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UBA-CO₂-Rechner: Jetzt auch für Haushalte einfach nutzbar

<p> <p>Der UBA-CO₂-Rechner hilft, einfach, aber wissenschaftlich fundiert die eigene CO₂-Bilanz zu ermitteln. Bei der jährlichen Datenaktualisierung wurden weitere Verbesserungen umgesetzt, etwa bei der Erfassung von Strombezügen und der Berücksichtigung von Nicht-CO₂-Effekten des Luftverkehrs. Zudem wurde ein CO₂-Haushaltsrechner eingeführt und der Veranstaltungsrechner mit Speicherfunktion versehen.</p> </p><p>Der UBA-CO₂-Rechner hilft, einfach, aber wissenschaftlich fundiert die eigene CO₂-Bilanz zu ermitteln. Bei der jährlichen Datenaktualisierung wurden weitere Verbesserungen umgesetzt, etwa bei der Erfassung von Strombezügen und der Berücksichtigung von Nicht-CO₂-Effekten des Luftverkehrs. Zudem wurde ein CO₂-Haushaltsrechner eingeführt und der Veranstaltungsrechner mit Speicherfunktion versehen.</p><p> Jahresupdate des UBA-CO2-Rechners <p>Ob beim Heizen oder beim Autofahren: Auf Basis von erneuerbaren Energien kommt Energie immer mehr elektrisch „ins Haus“. Das stellt auch die Ermittlung des persönlichen CO2-Fußabdrucks vor neue Herausforderungen. Neue Großverbraucher wie Wärmepumpe und E-Auto mit eigenen Stromverträgen einerseits, Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher andererseits müssen detaillierter erfasst und auseinandergehalten werden. Neben dem jährlichen Datenupdate wurde im UBA-CO2-Rechner deshalb die Erfassung von Strombezug und Stromerzeugung überarbeitet und an die erste Stelle der Erfassung gesetzt.&nbsp;</p> <p>Eine weitere Neuerung fällt weniger auf. Bei der Berechnung der Klimawirkung von Flugreisen werden die sogenannten Nicht-CO2-Effekte, die zum Beispiel aus Kondensstreifen und Stickoxidemissionen entstehen, nicht mehr pauschal, sondern in Abhängigkeit von Flugrouten ermittelt. Jede Flugroute wird individuell berechnet. So verursachen zum&nbsp;Beispiel Flüge in polaren Regionen höhere Nicht-CO2 Effekte durch Stickstoffoxide (NOx) und Wasserdampf. Diese genauere Berechnung wurde durch Forschungsarbeiten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag des Umweltbundesamts möglich. Mehr Informationen zur Klimawirkung des Flugverkehrs finden sich in der UBA-Broschüre „<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimawirkung-des-luftverkehrs">Klimawirkung des Luftverkehrs</a>“.</p> <p>Fortschritte in der Klimapolitik machen sich auch in der persönlichen CO2-Bilanz bemerkbar. So sind die durchschnittlichen Treibhausgasemissionen erstmalig unter 10 Tonnen CO2-Äquivalente pro Person und Jahr gesunken. Dabei werden im UBA-CO2-Rechner nicht nur die in Deutschland entstehenden Treibhausgasemissionen, sondern auch die Emissionen von importierten Gütern berücksichtigt. Auf persönlicher Ebene kann dieser Wert mit wenigen sogenannten Big Points wie Wohnraumdämmung, Sparduschkopf, pflanzenbetonter Ernährung oder E-Auto weiter halbiert werden (siehe Abbildung). Dies lässt sich auch einfach mit dem UBA-CO2-Rechner mit eigenen Werten nachrechnen.</p> CO2-Haushaltsrechner und Veranstaltungsrechner als erweitertes Angebot <p>Vielfach wurde ein „CO2-Haushaltsrechner“ von Nutzer*innen gewünscht, jetzt ist er da. Mit diesem neuen Angebot können auch Paare, Familien oder Wohngemeinschaften einfach eine gemeinsame CO2-Bilanz für alle Bewohner*innen erstellen. Verbräuche, die wie beim Strom oder beim Heizen von allen verursacht werden, müssen nur noch einmal eingegeben werden. Gleichzeitig sind aber weiterhin personenscharfe Angaben für den Konsum z.B. bei Flugreisen oder der Autonutzung möglich.&nbsp;</p> <p>Grundlegend überarbeitet wurde der CO2-Rechner für Veranstaltungen. Die neue Speicherfunktion ist vor allem hilfreich für die Bilanzierung von Veranstaltungen, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet werden sollen. Die Bearbeitungstiefe lässt sich jetzt besser steuern. So kann der Energieverbrauch des genutzten Gebäudes entweder über eine einfache Verbrauchsschätzung über die Veranstaltungsfläche oder über die genaue Eingabe einzelner Verbrauchswerte erfasst werden. Auch bei der Besuchermobilität gibt es verschieden umfangreiche Erfassungsmöglichkeiten von „ganz einfach“ bis „ganz genau“. Auch digitale Veranstaltungen können mit dem Rechner bilanziert werden.</p> Über den UBA-CO2-Rechner <p>Mit dem UBA-CO2-Rechner kann jede und jeder den persönlichen CO2-Fußabdruck mit unterschiedlicher Detailtiefe und transparenten Ergebnisdarstellungen bestimmen. Das Onlinetool wird von Bürgerinnen*Bürgern, von Medien, im Rahmen von wissenschaftlichen Studien und Bildungsveranstaltungen, aber auch zur Bestimmung von Zahlungen zur freiwilligen Kompensation intensiv genutzt. Im Factsheet „<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/einsatzmoeglichkeiten-des-uba-co2-rechners-in">Einsatzmöglichkeiten des UBA-CO2-Rechners in Kommunen</a>“ finden sich hierzu nützliche Hinweise und Praxisbeispiele. Den Rechner gibt es seit 2008. Das gesteigerte öffentliche Interesse am <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimaschutz">Klimaschutz</a> hat die Zugriffszahlen seit 2018 vervielfacht.</p> <p>Datengrundlage für den UBA-CO2-Rechner sind unter anderem die jeweils aktuellen Daten der <a href="https://ag-energiebilanzen.de/">AG Energiebilanzen</a> zum Energieverbrauch in Deutschland, Daten aus dem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/emissionsdaten#tremod">Emissionsberechnungsmodell TREMOD</a> für Verkehrsemissionen sowie Daten der umweltökonomischen und volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Ein direkter Vergleich mit den Werten aus der nationalen Treibhausgasberichterstattung ist nicht möglich, da der UBA-CO2-Rechner auch den Import von Waren sowie den internationalen Flugverkehr berücksichtigt. Eine Ausführliche Darstellung der Berechnungs- und Datengrundlagen findet sich in den „<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/der-uba-co2-rechner-fuer-privatpersonen-0">Hintergrundinformationen zur Version 5.0</a>“.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Fachdialoge

