beim Organisator nachfragen, falls es mehr als 6 Interessenten gibt.)1 17.06.202509:00-16:30 Uhr31.05.2025NW-FVA Standort Hann. Münden (Niedersachsen)Dr. Andreas Mölder, Dr. Funktionsbeschäftigte Naturschutz, Dr. Marcus Schmidt, marcus.schmidt@nw-fva.de, Marcus Schmidt Revierleiter:innen, 0551/69401-235 Forstamtsleiter:innenDer Termin ist eine gemeinsame Veranstaltung für Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Hessen und Schleswig- Holstein ST3Waldgräser - Bestimmung und ÖkologieVermittlung von praxisorientierten Inhalten zur Ansprache und Ökologie von Gräsern im Wald (Bestimmungsmerkmale von Süßgräsern, Sauergräsern und Binsen; Kennenlernen von Gräserarten; Indikatorfunktion und Waldbindung von Gräsern; Einführung in Bestimmungshilfen; Gräserexkursion)Exkursion6 (Es handelt sich um einen gemeinsamen Lehrgang für alle Partnerländer der NW-FVA. Daher ist diese max. Teilnehmendenzahl für Sachsen-Anhalt flexibel, je nachdem, wieviele Anmeldungen es aus den anderen Ländern gibt. Daher bitte beim Organisator nachfragen, falls es mehr als 6 Interessenten gibt.)127.05.202510:00-16:30 Uhr10.05.2025Witzenhausen (Hessen)Katja Lorenz, Anna Funktionsbeschäftigte Naturschutz, Dr. Marcus Schmidt, marcus.schmidt@nw-fva.de, Nehrkorn, Julian Revierleiter:innen, Biotop- u. 0551/69401-235 Wellhäuser, Dr. Marcus Standortskartierer:innen, Schmidt Forstamtsleiter:innenEs handelt sich um eine reine Outdoor- Veranstaltung. Bitte Selbstverpflegung mitbringen. Der Termin ist eine gemeinsame Veranstaltung für Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Hessen und Schleswig- Holstein ST4Alternative Baumarten???Seminar + Exkursion30126.05.202509.05.2025evtl. HundisburgForstamtsleiter:innen, Revierleiter:innen, FunktionsbeschäftigteDr. Martin Hofmann, martin.hofmann@nw- fva.de. 0552 / 69401-448???ST5aAktuelle Fragen des WaldbausEs werden aktuelle Fragen des Waldbaus, Strategien zum Risikomanagement und Waldumbau behandelt.Seminar + Exkursion50 (LZW)106.05.200259:00-16:30 Uhr19.04.2025Betreungsforstamt Nordöstliche Altmark (Arendsee)Forstamtsleiter:innen, Revierleiter:innen, FunktionsbeschäftigteAxel Noltensmeier, axel.noltensmeier@nw- fva.de, 0551/69401-178Dr. Ralf-Volker Nagel und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der NW-FVAST5bAktuelle Fragen des WaldbausEs werden aktuelle Fragen des Waldbaus, Strategien zum Risikomanagement und Waldumbau behandelt.Seminar + Exkursion50 (LFB und andere)107.05.20259:00-16:30 Uhr19.04.2025Betreungsforstamt Nordöstliche Altmark (Arendsee)Forstamtsleiter:innen, Revierleiter:innen, FunktionsbeschäftigteAxel Noltensmeier, axel.noltensmeier@nw- fva.de, 0551/69401-178Dr. Ralf-Volker Nagel und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der NW-FVAST6Standortskartierung von Wäldern im Wandel: Dynamiken auf TieflandflächenBesprechung forstlicher Standortseigenschaften für waldbauliche Exkursion Handlungen an einem Spektrum von Beispielen. Vorstellung der Dynamiken bodenkundlicher und klimatischer Standortsfaktoren und darauf basierender waldbaulicher Folgerungen. Diskussion insbesondere von Herausforderungen und Chancen der Wasser- und Nährstoffversorgung auf sandigen Tieflandböden. An jedem Standort werden wir uns die Bedeutung der folgenden Punkte ansehen und diskutieren: Vegetation, Humuszustand, Geologie, Bodenmorphologie, Bodenphysik, Bodenchemie, Geländewasserhaushalt, Trophie, Standortswasserbilanz und Bestandeszieltypen.25 (Minimum 15)117.06.202524.05.2025Zahna-ElsterForstamtsleiter:innen, Bereichsleitung Dr. Oliver van Straaten, Produktion, Forsteinrichter:innen, oliver.straaten@nw-fva.de, Standortskartierer:innen, 0551/69401-167 Revierleiter:innenDr. Oliver van Straaten, Martin Buresch, Dr. Uwe Paar, Dr. Jan Evers, Michael SpielmannST7Standortskartierung von Wäldern im Wandel: Dynamiken im Harzer MittelgebirgslandVorstellung forstlicher Standortseigenschaften für waldbauliche Handlungen an einem Spektrum von Beispielen, einschließlich Kalamitätsflächen. Diskussion der Dynamiken bodenkundlicher Standortsfaktoren im Klimawandel und darauf basierende Besprechung der Baumartenwahl und weiterer zukunftsorientierter waldbaulicher Maßnahmen. An jedem Standort werden wir uns die Bedeutung der folgenden Punkte ansehen und diskutieren: Vegetation, Humuszustand, Geologie, Bodenmorphologie, Bodenphysik, Bodenchemie, Geländewasserhaushalt, Trophie, Standortswasserbilanz und Bestandeszieltypen.25 (Minimum 15)119.06.202524.05.2025WernigerodeForstamtsleiter:innen, Bereichsleitung Dr. Oliver van Straaten, Produktion, Forsteinrichter:innen, oliver.straaten@nw-fva.de, Standortskartierer:innen, 0551/69401-167 Revierleiter:innenDr. Oliver van Straaten, Martin Buresch, Dr. Uwe Paar, Dr. Jan Evers, Michael Spielmann Exkursion max. Teilnehmendenzahl 20 Kurslänge Datum (in Tagen) 1 25.03.2025 Uhrzeit Anmeldeschluss Organisator*in Dozent*innen Bemerkungen Olaf Segger

