3 Tage Vorhersage. Wind, Temperatur, Bodendruck, Bedeckung, Konvektionswolken und Niederschlag. - 3 days forecast. Wind, temperature, pressure mean sea level, cloud cover, convective clouds and precipitation.
The SABX60 TTAAii Data Designators decode as: T1 (S): Surface data T1T2 (SA): Aviation routine reports A1A2 (BX): Belgium, Luxembourg (The bulletin collects reports from stations: ELLX;LUXEMBOURG-FINDEL INT ;EBBR;BRUSSELS ;) (Remarks from Volume-C: COMPILATION FOR REGIONAL EXCHANGE)
The SAEU30 TTAAii Data Designators decode as: T1 (S): Surface data T1T2 (SA): Aviation routine reports A1A2 (EU): Europe (The bulletin collects reports from stations: LGAT;ATHINAI AP HELLINIKON;EFHK;HELSINKI VANTAA ;EGCC;MANCHESTER ;ESMS;MALMOE STURUP ;EKCH;COPENHAGEN KASTRUP ;EGSS;LONDON STANSTED ;EBBR;BRUSSELS ;ENFB;STATFJORD B;LGTS;THESSALONIKI MACEDONIA INT ;LGEL;ELEFSIS ;LOWW;VIENNA INT ;EGKK;LONDON GATWICK ;EGPK;GLASGOW PRESTWICK ;EGLL;LONDON HEATHROW ;ESSA;STOCKHOLM-ARLANDA ;ESGG;GOTHENBURG-LANDVETTER ;) (Remarks from Volume-C: COMPILATION FOR REGIONAL EXCHANGE)
Mit Beschluss des Abgeordnetenhauses vom 22. März 2018 ist Berlin Mitglied der internationalen Vereinigung „Blue Community“ geworden. Die „Blue Community“ setzt sich dafür ein, dass Wasser als öffentliches Gut geschützt und als Menschenrecht anerkannt wird. Das Land Berlin verpflichtet sich damit nachhaltig zu folgenden Grundsätzen: Anerkennung von Wasser und sanitärer Grundversorgung als Menschenrecht Erhalt des Wassers als öffentlichem Gut Schutz der Qualität des städtischen Trinkwassers sowie der Berliner Flüsse und Seen Förderung von Berliner Leitungswasser gegenüber Flaschenwasser Pflege von internationalen Partnerschaften, betreffend die oben genannten Ziele Die Initiative Blue Community hat ihren Ursprung in Kanada. Gegründet wurde sie dort durch den größten zivilgesellschaftlichen Verband Kanadas, den „Council of Canadians“, der sich für soziale Gerechtigkeit und Umweltgerechtigkeit einsetzt. Als Blue Community legt eine Stadt oder Gemeinde die Selbstverpflichtung ab, die oben genannten Grundsätze zu verfolgen. Um diese Ziele umzusetzen, arbeiten in den Blue Communities mehrere Akteure aus z.B. Stadtverwaltung, lokalen Wasserversorgern, Universitäten, Schulen, Politik und Zivilgesellschaft zusammen. Inzwischen sind mehrere Dutzend Städte Teil des in Kanada gegründeten Netzwerks, darunter Montreal, Los Angeles, Bern, Brüssel und in Deutschland unter anderem München, Augsburg und Berlin. Im Jahr 2025 lautet das Motto: „GLACIER PRESERVATION“ – „ERHALT DER GLETSCHER“. Die Gletscher schmelzen rasch, stören den Wasserfluss und sind durch Überschwemmungen, Dürren und den Anstieg des Meeresspiegels für Millionen von Menschen von Bedeutung. Die Eindämmung des Klimawandels und die Anpassung an den Gletscherschwund sind für den Schutz von Gemeinschaften und Ökosystemen von entscheidender Bedeutung. Der Weltwassertag 2025 konzentriert sich auf den Gletscherschutz und betont die Notwendigkeit globalen Handelns für einen nachhaltigen Umgang mit Schmelzwasser und die Reduzierung von Emissionen, um lebenswichtige Wasserressourcen für die Zukunft zu sichern. (Quelle: www.unwater.org/our-work/world-water-day ) Im Auftrag der ehemaligen Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (jetzt Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt) wurden zwei Kurzfilme zum Thema Blue Community produziert, welche am Weltwassertag 2021 ihre Premiere feierten. Wir möchten Sie herzlich einladen, die Ziele und Aktivitäten der Blue Community näher kennenzulernen und die Videos in Ihren Netzwerken zu teilen. Im ersten Film wird der Frage nachgegangen „Was ist eine Blue Community?“ und im zweiten Film wird eines der Ziele, „Förderung von Leitungswasser vor Flaschenwasser“ , näher vorgestellt.
