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Weiterentwicklung des Online-Portals für die Gewässerbeobachtung der Zukunft - Bewertung von NTS Daten für Umwelt- und Chemikaliengesetze

Ziel des Projekts 'Weiterentwicklung des Online-Portals für die Gewässerbeobachtung der Zukunft - Bewertung von NTS Daten für Umwelt- und Chemikaliengesetze (GdZ II)' ist es, Bewertungsoptionen für NTS Daten zu entwickeln und die fachlichen und technischen Voraussetzungen für den dauerhaften Austausch qualitätsgesicherter Daten zwischen dem Umweltbundesamt (UBA) und der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) für eine umfassende Unterstützung der Umwelt- und Stoffgesetze sowie des Spurenstoffzentrums und weiterer Institutionen zu schaffen. Bisher fehlen die notwendigen Ansätze zum Datenaustausch, sodass grundlegende Erkenntnisse zwischen den beiden Bundesoberbehörden UBA und BfG gesammelt werden sollen. Die Verknüpfung von relevanten Stoff- und Monitoringdaten bietet die Möglichkeit, eine Bewertung zu erstellen, die das Umweltverhalten von priorisierten Stoffen und Stoffgemischen abdeckt und Lösungsansätze zur Verbesserung des Chemikalienmanagements aufzeigen kann. Zentrales Element der GdZ II ist das NTS Portal, das die BfG im Auftrag des UBA im REFOPLAN FKZ 3720 222 010 entwickelt hat. Es enthält NTS Messungen des Bundes und der Länder aus der Gewässerbeobachtung. Im Laufe des Projektes werden Möglichkeiten geschaffen, das Portal interessierten Anwender*innen innerhalb des UBAs leicht verständlich zugänglich zu machen.

EU Partnerschaft für die Risikobewertung von Chemikalien (PARC) Aligned Studies - Feldarbeit für den Deutschen Beitrag

Ein wichtiges Ziel der europäische Initiative PARC ist, die Datenlage zum Humanbiomonitoring in der EU anzugleichen und die gesundheitlichen Folgen der Schadstoffbelastung besser zu verstehen. Neben der Zusammenführung von vorhandenen Daten müssen, unter Anwendung einheitlicher, qualitätsgesicherter Vorgaben und Arbeitsanweisungen, aktuelle, vergleichbare Proben gesammelt und untersucht werden. Nur so können Informationen zum sicheren Chemikalienmanagement gewonnen und die Gesundheit der Europäer und die Integrität ihrer Umwelt effektiv geschützt werden. Der deutsche Eigenanteil zu den europäischen Untersuchungen kann aufgrund des hochspezifischen Aufbaus nicht allein durch die zwei großen deutschen Humanbiomonitoring-Instrumente (die Deutsche Umweltstudie zur Gesundheit (GerES) und die Umweltprobenbank des Bundes (UPB)) erfüllt werden. Um die für den europäischen Ansatz notwendigen Voraussetzungen erfüllen zu können, werden in diesem Vorhaben Humanbiomonitoring-Proben (Urin, Blut, Haare) einer Stichprobe von 300 Kindern (6-11 Jahre) und 300 Jugendlichen (12-17 Jahre) aus Deutschland qualitätsgesichert nach den in PARC abgestimmten Vorgaben akquiriert und eingelagert. Somit stehen sie für eine Untersuchung der spezifischen Chemikalienbelastung zur Verfügung. Außerdem werden ausführliche Befragungen mit den Teilnehmenden durchgeführt um mögliche Belastungspfade und -quellen zu ermitteln. Die so einheitlich für Europa generierten Daten und Auswertungen werden langfristig der besseren Kontrolle und Unterstützung der Chemikalienregulierung in Europa dienen. In diesem Vorhaben sind die für die Feldarbeit erforderlichen Vorbereitungen z.B. Routenplan, Ethikantrag und Datenschutzkonzept sowie Übersetzung und Programmierung der Fragebögen, die Durchführung der Feldarbeit und das Datenmanagement enthalten.