Lessing-Gymnasium

Am Lessing-Gymnasium in Mitte befassen sich die Schülerinnen und Schüler fächerübergreifend mit verschiedenen Aspekten des Umwelt- und Klimaschutzes. Die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) wird sowohl in der Lehre als auch in den zusätzlichen Angeboten berücksichtigt. Brunnen mit Solaranlage Beispielhaft für die fächerübergreifen Annäherung an den Themenkomplex des Klimaschutzes ist das Schulhofprojekt „der Turm des Lernens“. Ziel des Projektes ist es, auf dem Schulhof einen umweltfreundlichen Springbrunnen zu installieren. Beteiligt sind Schülerinnen und Schüler des Enrichmentkurses Kunst, des Experimentierkurses Physik und des Robotikkurses. Das Becken des Brunnens sowie die rund 2,50 Meter hohe dazugehörige Stele wurden von den Kunstschülerinnen und -schüler mit selbstbemalten und -gebrannten Keramikfliesen gestaltet. Im Inneren der Stele verbirgt sich die Technik der Solaranlage, welche den Brunnen betreibt. Mithilfe von Akkus wird die erzeugte Energie an sonnigen Tagen gespeichert, sodass der Brunnen rund um die Uhr plätschern kann. Auf dem Schulgelände befindet sich der sogenannte „Ökohof“: Eine recht verwilderte Grünfläche mit Bäumen, vereinzelten Hochbeeten und Sträuchern. Der Ökohof darf derzeit aufgrund seines wilden Status nur unter Aufsicht betreten werden. Für die Biodiversität im Stadtgebiet sind Grünflächen, welche sich selbst überlassen werden, durchaus förderlich. Doch auch die Schülerschaft des Lessing-Gymnasiums möchte von der grünen Oase an der Schule profitieren. Mehrere Versuche der Wiederbenutzung verliefen im Sande. Doch 2020 erfolgte ein neuer Vorstoß: Nach einer sorgfältigen Wiederherstellung des Ökohofes durch professionelle Gärtner wurde der Bereich als Grünes Klassenzimmer wiedereröffnet. Die AG Ökohof ist für die Gestaltung und Weiterentwicklung der grünen Oase verantwortlich. Seit 2018 gibt es eine Fahrradwerkstatt im Lessing-Gymnasium. Ziel der Werkstatt ist es, den Schülerinnen und Schülern beizubringen, ihre Fahrräder selber zu warten und instand zu halten. Auch Reparaturen können dort durchgeführt werden. Auf diesem Weg leistet das Gymnasium auf zweifachem Wege einen Beitrag zum Klimaschutz. Zum einen werden die Jugendlichen dazu ermutigt, den Schulweg und andere Strecken umweltfreundlich mit dem Fahrrad zu absolvieren. Darüber hinaus lernen sie mit jedem vermeintlich kaputten Rad, welches wieder verkehrstauglich gemacht wird, dass es sinnvollere und nachhaltigere Alternativen als die Entsorgung gibt. Am Lessing-Gymnasium wird das Wahlpflichtfach Naturwissenschaften angeboten, welches die Fächer Chemie, Biologie und Physik verbindet. Gemeinsam mit Kooperationspartnern gibt das Gymnasium den Jugendlichen in dem Fach einen weitreichenden Einblick in den Klimaschutz. Behandelt werden unter anderem die Themen des Recyclings, der Wichtigkeit des Bodens und der nachwachsenden Rohstoffe. Bei Exkursionen und Workshops – etwa im Schul-Umwelt-Zentrum Mitte oder der Technischen Universität zu Berlin – machen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in spe ganz praktische Erfahrungen. Darüber hinaus können sich die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Arbeitsgruppen (AGs) mit einzelnen Aspekten des Klimaschutzes befassen. In der AG “Kleine Naturforscher_Innen” erforschen die Jugendlichen Naturphänomene und die Tierwelt. Eine ganz andere Perspektive auf den Klimaschutz erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AG “vegan kochen und backen”. Wer bei seiner Ernährung auf Tierprodukte verzichtet oder den Anteil tierischer Erzeugnisse deutlich reduziert, leistet einen erheblichen Beitrag zur Ressourcenschonung. In der AG probieren die Jugendlichen verschiedene Rezeptideen aus und beweisen immer wieder, wie vielfältig und kreativ vegane Ernährung sein kann. Einsatz neuer Technik | Regenerative Energien | Ökologisches Schulessen | Schulgarten | Biodiversität | Grünes Klassenzimmer | Schulprogramm | Projekte Derzeit werden 740 Schülerinnen und Schüler am öffentlichen Gymnasium in Mitte von 88 Lehrkräften unterrichtet und gefördert. Das Lessing-Gymnasium ist eine eEducation-Modellschule mit IT-gestütztem Unterricht, Smart-Boards in den Klassenräumen und umfangreicher Hardware-Ausstattung. Vielfalt, Verantwortung, Wertschätzung und Eigenverantwortung sind im Leitbild des Gymnasiums fest verankert. Die Schülerinnen und Schüler sollen im Laufe ihrer Zeit an der Schule zu engagierten, reflektierten, eigenständigen und leistungsorientierten Persönlichkeiten entwickeln. Bild: romrodinka/Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Mitte Übersicht: Diese Schulen in Mitte engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: Goodluz/Depositphotos.com Handlungsfelder im Klimaschutz Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen

Bodenkundliche Kennwerte 2020

Neben einer Übersicht über die Verteilung und Heterogenität der einzelnen Bodengesellschaften im Stadtgebiet (vgl. Karte 01.01 ) sind für Aussagen über Qualitäten, Empfindlichkeiten und Belastungen von Böden Angaben über deren ökologische Eigenschaften von großer Bedeutung. Dabei handelt es sich vor allem um Kennwerte zur Bodenchemie, zur Bodenphysik und zum Wasserhaushalt. Die Ausprägung dieser Kenngrößen wird durch die Bodengesellschaften vorbestimmt, durch die aktuelle Flächennutzung jedoch maßgeblich beeinflusst. Die hier beschriebenen bodenkundlichen Kenngrößen wurden aus den Bodengesellschaften unter Berücksichtigung der Flächennutzung (vgl. Karte 06.01 und 06.02 ) abgeleitet. Es wurde davon ausgegangen, dass die Ausprägung der Bodenkennwerte für eine bestimmte Bodengesellschaft bei einer bestimmten Flächennutzung im Rahmen der angestrebten Genauigkeit der Aussagen für alle Flächen dieser Kombination identisch ist. Für jede Kombination aus Flächennutzung und Bodengesellschaft wurden die Kenngrößen als repräsentative Werte aus vorhandenen Unterlagen bestimmt. Die Daten wurden vor allem dem Begleitband zur Karte der Bodengesellschaften (Dissertation von Grenzius 1987) entnommen, in der Landschaftsschnitte und Musterprofile zu den einzelnen Bodengesellschaften dokumentiert sind, die zum überwiegenden Teil auf Messungen des Instituts für Bodenkunde der Technischen Universität Berlin (TU Berlin) beruhen. Verschiedene andere bodenkundliche Kartierungen wurden zusätzlich ausgewertet. Für die Humusgehalte und pH-Werte konnte außerdem auf umfangreiche Bodenuntersuchungen im Rahmen des Schwermetalluntersuchungsprogramms zurückgegriffen werden. Lagen für bestimmte Kombinationen keine Messwerte vor, wurden die Werte unter Verwendung von Daten vergleichbarer Nutzungen oder vergleichbarer Bodengesellschaften gutachterlich abgeschätzt. Durch die z. T. sehr unterschiedliche Anzahl der pro Kombination vorliegenden Messwerte und die Vielzahl von Analogieschlüssen ist die Genauigkeit der angegebenen Werte sehr variabel . Bei den meisten Kenngrößen wurden die Angaben getrennt auf den Oberboden (0 bis 10 cm) und den Unterboden (90 bis 100 cm) bezogen. Bei den Legendeneinheiten der Bodenkarte handelt es sich maßstabsbedingt um Bodengesellschaften, deren beteiligte Böden z. T. sehr heterogene bodenökologische Eigenschaften aufweisen. Die Komplexität der ökologischen Verhältnisse ist mit den zugeordneten typischen Werten, die sich auf einen charakteristischen Bodentyp der jeweiligen Bodengesellschaft beziehen, stark vereinfacht dargestellt . In der bodenkundlichen Datenbank sind deshalb zusätzlich zu dem repräsentativen Wert (z.B. typischer pH-Wert) noch die Maximal- und Minimalwerte abgelegt, die für entsprechende Auswertungen zur Verfügung stehen. Aus den genannten Gründen sind die Karten daher nur als Übersichtskarten für den Maßstab 1 : 50.000 gedacht und können flächenbezogene Untersuchungen im Einzelfall nicht ersetzen.

