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Eisen-Mangan Ko-Limitierung – ein potenzieller Kontrollfaktor der Phytoplanktonökolgie des Südpolarmeeres

Das Projekt "Eisen-Mangan Ko-Limitierung – ein potenzieller Kontrollfaktor der Phytoplanktonökolgie des Südpolarmeeres" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung - Fachbereich Biowissenschaften - Funktionelle Ökologie durchgeführt. Das Südpolarmeer hat einen starken Einfluss auf den globalen Kohlenstoffkreislauf und spielt daher eine zentrale Rolle im globalen Klimasystem. Antarktische Phytoplankter sind wichtige Motoren des globalen Kohlenstoffkreislaufs, da sie zu 20% zur globalen jährlichen Primärproduktion beitragen. Im Südpolarmeer wird die biologische Aufnahme von Kohlendioxid hauptsächlich über die Verfügbarkeit des Spurenmetalls Eisen (Fe) und Licht gesteuert, die essentiell für die Photosynthese sind. Während sich die meisten Studien zur Zeit damit beschäftigen, wie die Verfügbarkeit von Fe und Licht das Wachstum und die Produktivität von Phytoplankton beeinflusst, weiß man sehr viel weniger darüber, inwiefern andere Spurenmetalle potenziell limitierend oder co-limitierend mit Fe im Südpolarmeer sind. Es wurde die Hypothese aufgestellt, dass Mangan, welches für diverse zelluläre Prozesse in Phytoplanktonzellen benötigt wird, potenziell (ko-)limitierend mit Fe in bestimmten Regionen des Südpolarmeeres sein könnte. Zur Zeit ist nichts über den Einfluss einer Fe-Mn-Ko-Limitierung auf Wachstum, Photosynthese, oxidativen Stress und zellulären Bedarf von Fe und Mn in antarktischen Phytoplanktern bekannt. Dieses Forschungsprojekt hat zum Ziel, den Einfluss von unterschiedlichen Fe- und Mn-Konzentrationen zusammen mit verschiedenen Lichtbedingungen, welche unterschiedliche Klimaszenarien simulieren, auf die Phytoplanktonphysiologie und deren Implikationen auf die Ökologie und Biogeochemie im jetzigen und zukünftigen Südpolarmeer zu untersuchen. Hierzu wird ein interdisziplinärer Ansatz gewählt, der sowohl Biologie als auch marine Chemie durch Labor- und Feldarbeit miteinander kombiniert, und somit signifikant zu dieser Fragestellung beiträgt. Durch Laborexperimente mit ökologisch und biogeochemisch relevanten Phytoplanktonarten des Südpolarmeeres wird ein mechanistisches Verständnis über physiologische Prozesse wie Photosynthese und der zelluläre Bedarf von Fe und Mn gewonnen. Schiffsmanipulationsexperimente mit natürlichen Phytoplanktongemeinschaften von unterschiedlichen Regionen des Südpolarmeeres werden zudem das Vorkommen von einer Fe-Mn-Ko-Limitierung aufzeigen und Phytoplanktonarten identifizieren, die besonders sensitiv, aber auch tolerant gegenüber veränderten Spurenmetall- und Lichtbedingungen sind. Somit wird das vorgeschlagene Forschungsprojekt helfen, ökophysiologische Erklärungen zu liefern, um das räumliche Vorkommen von Phytoplanktonarten im jetzigen und zukünftigen Südpolarmeer zu verstehen. Ein besseres Verständnis über die Arbeitsweise und die Sensitivität des antarktischen Ökosystems ist fundamental, um unsere bestehenden Vorhersagewerkzeuge wie die Modellierung zu verbessern und unser Verständnis über die Mechanismen, wie das Südpolarmeer wiederum klimatische Prozesse auf globaler Ebene beeinflusst, zu erfassen.

