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Stadt-Land-Plus: Impulse auf der METREX Herbsttagung in Braga

Bild: CIM Cávado METREX ist das Netzwerk der europäischen Metropolregionen und kooperiert mit Stadt-Land-Plus seit 2020. Die Herbstkonferenz 2023 in Braga widmete sich der EU-Kohäsionspolitik und Stadt-Land-Partnerschaften mit Blick auf den EU-Pakt für den ländlichen Raum. Rural Pact Platform homepage | Rural Pact Platform (europa.eu) Die Session „Von der EU-Vision zu lokalen Strategien und Praktiken für stärkere, vernetzte, wohlhabende und widerstandsfähige Metropolregionen“ wurde von Uwe Ferber, BMBF-Netzwerk Stadt-Land-Partnerschaften, Leiter der METREX Metropolitan Landscape Expert Group, moderiert. Beiträge kamen aus den SLP Projektergebnissen (REPROLA, OLGA, KOPOS und WertVoll) sowie aktuellen Praxisbeispielen aus den Metropolregionen Lissabon, Straßburg, Turin, Bukarest, Stettin, Lyon und Mailand. METREX Autumn Conference 2023 - METREX (eurometrex.org) Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier .

Erste Weltbevölkerungskonferenz in Bukarest

Auf der UNO-Konferenz wird den Regierungen ein Weltbevölkerungsaktionsplan empfohlen, um das Problem des Bevölkerungswachstums besser beurteilen zu können.

Sachsen-Anhalt unterstützt Rumänien bei EU-Beitritt / Umweltministerium entsendet Experten

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 183/05 Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Pressemitteilung Nr.: 183/05 Magdeburg, den 19. November 2005 Sachsen-Anhalt unterstützt Rumänien bei EU-Beitritt / Umweltministerium entsendet Experten Sachsen-Anhalt wird den Beitrittsprozess Rumäniens zur Europäischen Union noch stärker unterstützen. Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt hat deshalb im Rahmen eines EU-Projektes einen Fachexperten für zwei Jahre zur Verfügung gestellt, um den Aufbau und die Anpassung der rumänischen Umweltverwaltung an europäische Standards zu beschleunigen. Der Magdeburger Referatsleiter für Altlasten und Bodenschutz, Klaus Rehda, wird als Langzeitberater ab November 2005 in der regionalen Umweltagentur in Bukarest arbeiten. Unterstützt wird Rehda von 15 Kurzzeitexperten aus der Umweltverwaltung des Landes sowie weiterer aus anderen Bundesländern sowie aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Diese unmittelbare Unterstützung seitens der deutschen Verwaltung für die betreffende Verwaltung in Rumänien wird im Rahmen eines EU-Twinning-Projektes aus EU-Phare-Mitteln finanziert und hat sich bereits in der Vergangenheit auch in anderen Beitrittsländern bewährt. Inhaltlicher Schwerpunkt des Projektes ist der Aufbau der rumänischen Umweltverwaltung auf regionaler Ebene. In der für Bukarest und das Umland zuständigen regionalen Umweltagentur sollen alle Umweltbereiche in ihrer täglichen Arbeit unterstützt und die Einführung der europäischen Umweltvorschriften umgesetzt werden. Besonderer Wert wird dabei auf die Fachbereiche Lärm und Immissionsschutz gelegt. Des Weiteren wird es aber auch Unterstützung in den Bereichen Abfallwirtschaft, Naturschutz und Verwaltungsaufbau geben. Umweltministerin Petra Wernicke erklärte: "Sachsen-Anhalt gibt gern seine seit der deutschen Einheit gemachten Erfahrungen weiter. Mit diesem Projekt verstärkt das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt seine langjährige Zusammenarbeit mit Rumänien." Wernicke verwies auf den seit mehr als einem Jahr existierenden Partnerschaftsvertrag mit dem rumänischen Kreis Iasi. Ziel dieser Vereinbarung ist die Unterstützung beim Aufbau und bei der Entwicklung einer demokratischen Verwaltung. Impressum: Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Pressestelle Olvenstedter Straße 4 39108 Magdeburg Tel: (0391) 567-1950 Fax: (0391) 567-1964 Mail: PR@mlu.sachsen-anhalt.de Impressum:Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energiedes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleLeipziger Str. 5839112 MagdeburgTel: (0391) 567-1950Fax: (0391) 567-1964Mail: pr@mule.sachsen-anhalt.de

