[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Name Entdeckt! Tiere und Pflanzen meiner Umgebung mit 100 Aufkle b ern Lie b e Kin d e r, ver- in diesem Heft stellen wir euch 87 vor. schiedene Tier- und Pflanzenarten Einige Sie alle leben in eurer Umgebung. on davon habt ihr wahrscheinlich sch ihr einmal gesehen, vielleicht kennt sogar ihre Namen. und Geht mit dem Heft nach draußen en versucht so viele Tiere und Pflanz wie möglich zu entdecken! , den Erforscht den Garten, eine Wiese n Wald oder den Hof. Fast überall kan man etwas finden! aus Hast du ein Tier oder eine Pflanze kannst dem Heft entdeckt? Super! Dann Heft- du den passenden Aufkleber in der Stelle mitte suchen und an der richtigen einkleben. Zeit mit Dein Heft füllt sich im Laufe der mer Aufklebern, und du kennst dich im kannst besser aus. Bald bist du Profi und wie auch vielen Erwachsenen erklären, die verschiedenen Arten heißen. Im Heft sind außerdem jede Menge n und Ideen zum Basteln, Bauen, Spiele Experimentieren. Viel Spaß! Komm mit, wir erforschen die Beso nderheiten der Tiere und Pfla nzen. Tipps zum Entdecken Anleitungen zu den Aktivitäten Liebe Erwachsene, ob zu Hause, in der Kita oder Grundschule – dieses Heft begleitet Sie und Ihre Kinder bei vielen Ausflügen in die Natur. Es hilft beim Bestimmen und Entdecken und öffnet so die Augen für die faszinierende Vielfalt der Lebensformen. Erforschen Sie mit diesem Heft spielerisch die Artenvielfalt vor der Haustür. Die Kinder näh- ern sich der Bestimmung Stück für Stück: Erst ist es ein „Vogel“, dann eine „Taube“ und schließlich eine „Ringeltaube“. In Deutschland gibt es etwa 50.000 Tier- und 10.000 Pflanzenarten. Dieses Heft vermittelt mit 87 häufigen Arten eine Basis der Arten- kenntnis. Die eigene Umwelt zu kennen und benennen zu können, macht große Freude und ist Grundlage für die Wertschätzung der Natur. Das hilft beim Forschen: Im Heft finden Sie 30 Ideen zum Spielen, Bauen, Basteln und Experimentieren. Die Anleitungen zu diesen und vielen weiteren Aktivitäten finden Sie im 64-seitigen Begleit- material zum Heft. Es enthält zudem umfangreiche Hintergrund- informationen zu allen Artengruppen, passende Lieder, Gedichte und Fingerspiele und eine Bestimmungshilfe zu allen vorgestellten Arten. Falls Ihnen das Begleitheft noch fehlt, können Sie es bei der Stiftung Natur und Umwelt Rhein- land-Pfalz bestellen oder hier herunterladen: www.entdeckerhefte.de/natur-erforschen Tiere entdeckenPflanzen entdecken • Leise sein • Langsam bewegen oder stillhalten • Sich klein machen • Geduld haben • Einen Aussichtspunkt suchen und warten• Wiese? Wald? Feld? Lebensraum aussuchen • Blick nach unten • Flächen Stück für Stück ablaufen • Für kleine Pflanzen: sich bücken Los geht's! 1. Rausgehen und forschen 2. Tiere und Pflanzen entdecken 3. Aufkleber einkleben 4. Beim Kinder -ArtenFinder melden: www.kinder-artenfinder.de Vögel erkennst du dara n: Sie haben Federn, Flüg el und einen Schnabel. Und: Sie legen Eier. Blaumeise Ringeltaube Vögel Amsel Die Kohlmeise Die Kohlmeise fliegt geschickt. Spatz Buntspecht Kohlmeise Elster Die Kohlmeise singt viel. Kleiber Zaunkönig de ache n m l Vog eln n uen a b Me i senk nö Nistka ste Rotkehlchen p t -S s e ie l Die Kohlmeise kümmert sich um ihre 6–12 Jungen. el pu Tiers ren en t i hl Ansc eich-Sp Eichhörnchen Das Eichhörnchen ken c de Das Eichhörnchen hat lange Krallen. Marder Säugetiere Es klettert und springt geschickt. Das Eichhörnchen knabbert an einer Nuss. Reh Fuchs Alle an Land lebenden Säug etiere werd en von ihren Müttern mit Milch gesäugt. Sie haben vier Bein e und eine trockene Haut mit Haaren. Feldhase Die Eichhörnchen-Kinder sind im runden Nest, dem Kobel. Sie trinken bei ihrer Mutter Milch. n ue Igelhaus ba Kaninchen Gartenschläfer Igel Maus Weg-Distel nenblume gr n o So Blumen Wiesen-Flockenblume t Pf lanzenfa Mi rb Die Ringelblume hen e i ßz alen m en Die Ringelblume sprießt aus dem Boden. Löwenzahn Alle Blumen haben Blüten. Mit schönen, bunten Farben locken sie Bienen und andere Tiere an. Manche duften gut. Blu m e Erst bilden sich Knospen. Dann öffnen sich die Blüten. n ess en Spitzwegerich Weißklee Die Samen sind reif. Sie fallen auf den Boden. Wegwarte Ringelblume Gänseblümchen Schneeglöckchen
Der INSPIRE Dienst Verteilung der Vogel-Arten (B) in Deutschland - Vorkommen stellt bundesweite Vorkommensdatensätze gemäß den Vorgaben der INSPIRE Richtline Annex III Thema bereit. Die Vorkommensdaten wurden vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) zusammengestellt und mit den Vogelschutzwarten und Fachverbänden der Bundesländer abgestimmt. Die Vorkommensdaten wurden im nationalen Vogelschutzbericht 2019 nach Art. 12 der Vogelschutzrichtlinie der EU übermittelt. Für die Vorkommensdaten wurden Daten des Atlas deutscher Brutvogelarten (Gedeon et al. 2014), Angaben aus dem Internetportal www.ornitho.de sowie einzelne ergänzende Daten aus einzelnen Bundesländern zusammengeführt. Die Angaben sind methodisch unterschiedlich erhoben worden. Die Erhebungsdaten stammen aus dem Zeitraum 2005 – 2016. Der Dienst enthält keine Informationen zu sensiblen Arten.