Bodenkundliche Kennwerte 1990

Neben einer Übersicht über die Verteilung und Heterogenität der einzelnen Bodengesellschaften im Stadtgebiet (vgl. Karte 01.01), sind für Aussagen über Qualitäten, Empfindlichkeiten und Belastungen von Böden Angaben über deren ökologische Eigenschaften von großer Bedeutung. Dabei handelt es sich vor allem um Kennwerte zur Bodenchemie, zur Bodenphysik, und zum Wasserhaushalt. Die Ausprägung dieser Kenngrößen wird durch die Bodengesellschaften vorbestimmt, durch die aktuelle Flächennutzung jedoch maßgeblich beeinflusst. Die hier beschriebenen bodenkundlichen Kenngrößen wurden aus den Bodengesellschaften unter Berücksichtigung der Flächennutzung (vgl. Karte 06.01 und 06.02) abgeleitet. Es wurde davon ausgegangen, dass die Ausprägung der Bodenkennwerte für eine bestimmte Bodengesellschaft bei einer bestimmten Flächennutzung im Rahmen der angestrebten Genauigkeit der Aussagen für alle Flächen dieser Kombination identisch ist. Für jede Kombination aus Flächennutzung und Bodengesellschaft wurden die Kenngrößen als repräsentative Werte aus vorhandenen Unterlagen bestimmt. Die Daten wurden vor allem dem Begleitband zur Karte der Bodengesellschaften (Dissertation von GRENZIUS 1987) entnommen, in der Landschaftsschnitte und Musterprofile zu den einzelnen Bodengesellschaften dokumentiert sind, die zum überwiegenden Teil auf Messungen des Instituts für Bodenkunde der TU Berlin beruhen. Verschiedene andere bodenkundliche Kartierungen wurden zusätzlich ausgewertet. Für die Humusgehalte und pH-Werte konnte außerdem auf umfangreiche Bodenuntersuchungen im Rahmen des Schwermetalluntersuchungsprogramms zurückgegriffen werden. Lagen für bestimmte Kombinationen keine Messwerte vor, wurden die Werte unter Verwendung von Daten vergleichbarer Nutzungen oder vergleichbarer Bodengesellschaften gutachterlich abgeschätzt. Durch die z.T. sehr unterschiedliche Anzahl der pro Kombination vorliegenden Messwerte und die Vielzahl von Analogieschlüssen ist die Genauigkeit der angegebenen Werte sehr unterschiedlich . Bei den meisten Kenngrößen wurden die Angaben getrennt auf den Oberboden (0 bis 10 cm) und den Unterboden (90 bis 100 cm) bezogen. Bei den Legendeneinheiten der Bodenkarte handelt es sich maßstabsbedingt um Bodengesellschaften, deren beteiligte Böden z.T. sehr heterogene bodenökologische Eigenschaften aufweisen. Die Komplexität der ökologischen Verhältnisse ist mit den zugeordneten typischen Werten, die sich auf einen charakteristischen Bodentyp der jeweiligen Bodengesellschaft beziehen, stark vereinfacht dargestellt . In der bodenkundlichen Datenbank sind deshalb zusätzlich zu dem repräsentativen Wert (z.B. typischer pH-Wert) noch die Maximal- und Minimalwerte abgelegt, die für entsprechende Auswertungen zur Verfügung stehen. Aus den genannten Gründen sind die Karten daher nur als Übersichtskarten für den Maßstab 1:50 000 gedacht und können flächenbezogene Untersuchungen im Einzelfall nicht ersetzen.

