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Umweltauswirkungen der stofflichen Nutzung von CO₂

Die Abtrennung und Nutzung von CO 2 (englisch: Carbon Capture and Utilization, CCU) ist Sammelbegriff für eine ganze Reihe von Verfahren, die auf die Herstellung von Chemikalien, mineralischen Stoffen oder Energieträgern auf Basis einer Umsetzung mit CO 2 abzielen. Das Vorhaben gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Verfahren, sowohl in der industriellen Umsetzung als auch in Forschung und Entwicklung. Neben jeder identifizierten Technologie zur stofflichen Nutzung von CO 2 wird die jeweils korrespondierende Referenztechnologie ebenfalls kurz beschrieben, da nur dies einen umfassenden Vergleich zwischen den Verfahrensvarianten ermöglicht, um bspw. Verschiebungen von Umweltauswirkungen etwa von fossilen CO 2 Emissionen zu anderen Schutzgütern wie Flächenverbrauch aufzuzeigen. Die Vielzahl von verschiedenen Nutzungspfaden und die unterschiedlichen Motivationen CO 2 als Rohstoff zu nutzen, sowie die Komplexität, werfen viele offene Fragen auf, die auch in diesem Vorhaben nicht abschließend beantwortet werden konnten. Veröffentlicht in Texte | 80/2024.

Net Zero Industry Act (NZIA)

Der Net Zero Industry Act ist am 29. Juni 2024 in Kraft getreten. Der NZIA hat zum Ziel, den Produktionshochlauf von Netto-Null-Technologien (z.B. Produktion von Windkraftanlagen, Solarzellen, Batteriezellen etc.) in der europäischen Union zu beschleunigen. Dieses Ziel soll v.a. durch die Straffung von Genehmigungsverfahren und die Bündelung von Informationen vorangetrieben werden. Der NZIA unterstützt geplante gewerbliche Anlagen oder die Erweiterung oder Umwidmung bestehender Anlagen, um folgende Netto-Null-Technologien herstellen zu können: Solartechnologien, einschließlich photovoltaische, thermoelektrische und thermische Solartechnologien, Technologien für Onshore-Windkraft und erneuerbare Offshore-Energie, Batterie- und Energiespeichertechnologien, Wärmepumpen und Technologien für geothermische Energie, Wasserstofftechnologien, einschließlich Elektrolyseure und Brennstoffzellen, Technologien für nachhaltiges Biogas und Biomethan, Technologien zur Abscheidung und Speicherung von CO2, Stromnetztechnologien, einschließlich elektrischer Ladetechnologien für den Verkehr und Technologien zur Digitalisierung des Netzes, Technologien für Kernspaltungsenergie, einschließlich Technologien für den Kernbrennstoffkreislauf, Technologien für nachhaltige alternative Kraftstoffe, Wasserkrafttechnologien, Technologien für erneuerbare Energie, die nicht unter die vorstehenden Kategorien fallen, energiesystembezogene Energieeffizienztechnologien, einschließlich Wärmenetztechnologien, Technologien für erneuerbare Kraftstoffe nicht biogenen Ursprungs, biotechnologische Klimaschutz- und Energielösungen, transformative industrielle Technologien für die Dekarbonisierung, die nicht unter die vorstehenden Kategorien fallen, Technologien zum Transport und zur Nutzung von CO2, Windantriebs- und Elektroantriebstechnologien für den Verkehr, Nukleartechnologien, die nicht unter die vorstehenden Kategorien fallen. Der NZIA sieht zur Unterstützung beim Aufbau oder der Erweiterung von neuen Produktionsanlagen für Netto-Null-Technologie oder von Investitionen in die Umstellung von Produktionsanlagen zur Herstellung von Netto-Null-Technologien die Einrichtung von zentralen Kontaktstellen vor (Art.6 NZIA). Hier geht es zur Zentralen Kontaktstelle .