Re-Use Berlin führt regelmäßig Fachdialoge zu verschiedenen Themen im Bereich Wiederverwendung durch. Hier können Sie Informationen zu vergangenen und geplanten Fachdialogen einsehen. Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt lud am 18. September 2025 von 10:00 bis 13:00 Uhr zu einem kostenlosen Online-Fachdialog ein, in dem es um die Messbarkeit von Abfallvermeidung ging. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der im Rahmen der Initiative Re-Use Berlin entwickelte CO₂-Rechner zur Ermittlung des Umweltnutzens des Gebrauchtwarenkaufs. Zudem gaben Akteurinnen und Akteure aus Praxis, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft in mehreren Vorträgen spannende Einblicke in ihre Arbeit zur Entwicklung und Anwendung wirksamer Bewertungs- und Kommunikationsansätze im Bereich CO₂-Einsparungspotenziale durch Abfallvermeidungsmaßnahmen. Darüber hinaus gab es Raum für die ca. 70 Teilnehmenden, um Fragen an die Referierenden zu stellen oder eigene Gedanken einzubringen. Videos vom Fachdialog (YouTube) Download der Präsentationen (Ecologic Institut) Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt lud am 25. Februar 2025 zu einem Fachdialog ein, bei dem rund 40 teilnehmende Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft über Potenziale und Herausforderungen der Sharing Economy diskutierten. Im Fokus standen Fragen zu Finanzierung, gesellschaftlicher Akzeptanz und politischer Unterstützung, um gemeinschaftliches Teilen langfristig zu etablieren. Download der Präsentationen (Ecologic Institut) Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt lud am 10. Oktober 2023 zu einem Online-Fachdialog ein, in dem die Vielfalt der vorhandenen kreativen Ansätze zur Förderung der Wiederverwendung von Gebrauchtwaren präsentiert wurde. Das breite Spektrum der vorgestellten zirkulären Lösungen reichte vom klassischen Gebrauchtwarenhandel über Modelle des Tauschens und Teilens, öffentlich und privat, digital und analog, von lokalen bis hin zu großskaligen Ansätzen. Ziel war es, zu erkunden, wo Chancen für gegenseitiges Lernen und Kooperationen liegen, aber auch, was strukturelle Widersprüche sein können. Anhand der Praxisbeispiele sollten sowohl bestehende Hemmnisse als auch Potenziale und wesentliche Elemente für eine erfolgreiche Stärkung der Wiederverwendung von Gebrauchtwaren diskutiert werden. Dazu bot die Veranstaltung an mehreren Stellen Raum für Fragen und Diskussion . Videos vom Fachdialog (YouTube) Download der Präsentationen (Ecologic Institut) Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt lud am 6. Juni 2023 zum Online-Fachdialog „Förderung von Reparatur durch Netzwerke und Reparaturboni“ ein, in dem Maßnahmen zur Förderung der Reparatur auf lokaler Ebene am Beispiel von Netzwerken und Boni diskutiert wurden. Dabei wurden bestehende Netzwerke und Good-Practice-Beispiele für Kooperation und Reparaturboni vorgestellt und mögliche Erfolgsfaktoren und Herausforderungen aufgezeigt. Zudem erfolgte ein Austausch dazu, welche politischen Rahmenbedingungen zur Stärkung des Reparatursektors notwendig sind. Rund 50 zugeschaltete Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, Fragen an die Referierenden zu stellen und Impulse in die Diskussion zu geben. Videos vom Fachdialog (YouTube) Download der Präsentationen (Ecologic Institut) Die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz und die Stiftung Initiative Mehrweg veranstalteten am 27. Februar 2023 einen Online-Fachdialog zum Thema Mehrweg-Transportverpackungen, in dem die Potenziale, Herausforderungen und Elemente für die Ausweitung von Mehrwegtransportverpackungen zusammen mit Expertinnen und Experten aus Handel, Logistikbranche, Zivilgesellschaft und Politik diskutiert wurden. Rund 60 zugeschaltete Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, Fragen an die Referierenden zu stellen und Impulse in die Diskussion zu geben. Videos vom Fachdialog (YouTube) Download der Präsentationen (Ecologic Institute) Zu einem Online-Fachdialog über die Umsetzung von Re-Use- und Recyclingmaßnahmen bei Dämmstoffen hatten am 25. November 2022 die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz, der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel sowie der Gesamtverband Deutscher Holzhandel eingeladen. Weitere Informationen Im Rahmen