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Found 32 results.

Schwerpunktprogramm (SPP) 1889: Regional Sea Level Change and Society (SeaLevel), ASIA-FLOODS Extreme Änderungen des Meeresspiegels an der Süd-Ost-Asiatischen Küste: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Extreme kurzfristige Meeresspiegeländerungen können schwerwiegendere Auswirkungen auf die Gesellschaft und Ökosysteme haben, als ein langsam ansteigender mittlerer Meeresspiegel. Wenn sich die Anzahl von Extremereignissen unter dem Einfluss anthropogener Klimaänderungen verändert, kann das grundlegende Konsequenzen auf die Abschätzung klimawandelbedingter Auswirkungen haben, und in der Folge auf geplante Anpassungsmaßnahmen. Südostasien ist eine der bevölkerungsreichsten Regionen der Welt, welche den Auswirkungen von Taifunen und extratropischen Zyklonen unterliegt. Gegenwärtig ist noch unklar, inwiefern externe Klimaantriebe die Häufigkeit und Intensität von extremen Ereignissen wie Sturmfluten und starken und/oder langanhaltenden Niederschlagsereignissen beeinflussen, und welche Rolle dabei die interne Variabilität der Klimaantriebe spielt. Im Projekt Asia-Floods werden atmosphärische Wettermuster identifiziert werden, welche zu küstennahen Überflutungen durch Sturmfluten und/oder durch extreme kontinentale Niederschläge in der Region Südostasien führen können. Dazu wird eine Reihe von vorhandenen globalen und regionalen Klimasimulationen unterschiedlicher räumlicher Auflösung untersucht werden, welche sowohl die letzten Dekaden als auch Simulationen über das letzte Jahrtausend und Zukunftsszenarien abdecken. Auf Basis dieser Simulationen wird ein statistischer Downscaling Ansatz angewendet werden, in welchem die großskaligen atmosphärischen Klimafaktoren in einen statistischen Zusammenhang zu (beobachteten) lokalen Klimafaktoren gebracht werden. Dazu werden Beobachtungsdatensätze von extremen Wasserständen und Niederschlagsereignissen verwendet werden. Nach der Kalibrierung dieser statistischen Modelle anhand gegitterter Beobachtungsdaten und meteorologischer Reanalysen, können diese auf vergangene und zukünftige globale und regionale Klimasimulationen angewendet werden, um Änderungen in der Anzahl von Extremereignissen abschätzen zu können. Die erzielten Ergebnisse auf Basis der Klimasimulationen der vergangenen Jahrhunderte werden u.a. mit anderen Projekten innerhalb dieses SPPs abgeglichen, um die Häufigkeit von Überflutungen in Proxydaten zu untersuchen. Im Falle der Szenario-Simulationen werden die Ergebnisse u.a. verwendet, um den Anstieg der durch küstennahe Überflutungen verursachten ökonomischen Kosten abzuschätzen.

Hydrodynamisch-morphologische Wechselwirkungen in Randduenen/Strandbereich

Naturmessungen und theoretische Untersuchungen zur Erosion von Randduenen, die einen natuerlichen Hochwasserschutz bilden, bei Sturmfluten.

Hocheffiziente leistungsstarke Plasmastromquellen, Teilvorhaben: Elektromagnetische Verträglichkeit

Vorhaben: Wellenbelastung und Stabilität hydraulisch gebundener Deckwerke (HYGEDE-B), Leitantrag; Vorhaben: Bemessung hydraulisch gebundener Deckwerke auf Seegangsbelastung (HYGEDE-A)

