Digitale Orthophotos mit einer Bodenpixelgröße von 20cm x 20cm (ATKIS®-DOP20) werden aus Luftbildern der Befliegungen des Landes hergestellt. Dabei werden durch Umbildung die perspektivischen Verzerrungen der Luftbilder beseitigt und ein Bild mit Parallelprojektion erzeugt, welches einen über die ganze Bildfläche einheitlichen Maßstab hat. In den Orthophotos können somit Strecken und Flächen gemessen werden. Mit dem Bildflug 2019 wurde bei den Digitalen Orthophotos die neue Qualität True Orthophoto - TrueDOP eingeführt. Sie entstehen durch eine Entzerrung der Luftbilder mit Hilfe eines bildbasierten Digitalen Oberflächenmodells (bDOM). Inhaltlich unterscheiden sich TrueDOP von den bisherigen DOP, insbesondere durch den Wegfall der Umklappeffekte der auf der Erdoberfläche stehenden Objekte, das heißt man blickt senkrecht von oben auf diese.
Eine Studie zur softwaretechnischen Integration heterogener UIS-Einzelkomponenten wurde erstellt. Es wurde eine Konzeption fuer die Integration von UIS-Komponenten erarbeitet, bestehend aus den Abschnitten 'Applikationsintegration', 'Diensteintegration', 'Dienstemanagement' und 'Kooperatives Arbeiten im UIS'. Eine wesentliche Schluesseltechnologie fuer diese Konzeption beruht auf der Nutzung des netzuebergreifenden Hypertextsystems World Wide Web (WWW) und die Anbindung von UIS-Diensten ueber die WWW-Serverschnittstelle CGI. Diese Konzeption wurde anhand von implementierten Demonstrationsbeispielen exemplarisch verdeutlicht. Es wurde gezeigt, dass auf diese Weise eine moeglichst wirtschaftliche Nutzung vorhandener Hard- und Software-Ressourcen realisiert werden kann und der Zugang zu Diensten im UIS, die ueber eine lokale oder weitraeumige Netzverbindung im Rahmen des LVN erreichbar sind, verbessert und vereinheitlicht werden kann.
Mit den herkoemmlichen Methoden zur Feststellung von Waldschaeden (BIN=Bioindikationsnetz, orientiert sich an Schwefelwerten der Nadeln bzw WZI, die Schaeden anhand des Benadelungszustandes der Baueme beurteilt) bleiben oft Fragen offen: zB haben Baeume mit hohen Schwefelwerten manchmal eine dichte und intakte Benadelung und umgekehrt; bei diesen Grenzfaellen kann die Cytogenetische Bioindikation (CGBI) zur Klaerung beitragen. Auch Beeintraechtigungen des Baumes, die sich nicht als sichtbare Symptome zeigen, koennen mit der CGBI festgestellt werden (Frueherkennung). Erstmals kann man mit dieser Methode den Zustand auch junger Baeume feststellen, was bei BIN und WZI nur an alten Baeumen moeglich ist. Ebenso ist eine Dynamik in der Waldschaedigung innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums pruefbar, ob eine Verbesserung oder Verschlechterung des Waldzustandes zu erwarten ist. Dadurch ist eine Vitalitaetspruefung eines ganzen Waldes, bei einer genuegenden Probezahl von Einzelindividuen vorausgesetzt, moeglich.