der Berliner Re-Use Initiative veranstalteten die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und die Kunsthochschule Berlin-Weißensee am 1. Dezember 2021 den Online-Fachdialog „Re-Use von Textilien – Auf dem Weg in eine zirkuläre Textilwirtschaft in Berlin“. Circa 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft tauschten sich zu ökologischen Potentialen, Elementen und Visionen sowie Praxisbeispielen und Handlungsbedarfen einer zirkulären Textilwirtschaft in Berlin aus. Videos vom Fachdialog (YouTube) Download der Präsentationen (Ecologic Institute) Am 11. November 2021 fand der Online-Fachdialog „Einsatz von runderneuerten Reifen“ statt, organisiert von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und dem Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse), Fachverband Recycling von Reifen und Gummi. Gemeinsam mit mehr als 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft ökologische Potentiale, Handlungsbedarfe, technische Möglichkeiten und verschiedene Einsatzzwecke für die Runderneuerung von Lkw-Reifen. Videos vom Fachdialog (YouTube) Download der Präsentationen (Ecologic Institute) Am 6. Oktober 2021 haben die Senatsverwaltung für Umwelt, Klimaschutz und Verkehr, der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel sowie der Gesamtverband Deutscher Holzhandel einen digitalen Fachdialog über Re-Use- und Recyclingmöglichkeiten von Dämmstoffen durchgeführt. Dabei wurden erste Erfahrungen zum zirkulären Bauen für Dämmstoffe vorgestellt und ausgetauscht. Das Land Berlin plant zukünftig nur noch wiederverwendbare und recycelbare Dämmstoffe bei öffentlichen Bauvorhaben einzusetzen. Für die Ressourcenwende in dem Bausektor kommt diesem Projekt eine wichtige Rolle zu. Der digitale Fachworkshop am 15. Juli 2021 stellte die Wiederverwendung von Bauteilen und Einrichtungsgegenständen im Rahmen der Neubaumaßnahme von Gebäuden der Kirchengemeinde zu Staaken dar. Dabei wurden Eindrücke und Erfahrungen aus dem Rückbau geschildert, Herausforderungen mit der Wiederverwendung angesprochen und über Improtheater gebrauchte Bauteile und Einrichtungsgegenstände vorgestellt, die über eine Auktion in die Wiederverwendung kommen sollen und ersteigert werden können. Schwindende Rohstoffvorräte und steigende Abfallmengen zeigen, dass ein grundlegendes Umdenken im Umgang mit Rohstoffen und Abfällen notwendig ist: weg vom Prinzip „nehmen, nutzen, entsorgen“ hin zum zirkulären Wirtschaften. Etwa 60 Prozent der Berliner Ressourcen werden in der Bauwirtschaft verbraucht. Daher war es das Ziel des Online-Fachdialogs vom 6. Oktober 2020 , Akteure aus der Baubranche, aus Initiativen, Baumärkten, Abbruch- und Entsorgungsunternehmen für einen Überblick und Austausch zu ihre Erfahrungen aus der Praxis zusammenzubringen. Diskutiert wurde, wie Re-Use im Bauwesen und bei Einrichtungsgegenständen vorangebracht werden kann und welche Hemmnisse es dabei zu überwinden gilt. Die rund 80 zugeschalteten Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Impulse in die Diskussion zu geben. Am Online-Fachdialog am 24. September 2020 haben mehr als 60 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer teilgenommen. Nach dem vom Berliner Senat beschlossenen Abfallwirtschaftskonzept 2020-2030 sollen die Wiederverwendung und das Recycling von Textilien ausgebaut werden, um Stoffkreisläufe zu schließen. 14 Expertinnen und Experten aus verschiedensten Bereichen und Branchen präsentierten und diskutierten in einem vielseitigen Programm aus jeweils ihrer Perspektive den aktuellen Status Quo der Retouren-Problematik im Bekleidungssektor sowie Potenziale und mögliche Ansatzpunkte, um mit entstandenen Retouren umzugehen bzw. sie zukünftig zu reduzieren oder zu vermeiden. Das Potenzial für eine längere Nutzungsdauer von IKT-Geräten ist insbesondere bei öffentlichen Einrichtungen groß. Das Land Berlin hat das Ziel, die Wiederverwendung konsequent auszubauen. Hauptanliegen des Online-Fachdialogs am 27. August 2020 war deshalb, Akteure zusammenzubringen, um die Aufarbeitung, Beschaffung, Reparatur und Wiederverwendung von gebrauchten IKT-Geräten in Berlin gemeinsam voran zu bringen und zu etablieren. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verwaltung und Re-Use-Praxis diskutierten Studienergebnisse, Strategien und ihre Erfahrungen.