Wissenschaftlich-technische Grundlagen für eine geotechnische Bemessung hydraulisch gebundener Deckwerke auf Seegangsbelastung sollen erarbeitet und daraus Bemessungsformeln und -diagramme sowie Empfehlungen für die Ingenieurpraxis abgeleitet werden. Theoretische Untersuchungen, begleitende numerische Simulationen, Grundsatzversuche sowie klein- und großmaßstäbliche Versuche in Wellenkanälen sollen die Stabilität von Steindeckwerken im Teilverguss unter idealisierten Randbedingungen darstellen. Ein erweitertes Prozessverständnis der Interaktion zwischen Wellenbelastung und Stabilität verklammerter, durchlässiger Deckwerke wird erwartet. Die alternative Uferschutz-Lösung kann höheren Beanspruchungen schadlos widerstehen, benötigt nur einen minimalen Unterhaltungsaufwand und ist ökologisch freundlich. Ziel der Arbeiten ist u. a. eine Analyse der hydraulischen Wirksamkeit im Hinblick auf Wellenreflexion, Energiedissipation und Brandungsstau in Interaktion mit welleninduzierten Drücken auf und unter dem Deckwerk sowie die Prozesse im Boden. Kleinmaßstäbliche Versuche in einem Wellenkanal sind vorgesehen. Existierende Bemessungsrichtlinien und Einbauverfahren von Deckwerken sollen kompiliert und um neu entwickelte Bemessungsformeln und -diagramme für die untersuchten Prozesse erweitert werden. Stabilitätsformeln werden entwickelt, die es ermöglichen, den Grenzzustand in Abhängigkeit der Bemessungswellenparameter und der wichtigsten Parameter des Küstenschutz-Bauwerks zu bestimmen. Empfehlungen für die Ingenieurpraxis sollen zusammen mit dem Verbundpartner erstellt werden.

Untersuchungen von kurz- und langzeitigen Variationen der Fließgeschwindigkeit und Frontlage grönländischer Ausflussgletscher mittels multi-temporaler Landsat-Aufnahmen

Die Kryosphäre mit ihren großen Eisschilden und Gletschergebieten unterliegt seit mehr als einem Jahrzehnt einer rasanten Veränderung. Viele der Ausflussgletscher im Randbereich des Grönländischen Eisschildes verlieren an Eisdicke, ziehen sich zurück und zeigen eine beschleunigte Eisbewegung. Vor allem die Gletscher mit einer vollständig oder teilweise ins Meer reichenden Gletscherzunge (Gezeitengletscher) besitzen ein besonders dynamisches Verhalten, das in den meisten Prädiktionsmodellen zum zukünftigen Meeresspiegelanstieg nicht berücksichtigt ist. Die Gezeitengletscher und deren Einflussfaktoren an der Eis-Ozean-Grenze stellen den zentralen Forschungsgegenstand dieses Vorhabens dar. Für das geplante Vorhaben liegen für über 300 Ausflussgletscher entlang des Grönländischen Eisschildes Fließgeschwindigkeitsfelder im Zeitraum zwischen 1972 und 2012 vor. Zusätzlich stehen für mehr als ein Drittel dieser Gletscher zeitlich hochauflösende Informationen der Frontlage zur Verfügung. Beide Datensätze wurden aus über 16000 multi-temporalen optischen Satellitenaufnahmen der Landsat-Mission gewonnen. Diese Datenreihe soll während der Projektlaufzeit mit Satellitendaten der Landsat-7- und Landsat-8-Mission fortgeführt werden. Weiterhin sollen die mit der Sentinel-Mission voraussichtlich im Jahre 2014 frei verfügbaren Satellitendaten ebenfalls zur Verdichtung der Zeitreihe herangezogen werden. Aus diesem umfassenden Daten-Archiv sollen das langzeitige und kurzzeitige Verhalten der Ausflussgletscher im Hinblick auf das Fließregime und der Frontlage sowie deren mögliche Kopplung ermittelt werden. Ein besonderer Fokus soll dabei auf die Untersuchung der Wirkungsmechanismen an der Eis-Ozean-Grenze von Gezeitengletschern gelegt werden. Diese umfasst die Ermittlung der Auswirkung der häufig vorgelagerten Ice Mélange im Fjord sowohl auf die Lage und Stabilität der Gletscherfront als auch auf die Fließgeschwindigkeit. Neben diesen lokalen Faktoren in der Nähe der Gletscherfront sollen auch aus MODIS-Daten abgeleitete Informationen über den jährlichen Zyklus der Meereisbedeckung sowie der Meeresoberflächentemperatur einbezogen werden. Aus diesen Daten soll einerseits deren Einfluss auf die Stabilität der Gletscherfront untersucht und andererseits regionale Muster hinsichtlich der Veränderung im Fließregime identifiziert werden. Im Bereich Nord- und Nordost-Grönlands soll das Langzeitverhalten des Fließregimes und der Frontlage insbesondere von Gletschern mit einem vorgelagerten Schelfeis sowie deren Wechselwirkung mit der in den letzten Jahrzehnten stark veränderten Meereis- und Festeisbedeckung untersucht werden. Schließlich sollen die verfügbaren Fließgeschwindigkeitsfeldern dazu genutzt werden, Surge-Ereignisse der Ausflussgletscher zu identifizieren, deren zeitliche Evolution zu ermitteln und deren Wechselwirkung mit der Lageänderung der Gletscherfront untersucht werden.