Kurzbeschreibung Die Interest Group Plastics (IG Plastics) ist eine europäische Arbeitsgruppe des Netzwerks der Europäischen Umweltämter (http://epanet.pbe.eea.europa.eu/). Fokus der interdisziplinären Arbeit ist die Vermeidung landbasierter Kunststoffeinträge in die Umwelt. 2017 hat die Gruppe ein Papier mit sieben Empfehlungen zur Ende 2017 erwarteten EU Plastics Strategy entwickelt (http://epanet.pbe.eea.europa.eu/fol249409/ig-plastics/recommendations-towards-eu-plastics-strategy), das am 8.6.2017 in Brüssel im Rahmen einer Konferenz vorgestellt und diskutiert wurde. Die Konferenz wurde in Zusammenarbeit mit dem EPA-Netzwerk, der Europäischen Kommission (DG ENV) und dem UBA Österreich organisiert. Auf Maßnahmenseite wurden insbesondere Recycling und Pfandsysteme angesprochen. Ergebnisse Diskussionspapier ,,Recommendations towards the EU Plastics Strategy", Conference Paper
Der jährliche Neujahrsempfang der FÖJ-Sprecherinnen und -Sprecher in der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt ist eines der Highlights im FÖJ-Projektjahr. Am 17. Januar 2024 begrüßte die Staatssekretärin für Klimaschutz und Umwelt Britta Behrendt die Sprechenden des FÖJ-Jahrgangs 2024/2025 und bedankte sich bei den Freiwilligen für ihren Einsatz für ein nachhaltiges Berlin. Die Mitarbeiterinnen der Fachstelle FÖJ haben die Sprecherinnen und Sprecher und Vertreter und Vertreterinnen der Träger in die Senatsverwaltung eingeladen, um miteinander Ideen auszutauschen und über Projekte und Ziele für das weitere FÖJ-Jahr zu sprechen. Nach der Begrüßung und einer Vorstellungsrunde präsentierten die Sprechenden ihre Aktionen, Arbeitskreise und Ideen, die sie in ihrem FÖJ-Jahr geplant, bzw. auch schon umgesetzt haben. Anschließend stellte sich die Fachstelle vor und informierte über ihre Arbeit in der Verwaltung, die Finanzierung des FÖJ und geplante Highlights im Projektjahr. In den insgesamt 13 Seminargruppen werden jedes Jahr zwei Sprecherinnen und Sprecher und ein bis zwei Stellvertretende pro Seminargruppe gewählt. Sie vertreten die Interessen des gesamten Berliner Freiwilligenjahrgangs im FÖJ auf Landes- als auch durch die fünf Landessprechenden auf Bundesebene. Mit dem Neujahrsempfang wird dieses zusätzliche Engagement, mit dem die Sprechenden wertvolle Arbeit für die Weiterentwicklung und Bekanntmachung des FÖJ leisten gewürdigt. Zusätzlich ist er aber auch eine Gelegenheit sich über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszutauschen. An vier Thementischen haben alle Anwesenden unter den Überschriften „Einsatzstellen“, „Träger/Seminarfahrten“, „Zusammenarbeit mit der Fachstelle“ und „Eure Ideen“ rege diskutiert. Das Feedback in der Abschlussrunde hat gezeigt, wie wichtig es ist, sich zusammenzusetzen und die anstehenden Themen gemeinsam zu besprechen. Danke an die Freiwilligen für ihr großes Engagement. Der neue Jahrgang des Freiwilligen Ökologischen Jahrs startete am 02.09.24 mit einem stimmungsvollen Programm im Atze Musiktheater. Dazu begrüßte Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt die 360 jungen Menschen zum Auftakt ihres FÖJs. Neben den neuen Freiwilligen waren Pädagoginnen und Pädagogen, Mitarbeitende der