Wernicke zieht Bilanz Ihrer Rumänienreise Sachsen-Anhalt will Kooperationsvertrag mit Region lasi

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 219/03 Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Pressemitteilung Nr.: 219/03 Magdeburg, den 16. Oktober 2003 Wernicke zieht Bilanz Ihrer Rumänienreise Sachsen-Anhalt will Kooperationsvertrag mit Region lasi Die Ministerin für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Petra Wernicke, hat nach ihrem viertägigen Besuch in Rumänien eine positive Bilanz gezogen. Sachsen-Anhalt und die Region Iasi im Nordosten Rumäniens stünden am Beginn einer aktiven partnerschaftlichen Zusammenarbeit. Vereinbart wurde, dass Sachsen-Anhalt die Region Iasi beim Aufbau wettbewerbsfähiger landwirtschaftlicher Betriebe, der Verbesserung des Umweltschutzes, der Entwicklung der regionalen Ernährungswirtschaft und der Angleichung der Forstwirtschaft an die EU-Standards unterstützen wird. Dazu soll ein Kooperationsvertrag unterzeichnet werden. Die Rumänen interessieren sich vor allem für die Saat- und Tierzucht in Sachsen-Anhalt, die Anschaffung landwirtschaftlicher Geräte wie Traktoren, Pflügemaschinen, Mähdrescher sowie spezieller Technik für Brotfabriken. Ein besonderes Interesse besteht auch an der Modernisierung der Wein- und Früchteverarbeitung mit Mitteln der Europäischen Union. Bei einem Besuch der Agraruniversität von Iasi, der größten ihrer Art in Rumänien mit rund 3.000 Studenten, wurde ein lebhaftes Interesse an Kontakten zur Landwirtschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg signalisiert, insbesondere am Studenten- und Doktorandenaustausch. Zum Abschluss ihres Besuches in Rumänien vereinbarte Wernicke bei einem Treffen mit der rumänischen Messegesellschaft ROMEXPO und der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Bukarest, dass eine Delegation der rumänischen IHK im kommenden Jahr Sachsen-Anhalt besuchen wird. Impressum: Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Pressestelle Olvenstedter Straße 4 39108 Magdeburg Tel: (0391) 567-1951 Fax: (0391) 567-1964 Mail: pressestelle@mlu.lsa-net.de Impressum:Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energiedes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleLeipziger Str. 5839112 MagdeburgTel: (0391) 567-1950Fax: (0391) 567-1964Mail: pr@mule.sachsen-anhalt.de

Teilprojekt 4 (LMU-CF): Aufbau der Zentren der zentralen ACTRIS Kalibriereinrichtungen für die Qualitätssicherung von hochentwickelten (CARS-AHL-LMU) und automatisierten augensicheren (CARS-ALC-LMU) Lidarsystemen im Rahmen einer Kalibriereinrichtung für Aerosolfernerkundung (CARS)