Analyse eines Unternehmensentwertungsrechts für Strom-Herkunftsnachweise in Deutschland - Vorschläge und Auswirkungen

Das Projekt "Analyse eines Unternehmensentwertungsrechts für Strom-Herkunftsnachweise in Deutschland - Vorschläge und Auswirkungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von enervis energy advisors GmbH / HIR Hamburg Institut Research gGmbH durchgeführt. Im Stromsektor stellen Herkunftsnachweise (HKN) das etablierte Nachweisinstrument dar, um die erneuerbare Eigenschaft von Strom nachzuverfolgen und einzelnen Verbrauchenden zuzuordnen. Welche Akteure HKN entwerten und Konten mit entsprechenden Rechten in HKN - Registern führen können, ist EU-weit nicht einheitlich geregelt. In Deutschland ist die Entwertung von HKN nur durch Elektrizitätsversorgungsunternehmen im Rahmen der Stromkennzeichnung zulässig, während in mehreren anderen europäischen Staaten auch eine HKN-Entwertung durch Letztverbrauchende oder spezialisierte Dienstleister etabliert ist. Ziel des vom Umweltbundesamt beauftragten Gutachtens ist es zu klären, welche Implikationen die Einführung eines Unternehmensentwertungsrechts (UN-ER) in Deutschland für den Strom-HKN-Markt hätte. Im Fokus steht die HKN-Entwertung zur Kennzeichnung des durch eingekauften Strom abgedeckten Stromverbrauchs (Scope 2 im Rahmen der Klimabilanzierung). Hierfür werden drei Analyseansätze kombiniert. Den Hintergrund bildet eine Kurzanalyse des europäischen und deutschen HKN-Markts sowie eine Auswertung zur HKN-Entwertungspraxis in Mitgliedsländern der Association of Issuing Bodies. Um mögliche Auswirkungen auf den HKN-Markt zu quantifizieren, wurde eine Szenarienmodellierung durchgeführt. Motive, die Unternehmen mit der Nutzung eines HKN-Entwertungsrechts verbinden, wurden mittelsStakeholderinterviews erforscht. Auf Basis dieser Analysen wird untersucht, welche Auswirkungen auf die Verfügbarkeit und Preise von HKN zu erwarten wären, und welche Nutzenwirkungen sich mit Blick auf die Energiewende erwarten lassen. Im Ergebnis könnte ein UN-ER zu einer organisatorischen Weiterentwicklung des HKN-Markts und einer effizienterenGestaltung von Nachweisprozessen beitragen. Eine energiewendeförderliche Wirkung kann sich insbesondere durch Nachfrageimpulse für eine qualitative Differenzierung des HKN- bzw. Ökostrommarkts ergeben. Allerdings ist eine Abwägung erforderlich gegenüber den Kosten der technischen und operativen Umsetzung, die im Rahmen der Studie nicht untersucht wurden.

Connecting processes and structures driving the landscape carbon dynamics over scales (LandScales)

Das Projekt "Connecting processes and structures driving the landscape carbon dynamics over scales (LandScales)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V., Institut für Landschaftswasserhaushalt durchgeführt. LandScales integrates the aquatic and terrestrial perspectives of landscape carbon dynamics within a multidisciplinary collaborative research environment, by characterising structures, processes, and fluxes across scales. The goal is to characterise carbon sequestration and release in a moraine landscape representative of landscapes of glacial origin. A major point is the scaling of carbon fluxes and underlying mechanisms from the plot to the landscape level by accounting for spatio-temporal heterogeneity of structures and functions, and to address the uncertainties of scaling approaches. These objectives are vital for optimising the C sequestration at the landscape scale and for sustaining an important ecosystem service.