Der INSPIRE Dienst Verteilung der Vogel-Arten (B) in Deutschland - Verbreitung stellt bundesweite Verbreitungsdatensätze gemäß den Vorgaben der INSPIRE Richtline Annex III Thema bereit. Die Verbreitungsdaten wurden vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) zusammengestellt und mit den Vogelschutzwarten und Fachverbänden der Bundesländer abgestimmt. Die Verbreitungsdaten wurden im nationalen Vogelschutzbericht 2019 nach Art. 12 der Vogelschutzrichtlinie der EU übermittelt. Für die Verbreitungsdaten wurden Daten des Atlas deutscher Brutvogelarten (Gedeon et al. 2014), Angaben aus dem Internetportal www.ornitho.de sowie einzelne ergänzende Daten aus einzelnen Bundesländern zusammengeführt. Die Angaben sind methodisch unterschiedlich erhoben worden. Die Erhebungsdaten stammen aus dem Zeitraum 2005 – 2016. Der Dienst enthält keine Informationen zu sensiblen Arten.
Der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den farbenprächtigen Grünspecht (Picus viridis) zum Vogel des Jahres 2014 gekürt. Wegen seines markanten Rufs, der wie ein gellendes Lachen klingt, erhielt er diesen Beinamen "Lachvogel". Er ist nach dem Buntspecht und vor dem Schwarzspecht die zweithäufigste Spechtart Deutschlands. Aufmerksame Beobachter können ihn in halboffenen Waldlandschaften, Gärten und Parks oder auf Streuobstwiesen und Brachen finden – überall dort, wo Grünland mit alten Bäumen vorkommt.
[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Poster „Waldvögel in Rheinland-Pfalz“ INFORMATION Als Waldvögel werden die Arten von Vögeln bezeichnet, die ihren Lebensraum in Nadel-, Laub- und Mischwäldern haben. Einige Waldvögel, wie das Rotkehlchen, die Kohlmeise oder die Amsel sind häufig auch in Parks und baumreichen Gärten anzutreffen. Wälder bieten den Vögeln Schutz und zahlreiche Nistmöglichkeiten, sei es in der Baumkrone, im Stamm oder am Boden in Sträuchern und Büschen. Der Wald gewährt zudem ein breites Nahrungsangebot, sowohl für sich vegetarisch ernährende Vögel in Form von diversen Körnern, Samen und Beeren, als auch für Greifvögel und Insektenfresser. Der Kleiber (Sitta europaea) ist gut an seiner orangeroten Unterseite, der graublauen Oberseite und dem schwarzen Augenstreif zu erkennen. Er kommt europaweit in Laub- und Mischwäldern, Gärten und Parks vor. Kleiber brüten in Baumhöhlen, häufig in alten Spechthöhlen. Ist dem Kleiber das Einflugloch zu groß, kleistert er es mit Lehm auf Körperdurchmesser zu, sodass ihm größere Vögel den Nistplatz nicht streitig machen können. Diesem „Zukleben“ verdankt der Vogel seinen Namen. Als Körner- und Insektenfresser sucht er Nahrung in Form von Insekten und Spinnen in Baumrinden; vor allem im Winter legt er Futtervorräte an, indem er Samen und Kerne in Spalten von Baumrinden versteckt. Dabei ist er der einzige heimische Vogel, der die Fähigkeit besitzt, Baumstämme kopfüber herunterzulaufen. Mit seinem auffällig langen, gebogenen Schnabel sucht der Gartenbaumläufer (Certhia brachydactyla) zwischen der Rinde nach Insekten. Er bevorzugt daher Bäume mit grober Rinde, wie Obstbäume, Eichen und Eschen. Interessanterweise läuft der Gartenbaumläufer nicht geradlinig den Stamm hinauf, sondern bewegt sich ruckartig und spiralförmig um den Stamm herum. Ist er oben angekommen, fliegt er zum Fuß des benachbarten Baumstammes, um diesen wieder spiralförmig nach oben zu klettern. In kalten Nächten schlafen Gartenbaumläufer häufig in Gruppen eng aneinander gekuschelt, um weniger Wärme zu verlieren. Das Wintergoldhähnchen (Regulus regulus) ist ein wahrer Winzling. Mit 8-9 cm Größe und 5 g Gewicht ist er der kleinste und leichteste Brutvogel in Europa. Er wiegt etwa so viel wie 2 Stücke Würfelzucker. Das Wintergoldhähnchen sucht in Nadelbäumen pausenlos nach Insekten und Spinnen. Um seinen Energiebedarf zu decken, muss der Vogel täglich mindestens so viel Nahrung zu sich nehmen, wie er selbst an Körpergewicht aufbringt. Lange, harte Winter können für den kleinen Vogel daher zum großen Problem werden. Ihre kugelförmigen Hängenester bauen sie zwischen den Zweigen der Nadelbäume und binden diese mit Spinnenweben zusammen. Der unscheinbare Zilpzalp (Phylloscopus collybita) ist