Trägerorganisationen, ehemalige Freiwillige, Mitglieder des Abgeordnetenhauses sowie dem FÖJ verbundene Gäste eingeladen. Senatorin Bonde würdigte das Engagement der Sprecherinnen und Sprecher des vorherigen Jahrgangs und überreichte ihnen eine Urkunde als Auszeichnung. Sie bedankte sich bei allen Projektbeteiligten, insbesondere den drei FÖJ-Trägern im Land Berlin: Vereinigung Junger Freiwilliger e.V., Stiftung Naturschutz Berlin und JAO gGmbH. Die Anzahl der Teilnehmenden konnte dank der finanziellen Unterstützung von EU (Europäischer Sozialfonds – ESF+) und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stabil gehalten werden. Die Veranstaltung wurde von Daniel Unsöld moderiert. Das musikalische Rahmenprogramm kam dieses Jahr von Leonel Toruño & Band, wobei Bassist:in Minh Kloth das FÖJ 2019-20 selbst absolviert hat. Neben einem kleinen Mitmachpart für die neuen Freiwilligen, stellten Frau Ulrike Heibel als Vertreterin der Fachstelle des FÖJs und Herr William Pethe von der Handwerkskammer Berlin eine Neuerung vor. So gibt es ab diesem Projektjahr die Möglichkeit während des FÖJs ein zweiwöchiges Praktikum in einem Handwerksbetrieb zu machen. Zahlreiche Interessierte konnten sich direkt vor Ort am Stand der Handwerkskammer informieren. Eine weitere Infoveranstaltung für die Freiwilligen dazu folgt. Zum Ausklang tauschten sich die Freiwilligen und Gäste aus und lernten sich kennen. Pressemitteilung vom 02.09.2024 Nach mehrjähriger Pause, bedingt durch Corona, konnte die erstmals in 2019 durchgeführte und sehr erfolgreiche Seminarreise „Europa erleben“ wieder stattfinden. Am 5. Mai ging es für 25 junge FÖJ-Teilnehmende auf eine dreitägige „Expedition“ in Richtung Brüssel. Ziel war es, den Freiwilligen die Europäische Union und deren Bedeutung für die nationale Politik der einzelnen Mitgliedsstaaten sowie für jede Europäerin und jeden Europäer näher zu bringen. Auch der Frage, woher ein Teil der Fördergelder zur Finanzierung des FÖJ kommen, wurde nachgegangen: so wird das FÖJ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) mitfinanziert. Die Reise wurde von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr Klimaschutz und Umwelt organisiert, finanziert und begleitet. Auch von den drei Berliner FÖJ-Trägern war jeweils eine Pädagogin mit dabei. Die Freiwilligen erwartete ein umfang- und abwechslungsreiches Programm: Neben dem Besuch des EU-Parlaments, gab es Eindrücke von der Arbeit unseres Berliner Büros in Brüssel, Einblicke in die Arbeit und Struktur der EU-Kommission durch die für den ESF in Berlin zuständige Mitarbeiterin Frau Tremmel sowie einen Austausch mit einer Mitarbeiterin der EU-Abgeordneten Hildegard Bentele. Auch das Thema Lobbyismus wurde durch den Vortrag einer Vertreterin des NABU aufgegriffen. Verteilt auf die drei Reisetage haben sich zudem die Freiwilligen mit eigenständig recherchierten Beiträgen zu verschiedenen Themen rund um das Thema EU beteiligt. Aufgrund des regen Interesses der Freiwilligen fand jeweils ein lebendiger Austausch mit vielen Fragen und Antworten statt. Die bei dieser Seminarreise spürbar gewordene Bedeutung der EU und auch die Einflussnahme von Wirtschaft und Zivilgesellschaft hat einen