Carbon emission mitigation by Consumption-based Accounting and Policy (CARBON CAP)

Das Projekt "Carbon emission mitigation by Consumption-based Accounting and Policy (CARBON CAP)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Nederlandse Organisatie voor Toegepast Natuurwetenschappelijk Onderzoek (TNO) durchgeführt. Climate change mitigation now focus on production, where upward drivers of GHG emissions come from consumption. Demand side oriented policies hence can complement domestic GHG reduction efforts. The core aim of this project is to - 1. Stimulate innovative demand side oriented climate policies by improved shared insight in consumption emissions. - 2. Realize a more effective policy mix for achieving the objectives of the EU policy packages (e.g. Low carbon economy roadmap) There are significant questions about consumption based carbon accounting (CBCA) systems (Gap 1: CBCA reliability) and demand side policies (effectiveness (Gap 2) and societal impacts (Gap 3)). Stakeholders hence can easily question their added value (Gap 4). Our project will overcome this problem via the following responses - 1. (WP4). Comparing the major CBCA databases (EXIOBASE, WIOD, GTAP, EORA), identifying key factors causing uncertainty, assessing upward drivers, resulting in CBCA that can be implemented by formal players in the climate community (UNFCCC, IEA, others) - 2. (WP5 and WP6). Providing an in-depth analysis of the feasibilities of consumption based and trade related policies, assessing their effectiveness, and compatibility with e.g. WTO rules (WP5). Specific case studies will zoom in on practical improvement options and implications for specific sectors (WP6) - 3. (WP7). Improving some of the most ambitious global economic models, E3ME/E3MG, EXIOMOD and IPTS's FIDELIO relation to point 1 so that they capture side-effects and rebound effects, impacts on trade, investment etc. of consumption based policies - 4. (WP8 and WP2). Creating an implementation roadmap for consumption based accounts and policies (WP8) endorsed by a critical mass of stakeholders via policy-science brokerage activities (WP2). The project is complemented by Management (WP1) and an inception phase (WP3) and executed by a group of the most renowned institutes in CBCA, economic modeling and climate policy.

Forest dynamics in Switzerland (FORDYNCH) - pattern, driving forces and ecological implications

Das Projekt "Forest dynamics in Switzerland (FORDYNCH) - pattern, driving forces and ecological implications" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft durchgeführt. Whereas deforestation is still a major threat to various ecosystem goods and services worldwide, there is an increasing number of regions and countries, in which the trend in forest cover became reversed, i.e. deforestation gave way to an increase in forest are. This change in trend from decreasing to expanding forest areas has been called 'forest transition' by Mather (1992), a concept, which has been used since then in an impressive series of regional and national studies. Originally, studies on forest dynamics were mainly motivated by concerns about sustainable timber supply. Later, the focus shifted to biodiversity issues, as both decline and expansion in forest area go parallel with changes in biodiversity. Because forests are also important reser-voirs of carbon, the growing interest in national and global carbon accounting triggered the latest wave of studies on forest transition processes. In the proposed project, we intend to reconstruct changes in forest area in Switzerland over the last 160 years based on unique database on forest cover including 7 time steps since the 1840s. Separately, we will conduct a case study for the Canton of Zurich for 333 years based on an additional excellent historical source, i.e. the Gyger-map from 1667. We want to study forest dynamics, search for forest transition processes, but also aim at searching for patterns of change in forest areas, which go beyond the forest transition concept, i.e. recent secondary declines in forest areas due to the expansion of settlements and infrastructure in forested re-gions - a process which has been observed in many densely populated regions globally. In a second part of the study we will determine the main factors driving change in forest cover in Switzerland and on a longer time scale in the Canton of Zurich by combining spatially explicit modelling with explorative landscape historical analyses in an innovative way. In the last part of the study, we aim at assessing the implications of forest cover changes for selected ecosystem goods and services, i.e. biodiversity and carbon sequestration, by combining the data base on forest cover with information taken from the Swiss National Forest Inventory.

An accounting integrated carbon management tool for supply chain decarbonisation of SMEs (Insight)

Das Projekt "An accounting integrated carbon management tool for supply chain decarbonisation of SMEs (Insight)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Carbon Analytics Limited durchgeführt.

