Die BK50 stellt die Ergebnisse der bodenkundlichen Landesaufnahme für den Maßstab 1:50.000 dar. Zu den abgegrenzten Bodengesellschaften (Leit- und Begleitbodenformen) werden Bodentyp und Substrattyp benannt. Die detaillierte Horizontabfolge der Leitbodenformen wird mit charakteristischen Bodenparametern beschrieben wie z.B.: Horizontsymbolen, Substraten, Bodenarten, Grobbodenanteilen, Carbonatstufen, Humusstufen und bodenhydrologischen Kennwerten.
Im Rahmen des Bewertungsverfahrens wird der K-Faktor zur ersten Abschätzung der Erodierbarkeit in Abhängigkeit von der Bodenart herangezogen. Der K-Faktor enthält Bodeneigenschaften wie z.B. Durchlässigkeit, Infiltration, Körnung, Humusgehalt und Aggregatstabilität. Die Abschätzung mittels des K-Faktors liefert grobe Aussagen bezüglich der Erodierbarkeit des Bodens. Bei der Durchführung der Bewertung wird jeweils die Bodenart des obersten Bodenhorizontes berücksichtigt. Die Eb_Was_Stufe beschreibt die Erodierbarkeit des Bodens durch Wasser. Bodenflächen mit starken Hangneigungen (=18 %) erhalten eine Stufe Zuschlag.
Für die Bewertung der Bodenteilfunktion „Bestandteil des Wasserkreislaufs Lebensraum“ wird u.a. das Kriterium „Wasserspeichervermögen des Bodens“ herangezogen. Böden nehmen Niederschlagswasser auf und speichern es in ihren Bodenporen. Damit haben sie einen wesentlichen Einfluss auf den Wasserhaushalt. Ein hohes Wasserspeichervermögen zeichnet Böden als besonders schutzwürdig aus. Die Bewertung des "Wasserspeichervermögens" erfolgt durch die Beurteilung der nutzbaren Feldkapazität des potentiellen Wurzelraumes bis ein eine Bodentiefe von max. 1,5 Meter. Die Kenndaten hierfür sind: Bodenart des Feinbodens, Grobbodenanteile, Durchwurzelungstiefe, nutzbare Feldkapazität, Bodendichte sowie Humusgehalte des Bodens. Für die Ableitung des Wasserspeichervermögens werden Kartierungsdaten (Leitprofildaten) des FIS Boden des Freistaates Sachsen herangezogen. Böden in hoher Hangneigung erhalten Bewertungsabschläge. Bei der Bewertung wird die Geländeposition und die klimatischen Standortbedingungen nicht direkt bewertet, obwohl diese für das Wasserspeichervermögen relevant sind.
Der WFS-Dienst stellt die Bodenkarte Dresden 2024 zur Verfügung. Diese basiert auf der umfangreichen Neukartierung der unbesiedelten Bereiche im Zeitraum 2018 bis 2023 und auf Altdaten der Landeskartierung (BK 50, FSK, Bodenschätzung). Die Karte soll zukünftig Grundlage des vorsorgenden Bodenschutzes in Dresden werden und dient der Erfüllung der gesetzlichen sowie weiterer Aufgaben im Umweltschutz. Sie ist Vorausetzung für die Bewertung von Böden nach Bundesbodenschutzgesetz (BBodSchG), für die Ermittlung von Funktionen und Ökosystemdienstleistungen und für Schutz und Erhaltung wertvoller Böden. Die erstmals blockfreie Stadtbodenkarte wurde 2023 mit Hilfe von geologischen, bodenkundlichen und Nutzungsdaten erstellt und in Substratgruppen zusammengefasst. Sie hat nach wie vor Konzeptcharakter, da es an bodenkundlichen Aufschlüssen und Analysen mangelt. Es wurden Mindestflächengrößen (Flächenfallen) verwendet. Die grafische Darstellung erfolgt über substratmorphologische Merkmale.
Der WMS-Dienst visualisiert die Bodenkarte Dresden 2024. Diese basiert auf der umfangreichen Neukartierung der unbesiedelten Bereiche im Zeitraum 2018 bis 2023 und auf Altdaten der Landeskartierung (BK 50, FSK, Bodenschätzung). Die Karte soll zukünftig Grundlage des vorsorgenden Bodenschutzes in Dresden werden und dient der Erfüllung der gesetzlichen sowie weiterer Aufgaben im Umweltschutz. Sie ist Vorausetzung für die Bewertung von Böden nach Bundesbodenschutzgesetz (BBodSchG), für die Ermittlung von Funktionen und Ökosystemdienstleistungen und für Schutz und Erhaltung wertvoller Böden. Die erstmals blockfreie Stadtbodenkarte wurde 2023 mit Hilfe von geologischen, bodenkundlichen und Nutzungsdaten erstellt und in Substratgruppen zusammengefasst. Sie hat nach wie vor Konzeptcharakter, da es an bodenkundlichen Aufschlüssen und Analysen mangelt. Es wurden Mindestflächengrößen (Flächenfallen) verwendet. Die grafische Darstellung erfolgt über substratmorphologische Merkmale.
