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Vorprüfung BZA Ahaus

In Ahaus (Nordrhein-Westfalen) wird seit einigen Jahren ein Lager betrieben, in dem die Zwischenlagerung von abgebrannten Brennelementen aus Kernkraftwerken genehmigt ist. Die vorhandenen Stellplätze sind bisher nur zu einem sehr geringen Teil belegt worden. Der Betreiber hat nun beantragt, einen Teil des Lagers für eine auf 10 Jahre befristete Zwischenlagerung von sonstigen radioaktiven Betriebsabfällen aus Kernkraftwerken zu nutzen, da sich für die Zwischenlagerung dieser Abfälle in Deutschland Engpässe abzeichnen. Zuständige Behörde ist in diesem Fall das Regierungspräsidium Münster, während für die Genehmigung der Lagerung abgebrannter Brennelemente das Bundesamt für Strahlenschutz zuständig ist. Das Regierungspräsidium Münster hat das Öko-Institut mit der Beurteilung möglicher Umweltauswirkungen im Rahmen der Vorprüfung der Umweltverträglichkeit der geänderten Nutzung des Lagers beauftragt.

Ressortforschungsplan 2023, Zerstörungsfreie Verfahren zur Inspektion von Behältern im Kontext der Lagerung und Entsorgung (wärmeentwickelnder) radioaktiver Abfälle

Was geschah 1986 in Tschornobyl?

Was geschah 1986 in Tschornobyl? Textfassung des Videos " Was geschah 1986 in Tschornobyl? " Der Name Tschornobyl ist mittlerweile schon fast synonym für die Risiken der Kernkraft. Dort ereignete sich das bisher schwerste Reaktorunglück der Geschichte. Doch was genau geschah eigentlich am 26. April 1986? An diesem Tag sollten in dem Kernkraftwerk zwei Dinge passieren. Der Reaktorblock 4 sollte planmäßig heruntergefahren werden, um Wartungsarbeiten durchzuführen. Gleichzeitig sollte das Herunterfahren für einen Sicherheitstest genutzt werden. Während des Herunterfahrens kam es aber - entweder durch eine technische Fehlfunktion oder durch einen Bedienfehler - dazu, dass die Leistung im Reaktorkern zu niedrig war und räumlich stark schwankte. Nun hätte der Sicherheitstest wegen des äußerst instabilen< Zustands eigentlich verschoben werden müssen. Doch die zu geringe Leistung und die räumlichen Schwankungen wurden nicht als Risiko erkannt und die Notabschaltung manuell ausgelöst, die in der unteren Hälfte des Reaktorkerns einen schnellen und starken Leistungsanstieg bewirkte. Dabei wurde teilweise aktiv gegen Sicherheitsvorschriften verstoßen. Das führte letztendlich dazu, dass große Mengen Kühlwasser schlagartig verdampften und es mindestens zwei große Explosionen gab. Die erste Explosion war eine Folge des schlagartigen Verdampfens dieses Kühlwassers. Die Ursache für die zweite, stärkere Explosion ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Bei dem Reaktor handelte es sich um einen Reaktortyp, der nur in der Sowjetunion gebaut wurde und der zwei Besonderheiten hatte. Die Brennstäbe steckten in Blöcken aus Grafit und es gab keinen Sicherheitsbehälter aus Stahl und Beton um den Reaktorkern. Die Explosion hob den 1.000 Tonnen schweren Deckel des Reaktorkerns an und der Reaktorkern lag frei. Außerdem geriet das Grafit in Brand. Grafit ist sehr schwer zu löschen und das Feuer brannte sehr heiß. Dadurch konnten radioaktive Stoffe sehr hoch in die Atmosphäre gelangen, wodurch sie sich sehr weit verbreiten konnten. Außerdem konnte die Freisetzung erst nach zehn Tagen weitgehend beendet werden, indem man 5.000 Tonnen Lehm, Sand, Blei, Dolomit und Bor aus Militärhubschraubern auf die Anlage abwarf und Stickstoff zur Kühlung des geschmolzenen Kernbereichs in den Reaktor blies. Bei den Lösch- und Aufräumarbeiten waren viele Beschäftigte des Kernkraftwerks sowie Feuerwehrleute, Rettungs- und Aufräumkräfte, die man Liquidatoren nannte, im Einsatz. Viele von ihnen bekamen sehr hohe Strahlendosen. 134 von ihnen bekamen die akute Strahlenkrankheit. 28 starben innerhalb der ersten Monate. 19 weitere innerhalb der nächsten Jahre. Am Tag nach dem Unfall wurde die Stadt Prypjat evakuiert und aufgegeben. Sie ist bis heute nicht bewohnt. Das Gebiet in einem Radius von 30 Kilometern um das Kernkraftwerk wurde anschließend zur Sperrzone erklärt, sodass weitere Ortschaften aufgegeben werden mussten. Verschiedene Windströmungen verteilten die radioaktiven Stoffe, die hoch in die Atmosphäre gelangt waren, in den nächsten Wochen über weite Teile Europas. In der Nähe des Kernkraftwerks lagerten sich schwer flüchtige Stoffe wie Strontium und Plutonium ab. Leicht flüchtige Stoffe wie Cäsium verbreiteten sich weit - auch bis nach Deutschland. Cäsium-137 und Strontium-90 haben eine Halbwertszeit von rund 30 Jahren und sind inzwischen zu etwas mehr als der Hälfte zerfallen. Plutonium-239 und Plutonium-240 haben Halbwertszeiten von mehreren 1.000 Jahren und sind bis heute praktisch nicht zerfallen. Bei dem Unfall trat auch radioaktives Jod-131 aus. Das war zwar aufgrund seiner kurzen Halbwertszeit von acht Tagen nach circa drei Monaten schon weitgehend zerfallen In dieser Zeit haben es aber viele Menschen, zum Beispiel über die Nahrungsmittel, in den Körper aufgenommen. Die Zahl der Schilddrüsen-Krebserkrankungen stieg nach 1986 in der Bevölkerung von Belarus, der Ukraine und Teilen Russlands deutlich an. Das hätte verhindert werden können, wenn man die Bevölkerung darüber informiert hätte, dass potenziell kontaminierte Lebensmittel nicht verzehrt werden dürfen und man in manchen Gegenden eine Jodblockade durchgeführt hätte. Das führt uns zum letzten. Video dieser Reihe. Was würde man heute anders machen? Also abonniert den Kanal. Bleibt dran und bis dahin: Bleibt gut geschützt. Stand: 02.02.2026