Transformation und Zero Pollution durch Dialog? - Minderung von Stoffeinträgen in Gewässer durch freiwillige Maßnahmen

Ziel des Projektes ist es zu untersuchen, welche Möglichkeiten freiwillige Maßnahmen zum Schutz der Gewässer vor Spurenstoffeinträgen bieten und wie die Bereitschaft von ?Stakeholder?n zu freiwilligen Maßnahmen in diesem Bereich erhöht werden kann. Dazu analysieren die Forschungsnehmer zunächst die Rahmenbedingungen für den Erfolg freiwilliger Maßnahmen und legen entsprechende Kriterien fest. Die Chancen freiwilliger Maßnahmen werden anhand konkreter Beispiele identifiziert. Gleichzeitig werden die Grenzen freiwilliger Maßnahmen herausgearbeitet und damit aufgezeigt, wo weitergehende Anstrengungen notwendig sind bzw. wann gesetzliche Reglungen zielführender wären. Ein weiterer Baustein des Projekts besteht darin, Instrumente zu entwickeln, die für die Thematik Spurenstoffe in Gewässern sensibilisieren. Das Bewusstsein der beteiligten Akteure sowie der Bürger*innen soll somit erhöht werden. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen werden Handlungsempfehlungen erstellt. Daraus soll hervorgehen, unter welchen Bedingungen freiwillige Maßnahmen effektiv sind und wie die Bereitschaft zur Teilnahme an solchen Maßnahmen gesteigert werden kann. Hierbei können unterschiedliche Stakeholder mit einbezogen werden, etwa beteiligte Unternehmen in der Herstellung bzw. Formulierung von Stoffen, spezifische Berufsgruppen, Wasser- und Abwasserverbände, Umweltverbände oder auch der Verbraucherschutz und Bürger*innen. Das Vorhaben steht in engem Bezug zu Aktivitäten auf europäischer Ebene zur Vermeidung von Schadstoffbelastungen für Mensch und Umwelt: Die Europäische Kommission legte dazu im Rahmen des Europäischen Grünen Deals den Null-Schadstoff-Aktionsplan und die Chemikalienstrategie für ?Nachhaltigkeit? vor.

Ressortforschungsplan 2024, Anwendungsorientierte Forschungsbeiträge zur Umsetzung wichtiger Beschlüsse der 5. Internationalen Konferenz zu Internationalem Chemikalienmangement für 'SAICM & SMCW beyond 2020' im Sinne der nachhaltigen Entwicklung

1) Ziel sind Forschungsbeiträge, die eine Umsetzung zentraler ICCM5-Beschlüsse im Sinne nachhaltiger Chemie und der Agenda 2023 Sustainable Development Goals befördern 2) Gezielte Beiträge u.a. - zur Bearbeitung von Issues of Concern; - zur beispielhaften Etablierung von Multi-Sektor-Multi-Stakeholder-Partnerschaften / Aktionsplänen u.ä. für spezifische Themen; - zur Fortsetzung der Indikatorenarbeit für die Fortschrittsermittlung zum von der ICCM5 beschlossenen Zielsystem (Strategic Objectives, Targets, Milestones); - zu möglichen weiteren Beschlüssen, deren Umsetzung prioritär ist und Forschungsbeiträge erfordert.

Ressortforschungsplan 2024, Beyond Life Apex - Systematische Nutzung von Monitoringdaten im Chemikalienmanagement zur Belastung und Anreicherung von Stoffen in Spitzenprädatoren, Beutetieren und Umgebungsmedien

Anknüpfung an das EU LIFE APEX Projekt mit dem Fokus auf systematischer Nutzung von Monitoringdaten zur effizienten Ermittlung regulatorisch belastbarer Daten für die Identifizierung prioritärer Stoffe und zur Aufdeckung blinder Flecken in der Umweltbewertung. Mittels modernster Analytik sollen regulierungsbedürftige Chemikalien in terrestrischen und aquatischen Nahrungsnetzten identifiziert und ein Konzept und Leitfaden entwickelt werden, wie solche Monitoringdaten systematischer unter REACH u.a. Vollzügen genutzt werden können. Ein Schwerpunkt liegt auf anreichernden Stoffen, die mit etablierten Methoden der Bioakkumulationsbewertung nicht erfasst werden, beispielsweise sehr hydrophobe Stoffe oder solche die verstärkt in Luftatmern anreichern aber nicht in Fischen. Die Daten werden in Europäische Datenbanken (NORMAN/ IPCHEM) eingespeist, mit laufenden EU Projekten (z.B. PARC) vernetzt und unterstützen laufende Arbeiten aller Vollzüge sowie zur Bodenstrategie 2030.

Manscape

The database of the MANSCAPE project(Integrated management tools for water bodies in agricultural landscapes) comprises species occurrence data of eight different organism groups (phytoplankton, diatoms, zooplankton, benthic chironomids, aquatic macro-invertebrates, macrophytes, amphibians and fish) and data on physical, chemical and morphometric variables of 126 small farmland ponds distributed over almost the entire Belgian territory.