Material- und Energieflussbasierte Kosten- und Klimaanalyse-MEKKA

Das Projekt "Material- und Energieflussbasierte Kosten- und Klimaanalyse-MEKKA" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hochschule Pforzheim, Gestaltung, Technik, Wirtschaft und Recht, Institut für Angewandte Forschung durchgeführt. MFCA und insbesondere die ISO 14051 ist als eine Spezialauswertung von Material- und Energieflüssen und ihre monetäre Bewertung angelegt und erfolgt mittels spezieller Tabellen, die von ISO 14051 vorgegeben werden. Es fehlt aber eine methodische Einbettung in ein Gesamtkonzept zur Modellierung der material- und energiebezogenen Flüsse in einem Produktionssystem, das anschlussfähig für verschiedene Erweiterungen, z. B. in Richtung überbetrieblicher Analysen in der Supply Chain, oder ökonomische und ökologische Bewertungen ist. Insbesondere ist eine solche methodische Einbettung erforderlich, um IT-Konzepte und IT-Produkte zu entwickeln, die dann praxistauglich sind und über die nötige Flexibilität für den betrieblichen Einsatz verfügen. Es soll eine Methodik entwickelt werden, die auf einer (über)betrieblichen Material- und Energieflussanalyse aufsetzt, nach bestimmten Regeln aus der Produktionstheorie vorgeht, flexible Präferenzsetzungen der betrachteten Güter im System zulässt, eine stringente monetäre Bewertung nach klassischem Kostenrechnungsschema erlaubt, eine MFCA als eine monetäre Spezialauswertung ebenso wie eine Berücksichtigung von Umweltwirkungen speziell am Beispiel Treibhausgasemissionen und Carbon Footprlnts zulässt, Scope-3-Emissionen einbezieht und daraus ein Carbon Accounting für das betrachtete System ermöglicht sowie schließlich auch eine dem MFCA analoge Bewertung der Umwelt- oder Klimawirksamkeit von Material- und Energieverlusten im betrieblichen Rahmen möglich macht.

Management von Stoffströmen im Rahmen des betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagements auf Basis der Integration der Treibhausbilanzierung (ISO 14064, 14065) in die Materialflusskostenrechnung (ISO 14051)

Das Projekt "Management von Stoffströmen im Rahmen des betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagements auf Basis der Integration der Treibhausbilanzierung (ISO 14064, 14065) in die Materialflusskostenrechnung (ISO 14051)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Halle-Wittenberg, Wirtschaftswissenschaftlicher Bereich, Lehrstuhl Betriebswirtschaftslehre insbesondere Betriebliches Umweltmanagement durchgeführt. Ansätze und Möglichkeiten der Integration von Materialflusskostenrechnung und Instrumenten der Treibhausgasbilanzierung auf Basis der 2011 erscheinenden ISO-Normen zur Erhöhung der Öko-Effizienz der betrieblichen Stoffströme

Quantifying and Understanding the Earth System - JI Forest-Climate-Projects in North-West Russia

