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GenoMik - Genomforschung an Mikroorganismen: Bakterien mit Bedeutung für Landwirtschaft, Umweltschutz und Biotechnologie - Gezielte Transkriptions-, Mutations- und Proteomanalyse von Bradyrhizobium japonicum

Leguminosen gehören zu den wichtigsten Nahrungspflanzen. Sie haben zwei Vorteile: a) ihre Samen liefern Öl und Proteine von hoher Qualität und b) sie können mit Stickstoff, der durch endosymbiontisch lebende Bakterien bereitgestellt wird, wachsen. Eine der bedeutendsten Leguminosen ist die Sojabohne. Nach Angaben der FAO werden Sojabohnen weltweit auf 79 Mio. Hektar angebaut (Daten von 2002). Unser Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis des Bakteriums Bradyrhizobium japonicum, das mit der Sojabohne eine Symbiose eingehen kann, zu erlangen. Dies wollen wir durch eine Kombination von Transkriptions-, Mutations-, und Proteomanalyse erreichen. Basierend auf der bekannten Genomsequenz haben wir einen Microarray erstellt, der mehr als 380 Gene umfasst, die hauptsächlich aus der symbiontischen Region stammen. Mit Hilfe dieses Arrays wird die Aktivität von Genen analysiert, die für die Symbiose von Bedeutung sind. Unsere Arbeiten haben gezeigt, dass B. japonicum viele Proteine sekretiert und auch über ein Typ III-Sekretionssystem verfügt, das die Symbiose beeinflusst. Gegenwärtig analysieren wir sekretierte Proteine.

DNA-Sequenzierung der symbiontischen Genregion von Bradyrhizobium japonicum

Ziel ist die Ermittlung der Nucleotidsequenz der ca. 380 kb umfassenden, symbionitischen Region des Bodenbakteriums Bradyrhizobium japonicum, dem Endsymbionten der Sojabohne. Die Kenntnis dieser Sequenz ermoeglicht eine weitgehend lueckenlose Erfassung und Analyse symbiontisch relevanter und meist noch unbekannter Gene und deren Produkte.

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