EU-Projekt PARC: Wissenshub für Safe and Sustainable by Design

<p>EU-Projekt PARC: Wissenshub für Safe and Sustainable by Design </p><p>Im Rahmen der EU-Partnerschaft PARC ging ein neues Portal zum strategischen Ansatz „Safe and Sustainable by Design“ (SSbD) online. Es ist durch PARC-Partner unter der Leitung des niederländischen Instituts für öffentliche Gesundheit und Umwelt (RIVM) und des Umweltbundesamtes (UBA) entstanden, bündelt Informationen, Tools und Lehrmaterialien zum Thema und lädt zum aktiven Wissensaustausch ein.</p><p>Ein Ort für Information, Austausch und Vernetzung: Die EU-Partnerschaft PARC (Partnership for the Assessment of Risks from Chemicals) hat ein Portal zum Wissensaustausch rund um „Safe and Sustainable by Design“ (SSbD) gestartet. Das neue Angebot richtet sich vor allem an Fachleute aus Unternehmen, und Wissenschaft, aber auch an Vertreterinnen und Vertreter aus Behörden, Politik, NGOs und der interessierten Öffentlichkeit, die sich mit dem neuen Ansatz vertraut machen wollen. Es unterstützt Akteurinnen und Akteure dabei, ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/n?tag=Nachhaltigkeit#alphabar">Nachhaltigkeit</a>⁠ und Sicherheit bereits in der frühen Entwicklungsphase von Chemikalien und Materialien systematisch zu berücksichtigen.</p><p>Das Portal bietet zentralen Zugang zu:</p><p>Darüber hinaus können sich Nutzerinnen und Nutzer über PARCopedia, die digitale Wissens- und Netzwerkplattform von PARC, direkt mit anderen Fachleuten vernetzen. Eine offene Diskussionsgruppe erlaubt den aktiven Austausch von Ideen, Erfahrungen und neuen Erkenntnissen in einem kollaborativen Umfeld.</p><p><strong>SSbD: Sicherheit und Nachhaltigkeit von Anfang an</strong></p><p>Der freiwillige Ansatz „Safe and Sustainable by Design“ verfolgt das Ziel, potenzielle Risiken für Mensch und Umwelt bereits vor der Markteinführung neuer Chemikalien und Materialien zu minimieren – ohne dabei auf Funktionalität zu verzichten. Die Europäische Kommission hat hierfür ein Bewertungsmodell entwickelt, das die Einhaltung der SSbD-Grundsätze prüft.</p><p><strong>PARC: Gemeinsam für ein sicheres Chemikalienmanagement in Europa</strong></p><p>Mit einer Laufzeit von 7 Jahren wurde 2022 die EU-Partnerschaft für die Bewertung von Risiken durch Chemikalien (PARC, Partnership for the Assessment of Risks from Chemicals) als EU Horizont Europa Projekt gestartet. Mit mehr als 200 Partnerinstitutionen aus 27 Mitgliedsstaaten, sowie Großbritannien und der Schweiz soll PARC als europaweite Partnerschaft die europäische Risikobewertung von Chemikalien unterstützen und verbessern. Zentrales Ziel: Die wissenschaftliche Basis für ein zukunftsfähiges, europäisches Chemikalienmanagement zu stärken – unter anderem durch die Förderung des SSbD-Ansatzes.</p><p><strong>Informieren, mitmachen und Wissen teilen</strong></p><p>PARC fördert die Umsetzung des SSbD-Ansatzes der Europäischen Kommission, unter anderem durch die Einrichtung des Wissensportals zu SSbD. Weitere Informationen über PARCs Engagement zu SSbD finden Sie im Themenbereich 'Safe and Sustainable by Design' (Safe and sustainable by design toolbox | Parc).</p>

H2020-EU.3.5. - Societal Challenges - Climate action, Environment, Resource Efficiency and Raw Materials - (H2020-EU.3.5. - Gesellschaftliche Herausforderungen - Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe), Preventing Recalcitrant Organic Mobile Industrial chemicals for Circular Economy in the Soil-sediment-water system

Für die Kreislaufwirtschaft spielt die Industrie eine tragende Rolle. Das EU-finanzierte Projekt PROMISCES wird Europa dabei unterstützen, die ehrgeizigen Ziele des Grünen Deals zu erreichen. Dazu wird es erforschen, auf welche Weise industriebedingte Umweltverschmutzung die Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft in der EU verhindert, sowie Strategien zur Überwindung grundsätzlicher Hürden ermitteln, die dem Erreichen der Ziele des europäischen Grünen Deals und des Aktionsplans für die Kreislaufwirtschaft im Wege stehen. Das Projekt wird neue Analysemethoden und toxikologische Instrumente entwickeln, um Daten über persistente mobile Substanzen innerhalb komplexer Umweltmatrizes zu liefern und die Herkunft dieser Stoffe zu untersuchen, die aus Böden, Sedimenten, Deponien und Kläranlagen sowie über städtische Abwässer in die betreffenden natürlichen Systeme gelangen. PROMISCES wird den Verbleib dieser Substanzen und Transportprozesse einschätzen sowie die Bewertung und das Management der Gesundheitsrisiken für den Menschen verbessern.