Das Projekt "Quantifying and Understanding the Earth System - JI Forest-Climate-Projects in North-West Russia" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von GFA Envest GmbH durchgeführt. The QUEST project builds capacity through the development of new REDD+ like methodologies for Joint Implementation forest. This includes the development of the first methodology for Improved Forest Management based on 'Forest Management' under Article 3.4 of the Kyoto Protocol. These methodologies may be applied by other JI project developers. The QUEST project will, therefore, strenghten project activities in Land Use, Land Use Change and Forestry sector. QUEST also involves the application on four demonstrator forestry projects in Russia and Romania allowing for the investigation of the projects impact with respect to energy use, policy, verification and methodological issues and social, environmental and hydrological concerns with Agriculture Forestry and Other Land Use (AFOLU) in a 'hands on', 'learning by doing' approach. It is the projects intention to contribute to the conservation of the Dvinsky, one of intact forest as well as to generate emission reductions. A successful implementation of the Dvinsky Climate Action Project might serve as a lighthouse example for the JIs potential to conserve Russias endangered HCV forests. The project activity will improve existing forest practices aiming at an increment of biomass volume in forests under concession. Carbon finance will enable logging firms to switch from the traditional clear cutting to a group felling system, thereby reducing the negative impact of forest management on the ecological system. Concluding, JIFor explores the LULUCF framework, develops baseline and monitoring methodologies, facilitates forest climate projects based on 'Forest Management', Art. 3.4. This provides important lessons learnt for a future REDD+ policy scheme under a follow up agreement to the Kyoto Protocol. GFA ENVEST contributes to: Assessment of the policy context of LULUCF and JI in Europe including permanence, issuance of AAUs for LULUCF projects, issuance of RMUs for LULUCF projects (considering the design of the IET) and evaluation of annual- vs- five year accounting on a national level; Baseline and monitoring methodologies for JI; development of methodologies for Improved Forest Management and Forest Conservation; JI Project Design Document development - Dvinsky Forest Conservation in Russia; JI Project Design Document development - Svetloserskles Improved Forest Management in Russia; Development of tools, Transferability, Scalability, and Identification of Future Projects and Research Needs; Assessment of carbon rights ownership for forestry projects in Russia.

Untersuchungen zur Rolle des Waldes und der Forstwirtschaft im Kohlenstoffhaushalt des Landes Baden-Württemberg

Das Projekt "Untersuchungen zur Rolle des Waldes und der Forstwirtschaft im Kohlenstoffhaushalt des Landes Baden-Württemberg" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg durchgeführt. In dem Projekt wurde ein 'Full Carbon Accounting'-Ansatz entwickelt und mit verschiedenen Modellen berechnet. Anhand der vollständigen Bilanzierung aller relevanten C-Speicher im Wald auf Basis der IPCC-Vorgaben zur internationalen THG-Berichterstattung konnte gezeigt werden, dass der Wald in Baden-Württemberg zur Zeit eine bedeutende Senke für C ist. Die Veränderungen der C-Vorräte im Wald wurden nach der 'Stock-change method' mit den Einzelbaumdaten der BWI quantifiziert. Es wurde das im NIR verwendete Verfahren der Volumenexpansion der Einzelbäume angewendet und dafür ein Gesamtfehler von rd. 8Prozent berechnet. Zusätzlich wurde ein Holzproduktmodell entwickelt, um die Veränderungen der Holzproduktspeicher in die Betrachtung zu integrieren. Auf dieser Basis konnten außerdem die Substitutionseffekte quantifiziert werden, die entstehen, wenn Holz als Material oder Energieträger eingesetzt wird. Ziel einer vollständigen Betrachtung des Forst- und Holzsektors durch die zusätzliche Berücksichtigung der Technosphäre ist die Beantwortung der Frage, ob es aus Sicht des Klimaschutzes sinnvoller ist, einen Wald nachhaltig und intensiv zu bewirtschaften oder durch Extensivierung der Bewirtschaftung höhere Vorräte in der Biomasse aufzubauen. Dazu wurde der sog. 'Production approach' gewählt, der im Gegensatz zur geltenden Berichterstattungslogik die Produktspeicher mit einbezieht, aber den Handel ausblendet. Der Ansatz wird dafür kritisiert, dass er das Kyotoprinzip der Zurechnung von Emissionen an den Ort ihrer Entstehung verletzt. Deswegen kann er nicht für eine Anrechnung innerhalb der Berichterstattung verwendet werden. Für eine Bewertung der Klimaschutzleistung eines nachhaltig bewirtschafteten Waldes ist er jedoch geeignet, weil das dort produzierte Holz berücksichtigt wird und Importe ausgeblendet werden.

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