API src

Found 21 results.

Related terms

Promotion and Implementation of Chemical Leasing Business Models in Industry

Effizienzsteigerung und Emissionsminimierung von Biogasanlagen bei gleichzeitiger Reduktion der Anlagenkomplexität durch innovative Gastrennverfahren, Teilvorhaben 1: Koordination und Membranentwicklung

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung von neuartigen Gastrennmembranen/-modulen für die vereinfachte Abtrennung von CO2 und anderen Biogasbestandteilen, für eine effektivere Herstellung von Biomethan. Dabei soll eine hohe Qualität der getrennten Stoffströme und die Anwendbarkeit des Gastrennverfahrens auch für kleine Aufbereitungsanlagen erreicht werden. Zur Herstellbarkeit dieser neuartigen Gastrennmembranen muss eine modulare Membranziehanlage entwickelt werden, mit deren Hilfe die Membranherstellung gezielt an verschiedene Trennaufgaben angepasst werden kann. Für Tests unter Industriebedingungen werden die Membranen in speziell entwickelte Module eingesetzt, um den Einsatz auch in bestehenden Biogasanlagen zu ermöglichen. In Anlehnung an das 'chemical leasing'-Konzept soll zudem ein Recycling der Membranen stattfinden und ein Kreislauf zur Ressourcenschonung etabliert werden, der die Freisetzung von Mikroplastik in die Umwelt durch Membranabfälle minimieren soll. Abschließend soll eine ökonomische und ökologische Bewertung des entwickelten Membrantrennverfahrens, einschließlich einer Bewertung des technischen Risikos, erfolgen.

Effizienzsteigerung und Emissionsminimierung von Biogasanlagen bei gleichzeitiger Reduktion der Anlagenkomplexität durch innovative Gastrennverfahren, Teilvorhaben 3: Prozess- und Modulentwicklung

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung von neuartigen Gastrennmembranen/-modulen für die vereinfachte Abtrennung von CO2 und anderen Biogasbestandteilen, für eine effektivere Herstellung von Biomethan. Dabei soll eine hohe Qualität der getrennten Stoffströme und die Anwendbarkeit des Gastrennverfahrens auch für kleine Aufbereitungsanlagen erreicht werden. Zur Herstellbarkeit dieser neuartigen Gastrennmembranen muss eine modulare Membranziehanlage entwickelt werden, mit deren Hilfe die Membranherstellung gezielt an verschiedene Trennaufgaben angepasst werden kann. Für Tests unter Industriebedingungen werden die Membranen in speziell entwickelte Module eingesetzt, um den Einsatz auch in bestehenden Biogasanlagen zu ermöglichen. In Anlehnung an das 'chemical leasing'-Konzept soll zudem ein Recycling der Membranen stattfinden und ein Kreislauf zur Ressourcenschonung etabliert werden, der die Freisetzung von Mikroplastik in die Umwelt durch Membranabfälle minimieren soll. Abschließend soll eine ökonomische und ökologische Bewertung des entwickelten Membrantrennverfahrens, einschließlich einer Bewertung des technischen Risikos, erfolgen.

Effizienzsteigerung und Emissionsminimierung von Biogasanlagen bei gleichzeitiger Reduktion der Anlagenkomplexität durch innovative Gastrennverfahren

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung von neuartigen Gastrennmembranen/-modulen für die vereinfachte Abtrennung von CO2 und anderen Biogasbestandteilen, für eine effektivere Herstellung von Biomethan. Dabei soll eine hohe Qualität der getrennten Stoffströme und die Anwendbarkeit des Gastrennverfahrens auch für kleine Aufbereitungsanlagen erreicht werden. Zur Herstellbarkeit dieser neuartigen Gastrennmembranen muss eine modulare Membranziehanlage entwickelt werden, mit deren Hilfe die Membranherstellung gezielt an verschiedene Trennaufgaben angepasst werden kann. Für Tests unter Industriebedingungen werden die Membranen in speziell entwickelte Module eingesetzt, um den Einsatz auch in bestehenden Biogasanlagen zu ermöglichen. In Anlehnung an das 'chemical leasing'-Konzept soll zudem ein Recycling der Membranen stattfinden und ein Kreislauf zur Ressourcenschonung etabliert werden, der die Freisetzung von Mikroplastik in die Umwelt durch Membranabfälle minimieren soll. Abschließend soll eine ökonomische und ökologische Bewertung des entwickelten Membrantrennverfahrens, einschließlich einer Bewertung des technischen Risikos, erfolgen.