Umweltauswirkungen der stofflichen Nutzung von CO₂

Die Abtrennung und Nutzung von CO2 (englisch: Carbon Capture and Utilization, CCU) ist Sammelbegriff für eine ganze Reihe von Verfahren, die auf die Herstellung von Chemikalien, mineralischen Stoffen oder Energieträgern auf Basis einer Umsetzung mit CO2 abzielen. Das Vorhaben gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Verfahren, sowohl in der industriellen Umsetzung als auch in Forschung und Entwicklung. Neben jeder identifizierten Technologie zur stofflichen Nutzung von CO2 wird die jeweils korrespondierende Referenztechnologie ebenfalls kurz beschrieben, da nur dies einen umfassenden Vergleich zwischen den Verfahrensvarianten ermöglicht, um bspw. Verschiebungen von Umweltauswirkungen etwa von fossilen CO2 Emissionen zu anderen Schutzgütern wie Flächenverbrauch aufzuzeigen. Die Vielzahl von verschiedenen Nutzungspfaden und die unterschiedlichen Motivationen CO2 als Rohstoff zu nutzen, sowie die Komplexität, werfen viele offene Fragen auf, die auch in diesem Vorhaben nicht abschließend beantwortet werden konnten.

Potential of Blue Carbon for global climate change mitigation

This publication explores the scientific dimensions of blue carbon (BC) for global climate mitigation. BC is defined and criteria for identifying BC measures are outlined based on a comprehensive analysis of current scientific literature. The potential of coastal ecosystems in mitigating climate change and their significance in shaping international climate policy are assessed, while evaluating the possibility of incorporating BC emissions and removals in national greenhouse gas (GHG) inventories. Evidence-based recommendations for integrating BC into robust climate strategies are presented, offering valuable insights for interested policy makers, researchers and climate advocates alike.

Klimaschutz- und Energiepolitik in Deutschland

Klimaschutz- und Energiepolitik in Deutschland Mit der Energiewende hat die Bundesregierung die Weichen für einen grundlegenden Umbau unserer Energieversorgung gestellt. Stromverbrauchende Geräte, Gebäude und der Verkehr müssen deutlich effizienter werden. Energie wird in wachsendem Maße aus erneuerbaren Energieträgern bereitgestellt. Wirtschaftlichkeit und Sicherheit der Energieversorgung sind Rahmenbedingungen für diese Umgestaltung. Das Umweltbundesamt forscht, berät die Politik und informiert die Öffentlichkeit zu Fragen der umweltverträglichen Gestaltung der Energieversorgung. Wir entwickeln und bewerten Szenarien zur Energieversorgung, untersuchen die Wirkung technischer Maßnahmen und politischer Instrumente im Energiebereich und arbeiten an der technischen und wirtschaftlichen Gestaltung eines Energiesystems, das vollständig auf erneuerbaren Energien beruht. Unser Leitbild ist dabei eine nachhaltige Energieversorgung, die umweltverträglich, sicher und wirtschaftlich ist. Die klimapolitische Zielarchitektur der Bundesregierung Laut Bundesklimaschutzgesetz muss in Deutschland bis spätestens 2045 THG-Neutralität erreicht sein. Vor diesem Hintergrund bekennen sich die Regierungsparteien im Koalitionsvertrag 2021 erstmals zu technischen Negativemissionen als notwendige Ergänzung zu den natürlichen Senken. Die Integration technischer Entnahmetechnologien wie zum Beispiel „Carbon Capture and Storage“ bleibt jedoch nicht ohne Folgen für die schon beschlossenen Minderungspfade, die zusammen mit den sektorenbezogenen Minderungszielen im Bundes-Klimaschutzgesetz verankert sind. In einem Diskussionsbeitrag analysiert das Umweltbundesamt die Auswirkungen einer solchen „ad hoc“ Integration unter den derzeitigen Rahmenbedingungen auf die Minderungsanstrengungen in den Sektoren. Darauf aufbauend werden Vorschläge für eine Anpassung der klimapolitischen Zielarchitektur unterbreitet. Um ein Höchstmaß an Ambition und ⁠ Nachhaltigkeit ⁠ im ⁠ Klimaschutz ⁠ weiterhin zu gewährleisten und zu stärken, empfiehlt das Umweltbundesamt eine getrennte Erfassung von technischen Senken im Bundes-Klimaschutzgesetz. Zusammen mit den bestehenden sektorenbezogenen Minderungszielen und dem natürlichen Senkenziel ergibt sich folgende Zieltrias: THG-Minderungsziele für die Sektoren (Energiewirtschaft, Industrie, Gebäude, Verkehr, Landwirtschaft sowie Abfallwirtschaft) Ziele für die Kohlenstoffeinbindung im ⁠ LULUCF ⁠-Sektor (natürliche Senken) Ziele für die technische Kohlenstoffbindung zum Ausgleich der residualen Emissionen (technische Senken).