Diskriminierung für den Energieträger Biomasse beim CO2-Rechner des UBA

CO2-Rechner des Bundesumweltamts weist Holz als CO2-Emittend aus, Bewertung, Auswirkungen auf Rheinland-Pfalz; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Umwelt und Forsten

UBA-CO2-Rechner: Datengrundlagen und Nutzerstudie veröffentlicht

<p> <p>Mit dem UBA-CO₂-Rechner wurden in den letzten drei Jahren weit über eine Million persönliche CO₂-Bilanzen erstellt. Doch wie berechnet der Rechner diese Bilanzen? Was sind die Datenquellen und Annahmen dahinter? Und was beeinflusst die CO₂-Bilanz der Nutzer*innen am stärksten? Zwei neue UBA-Berichte geben hierüber Auskunft.</p> </p><p>Mit dem UBA-CO₂-Rechner wurden in den letzten drei Jahren weit über eine Million persönliche CO₂-Bilanzen erstellt. Doch wie berechnet der Rechner diese Bilanzen? Was sind die Datenquellen und Annahmen dahinter? Und was beeinflusst die CO₂-Bilanz der Nutzer*innen am stärksten? Zwei neue UBA-Berichte geben hierüber Auskunft.</p><p> Einfache Eingabe, komplexe Datengrundlagen und -berechnungen <p>Mit dem UBA-CO2-Rechner kann jede*r den persönlichen CO2-Fußabdruck bestimmen. Das Ausfüllen ist relativ einfach und in 10 bis 20 Minuten erledigt. Komplex sind hingegen die Annahmen und Berechnungen, die dem CO2-Rechner zugrunde liegen. Diese werden im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/97608">Bericht „Der UBA-CO2-Rechner für Privatpersonen: Hintergrundinformationen“</a> ausführlich dargestellt.</p> <p>Die CO2-Emissionen für Stromverbrauch und Heizung lassen sich anhand der Jahresabrechnungen mittels Emissionsfaktoren noch einfach bestimmen. Die Ermittlung der Emissionen einer Flugreise hingegen benötigt Annahmen über die Auslastung des Flugzeugs auf dieser Strecke, die Zuladung mit Waren und den genutzten Maschinentyp. Dabei kann der UBA-CO2-Rechner auf eine große Datenbank über den realen Kerosinverbrauch von über 450 Flugzeugtypen zugreifen.</p> <p>Bei der CO2-Bilanzierung der individuell konsumierten Lebensmittel kommt die exakte Erfassung des persönlichen Konsums allerdings an seine Grenzen, ebenso bei der Betrachtung von langlebigen Gebrauchsgütern. Die Zahl der Produkte ist zu groß und die Nutzungsdauer zum Zeitpunkt von Kauf und Gebrauch unbekannt, aber hoch relevant für die Bestimmung der CO2-Emissionen pro Jahr. Der Rechner geht deshalb hier von Durchschnittswerten aus, die aus der umweltökonomischen Gesamtrechnung des Statistischen Bundesamtes abgeleitet und über Abfragen im CO2-Rechner, wie die monatlichen Ausgaben, dann individuell nach oben oder unten korrigiert werden.</p> Mehr als nur ein einfacher CO2-Rechner <p>Diesen vielfältigen Berechnungsherausforderungen begegnet der UBA-CO2-Rechner auch mit verschiedenen Tools, die im Hintergrundbericht näher erläutert werden:</p> <p>Im <strong>Schnellcheck </strong>erhalten Nutzende bereits mit 11 Fragen eine erste Schätzung über ihren CO2-Fußabdruck und auch ein erstes Gefühl für die „Big Points“, also die größten Stellschrauben, der persönlichen CO2-Bilanz. Die Werte werden automatisch auch für die ausführliche CO2-Bilanz übernommen. Mit der Aktualisierungsfunktion können CO2-Emissionen von Einzelmaßnahmen, wie zum&nbsp;Beispiel Autofahrten oder Flugreisen, ermittelt werden.</p> <p>Neben den CO2-Emissionen zeigt der UBA-CO2-Rechner auch <strong>Vermeidungsleistungen bei sich selbst und bei anderen</strong> auf. Diese werden nicht mit der eigenen Bilanz verrechnet, zeigen aber, in welcher Höhe CO2-Einsparungen durch das eigene Verhalten bereits realisiert werden, etwa durch Investitionen in den Bau von Windparks.</p> <p>Mit dem <strong><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/szenario">Szenario</a>-Tool</strong> projiziert der UBA-CO2-Rechner die individuelle Bilanz in die Zukunft und ordnet sie in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext ein. Basierend auf umweltpolitischen Szenariostudien wird mittels Fragen zum zukünftigen persönlichen Verhalten und der Akzeptanz politischer Maßnahmen ein individuelles Szenario ermittelt und dargestellt.</p> UBA-CO2-Rechner als wissenschaftliches Erhebungsinstrument <p>Der UBA-CO2-Rechner hat schließlich auch ein Zusatztool für wissenschaftliche Befragungen. Dies kann im Rahmen von wissenschaftlichen Studien als Befragungsinstrument eingesetzt, aber auch unabhängig davon von allen Nutzer*innen bei der Ergebnisdarstellung der CO2-Bilanz ausgewählt werden.</p> <p>Im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/97606">Bericht „Der UBA-CO2-Rechner als wissenschaftliches Erhebungsinstrument: Persönliche Bilanzen als Datenpool für die Forschung“</a>&nbsp;wurden 1.700 durch die Nutzenden explizit zur Verfügung gestellte Bilanzen aus dem Zeitraum von 15.10.2020 bis 31.12.2020 ausgewertet. Der Datensatz war nicht repräsentativ. Die Bilanzen stammten vor allem von bereits für <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimaschutz">Klimaschutz</a> sensibilisierten männlichen Nutzern mit (Fach-)Hochschulabschluss im Alter von 30 bis 59 Jahre und einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von über 4.000 Euro. Trotzdem konnte die Studie typische Zusammenhänge bestätigen (siehe Abbildungen), unter anderem:</p> <ul> <li>Mobilitäts- und Konsumemissionen nehmen mit dem Haushaltseinkommen deutlich zu.</li> <li>Mobilitätsemissionen nehmen mit steigender Haushaltsgröße zu.</li> <li>Männer weisen höhere Mobilitätsemissionen (wegen höherer <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/fahrleistung">Fahrleistung</a>) und höhere Ernährungsemissionen (wegen höherem Fleischkonsum) auf als Frauen.</li> </ul> <p>Im Kern bestätigt die Studie, dass es sich beim Datensatz des UBA-CO2-Rechners um einen validen Datensatz handelt, der weiteren wissenschaftlichen Zwecken nutzbar gemacht werden kann. Der große Vorteil des Datensatzes ist es, dass sowohl aggregierte Informationen (zum&nbsp;Beispiel Emissionen an CO2-Äquivalenten (CO2e)) für die relevanten Konsumfelder vorliegen, als auch detaillierte Variablen in großer Vielzahl. Um repräsentative Ergebnisse zu erhalten, muss jedoch auch die Stichprobe kontrolliert werden, was technisch mit dem UBA-CO2-Rechner möglich ist.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Ressortforschungsplan 2024, Pro-Kopf-Verbräuche in Deutschland nach Bevölkerungsgruppen: Repräsentative Studie zu konsumbezogenen Treibhausgasemissionen auf der Basis des UBA-CO2-Rechners