mit dem Auge nur schwer zu entdecken. Dank seiner olivbraunen Oberseite und der schmutzig-weißen Unterseite ist er im Blattwerk von Laubbäumen bestens getarnt, wo er nach Insekten sucht. Leichter ist er an seinem unverwechselbaren Gesang, dem „zilp-zalp, zilp-zalp“, zu erkennen, dem er seinen Namen verdankt. Im Volksmund wird der Zilpzalp aufgrund seines monotonen Gesangs auch „Geldzähler“ genannt. Äußerlich ist er leicht mit seiner Zwillingsart, dem Fitis (Phylloscopus trochilus), zu verwechseln, nicht jedoch gesanglich. Der Fitis gibt kurze, von der Tonhöhe abfallende, melodische Töne von sich. Der Kuckuck (Cuculus canorus) ist ein Brutparasit. Das Weibchen klaut ein Ei aus dem Nest eines insektenfressenden Kleinvogels und legt ein eigenes Ei hinein. Der Jungkuckuck schlüpft in der Regel zuerst. Während seiner ersten Lebenstage reagiert der Rücken des Jungkuckucks besonders empfindlich auf Berührungen. Stößt er mit dem Rücken gegen ein Ei, beginnt er automatisch, dieses huckepack aus dem Nest zu werfen. Um Futterkonkurrenz zu verhindern, wiederholt sich dieser Vorgang so lange, bis alle Eier aus dem Nest entfernt wurden. Damit die Adoptiveltern genügend Futter für den deutlich größeren Jungvogel herbeibringen, imitiert er mit seinem hektischen Gezirpe „si, si, si, si“ ein vollbesetztes Nest. Den typischen Kuckuck-Laut geben nur die Männchen von sich, der Ruf des Weibchens ertönt als „kwickwick“. 1 Der Buntspecht (Dendrocopos major) ist ein anspruchsloser und vielseitiger Vogel. In den Sommermonaten ernährt er sich hauptsächlich von Insekten und Larven, die er mit dem Schnabel aus der Baumrinde pickt oder von Ameisen und Spinnentieren, die er am Boden aufsammelt. Gelegentlich plündert der Buntspecht die Brut anderer Höhlenbrüter und pickt kleine Löcher in Baumstämme, um den austretenden Baumsaft aufzulecken. Im Winter stellen Zapfen und Nüsse die Hauptnahrung dar. Der Schädel des Spechts ist besonders dick und der Schnabel ist federnd mit dem Kopf verbunden, sodass er sich beim „Hämmern“ keine Verletzungen zuzieht. Den markanten roten Fleck am Hinterkopf weisen nur die Männchen auf. Der Schwarzstorch (Ciconia nigra) kommt in naturnahen, strukturreichen Laubmischwäldern mit Bächen, Tümpeln und nahe gelegenen Feuchtwiesen vor. In seichten Gewässern sucht er nach Fischen, Fröschen, Molchen und Insekten. Im seinem etwa 100 km² großen Nahrungsrevier baut das Storchenpaar den Horst in der Baumkrone großer Eichen und Fichten. Das Gefieder des Storches ist schwarz gefärbt und glänzt in metallisch grünen und purpurnen Tönen. Lediglich die Bauchseite und Unterschwanzdecken sind weiß gefärbt. Die langen Beine, der ca. 20 cm lange Schnabel und die kahlen Stellen rund um die Augen leuchten auffallend rot. Im Gegensatz zum Weißstorch ist beim Schwarzstorch nur selten ein Klappern zu hören. Im Flug ertönt meist ein „fuo“, im Horst ein melodisches „huji-ji“. Mit einer Flügelspannweite von 160-200 cm fliegt der Zugvogel über den Winter nach Afrika. Die Evolution hat dem Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) seinen auffällig geformten Schnabel verliehen. Durch die Überkreuzung von Ober- und Unterschnabel kann der Vogel Zapfenschuppen knacken, um an die darunterliegenden Samen zu gelangen. Ähnlich der Rechts- und Linkshänder beim Menschen, gibt es Rechts- oder Linksschläger beim Fichtenkreuzschnabel. In welche Richtung sich der Schnabel kreuzt, wird bei jedem Nestling individuell festgelegt. Wie sein Name bereits erwähnt, stellen Fichtensamen die Hauptnahrungsquelle dar. Aufgrund der Spezialisierung ist der Vogel stark von dieser Nahrungsquelle abhängig. Je nach Nahrungsangebot brüten sie ganzjährig bis zu zwei Mal. Da Fichtenzapfen im Winter reifen, können auch bei bis zu -30 Grad erfolgreich Jungvögel großgezogen werden. Das Gefieder der Männchen ist rot-orange, das der Weibchen grau-grün gefärbt. Der ursprünglich aus den Tropen stammende Pirol (Oriolus oriolus) sieht aufgrund seines leuchtenden Gefieders in unseren heimischen Gefilden sehr exotisch aus. Das Männchen zeichnet sich durch ein krelles gelb-schwarzes Federkleid aus, weswegen der Vogel auch „Goldamsel“ genannt wird. Die Weibchen