H2020-EU.3.5. - Societal Challenges - Climate action, Environment, Resource Efficiency and Raw Materials - (H2020-EU.3.5. - Gesellschaftliche Herausforderungen - Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe), Multi-purpose/Multi-sensor Extra Light Oceanography Apparatus (MELOA)

H2020-EU.2.1. - Industrial Leadership - Leadership in enabling and industrial technologies - (H2020-EU.2.1. - Führende Rolle der Industrie - Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien), Copernicus Evolution and Aplications with Sentinel Enhancements and Land Effluents for Shores and Seas (CEASELESS)

The CEASELESS project will demonstrate how the new Sentinel measurements can support the development of a coastal dimension in Copernicus by providing an unprecedented level of resolution/ accuracy/continuity with respect to present products. The retrieval and validation for restricted domains and for an enlarged set of combined variables (user oriented) will be the basis to advance the state of the art in assimilation, modelling and applications, at a level commensurate with the new Sentinel capabilities. The project will address the multiple scales coexisting in littoral areas by developing new shallow water parameterizations, introducing them into coupled model suites (wind-wave-surge-current-land discharge) and producing new standards for coastal simulations and analyses. The permanent data base, with dynamic repositories, plus the modular structure of the developed models will demonstrate the technical feasibility of a future operational Copernicus coastal service. The set of derived products will be ingested into the users' work routines, proving the economic feasibility of the Copernicus coastal extension. The level of conflicts in squeezed coastal zones, expected to grow in the face of climate change, will, thus, benefit directly from CEASELESS, establishing tangible contributions for a wide range of economic sectors. The data repositories (accessible via a dedicated portal), regularly updated with the evolving (satellite-derived) bathymetry will facilitate the use/re-use of our high resolution results, supporting a new set of Copernicus coastal applications such as renewable energy, coastal erosion or harbour exploitation. The mutual validation of satellite data, numerical results and in-situ observations will generate reciprocal profit for enhanced competiveness of EU coastal industries where we shall also explore the suitability for cases in 3rd countries, opening new business opportunities for a coastal Copernicus.

Innovationsgruppe Regiobranding: Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika, Teilprojekt 8

Im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens ist das Ziel des Projektes, die Umwelt- und Landschaftsqualitäten von Kulturlandschaften mit ihren Wechselwirkungen zu den siedlungs-, wirtschafts- und sozialstrukturellen Potenzialen zu einem identitätsstiftenden 'Kulturlandschafts-Branding' zu verknüpfen. Dazu soll Innovationswissen über regionales Branding erzeugt werden, das die Inwertsetzung von Kulturlandschaft als Alleinstellungsmerkmal einbezieht. Um das Projektziel zu erreichen, werden im Rahmen des Vorhabens drei Zielbündel bearbeitet und zusammengeführt: Information, Innovationslernen und Branding. Die spezifischen Teilziele des TP 8 sind: 1. die Aufbereitung des Wissensstandes zur Kulturlandschaft und zu bestehenden Brandingsansätzen in der Fokusregion, 2. die Aneignung von Innovationskompetenz im Rahmen von begleitenden Qualifizierungsmaßnahmen und 3. die Erarbeitung und modellhafte Umsetzung eines Innovationskonzeptes für die Fokusregion. Zur Bearbeitung der Zielbündel wird zunächst eine Wissens- und Datenerhebung in der Fokusregion Ludwigslust und Lüchow-Dannenberg durchgeführt, um notwendige Informationen aus der Fokusregion bereitstellen zu können. Dazu werden durch den Antragsteller weitere regionale Akteure einbezogen und koordiniert. In der Innovationsgruppe werden gemeinsam mit den anderen Projektpartnern Methoden und Vorgehensweisen entwickelt und Systemwissen für den Brandingprozess produziert. Die erforderlichen Kenntnisse werden in begleitenden Qualifizierungsmaßnahmen der Innovationsgruppe erworben. Diese Wissensbasis wird anschließend genutzt, um im Projekt Innovationskonzepte und Modellprojekte für die Fokusregion zu erarbeiten. Der Antragsteller ist für deren Umsetzung im Landkreis Ludwigslust-Parchim zuständig und koordiniert auch die Umsetzung (gemeinsamer) Modellprojekte mit dem Landkreis Lüchow-Dannenberg.