nachhaltigen Eindruck bei den Mitreisenden hinterlassen, den nun die jungen Menschen in den Seminaren an die anderen FÖJ-Freiwilligen weitergeben können. Dies bringt möglicherweise mehr junge Menschen dazu, sich am 9. Juni bei der EU-Wahl zu beteiligen und unsere Demokratie zu stärken. Die Begegnung von FÖJ-Sprecherinnen und Sprecher und Mitarbeiterinnen der FÖJ-Fachstelle ist jedes Jahr eine besondere Gelegenheit direkt in den gemeinsamen Austausch zu gehen. Am 19. Januar 2024 begrüßten Mitarbeiterinnen der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt die FÖJ-Sprecherinnen und Sprecher (Sprechis – wie sie sich selbst nennen) und Trägervertreter:innen des aktuellen Jahrgang 2023/24 in ihren Räumlichkeiten. Die knapp 40 Sprecherinnen und Sprecher werden in den jeweiligen Seminargruppen gewählt und vertreten die Interessen des gesamten Berliner Freiwilligenjahrgangs im FÖJ sowohl auf Landes- als auch durch die 5 gewählten Landessprechenden auf Bundesebene. Mit diesem zusätzlichen Engagement leisten sie wertvolle Arbeit für die Weiterentwicklung und Bekanntmachung des FÖJs. In verschiedenen Arbeitskreisen organisieren die Sprecherinnen und Sprecher Aktivitäten und Vernetzungstreffen für und mit dem aktuellen FÖJ-Jahrgang. Die Freiwilligen wurden stellvertretend für die Staatssekretärin für Klimaschutz und Umwelt Britta Behrendt durch die Abteilungsleitung für Umweltpolitik, Kreislaufwirtschaft und Immissionsschutz Frau Schultz-Hüskes begrüßt. Nach einer Vorstellungsrunde stellten die Mitarbeitenden der FÖJ-Fachstelle den Freiwilligen ihre Arbeit in der Verwaltung und die Finanzierungsstruktur des FÖJs vor. Bei einem kleinen Snack und Getränken tauschten sich die Sprecherinnen und Sprecher und die Mitarbeiterinnen der Senatsverwaltung zu den Themen Zusammenarbeit mit der FÖJ-Fachstelle, Rolle der Sprecherinnen und Sprecher, Einsatzstellen und Seminare aus. Die FÖJ-Freiwilligen und ihre Sprecherinnen und Sprecher zeigen mit ihrem Freiwilligendienst wie sehr sie sich dem Umwelt- und Klimaschutz verschrieben haben. Die FÖJ-Fachstelle bedankt sich für den Austausch. Am 08.09.2023 begrüßte Britta Behrendt, Staatssekretärin für Klimaschutz und Umwelt, 360 junge Menschen in ihrem soeben begonnenen Freiwilligen Ökologischen Jahr. Zum 30. Jubiläum des FÖJ in Berlin waren dazu im Atze Musiktheater auch ehemalige Freiwillige, Pädagoginnen und Pädagogen sowie dem FÖJ besonders verbundene Gäste eingeladen. Staatssekretärin Behrendt dankte den Freiwilligen, die mit ihrem Einsatz den Umwelt- und Klimaschutz, die Klimaanpassung und die Nachhaltigkeit im Land Berlin in den kommenden zwölf Monaten tatkräftig unterstützen werden. Daneben würdigte sie das Engagement aller, die in den letzten 30 Jahren zum großen Erfolg des Freiwilligenprogramms beigetragen haben. Mit einem bunten Rahmenprogramm wurde ein Rückblick in die Vergangenheit des FÖJ sowie ein Ausblick in die Zukunft gegeben, um den neuen Jahrgang auf seinen zukünftigen Freiwilligendienst einzustimmen. Neben reichlich Musik, einer Aufführung der Berliner Waldschulen und Erfahrungsberichte von Ehemaligen und Einsatzstellen, sorgte das anschließende Buffet für Kennenlernen und Austausch.