Effizienzsteigerung und Emissionsminimierung von Biogasanlagen bei gleichzeitiger Reduktion der Anlagenkomplexität durch innovative Gastrennverfahren, Teilvorhaben 2: Biogastrennung und Technikbewertung

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung von neuartigen Gastrennmembranen/-modulen für die vereinfachte Abtrennung von CO2 und anderen Biogasbestandteilen, für eine effektivere Herstellung von Biomethan. Dabei soll eine hohe Qualität der getrennten Stoffströme und die Anwendbarkeit des Gastrennverfahrens auch für kleine Aufbereitungsanlagen erreicht werden. Zur Herstellbarkeit dieser neuartigen Gastrennmembranen muss eine modulare Membranziehanlage entwickelt werden, mit deren Hilfe die Membranherstellung gezielt an verschiedene Trennaufgaben angepasst werden kann. Für Tests unter Industriebedingungen werden die Membranen in speziell entwickelte Module eingesetzt, um den Einsatz auch in bestehenden Biogasanlagen zu ermöglichen. In Anlehnung an das 'chemical leasing'-Konzept soll zudem ein Recycling der Membranen stattfinden und ein Kreislauf zur Ressourcenschonung etabliert werden, der die Freisetzung von Mikroplastik in die Umwelt durch Membranabfälle minimieren soll. Abschließend soll eine ökonomische und ökologische Bewertung des entwickelten Membrantrennverfahrens, einschließlich einer Bewertung des technischen Risikos, erfolgen.

Chemikalienmanagement nachhaltig gestalten: Nachhaltigkeitskriterien für Chemikalienleasing weiterentwickeln und in Fallstudien anwenden

Chemikalienleasing setzt Randbedingungen für Nachhaltige Chemie und damit auch für Innovation und Beschäftigung. Untersuchungen zeigen, dass damit der Chemikalienverbrauch zum Teil mehr als halbiert werden kann. Das UBA hat in Zusammenarbeit mit UNIDO Nachhaltigkeitskriterien für Chemikalienleasing erarbeitet und in Branchen mit hohem Multiplikatorpotenzial implementiert und ausgewertet (FKZ 370767407). Für die Nachhaltigkeitskriterien sollen nun qualitative und quantitative Indikatoren und Unterkriterien entwickelt werden. Dies soll unter Berücksichtigung der Erfahrungen bestehender nationaler und internationaler Pilotprojekte und Erfahrungen (u.a. FKZ 371193401) sowie den Ansprüchen des UBA an eine Nachhaltige Chemie erzielt werden. Zur Einhaltung und praxisnahen Ausgestaltung der Nachhaltigkeitskriterien benötigen v.a. KMU, die Chemikalienleasing anwenden wollen, konkrete Unterstützung. Die Entwicklung von Indikatoren und Unterkriterien für die bestehenden Nachhaltigkeitskriterien werden den Unternehmen die Zielsetzung und -erreichung vereinfachen. Gleichzeitig sollen die von den Unternehmen bei diesem Prozess beigesteuerten Daten für die Außendarstellung des Geschäftsmodells Chemikalienleasing als Beitrag für eine Nachhaltige Chemie genutzt werden. Der AN soll hierfür eine Datenbank entwerfen, in der Unternehmen ihre Daten freiwillig und anonymisiert einspeisen können. Die Umsetzung der erweiterten Nachhaltigkeitskriterien soll an Praxisbeispielen in Zusammenarbeit mit Unternehmen getestet werden. Hierfür sollen sowohl bestehende, als auch neue Chemikalienleasing Projekte herangezogen werden. Als ein neues Projekt soll Chemikalienleasing in der Galvanik mit bestehenden, fluorfreien Tensid-Alternativen als Ersatz des POP PFOS initiiert werden. Ein wichtiges Element im Projekt wird ein Begleitkreis aus VertreterInnen von Chemikalienherstellern und -anwendern, Verbänden, Wissenschaft, Behörden und NGOs sein, der die Ergebnisse praxisorientiert diskutiert.