Das UBA besitzt mit dem UBA-CO2-Rechner ein zentrales Kommunikationsinstrument zur Förderung eines nachhaltigen Konsums, das intensiv von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Medien genutzt wird. Auf der Basis dieses CO2-Rechners soll in dem Vorhaben ein 10-Jahres-Update der viel beachteten repräsentativen Studie 'Pro-Kopf-Verbräuche in Deutschland' aus dem Jahr 2014 durchgeführt werden. Damit soll vor dem Hintergrund der sich weiter zuspitzenden Klimakrise einerseits und der absehbar an Schärfe gewinnenden Debatte über Verteilungsfragen andererseits eine wichtige versachlichende Datengrundlage über die Verteilung von THG-Emissionen in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen geleistet werden. Ein besonderes Augenmerk soll auf die statistische Bedeutung besonders reicher Menschen auf den durchschnittlichen deutschen Pro-Kopf-Fußabdruck sowie auf die historische Entwicklung konsumbezogener THG-Emissionen gelegt werden. Dabei sollen Jahreswerte (pro Kopf) für die verbrauchsbezogenen Treibhausgasemissionen in Deutschland für die Jahre 1950 bis 1989 ermittelt werden. Aus den empirischen Datensätzen sollen auch exemplarisch Handlungspotenziale für unterschiedliche Lebenssituationen quantifiziert und für die Verbraucherkommunikation nutzbar gemacht werden.