Magdeburg. Als gutes Zeichen für die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt wertet Wirtschaftsminister Sven Schulze die Ankündigung von SKW-Piesteritz Geschäftsführer Carsten Franzke, die zweite Ammoniakanlage in der SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH in Wittenberg wieder hochzufahren. „Ich begrüße ausdrücklich diesen Vertrauensvorschuss Richtung Berlin. Die SKW-Geschäftsführung und die Chemiebranche in unserem Land stehen trotz enormer Herausforderungen weiterhin zum Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt. Wir als Landesregierung wissen um die schwierige Lage und setzen uns auf allen politischen Ebenen in Berlin und Brüssel für schnelle und pragmatische Lösungen ein. Sachsen-Anhalts Wirtschaft hat zurecht hohe Erwartungen an eine neue Bundesregierung. Damit das Vertrauen in die Politik zurückkommt, müssen gerade die Herausforderungen für die ostdeutsche Wirtschaft stärker in den Berliner Fokus rücken“, sagte Minister Sven Schulze . Hintergrund: Im Januar hatte der Düngemittelhersteller SKW Piesteritz eine von zwei Ammoniakanlagen runtergefahren. Um die Landwirtschaft zu versorgen, fährt die Anlage nun wieder hoch. SKW hofft sowohl auf die von der EU geplanten Zölle auf Düngemittel aus Russland und Weißrussland als auch auf ein rasches Handeln der neuen Bundesregierung. Allein der Wegfall der Gasspeicherumlage könnte SKW nach eigenen Angaben um jährlich bis zu 40 Millionen Euro entlasten. Die Landesregierung hatte zuletzt Anfang Februar einen Antrag „Zeitnah effektive Unterstützung für den Erhalt und die Transformation der energieintensiven Industrie erforderlich“ in den Bundesrat eingebracht. Ziel ist es, Unternehmen u. a. vor weiter steigenden Energiekosten zu schützen und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern bzw. wiederherzustellen.
Magdeburg. Lange gefordert, jetzt in Sicht: Aktives Wolfsmanagement könnte bald Realität werden. Die EU-Kommission plant im März einen Vorschlag zur Absenkung des Schutzstatus des Wolfes in der FFH-Richtlinie . Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Sven Schulze begrüßt diese Entwicklung: „Es ist gut, dass endlich Bewegung in das Thema kommt. Unsere Weidetierhalter brauchen dringend klare Regeln und Sicherheit.“ Aussprache im Agrarausschuss bringt Bewegung Er bezog sich damit auf eine Aussprache im Agrarausschuss des Europäischen Parlaments in Brüssel über den Wolf. Dort hatte der Direktor der EU-Generaldirektion Umwelt, Humberto Delgado Rosa, erklärt, dass ab 7. März eine Richtlinien-Änderung parallel zur Änderung des Schutzstatus in der Berner Konvention von „streng geschützt“ auf „geschützt“ möglich sei. Brüssel will dann zeitnah einen Vorschlag präsentieren. Balance zwischen Artenschutz und Weidetierhaltung Minister Sven Schulze setzt sich seit langem dafür ein, dass der Schutzstatus des Wolfes angepasst wird, um gezieltes Management und den Schutz der Weidetiere zu ermöglichen. „Ich habe in zahlreichen Gesprächen in Brüssel und Berlin darauf hingewiesen, dass es eine Balance zwischen Artenschutz und Weidetierhaltung braucht,“ so der Minister. „Es darf nicht sein, dass Weidetierhalter allein gelassen werden, während die Wolfsbestände weiter wachsen.“ Wolfsbestände in Deutschland und Sachsen-Anhalt stabil Aktuell leben in Deutschland rund 209 Rudel, 46 Paare und 19 Einzeltiere. In Sachsen-Anhalt sind es 32 Rudel und fünf Paare, die sich vor allem auf die Altmark und den Osten des Landes konzentrieren. Ein Wechsel des Wolfes von „streng geschützt“ auf „geschützt“ würde gezieltes Management erleichtern, etwa durch regulierende Maßnahmen bei Problemwölfen. „Wir brauchen klare Regeln und gezielte Maßnahmen. Der Artenschutz muss respektiert werden, aber die Interessen der Weidetierhalter dürfen nicht länger ignoriert werden“, betont Minister Sven Schulze. Hintergrund: Die FFH-Richtlinie (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) ist eine EU-Vorgabe zum Schutz von wildlebenden Tieren und Pflanzen sowie ihrer Lebensräume. Sie legt fest, wie stark einzelne Arten geschützt werden müssen. Bisher gilt der Wolf als „streng geschützt“. Eine Herabstufung zu „geschützt“ würde mehr Spielraum für ein gezieltes Wolfsmanagement bieten.