Bodenkundliche Kennwerte 2001

Neben einer Übersicht über die Verteilung und Heterogenität der einzelnen Bodengesellschaften im Stadtgebiet (vgl. Karte 01.01), sind für Aussagen über Qualitäten, Empfindlichkeiten und Belastungen von Böden Angaben über deren ökologische Eigenschaften von großer Bedeutung. Dabei handelt es sich vor allem um Kennwerte zur Bodenchemie, zur Bodenphysik und zum Wasserhaushalt. Die Ausprägung dieser Kenngrößen wird durch die Bodengesellschaften vorbestimmt, durch die aktuelle Flächennutzung jedoch maßgeblich beeinflusst. Die hier beschriebenen bodenkundlichen Kenngrößen wurden aus den Bodengesellschaften unter Berücksichtigung der Flächennutzung (vgl. Karte 06.01 und 06.02) abgeleitet. Es wurde davon ausgegangen, dass die Ausprägung der Bodenkennwerte für eine bestimmte Bodengesellschaft bei einer bestimmten Flächennutzung im Rahmen der angestrebten Genauigkeit der Aussagen für alle Flächen dieser Kombination identisch ist. Für jede Kombination aus Flächennutzung und Bodengesellschaft wurden die Kenngrößen als repräsentative Werte aus vorhandenen Unterlagen bestimmt. Die Daten wurden vor allem dem Begleitband zur Karte der Bodengesellschaften (Dissertation von GRENZIUS 1987) entnommen, in der Landschaftsschnitte und Musterprofile zu den einzelnen Bodengesellschaften dokumentiert sind, die zum überwiegenden Teil auf Messungen des Instituts für Bodenkunde der TU Berlin beruhen. Verschiedene andere bodenkundliche Kartierungen wurden zusätzlich ausgewertet. Für die Humusgehalte und pH-Werte konnte außerdem auf umfangreiche Bodenuntersuchungen im Rahmen des Schwermetalluntersuchungsprogramms zurückgegriffen werden. Lagen für bestimmte Kombinationen keine Messwerte vor, wurden die Werte unter Verwendung von Daten vergleichbarer Nutzungen oder vergleichbarer Bodengesellschaften gutachterlich abgeschätzt. Durch die z.T. sehr unterschiedliche Anzahl der pro Kombination vorliegenden Messwerte und die Vielzahl von Analogieschlüssen ist die Genauigkeit der angegebenen Werte sehr unterschiedlich . Bei den meisten Kenngrößen wurden die Angaben getrennt auf den Oberboden (0 bis 10 cm) und den Unterboden (90 – 100 cm) bezogen. Bei den Legendeneinheiten der Bodenkarte handelt es sich maßstabsbedingt um Bodengesellschaften, deren beteiligte Böden z.T. sehr heterogene bodenökologische Eigenschaften aufweisen. Die Komplexität der ökologischen Verhältnisse ist mit den zugeordneten typischen Werten, die sich auf einen charakteristischen Bodentyp der jeweiligen Bodengesellschaft beziehen, stark vereinfacht dargestellt . In der bodenkundlichen Datenbank sind deshalb zusätzlich zu dem repräsentativen Wert (z.B. typischer pH-Wert) noch die Maximal- und Minimalwerte abgelegt, die für entsprechende Auswertungen zur Verfügung stehen. Aus den genannten Gründen sind die Karten daher nur als Übersichtskarten für den Maßstab 1:50 000 gedacht und können flächenbezogene Untersuchungen im Einzelfall nicht ersetzen.

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