Wo Menschen sind, gibt es Umweltschäden.
Wir stehen für die schnelle "Erste Hilfe" bei akuten Umweltschäden.
Wenn Schadstoffe in die Umwelt gelangt sind und besonders dann, wenn es zu Gewässer-
oder Bodenverunreinigungen gekommen ist, werden Meldungen von Bürgern und
unterschiedlichen Behörden Hamburgs u.a.:
Umwelttelefon (zuständig für die gesamte FHH),
Wasserschutzpolizei, Umweltschutzpolizei,
Feuerwehr,
Gesundheits-und Umweltämter der Bezirke
Hamburgs
an das Schadensmanagement der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg weitergeleitet.
Um das Ausmaß eines Umweltschadens so gering wie möglich zu halten, werden die erforderlichen Sofortmaßnahmen zum Schutz von Wasser, Boden und Luft eingeleitet. Dafür steht Tag und Nacht ein Einsatz-Team zur Verfügung, das sofort mit Einsatzfahrzeugen vor Ort fährt, die u.a. mit Mobiltelefon, Messgeräten und Gefahrstoffdatenbanken
ausgestattet sind.
Je schneller der erste Zugriff bei einem akuten Umweltschaden erfolgt, um so eher können
wir Folgeschäden verhindern oder zumindest gering halten!
Um eine Anreicherung von unerwünschten Stoffen in Böden zu verhindern, ist eine Limitierung der eingetragenen Schadstofffrachten mittels Bodenrecht und einschlägigem anderen Fachrecht erforderlich. Das ist Voraussetzung, um nachhaltig die Umweltqualität und die Funktionen des Bodens und im Nexus auch der Gewässer zu sichern. Übergeordnetes Ziel des Forschungsvorhabens ist in dem Zusammenhang die Prüfung bzw. Fortschreibung von zulässigen Stoffeinträgen auf Böden. Voraussetzung ist eine Aktualisierung der stofflichen Ein- und Austräge in die Böden auf Basis der aktuell verfügbaren Datengrundlagen. Hierbei soll sowohl der Gesamteintrag über alle relevanten Eintragspfade als auch eine räumlich differenzierte Betrachtung erfolgen. Basis für diese Arbeiten ist der in einem früheren Vorhaben entwickelte methodische Ansatz, der für eine zukunftsfähige Bearbeitung der beschriebenen Fragestellung in ein bestehendes Modellinstrument integriert werden soll. Hierfür soll das Stoffeintragsmodell MoRE (Modelling of Regionalized Emissions) genutzt werden.