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Wohin fliegst du, Asiatische Hornisse? Informationen zur Meldekampagne

Ende 2022 startete die Meldekampagne „Asiatische Hornisse“, als klar wurde, dass sich diese invasive Art immer weiter nach Rheinland-Pfalz ausbreitet. Durch die Meldeseite im ArtenFinder und die in Kooperation mit dem Klimaschutzministerium RLP und den Oberen Naturschutzbehörden aufgebauten Strukturen wurden seither über 2.800 Sichtungen im ArtenFinder eingetragen; dabei sind sowohl fliegende Tiere, als auch Meldungen von Nestern. Was sind eigentlich invasive Arten? Gebietsfremde Arten, in der Gesamtheit als auch Neobiota bezeichnet, sind Pflanzen, Pilze und Tiere, die durch menschliches Zutun, absichtlich, oder unabsichtlich, nach 1492 in Gebiete gelangt sind, in denen sie natürlicherweise nicht vorkommen. Sollten diese Arten auf natürliche Weise, z. B. durch den Klimawandel, nach Rheinland-Pfalz gelangt sein, zählen sie nicht dazu. Der überwiegende Großteil fügt sich problemlos in seine neue Umwelt ein. Nur von einem kleinen Teil kann eine Gefahr für die heimische Tier- und Pflanzenwelt ausgehen. Sie werden als invasive Arten bezeichnet. Die Europäische Union regelt seit 2015 den Umgang mit invasiven Arten. Grundlage hierfür ist die EU-Verordnung Nummer 1143/2014, die für alle EU-Mitgliedsstaaten rechtsverbindlich ist. Die Arten-Liste zur EU-Verordnung wird „Unionliste“ genannt und auf ihr stehen aktuell 88 Arten, die in der Europäischen Union als invasiv gelten. Diese Liste wird regelmäßig aktualisiert, d.h. um weitere Arten ergänzt. Situation in Rheinland-Pfalz In Rheinland-Pfalz wurden in den letzten 25 Jahren 36 dieser Arten nachgewiesen, wenige davon wurden bisher im ArtenFinder gemeldet. Ihre Sichtung löst ganz unterschiedliche Reaktionen aus, je nach ihrer rechtlichen Einstufung (nach EU-V 1143/2014): Pflanzen- und Tierarten der Unionsliste, die in Rheinland-Pfalz als weit verbreitet gelten), beispielweise die Nilgans (Alopochen aegyptiaca) oder das Indische Springkraut (Impatiens glandulifera), unterliegen einem „Management“. Die Managementmaßnahmen beinhalten, dass negative Einflüsse der Art auf gefährdete Lebensräume – wie beispielweise Schutzgebiete – möglichst eingedämmt werden, die Art aber sonst keine weiteren Gegenmaßnahmen auslöst. Wohingegen es Arten, die zur „Früherkennung“ eingestuft sind, noch gar nicht oder bisher nur vereinzelt in Rheinland-Pfalz gibt. Solche Funde werden den Oberen Naturschutzbehörden gemeldet und unterliegen einer Beseitigungspflicht. Hier sind Meldungen äußerst wichtig, um schnell Maßnahmen ergreifen zu können. Die aktuellen Listen finden sich beim Landesamt für Umwelt (LfU). Neue Situation bei der Asiatischen Hornisse ab Sommer 2025 Die Asiatische Hornisse ( Vespa velutina nigrithorax ) war lange Zeit zur Früherkennung eingestuft. Das heißt, dass Sichtungen über die Meldeseite beim ArtenFinder RLP eingingen und bei Nestfunden über die Oberen Naturschutzbehörden eine Entfernung veranlasst wurde. So konnten seit Beginn der Meldekampagne über 800 Nester entfernt werden. An diesem Vorgehen hat sich nun kürzlich – seit dem 1. August – etwas geändert, da die Asiatische Hornisse seit März 2025 auf der Unionsliste zur „Management-Art“ heruntergestuft wurde. Das heißt, ab August entfällt die unmittelbare Meldepflicht nach Brüssel und in der Folge auch die Meldung an die Naturschutzbehörden, da nun durch die Naturschutzverwaltung keine Bekämpfung mehr erfolgt. Einzige Ausnahme: wenn negative Auswirkung in Schutzgebieten absehbar sind, schreiten die Naturschutzbehörden ein. Was machen mit dem Nest im Schuppen? Die Beseitigung von Nestern obliegt nun dem Grundstückseigentümer, obwohl niemand dazu verpflichtet ist, Nester beseitigen zu lassen und die Beauftragung eines Hornissenbekämpfers grundsätzlich im eigenen Ermessen liegt. Zu beachten ist, dass auch die Kosten selber getragen werden müssen. Hier ist es ratsam zu prüfen, ob die Hausratsversicherung die Kosten bei einem Schädlingsbefall übernimmt. Was können Sie tun? Klimaschutzministerium, Obere Naturschutzbehörden und die Stiftung Natur und Umwelt RLP (SNU) als Trägerin der ArtenFinder Projekts haben beschlossen, dass die geschaffenen Strukturen vorerst erhalten bleiben. Die Meldeseite bleibt bestehen, alle Meldungen der Asiatischen Hornisse werden weiterhin bearbeitet, die Neststandorte registriert und dokumentiert. Dies ist wichtig, um weiterhin einen Überblick über die Entwicklung der Ausbreitung der Art zu erhalten. PM Klimaschutzministerium zur Umstufung