Chemikalien leasen – Umwelt entlasten UBA stellt Konzept für „Nachhaltige Chemie“ vor

Unternehmen sollten künftig nicht mehr nur Autos und Computer leasen, sondern auch Chemikalien. Das schlägt das Umweltbundesamt (UBA) im Papier „Nachhaltige Chemie“ vor. Die Idee ist einfach: Hersteller oder Importeure verkaufen nicht die Chemikalie – etwa ein Lösemittel zur Platinenherstellung – sondern bieten dem Käufer, die Funktion oder Dienstleistung der Chemikalie an – was die fach- und umweltgerechte Nutzung einschließt. Nach der Nutzung nimmt der Anbieter die ausgedienten Chemikalien zurück, bereitet sie auf oder entsorgt sie umweltgerecht. Beim Chemikalien-Leasing verdienen die Anbieter künftig an ihrem Know-how – und nicht wie bisher an der Menge der verkauften Chemikalien.

Chemikalienmanagement nachhaltig gestalten: Nachhaltigkeitskriterien für Chemikalienleasing weiterentwickeln und in Fallstudien anwenden, Ressourceneffizientes Wirtschaften in der Praxis durch alternative Geschäftsmodelle ('Chemikalienleasing')

Ausgangslage: Ein effizienter Ressourceneinsatz in der Produktion ist ein Schlüsselfaktor für die Senkung des Rohstoffverbrauchs der deutschen Wirtschaft. Hierfür ist die Sensibilisierung und Gewinnung von Produzenten für innovative Geschäftsmodelle notwendig. Die Verbreitung und Etablierung alternativer Produktionsweisen unterstützt die Marktdurchdringung ressourceneffizienter Produkte und Dienstleistungen. Chemikalienleasing ist ein Geschäftsmodell, das darauf abzielt, die Effizienz des Einsatzes von Chemikalien zu erhöhen und so den hiermit verbundenen Ressourcenverbrauch zu optimieren. Experten schätzen, dass dadurch in Deutschland der Chemikalienverbrauch um mehr als 10.000 t pro Jahr gemindert werden kann. Zielstellung/ Methodik: In diesem Projekt solen Pilotprojekte für ressourceneffiziente Geschäftsmodelle initiiert werden. Anhand der Pilotprojekte sollen die im Vorgängervorhaben erarbeiteten Qualitätskriterien in der Praxis erprobt und optimiert werden. Hierfür werden vorhandene Leitfäden und Handlungsanleitungen aus dem Vorgängerprojekt in der konkreten Umsetzung mit den Wirtschaftsakteuren geprüft und weiterentwickelt. Zudem soll untersucht werden, ob das Konzept auch in einem Industrieland (Deutschland) marktfähig ist und welches Potenzial es zur Verbesserung der Ressourceneffizienz bietet. Es sollen bisherige Erfahrungen bewertet und weitere ergänzende Pilotprojekte durchgeführt werden.

Anwendung und Weiterentwicklung des Chemikalienleasing-Konzepts zur Optimierung des Chemikalienhandels in der Holz- und Druckindustrie