SDGs: Herausforderung für die Nachhaltigkeitspolitik

<p>Nach Verabschiedung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) durch die UN-Mitgliedsstaaten im September 2015 setzt sich das Umweltbundesamt für deren Umsetzung auf allen Ebenen ein. Neben der nationalen bzw. kommunalen Umsetzung der SDGs liegt ein Schwerpunkt der Arbeit des Umweltbundesamtes im Bereich Nachhaltigkeit auch auf der Umsetzung der SDGs auf internationaler und EU-Ebene.</p><p>Am 25. September 2015 haben die Staats- und Regierungschefs auf dem ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UN#alphabar">UN</a>⁠-Nachhaltigkeitsgipfel die 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung „<a href="https://sustainabledevelopment.un.org/post2015/transformingourworld">Transforming our world: the 2030-Agenda for Sustainable Development</a>“ einschließlich der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) und ihren 169 Unterzielen (Targets) verabschiedet. Die transformative 2030-Agenda hat sich zum Ziel gesetzt, die weltweite Entwicklung sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig zu gestalten. Damit gibt es erstmals einen universell gültigen Zielkatalog, der Entwicklungs- und Umweltaspekte zusammenfasst.&nbsp;</p><p>Neben Armuts- und Hungerbekämpfung sind Gesundheit und Bildung, Schutz der natürlichen Ressourcen und natürlichen Lebensgrundlagen, nachhaltige Produktions- und Konsumweisen, Frieden und Sicherheit, Gerechtigkeit und Bekämpfung von Ungleichheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie elementare Bestandteile der 2030-Agenda.</p><p>Eine Umsetzung der SDGs erfolgt primär auf Ebene der UN-Mitgliedsstaaten.<br><br>Wie von den UN Mitgliedsstaaten gefordert, fasst der globale Nachhaltigkeitsbericht (Global Sustainable Development Report, GSDR) den Fortschritt in der Umsetzung der 2030-Agenda auf internationaler Ebene zusammen. Der Bericht wurde auf dem SDG-Gipfel im September 2019 in New York vorgestellt und zeigt auf, dass es vor allem in den Bereichen ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimawandel#alphabar">Klimawandel</a>⁠, ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/b?tag=Biodiversitt#alphabar">Biodiversität</a>⁠, Abfallpolitik und soziale Ungleichheiten Anlass zu großer Besorgnis gibt. In der politischen Erklärung der Generalversammlung der Vereinten Nationen wird zu einer „Decade of Action and Delivery“ aufgerufen, um die Dringlichkeit der Umsetzung der SDGs zu verdeutlichen.<br><br>Auf Wunsch des <a href="https://www.bmuv.de/themen/nachhaltigkeit-digitalisierung/nachhaltigkeit/die-2030-agenda-fuer-nachhaltige-entwicklung">BMUV </a>und <a href="http://www.bmz.de/de/themen/2030_agenda/index.html?follow=adword">BMZ </a>hat ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>⁠ die Autorinnen und Autoren des GSDR (Independent Group of Scientists, <a href="https://sustainabledevelopment.un.org/globalsdreport/2019#members">IGS</a>) unterstützt. Im Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (<a href="https://www.die-gdi.de/">DIE</a>), der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (<a href="https://www.giz.de/de/html/index.html">GIZ</a>), der Universität Bern (<a href="https://www.cde.unibe.ch/">CDE</a>) und <a href="https://www.un.org/development/desa/en/">UN DESA</a> hat das UBA die Autorinnen und Autoren mit der Organisation einer Reihe von Veranstaltungen in verschiedenen UN-Regionen bei der Erarbeitung des GSDR unterstützt. Fortgesetzt wird dies durch eine Reihe von Veranstaltungen zur Vermittlung der GSDR-Ergebnisse, die von Oktober 2019 bis Frühjahr 2020 in verschiedenen Regionen der Welt durchgeführt werden.<br><br>Um die Ergebnisses des GSDR auch in Deutschland vorzustellen und daraus hergeleitete konkrete Handlungsoptionen für die nationale Umweltpolitik zu diskutieren, veranstalten Bundesumweltministerium und UBA im November 2019 eine GSDR-Konferenz in Berlin. Darüber hinaus wurde ein <a href="https://www.umweltbundesamt.de/dokument/zusammenfassung-der-kernelemente-des-gsdr">deutschsprachiges Papier</a> erarbeitet, in dem die Kernbotschaften des GSDR hervorgehoben werden.<br><br>Neben der <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/aktualisierung-der-strategie-beschlossen-1546128">nationalen Umsetzung</a> ist die Umsetzung der SDGs auf EU-Ebene von hoher Bedeutung: Viele SDGs sind insbesondere im Umweltbereich eng mit den entsprechenden EU-Politiken verzahnt. Die Erarbeitung, Änderung oder Novellierung der entsprechenden Strategien und Rechtsvorschriften fällt in Zusammenarbeit mit den EU-Mitgliedsstaaten und dem Europäischen Parlament in den Zuständigkeitsbereich der Europäischen Kommission.</p><p>Das Umweltbundesamt hat bereits 2016 einen Diskussionsbeitrag für einen Neustart der EU-Nachhaltigkeitspolitik erarbeitet. Es wurden zwölf Handlungsfelder im umweltpolitischen Zuständigkeitsbereich des UBA identifiziert, die sich auf nachhaltigen Konsum und seine Voraussetzungen, nachhaltige Produktionsweisen und die Transformation der Wirtschaft sowie auf den Schutz von menschlicher Gesundheit und den Schutz der Umwelt beziehen. Aus der Analyse der Defizite bestehender Regelungen auf europäischer Ebene wurden Zielsetzungen und erforderliche Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung in der EU formuliert.&nbsp;Das Positionspapier ist in <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/neustart-der-eu-nachhaltigkeitspolitik-im-rahmen">deutscher</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/restart-of-the-eu-sustainability-policy-in-the">englischer</a> Sprache verfügbar.&nbsp;</p><p>Darüber hinaus arbeitet und forscht das Umweltbundesamt in einer Reihe weiterer Themenbereiche für mehr Nachhaltige Entwicklung und für eine ambitionierte Umsetzung der SDGs. Beispiele hierfür sind: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/internationales-chemikalienmanagement">Chemikalien-Management</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/chemikalien-management/nachhaltige-chemie-0">Nachhaltige Chemie</a>, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/boden-flaeche/internationaler-bodenschutz">Bodenschutz</a>, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/ressourceneffiziente-landnutzung">ressourceneffiziente Landnutzung</a>, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/new-urban-agenda-werkzeugkasten-fuer-moderne">nachhaltige Stadtentwicklung</a>. Sehen Sie dazu auch die wichtigsten Inhalte und Ergebnisse der Konferenz zum <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/nachhaltigkeit-strategien-internationales/raum-siedlungsentwicklung/umweltschonende-raumplanung/urbaner-umweltschutz-fuer-eine-umweltorientierte">Urbanen Umweltschutz </a>vom April 2018.</p>