Änderungen des Grundwasserstandes können mit z.T. irreversiblen Schäden für Böden und Ökosysteme verbunden sein. Gegenüber Grundwasserabsenkungen sind besonders solche Böden empfindlich, deren Funktionen von einem hohen Grundwasserstand abhängen, so z.B. Moore, Nass- und Auengleye, sowie grundwasserbeeinflusste Böden, z.B. Gleye und vergleyte Böden. Böden mit nassen und extrem feuchten Eigenschaften werden aus den Bewertungen der Bodenteilfunktion Lebensraum und Lebensgrundlage gefiltert und als Böden mit „Empfindlichkeit bei Trockenlegung“ dargestellt.
Auf der Grundlage der Bewertungsergebnisse zum Filter- und Puffervermögen von Böden lassen sich Aussagen zur Empfindlichkeit gegenüber möglichen (Schad-) Stoffeinträgen ableiten. Böden mit den Wertstufen I bis II sollten dabei generell als empfindlich eingestuft werden. Böden mit den Wertstufen I bis II werden aus der Bewertungen der Bodenteilfunktion Ausgleichsmedium für stoffliche Einwirkungen gefiltert und als Böden mit „Empfindlichkeit bei Stoffeintrag“ dargestellt.
Der Bewertung der Bodenteilfunktion „Lebensraum“ liegt u.a. das Kriterium „Natürliche Bodenfruchtbarkeit“ zu Grunde. Unter Natürliche Bodenfruchtbarkeit wird die natürliche Produktionsfähigkeit (Ertragsfähigkeit) des Bodens in seiner Funktion für höhere Pflanzen verstanden. Hierbei bleibt unberücksichtigt inwieweit die Ertragsleistung von der Bewirtschaftung und Pflanzenart abhängt. Die Bewertung der "Natürlichen Bodenfruchtbarkeit" erfolgt durch die Beurteilung der nutzbaren Feldkapazität im effektiven Wurzelraum. Die Kenndaten hierfür sind u.a.: Bodenart des Feinbodens, Grobbodenanteile, Durchwurzelungstiefe, nutzbare Feldkapazität, Bodendichte sowie Humusgehalte des Bodens. Für die Ableitung der Bodenfruchtbarkeit werden die Horizont- und Schichtdaten der Leitprofile des FIS Boden herangezogen. Zusätzlich wurde die Waldfläche und die Grünlandfläche für die Bodenbewertung integriert. Böden unter Waldnutzung erhalten einen Zuschlag der Durchwurzelungstiefe, Grünlandböden erhalten einen Abschlag. Böden in hoher Hangneigung erhalten Bewertungsabschläge. Bei der Bewertung werden die Geländeposition und die klimatischen Standortbedingungen nicht direkt bewertet, obwohl diese für die landwirtschaftliche Ertragsleistung relevant sind.
Flächenhafte Darstellung der kartierten Bodensubstrate von Braunkohlentagebaukippen (32 Tagebaue). Kartierergebnisse nach der technischen Rekultivierung (Planierung) seit 1956 fortlaufend. Bodensystematische Ansprache nach Bodenkundlicher Kartieranleitung, 5. Auflage (KA5).
Flächenhafte Darstellung der kartierten Bodensubstrate von Braunkohlentagebaukippen (32 Tagebaue). Kartierergebnisse nach der technischen Rekultivierung (Planierung) seit 1956 fortlaufend. Bodensystematische Ansprache nach Bodenkundlicher Kartieranleitung, 5. Auflage (KA5).
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 63 |
| Kommune | 1 |
| Land | 50 |
| Weitere | 3 |
| Wissenschaft | 26 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 2 |
| Förderprogramm | 53 |
| Hochwertiger Datensatz | 1 |
| Taxon | 1 |
| Text | 3 |
| unbekannt | 48 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 5 |
| Offen | 99 |
| Unbekannt | 4 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 93 |
| Englisch | 27 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Datei | 3 |
| Dokument | 17 |
| Keine | 41 |
| Webseite | 65 |
| Topic | Count |
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| Boden | 108 |
| Lebewesen und Lebensräume | 99 |
| Luft | 48 |
| Mensch und Umwelt | 108 |
| Wasser | 58 |
| Weitere | 107 |