Das Projekt "Teilprojekt 4 (LMU-CF): Aufbau der Zentren der zentralen ACTRIS Kalibriereinrichtungen für die Qualitätssicherung von hochentwickelten (CARS-AHL-LMU) und automatisierten augensicheren (CARS-ALC-LMU) Lidarsystemen im Rahmen einer Kalibriereinrichtung für Aerosolfernerkundung (CARS)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Ludwig-Maxililians-Universität München, Meteorologisches Institut, Lehrstuhl für Experimentelle Meteorologie durchgeführt. Die LMU München baut ein Qualitätssicherungszentrum für automatisierte augensichere Lidare und Ceilometer auf und wird sie anschließend in Betrieb nehmen (CARS-ALC-LMU). Aktivitäten umfassen die Entwicklung und Erprobung neuer Methoden zur Qualitätssicherung, z.B. durch den Betrieb von Referenzsystemen und Echtzeit-Überwachung des Gerätezustands, sowie die Entwicklung neuer Verfahren, um die Ableitung von Aerosol- und Wolkenparametern zu verbessern und zu erweitern. Ein weiterer Bestandteil sind Fortbildung und Training von Betreibern, der Transfer von Wissen sowie Betriebsempfehlungen und Qualitätskontrollverfahren für Nutzer. Ergebnisse werden auch über wissenschaftliche Publikationen der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Die ALC-Einheit wird gemeinsam mit dem Meteorologischen Observatorium Hohenpeißenberg des Deutschen Wetterdienstes betrieben. Zum anderen wird die LMU München ein Qualitätssicherungszentrum für komplexe Hochleistungs-Lidarsysteme aufbauen (CARS-AHL-LMU). Die Ziele umfassen die Standardisierung dieser Systeme, das Labeling der National Facilities (NF), die regelmäßige Überprüfung bezüglich der ACTRIS Qualitätsanforderungen, sowie die Unterstützung der NFs bei zentralen Aufgaben, was zur Homogenisierung der Geräte und Methoden führt und Entwicklungen ermöglicht, zu denen einzelne Partner nicht in der Lage wären. Diese Aufgaben teilt sich die Einheit an der LMU München (CARS-AHL-LMU) mit den Partnern in Bukarest (CARS-AHL-INOE) und Potenza (CARS-AHL-CNR). In München liegt der Schwerpunkt auf der Spezifikation und Überprüfung der elektronischen, optischen und mechanischen Eigenschaften der Lidarsysteme, z.B. durch direkte Vergleiche mit einem Referenzlidarsystem und durch die Entwicklung und Analyse von speziellen Testmessungen, welche die Nutzer selbst an ihren Geräten durchführen können. Eine homogenisierte Fehlerrechnung und die Aus- und Weiterbildung der Lidaroperatoren der NFs sind weitere Aufgaben.

Teilvorhaben: Integration und Vermessung der Laserzündanlage an einen gasbetriebenen Ottomotor

Das Projekt "Teilvorhaben: Integration und Vermessung der Laserzündanlage an einen gasbetriebenen Ottomotor" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von 2G Energietechnik GmbH durchgeführt. LaGaMo ist ein Verbundprojekt mit vier Institutionen. Beteiligt sind der Lehrstuhl für Thermodynamik und technische Transportprozesse (LTTT) der Universität Bayreuth (UBT), das Nationale Institut für Laser, Plasma und Strahlenphysik (INFLPR) in Bukarest, das Fraunhofer Institut und die 2G Energietechnik GmbH. Dabei ist das Vorhabensziel der Forschung und Entwicklung eines Laserzündsystems, welches dazu dient die Emissionen bei gleichzeitig besseren Wirkungsgrad gering zu halten. Insbesondere durch Änderungen an der TA Luft werden neue Motorenkonzepte unbedingt notwendig. 2G wird für die Entwicklung der Laserzündanlage durch technische Expertise im Bereich der Gasmotoren unterstützen und zudem die Integration und Vermessung der Laserzündanlage an einen gasbetriebenen Ottomotor vornehmen.

Netzwerk für die Umweltmodellierung von Erdoberflächenprozessen: Gefahren durch gravitative Massenbewegungen im Kontext von Klima- und Landnutzungswandel