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Feinstaub nähe Autobahn, Nähe AKW Isar/Ohu 'End-? Lager Brennstäbe'

Fachliche Beratung der Gemeinde Neckarwestheim in Zusammenhang mit der Einlagerung von bestrahlten Brennelementen des KWO im Standort-Zwischenlager GKN

Am stillgelegten Kernkraftwerk Obrigheim (KWO) werden noch Brennelemente gelagert, die für die weitere Zwischenlagerung in Castor-Behälter geladen werden sollen. Am Standort des KWO gibt es kein Zwischenlager für Castor-Behälter. Im Zwischenlager am nahegelegenen Standort des Kernkraftwerks Neckarwestheim (GKN) ist dagegen noch Lagerplatz vorhanden, der für die dortigen Brennelemente nicht benötigt wird. Die Einlagerung der Castor-Behälter mit Brennelementen des KWO im Standortzwischenlager GKN wurde genehmigt. Die Gemeinde Neckarwestheim hat in diesem Zusammenhang das Öko-Institut mit verschiedenen Untersuchungen beauftragt. Es soll geprüft werden, ob für diese Genehmigung eine Umweltverträglichkeitsprüfung hätte durchgeführt werden müssen. Weiterhin soll geprüft werden, ob alle sicherheitsrelevanten Untersuchungen im Genehmigungsverfahren durchgeführt worden sind. Außerdem soll die Vollständigkeit der Auflagen des Genehmigungsbescheids geprüft werden.

Längerfristige trockene Zwischenlagerung abgebrannter Brennelemente und verglaster hochradioaktiver Abfälle

Vertiefte Untersuchungen zu Umrüstung von Hochflussneutronenquellen auf hochdichten niederangereicherten Brennstoff

Bewertung besonderer Belastungszustände von Brennelementen und Komponenten während oder nach einer verlängerten Zwischenlagerung

Entwicklung und Validierung spezieller AC2 Modelle für Reaktorkern und Kühlsystem von Forschungsreaktoren

Untersuchungen zur Entsorgungsvorsorge für abgebrannte Brennelemente und zum Nachweis des Verbleibs von radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung

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