Nutzungsmöglichkeiten und Potenziale bei Abfallbehandlungsanlagen zur Sektorenkopplung, Energiebereitstellung und CO₂-Abscheidung

Abfallbehandlungsanlagen, die aus Abfällen Strom, Wärme und Biomethan erzeugen, leisten damit einen Beitrag zur Energieversorgung. In diesem Vorhaben wurde untersucht, wie dieser energetische Beitrag an zukünftige Erfordernisse angepasst werden sollte. Optionen im Bereich Sektorenkopplung, Energiebereitstellung und CO2-Abscheidung wurden charakterisiert. Ihre Anwendung auf Abfallverbrennungs- und Bioabfallvergärungsanlagen wurde aus technischer, ökologischer und wirtschaftlicher Sicht bewertet. Anschließend wurden Maßnahmen zur Unterstützung zielführender Realisierungen identifiziert.

Carbon Capture and Storage (CCS) - Contribution to the discussion on its integration into national climate action strategies

The ⁠ UBA ⁠ position paper assesses the usefullness of carbon capture and storage (⁠ CCS ⁠ for short) as a climate protection instrument. It describes guidelines for sustainable use, as well as the necessary monitoring and risk prevention. The effects of CCS on human health and the environment are also considered. According to the paper, CCS cannot replace greenhouse gas reductions and the rapid phase-out of fossil fuels. CCS must also not lead to perpetuate fossil energy supply structures and hinder the expansion of renewable energies. The UBA therefore proposes that the technology should first be tested in waste incineration plants where heat and electricity are generated from non-recyclable waste, but where ⁠ CO2 ⁠ is also produced. Veröffentlicht in Position.

Carbon Capture and Storage (CCS) - Diskussionsbeitrag zur Integration in die nationalen Klimaschutzstrategien

Das ⁠ UBA ⁠-Positionspapier beurteilt den Nutzen des Abscheidens und Speicherns von CO 2 (kurz ⁠ CCS ⁠, für Englisch „Carbon Capture and Storage“) als Klimaschutzinstrument und beschreibt Leitplanken für einen nachhaltigen Einsatz, ebenso wie das nötige ⁠ Monitoring ⁠ und die Risikovorsorge. Auswirkungen von CCS auf menschliche Gesundheit und die Umwelt werden ebenfalls betrachtet. CCS kann laut Papier Treibhausgasminderungen und den schnellen Ausstieg aus fossilen Techniken nicht ersetzen. CCS darf auch nicht dazu führen, fossile Energieversorgungsstrukturen zu verfestigen und den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu behindern. Das UBA schlägt daher vor, die Technik zunächst in Müllverbrennungsanlagen zu testen, in denen aus nicht recycelbarem Abfall Wärme und Strom erzeugt wird, aber auch ⁠ CO2 ⁠ anfällt. Veröffentlicht in Position.

Übersicht Veranstaltungen 2010 Informationsveranstaltungen (Anmeldung erforderlich)

Hinweis: Die hier bereit gestellten Dokumente sind nicht barrierefrei. 27.01.2010 "Vorstellung Abfallbilanz 2008" Vorträge zum Download 25.02.2010 "Professionalisierung der Archivierung biologischer Daten – Neuerungen für den angewandten Nutzer – Das Projekt "Naturkundliches Universitätsmuseum" der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg" 25.03.2010 "Untersuchungen zur Belastungssituation von polybromierten Diphenylethern in Sachsen-Anhalt" Einladung 27.05.2010 "Die Elektrifizierung des Antriebstrangs von Kfz – ein Weg zur Erreichung umwelt- und klimapolitischer Zielstellungen" Einladung 17.06.2010 "Messung von Indikatorsubstanzen aus Holzfeuerungsanlagen in Außenluft" Einladung 26.08.2010 "Folgen des Klimawandels für Sachsen-Anhalt - Vulnerabilitätsstudie" Einladung 23.09.2010 "Die Verpackungsverordnung" Einladung Vortrag Hartwich zum Download 07.10.2010 "Abscheidung und Einlagerung von Kohlendioxid – CCS-Technologie" Einladung 18.11.2010 "Mischwasser in Sachsen-Anhalt" Einladung Vorträge 16.12.2010 Maßnahmen zur Luftreinhalteplanung in Halle (Saale) Einladung Vorträge 09.12.2010 "Probennahme von Abfällen" Einladung