sind eher grün-braun gefärbt. Als Nahrung dienen dem Pirol allerlei Insekten und Früchte. Trotz der auffälligen Färbung ist der in den Baumkronen lebende Vogel nur schwer zu Sicht zu bekommen. Meist ist er lediglich durch seinen melodiösen Gesang „dü-delüü- lio“ zu verorten. Quellen - - - - - - - - - 2 Dr. Dierschke, Volker; Gminder, Andreas; u.a. | Der Kosmos Tier- & Pflanzenführer; Kosmos Verlag | 2016 van Saan, Anita; Haag, Holger; Oftring, Bärbel | Tier- und Pflanzenführer; Kosmos Verlag | 2017 Dierschke, Volker | Welcher Vogel ist das?; Kosmos Verlag | 2016 Dr. Bellmann, Heiko; Dr. Dierschke, Volker; u.a. | Der Kosmos Tierführer; Kosmos Verlag | 2014 Stalla, Franz; Stoltz, Michael | Die Vogelwelt des Naturparks Pfälzerwald; POLLICHIA Verlag | 2004 https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/der-kuckuck-legt-gefaerbte-eier-in-fremde-nester-und-verstellt-die- stimme-mit-erfolg/140528.html https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/2008-kuckuck/07194.html http://www.das-tierlexikon.de/schwarzstorch-582-pictures.htm http://www.natura2000.rlp.de/steckbriefe/index.php?a=s&b=a&c=vsg&pk=V026
Vogel des Jahres 1997 ist der Buntspecht (Dendrocopos major).
Grundlegendes Ziel des Projektes ist es, anhand eines 'Naturnähe-Artenkatalogs' darzustellen, ob und inwieweit sich bewirtschaftete Waldbestände von unbewirtschafteten Wäldern unter dem Aspekt 'Naturnähe der Artenzusammensetzung' unterscheiden. Von allen untersuchten Gruppen als in Wäldern am besten für die Erstellung von 'Schlüsselartenkörben' geeignet erwiesen sich wegen ihrer guten Erfassbarkeit und ganze Landschaftsausschnitte integrierende Bioindikation die Vögel. Von den in Anhang I der Vogelschutzrichtlinie (79/409/EWG) genannten Waldvogelarten, denen man grundsätzlich eine Schlüsselrolle beim Vogelschutz im Wald zugestehen muss, kamen in den untersuchten Räumen, wie nicht anders zu erwarten, nur einzelne vor (Grau-, Mittel- und Schwarzspecht). Weitere potenzielle 'Schlüsselarten' sind jene, die in der Literatur als typisch für naturnahe Waldgesellschaften bzw. die Wald-Lebensraumtypen in Anhang I der FFH-Richtlinie (92/43/EWG) genannt werden. Schon hier lassen sich die Buchenwaldlandschaft in Hienheim und die Fichtenwaldlandschaft Mittelschwabens nicht mehr unter einen Hut bringen. Neben Gartenbaumläufer, Sumpfmeise und Waldlaubsänger, die in beiden Gebieten gute 'Schlüsselarten' darstellen, sind im Bereich Hienheim Hohltaube und Pirol, in Mittelschwaben Kleinspecht und Kleiber für naturnahe Laubwälder besonders typisch, wobei sich dies beim Kleiber erst über die Dichte der Vorkommen nachweisen lässt. Letzteres macht auch Buntspecht, Blaumeise, Weidenmeise oder Kernbeißer zu geeigneten 'Schlüsselarten' für beide Gebiete, vor allem, wenn man die Winterdichten in Wäldern mit einbezieht. In der Literatur gelten diese Arten als 'Allerweltsarten' mit breiter Habitatamplitude. Relativ gut ableiten lassen sich 'Schlüsselartenkörbe' auch bei Käfern, wobei hier allerdings schon nur 30 km voneinander entfernte Gebiete in Abhängigkeit von der umgebenden Waldlandschaft und der Standorte ganz unterschiedliche 'Körbe' aufweisen. Nur wenige Arten wie etwa Rhynchaenus fagi, Athous vittatus, Calambus bipustulatus und Conopalpus testaceus sind relativ gut überregional verwendbare Laubwaldzeiger. Viele Käferarten zeigen auch eine hohe Affinität zu bestimmten Baumarten. Dies muss bei der Auswahl von 'Schlüsselarten' lebensraumtypbezogen berücksichtigt werden. Artenreiche Zeigerartensysteme lassen sich allerdings nur aus den Käferzönosen von Baumkronen ableiten. In bodennahen Straten finden sich auf den 'Normalstandorten' der untersuchten Waldgebiete nur sehr wenige Zeigerarten, die dann entweder sehr naturnahe (hoher Tot- und Starkholzreichtum etc.) oder stark gestörte Zustände (Fichtenwaldzeiger) indizieren. Statt 'Schlüsselartenkollektiven' wäre auch ein Monitoring über Artenkomplexe mit vergleichbarem Ökotyp (z.B. Totholzkäfer) oder über den Reichtum an seltenen Arten (im naturnahen Bereich erheblich höher als in Fichtenwäldern) möglich, was allerdings relativ aufwändige Analysen der gesamten Käferzönose erfordern würde. usw.