Das Projekt "Netzwerk für die Umweltmodellierung von Erdoberflächenprozessen: Gefahren durch gravitative Massenbewegungen im Kontext von Klima- und Landnutzungswandel" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Jena, Institut für Geographie, Lehrstuhl für Geoinformatik,Geohydrologie und Modellierung durchgeführt. Projektziel ist der Aufbau eines FuE Netzwerkes bestehend aus dem Lehrstuhl Geoinformatik der Friedrich-Schiller-Universität Jena (GIScience) und dem forschenden KMU codematix GmbH mit dem Institut für Geographie der Rumänischen Akademie der Wissenschaften (IGRA), Bukarest und der Forschungsgruppe Geomorphologische Systeme und Risikoforschung (ENGAGE) der Universität Wien. Gegenstand der Kooperation ist die gemeinsame Forschung und Entwicklung innovativer Methoden in der Umweltmodellierung von Erdoberflächenprozessen unter besonderer Berücksichtigung von Gefahren durch gravitative Massenbewegungen im Kontext von Klima- und Landnutzungswandel. Als Testgebiet für die gemeinsamen Forschungsaktivitäten werden die Südkarpaten ausgewählt. Das Netzwerk soll zu einer stärkeren Vernetzung zwischen den führenden innovativen Regionen am Oberlauf und in Entwicklung begriffenen Regionen am Unterlauf der Donau und somit zur erfolgreichen Umsetzung der Donauraumstrategie der Europäischen Union (EUSDR) beitragen. Mittelfristig werden feste Kooperationsstrukturen zwischen den Netzwerkpartnern etabliert. Langfristig wird dadurch die länderübergreifende Zusammenarbeit gefördert, die einer der zentralen Ansatzpunkte der EUSDR ist, und somit die Wettbewerbsfähigkeit und das Umweltmanagement der Donauregion verbessert.

Urban Climate Study of Bucharest/Romania

Das Projekt "Urban Climate Study of Bucharest/Romania" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Basel, Institut für Meteorologie, Klimatologie und Fernerkundung durchgeführt. This proposal for a joint Romanian-Swiss Research Project (RSRP) is based on the expertise of two different research areas of the partner universities: it combines boundary layer meteorology meas-urements, numerical modelling and remote sensing on the Swiss side (Department for Environmental Sciences - Meteorology, Climatology and Remote Sensing (MCR Lab) University Basel) and regional development, civil engineering as well as Geographic Information System (GIS) and spatial data analysis of satellite data on the Romanian side (Urban Engineering and Regional Development Department, Technical University of Civil Engineering Bucharest). From this starting point the proposed project offers unique possibilities by integrating basic research on the urban climate and air pollution of the Bucharest region, analysis of time series of spatially distributed data from satellites, the application of the results for urban and regional planning, and the transfer and implementation of methodologies and spatially distributed data for local planning authorities. The main topics are 1.) to investigate how the Romanian Revolution in 1989 has changed the envi-ron mental situation and the urban climate in Bucharest over the last 30 - 40 years by means of satellite data analysis, 2.) to study the on-going meteorological processes by direct measurements of radiation and heat fluxes at 3 - 4 micrometeorological flux towers within the city area covering different types of land cover. This type of data like heat and CO2 fluxes has partly never been measured in Bucharest. 3.) A method widely used in many western countries like Switzerland, Germany or in East Asia (Japan, Hong Kong) how to transfer the results of complex meteorological measurements and data into information required and used by local and regional planning authorities. This has never been carried out in Romania and the technique will be implemented at the University Bucharest. 4.) Using numerical urban climate models like ENVI-met potential urban planning scenarios will be simulated to improve urban climate, human comfort, air pollution and health. For the radiation and heat flux measurements the maintenance of 3 - 4 flux towers is foreseen. Discussion on adequate locations is on-going but the final decision can only be made after a visit of the local situation at the beginning of the project. The flux towers will be equipped with state-of-the-art instruments for radiation measurements and ultra-sonic anemometers for turbulence measurements using the eddy-correlation method. CO2 fluxes at the flux tower locations will be measured by an open-gas analyser. Particulate matter (PM10) is planned to be collected by a passive sampling device developed and used by the German Weather Service. (...)