Die Vielfalt der Politikbereiche, die bei der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt bearbeitet werden, spiegelt sich schon in deren Namen wider. Dabei kümmern sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um diejenigen Zukunftsthemen, die einen besonders direkten und nachhaltigen Einfluss auf das Leben der Menschen haben: Eine gesunde und widerstandsfähige Umwelt, saubere Luft und sauberes Wasser, hochwertige städtische Grünflächen und ein nachhaltiger Verkehr wirken sich auf uns alle positiv aus. Dabei stellen sich im Stadtstaat Berlin mit seiner hochverdichteten Struktur ganz besondere Herausforderungen an eine nachhaltige Verkehrs-, Mobilitäts-, Klimaschutz- und Umweltpolitik. Gerade auch unter den Vorzeichen der wachsenden Stadt ist neben der Fortführung bewährter Praktiken auch das Beschreiten innovativer Wege wichtiger denn je. Unser Geschäftsbereich ist dabei durch eine außerordentlich hohe Durchdringung mit europäischem und internationalem Recht gekennzeichnet. Insbesondere in der Klimaschutz- und Umweltpolitik spielt die Europäische Union schon seit geraumer Zeit eine maßgebliche und gestaltende Rolle. So haben inzwischen weit über 80 % der neu erlassenen Rechtsakte im Klimaschutz- und Umweltbereich ihren Ursprung in Brüssel. Im zunehmenden Maße gilt dies auch für die Mobilitäts- und Verkehrspolitik. Vor diesem Hintergrund ist eine frühzeitige und umfassende Einbindung in europäische Rechtsetzungsprozesse nicht nur ein verfassungsrechtlich verankertes Recht der deutschen Länder, sondern vielmehr eine unabweisbare Notwendigkeit, um Berliner Interessen das erforderliche Gehör zu verschaffen. Dieser Verantwortung kommen wir mit großem Engagement nach: Unsere Kolleginnen und Kollegen verfolgen nicht nur aufmerksam die aktuellen Entwicklungen auf europäischer Ebene, sondern bringen sich wo immer nötig in Verhandlungs- und Gesetzgebungsprozesse ein. Dabei ist es ausgesprochen wichtig, dass die Berliner Interessen gebührende Berücksichtigung finden – schon allein deshalb, weil die meisten europäischen Rechtsakte von den regionalen und lokalen Behörden umgesetzt und vollzogen werden und deshalb auch für die Herausforderungen vor Ort passgenau gestaltet sein müssen. Wir arbeiten deshalb stetig daran, unsere Expertise auf den verschiedensten Wegen an die Entscheidungsträger und -trägerinnen in Brüssel und Straßburg heranzutragen. Unterstützt werden wir dabei durch das Büro des Landes Berlin bei der Europäischen Union in Brüssel. Die dort ansässigen Kolleginnen und Kollegen verfolgen die europapolitischen Debatten und halten uns laufend auf dem aktuellsten Stand der politischen und fachlichen Entwicklungen in Brüssel und Straßburg. Sie werben zudem gezielt für Berliner Interessen, erläutern Hintergründe der Berliner Positionen und bringen sich beispielsweise mit öffentlichen Veranstaltungen in den politischen Diskurs in Brüssel ein. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist der konsequente Auf- und Ausbau europäischer und internationaler Netzwerke. So begrüßen wir nicht nur jedes Jahr zahlreiche hochrangige politische Delegationen sowie Fachdelegationen in Berlin, sondern sind auch selbst häufig weltweit zu Gast in anderen Städten, um uns vor Ort ein Bild von erfolgreichen Ansätzen zu machen und von unseren Partnerinnen und Partnern zu lernen. Wie die meisten Berliner Landesbehörden bieten wir außerdem Jahr für Jahr vielen unserer Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, mehrwöchige Arbeitsaufenthalte in anderen europäischen Städten zu absolvieren, um sich intensiv