The here shown values are collected by a Raspberry Pi. Each time a bird is recognized by the Raspberry Pi the here shown image gets updated, and the counter increases correspondingly. Further information about the system you can find by the following link:
Zum Gebärdenvideo Die nur locker mit Gehölzen durchsetzten Flächen bieten Vögeln wie dem Neuntöter ideale Brut- und Aussichtsplätze. Er hat eine auffällige schwarze Gesichtsmaske und ist vor allem durch sein Verhalten bekannt, Beutetiere auf Dornen aufzuspießen oder in Astgabeln zu klemmen. Der Wald nimmt inzwischen mehr als zwei Drittel des Geländes ein. Die Mehrzahl der im Natur-Park festgestellten Vogelarten bevorzugt parkartige Waldbereiche. Hierzu gehört auch die Nachtigall. Der Ende April aus Afrika kommende eher unscheinbare Zugvogel fühlt sich in dem Mosaik aus dichtem Gebüsch und Offenflächen wohl. Die Ankunft wird von intensivem melodischem Reviergesang begleitet, der auch nachts zu hören ist. Aufgrund der dichten Besiedlung der Stadt gilt Berlin als Hauptstadt der Nachtigallen. Vögel haben sich ihrem Lebensraum angepasst. Die Schnabelform verrät, wovon sie sich ernähren. Die bunten Stieglitze lieben Samen aller Art. Die Hauptnahrung der Nachtigall sind Insekten. Sie ist für ihren Gesang bekannt. Spechte hämmern Löcher in Bäume, um Insekten zu finden und Nisthöhlen zu meißeln. Gleichzeitig dient das Trommeln der Reviermarkierung. Die Nahrung des Turmfalken besteht hauptsächlich aus Mäusen. Auffällig ist sein weiß-schwarzer Kopf mit roter Gesichtsmaske. Die braunen Flügel ziert ein gelbes Band, die Spitzen sind schwarz-weiß gemustert. Der spitze Schnabel ist, wie bei Körnerfressern üblich, kegelförmig. Als Nahrungsbiotop mögen sie wilde ungenutzte Flächen mit vielen Stauden. Außerhalb der Brutzeit schließen sie sich zu Gruppen zusammen. Der Stieglitz gehört zur Familie der Finken und ist etwas kleiner als ein Spatz. Er ernährt sich bevorzugt von verschiedenen Distelsamen, weshalb er auch Distelfink genannt wird. Der zunehmende Verlust an Brachflächen raubt ihm Lebensraum und Nahrungsquelle. „Wildwuchs“ an Wegrändern, in Grünanlagen und privaten Gärten sind ein kleiner Beitrag ihn zu schützen. Ihr betörender Gesang ist von April bis Juni hörbar, aber sie ist selten zu entdecken. Verborgen lebt sie im Unterholz, in Parks und auf Friedhöfen. Der Vogel ist unauffällig braun-grau, den Schwanz prägen rostbraune Farbnuancen. Der zierliche Schnabel ist für die Aufnahme von Insekten und Würmern geeignet. Die Nachtigall ist etwa so groß wie ein Spatz und ist mit den Fliegenschnäppern verwandt. Sie ist ein Zugvogel und kommt im April aus ihrem Winterquartier in Afrika zurück. Eine naturnahe Pflege, wie das Belassen von Unterholz, Kraut- und Falllaubschicht, trägt zu ihrem Schutz bei. Charakteristisch ist die schwarz-weiß-rote Färbung seines Gefieders. Er hat einen kräftigen, kantigen Meißelschnabel, der fast so lang ist wie der Kopf. Zwischen Schnabel und Hirnschädel befindet sich bei den Spechten eine Art beweglicher “Stoßdämpfer”, der die Erschütterung abfedert, die beim Zimmern der Spechthöhle oder beim Trommeln entsteht. Der Buntspecht lebt dort, wo es viele Bäume gibt. Er hat einen typischen Körperbau, der an das Leben an senkrechten Strukturen angepasst ist. Anders als die meisten Vögel, die drei Zehen nach vorn und eine Zehe nach hinten haben, besitzt der Specht sowohl vorn als auch hinten zwei Zehen. Sie ermöglichen ihm, sich gut festzuklammern. Die Schwanzfedern sind besonders stark und stabil ausgebildet. Dadurch ist die Stützfunktion am Stamm gewährleistet. Es kommt vor, dass Buntspechte auch an Hausfassaden hämmern. Senkrechte Kanten wie Hausecken, an denen sie wie an Bäumen hinauf- und hinunterklettern können, kommen ihrer Lebensweise entgegen. Nahe liegt, dass sie bei Klopfversuchen den hohlen Klang gedämmter Fassaden mit dem Klang des gewohnten Totholzes gleichsetzen, das ihnen als Nahrungsquelle und Wohnstätte dient. Die Vögel sind braun gemustert, wobei die Männchen einen grauen Kopf und graue Schwanzfedern haben, die dunklen