Seismic early warning for Europe (SAFER)

Das Projekt "Seismic early warning for Europe (SAFER)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum durchgeführt. Earthquakes are a serious threat for many countries of Europe, particularly for those around the Mediterranean Sea. Early warning systems, based on real time, automated analysis of ground motion measurements, can play an important role in reducing the negative impact of catastrophic events on densely populated areas and, particularly, in mitigating the damage to strategic structures and lifelines. Europe is covered by numerous high quality seismic networks, managed by national and by European agencies, including also some local networks specifically designed for seismic early warning around large cities like Bucharest, Istanbul and Naples, respectively. The SAFER project is aimed at fully exploiting the possibilities offered by a real time analysis of the signals coming from seismic networks for a wide range of actions, performed in a time interval of a few seconds to some tens of minutes. These actions range from the shut down of critical systems of lifelines, industries, highways, railways, etc. and the activation of control systems for the protection of crucial structures, to decision support for rapid response of the emergency management (ground shaking maps, continuously expected damage scenarios, aftershocks hazard etc.). The project is structured in 6 work-packages: (1) Project Coordination and Management (2) Real-Time Estimation of Source Parameters (3) Real-Time Damage Assessment and Reduction Strategies (4) Real- Time Shake Maps (5) Real-Time Aftershock Hazard Assessment (6) Dissemination of Results and End User Interface. The work-packages address all major components of an earthquake early warning system. Tasks of Section 5.3 within the project Preparation of the foundations to generate the most realistic earth shake maps possible: 1.) Derivation of detailed attenuation models of the macroseismic intensity in specified test areas and 2.) Derivation of regional relations between intensities and physical ground motion parameters.

Technische Anleitung für Integrierte Genehmigungen nach IVU-Richtlinie (TA IVU)

Das Projekt "Technische Anleitung für Integrierte Genehmigungen nach IVU-Richtlinie (TA IVU)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, Twinning-Büro Berlin durchgeführt. Das Beratungshilfeprojekt unterstützte das rumänische Ministerium für Umwelt und Nachhaltige Entwicklung (MESD) beim Vollzug der IVU-Richtlinie, derzufolge Industrieanlagen nach den besten verfügbaren Techniken (BVT) zu genehmigen sind. Für Genehmigungsverfahren für diese Anlagen sind die regionalen Behörden (REPA) und die lokalen Genehmigungsbehörden (LEPA) zuständig. Beim Vollzug der Anforderungen der IVU-Richtlinie (also der BVT). gibt es jedoch immer wieder Schwierigkeiten hinsichtlich der Frage, welche Grenzwerte nach den besten verfügbaren Techniken denn konkret in der Vereinbarung und der Genehmigung festzulegen sind. An dieser Stelle setzt das aktuelle Projekt an: Es unterstützt Rumänien zunächst beispielhaft für Neuanlagen oder wesentliche Änderungen dabei, landesweit einheitlich vorgegebene Grenzwerte zu erarbeiten. Hauptziel des Projekts ist, anhand von zwei von den Rumänen ausgewählten Branchen, nämlich Kraftwerke für Braun- und Steinkohle mehr als 300 MW sowie Papierfabriken, abgeleitet aus deutschen Erfahrungen medienübergreifend technische Anforderungen und Grenzwerte vorzuschlagen. Für die Beispielbranchen wird eine technische Anleitung zur Ableitung von Genehmigungsanforderungen und Grenzwerten entwickelt. Die Vorschläge wurden ins Rumänische übersetzt und mit den rumänischen Partnern abgestimmt. Im Rahmen des Abschlussworkshops am 13. und 14. Oktober 2008 in Bukarest wurden die Ergebnisse des Vorhabens mit dem Umweltministerium und Vertretern von Genehmigungsbehörden diskutiert und besprochen, ob der vorgeschlagene Ansatz für weitere Branchen und für bestehende Anlagen von Interesse sein könnte. Alle 35 Teilnehmer des Workshops haben die Technische Anleitung als sehr hilfreich und nützlich bewertet. Das Ministerium beabsichtigt, die Technische Anleitung auf seiner Webseite zu veröffentlichen. Der Nutzen der TA RO IPPC als Orientierungshilfe im Rahmen von Genehmigungsverfahren wurde hervorgehoben.

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