Chemikalienleasing (ChL) ist ein innovatives Geschäftsmodell, bei dem die klassische mengenbezogene Bezahlung (€/t) von Chemikalien durch eine nutzenorientierte Bezahlung (z.B. €/m2 gereinigte Fläche) ersetzt wird. Dadurch mutiert der Chemikalienverbrauch für den Chemikalienhersteller von einem Erlös zu einem Kostenfaktor und es entsteht ein wirtschaftliches Interesse des Chemikalienherstellers, den Verbrauch von chemischen Produkten beim Anwender durch Prozessoptimierung zu verringern. In der Konsequenz kommt es zu einer intensivierten Zusammenarbeit zwischen Chemikalienhersteller und -anwender, die zu wirtschaftlichen Vorteilen für beide Partner und insbesondere - über den verringerten Chemikalienverbrauch - zu Ressourcenschonung, Verringerung von Umweltbelastungen, Energieeinsparung und Vermeidung/Verringerung von Risiken aus der Chemikalienanwendung führt. Das Vorhaben zielt darauf ab, Chemikalienleasing in der deutschen Holz- und Druckindustrie bekannt zu machen, in Pilotvorhaben zu testen, zu implementieren und eine spätere flächendeckende Umsetzung zu initiieren. Konkret wird angestrebt, dass wichtige Prozesse in der deutschen Holz- und Druckindustrie verbessert und weniger Chemikalien (insbesondere Holzschutzmittel, Lösemittel und Farben) verbraucht werden. Hierdurch sollen verschiedene Umweltbelastungen (Abfall, Abwasser, Luft, Arbeitsplatzbelastung) sowie Gesundheitsbelastungen und Risiken verringert werden. Wesentlich ist, dass das Konzept des Chemikalienleasings an konkreten Fallbeispielen getestet wird, um praktische Erfahrungen zu generieren, die sowohl der gesamten Branche als auch den Chemikalienherstellern für Exportmöglichkeiten zu Gute kommen. Die Anwendung von Chemikalienleasing in Deutschland führt zu umweltmäßigen Entlastungen sowie zu wirtschaftlichen Vorteilen für die Beteiligten, wenn ausreichend große Potenziale zur Verringerung des Chemikalienverbrauchs gegeben sind. Eine Potenzialanalyse sowie die Untersuchung möglicher Hemmfaktoren sind wesentliche Schritte, bevor Umsetzungsmaßnahmen in einzelnen Industriesektoren initiiert werden sollten. Die angestoßenen Pilotprojekte sollten mittelfristig beobachtet werden, um die Erfahrungen für andere Branchen zu nutzen.

Chemikalienmanagement nachhaltig gestalten: Nachhaltigkeitskriterien für Chemikalienleasing weiterentwickeln und in Fallstudien anwenden, Prüfprozeduren und Qualitätskriterien für das Chemikalienleasing anhand von Pilotprojekten in Deutschland

A) Problemstellung: Das österreichische Lebensministerium hat gemeinsam mit UNIDO erste Erfahrungen mit Unternehmen, Behörden und Consultants zum Geschäftsmodell Chemikalienleasing gesammelt. Mit dem Geschäftsmodell wird anstelle der Chemikalie die Anwendung der Chemikalie angeboten. Die Chemikalie bleibt Eigentum des Leasinggebers, der anstelle der Chemikalien selber z.B. eine bestimmte Anzahl lackierter oder entfetteter Teile als Dienstleistung anbietet. Ergebnis sind Win-Win-Situationen zwischen ökologischen und ökonomischen Zielen. Der ökonomische Gewinn wird durch geringeren Einsatz von Chemikalien erhöht und zugleich die Umwelt weniger belastet. Rahmenbedingungen für ein Element der nachhaltigen Chemie und damit auch für Innovation und Beschäftigung werden gesetzt. Das Modell muss bekannt gemacht und in Unternehmen weiterentwickelt werden. Schlüsselelement ist es geeignete Verträgen zu erstellen und damit Qualitätsziele zu vereinbaren, die Aspekte des Gesundheits- und Umweltschutzes beinhalten. B)Handlungsbedarf (BMU, ggf. auch BfS, BfN oder UBA): Das Projekt ist ein zentrales Element einer wirksamen Ressourcenschonung. Bisherige Untersuchungen zeigen, dass damit der Chemikalienverbrauch zum Teil mehr als halbiert wird. Mit Qualitätskriterien soll sichergestellt werden, dass die wirtschaftlichen Interessen mit Effekten für eine nachhaltige Chemie und Umwelt- und Gesundheitsschutz verbunden werden. C) Ziel des Vorhabens In dem Projekt sollen beispielhaft Chemikalienleasing-Modelle in Deutschland zusammen mit Unternehmen an Beispielen angewendet, wissenschaftlich begleitet und ausgewertet werden. Qualitätsziele sind für den Gesundheits- und Umweltschutz zu entwickeln. Ziel des Vorhabens ist zu untersuchen, wie umfassend diese Kriterien bei der Gestaltung der Leasingverträge gefasst werden müssen und welche Rückwirkungen sie auf das Geschäftsmodell bei dessen Anwendung haben. Die Ergebnisse sollen in einer Fachveranstaltung bekannt gemacht werden.

1 2 3