Raeumliche Auswirkungen veraenderter agrarpolitischer Programme und Massnahmen. Teilprojekt: Oekonomische und oekologische Auswirkungen von Massnahmen zum Abbau der Uberschussproduktion

Im Zusammenhang mit der Aenderung der 'Effizienzverordnung'hat die EG-Kommission ihre Vorschlaege fuer die zunaechst vorgesehenen Massnahmen zur Vorruhestandsregelung erweitert. Danach koennten Landwirte im Alter von 55 Jahren und mehr im Falle einer freiwilligen Teilnahme an der Vorruhestandsregelung entweder ihren Betrieb stillegen oder aber verpachten. Der Beschluss dieses Vorschlages ist von dem EG-Agrarministerrat zunaechst zurueckgestellt worden (hauptsaechlich aufgrund der Einwaende der Bundesrepublik Deutschland). Gegenwaertig wird ueber den Vorschlag in Bruessel verhandelt. Es ist zu erwarten, dass in irgend einer Form eine Vorruhestandsregelung noch in diesem Jahr beschlossen wird. Nach vorliegenden Untersuchungen koennten Betriebsstillegungen - je nach Ausgestaltung des Programmes - unerwuenschte raeumliche Entwicklungsprozesse einleiten. Forschungsfragen sind: Welche Merkmale sollen Regionen aufweisen, in die Betriebsstillegungen hineingelenkt werden sollten und wo sollten diese nicht stattfinden ? In welchen Raeumen sind ggf. Betriebsverpachtungen im Zusammenhang mit Vorruhestand vor Betriebsstillegung vorzuziehen ? Ist aus raumordnerischer Sicht eine Beschleunigung oder eine Verzoegerung des Strukturwandels anzustreben ? Arbeitsschritte sind: Identifikation von Raeumen zu Fragen eins und zwei; Szenarien zu Frage drei; Durchfuehrung eines Expertengespraeches zu dem gesamten Fragenkomplex.

Die Wende zu geRechten und ErreichbAren 15-Minuten-Städten, Teilprojekt: Entscheidungsunterstützungstool für die 15-Minuten-Stadt

Die Wende zu geRechten und ErreichbAren 15-Minuten-Städten, Teilprojekt: Empfehlungen und Wissensverbreitung

Co-creation von bedarfsgerechten Mobilitätsvisionen für die Stadt der kurzen Wege, Teilprojekt B: Operationalisierung und Evaluation der Civic Labs

Quantifizierung der Gerinnespeicherung von kohäsiven Feinpartikeln im Verlauf von künstlich erzeugten Hochwasserwellen und stationären Trockenwetterrandbedingungen