Augen sind gelb umrandet. Der hakenförmige Schnabel ist wie bei allen Falken mit einem „Falkenzahn“ ausgerüstet. Damit tötet er die Beute mit nur einem Biss. Manchmal lässt sich der schlanke, taubengroße Greifvogel an seinem Rüttelflug erkennen. Zum Jagen benötigt er freie Flächen mit niedrigem Bewuchs. Er brütet an Gebäuden, bevorzugt an Türmen. Der Turmfalke gehört in Deutschland zu den kleinen Greifvögeln. Er zählt als ursprünglicher Felsbewohner zu den Gewinnern der Urbanisierung. Türme und hohe Häuser haben ihm einen neuen Lebensraum eröffnet. Vor allem das Vorhandensein von Beutetieren beeinflusst, wo er sich ansiedelt. Und die sind in Berlin reichlich zu finden. Jedoch sind natürliche Nistmöglichkeiten an Gebäuden wie Mauernischen und -löcher durch Sanierungen und Neubauten immer weniger zu finden. Daher werden gezielt in öffentlichen Gebäuden Nisthilfen eingebaut. Prominente Gebäude, wie die Rathäuser von Schöneberg, Pankow, Neukölln und Charlottenburg zeugen davon. Mehr als 70 Prozent der Berliner Turmfalkenpaare bezieht inzwischen die von Menschenhand bereit gestellten Kinderstuben!
Zum Gebärdenvideo Auf einem Rundgang mit 42 Tafeln – davon 30 Tafeln mit außergewöhnlichen, detailstarken Fotos und 12 inklusiven Tafeln mit taktilen Elementen und einem Kunstobjekt – regt die Ausstellung „Bahnbrechende Natur“ dazu an, die Stadtnatur zu entdecken. Wegbeschreibung zum Besuch der Ausstellung für Menschen mit Seheinschränkung Zu allen Themen finden Sie auf den folgenden Seiten eine Hörfassung mit den Ausstellungstexten, ausführlichen Bildbeschreibungen und vereinzelt auch Tierstimmen. Sounddesign: picaroMedia Tierstimmen: Tierstimmenarchiv des Museums für Naturkunde Berlin Auf einzelnen Seiten finden Sie außerdem Gebärdenvideos. Der Natur-Park Schöneberger Südgelände ist eine Naturoase, die sich mitten in der Großstadt Berlin auf dem ehemaligen Rangierbahnhof Tempelhof entwickelt hat. Eine Besonderheit ist seine Verbindung von Natur, Bahnrelikten und Kunst. Um den Artenreichtum und die Naturentwicklung langfristig zu erhalten, wurde er 1999 als Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet gesichert. Rücksichtnahme und die Achtung vor Tieren und Pflanzen tragen dazu bei, den Natur-Park Schöneberger Südgelände und seine Einrichtungen zu erhalten. Der Natur-Park Schöneberger Südgelände wurde 2021 erstmals von “Reisen für Alle” auf Barrierefreiheit geprüft und erhält die Zertifizierung bis Mai 2024. Hunde dürfen in den Natur-Park nicht mitgenommen werden. Im Natur-Park ist das Fahrradfahren nicht gestattet. Für Fahrräder stehen Stellplätze zur Verfügung. Das Verlassen des Steges im Naturschutzgebiet ist nicht erlaubt. Lassen Sie Blumen und Pflanzen an Ort und Stelle. Wild lebende Tiere dürfen nicht beunruhigt und Nester nicht zerstört werden. Das Sammeln von Früchten und Pilzen ist nicht gestattet. Müll ist in den dafür vorgesehenen Abfalleimern zu entsorgen. Grillen oder das Anlegen von Feuer ist nicht erlaubt. Der Besuch des Natur-Parks ist kostenpflichtig. Bitte lösen Sie Ihre Eintrittskarte an den Automaten der Eingänge (siehe Plan). Bild: Holger Koppatsch Natur-Park Schöneberger Südgelände Der Natur-Park verdankt seine Entstehung den politischen Entwicklungen nach Kriegsende, der Aufgabe des Rangierbahnhofs im geteilten Berlin, seinem besonderen ökologischen Wert inmitten der Stadt und dem Engagement einer Bürgerinitiative. Das Konzept einer Grüntangente wird entwickelt. Natur-Park Schöneberger Südgelände Weitere Informationen Bild: Andreas Langer Bahnbrechende Natur Der Natur-Park ist Lebensraum seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Ein Großteil der Fläche steht unter Naturschutz. Der etwa 18 Hektar große Park verfügt über zwei behindertengerechte Rundwege. Veranstaltungen und neue Wege der Umweltbildung verbinden Wissenschaft, Kunst und Naturschutz. Bahnbrechende Natur Weitere Informationen Bild: Konstantin Börner Technische Sehenswürdigkeiten Im Gelände finden sich einige Sehenswürdigkeiten. Solche aus der Bahnära wie der 50 Meter hohe, restaurierte Wasserturm - Wahrzeichen des Geländes, die 1940 gebaute Dampflokomotive 50 3707 sowie die restaurierte Drehscheibe. Die Beschleunigungsröhren sind zwei L-förmige, tunnelartige Installationen. Technische Sehenswürdigkeiten Weitere Informationen Bild: Carl Bellingrodt, Archiv Alfred Gottwald Geschichte und Entwicklung Der Natur-Park verdankt seine Entstehung den politischen Entwicklungen nach Kriegsende, der Aufgabe des Rangierbahnhofs im geteilten Berlin, seinem besonderen ökologischen Wert inmitten der Stadt und dem Engagement einer Bürgerinitiative. Das Konzept einer Grüntangente wird entwickelt. Geschichte und Entwicklung Weitere Informationen Bild: Archiv Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Stadtentwicklungsamt Verschiebebahnhof Tempelhof Ende des 19.Jahrhunderts erforderte zunehmender Personen- und Güterverkehr den Neubau von Werkstätten und Rangierbahnhöfen. Die Gesamtleistung des Verschiebebahnhofs Tempelhof lag an zweiter Stelle unter den neun Rangierbahnhöfen Berlins. Hier wurden Züge der Dresdener und Anhalter Bahn abgewickelt. Verschiebebahnhof Tempelhof Weitere Informationen Bild: Archiv Geoportal Berlin Luftbilder 1953 · 1989 · 2015 Luftbilder von 1953, 1989 und 2015 lassen erkennen, wie sich die Natur das ehemalige Bahngelände nach und nach zurückerobert und sich immer stärker Gehölze ausbreiten. Inzwischen bedecken sie mehr als Zweidrittel des Geländes. Luftbilder 1953 · 1989 · 2015 Weitere Informationen Bild: Josef Vorholt Schutz und Pflege Der Natur-Park wird ab 1996 durch die Grün Berlin GmbH entwickelt, Baumaßnahmen werden großzügig durch die Allianz Umweltstiftung gefördert. 1999 wird das Gelände unter Schutz gestellt. Pflegemaßnahmen der Obersten Naturschutzbehörde steuern die Sukzession und verhindern eine vollständige Bewaldung. Schutz und Pflege Weitere Informationen Bild: Sebastian Hennigs Die Natur kehrt zurück Mit der Aufgabe der Bahnnutzung nehmen Tiere und Pflanzen das Gelände wieder in Besitz. Die Veränderung und zeitliche Abfolge unterschiedlicher Gemeinschaften aus Pflanzen und Tierarten wird „Sukzession“ genannt. Das Endstadium ist ein Waldtyp, der den jeweiligen Standortbedingungen entspricht. Die Natur kehrt zurück Weitere Informationen Bild: Archiv Geoportal Berlin/Luftbild 2011 Grüntangente und Biotopverbund Der Natur-Park ist mit dem Park am Gleisdreieck durch die Fuß- und Radwegeverbindung über den Flaschenhals-Park verbunden. Für den Erhalt der biologischen Vielfalt spielt der Biotopverbund eine große Rolle. Gerade Bahndämme sind dabei von besondere Bedeutung. Grüntangente und Biotopverbund Weitere Informationen Bild: Archiv Stiftung Naturschutz Berlin Natur und Kultur verbinden Die Stahl-Kunst von ODIOUS, Bahnrelikte und wilde Natur geben dem Natur-Park seinen besonderen Charakter. Im Gelände werden vielfältige Aktivitäten und Projekte rund um oder in Verbindung mit der Natur angeboten. Natur und Kultur verbinden Weitere Informationen Bild: Konstantin Börner Giardino Segreto Die Künstlergruppe ODIOUS errichtete mit 30 stählernen Kuben und Skulpturen auf dem 130 Meter langen und 22 Meter breiten ehemaligen Lagerplatz des Rangierbahnhofs einen Giardino Segreto, italienisch: „geheimer Garten“ . Giardino Segreto Weitere Informationen Bild: Grün Berlin/Frank Sperling Kunstobjekt Waldohreule Die Waldohreule ist Symbol für den Naturschutz. Für die Freilandausstellung schuf der Bildhauer Stephan Hüsch 2019 ein Kunstobjekt aus Kunststein, das in wesentlichen Zügen dem natürlichen Vorbild entspricht. Wie Waldohreulen aussehen und was sie besonders auszeichnet, erfahren Sie hier. Kunstobjekt Waldohreule Weitere Informationen Bild: Josef Vorholt Artenvielfalt dank Schutz und Pflege Auf den nährstoffarmen, trockenen Kies- und Schotterböden des ehemaligen Bahngeländes siedelte sich eine an diese Bedingungen angepasste Tier- und Pflanzenwelt an. Um die Lichtungen zu erhalten, wird dem Vordringen von Bäumen und Sträuchern durch Pflegemaßnahmen Einhalt geboten. Artenvielfalt dank Schutz und Pflege Weitere Informationen Bild: Paul Westrich Gefährdete Arten zwischen