HBM Messungen in Proben der UPB - Analysen von aktuell relevanten Stoffen aus der BMU/VCI Kooperation und HBM4EU

Die europäische Initiative HBM4EU hat zum Ziel, die Datenlage zum Human-Biomonitoring in der EU anzugleichen und die gesundheitlichen Folgen der Schadstoffbelastung besser zu verstehen - durch Zusammenführung bereits vorhandener Daten und Durchführung gemeinsamer Studien. So sollen Informationen zum sicheren Chemikalienmanagement gewonnen werden, um die Gesundheit der Europäer zu schützen. Im Rahmen der BMU/VCI Kooperation zur Förderung des Human Biomonitorings werden Analysemethoden neu entwickelt, um erstmalig Belastungsdaten zu Stoffen generieren zu können, die bisher nicht untersucht werden konnten. Ziel des Vorhabens ist es, die in der Initiative im Jahr 2018 und 2019 als prioritär benannten Stoffe (hier Bisphenol A/S/F, Benzo(a)pyren und Acrylamid) und Methoden, die in der BMU/VCI Kooperation entwickelt worden sind (hier Uvinul A und Diethylhexyladipat), in Humanproben der Umweltprobenbank des Bundes zu messen. Die Ergebnisse sollen Datenlücken für den europäischen Bereich, die in der Initiative HBM4EU benannt wurden, schließen und länderübergreifende Studien und Auswertungen sollen ermöglicht werden. Die Erstanwendung von BMU/VCI Methoden soll einen ersten Überblick über die Belastungssituation in Deutschland ermöglichen. Übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist es, einen Beitrag zum Aufbau eines europäischen Systems des Human-Biomonitoring zu leisten, das langfristig der besseren Kontrolle und Unterstützung der Chemikalienregulierung in Europa dient.

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