Kohäsive Feinpartikel sind potentielle Träger von anorganischen und organischen Schadstoffen und spielen eine entscheidende Rolle beim Stoffaustausch zwischen Wasserkörper, Schwebstoff und Sediment. Daher ist die Kenntnis der Depositionsdynamik dieser Feinpartikel ein wichtiger Baustein für ein effizientes Sedimentmanagement und eine physikalisch basierte Modellierung des Schadstofftransfers in Fließgewässern. Es überrascht jedoch, dass sich Untersuchungen zum Transport- und Sedimentationsverhalten kohäsiver Partikel bisher häufig auf definierte stationäre Randbedingungen im Labormaßstab und Trockenwetterbedingungen im Gelände konzentrieren. Weitgehend ungeklärt ist hingegen das Verhalten von Feinpartikeln und deren Speicherung im Gerinnebett während der dynamischen Phase von Hochwasserereignissen. Um die im Gerinne ablaufenden Prozesse weitgehend unabhängig von den Einzugsgebietsprozessen zu untersuchen hat sich in unserer Arbeitsgruppe seit nunmehr über 10 Jahren ein Ansatz mit künstlich generierten Hochwasserwellen bewährt. Es ist ein genereller Vorteil von solchen Geländeexperimenten, dass einzelne steuernde Größen ausgeschlossen oder gezielt kontrolliert werden können. Außerdem ist ein solcher Ansatz eine Voraussetzung, um die Aussagekraft experimentell gewonnener Laborergebnisse zur potentiell hohen Feinpartikel-Retention in Sand- und Kiessedimenten in einem natürlichen System zu validieren. Das übergeordnete Ziel des hier beantragten Projekts ist es, die Gerinnespeicherung kohäsiver Feinpartikel in einem natürlichen System bei variierenden hydrologisch-hydraulischen Randbedingungen zu quantifizieren. Zu diesem Zweck werden standardisierte Feinpartikeltracer (Kaolinit, d50 = 2ìm, ñ = 2,6 g/cm3) sowohl im Verlauf von künstlich generierten Hochwasserwellen als auch während stationärer Trockenwetterbedingungen in einen Mittelgebirgsbach induziert. Die Retention und Sedimentation der eingegebenen Feinpartikel wird gezielt in kleinräumig variierenden Flussbettstrukturen (Hyporheische Zone, Stillwasserzonen, Gerinnerandbereiche, Riffle-Pool-Sequenzen) und für einzelne Gerinneabschnitte erfasst. Die Quantifizierung der Speicherung erfolgt mit bereits erprobten Resuspensionstechniken und Sedimentfallen sowie einer in Pilotprojekten erfolgreich getesteten Tracerfrachtberechnung mittels FTIR-DRIFT Spektroskopie an mehreren Basismessstationen im Längsprofil. In einem interdisziplinären Forscherverbund mit Kollegen des 'Hydraulics Laboratory' und des 'Dept. of Civil Engineering' der Universität Gent, der 'Ecosystem Management Research Group, Dept. of Biology' der Universität Antwerpen und des 'Dept. of Hydrology and Hydraulic Engineering' der Freien Universität Brüssel in Belgien wird darüber hinaus die Transport- und Speicherdynamik der Feinpartikel mit der neuen, FORTRAN basierten Modellierungssoftware 'FEMME' ('Flexible Environment for Mathematically Modelling the Environment') abgebildet.

POP Inventory - II - Sources and Releases of POPs and POP candidates into Air, Water and Waste in the Brussels Capital Region^L'inventaire POP - II - des rejets des polluants organiques persistants (POP) dans l'air, l'eau et les dechets en region Bruxelles-Capitale (FRA)

Meteogramm bis H+78 06451 Brüssel - Meteogram up to H+78 06451 Brussels

3 Tage Vorhersage. Wind, Temperatur, Bodendruck, Bedeckung, Konvektionswolken und Niederschlag. - 3 days forecast. Wind, temperature, pressure mean sea level, cloud cover, convective clouds and precipitation.

Austausch von Erfahrungen zwischen am Umweltschutz interessierten Experten (Industrie und Oeffentlichkeit)

In der 2. Auflage des Saguf-Katalogs wurde unter A26 die I.A.E.C. aufgefuehrt,die inzwischen unbenannt wurde. Statt Dr.Hans Gysin, CH-4102 Binningen ist nun R.K. Hewstone, Esso Research Center, Abingdon, U.K., Praesident. Ziele sind weiterhin Kontakte zwischen Umweltkoordinatoren, Austausch und Diskussion von Studien, sowie die Durchfuehrung von Arbeitssitzungen. Es werden insbesondere Fragen des Umweltrechtes, der Umweltoekonomie und des Risk Assesment behandelt, z.B. 1984 an zwei Symposien: 5./6. April 1984 in Genf: Managing our environment today and tomorrow und 11./12. Oktober 1984 in Bruessel: Atmospheric Pollution - The current challenges. Die Vortraege und die Ergebnisse liegen fuer die Mitglieder (wie die Newletters) gedruckt vor.

GTS Bulletin: SABX60 EDZW - Surface data (details are described in the abstract)

The SABX60 TTAAii Data Designators decode as: T1 (S): Surface data T1T2 (SA): Aviation routine reports A1A2 (BX): Belgium, Luxembourg (The bulletin collects reports from stations: ELLX;LUXEMBOURG-FINDEL INT ;EBBR;BRUSSELS ;) (Remarks from Volume-C: COMPILATION FOR REGIONAL EXCHANGE)

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