Teilprojekt 8, Teilprojekt 1

Im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens ist das Ziel des Projektes, die Umwelt- und Landschaftsqualitäten von Kulturlandschaften mit ihren Wechselwirkungen zu den siedlungs-, wirtschafts- und sozialstrukturellen Potenzialen zu einem identitätsstiftenden 'Kulturlandschafts-Branding' zu verknüpfen. Dazu soll Innovationswissen über regionales Branding erzeugt werden, das die Inwertsetzung von Kulturlandschaft als Alleinstellungsmerkmal einbezieht. Um das Projektziel zu erreichen, werden im Rahmen des Vorhabens drei Zielbündel bearbeitet und zusammengeführt: Information, Innovationslernen und Branding. Teilziele von TP 1 sind die Erarbeitung und Bereitstellung übertragbarer Methoden für die Erfassung und Darstellung von Merkmalen der Kulturlandschaft, die als Ausgangsbasis für Identität und Identitätsbildung von Regionen dienen. Weiterhin sollen übertragbare Vorgehensweisen für kulturlandschaftliches Branding anhand der Evaluation von Modellprojekten in den Fokusregionen abgeleitet werden. Zusätzlich sollen die Projektbearbeiter durch Qualifizierungsmaßnahmen in die Lage versetzt werden, Innovationsprozesse selbst zu gestalten und umzusetzen. Zur Bearbeitung der Zielbündel wird in TP 1 zunächst eine breite Grundlagenerhebung in den Fokusregionen der Metropolregion Hamburg durchgeführt. Diese umfasst den aktuellen Zustand der Kulturlandschaft im Hinblick auf kulturlandschaftliche und ökosystemare Voraussetzungen, bauliche Strukturen, regionalökonomische Verflechtungen, historische Entwicklungen und Akteurskonstellationen. Die Ergebnisse werden zusammengeführt, systematisiert und regionsspezifisch aufbereitet. TP 1 stimmt in der Innovationsgruppe Methoden und Vorgehensweisen ab und erarbeitet zusammen mit den anderen TP's Systemwissen für den Brandingprozess. Diese Wissensbasis wird anschließend genutzt um mit allen Projektpartnern Innovationskonzepte und Modellprojekte zu erarbeiten und diese zu evaluieren. Die Ergebnisse werden genutzt um einen Innovationplan für die Metropolregion Hamburg zu erstellen. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt von TP 1 ist die Koordination des Projektes und die Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen mit der Innovationsgruppe.

Teilprojekt 8, Teilprojekt 6

Im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens ist das Ziel des Projektes, die Umwelt- und Landschaftsqualitäten von Kulturlandschaften mit ihren Wechselwirkungen zu den siedlungs-, wirtschafts- und sozialstrukturellen Potenzialen zu einem identitätsstiftenden 'Kulturlandschafts-Branding' zu verknüpfen. Dazu soll Innovationswissen über regionales Branding erzeugt werden, das die Inwertsetzung von Kulturlandschaft als Alleinstellungsmerkmal einbezieht. Um das Projektziel zu erreichen, werden im Rahmen des Vorhabens drei Zielbündel bearbeitet und zusammengeführt: Information, Innovationslernen und Branding. Das Teilziel des Antragstellers ist hierbei der Aufbau einer Leitstelle/Zentrale für alle Akteure der Region, die sich mit Umweltbildung, Führungen, Geschichte, Naturwissen beschäftigen. Diese Leitstelle in Form einer Naturwerkstatt, die geografisch im Zentrum der Region liegt, soll durch eine wanderfähige Ausstellung und dauerhafte Besetzung a) den Einwohnern und Besuchern Möglichkeiten zur Information und damit Identifikation mit der Region geben und b) den Akteuren Raum und Möglichkeiten für Aktionen und fachlichen Austausch bieten. Zur Bearbeitung der Zielbündel wird zunächst eine Wissens- und Datenerhebung in der Fokusregion Lübeck und Nordwestmecklenburg durchgeführt, um notwendige Informationen aus der Region bereitstellen zu können. Dazu werden weitere regionale Akteure einbezogen. Diese Wissensbasis wird anschließend genutzt, um im Projekt Innovationskonzepte und Modellprojekte für die Fokusregion zu erarbeiten. Diese Modellprojekte werden anschließend durch den Antragsteller umgesetzt.

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