Newsletter Zero Waste, Nr. 24

Messen haben einen hohen Materialverbrauch, sowohl bei der Vor- und Nachbereitung als auch beim laufenden Betrieb. Die Messe Berlin und die Senatsumweltverwaltung arbeiten bereits seit 2020 gemeinsam an Konzepten zur Reduzierung von Messeabfällen und zur Wiederverwendung von Materialien. So präsentiert das mobile Format „Re-Use Superstore“ der Senatsumweltverwaltung auf Messen wie der Bazaar oder der Grünen Woche Lösungen zur Wiederverwendung von Messematerialien. Die Re-Use Box, die am 15. August 2025 von Umweltsenatorin Ute Bonde an die Messeleitung übergeben wurde, ist Teil dieser Ausstellung. Sie ermöglicht den Tausch von gebrauchten Versandmaterialien und ist Ergebnis eines Ideenwettbewerbs der Senatsinitiative Re-Use Berlin, die sich mit verschiedenen Formaten und Maßnahmen für mehr Abfallvermeidung einsetzt. Auch für die nächsten Jahre vereinbarten Senatsverwaltung und Messe Berlin eine enge Kooperation bei der Umsetzung von Maßnahmen und der Optimierung von Prozessabläufen zur Material- und Ressourcenschonung. Zur Pressemitteilung Mehr Informationen zur Initiative Re-Use Berlin Zum Re-Use Superstore Machbarkeitsstudie zur Wiederverwendung von Messebaumaterialien (PDF, 929 kB) Jährlich werden in Deutschland über 11 Millionen Tonnen noch genießbare Lebensmittel weggeworfen – besonders Städte wie Berlin sind betroffen. Im Rahmen der Berliner Ernährungsstrategie und des Runden Tisches zur Eindämmung der Lebensmittelverschwendung organisiert die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz am 30. September 2025 einen Aktionstag. Alle Berlinerinnen und Berliner sind eingeladen, mit eigenen Aktionen wie Kochaktionen, Rettertüten oder Workshops gegen Lebensmittelverschwendung und für Lebensmittelwertschätzung aktiv zu werden. Die Senatsverwaltung wird die Aktionen gebündelt öffentlich kommunizieren. Interessierte können ihre Teilnahme per E-Mail an carina.szameitat@senjustv.berlin.de und martin.kroeger@senjustv.berlin.de melden und den Aufruf gerne in den eigenen Netzwerken teilen. Informationen auf der Seite der Senatsverwaltung Die “Zu gut für die Tonne!”-App des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hilft, Lebensmittelreste clever zu verwerten –ohne großen Aufwand. Nutzerinnen und Nutzer geben ihre übrig gebliebenen Zutaten ein und die App schlägt passende, einfache Rezepte vor. Mit rund 800 Rezeptideen, einem integrierten Portionsrechner, Haltbarkeitstipps und einer praktischen Merkliste unterstützt die App dabei, Lebensmittelverschwendung im Alltag zu vermeiden und so Ressourcen und Geld zu sparen. Neu ist das integrierte Küchentagebuch, in das Art und Menge von weggeworfenen Lebensmitteln sowie die Gründe für die Entsorgung eingetragen werden. Basierend auf diesen Daten generiert die App anschauliche Grafiken und gibt individuelle Tipps zur Resteverwertung, um Abfälle künftig zu reduzieren. Mehr Informationen und Download Zur Nutzung direkt im Browser Anfang August ist die Sauberkeitskampagne 2025 der Berliner Stadtreinigung (BSR) gestartet. Unter dem Motto „Sauber geht nur gemeinsam“ soll das Bewusstsein für die Stadtsauberkeit als Gemeinschaftsaufgabe gestärkt werden – nicht nur von BSR und Behörden, sondern auch vor allem bei den Berlinerinnen und Berlinern. Im Rahmen der Kampagne machen bunte Müllfiguren – von der Pommestüte über die Zigarettenkippe bis zur Altmatratze – mit Witz und Wiedererkennungswert auf den richtigen Umgang mit Abfall aufmerksam. Die Kampagne läuft bis zum Herbst und will neben korrekter Müllentsorgung auch zum „Zero Waste“-Gedanken, also der Müllvermeidung, anregen. Bezirke, Verbände und Influencerinnen und Influencer sind eingeladen, sich zu beteiligen. Dazu stellt die BSR online Social Media Kits, Sharepics und Plakate bereit. Mehr Informationen zur Kampagne und Materialien zum Download Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse können beim 7. Schul-Filmwettbewerb der BSR ihre Kreativität unter Beweis stellen! Nach Themen wie Zero Waste und Stadtsauberkeit steht diesmal „Re-Use – Wiederverwenden statt wegwerfen oder verschwenden“ im Mittelpunkt. Gefragt sind dreiminütige Kurzfilme – ob humorvoll, dramatisch oder informativ. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: von Erklärfilmen über Musikvideos bis zu Horrorfilmen oder Comedy-Shows ist alles möglich. Die besten Filme werden mit insgesamt 3.000 Euro Preisgeld belohnt. Teilnehmen kann man allein oder in Teams, Filme können noch bis 15. Dezember 2025 eingereicht werden. Die BSR freut sich auf viele, interessante und kreative Einreichungen! Mehr Informationen zum Filmwettbewerb Kontakt für Fragen und zur Anmeldung: abgedreht@BSR.de Berlin hat bereits viele Orte, an denen das Leihen und Teilen verschiedenster Gegenstände – von Werkzeug über Elektrogeräte bis zu Geschirr und Besteck – möglich ist. Um mit diesem bestehenden Wissen die Gründung neuer Leihorte zu inspirieren, hat die Zero-Waste-Agentur nun ein Playbook „Leihorte“ veröffentlicht. Es bietet Einblicke in Berliner Praxisbeispiele und bündelt wertvolle Informationen zu verschiedenen Aspekten wie der Finanzierung und Organisation von Leihorten, Leihregelungen, Versicherungen und Kommunikation. Ziel der Handreichung ist es, jene zu unterstützen, die eigene Leihorte initiieren und aufbauen möchten und so einen aktiven Beitrag zu Ressourcenschonung und Abfallvermeidung leisten. Mehr Informationen und Download-Link Die NochMall, das Gebrauchtwarenkaufhaus der BSR in Berlin-Reinickendorf, feierte ihren 5. Geburtstag mit einem bunten Familientag. Seit der Eröffnung 2020 hat sie sich zu einem Leuchtturm der Kreislaufwirtschaft entwickelt: Zwei Millionen verkaufte Artikel, jährlich rund 150 Veranstaltungen und 400.000 Besucherinnen und Besucher allein im Jahr 2024 sprechen für den Erfolg. Neben nachhaltigem Einkauf bietet die NochMall mit Auktionen, Workshops und Repaircafés vielfältige Bildung und Inspiration. Das Jubiläum unterstreicht die Rolle der NochMall als Erlebnisort für gelebte Nachhaltigkeit und als wichtigen Beitrag auf dem Weg zur Zero-Waste-Stadt Berlin. Zur Pressemitteilung Mehr Informationen zur NochMall Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) startet das neue Projekt „Zero Waste Voices – Vielsprachigkeit für Wertstoffrecycling“, gefördert von der Stiftung Naturschutz Berlin. Dazu werden aktuell 36 mehrsprachige Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte gesucht, die Lust haben, sich für Umweltschutz und Recycling in ihren Communities stark zu machen. Ziel des Projektes ist es, mindestens acht unterschiedliche Sprach-Communities in Berlin zu erreichen und für Umweltthemen zu begeistern. Wer am Projekt teilnimmt, profitiert neben Aufwandsentschädigungen und der Auszeichnung als Zero-Waste-Multiplikatorin oder -Multiplikator auch von kostenlosen Kursen, Exkursionen und einem interkulturellen Netzwerk. Eine Anmeldung ist noch bis 30. September 2025 möglich. Mehr Informationen zum Projekt und zur Anmeldung 18. September 2025 , 10 bis 13 Uhr, online Beim Fachdialog wird ein CO₂-Rechner vorgestellt, der im Kontext der Initiative Re-Use Berlin entwickelt wurde und konkrete Einsparpotenziale durch Wiederverwendung und Reparatur sichtbar macht. Außerdem werden begleitende Kommunikationsformate präsentiert und erste Erfahrungen aus der praktischen Anwendung – etwa auf Online-Plattformen oder in Gebrauchtwarenhäusern – diskutiert. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten. Mehr Informationen und Agenda Direkt zur Anmeldung Die Zero-Waste-Aktionswochen finden vom 3. bis 30. November 2025 in ganz Berlin statt und laden alle – von Privatpersonen über Vereine bis hin zu Unternehmen – dazu ein, ihr Engagement rund um Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft mit Workshops, Repair-Cafés, Fachvorträgen und Mitmachaktionen sichtbar zu machen. Ziel der Aktionswochen ist es, das Bewusstsein für die Themen Zero Waste und Kreislaufwirtschaft zu stärken und Berliner Akteure sichtbarer zu machen. Wer mitmachen möchte, den unterstützt die Zero-Waste-Agentur mit einer Online-Vernetzungsplattform sowie digitalen Vernetzungstreffen (u.a. am 23. September 2025, 16 bis 17 Uhr). Mehr Informationen und Anmeldung