den Gleisen Viele gefährdete Insektenarten, wie Langhorn- und Seidenbiene, Heidegrashüpfer und Blauflügelige Ödlandschrecke kommen auf den Offenflächen vor. Das Wiesen-Habichtskraut hat hier eines seiner wenigen Vorkommen in Berlin. Ideale Lebensbedingungen findet die europaweit geschützte Zauneidechse. Gefährdete Arten zwischen den Gleisen Weitere Informationen Bild: Andreas Langer Blütenmeer im Gleisbett Die blütenreichen Wiesen ziehen viele Insekten, darunter Schmetterlinge an. Wie auch bei den Wildbienen sind viele an bestimmte Futterpflanzen gebunden. Der Schwalbenschwanz bevorzugt rotviolette bis blaue Blumen wie Natternkopf und Flockenblume, seine Raupe aromatische Doldenblütler wie Wilde Möhre. Blütenmeer im Gleisbett Weitere Informationen Bild: Kühne & Saure Artenreichtum auf engem Raum Wildbienen ernähren sich von Pollen und Nektar der Blüten. Etwa 30 % der Arten sind auf bestimmte Blühpflanzen angewiesen. Bienen sind weltweit die wichtigsten Bestäuber. Anders als die Honigbiene nisten Wildbienen im Boden, andere in Pflanzenstängeln. Mehr über ihren Lebenszyklus lesen sie hier. Artenreichtum auf engem Raum Weitere Informationen Bild: Konrad Zwingmann Lautstarke Hüpfer Im Natur-Park kommt u.a. der Heidegrashüpfer vor, eine typische Art der Sandtrockenrasen. Heuschrecken unterscheiden sich in ihrer Gestalt, aber auch in ihren Lauten, an denen sie sich wie Vögel erkennen lassen. Die Lauterzeugung geschieht auf unterschiedliche Weise. Lautstarke Hüpfer Weitere Informationen Bild: Wolfgang Brandmeier Gefiederte Rückkehrer Der Wald nimmt mehr als zwei Drittel des Geländes ein. Nachtigall und Buntspecht gehören zu den Vogelarten, die die parkartigen Waldbereiche bevorzugen. Der Neuntöter fühlt sich in den nur locker mit Gehölzen durchsetzten Flächen wohl. Stieglitze finden hier Samen aller Art und der Turmfalke Mäuse. Gefiederte Rückkehrer Weitere Informationen Bild: Holger Koppatsch Der Wald ist auf dem Vormarsch Hier lässt sich die Waldentwicklung auf einer innerstädtischen Brache verfolgen. Birken und Robinien, die sich als Pioniergehölze angesiedelt hatten, werden nun durch die nächste Baumgeneration aus nährstoffliebenden Arten wie Linde, Spitzahorn und Stieleiche abgelöst. Der Wald ist auf dem Vormarsch Weitere Informationen Bild: Josef Vorholt Baumporträts Im Gelände kommen verschiedene Baumarten vor. Ausgewählte Arten werden vorgestellt. Was Hänge-Birke, Zitterpappel, Robinie und Stieleiche unterscheidet, erfahren sie hier. Baumporträts Weitere Informationen Öffnungszeiten von 09:00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit – bei Abendveranstaltungen auch länger. Bitte beachten Sie, dass das Gelände abgeschlossen wird. Führungen und Veranstaltungen Hinweise entnehmen Sie bitte den aktuellen Aushängen oder der Website Natur-Park Schöneberger Südgelände . Einen angenehmen und erholsamen Besuch wünschen Ihnen die Parkverwaltung Grün Berlin GmbH, das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin und die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt – Oberste Naturschutzbehörde. Die Informationstafeln im Natur-Park wurden von der Obersten Naturschutzbehörde der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt erstellt. Die Erschließung und Gestaltung des Natur-Parks wurden unterstützt durch die Allianz Umweltstiftung. Das Planungskonzept wurde von der Arbeitsgemeinschaft planland/ÖkoCon entwickelt.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 6 |
| Land | 6 |
| Weitere | 5 |
| Wissenschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 1 |
| Ereignis | 2 |
| Förderprogramm | 1 |
| Taxon | 1 |
| Text | 8 |
| unbekannt | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 9 |
| Offen | 6 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 16 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 2 |
| Datei | 2 |
| Dokument | 4 |
| Keine | 3 |
| Webdienst | 2 |
| Webseite | 10 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 6 |
| Lebewesen und Lebensräume | 16 |
| Luft | 4 |
| Mensch und Umwelt | 16 |
| Wasser | 2 |
| Weitere | 15 |