mit den dortigen Herangehensweisen vertraut zu machen und nachhaltige Netzwerke auf der Arbeitsebene auf- und auszubauen. Nicht zuletzt sind wir in zahlreichen Städte- und Regionalnetzwerken aktiv und tauschen uns in diesem Rahmen intensiv mit unseren europäischen und internationalen Partnerinnen und Partnern aus. Durch die gezielte Einwerbung europäischer Fördermittel sind wir schließlich noch besser zur Umsetzung unserer zahlreichen Projekte und Vorhaben in der Lage. Als regionaler Kontaktpunkt für das LIFE-Förderprogramm der Europäischen Union unterstützen wir darüber hinaus zugleich auch weitere Berliner Akteurinnen und Akteure bei der Beantragung von Fördermitteln für Natur- und Umweltschutzvorhaben. Bild: SenUMVK Delegationsbesuche Das Referat EU-Angelegenheiten und Internationales betreut mit Unterstützung der Fachbereiche und anderen Berliner Verwaltungen internationale Fachdelegationen, organisiert Exkursionen und bilaterale Termine für politische Vertretungener verschiedener Nationen. Weitere Informationen Bild: bagotaj / Depositphotos.com Netzwerke Unsere Senatsverwaltung ist in zahlreichen europäischen und internationalen Netzwerken aktiv und prägt auf diesem Wege nicht nur grenzübergreifende Debatten mit, sondern befördert auch aktiv das gegenseitige Lernen. Weitere Informationen Bild: EU EU-Förderprogramm LIFE Mit dem Programm LIFE fördert die Europäische Union innovative Umwelt- und Naturschutzprojekte. Als Regionale Kontaktstelle im Land Berlin unterstützen wir Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft bei der Antragstellung. Weitere Informationen Berlin in Europa – Europa in Berlin Europäische Strukturfonds und Beschäftigungspolitik
Erneut wurden über 96 Prozent der Badegewässer in Deutschland mit „ausgezeichnet“ oder „gut“ bewertet In vielen Bundesländern hat die Badesaison bereits begonnen und dem Badespaß in der Natur steht auch diesen Sommer nichts im Weg: Deutschlands Badegewässerqualität bleibt auf hohem Niveau. Dies bestätigte der Bericht der EU-Kommission zur Qualität der europäischen Badegewässer, der am 28. Mai 2024 in Brüssel vorgestellt wurde. Insgesamt erfüllten 98 Prozent der offiziellen deutschen Badegewässer an Seen, Flüssen und Küsten die Mindestanforderungen der EU-Badegewässerrichtlinie. Mit den Höchstnoten „ausgezeichnet“ und „gut“ wurden zudem wieder über 96 Prozent der Badegewässer bewertet. Lediglich sieben der insgesamt 2.291 Badegewässer in Deutschland wurden in der Saison 2023 als „mangelhaft“ eingestuft. In 155 Fällen wurde an Badegewässern zum Schutz der Gesundheit Badender vorsorglich ein Badeverbot verhängt oder vom Baden abgeraten. In den häufigsten Fällen geschah dies aufgrund von aufgetretenen Cyanobakterien („Blaualgen“, 94 Mal) oder aus wasserhygienischen Gründen (37 Mal). Die Ursache für eine unzureichende hygienische Wasserqualität lag dabei meist in Starkregenereignissen, die Schmutzwasser in die Gewässer eingetragen hatten. In weiteren 24 Fällen haben etablierte Vorhersage - und Frühwarnsysteme vor einer möglichen Verschmutzung im Badegewässer gewarnt. In der Badesaison 2023 wurden 2.291 deutsche Badegewässer untersucht und insgesamt 13.295 Wasserproben ausgewertet. Von diesen Badegewässern lagen 362 an der Küste von Nord- und Ostsee, 1.892 an Seen- und Talsperren und 37 an Flüssen. Die aktuellen Messdaten können für jedes Badegewässer online auf den Internetseiten der Bundesländer eingesehen werden. Eine Übersicht gibt es auf der UBA -Internetseite unter Wasserqualität in Badegewässern.
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