Synchronisierte und energieadaptive Produktionstechnik zur flexiblen Ausrichtung von Industrieprozessen auf eine fluktuierende Energieversorgung, Teilvorhaben: U2-3_Hochschule Mannheim

Privathaushalte

Bild: SenMVKU Alttextilien Secondhand-Mode ist im Trend und kann Umweltauswirkungen bei der Herstellung von Bekleidung vermeiden. Allerdings ist bei der Sammlung von Alttextilien für die Wiederverwendung einiges zu beachten. Weitere Informationen Bild: Ronald Rampsch/stock.adobe.com Altfahrzeuge Wer sein Altfahrzeug als Abfall entsorgen will, darf es nur an eine zertifizierte Annahme-, Rücknahme- oder Demontagestelle abgeben. So ist sichergestellt, dass das Fahrzeug umweltgerecht und nach den Vorgaben der Altfahrzeug-Verordnung entsorgt wird. Weitere Informationen Bild: Gudella / Depositphotos.com Batterien Batterien können gefährliche Schwermetalle wie Blei, Cadmium oder Quecksilber enthalten. Deshalb sind sie getrennt von anderen Abfallströmen zu erfassen. Weitere Informationen Bild: AZ Studio/stock.adobe.com (KI-generiert) Elektroaltgeräte In Elektro- und Elektronikgeräten sind erhebliche Mengen gefährlicher Schadstoffe enthalten, aber auch wertvolle Ressourcen, die in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden können. Weitere Informationen Bild: Inga Bresser - Fotolia.com Wertstoffsammlung Hier finden Sie Informationen zur Erfassung von Verpackungsabfällen und stoffgleichen Nichtverpackungen bei privaten Haushalten; Sammlung von Wertstoffen aus Metall, Kunststoff, Verbunden, Glas, Papier, Pappe und Karton. Weitere Informationen Bild: RalucaIoanaCohn / Depositphotos.com Abfallentsorgung infolge von Havarien und Brandereignissen Bei Havarien oder Brandereignissen entstehen gefährliche Abfälle, die umgehend entsorgt werden müssen. Für eine rechtssichere und effiziente Entsorgung zum Schutz von Umwelt und Gesundheit sind von Privatpersonen klare Richtlinien zu beachten. Weitere Informationen Bild: SenMVKU / PEPERONI Der CO₂-Rechner Mit dem interaktiven Tool lässt sich schnell ausrechnen, wie viel CO₂ beim Kauf von Gebraucht- gegenüber Neuwaren gespart wird. Die Abfall­vermeidungs­leistung wird anschließend in gesparte Flug-, Bahn- oder Autofahrten übersetzt und so perfekt illustriert. Weitere Informationen Bild: alexraths / Depositphotos.com Lebensmittelwertschätzung Knapp sechzig Prozent der Lebensmittelabfälle entstehen in privaten Haushalten. Durch Maßnahmen der Lebensmittelwertschätzung können Abfälle vermieden und Kosten gespart werden. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Mehrweg zum Mitnehmen Mehrwegverpackungen sind umwelt- und klimafreundliche Lösungen für den täglichen Konsum unterwegs. Sowohl Verbraucherinnen und Verbraucher als auch Verkaufsstellen haben viele Möglichkeiten, umweltfreundlich Mehrwegangebote zu nutzen. Weitere Informationen Bild: BUND Berlin e.V. ReMap Berlin Auf der ReMap des BUND sind die Akteure und Veranstaltungen von Re-Use Berlin auf einen Blick mit ihren Standorten abgebildet. Außerdem bietet die ReMap einen Überblick über viele weitere Re-Use Angebote und Akteure in Berlin. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Sammelboxen Sie möchten gebrauchtes Versandmaterial tauschen oder Druckerpatronen sammeln? Mit der Nutzung der Sammelboxen von Re-Use Berlin tragen Sie aktiv zur Abfallvermeidung bei. Wir zeigen Ihnen, wo Sie welche Sammelboxen finden können. Weitere Informationen Bild: ZWA / Stephan Pramme Zero-Waste-Agentur Die Agentur ist eine unabhängige Einheit bei der Berliner Stadtreinigung und soll dabei helfen, die Kreislaufwirtschaft in Berlin partizipativ weiterzuentwickeln und die Berlinerinnen und Berliner bei der Vermeidung von Abfällen zu unterstützen. Weitere Informationen Bild: SenMVKU Newsletter Zero Waste Der Newsletter zur Zero Waste-Strategie des Landes Berlins richtet sich an alle, die sich für eine nachhaltige Abfallvermeidung, Recycling und Projekte zur Umsetzung der Zero Waste-Strategie interessieren. Weitere Informationen Bild: BSR / Amin Akhtar Straßenreinigung Alle Informationen zu den Grundlagen der Straßenreinigung im Land Berlin. Weitere Informationen Bild: licht75 - Fotolia.com Winterdienst Alle Informationen zu den Grundlagen des Winterdienstes im Land Berlin. Weitere Informationen Bild: Neirfys / Depositphotos.com Abfallrechtliche Marktüberwachung Die abfallrechtliche Marktüberwachung stellt die Einhaltung abfallrechtlicher Vorschriften für Produkte wie Fahrzeuge, Elektro- und Elektronikgeräte, Batterien, Verpackungen und bestimmte Einwegkunststoffprodukte sicher. Weitere Informationen

Der CO₂-Rechner

Mit dem CO₂-Rechner von Re-Use Berlin wurde ein Online-Tool entwickelt, das schnell und einfach den Effekt des Kaufs von Gebrauchtwaren im Vergleich zu neuen Artikeln greifbar macht. Der Rechner bietet viele verschiedene Kategorien an, von Elektronik und Textilien über Bücher bis hin zu Haushaltswaren und Fahrrädern. So können Nutzerinnen und Nutzer herausfinden, wie viel CO₂ sie potenziell sparen, wenn sie ein Smartphone oder eine Waschmaschine gebraucht statt neu kaufen. Gebrauchtwarenhändler erhalten die Möglichkeit, gegenüber der Kundschaft und der Öffentlichkeit den Wert ihrer Arbeit auszuweisen. Die gesparten CO₂-Emmissionen werden anschließend in vermiedene Auto-, Bahn- und Flugdistanzen umgerechnet, um den Vorteil verständlich zu illustrieren. Hier einfach selbst ausprobieren: CO₂-Ersparnis berechnen

Technologien für eine nachhaltige Wertschöpfungskette digitaler Medien, Teilvorhaben: Bewertung von Nachhaltigkeit und Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft

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