UBA aktuell - Nr.: 5/2023

Willkommen zur neuen "UBA aktuell"-Ausgabe! Auch wenn es unbequem klingt: Das Abscheiden und Einlagern von CO ₂ durch die so genannte CCS-Technik ist kein Allheilmittel für den Klimaschutz. Ein Ausstieg aus den fossilen Energieträgern Kohle, Gas und Öl ist alternativlos, wollen wir für Mensch und Umwelt katastrophale Klimaänderungen vermeiden. Warum das so ist, lesen Sie in dieser Newsletter-Ausgabe. Außerdem geht es unter anderem um das auf der 5. Weltchemikalienkonferenz beschlossene Globale Rahmenwerk für Chemikalien, den besseren Schutz unserer Wasserressourcen und das neu eröffnete Labor für Künstliche Intelligenz und Big Data am Umweltbundesamt. Interessante Lektüre wünscht Ihre Pressestelle des Umweltbundesamtes CO₂-Speicherung darf Ausstieg aus fossilen Energien nicht behindern Carbon Capture and Storage CCS (Schematische Darstellung) Quelle: Umweltbundesamt Es klingt praktisch: Klimaschädliches CO ₂ nicht durch den Schornstein in die Atmosphäre entweichen lassen, sondern es durch das so genannte Carbon Capture and Storage, kurz CCS, abscheiden, unter Druck verflüssigen und unterirdisch einlagern. Doch mögliche Lagerstätten sind begrenzt und viele Unsicherheiten und Risiken noch längst nicht ausgeschlossen. Sind Lagerstätten nicht auf Dauer – also über einen Zeitraum von über 10.000 Jahren – dicht, kann entweichendes CO ₂ nicht nur doch dem Klima schaden, sondern in bewohnten Gebieten Menschen oder bei Lagerung im Meeresgrund die Meeresumwelt gefährden. CCS kann deshalb kein Ersatz für den Ausstieg aus den fossilen Energieträgern Kohle, Gas und Öl oder für die verstärkte Nutzung von Holz statt Beton im Bausektor sein. Höchstens bei wirklich unvermeidbaren CO ₂ -Emissionen sollten wir es nutzen. Bei einer sehr ambitionierten Klima- und Biodiversitätsschutzpolitik können die natürlichen Senken, wie Wälder oder Moore, diese unvermeidbaren Emissionen größtenteils ausgleichen. Der Bedarf von CCS könnte dann sehr gering sein oder ganz entfallen. Durch verschleppten Klimaschutz besteht allerdings die Gefahr, dass die natürlichen Senken nicht ausreichen. Das UBA schlägt deshalb vor, die CCS-Technik zu erproben, zunächst an Müllverbrennungsanlagen, in denen aus nicht recycelbarem Abfall Wärme und Strom erzeugt wird, aber auch CO ₂ anfällt. So könnten Erfahrungen mit der Technik, Speicherung und Monitoring gesammelt sowie Umweltrisiken und Dauerhaftigkeit besser beurteilt werden. Vorrang vor CCS muss immer die Vermeidung von Treibhausgasen schon bei deren Entstehung haben sowie der Ausbau und Schutz natürlicher CO ₂ -Senken, wie Wälder oder Moore, die der Atmosphäre CO ₂ entziehen und zusätzlich einen Mehrwert für die Artenvielfalt haben. PFAS-Verbot: Branchen warnen, Experten erklären PFAS sind Stoffe, die uns alle umgeben – in Kleidung, Verpackungen und vielen technischen Geräten. Doch wie gefährlich sind die mehr als 10.000 verschiedenen Substanzen? EU-weit wird über ein Verbot der gesamten Stoffgruppe diskutiert. Handwerksverbände warnen vor den Folgen. Artikel in der Deutschen Handwerkszeitung, unter anderem mit Informationen von UBA-Fachleuten. Bettwanzen-Problem in Deutschland In Frankreich sind Bettwanzen gerade ein Riesenthema und das Internet ist voll mit Bildern. Haben wir in Deutschland auch ein Bettwanzen-Problem? "Was die Woche wichtig war" – Der funk-Podcast spricht mit UBA-Experte Dr. Erik Schmolz. Rückstände von Schmerzsalben belasten Gewässer Der in Schmerzsalben verwendete Wirkstoff Diclofenac landet durch Abwaschen zu einem großen Teil in deutschen Gewässern. TV-Beitrag bei NDR Panorama 3, unter anderem mit UBA-Experte Gerd Maack.

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